Atomwaffen-Doktrin Obama setzt weiter auf nukleare Abschreckung

Verfrühte Freude in Europa: Ein Abzug der US-Atomwaffen ist unwahrscheinlich. Nukleare Abschreckung bleibt Teil der Verteidigungspolitik.

B-52-Bomber: Die USA werden von ihrer nuklearen Abschreckungsdoktrin nicht abrücken

B-52-Bomber: Die USA werden von ihrer nuklearen Abschreckungsdoktrin nicht abrücken

Barack Obama hat die Überarbeitung der Strategie zum Einsatz amerikanischer Atomwaffen nahezu abgeschlossen. Die neue Fassung der Nuclear Posture Review bleibt allerdings hinter den Hoffnungen zurück, die Obama im April 2009 mit seiner Rede in Prag über eine atomwaffenfreie Welt geweckt hat.

Das Arsenal soll verringert und modernisiert werden. Die nukleare Abschreckung bleibt aber zentraler Teil der Verteidigungspolitik. Der Abzug der Atomwaffen aus Europa ist derzeit nur eine vage Option.

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Nach einem Bericht der New York Times möchte Obama die Zahl der Sprengköpfe um mehrere Tausend reduzieren. Er wird aber nicht auf die Option des Erstschlags verzichten. Die atomare Abschreckung wird sogar ausgedehnt. Die USA drohen künftig nicht nur bei einem Nuklearangriff mit dem atomaren Gegenschlag, sondern auch bei einem Angriff mit biologischen oder chemischen Waffen.

Ein Abzug der taktischen Nuklearwaffen aus Europa, den Außenminister Guido Westerwelle sowie Norwegen und die Beneluxstaaten auf die Tagesordnung des Nato-Außenministertreffens am 22. und 23. April in Tallinn setzen wollen, steht für die USA in absehbarer Zukunft offenbar nicht zur Debatte.

Die New York Times schreibt, die US-Regierung habe einen möglichen Abzug in Hintergrundgesprächen mit Europäern "gestreift". Das Blatt analysiert, diese Waffen dienten "mehr der politischen Rückversicherung der Europäer als der Verteidigung" Amerikas. Die Wahrnehmung deutscher Experten ist umgekehrt. Sie sind an einem kompletten Abbau der russischen und der amerikanischen taktischen Atomwaffen in Europa interessiert, weil sie im Kriegsfall in Polen und Deutschland eingesetzt werden könnten. Ihnen genügt die Abschreckung mit Amerikas strategischen Atomwaffen. Sie befürchten, dass weder Russen noch Amerikaner auf taktische Nuklearwaffen in ihren Verteidigungskonzepten verzichten möchten.

Der Staatssekretär für internationale Beziehungen im Pentagon, Alexander Vershbow, sagte auf Anfrage: "Wir verstehen die deutsche Position." Er betrachte die Zukunft dieser Waffen als "langfristiges Thema". Obama wolle "die Vision einer atomwaffenfreien Welt" mit "der Abschreckung in der heutigen Welt" verbinden; die richte sich nicht mehr so sehr gegen Russland. Ähnliches sagten Experten aus Obamas Nationalem Sicherheitsrat und dem US- Außenministerium in Hintergrundgesprächen. Man solle mit der Debatte über die taktischen Waffen warten, bis die Start-Gespräche mit Russland zur Reduzierung strategischer Atomwaffen beendet sind. Der richtige Ort dafür sei dann "innerhalb des Bündnisses".

Nach Informationen der New York Times trifft Obama auf den Widerstand konservativer Verteidigungspolitiker, die das Fernziel einer atomwaffenfreien Welt für "naiv und gefährlich" halten. Er gehe in kleinen Schritten vor. Zunächst wolle er die Definition, wann die USA Atomwaffen einsetzen, "verengen" und auf die Entwicklung neuer Atomwaffen, zum Beispiel bunkerbrechender Minibomben, wie sie sein Vorgänger George W. Bush geplant hatte, verzichten. Am späten Montagabend deutscher Zeit wollte Verteidigungsminister Robert Gates offene Fragen mit dem US-Präsidenten im Weißen Haus diskutieren.

