China Druck des Westens lässt China kalt

Währung, Klima, Taiwan, Dalai Lama: Zum Abschluss des Volkskongresses weist Chinas Premier Wen Jiabao Kritik an der Politik seines Landes zurück – und attackiert die USA.

Klare Haltung nach Abschluss des Volkskongresses: China lehnt Änderung seiner Währungspolitik ab

Klare Haltung nach Abschluss des Volkskongresses: China lehnt Änderung seiner Währungspolitik ab

Der chinesische Ministerpräsident Wen Jiabao hat internationalen Forderungen nach einer Aufwertung des Yuan eine klare Absage erteilt. Sein Land werde sich dem Druck nicht beugen, sagte er vor der Presse in Peking zum Abschluss des zehntägigen Plenums des Nationalen Volkskongresses. "Wir lehnen die Praxis der gegenseitigen Schuldzuweisungen oder der Druckmaßnahmen ab", sagte der chinesische Regierungschef bei seiner einzigen für dieses Jahr geplanten offiziellen Pressekonferenz vor hunderten ausländischen Journalisten. Diese Praxis sei nicht "im Interesse einer Wechselkursreform". Die Bemühungen Chinas, die Währung des Landes stabil zu halten, hätten wesentlich zur Erholung der Weltwirtschaft beigetragen.

Indirekt warf Wen Jiabao den USA wegen des niedrigen Dollars protektionistische Praktiken vor. Er könne zwar verstehen, dass einige Länder ihre Ausfuhren ankurbeln wollten, erklärte Wen. "Was ich aber nicht verstehe, ist, dass sie ihre eigene Währung unterbewerten und dann von anderen verlangen, dies zu akzeptieren, um ihren Export zu steigern. Meiner Ansicht nach ist das Protektionismus." Und schließlich habe der stabile Yuan eine wichtige Rolle bei der Bewältigung der globalen Wirtschaftskrise gespielt.

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China hat den Yuan Mitte 2008 de facto an den Dollar gekoppelt, um sich angesichts der schweren weltweiten Rezession seine Exportwirtschaft zu stützen. Die USA und andere Länder halten die chinesische Währung für unterbewertet und fordern, den Yuan aus der engen Anbindung an die internationale Leitwährung zu lösen. Sie fordern von Peking einen stärker am Markt orientierten Wechselkurs, um so ungerechtfertigte Wettbewerbsvorteile zu umgehen.

Erst vor ein paar Tagen erneuerte US-Präsident Barack Obama die Kritik an China und forderte einen marktorientierten Yuan-Kurs. Zudem erklärte US-Senator Charles Shumer, er sähe keinen Grund, warum die USA die Volksrepublik nicht als Währungsmanipulator bezeichnen sollte. Die Entscheidung über die Wortwahl für den halbjährlichen Bericht des Finanzministeriums soll am 15. April fallen.

Diese Angriffe ließ Wen nicht auf sich sitzen und konterte seinerseits: Mit dem Waffengeschäft mit Taiwan und dem Treffen von Obama mit dem Dalai Lama habe Washington "die chinesische Souveränität verletzt", sagte er. Die USA müssten "konkrete Maßnahmen ergreifen", um die Situation zu klären. Denn die Verantwortung für bessere bilaterale Beziehungen liege "nicht bei China, sondern bei den USA", sagte Wen weiter, fügte allerdings hinzu: "Eine friedliche Beziehung zwischen den USA und China macht beide Länder zu Gewinnern."

Unmut äußerte Wen auch über den Verlauf des Kopenhagener Klimagipfels vom vergangenen Dezember. Wen wies in Peking jede Schuld an einem Scheitern der Weltklimaverhandlungen zurück und zeigte sich stattdessen entrüstet, weil er zu einem entscheidenden Treffen nicht eingeladen worden war. Von einem wichtigen abendlichen Treffen mit einigen wenigen Regierungschefs am 17. Dezember in Kopenhagen sei er nicht unterrichtet worden, sagte Wen. "Warum wurde China nicht von diesem Treffen informiert? Bis heute hat uns niemand eine Erklärung dafür gegeben, und es ist weiter ein Rätsel.

Wen erfuhr nach eigenen Angaben erst von dem Treffen, als ein europäischer Regierungschef ihm eine Liste der Teilnehmer gezeigt habe, auf der auch China gestanden habe. "Ich war schockiert, weil ich keine Einladung bekommen hatte." Auch seine Delegation sei von dem Treffen nicht unterrichtet gewesen. Die Abwesenheit des chinesischen Regierungschefs bei der Zusammenkunft, an der unter anderem Obama teilgenommen hatte, war von Kritikern wiederholt als einer der Gründe genannt worden, warum es bei der mit hohen Erwartungen gestarteten Konferenz nicht zu einer Einigung kam.

Wen verwahrte sich vehement gegen jede Einmischung von Außen in die chinesische Wirtschaft und Politik. Seine Regierung werde sich weiter auf die Konsolidierung der immer noch "komplizierten" wirtschaftlichen Lage konzentrieren und an dem Ende 2008 in Kraft gesetzten Konjunkturpaket von umgerechnet 400 Milliarden Euro festhalten.

