Bedrohung für die etablierten Parteien?
Sowohl die Tea als auch schon die Coffee Party zeigen, wie einfach es heute sein kann, über Facebook, Twitter, und YouTube politische Debatten anzukurbeln. "Das Internet nimmt einen großen Einfluss auf das politische Geschehen", sagt der Politikwissenschaftler Michael Cornfield. Seit mehr als hundert Jahren wechseln sich in den USA nur Republikaner und Demokraten als Regierungsparteien ab. Dieses Zweiparteiensystem könnte von solchen neuen Bewegungen bedroht werden. Die Republikaner kooperieren bereits mit den Tea-Party-Patrioten, etwa bei der Wahl in Massachusetts, die Obama die entscheidende Mehrheit im Senat kostete. Deshalb steht jetzt seine Gesundheitsreform auf der Kippe.
Bis die Coffee Party so weit ist, wird laut Cornfield noch einige Zeit vergehen. "Sie müssen erst einmal sammeln, was sie wollen und was nicht", sagt er. "Sie brauchten bekannte Vertreter, die an die Öffentlichkeit gehen und mit Politikern sprechen. Sie brauchen Geld." All das eben, was die Tea Party bereits hat.
Die Tea Party beruft sich auf den Aufstand gegen die britischen Kolonialherren im Jahr 1773 in Boston. Im Steuerstreit zwischen der englischen Krone und den Kolonien Nordamerikas schleuderten Amerikaner den Tee der Briten ins Hafenwasser. Das war ein wichtiger Schritt zur amerikanischen Unabhängigkeit. Die moderne Tea Party vereint Ultrarechte und Marktliberale. Ihre Mitglieder wettern gegen die Macht des Staates, gegen die Gesundheitsreform, gegen staatliche Konjunkturprogramme und vor allem gegen höhere Steuern. Obama bezeichnen sie als Lügner, als Rassisten. Immer wieder vergleichen sie ihn mit Hitler, nennen ihn bei seinem zweiten Namen Hussein und bezweifeln unter tosendem Applaus seine US-Staatsbürgerschaft. Sie attackieren auch moderate Republikaner, aber eine lieben sie: Sarah Palin, die ehemalige Gouverneurin von Alaska und republikanische Kandidatin für die Vizepräsidentschaft.
Auch bei der Coffee Party gibt es die unterschiedlichsten Strömungen. Eines aber haben sie gemein: "Wir denken, dass man mit Hass gegenüber der Regierung keine Probleme lösen kann", sagt Park. Auf ihrer Internetseite schreiben sie: "Die Regierung ist nicht unser Feind, sondern Ausdruck unseres Willens. Wir müssen am demokratischen Prozess teilnehmen, um unsere Ziele zu erreichen". Welche auch immer das sein mögen.
Über Facebook planen die Mitglieder für den kommenden Samstag Treffen in allen US-Staaten. Wayne, ein Mitglied der New Yorker Gruppe, hat schon mal eine Liste mit Parolen vorbereitet: "Wake up and Stand up" (Wach auf und steht auf) steht darauf. Auf einer anderen Liste will er die Mitglieder Benimmregeln unterschreiben lassen. Das Organisatorische zumindest funktioniert.
- Datum 12.03.2010 - 09:35 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Dann noch lieber: "Get up, stand up, stand up for your Rights"
"Die Politik wird von Lobbyisten bestimmt. Was wir Bürger wollen, interessiert nicht", sagt Park. Das sei unfair und undemokratisch."
*lol* wie in allen repräsentativen Systemen, vor allem in der Endphase des kapitalistischen Schweinezyklus, in dem gottgleiche private Machtfülle auf eine weitgehend mittellose Gesellschaft trifft.
Ein Vorschlag für die Amis: reformiert euer peinliches angestaubtes System. Unter Demokratie versteht man heutzutage was anderes als Wahlmänner, Wahlkampflügen, Wahlpartys und dicke Wahlkampfspenden.
Also ganz einfach: fordert Volksentschiede und Begehren auf Staatsebene (und bitte lernt aus den Fehlern der kalifornischen Mitbestimmung).
Coffee Party: How We Began
http://www.youtube.com/wa...
