VergangenheitsbewältigungRussland streitet über Stalin

Anlässlich der Gedenkfeiern zum Sieg über die Nationalsozialisten will Moskaus Bürgermeister Stalin-Plakate aufhängen lassen. Menschenrechtler sind entsetzt, auch in der Regierung regt sich Protest. von 

Anhänger der Kommunistischen Partei feiern Stalin - hier auf einer Demonstration am "Tag des Verteidigers des Vaterlandes" am 23. Februar

Anhänger der Kommunistischen Partei feiern Stalin - hier auf einer Demonstration am "Tag des Verteidigers des Vaterlandes" am 23. Februar  |  © Natalia Kolesnikova/AFP/Getty Images

Auf Josef Stalins Grab an der Kremlmauer vertrocknen dieser Tage noch die roten Nelken, die ein paar Hundert Kommunisten zu seinem 57. Todestag dort niedergelegt haben. Die Sowjetnostalgiker ehren ihren großen Führer jedes Jahr, Schlagzeilen machen sie damit selten. In diesem Jahr ist das anders. Die Causa Stalin wird in Moskau heiß diskutiert, seitdem Bürgermeister Jurij Luschkow angekündigt hat, den Diktator zu den Weltkriegssiegesfeiern am 9. Mai mit einer Plakatkampagne ehren zu wollen. Erstmals seit Jahrzehnten soll so öffentlich an die entscheidende Rolle Stalins beim Sieg über den Nationalsozialismus erinnert werden. Bereits ab Mitte April sollen an zehn Orten in der Stadt Stalinporträts und Gedenktafeln aufgestellt werden. Die Stadtverwaltung reagiert damit, wie sie sagt, "auf den Wunsch zahlreicher Kriegsveteranenorganisationen".

Mit der Kampagne rührt der Bürgermeister an einer der polarisierendsten Fragen der russischen Vergangenheitsbewältigung: War Josef Stalin ein erfolgreicher Kriegsherr und kommunistischer Landesvater oder ein Diktator und Massenmörder? Kommunisten-Chef Gennadi Sjuganow hat dazu eine klare Haltung. Er würdigte die Entscheidung Luschkows als mutigen Schritt und forderte einmal mehr die Rückbenennung der Stadt Wolgograd in Stalingrad. Die Kommunisten von St. Petersburg kündigten gar begeistert an, rund um den 9. Mai ebenfalls 1000 Plakate mit dem Porträt des Sowjetdiktators aufhängen zu wollen.

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Menschenrechtsorganisationen reagierten auf die unverhoffte Ehrung Stalins mit Entsetzen. "Das ist eine glatte Verhöhnung der Opfer", sagt Alexander Tscherkassow, Vorstandsmitglied der Organisation Memorial, die sich vor allem mit der Aufarbeitung des Stalin-Terrors beschäftigt. "Stalin soll wieder als Held im Kampf gegen den Faschismus gezeigt werden." Memorial kündigte bereits an, in einem "Krieg der Plakate" die dunkle Seite der Geschichte darstellen zu wollen. Unter den Tisch falle bei dieser Wahrnehmung die systematische Kollaboration Stalins mit Hitler zwischen 1939 und 1941, sowie seine rücksichtslose Zerreibung der Roten Armee.

Es kommt selten vor, dass der Menschenrechtler Rückhalt auf höchster Ebene findet. Aber auch der russische Präsident Dmitrij Medwedjew hat Stalin mit deutlichen Worten als Verbrecher bezeichnet. "Millionen von Menschen sind zu Opfern von Terror und erlogenen Anschuldigungen geworden",  hatte Medwedjew in einem Videoblog zum Gedenktag für die Opfer der politischen Repressionen im Oktober vergangenen Jahres gesagt. Für die Repressalien gebe es keine Rechtfertigung.  "Die Erinnerung an die nationalen Tragödien ist genau so heilig wie die Erinnerung an die Siege", betonte Medwedjew. Selbst Premierminister Wladimir Putin, der sich über den Diktator stets ambivalent geäußert hatte, nannte Stalin zuletzt einen Verbrecher.

In den aktuellen Plakat-Streit haben sich die Mächtigen zwar nicht persönlich eingemischt, stellvertretend kritisierte aber Parlamentspräsident Boris Gryslow, eine der führenden Figuren der Regierungspartei Einiges Russland, die Entscheidung des Moskauer Bürgermeisters. Stalin sei Schuld am Tod von Millionen von Menschen. Und den Krieg habe nicht er gewonnen, sondern das Volk, sagte Gryslow. Zum 65.Jahrestag des Kriegsendes im Mai werden Soldaten aller Siegermächte und zahlreiche Staatschefs in Moskau erwartet, unter ihnen Bundeskanzlerin Angela Merkel. Westliche Diplomaten fürchten, dass wegen der Stalin-Kampagne einige absagen könnten.