Dies alles sei notwendig, da die Weltwirtschaft insgesamt eventuell vor weiteren "Rückschlägen" stehe. Wen verwies auf die Schuldenkrise und Arbeitslosigkeit in
mehreren Ländern sowie instabile Rohstoffpreise und Wechselkurse. Diese Probleme könnten Rückschläge auslösen und sogar zu "einer zweiten Talsohle in der Rezession" führen. Auch sein Land stehe vor dem "schwierigsten Jahr". Schnelle Entwicklung, Umstrukturierung und Inflationsbekämpfung müssten gleichzeitig gelingen.

Den einzelnen Maßnahmen sowie dem Haushalt für das laufende Jahr hatte zuvor der Volkskongress, das größte Parlament der Welt, wie erwartet zugestimmt. Dieser sieht erneut massive Staatsausgaben vor, darunter für mehr Gesundheitsfürsorge, Bildung und sozialen Wohnungsbau. Das Militär muss sich mit einer Steigerung des Verteidigungsetats um 7,5 Prozent zufrieden geben – der niedrigste Anstieg seit zwei Jahrzehnten.

 
Leser-Kommentare
    • Guido3
    • 14.03.2010 um 11:22 Uhr

    Freier Handel und Wettbewerb sind gut. Und wir müssen uns auch einem Wettbewerb mit China stellen. Das die Menschen dort mehr arbeiten und weniger verdienen, als in den entwickelten Ländern, ist grundsätzlich ebenfalls OK. Aber alles muss innerhalb akzeptabler Grenzen stattfinden.

    Wenn in China die Arbeiter teilweise 80-100 Stunden pro Woche arbeiten müssen;
    wenn die Arbeiter dort ungeschützt mit giftigen Substanzen, Dämpfen etc. arbeiten müssen und ihre Gesundheit ruinieren;
    wenn auch schlimmste Chemikalien einfach in Flüsse "entsorgt" werden;
    und wenn China dann noch durch staatlich festgesetzte Wechselkurse seine eigene Währung um etwa 20% unterbewertet und sich so einen zusätzlichen Kostenvorteil von rund 20% an den Weltmärkten verschaffte, dann ist das kein Wettbewerb, den wir annehmen sollten.

    Bei einem solchen Wettbewerb haben wir keine faire Chance. Wenn wir uns auf einen solchen Wettbewerb einlassen, geht hier zwangsweise sehr viel kaputt und wir helfen dabei, das in China eine üble Diktatur an der Macht bleibt.

    Alle westlichen Länder haben ein massives und weiter stark wachsendes Außenhandelsdefizit mit China. Wir sind wichtig als Absatzmarkt für China, aber China ist nicht wichtig als Absatzmarkt für uns. Dementsprechend sollten wir unsere Anbiederungspolitik an China schleunigst ändern. Indien ist in der Region der wesentlich bessere Partner, wird von den Politikern der westlichen Länder unverständlicherweise aber weitgehend ignoriert.

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    ... schlichtweg dumm und zeugt übrigens auch von wenig Ahnung.

    1. Wäre jeder nach internationalen Welthandelsmaßstäben unbegründete Importzoll eine Rechtfertigung, auch unsere Exporte nach China (oder sonstwohin, wenn das Modell Schule macht) abzuwürgen. Das wäre tödlich für unsere Exportwirtschaft, Protektionismus hat sich noch nie gelohnt.

    2. Selbstverständlich können auch SIE selbst als Konsument mitentscheiden, woher die Kleidung und sonstige Billigprodukte kommen. Indem Sie ganz einfach auf Ware "Made in China" verzichten. Dadurch können Sie problemlos moralische, soziale, okologische oder nationalistische Vorstellungen umsetzen.

    3. Auch die Situation in China wird sich verändern. Die Löhne in China steigen und es wächst der Unmut über die Umweltverschmutzung. Zusammen mit der demografischen Entwicklung, der zunehmenden chinesischen Konzentration auf den Binnenmarkt und steigende Energiepreise dürfte sich das Problem in den kommenden 10-20 Jahren abmildern.

    4. Bei Indien stimme ich Ihnen jedoch zu. Allerdings sind die paar Jahrhunderte der uneingeschränkten westlichen Dominanz vorbei und auch Indien wird nicht einfach nach Ihrer Pfeife tanzen.

    spicht von Voreingenommenheit, Intoleranz und einer Selbstverständlichkeitsdenken, Ländern, insbesondere Entwicklungsländern, sein eigenes Diktat (USA-NaheOsten) aufzudrängen.