 
Leser-Kommentare
  1. Change we can believe in... bla bla bla, was für eine Marionette...

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    Haben sie keine Angst vor dem Iran?

    Ich hatte auch geglaubt, Obama würde vieles in der Hegemonie-, Bush-, und überhaupt US-Politik ändern.

    Er hat mich bisher schwer entäuscht, warum?
    Es gibt sicher viele Gründe, aber ich kenn mich nicht soo gut aus, meine sind diese:

    -während Regierungsvertreter von fast allen Ländern der Erde fast ständig Präsenz auf dem Klimagipfel zeigten, nahm sich Obama nur 2 Stunden Zeit, obwohl die USA 45 % des weiltweiten CO2-Ausstoßen verursachen
    -Rekordverteidiungsetat von 708 Mrd., welches er verabschiedete
    -überhaupt amerikanische Matchopolitik
    -das die Wahrscheinlichkeit, das die USA die "Großzügigkeit" erweisen sollten, die A-Waffen abzuziehen, lt. dem Artikel gering zu sein scheint
    -weil die USA weiterhin auf Atomwaffen setzen, obwohl sie die als Mitunterzeichner des Atomwaffensperrvertrages längst abgeschafft haben hätten müssen.
    -zudem haben die Amerikaner tausende von A-Bomben! Warum können sie die nicht auf 100-200 wenigstens reduzieren, die Briten und Franzosen brauchen doch auch nicht mehr.

    Müssen sie den im "Ernstfall" die ganze Welt auf einmal mit A-Waffenexplosionen eindecken und die ganze Weltbevölerung außer die USA auslöschen können?

    Fraglicher Nato-Partner..

    Übrignens finde ich, das wir Europäer stärker mit Russland beschäftigen sollten. Ihr A-Waffenarsenal ist nur eine Reaktion auf das amerikanische, und aufgrund jüngster Ereignisse in der Geschichte ist mir die Politik Moskaus weit symphatischer!

    seine Freunde bei der NY Times, die "Ahnungen und Vermutungen" haben, den sollen wir alles glauben?

    Bla, bla, bla...... (Ihre Worte)

    Haben sie keine Angst vor dem Iran?

    Ich hatte auch geglaubt, Obama würde vieles in der Hegemonie-, Bush-, und überhaupt US-Politik ändern.

    Er hat mich bisher schwer entäuscht, warum?
    Es gibt sicher viele Gründe, aber ich kenn mich nicht soo gut aus, meine sind diese:

    -während Regierungsvertreter von fast allen Ländern der Erde fast ständig Präsenz auf dem Klimagipfel zeigten, nahm sich Obama nur 2 Stunden Zeit, obwohl die USA 45 % des weiltweiten CO2-Ausstoßen verursachen
    -Rekordverteidiungsetat von 708 Mrd., welches er verabschiedete
    -überhaupt amerikanische Matchopolitik
    -das die Wahrscheinlichkeit, das die USA die "Großzügigkeit" erweisen sollten, die A-Waffen abzuziehen, lt. dem Artikel gering zu sein scheint
    -weil die USA weiterhin auf Atomwaffen setzen, obwohl sie die als Mitunterzeichner des Atomwaffensperrvertrages längst abgeschafft haben hätten müssen.
    -zudem haben die Amerikaner tausende von A-Bomben! Warum können sie die nicht auf 100-200 wenigstens reduzieren, die Briten und Franzosen brauchen doch auch nicht mehr.

    Müssen sie den im "Ernstfall" die ganze Welt auf einmal mit A-Waffenexplosionen eindecken und die ganze Weltbevölerung außer die USA auslöschen können?

    Fraglicher Nato-Partner..

    Übrignens finde ich, das wir Europäer stärker mit Russland beschäftigen sollten. Ihr A-Waffenarsenal ist nur eine Reaktion auf das amerikanische, und aufgrund jüngster Ereignisse in der Geschichte ist mir die Politik Moskaus weit symphatischer!

    seine Freunde bei der NY Times, die "Ahnungen und Vermutungen" haben, den sollen wir alles glauben?

