Afghanistan-Einsatz Soldaten nehmen Abschied von ihren Kameraden
Die Särge mit den getöteten Soldaten wurden nach Deutschland überführt. Für die Überlebenden des Gefechts nahe Kundus besteht offenbar keine Gefahr mehr.
Zwei Tage nach dem bislang schwersten Gefecht der Bundeswehr in Afghanistan nahmen die Soldaten im Feldlager Kundus Abschied von ihren getöteten Kameraden. "Wir haben alle gehofft, dass wir diesen Tag niemals erleben müssen", sagte der ISAF-Kommandeur für Nordafghanistan, Brigadegeneral Frank Leidenberger. "Die Hoffnung wurde am 2. April jäh zerstört."
Bevor die Särge mit den toten Soldaten nach Deutschland überführt wurden, gedachten die deutschen Bundeswehrsoldaten der Toten. Bevor die deutschen Patrouillen in den Einsatz starteten, sammelten sich die Fahrzeuge auf dem Appellplatz im Feldlager. Von dort waren auch die drei Soldaten, die am Karfreitag im Kampf mit den Taliban erschossen wurden, zu ihrer letzten Mission aufgebrochen. In drei "Fuchs"-Transportpanzern wurden die mit schwarz-rot-goldenen Fahnen bedeckten Särge auf den Platz gebracht. Die drei Männer aus Niedersachsen waren erst 25, 28 und 35 Jahre alt.
Mit versteinerter Miene verfolgten die Soldaten in der heißen Morgensonne die Trauerfeier. Eine fast gespenstische Ruhe lag über dem Feldlager. Die letzte Trauerfeier dieser Art fand in Kundus im vergangenen Sommer statt. Damals verlor die Bundeswehrtruppe in der nordafghanischen Provinz ebenfalls drei Kameraden. Der Schock sitzt auch diesmal wieder tief. "Das ist uns allen sehr nahe gegangen", sagte der Bundeswehrsprecher in Kundus, Oberstleutnant Paul-Georg Weber. Jeder versuche nun, seinen eigenen Weg zu finden, damit zurechtzukommen.
Nach der Trauerfeier begleitete eine kleine Gruppe Soldaten die Särge mit den getöteten Kameraden bis zum Flugplatz. Dort standen noch die Sanitätshubschrauber, die bei der Bergung der Leichen von Kugeln der Taliban durchlöchert wurden. Die Särge wurden in Hubschraubern ins usbekische Termes geflogen.
An Karfreitag war eine Bundeswehr-Patrouille im Unruhedistrikt Char Darah nahe Kundus in einen Hinterhalt geraten. Die Soldaten wurden beim Minenräumen mit Handfeuerwaffen und Panzerfäusten angegriffen. Bei stundenlangen Gefechten mit radikal-islamischen Taliban wurden drei deutsche Soldaten getötet und acht weitere verletzt. Die ISAF-Truppen hätten auf Angriffe aus der Luft auch verzichtet, um die Zivilbevölkerung nicht zu gefährden, sagte Generalinspekteur Volker Wieker am Sonntag in Bonn.
Am Rande der Kämpfe wurden zudem durch Bundeswehr-Beschuss sechs Soldaten der verbündeten afghanischen Armee irrtümlich getötet. Der Vorfall werde jetzt intensiv untersucht, berichtete Guttenberg. Der Generalbundesanwalt habe den Gesamtfall an sich gezogen. Er wandte sich dagegen, über den nächtlichen Hergang zu spekulieren. Es sei jedoch "ausgesprochen ärgerlich, wenn so etwas passiert". Auch die NATO, Afghanen und die Bundeswehr untersuchten den Fall. Der Kommandeur der internationalen Schutztruppe ISAF, Stanley McChrystal, informierte sich im Feldlager Kundus über die Geschehnisse vom Freitag.
Der Zustand der bei dem Gefecht nahe Kundus schwer verwundeten vier Soldaten ist nach Bundeswehr-Angaben stabil. Zwei Soldaten seien inzwischen auf eine normale Station verlegt worden, die beiden anderen würden nach wie vor auf der Intensivstation behandelt, sagte Major Matthias Frank, Sprecher des Bundeswehr-
Sanitätskommandos II. Die Männer hatten Schuss- und Splitterverletzungen erlitten.
Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hat nach den schweren Verlusten der Bundeswehr bei Kundus Forderungen nach einem umgehenden Truppenabzug zurückgewiesen. Das sei man auch den toten und verwundeten Soldaten schuldig, sagte Guttenberg am Sonntag in Bonn. "Wir bleiben in Afghanistan." Zugleich sprach der Verteidigungsminister von Krieg in Afghanistan: "Auch wenn es nicht jedem gefällt, so kann man angesichts dessen, was sich in Teilen Afghanistans abspielt, umgangssprachlich von Krieg reden." Zuvor hatte er schon von "kriegsähnlichen Zuständen" gesprochen und sich damit von seinem Amtsvorgänger Franz Josef Jung (CDU) abgegrenzt.
Der Minister sprach den Angehörigen der am Karfreitag getöteten Bundeswehrsoldaten sein Beileid aus. Zugleich zeigte er Mitgefühl mit den am Rande der Gefechte versehentlich durch Bundeswehr-Beschuss getöteten afghanischen Soldaten.
Der Vorfall werde jetzt intensiv untersucht, versprach der Minister. Ziel seiner Politik sei es, die Bundeswehr so gut wie möglich auszurüsten und zu sichern, damit sie bei allen Gefahren ihre Arbeit in Afghanistan fortführen könnten, betonte der Minister. "Ein implodierendes, sich selbst überlassenes Afghanistan" hätte Auswirkungen auf atomar gerüstete Nachbarn, auf den Iran und auf ganz Zentralasien. Das allein mache schon den Sinn des Einsatzes deutlich, der realistische Zielsetzungen habe. Die Afghanistan-Strategie könne nicht darin bestehen, dass man "Hals über Kopf das Land verlässt und jenen die Handlungsmöglichkeiten überlässt, die durch verabscheuungswürdiges Handeln sich auszeichnen."
- Datum 04.04.2010 - 19:23 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, dpa
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Unabhängig davon, wie man zu diesem Einsatz steht:
es ist ein Armutszeugnis für Deutschland, seine Soldaten mit so schlechter Ausrüstung durch Afghanistan fahren zu lassen.
Wir haben unzählige Leopard II Panzer - wieso kann man da nicht mal 50 nach Afghanistan bringen lassen um einen ausreichenden Schutz der Truppe zu gewährleisten?
Sind Menschenleben diesen Aufwand nicht wert?
Irgendwie beschleicht mich das Gefühl, Deutschland möchte zwar international als Partner dastehen, aber nicht so "richtig" mitmachen.
Diese Taktik fordert nun ihre Opfer.
Was wollen wir eigentlich in Afhganistan? Das ist die Frage, und nicht wieviele Leos wir dorthin schicken!!!!!!
Sonst enden wir wie die Russen in diesem Land!!!!
....von der Hand zu weisen, dass die Bundeswehr zu wenig ausgibt um seine Verantwortung für Sicherheit aufrecht zu halten. Die Soldaten sind auch im Einsatz schlecht ausgestattet. Zudem sind es ihrer zu wenige. Darin würde ich eher Kujat glauben. Gleichzeitig will Deutschland offenbar in Afghanistan mehr mit den Alliierten mithalten. Das wird unter den Umständen zu mehr Gefallenen führen und lässt mehr Kollateralschäden in der Bevölkerung erwarten als nötig.
Da muss man fragen, ob die Politiker dies hinnehmen wollen. Eine solche billigende Inkaufnahme wäre sehr bedenklich.
Andererseits sind die Fehlenden Militärausgaben keine Peanuts. Immerhin gibt Deutschland im Verhältnis wesentlich weniger aus als Frankreich oder UK, von den USA ganz zu schweigen. Die Mehrkosten wären für das Budget signifikant. Immerhin handelt es sich um jährlich ca 2% des BIP um mit den anderen Europäern aufzuschließen. Jahrzehnte lange spärliche Ausstattung bedeutet auch, dass die anfänglichen Kosten vermutlich einige Jahre weit höher sein müssten, wenn man Gerät und Neuausrichtung Aufgaben gerecht ausrichten will; also einige Jahre bei vielleicht 4% pa liegen sollten.
@Darkysteam Der Einsatz von militärischen Kräften ist kein Selbtzweck, sondern dient (bzw. sollte er das) der Erreichung eines Zieles dienen. Hier besteht das Ziel, nach allem was man hört, darin, in Afghanistan das Aufwachsen einer irgendwie demokratischen Ordnung zu sichern.
Was wollen Sie da mit Panzern erreichen? Die Soldaten im Panzer wären zwar deutlich besser vor "Wirkmitteln" des Gegners geschützt, könnten aber im Sinne des Auftrages nicht wirken.