    Während der industriellen Revolution in den mitteleuropäischen Ländernn, mussten die Menschen noch länger als die Chinesen heute Arbeiten. Dazu noch Kinder. Dies ist in China nicht der Fall.
    China betreibt seit Kopenhagen und auch schon davor, gute, für ein Entwicklungsland hervorragende Umweltpolitik. Nicht umsonst werden die alten Kohlekraftwerke- obwohl sie noch Jahre laufen könnten- durch Atomkraftwerke ersetzt. Die Umweltvorschriften, z.B. hinsichtlich der Einleitung von Schadstoffen in die Flüsse und Atmosphäre, nehmen zu und sind um einen großen Faktor großer, als in Europa während der ind. Revolution. In Mitteleuropa haben wir die Umweltvorschriften für die Flüsse erst in den 70ern erlassen.
    Die Spannungen zwischen China und Tibet/ Taiwan sind sehr spannungsgelanden und umstritten. Ich möchte hier China nicht verteidigen, aber was unterscheidet diese Konflikte mit dem Algerien-/Falklandkrieg? Wurden damals Menschen sanktioniert?
    Mit dem Unterschied, das es zwischen China u.d. Provinzen noch nicht zu einem umfassenden bewaffneten KOnflikt, einem Krieg, kam.
    Chinas Poltik ist in den genannten Bereichen vorbildlich- für ein Entwicklungsland.

    • lepkeb
    • 14.03.2010 um 11:51 Uhr

    Doch den hat man. Keine chinesischen Produkte, die unter solchen Bedingungen produziert werden, kaufen. Und schon schlägt man mehrere Fliegen mit einer Klappe. Geht aber nicht, da dt. und europäischen Unternehmen dann ihre Gewinnmargen nach unten reduzieren müssen. Hier im CBS (Canada) lief letzten eine nette Reportage über Einkäufer namhafter Einrichtungshäuser. Die versuchten den Preis für Konsumartikel weiterzudrücke. Sie kauften die Produkte für einen Dollar ein und verscherbelten sie für 20 Euro in Europa. Man versuchte jedoch den Einkaufspreis auf 70 Cent zu drücken, bloss dafür konnte selbst der interviewte chinesische Unternehmer nicht mehr produzieren.
    Hier haben die Leute es geschafft, einen namhaften canadischen Arbeitsbekleidungshersteller wieder in den großen weißen Norden aus China zurück zu holen. Den die Produkte wurden nicht mehr gekauft, nach dem die Reklamationen expotentiell nach dem Outssourcing nach China zu nahmen. Und die Kosten für Reklamationen immer größer wurden (gibt hier auch einen Verbraucherschutz der sich so nennen darf), so daß sich der ganze Spass nicht mehr rechnet.
    Also ja der Deutsche hat es in der Hand, er muss nur wollen.

    In den USA gibt es die Todesstrafe, in China auch, dennoch sterben dabei i.d. USA, obwohl China viermal soviele EInwohner hat, wesentlich mehr/Jahr.
    Anders als die USA führte China noch keine Angriffskriege jenseits seiner Grenzen. Völkerrechtlich falsch waren zahlreiche der USA, genannt seien nur Vietnam und Irak I u. II.
    Israel unterdrückt ein ganzes Volk, die Palästinenser, und dennoch werden Israel noch der Iran sanktioniert.
    Man sollte China nicht verteufeln. Solange die westliche, "demokratische und ja so fortschrittliche"- Staatengemeinschaft völkerrechtswiedrige Kriege (USA) führt, ein Volk unterdrückt (Israel die Palästinenser), sollte nichteinmal daran gedacht werden, China zu kritisieren.
    Übrigens, in Sachen Klima, ist es doch offensichtlich so, das die größte Industrienation der Welt, die USA (bis auf Californien) sich nicht um die Umwelt schärten. Bis jetzt wirid sehr wenig i.d. regenerativen Energien und schadstoffarme Autos investiert- im Vgl. zur EU. Dies obwohl die USA 43% des gesamten, jährl. CO2-Austoßes verursachen.

    Es ist generell eine Sache der Unverschämtheit, andere Länder ihrem Willen aufzudrängen, indem man Sanktionen einleitet. Jedes Land hat das Recht auf volle Souveränität. Die Angewohnheit, anderen Ländern den eig. Willen aufzudrängen, sollte v.d. USA nciht auf die EU übergehen. Dies kann zu großen Kriegen führen.
    Krieg ist i.d. Diplomatie i. Ordnung, aber keine milit. Kriege oder ökon. Sanktionen.
    Selbst wenn die USA, ISrael usw...

    nicht diese Defizite im Völkerrecht und Klimabereich hätten und GB und FR ihre letzten Kriege nach WII nicht geführt hätten, hat kein Land das Recht, einem anderen seinen Willen aufzudrängen.
    Aber bevor man China sanktioniert, sollte man überlegen, ob man nicht erst die USA und Israel sanktioniert. Kommentator 1 sollte sich dies überlegen.
    Ist ist feige, immer auf die schwachen loszugehen. Dies wird von den USA häufig gemacht, Kommentator 1 will, dass sich das die EU zur Politik macht und ihre Diplomatie, worin sie so geschätzt ist - die EU ist quasi der ehrliche Makler der Welt (Bismarck :-) )- wegzuwerfen.
    Und wenn der Iran Atomwaffen will, dann sei es so. Glaubt man denn ernsthaft, man kann es verhindern, dass nach Sanktionen das Land in 40 Jahren spätestens die Waffen dennoch hätte?
    Dann installiert man eben einen Raketenschild und schafft Abwehrmaßnahmen. Dann wären es für Israel eben keine deutschen Dolphin-Uboote, sondern einfach ein Raketenschild.