    Bla, bla, bla...... (Ihre Worte)

  2. Das glaubt doch wohl kein Mensch dass die USA oder Russland oder ueberhaupt irgendjemand JEMALS auf Atomwaffen verzichten wird? Und wenn er jetzt ein paar tausend einstampft, was sagt das? Nichts sagt es. Die verteidigungspolitische Lage der USA bleibt haargenau die selbe. Mehr noch:

    "Die atomare Abschreckung wird sogar ausgedehnt. Die USA drohen künftig nicht nur bei einem Nuklearangriff mit dem atomaren Gegenschlag, sondern auch bei einem Angriff mit biologischen oder chemischen Waffen."

    Atomwaffenfreie Welt? Und dann so anfangen? Wen will er eigentlich zum Narren halten? Der Mann ist der groesste Witz aller Zeiten!

    Ich fuehle mich als Deutscher bedroht, eingekreist. Ich will Atomwaffen fuer Deutschland. EIGENE. Es nimmt uns doch keiner Ernst sonst.

    Aber mit der MerkelMarionette wird das nichts. Mit GrinseGuido erst recht nicht.

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    • fanta4
    • 01.03.2010 um 20:59 Uhr

    Was für ein Blödsinn Militärs die Entscheidung über Abrüstung zu überlassen.

    Wenn ich einen Sumpf trocken legen will, frag ich nicht die Frösche.

    Macht Peter Scholl-Latour zum Außenminister, der kennt sich aus.
    Sein Rat, Deutschland muß sich atomar bewaffnen und muß sich aus dem Vasallenstatus vom angloamerikanischen Empire der Kriegsverbrecher und Völkermörder freimachen. Die USA setzen Uranwaffen ein, seit über zehn Jahren, sogar in Europa! Mit verheerenden Folgen, nur eins von vielen:

    http://www.youtube.com/wa...

    Alle hier in den Mainstreammedien genannten Lizenzparteien gehören auf Null Prozent runtergewählt.

    • fanta4
    • 01.03.2010 um 20:59 Uhr

    Was für ein Blödsinn Militärs die Entscheidung über Abrüstung zu überlassen.

    Wenn ich einen Sumpf trocken legen will, frag ich nicht die Frösche.

    Macht Peter Scholl-Latour zum Außenminister, der kennt sich aus.
    Sein Rat, Deutschland muß sich atomar bewaffnen und muß sich aus dem Vasallenstatus vom angloamerikanischen Empire der Kriegsverbrecher und Völkermörder freimachen. Die USA setzen Uranwaffen ein, seit über zehn Jahren, sogar in Europa! Mit verheerenden Folgen, nur eins von vielen:

    http://www.youtube.com/wa...

    Alle hier in den Mainstreammedien genannten Lizenzparteien gehören auf Null Prozent runtergewählt.

  3. Haben sie keine Angst vor dem Iran?

    Antwort auf "Obama..."
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    Nein. Der Iran und Deutschland haben eine ueber 100jaehrige freundschaftliche Beziehung. Merkel zerstoert das gerade indem sie mal wieder den Bueckling vor Israel macht.

    Auf dem persischen Thron sass einst eine Deutsche (Soraya). Achmadineschad ist ein Bewunderer Deutschlands. Viele tausend Arbeitsplaetze gehen in Deutschland bereits verloren durch die Sanktionen. Eine Schande.

    naja, vielleicht mehr noch vor Israel. 53 Jahre lang Besetzung der paläst. Gebiete und teilweise Annektierung. Wenn Israel beleidigt ist, weiß man nicht, was es tun könnte.
    Nicht weil Israel nicht esistieren sollte. Nein, im Gegenteil.
    Aber der Einfluss des jüd. Fundamentalismus in die Politik steigt. Und Ideologien haben in der Politik nichts verloren. Siehe meinen Leserartikel

    Die Quintissenz meines ersten Kommentars ist verloren gegangen.
    Das hatte ich vergessen:
    Ich habe herausgefunden, das Deutschland jede auslänische Truppenpräsenz, auch die der USA, mit der Kündigungsfrist von Jahren kündigen kann. Also, wir Europäer sind ganz ganz sicher nicht auf Bitten angewiesen, wir können die Amerikaner auch rauswerfen, wenn sie die überflüssigen A-Waffen nicht abziehen

    Nein!

