Verhältnis USA-Israel Ehekrise ohne Scheidung
US-Präsident Obamas Verhältnis zur israelischen Regierung ist unterkühlt. Gegen fehlenden Friedenswillen im Nahost-Konflikt kann auch er nichts ausrichten. Ein Kommentar.
© Mark Wilson/Getty Images

Sorgt für Spannungen im Verhältnis zu den USA: Israels Premier Benjamin Netanjahu
Im Privaten haben sich die Menschen ein Gespür für den Unterschied bewahrt. Wer hört, ein Paar habe gestritten, wiegelt ab: Das kommt in den besten Familien vor. Heißt es aber, die Ehe sei in der Krise, weiß jeder um den Ernst der Lage. Im Verhältnis von Staaten werden die Worte Streit, Konflikt und Krise heute so inflationär und beliebig benutzt, dass sie kaum noch zur Differenzierung taugen.
Barack Obama und Benjamin Netanjahu streiten nicht nur heftiger als ohnehin üblich über den Siedlungsbau. Ihre Beziehung ist in einer ersten Krise. Und Obama lässt es die Welt wissen. Die Kameras blieben draußen, als er Netanjahu im Weißen Haus empfing. Israels Premier bekommt derzeit keine Gunstbeweise.
Obama steckt auch dahinter, wenn Außenministerin Hillary Clinton Netanjahu bei der Konferenz von Aipac, der einflussreichen Pro-Israel-Lobby, die Meinung sagt. Es hat zudem Gewicht, wenn das Weiße Haus betont, der umstrittene Bau von 1600 Wohnungen im arabischen Ostteil von Jerusalem beschädige das Verhältnis zu den USA – und nicht etwa nur den Friedensprozess.
Seit Obamas Amtsantritt ist die Frustration über den Nahen Osten gewachsen. Er macht sich keine Illusionen: Die Aussicht auf einen umfassenden Frieden in absehbarer Zeit ist minimal. In Israel hat er es mit einer rechten Koalitionsregierung zu tun, die in Teilen nicht friedenswillig ist, auf der palästinensischen Seite mit Machthabern, die nicht friedensfähig sind.
Selbst wenn Fatah im Westjordanland zum Kompromiss bereit wäre, würde sich Hamas im Gaza-Streifen nicht gebunden fühlen. Obamas Ziel ist viel bescheidener. Er will einen Dialog eröffnen und am Leben halten – um darauf aufzubauen, wenn die Umstände besser werden. Er drängt alle Seiten zur Vertrauensbildung: Israel zum Siedlungsstopp, die Palästinenser zum Kampf gegen ihre Extremisten, die Araber zur Vermittlung zwischen Fatah und Hamas sowie zum Ende des Waffenschmuggels nach Gaza.
- Datum 24.03.2010 - 09:38 Uhr
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Entfernt. Bitte verzichten Sie auf unsachliche Spekulationen. Danke. Die Redaktion/ew
...wenn man ein Anhänger der einfachen Wahrheiten ist. Alle Schwarzen sind Afrikaner, alle Muslime Terroristen und AIPAC regiert die USA. Alle Deutschen sollen übrigens Nazis sein, schon gehört?
Mein Tipp: Kaufen Sie sich mehr als ein Buch, und suchen Sie sich beim nächsten Mal am Besten eine vernünftige Lektüre...
...wenn man ein Anhänger der einfachen Wahrheiten ist. Alle Schwarzen sind Afrikaner, alle Muslime Terroristen und AIPAC regiert die USA. Alle Deutschen sollen übrigens Nazis sein, schon gehört?
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...wenn man ein Anhänger der einfachen Wahrheiten ist. Alle Schwarzen sind Afrikaner, alle Muslime Terroristen und AIPAC regiert die USA. Alle Deutschen sollen übrigens Nazis sein, schon gehört?
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Und wieder kommt die antisemiten-klatsche, darauf kann man sich 100% verlassen.
"Mein Tipp: Kaufen Sie sich mehr als ein Buch, und suchen Sie sich beim nächsten Mal am Besten eine vernünftige Lektüre..."
ich habe noch "die Holocaust Industrie" von Herrn Finkelstein gelesen, macht schon 2. Nach der Lektuere wird einem allerdings Angst und Bange um die USA. Ich erlaube mir nicht die Wertung "vernuenftig" oder nicht, das scheint nur Leuten Ihre Gesinnung vorbehalten zu sein.