    Abgesehen davon haben andere Unterzeichner der Genfer Konvention, Fr, GB, USA immer noch Atomwaffen. Ich würde mich , wäre ich Araber, ebenso von einer isr. Atombombe bedroht fühlen wie die Israelis von einer iranischen.

    Gleiches Recht für ALLE.
    Abgesehen davon ist es vernünftig, dass ein Land der USA in der Welthegemomnie kontro gibt. China hat dies vor der EU geschafft, eben weil die EU nicht mit einer Stimme spricht.

    Gruß

    • delama
    • 14.03.2010 um 12:30 Uhr

    Deutschland hat in 2009 76 Mrd Euro nach China exportiert. Dazu verdienen deutsche Unternehmen wie VW in China kräftig mit.

    Die anti chinesische Propaganda der deutschen Medien und die Hass-Hetze der deutschen ideologischen Fanatiker [...] gegen China wird früher oder später Deutschland selbst schaden. Ein Kontinent wie China ist nicht auf ein kleines Land wie Deutschland angewiesen.

    Bitte verzichten Sie auf Beleidigungen. Danke. Die Redaktion/sh

    • JCO
    • 14.03.2010 um 12:31 Uhr

    Sie koennen schon 50% Einfuhrzoelle auf Gueter aus China erheben. Dann koennen Sie aber immer noch nicht in Deutschland z.B. Kleidung konkurrenzfaehig arbeitsintensiv produzieren lassen. Alles was sich dann aendert, ist das man vom China-Bashing aufs Vietnambashing umsteigen muss. So what?

    Uebrigends: Wenn Sie z.B. ein T-Shirt oder ein Spielzeug hier in einem Laden fuer 10 Euro kaufen, was meinen Sie, in welchem Land dann der Grossteil des Gelds endet? Doch nicht in China! Warum machen Sie so ein Aufheben um den letzten Euro (wenn ueberhaupt)?

    Abgesehen davon ist es grotesk, dass ein Land, das bis vor kurzem stolz auf den Titel des "Exportweltmeisters" war ausgerechnet dem einzigen Land bei dem es ein (gar nicht mal so extrem grosses) Aussenhandelsdefizit hat, Exportzoelle draufdrucken will.

    ... schlichtweg dumm und zeugt übrigens auch von wenig Ahnung.

    1. Wäre jeder nach internationalen Welthandelsmaßstäben unbegründete Importzoll eine Rechtfertigung, auch unsere Exporte nach China (oder sonstwohin, wenn das Modell Schule macht) abzuwürgen. Das wäre tödlich für unsere Exportwirtschaft, Protektionismus hat sich noch nie gelohnt.

    2. Selbstverständlich können auch SIE selbst als Konsument mitentscheiden, woher die Kleidung und sonstige Billigprodukte kommen. Indem Sie ganz einfach auf Ware "Made in China" verzichten. Dadurch können Sie problemlos moralische, soziale, okologische oder nationalistische Vorstellungen umsetzen.

    3. Auch die Situation in China wird sich verändern. Die Löhne in China steigen und es wächst der Unmut über die Umweltverschmutzung. Zusammen mit der demografischen Entwicklung, der zunehmenden chinesischen Konzentration auf den Binnenmarkt und steigende Energiepreise dürfte sich das Problem in den kommenden 10-20 Jahren abmildern.

    4. Bei Indien stimme ich Ihnen jedoch zu. Allerdings sind die paar Jahrhunderte der uneingeschränkten westlichen Dominanz vorbei und auch Indien wird nicht einfach nach Ihrer Pfeife tanzen.

    spicht von Voreingenommenheit, Intoleranz und einer Selbstverständlichkeitsdenken, Ländern, insbesondere Entwicklungsländern, sein eigenes Diktat (USA-NaheOsten) aufzudrängen.

    Während der industriellen Revolution in den mitteleuropäischen Ländernn, mussten die Menschen noch länger als die Chinesen heute Arbeiten. Dazu noch Kinder. Dies ist in China nicht der Fall.
    China betreibt seit Kopenhagen und auch schon davor, gute, für ein Entwicklungsland hervorragende Umweltpolitik. Nicht umsonst werden die alten Kohlekraftwerke- obwohl sie noch Jahre laufen könnten- durch Atomkraftwerke ersetzt. Die Umweltvorschriften, z.B. hinsichtlich der Einleitung von Schadstoffen in die Flüsse und Atmosphäre, nehmen zu und sind um einen großen Faktor großer, als in Europa während der ind. Revolution. In Mitteleuropa haben wir die Umweltvorschriften für die Flüsse erst in den 70ern erlassen.
    Die Spannungen zwischen China und Tibet/ Taiwan sind sehr spannungsgelanden und umstritten. Ich möchte hier China nicht verteidigen, aber was unterscheidet diese Konflikte mit dem Algerien-/Falklandkrieg? Wurden damals Menschen sanktioniert?
    Mit dem Unterschied, das es zwischen China u.d. Provinzen noch nicht zu einem umfassenden bewaffneten KOnflikt, einem Krieg, kam.
    Chinas Poltik ist in den genannten Bereichen vorbildlich- für ein Entwicklungsland.