    Nein. Der Iran und Deutschland haben eine ueber 100jaehrige freundschaftliche Beziehung. Merkel zerstoert das gerade indem sie mal wieder den Bueckling vor Israel macht.

    Auf dem persischen Thron sass einst eine Deutsche (Soraya). Achmadineschad ist ein Bewunderer Deutschlands. Viele tausend Arbeitsplaetze gehen in Deutschland bereits verloren durch die Sanktionen. Eine Schande.

    naja, vielleicht mehr noch vor Israel. 53 Jahre lang Besetzung der paläst. Gebiete und teilweise Annektierung. Wenn Israel beleidigt ist, weiß man nicht, was es tun könnte.
    Nicht weil Israel nicht esistieren sollte. Nein, im Gegenteil.
    Aber der Einfluss des jüd. Fundamentalismus in die Politik steigt. Und Ideologien haben in der Politik nichts verloren. Siehe meinen Leserartikel

    Die Quintissenz meines ersten Kommentars ist verloren gegangen.
    Das hatte ich vergessen:
    Ich habe herausgefunden, das Deutschland jede auslänische Truppenpräsenz, auch die der USA, mit der Kündigungsfrist von Jahren kündigen kann. Also, wir Europäer sind ganz ganz sicher nicht auf Bitten angewiesen, wir können die Amerikaner auch rauswerfen, wenn sie die überflüssigen A-Waffen nicht abziehen

    Nein!

  4. Nein. Der Iran und Deutschland haben eine ueber 100jaehrige freundschaftliche Beziehung. Merkel zerstoert das gerade indem sie mal wieder den Bueckling vor Israel macht.

    Auf dem persischen Thron sass einst eine Deutsche (Soraya). Achmadineschad ist ein Bewunderer Deutschlands. Viele tausend Arbeitsplaetze gehen in Deutschland bereits verloren durch die Sanktionen. Eine Schande.

    Antwort auf "Ach ja?"
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    so ganz sehe ich das nicht.

    So wirklich freundschaftlich ist die Beziehung zwischen der BRD und Iran sicher nicht gewesen- seit der islamischen Revoltution leider-, bis vor kurzem. Ich bin auch nicht der Meinung, dass Deutschland den Bückling vor Israel macht, ist auch falsch.
    Dazu will ich sagen, dass die BRD vor dem aktuellen Konflikt mit dem Iran natürlich eine bessere Beziehung zum Iran hatte, was ich auch gut fand und finde, aber so richtig gut und freundschaftlich wurde sie seit dem Sturz des persischen Königs leider nicht mehr. "Leider" weil gute Beziehungen aus pazifistischen und humanen Gründen immer sehr sehr wichtig sind.
    Ich gebe zu, das die BRD gegenüber Israel einen zu soften Kurs einnimmt, viel zu nachgiebig. Deutschland sollte die höchst-verwerfliche (s.meinen Leserartikel) Siedlungspolitik, Besetzung paläst. Territoriums und wegen dem Ignorieren von UN-Resolutionen stärker kritisieren, evtl. sanktionieren (was vor der UN von den USA, nur den USA, seit Jahre durch ihr fragliches Veto verhindert wird).
    Schlimm ist auch, dass in den vergangenen 10 Jahren Israel 4 Dolpin-U-Boote (hochmodern) erhielt, wobei die Hälfte mit deutschem Steuergeld bezahlt wurde!!!
    Gut ist aber, dass das immer selbstbewusster werdende Deutschland (toll, und wird Zeit) die Siedlungspolitik immer stärker kritisiert und die Zweistaatenlösung anmahnt. Wie Anfang dieses Jahres und bei der 1. Rede eines dt. Kanzlers (merkel) vor der isr. Knesset. Dabei hat sie die irs. Politiker auch...