Und wieder kommt die antisemiten-klatsche, darauf kann man sich 100% verlassen.
"Mein Tipp: Kaufen Sie sich mehr als ein Buch, und suchen Sie sich beim nächsten Mal am Besten eine vernünftige Lektüre..."
ich habe noch "die Holocaust Industrie" von Herrn Finkelstein gelesen, macht schon 2. Nach der Lektuere wird einem allerdings Angst und Bange um die USA. Ich erlaube mir nicht die Wertung "vernuenftig" oder nicht, das scheint nur Leuten Ihre Gesinnung vorbehalten zu sein.
[Bitte tragen Sie zu einer sachlichen und konstruktiven Diskussion bei und halten Sie sich an die Netiquette. Die Redaktion/vv
... das Sie uns das so einleuchtend und mit hochwertigen Argumenten erklärt haben.
"Auch wenn er denn formal kein Moselem ist, er wurde von denen erzogen..."
Ja sind denn die Kapuziner jetzt auch schon zum Islam konvertiert? Zitat aus der Wikipedia:
"Während des Aufenthalts der Mutter in Indonesien besuchte Obama 1967 bis 1970 in Jakarta die von Kapuzinern geführte St. Francis of Assisi Elementary School"
"...und heisst mit zweitem Vornahmen Hussein! Noch Fragen?"
Nein. Ich schlussfolgere: Jeder, der von einer deutschen Familie geboren wurde und mit zweiten Vornamen Adolf, Heinrich oder Josef heisst, ist demnach ein Nazi. Sehr logisch! Früher war das alles viel komplizierter, da musste noch der Schädel aufwendig vermessen werden, um herauszufinden, ob jemand kriminell oder gar Jude ist... ^^
Ich bitte Sie, die Hussein-Geschichte mag vielleicht bei den Zuschauern des Bumssenders FOX ziehen, bei der ZEIT geben Sie sich damit nur der Lächerlichkeit preis.
Obama wurde weder muslimisch noch christlich erzogen, er beschreibt seine Eltern als Atheisten.
Zwischen den Zeilen kann ich lesen das Sie der Meinung sind das er eine Anti-Israel und eine Pro-Iran/Islam Politik macht!
Wie passt es dann zusammen das er bzw. sein Stab die ersten waren, die offiziell von einem militärischen Eingreifen in Sachen Iran gesprochen haben.
Was Obama macht ist ganz einfach,er macht das richtige! Er möchte den Frieden im Nahen Osten und dafür hat er Amerika jetzt die "Israel-Brille" abgenommen! Er zeigt Verständnis für die Palästinenser die immer mehr von ihrem Land verlieren.
Obama hat verstanden das man den Frieden in dem Konflikt nur über Kompromisse erreichen kann! Nur Israel hat das noch nicht verstanden, schade!
... anscheinend gar nichts peinlich.
Das ist m.E. Rassismus und religiöser Hass in Reinstform.
Ich glaube kaum, dass Sie für ihre kruden hasstiraden in diesem Forum eine Gefolgschaft einsammeln können.
Sie werden sicher Organe finden. versuchen Sie es doch mal in der rechtsradikalen Szene.
[Der Kommentar wurde mittlerweile entfernt. Vielen Dank, die Redaktion/vv]
... das Sie uns das so einleuchtend und mit hochwertigen Argumenten erklärt haben.
"Auch wenn er denn formal kein Moselem ist, er wurde von denen erzogen..."
Ja sind denn die Kapuziner jetzt auch schon zum Islam konvertiert? Zitat aus der Wikipedia:
"Während des Aufenthalts der Mutter in Indonesien besuchte Obama 1967 bis 1970 in Jakarta die von Kapuzinern geführte St. Francis of Assisi Elementary School"
"...und heisst mit zweitem Vornahmen Hussein! Noch Fragen?"