    • lepkeb
    • 14.03.2010 um 11:51 Uhr

    Doch den hat man. Keine chinesischen Produkte, die unter solchen Bedingungen produziert werden, kaufen. Und schon schlägt man mehrere Fliegen mit einer Klappe. Geht aber nicht, da dt. und europäischen Unternehmen dann ihre Gewinnmargen nach unten reduzieren müssen. Hier im CBS (Canada) lief letzten eine nette Reportage über Einkäufer namhafter Einrichtungshäuser. Die versuchten den Preis für Konsumartikel weiterzudrücke. Sie kauften die Produkte für einen Dollar ein und verscherbelten sie für 20 Euro in Europa. Man versuchte jedoch den Einkaufspreis auf 70 Cent zu drücken, bloss dafür konnte selbst der interviewte chinesische Unternehmer nicht mehr produzieren.
    Hier haben die Leute es geschafft, einen namhaften canadischen Arbeitsbekleidungshersteller wieder in den großen weißen Norden aus China zurück zu holen. Den die Produkte wurden nicht mehr gekauft, nach dem die Reklamationen expotentiell nach dem Outssourcing nach China zu nahmen. Und die Kosten für Reklamationen immer größer wurden (gibt hier auch einen Verbraucherschutz der sich so nennen darf), so daß sich der ganze Spass nicht mehr rechnet.
    Also ja der Deutsche hat es in der Hand, er muss nur wollen.

    In den USA gibt es die Todesstrafe, in China auch, dennoch sterben dabei i.d. USA, obwohl China viermal soviele EInwohner hat, wesentlich mehr/Jahr.
    Anders als die USA führte China noch keine Angriffskriege jenseits seiner Grenzen. Völkerrechtlich falsch waren zahlreiche der USA, genannt seien nur Vietnam und Irak I u. II.
    Israel unterdrückt ein ganzes Volk, die Palästinenser, und dennoch werden Israel noch der Iran sanktioniert.
    Man sollte China nicht verteufeln. Solange die westliche, "demokratische und ja so fortschrittliche"- Staatengemeinschaft völkerrechtswiedrige Kriege (USA) führt, ein Volk unterdrückt (Israel die Palästinenser), sollte nichteinmal daran gedacht werden, China zu kritisieren.
    Übrigens, in Sachen Klima, ist es doch offensichtlich so, das die größte Industrienation der Welt, die USA (bis auf Californien) sich nicht um die Umwelt schärten. Bis jetzt wirid sehr wenig i.d. regenerativen Energien und schadstoffarme Autos investiert- im Vgl. zur EU. Dies obwohl die USA 43% des gesamten, jährl. CO2-Austoßes verursachen.

    Es ist generell eine Sache der Unverschämtheit, andere Länder ihrem Willen aufzudrängen, indem man Sanktionen einleitet. Jedes Land hat das Recht auf volle Souveränität. Die Angewohnheit, anderen Ländern den eig. Willen aufzudrängen, sollte v.d. USA nciht auf die EU übergehen. Dies kann zu großen Kriegen führen.
    Krieg ist i.d. Diplomatie i. Ordnung, aber keine milit. Kriege oder ökon. Sanktionen.
    Selbst wenn die USA, ISrael usw...

    nicht diese Defizite im Völkerrecht und Klimabereich hätten und GB und FR ihre letzten Kriege nach WII nicht geführt hätten, hat kein Land das Recht, einem anderen seinen Willen aufzudrängen.
    Aber bevor man China sanktioniert, sollte man überlegen, ob man nicht erst die USA und Israel sanktioniert. Kommentator 1 sollte sich dies überlegen.
    Ist ist feige, immer auf die schwachen loszugehen. Dies wird von den USA häufig gemacht, Kommentator 1 will, dass sich das die EU zur Politik macht und ihre Diplomatie, worin sie so geschätzt ist - die EU ist quasi der ehrliche Makler der Welt (Bismarck :-) )- wegzuwerfen.
    Und wenn der Iran Atomwaffen will, dann sei es so. Glaubt man denn ernsthaft, man kann es verhindern, dass nach Sanktionen das Land in 40 Jahren spätestens die Waffen dennoch hätte?
    Dann installiert man eben einen Raketenschild und schafft Abwehrmaßnahmen. Dann wären es für Israel eben keine deutschen Dolphin-Uboote, sondern einfach ein Raketenschild.

    Abgesehen davon haben andere Unterzeichner der Genfer Konvention, Fr, GB, USA immer noch Atomwaffen. Ich würde mich , wäre ich Araber, ebenso von einer isr. Atombombe bedroht fühlen wie die Israelis von einer iranischen.

    Gleiches Recht für ALLE.
    Abgesehen davon ist es vernünftig, dass ein Land der USA in der Welthegemomnie kontro gibt. China hat dies vor der EU geschafft, eben weil die EU nicht mit einer Stimme spricht.