    ...ermahnt aus diesen Gründen.
    Die Soft-Methoden beinhalten sogar, dass Deutsche Besuche in Israel als ersten in den besetzten Gebieten bei paläst. Politikern stattfinden und isr. Besuchsgesuchen von den Deutschen zuerst Palästinenser eingeladen werden.
    Auf dies alles beschränkt sich der Protest, ich bin der Meinung, dass Deutschland eine härtere Gangart gegenüber einschlagen muss.
    Deutsche Kriegsverbrechen und der Holocaust sind schrecklich. Aber, nur weil isr. Politiker Juden sind, muss man sie nicht so bevorzugt behandeln, als wären sie selbst in den KZ´s gewesen und die "besondere" Verantwortung Deutschlands gegenüber Israel deckt höchstens deren Verteidigung, aber nicht die stille Legitimation für zahlreiche isr. Verbrechen an Palästinenser ab, im Gegenteil. Gerade weil die BRD diese Verantwortung hat, sollte sie vielleicht demnächst zusammen mit europ. Nachbarländern (Frankreich..) die Zweistaatenlösung auf militärischem Wege durchsetzen (Durchsetzung der Road-Map der UN und EU)(zumindest durch Truppenpäsenz), bevor die ganze Geschichte in Nahost eskaliert.
    Übrigens, Deutschland macht generell keinen Bückling, das ist eine Beleidigung, und auch die EU oder Europa macht dies nicht. Auch wenn dies, wegen noch mangelndem Selbstbewusstein, insbesondere gegenüber den USA und Israel noch so scheint.
    Aber durch die Ermächtigung der EU wird sich einiges ändern.

    so ganz sehe ich das nicht.

    So wirklich freundschaftlich ist die Beziehung zwischen der BRD und Iran sicher nicht gewesen- seit der islamischen Revoltution leider-, bis vor kurzem. Ich bin auch nicht der Meinung, dass Deutschland den Bückling vor Israel macht, ist auch falsch.
    Dazu will ich sagen, dass die BRD vor dem aktuellen Konflikt mit dem Iran natürlich eine bessere Beziehung zum Iran hatte, was ich auch gut fand und finde, aber so richtig gut und freundschaftlich wurde sie seit dem Sturz des persischen Königs leider nicht mehr. "Leider" weil gute Beziehungen aus pazifistischen und humanen Gründen immer sehr sehr wichtig sind.
    Ich gebe zu, das die BRD gegenüber Israel einen zu soften Kurs einnimmt, viel zu nachgiebig. Deutschland sollte die höchst-verwerfliche (s.meinen Leserartikel) Siedlungspolitik, Besetzung paläst. Territoriums und wegen dem Ignorieren von UN-Resolutionen stärker kritisieren, evtl. sanktionieren (was vor der UN von den USA, nur den USA, seit Jahre durch ihr fragliches Veto verhindert wird).
    Schlimm ist auch, dass in den vergangenen 10 Jahren Israel 4 Dolpin-U-Boote (hochmodern) erhielt, wobei die Hälfte mit deutschem Steuergeld bezahlt wurde!!!
    Gut ist aber, dass das immer selbstbewusster werdende Deutschland (toll, und wird Zeit) die Siedlungspolitik immer stärker kritisiert und die Zweistaatenlösung anmahnt. Wie Anfang dieses Jahres und bei der 1. Rede eines dt. Kanzlers (merkel) vor der isr. Knesset. Dabei hat sie die irs. Politiker auch...

    ...ermahnt aus diesen Gründen.
    Die Soft-Methoden beinhalten sogar, dass Deutsche Besuche in Israel als ersten in den besetzten Gebieten bei paläst. Politikern stattfinden und isr. Besuchsgesuchen von den Deutschen zuerst Palästinenser eingeladen werden.
    Auf dies alles beschränkt sich der Protest, ich bin der Meinung, dass Deutschland eine härtere Gangart gegenüber einschlagen muss.
    Deutsche Kriegsverbrechen und der Holocaust sind schrecklich. Aber, nur weil isr. Politiker Juden sind, muss man sie nicht so bevorzugt behandeln, als wären sie selbst in den KZ´s gewesen und die "besondere" Verantwortung Deutschlands gegenüber Israel deckt höchstens deren Verteidigung, aber nicht die stille Legitimation für zahlreiche isr. Verbrechen an Palästinenser ab, im Gegenteil. Gerade weil die BRD diese Verantwortung hat, sollte sie vielleicht demnächst zusammen mit europ. Nachbarländern (Frankreich..) die Zweistaatenlösung auf militärischem Wege durchsetzen (Durchsetzung der Road-Map der UN und EU)(zumindest durch Truppenpäsenz), bevor die ganze Geschichte in Nahost eskaliert.
    Übrigens, Deutschland macht generell keinen Bückling, das ist eine Beleidigung, und auch die EU oder Europa macht dies nicht. Auch wenn dies, wegen noch mangelndem Selbstbewusstein, insbesondere gegenüber den USA und Israel noch so scheint.
    Aber durch die Ermächtigung der EU wird sich einiges ändern.