Nein. Ich schlussfolgere: Jeder, der von einer deutschen Familie geboren wurde und mit zweiten Vornamen Adolf, Heinrich oder Josef heisst, ist demnach ein Nazi. Sehr logisch! Früher war das alles viel komplizierter, da musste noch der Schädel aufwendig vermessen werden, um herauszufinden, ob jemand kriminell oder gar Jude ist... ^^
Ich bitte Sie, die Hussein-Geschichte mag vielleicht bei den Zuschauern des Bumssenders FOX ziehen, bei der ZEIT geben Sie sich damit nur der Lächerlichkeit preis.
Obama wurde weder muslimisch noch christlich erzogen, er beschreibt seine Eltern als Atheisten.
Zwischen den Zeilen kann ich lesen das Sie der Meinung sind das er eine Anti-Israel und eine Pro-Iran/Islam Politik macht!
Wie passt es dann zusammen das er bzw. sein Stab die ersten waren, die offiziell von einem militärischen Eingreifen in Sachen Iran gesprochen haben.
Was Obama macht ist ganz einfach,er macht das richtige! Er möchte den Frieden im Nahen Osten und dafür hat er Amerika jetzt die "Israel-Brille" abgenommen! Er zeigt Verständnis für die Palästinenser die immer mehr von ihrem Land verlieren.
Obama hat verstanden das man den Frieden in dem Konflikt nur über Kompromisse erreichen kann! Nur Israel hat das noch nicht verstanden, schade!
... anscheinend gar nichts peinlich.
Das ist m.E. Rassismus und religiöser Hass in Reinstform.
Ich glaube kaum, dass Sie für ihre kruden hasstiraden in diesem Forum eine Gefolgschaft einsammeln können.
Sie werden sicher Organe finden. versuchen Sie es doch mal in der rechtsradikalen Szene.
[Der Kommentar wurde mittlerweile entfernt. Vielen Dank, die Redaktion/vv]
... vor ein paar Tagen lief im Fernsehen ein Beitrag zum Thema aktuelle Beziehungen USA-Israel im Hinblick auf deie aktuellen Spannungen bzgl. Siedlungsbau. Darin äußerte sich u.A. auch ein angesehener US-jüdischer Intelektueller und meinte die Israel-Lobby in Washington sei so stark, dass sich eine jede Israelische Regierung auf ihre Einflußnahme zu eigenen Günsten jederzeit verlassen kann.
Da kann einiges hineininterprätiert werden, auch kann ich leider nicht mehr sagen, welche Sendung (ich glaube es war auf 3sat), und welcher erw. Intelektueller es war... aber es gibt in Washington bekanntlich zwei große einflussreiche Gruppen: der militärisch-industrielle Komplex (jeder zweite Steuer-Dollar geht dorthin, Millionen Beschäftigte), von dem schon 1961 der scheidende US-Präsident Eisenhower gewarnt hatte... und die Israel-Lobby. Anscheinend nähmen die anderen Lobby-Gruppen keinen derart starken Einfluß auf die US-Außenpolitik, wie diese zwei.
... das Sie uns das so einleuchtend und mit hochwertigen Argumenten erklärt haben.
"Auch wenn er denn formal kein Moselem ist, er wurde von denen erzogen..."
Ja sind denn die Kapuziner jetzt auch schon zum Islam konvertiert? Zitat aus der Wikipedia:
"Während des Aufenthalts der Mutter in Indonesien besuchte Obama 1967 bis 1970 in Jakarta die von Kapuzinern geführte St. Francis of Assisi Elementary School"
"...und heisst mit zweitem Vornahmen Hussein! Noch Fragen?"
Nein. Ich schlussfolgere: Jeder, der von einer deutschen Familie geboren wurde und mit zweiten Vornamen Adolf, Heinrich oder Josef heisst, ist demnach ein Nazi. Sehr logisch! Früher war das alles viel komplizierter, da musste noch der Schädel aufwendig vermessen werden, um herauszufinden, ob jemand kriminell oder gar Jude ist... ^^
Ich bitte Sie, die Hussein-Geschichte mag vielleicht bei den Zuschauern des Bumssenders FOX ziehen, bei der ZEIT geben Sie sich damit nur der Lächerlichkeit preis.
Obama wurde weder muslimisch noch christlich erzogen, er beschreibt seine Eltern als Atheisten.
Zwischen den Zeilen kann ich lesen das Sie der Meinung sind das er eine Anti-Israel und eine Pro-Iran/Islam Politik macht!