Das ist übrigens - wenn der Entschluß gefaßt ist, Militär zur Zielerreichung einzusetzen - die Grundfrage: Wie viel Deckung kann ich den Einheiten zugestehen? Denn vollkommene Deckung bedingt vollkommene Nicht-Wirkung. Umgekehrt können die angesetzten Kräfte nur Wirken, wenn sie verwundbar sind.
Die Ausrüstungsfrage führt auf die falsche Fährte, denn sie unterstellt, daß die Grundfrage "Ist der Einsatz militärischer Mittel geeignet, das Ziel zu erreichen?" bereits zutreffend beantwortet wäre. Ist sie aber eben nicht!
Die Kameraden mögen meinetwegen gefallen sein, weil es bei Ausrüstung (dann aber auch bei Doktrin und Führung) Mängel gibt. Sie sind jedoch sinnlos gefallen (und das ist die eigentliche Sauerei), weil die Bundeswehr am Einsatzort ganz grundsätzlich nicht dazu in der Lage ist, Ihren Auftrag zu erfüllen.
Um ein, zugegeben etwas plattes Bild zu bemühen: Auch wenn Wasser in den meisten Fällen geeignet ist, Brände zu beämpfen, gibt es Brände, die, wenn man sie mit Wasser bekämpft, "geschürt" werden.
Was wollen wir eigentlich in Afhganistan? Das ist die Frage, und nicht wieviele Leos wir dorthin schicken!!!!!!
Sonst enden wir wie die Russen in diesem Land!!!!
....von der Hand zu weisen, dass die Bundeswehr zu wenig ausgibt um seine Verantwortung für Sicherheit aufrecht zu halten. Die Soldaten sind auch im Einsatz schlecht ausgestattet. Zudem sind es ihrer zu wenige. Darin würde ich eher Kujat glauben. Gleichzeitig will Deutschland offenbar in Afghanistan mehr mit den Alliierten mithalten. Das wird unter den Umständen zu mehr Gefallenen führen und lässt mehr Kollateralschäden in der Bevölkerung erwarten als nötig.
Da muss man fragen, ob die Politiker dies hinnehmen wollen. Eine solche billigende Inkaufnahme wäre sehr bedenklich.
Andererseits sind die Fehlenden Militärausgaben keine Peanuts. Immerhin gibt Deutschland im Verhältnis wesentlich weniger aus als Frankreich oder UK, von den USA ganz zu schweigen. Die Mehrkosten wären für das Budget signifikant. Immerhin handelt es sich um jährlich ca 2% des BIP um mit den anderen Europäern aufzuschließen. Jahrzehnte lange spärliche Ausstattung bedeutet auch, dass die anfänglichen Kosten vermutlich einige Jahre weit höher sein müssten, wenn man Gerät und Neuausrichtung Aufgaben gerecht ausrichten will; also einige Jahre bei vielleicht 4% pa liegen sollten.
@Darkysteam Der Einsatz von militärischen Kräften ist kein Selbtzweck, sondern dient (bzw. sollte er das) der Erreichung eines Zieles dienen. Hier besteht das Ziel, nach allem was man hört, darin, in Afghanistan das Aufwachsen einer irgendwie demokratischen Ordnung zu sichern.
Was wollen Sie da mit Panzern erreichen? Die Soldaten im Panzer wären zwar deutlich besser vor "Wirkmitteln" des Gegners geschützt, könnten aber im Sinne des Auftrages nicht wirken.
Das ist übrigens - wenn der Entschluß gefaßt ist, Militär zur Zielerreichung einzusetzen - die Grundfrage: Wie viel Deckung kann ich den Einheiten zugestehen? Denn vollkommene Deckung bedingt vollkommene Nicht-Wirkung. Umgekehrt können die angesetzten Kräfte nur Wirken, wenn sie verwundbar sind.
Die Ausrüstungsfrage führt auf die falsche Fährte, denn sie unterstellt, daß die Grundfrage "Ist der Einsatz militärischer Mittel geeignet, das Ziel zu erreichen?" bereits zutreffend beantwortet wäre. Ist sie aber eben nicht!
Die Kameraden mögen meinetwegen gefallen sein, weil es bei Ausrüstung (dann aber auch bei Doktrin und Führung) Mängel gibt. Sie sind jedoch sinnlos gefallen (und das ist die eigentliche Sauerei), weil die Bundeswehr am Einsatzort ganz grundsätzlich nicht dazu in der Lage ist, Ihren Auftrag zu erfüllen.