Moskaus Bürgermeister hat seine Entscheidung indes als sachlich korrekt gerechtfertigt. "Ich bin kein Bewunderer von Stalin, aber ich bin ein Bewunderer von objektiver Geschichte", sagte Luschkow. Russland könne nicht einfach Persönlichkeiten aus seiner Geschichte streichen.

Genau das wurde aber jahrzehntelang getan. Nicht die Person Stalins, aber seine Verbrechen, die Millionen Opfer seiner Säuberungen und Arbeitslager, spielen in den russischen Geschichtsbüchern keine Rolle. Erst 2007 hatte der damalige Präsident Wladimir Putin ein überarbeitetes Geschichtsbuch herausgeben lassen, in dem Stalin als "erfolgreichster Sowjetführer aller Zeiten” bezeichnet wird. Es gibt noch immer keine zentrale Gedenkstätte, in der russischen Hauptstadt erinnert ein geradezu lächerlich kleines Heimatmuseum an die Opfer des Gulags.

Leserkommentare
  1. Auf einer Veranstaltung, bei der einem der größten verbrecher des 20. Jhdts gehuldigt wird muss sich unsere kanzlerin nun wirklich nicht sehen lassen.

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    hat ein deutscher Regierungschef aus meiner Sicht bei einer Siegesfeier über Deutschland nichts zu suchen. Richard von Weizsäcker hat es 1985 schon gut auf den Punkt gebracht:

    "Wir Deutsche begehen den Tag unter uns, und das ist notwendig. Wir müssen die Maßstäbe allein finden. [...] Der 8. Mai ist für uns Deutsche kein Tag zum Feiern.[...]Wir haben wahrlich keinen Grund, uns am heutigen Tag an Siegesfesten zu beteiligen. Aber wir haben allen Grund, den 8. Mai 1945 als das Ende eines Irrweges deutscher Geschichte zu erkennen, das den Keim der Hoffnung auf eine bessere Zukunft barg."

    Das ist heute noch genauso zutreffend wie vor 25 Jahren.

    • colca
    • 09. März 2010 15:13 Uhr

    Was ist nur in Luschkow gefahren?
    Natürlich soll niemand aus der russischen/sowjetischen Geschichte getilgt werden - aber Ehrung für den zweit schlimmsten Massenmörder der Menschheitsgeschichte, für den Verderber Russlands? Unter Tschugaschwili und seinen Kumpanen wurde ein bis dahin beispielloses Terrorregime errichtet, in dessen KZs und vor dessen Erschießungskommandos Millionen Menschen ermordet wurden. Die Knochenmühlen von Workuta und Kolyma waren nicht minder mörderisch wie die Vernichtungslager des deutschen Faschismus. In den Sklavenlagern des Belomor-Kanal wurde das Prinzip "Vernichtung durch Arbeit" zum ersten mal massenhaft angewendet.
    Dass die Sowjetunion unter unsäglichen Opfern dem Überfall der Wehrmacht standgehalten hat,ist wohl kaum als Verdienst des mörderischen Georgiers zu betrachten. Das Land wurde durch das Blut der fast 9 Millionen gefallen Sowjet-Soldaten gerettet - denen gebührt die Ehrung.
    Luschkow sollte sich schleunigst von dieser schändlichen Idee verabschieden.

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    Sie haben natürlich Recht, man kann nicht einfach einen der schlimmsten Massenmörder der Geschichte huldigen, er hat ~35 Millionen Tote auf dem Gewissen! Davon größtenteils Landsmänner!

    Nur Mao war schlimmer.

    Russland sollte seine Geschichte schleunigst aufarbeiten!

    LG,
    Erzengel Gabriel

    Im Laufe des Krieges hatte das angegriffene sowjetische Volk ein Symbol gebraucht, an das es sich innerlich anlehnen könnte.Letztendlich gab es damals kein anderes als diesen Diktator. Und es ging dabei ums Überleben nicht eines - vieler,vieler Völker. Stalin eignete sich leidlich zu diesem Zweck - Symbol zu sein und zweitens als ein notwendig erschreckendes Mittel zu dienen - der Feldherr war er nicht, das waren solche Köpfe wie Marschall Shukow gewesen, der nicht zuletzt deswegen erfolgreich war, weil er Stalin in schwersten Momenten des Krieges widersprechen könnte und der sofort nach dem Kriege ins Exil geschickt worden war. Die Taten des Diktators blieben im Hintergrund, das gelungene Überleben des Volkes im Vordergrund und wer konnte einen Herrscher zu beschuldigen mit dessen Namen man bereit war zu sterben? Diesen Leuten, die in ein paar Jahren alle von uns gehen, will Lushkow ein Geschenk machen - und sicherlich seiner eigenen Hostalgie auch - im Grunde ist er auch ein Beispiel des einfachen Volkes, das nicht mit dem Gefühl entscheidet - besonders im hohen Alter.
    Dieses Symbol,Stalin, ist ein Denkmal ihrer Jugend, ihrer Heimatliebe,ihres Heroismus, ihrer Hoffnungen - den eigentlichen Menschen kannten sie kaum.
    Im Bewusstsein des einfachen Volkes ist, leider, der Name "Stalin" mit dem Begriff "Sieg" zusammengeschmolzen.
    Meine Oma weinte, als Stalin starb - wie kann ich ihr jetzt erklären warum er abscheulich ist?

