Missbrauchsfälle Irischer Kardinal entschuldigt sich

"Ich schäme mich" – Kardinal Brady, ranghöchster Geistlicher in Irland, hat sich bei den Missbrauchsopfern auf der Insel entschuldigt. Viele Fälle seien vertuscht worden.

Späte Reue: Kardinal Sean Brady hat sich nun wegen der Vertuschung von Missbrauchsfällen bei den Opfern entschuldigt

Späte Reue: Kardinal Sean Brady hat sich nun wegen der Vertuschung von Missbrauchsfällen bei den Opfern entschuldigt

"Ich will mich bei allen, die von jedem Versagen meinerseits verletzt wurden, aus ganzem Herzen entschuldigen", sagte Kardinal Sean Brady bei einer Messe in Armagh. "Wenn ich zurückschaue, schäme ich mich, dass ich nicht immer die Werte, an die ich glaube, hochgehalten habe." Brady war stark unter Druck geraten, nachdem Opferverbände seinen Rücktritt gefordert hatten. "Ich werde darüber nachdenken, was ich von denen, die von Missbrauch verletzt wurden, gehört habe."

In Irland erschüttern bereits seit Jahren Tausende Missbrauchsfälle die katholische Kirche. Im vergangenen Jahr sorgten zwei Untersuchungsberichte erneut für Aufruhr. Diese hatten nicht nur den tausendfachen Missbrauch von Kindern über Jahrzehnte hinweg unter dem Dach der Kirche dokumentiert, sondern auch die systematische Vertuschung der Untaten. Der Papst hatte irische Bischöfe deshalb vor einem Monat zum Krisengespräch nach Rom zitiert.

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Das Oberhaupt der katholischen Kirche in Irland hat sich allerdings erst jetzt wegen eben jener Vertuschung bei den Opfern entschuldigt. Gleichzeitig deutete er an, über seine Zukunft "nachzudenken". Ihm war vorgeworfen worden, die Taten eines pädophilen Priesters in den siebziger Jahren nicht der Polizei gemeldet zu haben. Danach wurden Rücktrittsforderungen immer lauter, die Brady jedoch zurückgewiesen hatte.

In den siebziger Jahren war Brady als Priester dabei, als zwei von dem Geistlichen Brendan Smyth missbrauchte Kinder in der Diözese Kilmore dazu gebracht wurden, ein Schweigegelübde abzulegen. Smyth wurde in den neunziger Jahren wegen des Missbrauchs von 20 Kindern in einem Zeitraum von 40 Jahren verurteilt. Er starb 1997 im Gefängnis.

Papst Benedikt XVI. will am Freitag den angekündigten Brief an die irischen Bischöfe zum Missbrauchsskandal unterschreiben. Nach den schweren Erschütterungen der katholischen Kirche in Irland habe er "als Zeichen meiner tiefen Sorge einen Hirtenbrief zu dieser schmerzvollen Situation verfasst", sagte der Papst bei der Generalaudienz in Rom. Er hoffe, dass der Hirtenbrief auf dem Weg der Reue, der Heilung und der Erneuerung helfe.

Vatikankreisen zufolge wurde das Erscheinen des Briefes durch den Missbrauchsskandal in Deutschland verzögert. Ob das Schreiben auch auf die Fälle im Heimatland des deutschen Papstes eingehen wird, ist jedoch unklar.

 
Leser-Kommentare
    • honett
    • 17.03.2010 um 15:29 Uhr

    Brady macht sich's einfach, er entschuldigt sich 'von der Kanzel', und er will 'nachdenken' ..

    sollte er sich doch mal die Muehe machen, mit einigen Opfern 'persoehnlich zu sprechen', dann koennte er vielleicht verstehen wie falsch seine Denkweise ist ..

    und ueberhaupt: diese Anmassung der Kirche, das Opfer zum Schweigen zu verpflichten! WO IST DER STAATSANWALT?

  1. Es ist so entsetzlich zu bemerken, daß kath. Priester offensichtlich der Meinung sind, über allen anderen unangreifbar zu stehen. Herr Brady muß nicht einmal das Selbstverständlichste von der Welt tun, nämlich ein Opfer darum bitten, daß es ihn entschuldige - nein, er tut es gleich selbst! - Der Vatikan ist nicht unschuldig; Kardinal Ratzinger/Benedikt XVI hat alles dazu getan, daß sich die Priester auch unangreifbar fühlten (noch 2001: De delictis gravioribes - von den schwersten Verbrechen). Jetzt hat er wohl eine andere Ansicht der Dinge, und die Priester - Bischöfe - etc. sind verloren. - Bauernopfer -

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    da dachte man schon, wir hätten die Unrichtigkeiten um "De delictis gravioribus" (das sind übrigens keine 'schwersten' verbrechen ...) in der Diskussion um das Interview mit Bischof Ackermann zur allseitigen Zufriedenheit gemeinsam aufgeklärt, und jetzt das.