Um ein, zugegeben etwas plattes Bild zu bemühen: Auch wenn Wasser in den meisten Fällen geeignet ist, Brände zu beämpfen, gibt es Brände, die, wenn man sie mit Wasser bekämpft, "geschürt" werden.
Herr Guttenberg wacht auf..... und es herrscht Krieg.?
Natürlich ist Krieg. Überall ist Krieg. Wir haben Wirtschaftskrieg, Ehekrieg und, und, und. Bei der Frage der Bezeichnung als Krieg geht es nur um die Frage der Definition des Grundgesetzes - und damit die Frage, ob der Einsatz grundgesetzkonform ist. Übrigens ist diese Diskussion nur deshalb erforderlich, weil sich die Parteien schlicht nicht über eine Grundgesetzänderung einigen können, die Auslandseinsätze - auch Kriegseinsätze - im Dienste der UNO z.B. möglich machen.
Bei der Definition von Krieg im Sinne des Grundgesetzes geht es einfach darum, dass zwei Nationen miteinander Krieg führen. Vorliegend aber führen Teile der Bevölkerung, die keine Legitimation haben, Terror und "Krieg" (im grundgesetzlich untechnischen Sinne) gegen die eigene Bevölkerung, die eigenen Sicherheitskräft und ... gegen die Bundeswehr. Und deswegen hat zu Guttenberg völlig recht, wenn er erklärt, dass man umgangssprachlich die Auseinandersetzungen mit den Taliban als Krieg bezeichnen kann.
Alle Wortklauberei allerdings ändert nichts daran, dass es ein Skandal ist, dass deutsche Soldaten - die übrigens auch die Aufgabe haben, deutsche Polizisten zu schützen - 1. in einer Zahl nach Afghanistan geschickt werden, in der sie überhaupt nichts ausrichten können, und 2. mit einer Technik, die jeder Beschreibung Hohn spottet.
Ich will sofort eine andere Regierung! Eine, die auch regieren kann! Nicht diese Frau, die bereits nach fünf Jahren wie Kohl in der Endphase nur noch alles aussitzen will!
Natürlich ist Krieg. Überall ist Krieg. Wir haben Wirtschaftskrieg, Ehekrieg und, und, und. Bei der Frage der Bezeichnung als Krieg geht es nur um die Frage der Definition des Grundgesetzes - und damit die Frage, ob der Einsatz grundgesetzkonform ist. Übrigens ist diese Diskussion nur deshalb erforderlich, weil sich die Parteien schlicht nicht über eine Grundgesetzänderung einigen können, die Auslandseinsätze - auch Kriegseinsätze - im Dienste der UNO z.B. möglich machen.
Bei der Definition von Krieg im Sinne des Grundgesetzes geht es einfach darum, dass zwei Nationen miteinander Krieg führen. Vorliegend aber führen Teile der Bevölkerung, die keine Legitimation haben, Terror und "Krieg" (im grundgesetzlich untechnischen Sinne) gegen die eigene Bevölkerung, die eigenen Sicherheitskräft und ... gegen die Bundeswehr. Und deswegen hat zu Guttenberg völlig recht, wenn er erklärt, dass man umgangssprachlich die Auseinandersetzungen mit den Taliban als Krieg bezeichnen kann.
Alle Wortklauberei allerdings ändert nichts daran, dass es ein Skandal ist, dass deutsche Soldaten - die übrigens auch die Aufgabe haben, deutsche Polizisten zu schützen - 1. in einer Zahl nach Afghanistan geschickt werden, in der sie überhaupt nichts ausrichten können, und 2. mit einer Technik, die jeder Beschreibung Hohn spottet.
Ich will sofort eine andere Regierung! Eine, die auch regieren kann! Nicht diese Frau, die bereits nach fünf Jahren wie Kohl in der Endphase nur noch alles aussitzen will!
"Mit versteinerter Miene verfolgten die Soldaten in der heißen Morgensonne die Trauerfeier. Eine fast gespenstische Ruhe lag über dem Feldlager."
"Nach der Trauerfeier begleitete eine kleine Gruppe Soldaten die Särge mit den getöteten Kameraden bis zum Flugplatz. Dort standen noch die Sanitätshubschrauber, die bei der Bergung der Leichen von Kugeln der Taliban durchlöchert wurden."
Es wundert mich nicht, dass zu diesem Artikel kein Author genannt wird. Das ist für mich kein Bericht, das ist kitschiger Soldatenpathos aus Büchern im Militaria-Handel.
Desgleichen frage ich mich, ob hier der anonyme Author selbst die Kommentare editieren darf, um - wie schon gestern - Missliebiges daraus fernzuhalten.