    Gruß

    • delama
    • 14.03.2010 um 12:30 Uhr

    Deutschland hat in 2009 76 Mrd Euro nach China exportiert. Dazu verdienen deutsche Unternehmen wie VW in China kräftig mit.

    Die anti chinesische Propaganda der deutschen Medien und die Hass-Hetze der deutschen ideologischen Fanatiker [...] gegen China wird früher oder später Deutschland selbst schaden. Ein Kontinent wie China ist nicht auf ein kleines Land wie Deutschland angewiesen.

    Bitte verzichten Sie auf Beleidigungen. Danke. Die Redaktion/sh

    • JCO
    • 14.03.2010 um 12:31 Uhr

    Sie koennen schon 50% Einfuhrzoelle auf Gueter aus China erheben. Dann koennen Sie aber immer noch nicht in Deutschland z.B. Kleidung konkurrenzfaehig arbeitsintensiv produzieren lassen. Alles was sich dann aendert, ist das man vom China-Bashing aufs Vietnambashing umsteigen muss. So what?

    Uebrigends: Wenn Sie z.B. ein T-Shirt oder ein Spielzeug hier in einem Laden fuer 10 Euro kaufen, was meinen Sie, in welchem Land dann der Grossteil des Gelds endet? Doch nicht in China! Warum machen Sie so ein Aufheben um den letzten Euro (wenn ueberhaupt)?

    Abgesehen davon ist es grotesk, dass ein Land, das bis vor kurzem stolz auf den Titel des "Exportweltmeisters" war ausgerechnet dem einzigen Land bei dem es ein (gar nicht mal so extrem grosses) Aussenhandelsdefizit hat, Exportzoelle draufdrucken will.

    • joG
    • 14.03.2010 um 11:28 Uhr

    ....Wechselkurskopplung des Yuan weit unter Wert an den Dollar zu den Hauptfaktoren der wirtschaftlichen Verwerfungen gehört, die die Finanzkrise hervorbrachten, so ist es schon witzig, dass er Anderen Protektionismus vorwirft.

  1. ... schlichtweg dumm und zeugt übrigens auch von wenig Ahnung.

    1. Wäre jeder nach internationalen Welthandelsmaßstäben unbegründete Importzoll eine Rechtfertigung, auch unsere Exporte nach China (oder sonstwohin, wenn das Modell Schule macht) abzuwürgen. Das wäre tödlich für unsere Exportwirtschaft, Protektionismus hat sich noch nie gelohnt.

    2. Selbstverständlich können auch SIE selbst als Konsument mitentscheiden, woher die Kleidung und sonstige Billigprodukte kommen. Indem Sie ganz einfach auf Ware "Made in China" verzichten. Dadurch können Sie problemlos moralische, soziale, okologische oder nationalistische Vorstellungen umsetzen.

    3. Auch die Situation in China wird sich verändern. Die Löhne in China steigen und es wächst der Unmut über die Umweltverschmutzung. Zusammen mit der demografischen Entwicklung, der zunehmenden chinesischen Konzentration auf den Binnenmarkt und steigende Energiepreise dürfte sich das Problem in den kommenden 10-20 Jahren abmildern.

    4. Bei Indien stimme ich Ihnen jedoch zu. Allerdings sind die paar Jahrhunderte der uneingeschränkten westlichen Dominanz vorbei und auch Indien wird nicht einfach nach Ihrer Pfeife tanzen.

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    • Guido3
    • 14.03.2010 um 13:45 Uhr

    Sie geben nur das allgemeine Palaver wieder, was immer durch die Medien geht. Die Fakten sind: Nur 3% aller deutschen Exporte gehen nach China und nur etwa 0,6% aller deutschen Arbeitsplätze hängen am China-Export. Sicherlich wird China in einer ersten Reaktion auch Strafzölle gegen Waren aus Europa verhängen. Für China hängt am Export nach Europa aber viel mehr, als für Europa am Export nach China. Wir sitzen schlicht am längeren Hebel, nutzen ihn aber nicht.

    Quelle: Bundesstatistikamt

    • Guido3
    • 14.03.2010 um 13:45 Uhr

    Sie geben nur das allgemeine Palaver wieder, was immer durch die Medien geht. Die Fakten sind: Nur 3% aller deutschen Exporte gehen nach China und nur etwa 0,6% aller deutschen Arbeitsplätze hängen am China-Export. Sicherlich wird China in einer ersten Reaktion auch Strafzölle gegen Waren aus Europa verhängen. Für China hängt am Export nach Europa aber viel mehr, als für Europa am Export nach China. Wir sitzen schlicht am längeren Hebel, nutzen ihn aber nicht.

    Quelle: Bundesstatistikamt

  2. ... "Haltet den Dieb" ist man im Westen und besonders in den USA bestrebt, die Schuld an der weltweiten Rezession und Finanzkrise auf andere Globalplayer zu schieben. Gerade die USA mit ihrer protektionistischen Wirtschaftspolitik - letztes Beispiel EADS-Boeing - haben es gerade noetig, anderen Laendern Vorschriften zu machen. Diesbezueglich hat sich unter Obama nichts geaendert. Denen ist das Hemd allemal naeher als die Hose. Also, ganz ruhig und lieber die eigenen Hausaufgaben machen, als da sind Regulierung des Finanzmarktes und Verhinderung von skandaloesen Transaktionen und Spekulationen. Und dieser Vorwurf trifft in gleichen Umfang auch die westeuropaeischen Industriestaaten.