    "Es ist so entsetzlich zu bemerken", dass alle Bemühungen um sachliche Richtigkeit ins Nichts laufen.

    Übrigens hat Kardinal Brady wohl englisch gesprochen. Er hat also sicher nicht "ich entschuldige mich" gesagt... Ihm das anzukreiden, ist schon etwas merkwürdig.

    da dachte man schon, wir hätten die Unrichtigkeiten um "De delictis gravioribus" (das sind übrigens keine 'schwersten' verbrechen ...) in der Diskussion um das Interview mit Bischof Ackermann zur allseitigen Zufriedenheit gemeinsam aufgeklärt, und jetzt das.

    "Es ist so entsetzlich zu bemerken", dass alle Bemühungen um sachliche Richtigkeit ins Nichts laufen.

    Übrigens hat Kardinal Brady wohl englisch gesprochen. Er hat also sicher nicht "ich entschuldige mich" gesagt... Ihm das anzukreiden, ist schon etwas merkwürdig.

  2. da dachte man schon, wir hätten die Unrichtigkeiten um "De delictis gravioribus" (das sind übrigens keine 'schwersten' verbrechen ...) in der Diskussion um das Interview mit Bischof Ackermann zur allseitigen Zufriedenheit gemeinsam aufgeklärt, und jetzt das.

    "Es ist so entsetzlich zu bemerken", dass alle Bemühungen um sachliche Richtigkeit ins Nichts laufen.

    Übrigens hat Kardinal Brady wohl englisch gesprochen. Er hat also sicher nicht "ich entschuldige mich" gesagt... Ihm das anzukreiden, ist schon etwas merkwürdig.

    Antwort auf "Der oberste Dienstherr"
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    Werter ThomasJohannes,

    an dieser Stelle möchte ich Pünktchen unterstützen:

    Laut BBC hat Brady gesagt:

    "I want to say to anyone who has been hurt by any failure on my part that I apologise to you with all my heart.

    "I also apologise to all those who feel I have let them down.

    "Looking back I am ashamed that I have not always upheld the values that I profess and believe in."

    http://news.bbc.co.uk/2/h...

    Gruß,
    leanders

    'He said he wanted to apologise to "all those who feel I have let them down".'
    http://news.bbc.co.uk/2/h...

    Der Guardian zitiert etwas mehr:
    'I want to say to anyone who has been hurt by any failure on my part that I apologise to you with all my heart. I also apologise to all those who feel I have let them down. Looking back, I am ashamed that I have not always upheld the values that I profess and believe in.'
    http://www.guardian.co.uk...

    Pünktchen hat hier schon recht, wobei das englische 'I beg your pardon' im Sprachgebrauch nicht so bedeutungsschwer wäre, wie das deutsche 'Ich bitte um Entschuldigung', im Englischen 'I apoligize'. Solange aber hier über die eigene Zukunft nur nachgedacht wird, fehlt mir der Glaube an irgendwelche Scham.

    Werter ThomasJohannes,

    an dieser Stelle möchte ich Pünktchen unterstützen:

    Laut BBC hat Brady gesagt:

    "I want to say to anyone who has been hurt by any failure on my part that I apologise to you with all my heart.

    "I also apologise to all those who feel I have let them down.

    "Looking back I am ashamed that I have not always upheld the values that I profess and believe in."

    http://news.bbc.co.uk/2/h...

    Gruß,
    leanders

    'He said he wanted to apologise to "all those who feel I have let them down".'
    http://news.bbc.co.uk/2/h...

    Der Guardian zitiert etwas mehr:
    'I want to say to anyone who has been hurt by any failure on my part that I apologise to you with all my heart. I also apologise to all those who feel I have let them down. Looking back, I am ashamed that I have not always upheld the values that I profess and believe in.'
    http://www.guardian.co.uk...

    Pünktchen hat hier schon recht, wobei das englische 'I beg your pardon' im Sprachgebrauch nicht so bedeutungsschwer wäre, wie das deutsche 'Ich bitte um Entschuldigung', im Englischen 'I apoligize'. Solange aber hier über die eigene Zukunft nur nachgedacht wird, fehlt mir der Glaube an irgendwelche Scham.

  3. Werter ThomasJohannes,

    an dieser Stelle möchte ich Pünktchen unterstützen:

    Laut BBC hat Brady gesagt:

    "I want to say to anyone who has been hurt by any failure on my part that I apologise to you with all my heart.

    "I also apologise to all those who feel I have let them down.

    "Looking back I am ashamed that I have not always upheld the values that I profess and believe in."

    http://news.bbc.co.uk/2/h...