  5. Vom Kriegsgewinn in Dynamit wird der Preis bezahlt, besser nur von den Zinsen und die bringen bald das ganze Geldsystem um. Deutschland braucht auch A Bomben.

    http://freigeldpraktiker....

    • fanta4
    • 01.03.2010 um 20:59 Uhr

    Was für ein Blödsinn Militärs die Entscheidung über Abrüstung zu überlassen.

    Wenn ich einen Sumpf trocken legen will, frag ich nicht die Frösche.

  6. ist traurig, dass die USA auf einen Erstschlag von Atomwaffen nicht verziechten und auch, dass dieser nun auch gegen cheimische und biologische Bedrohungen eingesetzt werden könnten, wo doch auch soviele Entwicklungsländer chem. und biol. Waffen haben- wenn dies mal nicht zur Legitimation der USA für den nächsten Krieg, vielleicht mit A-Waffen, ausgenutzt werden kann.

    Ich habe eben ein wenig über die Rechtslage der über die Stationierung ausländischer und Nato-Streitkräfte in Deutschland auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes recherschiert. Grundlage dessen war, dass es in dem Artikel so aussieht, als müssten die Beneluxstaaten, Norwegen und Ausßenminister Westerwelle ein "Ersuchen" im April, also quasi eine höchst-höfliche Bitte einreichen, um vielleicht den Abzug von A-Waffen zu erreichen. Ich bin der Meinung, dass die EU selbstbewusster auftreten muss, Frankreich und England haben A-Waffen, die amerikanischen sind also überflüssig und die Amerikaner sollten die A-Waffen sobald wir Deutschen das wollen auch abziehen müssen, und wenn nicht, ihre Streitkräfte ganz abziehen. Es gibt neben den 70000 amerik. Soldaten auch 20000 britische in Deutschland, aber die britischen Soldaten gehören wenigstens zur EU!
    Forsetzung

  7. Im Rahmen meiner Recherche habe ich auf wikipedia folgendes noch herausgefunden. Ihr müsst wissen, dass ich die Stationierung ausländischer, konventioneller Streitkräfte bisher immer befürwortet habe, dies aus folgendem Grund:
    Ich war der Meinung, das die insgesamt 90000 ausl. Soldaten im Privaten und Zivilen in Deutschland natürlich ordentlich konsumieren und Geld in Deutschland lassen, was für die wirtschaft gut ist. Das stimmt zwar prinzipiell, aber die Bilanz war leicht einseitig.
    Auf wikipedia habe ich ärgerliche Zahlen angetroffen!:
    Deutschland, warum auch immer, hat sich dazu verpflichtet, für Instandhaltund der Basen ganz alleine aufzukommen.
    Dies kostet den Deutschen jährlich 170 Mio. Euro. Dabei sind EInzelanträge nicht eingerechnet. Und der wirtschaftliche Vorteil für uns in der BRD beläuft sich gerade mal auf 27 Mio. .
    Toll, echt super. Da haben wir Deutschen schon einen kleinen Verteidungsetat, aber 170 Mio. davon kriegen ausl. Streitkräfte ab.
    Seitdem ich das weiß, verlange ich, das Deutschland und meine Mitbürger, bitte auch ihr, meine lieben Lesen und Mitkommentatoren, mindestens die US-Streitkräfte abgezogen werden.
    Neben der Tatsache, das wir in Europa auch europ. A-Waffen haben und A-Waffen sowieso immer schlecht sind, stören US-Truppen auch die gesamteuropäische Harmonie, Kosten uns Deutschen verdammt (jeden Dt. jährlich etwa 3 Euro- scheint ja nicht viel, aber das kann angebrachter ausgegeben werden viel und ziehen uns Europäer bei...

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