Wie passt es dann zusammen das er bzw. sein Stab die ersten waren, die offiziell von einem militärischen Eingreifen in Sachen Iran gesprochen haben.
Was Obama macht ist ganz einfach,er macht das richtige! Er möchte den Frieden im Nahen Osten und dafür hat er Amerika jetzt die "Israel-Brille" abgenommen! Er zeigt Verständnis für die Palästinenser die immer mehr von ihrem Land verlieren.
Obama hat verstanden das man den Frieden in dem Konflikt nur über Kompromisse erreichen kann! Nur Israel hat das noch nicht verstanden, schade!
"Obama hat verstanden das man den Frieden in dem Konflikt nur über Kompromisse erreichen kann! Nur Israel hat das noch nicht verstanden, schade!"
Ein Frieden kann immer nur aus einer Kompromißlösung erwachsen. Die israelischen Politiker wissen das besser als Sie und ich zusammen, aber sie werden den Teufel tun, das öffentlich zuzugeben: weil es die israelische Position in Friedensverhandlungen schwächen würde.
Die einzige andere Alternative, die zu einem Frieden führen kann, ist die restlose Vernichtung des Feindes. Das will aber niemand, auch Israel nicht -- sonst hätte es das längst getan, denn die Mittel dazu besitzt es schon seit Jahrzehnten und Gelegenheiten hätte es in dieser Zeit zu Genüge gegeben.
Folglich ist eine Kompromißlösung die einzige Möglichkeit für den ersehnten Frieden. Aber sie kann nur dann funktionieren, wenn die palästinensischen Araber sich darauf einlassen und gleichermaßen verhandlungsfähig wie -willig und kompromißbereit sind. Leider ist das aber offenbar derzeit noch nicht der Fall.
"Obama hat verstanden das man den Frieden in dem Konflikt nur über Kompromisse erreichen kann! Nur Israel hat das noch nicht verstanden, schade!"
Ein Frieden kann immer nur aus einer Kompromißlösung erwachsen. Die israelischen Politiker wissen das besser als Sie und ich zusammen, aber sie werden den Teufel tun, das öffentlich zuzugeben: weil es die israelische Position in Friedensverhandlungen schwächen würde.
Die einzige andere Alternative, die zu einem Frieden führen kann, ist die restlose Vernichtung des Feindes. Das will aber niemand, auch Israel nicht -- sonst hätte es das längst getan, denn die Mittel dazu besitzt es schon seit Jahrzehnten und Gelegenheiten hätte es in dieser Zeit zu Genüge gegeben.
Folglich ist eine Kompromißlösung die einzige Möglichkeit für den ersehnten Frieden. Aber sie kann nur dann funktionieren, wenn die palästinensischen Araber sich darauf einlassen und gleichermaßen verhandlungsfähig wie -willig und kompromißbereit sind. Leider ist das aber offenbar derzeit noch nicht der Fall.
Obamas Macht endet da, wo die Interessen Israels ernsthaft tangiert werden. Die gut aufgestellten und hervorragend vernetzten Lobbies, Pressure Groups und Meinungsmultiplikatoren, die entweder beruflich oder aus Passion die Interessen Israels in den USA vertreten, erlauben jedem US-Präsidenten nur geringe Abweichungen vom rechten Pfad des Zionismus.
Wer das nicht glaubt, brauch sich nur die unterwürfigen Ergebenheitsadressen durchlesen, die auf dem aktuellen AIPAC-Kongress von US-Senatoren und Mitgliedern des Repräsentantenhauses dargebracht wurden - http://www.aipac.org/AIPA...
Auch die Rede von Hillary Clinton war weit davon entfernt, selbstbewusst und kritisch zu sein - http://www.aipac.org/PC20... - auch wenn sie immerhin die Grenzen von 1967 angesprochen hat.
Wer bestreitet, dass das Innehaben von Schlüsselpositionen in der Regierung, dem Finanzwesen und den Medien eines Landes nicht auch zur maßgeblichen Beeinflussung der Politik eines Landes führt, will Zusammenhänge vertuschen und Nebelbomben werfen.
Würden an all diesen Stellen z.B. Lobbyisten des Iran sitzen, wäre eine feindliche Übernahme der USA auch für die Redakteure der ZEIT erwiesen;)
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