    Gruß,
    leanders

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    • outis
    • 17.03.2010 um 17:40 Uhr

    Ja, so sagt man das auf Englisch!

    ich will das wirklich nicht weiterführen. meine Bermerkung resultiert eigentlich nur aus dem Ärger darüber, dass die Bemerkung, man könne sich nicht entschuldigen, sondern nur um Entschuldigung bitten (o. ä.) inzwischen zu einem wohlfeilen Gemeinplatz geworden ist, der in allen möglichen Zusammenhängen (wirklich nicht nur in dem der Diskussion um sexuellen Missbrauch in katholischen Einrichtungen) inflationär gebraucht wird. Die Bemerkung verliert damit ihre DUrchschlagskraft.

    Aus reinem Interesse aber doch noch eine Frage an die anglistischen Experten (leanders?!) oder sogar Englisch-Muttersprachler:

    Hat denn 'apologize', vom Englischen her gedacht, nicht von der üblichen deutschen Übersetzung, die am deutschen 'sich entschuldigen' als so problematisch empfundene reflexive Bedeutungskomponente (ich spreche mir selbst eine Befreiung von Schuld zu), obwohl 'apologize' ja kein reflexiv gebrauchtes Verb ist? Es heißt ja nicht: "I apologize me". Das heißt aber natürlich nicht, dass diese Nuance nicht doch vorhanden ist.
    Ganz im Ernst: Das ist ausdrücklich keine polemisch gemeinte Frage im gegenwärtigen Diskussionszusammenhang. Ich frage aus purem Interesse.

    • outis
    • 17.03.2010 um 17:40 Uhr

    Ja, so sagt man das auf Englisch!

    ich will das wirklich nicht weiterführen. meine Bermerkung resultiert eigentlich nur aus dem Ärger darüber, dass die Bemerkung, man könne sich nicht entschuldigen, sondern nur um Entschuldigung bitten (o. ä.) inzwischen zu einem wohlfeilen Gemeinplatz geworden ist, der in allen möglichen Zusammenhängen (wirklich nicht nur in dem der Diskussion um sexuellen Missbrauch in katholischen Einrichtungen) inflationär gebraucht wird. Die Bemerkung verliert damit ihre DUrchschlagskraft.

    Aus reinem Interesse aber doch noch eine Frage an die anglistischen Experten (leanders?!) oder sogar Englisch-Muttersprachler:

    Hat denn 'apologize', vom Englischen her gedacht, nicht von der üblichen deutschen Übersetzung, die am deutschen 'sich entschuldigen' als so problematisch empfundene reflexive Bedeutungskomponente (ich spreche mir selbst eine Befreiung von Schuld zu), obwohl 'apologize' ja kein reflexiv gebrauchtes Verb ist? Es heißt ja nicht: "I apologize me". Das heißt aber natürlich nicht, dass diese Nuance nicht doch vorhanden ist.
    Ganz im Ernst: Das ist ausdrücklich keine polemisch gemeinte Frage im gegenwärtigen Diskussionszusammenhang. Ich frage aus purem Interesse.

    • outis
    • 17.03.2010 um 17:40 Uhr

    Ja, so sagt man das auf Englisch!

  4. 6. Danke

    ich will das wirklich nicht weiterführen. meine Bermerkung resultiert eigentlich nur aus dem Ärger darüber, dass die Bemerkung, man könne sich nicht entschuldigen, sondern nur um Entschuldigung bitten (o. ä.) inzwischen zu einem wohlfeilen Gemeinplatz geworden ist, der in allen möglichen Zusammenhängen (wirklich nicht nur in dem der Diskussion um sexuellen Missbrauch in katholischen Einrichtungen) inflationär gebraucht wird. Die Bemerkung verliert damit ihre DUrchschlagskraft.

    Aus reinem Interesse aber doch noch eine Frage an die anglistischen Experten (leanders?!) oder sogar Englisch-Muttersprachler:

    Hat denn 'apologize', vom Englischen her gedacht, nicht von der üblichen deutschen Übersetzung, die am deutschen 'sich entschuldigen' als so problematisch empfundene reflexive Bedeutungskomponente (ich spreche mir selbst eine Befreiung von Schuld zu), obwohl 'apologize' ja kein reflexiv gebrauchtes Verb ist? Es heißt ja nicht: "I apologize me". Das heißt aber natürlich nicht, dass diese Nuance nicht doch vorhanden ist.
    Ganz im Ernst: Das ist ausdrücklich keine polemisch gemeinte Frage im gegenwärtigen Diskussionszusammenhang. Ich frage aus purem Interesse.

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    Nun, Englisch ist weder meine Muttersprache, noch bin ich "anglistischer Experte". Bevor sich hier aber ein/e Muttersprachler/in zu Wort meldet, würde ich aus meiner bescheidenen Sicht sagen, "apologize" sagt sich so leichthin wie im Deutschen "ich entschuldige mich" - auch wenn Ersteres nicht explizit selbst-reflexiv ist, kommt es doch genauso ´rüber.

