Trotz Embargos Iran profitiert indirekt von US-Subventionen
Der "New York Times" zufolge subventionieren die USA Firmen, die mit Iran handeln, mit Milliarden. Iran meldet unterdessen, Kurzstreckenraketen in Serie zu produzieren.
Trotz jahrelangen politischen Drucks auf die iranische Regierung haben die USA einem Zeitungsbericht zufolge über 100 Milliarden Dollar Staatsgelder an Firmen fließen lassen, die auch mit Iran Geschäfte machen. Viele dieser ausländischen und multinationalen US-Unternehmen seien mit zentralen Teilen der iranischen Wirtschaft verwoben, berichtete die New York Times.
Unter Präsident George W. Bush, aber auch unter Barack Obama haben die USA seit dem Jahr 2000 Verträge über mindestens 102 Milliarden Dollar (75,6 Mrd. Euro) mit diesen Firmen abgeschlossen. Dazu kämen fast 4,5 Milliarden Dollar an staatlichen Krediten oder Kreditgarantien sowie 500 Millionen Dollar an Forschungszuschüssen, meldete die Zeitung unter Berufung auf offizielle Dokumente und Firmenberichte.
Unter einem umfassenden Embargo sind amerikanischen Firmen seit den 90er Jahren Geschäfte mit Iran großteils untersagt. Der US-Regierung falle es aber aus politischen, diplomatischen und praktischen Gründen schwer, ausländischen Unternehmen und ausländischen Töchtern von US-Multis ebenfalls vom Handel mit Iran abzubringen, schreibt die Zeitung.
Von den 74 Unternehmen, die in der Vergangenheit mit der US- Regierung und Iran zugleich Geschäfte machten, wollen laut New York Times 49 auch künftig in dem islamischen Land Geld verdienen. Zwar gibt ein Gesetz von 1996 Washington die Möglichkeit, ausländische Firmen, die mehr als 20 Milliarden Dollar pro Jahr in die iranische Energiewirtschaft investieren, mit Sanktionen zu belegen. Aus Furcht vor Spannungen mit verbündeten Staaten sei das Gesetz allerdings noch nie angewendet worden.
Unterdessen erklärte das iranische Verteidigungsministerium, man habe mit der Serienproduktion einer Kurzstreckenrakete begonnen. Die Rakete vom Typ Nasr 1 kann von Schiffen sowie von der Küste abgefeuert werden, sagte Verteidigungsminister Ahmad Wahidi im staatlichen Fernsehen. Nach einigen technischen Veränderungen werde sie auch von Hubschraubern und U-Booten aus eingesetzt werden können. Erst im Februar hatte die iranische Marine das erste Kriegsschiff aus landeseigener Produktion in Dienst gestellt.
Iran steht im Verdacht, an der Entwicklung der Atombombe zu arbeiten. Raketen, die solche Massenvernichtungswaffen wahrscheinlich transportieren könnten, hat das Land bereits. Im Arsenal sind mehrere hundert Geschosse der Typen Schahal 1 und 2, die bis zu 330 und 700 Kilometer weit reichen. Mit den mehrstufigen Raketen Schahab 5 und 6 könnten die Iraner sogar Städte in Mitteleuropa angreifen. Für den Bau einer einsatzfähigen Interkontinentalrakete benötigt der Iran
jedoch noch zehn bis 15 Jahre, vermuten westliche Experten.
- Datum 07.03.2010 - 18:42 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa
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aus Spiegel und Zeit, wie die Liste fuer Deutschland und die anderen Europaer aussieht.
Weiter unten lese ich gerade das die Verursacher der der Kriese die Gewinner der Kriese sind.
Warum soll das Kapital nicht an der sogennenten Iran Kriese
verdienen?
Wann weden wir endlich realisieren das es alles business ist
nicht Politik. Nur PC Menschen glauben an Demokratie, Moral
Menschenrechte usf als nuetzliche Deppen.
Das trifft doch nicht nur amerikanische Firmen, sondern wird wahrscheinlich in der EU genauso sein.
Iranische Exilbürger bloggen aber in der ZEIT für härtere Sanktionen um der Opposition endlich den Weg zu erleichtern um an die Macht zu kommen.
Diese Blogs lassen sich aber wie hirnlose Propaganda lesen, da anscheinend auch diese Blogger nicht wissen, dass die Opposition keineswegs davon absehen, weiter an der Bombe zu arbeiten.
Das ganze spitzt sich auf eine Militärischekonfrontation zu.
..............Firmen, sondern wird wahrscheinlich in der EU genauso sein."
Ich kann Sie beruhigen. Die meisten Firmen auf der Liste sind Europäer.
..............Firmen, sondern wird wahrscheinlich in der EU genauso sein."
Ich kann Sie beruhigen. Die meisten Firmen auf der Liste sind Europäer.
sollte die Überschrift heißen...
Desweiteren geht es NICHT um die US-FIRMEN, die mit Iran geschäfte machen, sondern um die 107 MILLIARDEN DOLAR US-STAATSGELDER, wo die HINFLIEßEN.
BRD ist nach den VAE, der zweitwichtigste Handelspartner des Iran.Meist sind staatliche oder staatsnahe Unternehmen im Iran die Geschäftspartner der deutschen Unternehmer.
Auch BRD unterstützt deutsche Unternehmen, die mit dem Iran Geschäfte machen, durch eine so genannte Hermes-Bürgschaften gegen Zahlungsausfälle.Würde es zu einem Totalausfall kommen,zb durch einen Krieg oder ein Embargo, muss BRD mit FÜNF MILLIARDEN EURO geradestehen.
-Atombomben-Raketen-Massenvernichtungswaffen-EU-ISRAEL-
Tja wie heißt es doch so schön:ES GEHT NUR UMS GESCHÄFT.
Auf der Insel Kish im Persischen Golf hat sich schon lange ein internationales Handelzentrum etabliert. Dort werden jenseits aller Ideologien, weltlicher wie religiöser, hervorragende Geschäfte gemacht. Der Rest ist Verarschung!
..............Firmen, sondern wird wahrscheinlich in der EU genauso sein."
Ich kann Sie beruhigen. Die meisten Firmen auf der Liste sind Europäer.
""...Zwar gibt ein Gesetz von 1996 Washington die Möglichkeit, ausländische Firmen, die mehr als 20 Milliarden Dollar pro Jahr in die iranische Energiewirtschaft investieren, mit Sanktionen zu belegen. Aus Furcht vor Spannungen mit verbündeten Staaten sei das Gesetz allerdings noch nie angewendet worden.
Es muss heissen 20 Mill Dollar und nicht 20 Mrd. Dollar...
Auch französische Firmen, viele halbstaatlich, machen glänzende Geschäfte mit den Ajatollahs : vor allem Total und
Elf (Erdöl/Erdgas), Renault und Peugeot/Citroen (Autos),
Alstom (Energie / Eisenbahn),...
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