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    • joG
    • 14.03.2010 um 12:22 Uhr

    ....wie Sie richtig sagen, das Hemd näher ist, ist Ihre Aussage unrichtig im Kern. Protektionismus schadet beiden Parteien. Daher sind die USA prinzipiell nicht protektionistisch. Das wäre ineffizient und das wissen die dortigen Eliten.

    PS: Im Falle EADS ist das Konsortium zurückgetreten und haben damit das Risiko den Zuschlag zum Festpreis zu bekommen abgelehnt. EADS ist wohl mit einer zu optimistischen Preisgestaltung in den Kampf gegangen und hat daher aufgegeben. Bezeichnend ist dazu, dass der Pentagon die Preisgestaltung von EADS als sehr wettbewerbsfähig bezeichnete. Boeing hat hingegen das Entwicklungskosten Risiko nicht, da es die Technologie bereits hat. Northrop Grumman hat wohl erkannt, dass eine Nachverhandlung bei höheren Entwicklungskosten, wie EADS das gerade mit den Europäern machte in den USA für dieses Konsortium nicht gehen würde. Vermutlich ging auch daher der Zug an der Reißleine von NG aus und nicht von EADS.

    • joG
    • 14.03.2010 um 12:22 Uhr

    ....wie Sie richtig sagen, das Hemd näher ist, ist Ihre Aussage unrichtig im Kern. Protektionismus schadet beiden Parteien. Daher sind die USA prinzipiell nicht protektionistisch. Das wäre ineffizient und das wissen die dortigen Eliten.

    PS: Im Falle EADS ist das Konsortium zurückgetreten und haben damit das Risiko den Zuschlag zum Festpreis zu bekommen abgelehnt. EADS ist wohl mit einer zu optimistischen Preisgestaltung in den Kampf gegangen und hat daher aufgegeben. Bezeichnend ist dazu, dass der Pentagon die Preisgestaltung von EADS als sehr wettbewerbsfähig bezeichnete. Boeing hat hingegen das Entwicklungskosten Risiko nicht, da es die Technologie bereits hat. Northrop Grumman hat wohl erkannt, dass eine Nachverhandlung bei höheren Entwicklungskosten, wie EADS das gerade mit den Europäern machte in den USA für dieses Konsortium nicht gehen würde. Vermutlich ging auch daher der Zug an der Reißleine von NG aus und nicht von EADS.

  3. spicht von Voreingenommenheit, Intoleranz und einer Selbstverständlichkeitsdenken, Ländern, insbesondere Entwicklungsländern, sein eigenes Diktat (USA-NaheOsten) aufzudrängen.

    Während der industriellen Revolution in den mitteleuropäischen Ländernn, mussten die Menschen noch länger als die Chinesen heute Arbeiten. Dazu noch Kinder. Dies ist in China nicht der Fall.
    China betreibt seit Kopenhagen und auch schon davor, gute, für ein Entwicklungsland hervorragende Umweltpolitik. Nicht umsonst werden die alten Kohlekraftwerke- obwohl sie noch Jahre laufen könnten- durch Atomkraftwerke ersetzt. Die Umweltvorschriften, z.B. hinsichtlich der Einleitung von Schadstoffen in die Flüsse und Atmosphäre, nehmen zu und sind um einen großen Faktor großer, als in Europa während der ind. Revolution. In Mitteleuropa haben wir die Umweltvorschriften für die Flüsse erst in den 70ern erlassen.
    Die Spannungen zwischen China und Tibet/ Taiwan sind sehr spannungsgelanden und umstritten. Ich möchte hier China nicht verteidigen, aber was unterscheidet diese Konflikte mit dem Algerien-/Falklandkrieg? Wurden damals Menschen sanktioniert?
    Mit dem Unterschied, das es zwischen China u.d. Provinzen noch nicht zu einem umfassenden bewaffneten KOnflikt, einem Krieg, kam.
    Chinas Poltik ist in den genannten Bereichen vorbildlich- für ein Entwicklungsland.

    • lepkeb
    • 14.03.2010 um 11:51 Uhr

    Doch den hat man. Keine chinesischen Produkte, die unter solchen Bedingungen produziert werden, kaufen. Und schon schlägt man mehrere Fliegen mit einer Klappe. Geht aber nicht, da dt. und europäischen Unternehmen dann ihre Gewinnmargen nach unten reduzieren müssen. Hier im CBS (Canada) lief letzten eine nette Reportage über Einkäufer namhafter Einrichtungshäuser. Die versuchten den Preis für Konsumartikel weiterzudrücke. Sie kauften die Produkte für einen Dollar ein und verscherbelten sie für 20 Euro in Europa. Man versuchte jedoch den Einkaufspreis auf 70 Cent zu drücken, bloss dafür konnte selbst der interviewte chinesische Unternehmer nicht mehr produzieren.
    Hier haben die Leute es geschafft, einen namhaften canadischen Arbeitsbekleidungshersteller wieder in den großen weißen Norden aus China zurück zu holen. Den die Produkte wurden nicht mehr gekauft, nach dem die Reklamationen expotentiell nach dem Outssourcing nach China zu nahmen. Und die Kosten für Reklamationen immer größer wurden (gibt hier auch einen Verbraucherschutz der sich so nennen darf), so daß sich der ganze Spass nicht mehr rechnet.
    Also ja der Deutsche hat es in der Hand, er muss nur wollen.

