Bewegung Coffee Party Kaffee statt Tee, Kooperation statt Hass
Während die rechtskonservative Tea Party in den USA gegen Obama hetzt, wächst in diesen Tagen eine weitere Graswurzelbewegung heran: die Coffee Party. Die Mitglieder organisieren sich über Facebook und sammeln rasant Unterstützer. Was sie wollen, wissen sie selbst noch nicht.
© Coffe Party USA/Facebook/ZEIT ONLINE

Geboren auf Facebook: die Coffee Party
"Wenn uns einer fragt, wofür wir stehen, müssen wir eine Antwort haben", ruft ein Mann im "Vote-Obama"-Shirt. "Wir brauchen konkrete Ziele!" Die anderen klatschen Beifall. Sie haben sich über das soziale Netz Facebook kennengelernt, in der Bar Le Monde Deli in Manhattan sehen sie sich zum ersten Mal.
Sie sind Mitglieder einer neuen Bewegung in den USA, die sich Coffee Party nennt. Es ist eine Gegenbewegung zur sogenannten Tea Party, einer rechtskonservativen Gruppierung, die sich vor rund einem Jahr aus zunächst losen Protesten gegen Barack Obamas Politik entwickelte. Mittlerweile ist die Tea Party zu einer großen Protestbewegung geworden, die lautstark und radikal gegen die Obama-Regierung hetzt.
Die Aktivisten der Coffee Party wollen der Tea Party Konkurrenz machen. Sie sind ebenfalls frustriert über die derzeitige Politik. Sie wollen die Regierung jedoch nicht stürzen, sondern, so sagen sie, konstruktiv mit ihr zusammenarbeiten. Täglich bekommt die Coffee Party bei Facebook Tausende neue Mitglieder. Vor einer Woche waren es noch 30.000, inzwischen sind es mehr als 100.000. In 42 US-Staaten haben sich Ortsgruppen gebildet. Selbst in Frankfurt am Main gibt es eine kleine Gruppe.
Zum ersten Treffen der New Yorker Gruppe sind 20 Menschen gekommen. Juristen sind da, Mediziner, ein IT-Techniker, eine Sekretärin. Sie vereint ihr Ärger über den aktuellen Stillstand im Land. Doch was genau sie wollen, das wissen sie noch nicht.
Die Politik wird von Lobbyisten bestimmt. Was wir Bürger wollen, interessiert nicht.
Annabel Park
Angefangen hat alles mit einem Eintrag bei Facebook: "Lasst uns eine Coffee Party gründen. Eine Smoothie-Party. Red-Bull-Party. Alles außer einer Tea-Party. Lasst uns zusammen Kaffee trinken und einen politischen Dialog führen”. Das postete die 41-jährige Annabel Park vor vier Wochen arglos auf ihrer Facebook-Seite. Park, eine Dokumentarfilmerin aus Washington D.C., war enttäuscht von dem ersten Amtsjahr des Präsidenten. Sie wollte etwas unternehmen. Offenbar ging es vielen so: Als Park die Facebook-Gruppe "Join the Coffee Party Movement" gründete, entstand innerhalb kürzester Zeit eine riesige Fangemeinde.
Die meisten der Mitglieder haben Obama beim Wahlkampf unterstützt. Heute ärgern sie sich darüber, dass die versprochenen Reformen ausbleiben. Sie ärgern sich über das verkrustete System, über die Totalblockade im Kongress. "Die Politik wird von Lobbyisten bestimmt. Was wir Bürger wollen, interessiert nicht", sagt Park. Das sei unfair und undemokratisch. Ein Plan, wie sie sich einbringen können, fehlt aber noch. "Dafür ging alles viel zu schnell", sagt Park. Den ganzen Tag ist sie bei Facebook online, plant die nächsten Schritte, organisiert Treffen, beantwortet bis spät nachts Mails und Journalistenanfragen. Zu ihrer eigentlichen Arbeit kommt sie nicht mehr. "Ich bin wirklich überrascht, dass sich so viele Menschen für meine Idee interessieren", sagt sie.
- Datum 12.03.2010 - 09:35 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Dann noch lieber: "Get up, stand up, stand up for your Rights"
"Die Politik wird von Lobbyisten bestimmt. Was wir Bürger wollen, interessiert nicht", sagt Park. Das sei unfair und undemokratisch."
*lol* wie in allen repräsentativen Systemen, vor allem in der Endphase des kapitalistischen Schweinezyklus, in dem gottgleiche private Machtfülle auf eine weitgehend mittellose Gesellschaft trifft.
Ein Vorschlag für die Amis: reformiert euer peinliches angestaubtes System. Unter Demokratie versteht man heutzutage was anderes als Wahlmänner, Wahlkampflügen, Wahlpartys und dicke Wahlkampfspenden.