  2. Sie haben natürlich Recht, man kann nicht einfach einen der schlimmsten Massenmörder der Geschichte huldigen, er hat ~35 Millionen Tote auf dem Gewissen! Davon größtenteils Landsmänner!

    Nur Mao war schlimmer.

    Russland sollte seine Geschichte schleunigst aufarbeiten!

    LG,
    Erzengel Gabriel

    Antwort auf "unglaublich"
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    • anZen
    • 09. März 2010 16:50 Uhr

    1. Während Deutschland in vier Besatzungszonen aufgeteilt wurde und die sog. Entnazifizierung in vielen Teilen des Landes zeitweilen forciert wurde (die allerdings im Westen nicht konsequent genug durchgeführt wurde), war Russland seit der Auflösung der Sowjetunion auf sich allein gestellt.

    2. Deutschland war von 1933 bis 1945 (etwa 12 Jahre) eine Diktatur war, bestand die Sowjetunion von 1917 bis 1991 (also sage und schreibe 74 Jahre) - arbeiten Sie das mal alles "schleunigst" auf!

    3. Russland ist seit 19 Jahren keine Diktatur mehr. Deutschland war 19 Jahre nach dem NS-Regime im Jahre 1964 und hat zudem Zeitpunkt noch lange nicht alles aufgearbeitet. Das reaktionäre Bewusstsein der erwachsenen Bevölkerungschicht blieb nach wie vor weit verbreitet, die alten Ideologien bestanden in vielen Köpfen noch immer fort - auch wenn sie freilich teilweise relativiert wurden - und der Staatsapparat hatte nach wie vor eine autoritäre Ausprägung. Das Die Folge davon war die Studendenbewegung, aus der später nicht nur kiffende Blumenkinder, engagierte Vietnamkrieg- und Imperialismuskritiker, emanzipiertere Frauen und aufgeklärtere Individuen, sondern auch terroristische Vereinigungen, radikale Hetzer und Mörder hervorgegangen sind. Etwas Vergleichbares und Prägendes gab es in der russischen Geschichte seit dem Zerfall bisher noch nicht, aber in Deutschland war man damals auch noch nicht soweit.
    [...]

    • anZen
    • 09. März 2010 16:50 Uhr

    [...]

    Warum soll also gerade das riesige Russland eine schnellere und effizientere Aufarbeitung durchführen als Deutschland?

    Dass eine Aufarbeitung aber generell erforderlich ist, steht aber außer Frage. Das braucht aber leider seine Zeit.

    Gruß anZen

    Russland sollte seine Geschichte schleunigst aufarbeiten!

    Das einzige was man hier macht, sind Verbote über Verbote, Zensur und Juden Huldigung. Genauso wie DDR Aufarbeitung, die ganze Aufarbeitung begrenzt sind nur auf die Reduzierung der DDR auf Stasi und die Mauer.
    Was Deutschland betreibt ist keine Aufarbeitung, sondern Geistige Verkrüppelung.

    Die meisten Menschen in Russland blicken mit stolz auf die Sowjetunion zurück.

  3. hat ein deutscher Regierungschef aus meiner Sicht bei einer Siegesfeier über Deutschland nichts zu suchen. Richard von Weizsäcker hat es 1985 schon gut auf den Punkt gebracht:

    "Wir Deutsche begehen den Tag unter uns, und das ist notwendig. Wir müssen die Maßstäbe allein finden. [...] Der 8. Mai ist für uns Deutsche kein Tag zum Feiern.[...]Wir haben wahrlich keinen Grund, uns am heutigen Tag an Siegesfesten zu beteiligen. Aber wir haben allen Grund, den 8. Mai 1945 als das Ende eines Irrweges deutscher Geschichte zu erkennen, das den Keim der Hoffnung auf eine bessere Zukunft barg."

    Das ist heute noch genauso zutreffend wie vor 25 Jahren.