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    • Guido3
    • 14.03.2010 um 13:59 Uhr

    Ja, ich stimme Ihnen voll und ganz zu. Ein bewussterer Konsum würde viele Probleme lösen. Ich halte das in der Praxis derzeit nur nicht für sehr realistisch.

    • Guido3
    • 14.03.2010 um 13:59 Uhr

    Ja, ich stimme Ihnen voll und ganz zu. Ein bewussterer Konsum würde viele Probleme lösen. Ich halte das in der Praxis derzeit nur nicht für sehr realistisch.

  4. In den USA gibt es die Todesstrafe, in China auch, dennoch sterben dabei i.d. USA, obwohl China viermal soviele EInwohner hat, wesentlich mehr/Jahr.
    Anders als die USA führte China noch keine Angriffskriege jenseits seiner Grenzen. Völkerrechtlich falsch waren zahlreiche der USA, genannt seien nur Vietnam und Irak I u. II.
    Israel unterdrückt ein ganzes Volk, die Palästinenser, und dennoch werden Israel noch der Iran sanktioniert.
    Man sollte China nicht verteufeln. Solange die westliche, "demokratische und ja so fortschrittliche"- Staatengemeinschaft völkerrechtswiedrige Kriege (USA) führt, ein Volk unterdrückt (Israel die Palästinenser), sollte nichteinmal daran gedacht werden, China zu kritisieren.
    Übrigens, in Sachen Klima, ist es doch offensichtlich so, das die größte Industrienation der Welt, die USA (bis auf Californien) sich nicht um die Umwelt schärten. Bis jetzt wirid sehr wenig i.d. regenerativen Energien und schadstoffarme Autos investiert- im Vgl. zur EU. Dies obwohl die USA 43% des gesamten, jährl. CO2-Austoßes verursachen.

    Es ist generell eine Sache der Unverschämtheit, andere Länder ihrem Willen aufzudrängen, indem man Sanktionen einleitet. Jedes Land hat das Recht auf volle Souveränität. Die Angewohnheit, anderen Ländern den eig. Willen aufzudrängen, sollte v.d. USA nciht auf die EU übergehen. Dies kann zu großen Kriegen führen.
    Krieg ist i.d. Diplomatie i. Ordnung, aber keine milit. Kriege oder ökon. Sanktionen.
    Selbst wenn die USA, ISrael usw...

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    • Otto2
    • 14.03.2010 um 16:48 Uhr

    China hatte Vietnam im Viet Bac Gebirge angegriffen und sich einige empfindliche Beulen geholt.

    • Otto2
    • 14.03.2010 um 16:48 Uhr

    China hatte Vietnam im Viet Bac Gebirge angegriffen und sich einige empfindliche Beulen geholt.

  5. nicht diese Defizite im Völkerrecht und Klimabereich hätten und GB und FR ihre letzten Kriege nach WII nicht geführt hätten, hat kein Land das Recht, einem anderen seinen Willen aufzudrängen.
    Aber bevor man China sanktioniert, sollte man überlegen, ob man nicht erst die USA und Israel sanktioniert. Kommentator 1 sollte sich dies überlegen.
    Ist ist feige, immer auf die schwachen loszugehen. Dies wird von den USA häufig gemacht, Kommentator 1 will, dass sich das die EU zur Politik macht und ihre Diplomatie, worin sie so geschätzt ist - die EU ist quasi der ehrliche Makler der Welt (Bismarck :-) )- wegzuwerfen.
    Und wenn der Iran Atomwaffen will, dann sei es so. Glaubt man denn ernsthaft, man kann es verhindern, dass nach Sanktionen das Land in 40 Jahren spätestens die Waffen dennoch hätte?
    Dann installiert man eben einen Raketenschild und schafft Abwehrmaßnahmen. Dann wären es für Israel eben keine deutschen Dolphin-Uboote, sondern einfach ein Raketenschild.

    Abgesehen davon haben andere Unterzeichner der Genfer Konvention, Fr, GB, USA immer noch Atomwaffen. Ich würde mich , wäre ich Araber, ebenso von einer isr. Atombombe bedroht fühlen wie die Israelis von einer iranischen.

    Gleiches Recht für ALLE.
    Abgesehen davon ist es vernünftig, dass ein Land der USA in der Welthegemomnie kontro gibt. China hat dies vor der EU geschafft, eben weil die EU nicht mit einer Stimme spricht.

    Gruß

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