Join the Coffee Party Movement in Frankfurt, Germany
http://www.facebook.com/pages/Join-the-Coffee-Party-Movement-in-Frankfurt-Germany/388311953344?v=wall#!/pages/Join-the-Coffee-Party-Movement-in-Frankfurt-Germany
http://www.facebook.com/pages/Join-the-Coffee-Party-Movement-in-Frankfurt-Germany/388311953344?v=info#!/pages/Join-the-Coffee-Party-Movement-in-Frankfurt-Germany/388311953344?v=wall
Der Name der "tea party" hat noch einen anderen Hintergrund. t.e.a. steht für "taxed enough already" (schon genug besteuert). Der Slogan spielte eine Rolle in der Kampagne des Ron Paul in 2008 und kam auch bei Mike Huckabee vor. t.e.a. partys (gesellige Runden von Anhängern) waren ein Wahlkampfmittel der Republikaner.
Solange der Schaumschläger Obama, der den edlen Friedensnobelpreis auf ewig diskreditierte, keinen Nektar aus der Kampagne " Coffee Party " saugt, ist diese Bewegung von Unten nur zu begrüßen.
zur Charakterisierung der sicher nicht homogenen tea-party-Bewegung der letzte Rettungsanker eines auch durch die Realität der Regierung Obama nicht schlauer gewordenen Obama-Girls?
Es ist legitim genug, eine Regierung, die einem nicht passt, weg haben zu wollen. Selbst wenn es eine Obama-Regierung ist.
Erstaunlich ist auch, dass diese Internetaktivitäten gerade zu dem Zeitpunkt aufleben, als auch Obama auf diesem Feld nach längerer Pause wieder was tut - da wird doch nicht der neue Social Networks Manager nebst Team eine angeblich spontane Bewegung ganz zufällig aufmunitionieren und einsteuern?
Aber so funktioniert die linke Meinungsmache in Deutschland.
Die Tea Party ist konservativ? Also verwendet der Journalist Worte wie "radikal", "hetzt" und so weiter, während die "coffee party" mit freundlichen Attributen belegt wird. Das gleiche in dem verlinkten Artikel über FOX. "Ultra-rechte", "hetzt" und so weiter. Auf die Anliegen wird wenig eingegangen (explodierende Staatsverschuldung, Kompetenzanmaßung der Zentralregierung, steigende Arbeitslosigkeit). Die Tea-Party ist keine radikale Minderheit am rechten Rand sondern durchaus mehrheitsfähig, was sich daran zeigt dass Obama bis jetzt jede bedeutende Wahl verloren hat, selbst in Bundesstaaten in denen er in der Präsidentschaftswahl eine riesige Mehrheit und in denen seine Partei jahrzehntelang eine sichere Mehrheit hatte.
Objektiver, oder wenigstens um Objektivität bemühter Journalismus sieht anders aus.
Als Jörg Haider starb,hatten alle Medien und auf allen ''Laufbändern'' das Wort Rechtspopulist vor seineM Namen gesetzt.So wie bei Dr.Merkel der Doktor.
Ist Rechtspopulist ein akademischer Titel?
Warum steht nicht wenn über die Linkspartei berichtet wird ''...der linkspopulist Dr.Gysi ...oder ...die likspopulistin Sarah Wagenknecht ....wenn über sie berichtet wird vor ihren Namen?
Aktuelles Beispiel:....der niederländishce rechtspopulist Geert Wilders........
Genauso wie bei Haider wird eine Dauerschublade aufgemacht in Deutschland.
Übrigens,ich bin kein Sympathisant -weder von Geert noch von Jörg
Als Jörg Haider starb,hatten alle Medien und auf allen ''Laufbändern'' das Wort Rechtspopulist vor seineM Namen gesetzt.So wie bei Dr.Merkel der Doktor.
Ist Rechtspopulist ein akademischer Titel?
Warum steht nicht wenn über die Linkspartei berichtet wird ''...der linkspopulist Dr.Gysi ...oder ...die likspopulistin Sarah Wagenknecht ....wenn über sie berichtet wird vor ihren Namen?
Aktuelles Beispiel:....der niederländishce rechtspopulist Geert Wilders........
Genauso wie bei Haider wird eine Dauerschublade aufgemacht in Deutschland.
Übrigens,ich bin kein Sympathisant -weder von Geert noch von Jörg
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