    Antwort auf "Zuhause bleiben"
  4. Im Laufe des Krieges hatte das angegriffene sowjetische Volk ein Symbol gebraucht, an das es sich innerlich anlehnen könnte.Letztendlich gab es damals kein anderes als diesen Diktator. Und es ging dabei ums Überleben nicht eines - vieler,vieler Völker. Stalin eignete sich leidlich zu diesem Zweck - Symbol zu sein und zweitens als ein notwendig erschreckendes Mittel zu dienen - der Feldherr war er nicht, das waren solche Köpfe wie Marschall Shukow gewesen, der nicht zuletzt deswegen erfolgreich war, weil er Stalin in schwersten Momenten des Krieges widersprechen könnte und der sofort nach dem Kriege ins Exil geschickt worden war. Die Taten des Diktators blieben im Hintergrund, das gelungene Überleben des Volkes im Vordergrund und wer konnte einen Herrscher zu beschuldigen mit dessen Namen man bereit war zu sterben? Diesen Leuten, die in ein paar Jahren alle von uns gehen, will Lushkow ein Geschenk machen - und sicherlich seiner eigenen Hostalgie auch - im Grunde ist er auch ein Beispiel des einfachen Volkes, das nicht mit dem Gefühl entscheidet - besonders im hohen Alter.
    Dieses Symbol,Stalin, ist ein Denkmal ihrer Jugend, ihrer Heimatliebe,ihres Heroismus, ihrer Hoffnungen - den eigentlichen Menschen kannten sie kaum.
    Im Bewusstsein des einfachen Volkes ist, leider, der Name "Stalin" mit dem Begriff "Sieg" zusammengeschmolzen.
    Meine Oma weinte, als Stalin starb - wie kann ich ihr jetzt erklären warum er abscheulich ist?

    Antwort auf "unglaublich"
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    • colca
    • 09. März 2010 17:06 Uhr

    In gewisser Weise muss ich Ihnen zustimmen.
    Hätte an Stelle Stalins der andere große Tyrann, Adolf Hitler, den Krieg gewonnen, so würden wir heute auch sein Vermächtnis ehren und ihn als Symbol bewundern - ganz gleich, wie viele Millionen Opfer sein Wirken gefordert hat.
    Der Sieger hat immer Recht.

    Dennoch wäre es für die politische Hygiene Russlands sehr wichtig, dass sich die Gesellschaft klar macht, welche entsetzlichen Verbrecher von 1917 bis mindestens 1953 ihr Land in den moralischen und politischen Ruin getrieben haben. Von den menschlichen Opfern ganz zu schweigen.

  5. Stalin war nicht zuletzt Symbol des Sieges/Krieges in Russland weil er ja bekanntlich alle anderen Symbole hinrichten ließ.

    Stalins 11tes Gebot:
    "Du sollst keine Helden neben mir haben"

    • anZen
    • 09. März 2010 16:50 Uhr

    1. Während Deutschland in vier Besatzungszonen aufgeteilt wurde und die sog. Entnazifizierung in vielen Teilen des Landes zeitweilen forciert wurde (die allerdings im Westen nicht konsequent genug durchgeführt wurde), war Russland seit der Auflösung der Sowjetunion auf sich allein gestellt.

    2. Deutschland war von 1933 bis 1945 (etwa 12 Jahre) eine Diktatur war, bestand die Sowjetunion von 1917 bis 1991 (also sage und schreibe 74 Jahre) - arbeiten Sie das mal alles "schleunigst" auf!

    3. Russland ist seit 19 Jahren keine Diktatur mehr. Deutschland war 19 Jahre nach dem NS-Regime im Jahre 1964 und hat zudem Zeitpunkt noch lange nicht alles aufgearbeitet. Das reaktionäre Bewusstsein der erwachsenen Bevölkerungschicht blieb nach wie vor weit verbreitet, die alten Ideologien bestanden in vielen Köpfen noch immer fort - auch wenn sie freilich teilweise relativiert wurden - und der Staatsapparat hatte nach wie vor eine autoritäre Ausprägung. Das Die Folge davon war die Studendenbewegung, aus der später nicht nur kiffende Blumenkinder, engagierte Vietnamkrieg- und Imperialismuskritiker, emanzipiertere Frauen und aufgeklärtere Individuen, sondern auch terroristische Vereinigungen, radikale Hetzer und Mörder hervorgegangen sind. Etwas Vergleichbares und Prägendes gab es in der russischen Geschichte seit dem Zerfall bisher noch nicht, aber in Deutschland war man damals auch noch nicht soweit.
    [...]

    Antwort auf "Richtig Colca"
    • anZen
    • 09. März 2010 16:50 Uhr

    [...]

    Warum soll also gerade das riesige Russland eine schnellere und effizientere Aufarbeitung durchführen als Deutschland?

    Dass eine Aufarbeitung aber generell erforderlich ist, steht aber außer Frage. Das braucht aber leider seine Zeit.

    Gruß anZen

    Antwort auf "Richtig Colca"

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