    Dagegen gibt es auch im Englischen die explizite Bitte um Vergebung: "to ask for forgiveness for...". Hätte ich hier übrigens auch für angebracht gehalten, Modetrend hin oder her. :-)

    Nun, Englisch ist weder meine Muttersprache, noch bin ich "anglistischer Experte". Bevor sich hier aber ein/e Muttersprachler/in zu Wort meldet, würde ich aus meiner bescheidenen Sicht sagen, "apologize" sagt sich so leichthin wie im Deutschen "ich entschuldige mich" - auch wenn Ersteres nicht explizit selbst-reflexiv ist, kommt es doch genauso ´rüber.

    Dagegen gibt es auch im Englischen die explizite Bitte um Vergebung: "to ask for forgiveness for...". Hätte ich hier übrigens auch für angebracht gehalten, Modetrend hin oder her. :-)

  5. Nun, Englisch ist weder meine Muttersprache, noch bin ich "anglistischer Experte". Bevor sich hier aber ein/e Muttersprachler/in zu Wort meldet, würde ich aus meiner bescheidenen Sicht sagen, "apologize" sagt sich so leichthin wie im Deutschen "ich entschuldige mich" - auch wenn Ersteres nicht explizit selbst-reflexiv ist, kommt es doch genauso ´rüber.

    Dagegen gibt es auch im Englischen die explizite Bitte um Vergebung: "to ask for forgiveness for...". Hätte ich hier übrigens auch für angebracht gehalten, Modetrend hin oder her. :-)

    Antwort auf "Danke"
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    dass es langsam etwas schwierig wird, wenn man den Vorwurf mangelnder Ernsthaftigkeit nun nicht mehr nur mit dem Gebrauch ungebührlich reflexiver Verben begründet, sondern Mumaßungen ins Zentrum rücken, wie leicht diesem oder jenem Entschuldigungen (Entschuldigungsbitten?) über die Lippen kommen?

    dass es langsam etwas schwierig wird, wenn man den Vorwurf mangelnder Ernsthaftigkeit nun nicht mehr nur mit dem Gebrauch ungebührlich reflexiver Verben begründet, sondern Mumaßungen ins Zentrum rücken, wie leicht diesem oder jenem Entschuldigungen (Entschuldigungsbitten?) über die Lippen kommen?

  6. 'He said he wanted to apologise to "all those who feel I have let them down".'
    http://news.bbc.co.uk/2/h...

    Der Guardian zitiert etwas mehr:
    'I want to say to anyone who has been hurt by any failure on my part that I apologise to you with all my heart. I also apologise to all those who feel I have let them down. Looking back, I am ashamed that I have not always upheld the values that I profess and believe in.'
    http://www.guardian.co.uk...

    Pünktchen hat hier schon recht, wobei das englische 'I beg your pardon' im Sprachgebrauch nicht so bedeutungsschwer wäre, wie das deutsche 'Ich bitte um Entschuldigung', im Englischen 'I apoligize'. Solange aber hier über die eigene Zukunft nur nachgedacht wird, fehlt mir der Glaube an irgendwelche Scham.

    Antwort auf "Ach Pünktchen,"
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    da kamen Sie @leanders mir ja schon mit der Quelle zuvor - liegt daran, daß ich mit einem Muttersprachler telefonierte und mich dabei verquatscht habe, tut mir leid.
    'I beg your pardon' würde man sagen, wenn man jemanden im Bus anrempelt.
    'I apologize' ist hingegen schon eine eigentlich ernste Entschuldigung, allerdings im United Kingdom durchaus inflationär benutzt. wer in England mal Zug gefahren ist, weiß, was ich meine.

    Anders als Sie @ThomasJohannes, finde ich nicht, daß das Minimum einer Bitte um Entschuldigung an 'Durchschlagkraft' verloren hat, eher die zahlreich erklärten Entschuldigungen selbst.

    da kamen Sie @leanders mir ja schon mit der Quelle zuvor - liegt daran, daß ich mit einem Muttersprachler telefonierte und mich dabei verquatscht habe, tut mir leid.
    'I beg your pardon' würde man sagen, wenn man jemanden im Bus anrempelt.
    'I apologize' ist hingegen schon eine eigentlich ernste Entschuldigung, allerdings im United Kingdom durchaus inflationär benutzt. wer in England mal Zug gefahren ist, weiß, was ich meine.

    Anders als Sie @ThomasJohannes, finde ich nicht, daß das Minimum einer Bitte um Entschuldigung an 'Durchschlagkraft' verloren hat, eher die zahlreich erklärten Entschuldigungen selbst.

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