Also ganz einfach: fordert Volksentschiede und Begehren auf Staatsebene (und bitte lernt aus den Fehlern der kalifornischen Mitbestimmung).
Coffee Party: How We Began
http://www.youtube.com/wa...
Join the Coffee Party Movement in Frankfurt, Germany
http://www.facebook.com/pages/Join-the-Coffee-Party-Movement-in-Frankfurt-Germany/388311953344?v=wall#!/pages/Join-the-Coffee-Party-Movement-in-Frankfurt-Germany
http://www.facebook.com/pages/Join-the-Coffee-Party-Movement-in-Frankfurt-Germany/388311953344?v=info#!/pages/Join-the-Coffee-Party-Movement-in-Frankfurt-Germany/388311953344?v=wall
Der Name der "tea party" hat noch einen anderen Hintergrund. t.e.a. steht für "taxed enough already" (schon genug besteuert). Der Slogan spielte eine Rolle in der Kampagne des Ron Paul in 2008 und kam auch bei Mike Huckabee vor. t.e.a. partys (gesellige Runden von Anhängern) waren ein Wahlkampfmittel der Republikaner.
Solange der Schaumschläger Obama, der den edlen Friedensnobelpreis auf ewig diskreditierte, keinen Nektar aus der Kampagne " Coffee Party " saugt, ist diese Bewegung von Unten nur zu begrüßen.
zur Charakterisierung der sicher nicht homogenen tea-party-Bewegung der letzte Rettungsanker eines auch durch die Realität der Regierung Obama nicht schlauer gewordenen Obama-Girls?
Es ist legitim genug, eine Regierung, die einem nicht passt, weg haben zu wollen. Selbst wenn es eine Obama-Regierung ist.
Erstaunlich ist auch, dass diese Internetaktivitäten gerade zu dem Zeitpunkt aufleben, als auch Obama auf diesem Feld nach längerer Pause wieder was tut - da wird doch nicht der neue Social Networks Manager nebst Team eine angeblich spontane Bewegung ganz zufällig aufmunitionieren und einsteuern?
Aber so funktioniert die linke Meinungsmache in Deutschland.
Die Tea Party ist konservativ? Also verwendet der Journalist Worte wie "radikal", "hetzt" und so weiter, während die "coffee party" mit freundlichen Attributen belegt wird. Das gleiche in dem verlinkten Artikel über FOX. "Ultra-rechte", "hetzt" und so weiter. Auf die Anliegen wird wenig eingegangen (explodierende Staatsverschuldung, Kompetenzanmaßung der Zentralregierung, steigende Arbeitslosigkeit). Die Tea-Party ist keine radikale Minderheit am rechten Rand sondern durchaus mehrheitsfähig, was sich daran zeigt dass Obama bis jetzt jede bedeutende Wahl verloren hat, selbst in Bundesstaaten in denen er in der Präsidentschaftswahl eine riesige Mehrheit und in denen seine Partei jahrzehntelang eine sichere Mehrheit hatte.
Objektiver, oder wenigstens um Objektivität bemühter Journalismus sieht anders aus.
Als Jörg Haider starb,hatten alle Medien und auf allen ''Laufbändern'' das Wort Rechtspopulist vor seineM Namen gesetzt.So wie bei Dr.Merkel der Doktor.
Ist Rechtspopulist ein akademischer Titel?
Warum steht nicht wenn über die Linkspartei berichtet wird ''...der linkspopulist Dr.Gysi ...oder ...die likspopulistin Sarah Wagenknecht ....wenn über sie berichtet wird vor ihren Namen?
Aktuelles Beispiel:....der niederländishce rechtspopulist Geert Wilders........
Genauso wie bei Haider wird eine Dauerschublade aufgemacht in Deutschland.
Übrigens,ich bin kein Sympathisant -weder von Geert noch von Jörg
Als Jörg Haider starb,hatten alle Medien und auf allen ''Laufbändern'' das Wort Rechtspopulist vor seineM Namen gesetzt.So wie bei Dr.Merkel der Doktor.
Ist Rechtspopulist ein akademischer Titel?
Warum steht nicht wenn über die Linkspartei berichtet wird ''...der linkspopulist Dr.Gysi ...oder ...die likspopulistin Sarah Wagenknecht ....wenn über sie berichtet wird vor ihren Namen?
Aktuelles Beispiel:....der niederländishce rechtspopulist Geert Wilders........
Genauso wie bei Haider wird eine Dauerschublade aufgemacht in Deutschland.
Übrigens,ich bin kein Sympathisant -weder von Geert noch von Jörg
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