Gleichzeitig war es nie ein Problem, wenn Kommentarschreiber das Kundus-Massaker als "Vernichtungserfolg" bezeichneten. Zynismus ist also durchaus erlaubt, solange er sich gegen die Richtigen richtet.
Wie auch immer, für die ZEIT ist der Umgang mit diesem Ereignis wahrlich kein Ruhmesblatt (Wortspiel beabsichtigt).
Diese toten Soldaten kann sich die Politik an ihre Fahne
heften,sie waren unnötig bei besserer Ausrüstung wie Kampf-
hubschrauber usw.!Wer immer verliert,hat zuletzt kein
Selbstvertrauen mehr,wirkt Depressiv,so ergeht es allen
Menschen,ob Arbeitsloser,Fussballspieler oder Soldat,man
braucht ab und zu ein Erfolgserlebnis,sonst kommt die
Gleichgültigkeit,der Cafard,gerade bei Soldaten.Erfahrene
Vorgesetzte können damit umgehen,die merken sowas und die
Soldaten werden beschäftigt.Jetzt muss die Unsicherheit
überwunden werden,sonst passieren im nächsten Einsatz noch
mehr Fehler,weil die Nerven blank liegen.Jeder behauptet
mit der Situation fertig zu werden,bloss wie es in ihm aus-
sieht,weiss er nur selber oder er redet darüber.
Was wollen wir eigentlich in Afhganistan? Das ist die Frage, und nicht wieviele Leos wir dorthin schicken!!!!!!
Sonst enden wir wie die Russen in diesem Land!!!!
Herr Gutenberg sorgen Sie dafür das die Familien der gefallenen Soldaten gut versorgt werden, denn ihre Söhne und Väter haben das Wertvollste gegeben was wir haben, das Leben.
Denn Frauen und Männern im Einsatz gehört die volle Unterstützung des Deutschen Volkes.
Die Soldaten sind nicht für Deutschland gefallen.
Sie haben ihr Leben sinnlos für eine unehrliche, feige und lavierende deutsche Politik bzw. solche Politiker verloren !
Wenn diese versagen, bleibt nur übrig, daß jeder Soldat vorher selber sein Gewissen massiv befragt, ob er sein Leben dafür ggf. in die Waagschale (weg-) werfen will.
Entfernt. Der Beitrag kann als Verherrlichung des 2. Weltkrieges verstanden werden. Die Redaktion/cs
Entfernt. Bitte wenden Sie sich bei Kritik an unserer Moderation direkt an community@zeit.de und verwenden Sie den öffentlichen Kommentarbereich für Beiträge zum Thema des Artikels. Danke. Die Redaktion/sh
@Navmaster, ist ihnen bewußt, dass ihr kommentar so auch wortwörtlich aus publikationen unseliger zeit entnommen sein könnte?
"fruchtbar ist der schoß..."
Die Soldaten sind nicht für Deutschland gefallen.
Sie haben ihr Leben sinnlos für eine unehrliche, feige und lavierende deutsche Politik bzw. solche Politiker verloren !
Wenn diese versagen, bleibt nur übrig, daß jeder Soldat vorher selber sein Gewissen massiv befragt, ob er sein Leben dafür ggf. in die Waagschale (weg-) werfen will.
Entfernt. Der Beitrag kann als Verherrlichung des 2. Weltkrieges verstanden werden. Die Redaktion/cs
Entfernt. Bitte wenden Sie sich bei Kritik an unserer Moderation direkt an community@zeit.de und verwenden Sie den öffentlichen Kommentarbereich für Beiträge zum Thema des Artikels. Danke. Die Redaktion/sh
@Navmaster, ist ihnen bewußt, dass ihr kommentar so auch wortwörtlich aus publikationen unseliger zeit entnommen sein könnte?
"fruchtbar ist der schoß..."
„Der Mord ist ein Verbrechen, wenn ein einzelner ihn begeht; aber man ehrt ihn als Tugend und Tapferkeit, wenn ihn viele begehen! Also nicht mehr Unschuld sichert Straflosigkeit zu, sondern die Größe des Verbrechens!
...
„Da gab es vier Jahre lang ganze Quadratmeilen Landes, auf denen war der Mord obligatorisch, während er eine halbe Stunde davon entfernt ebenso streng verboten war. Mord? Natürlich Mord. Soldaten sind Mörder.“
dass Ihre zitierten Mörder 1945 Deutschland von Hitlers Terrorregime befreiten und dazu beitrugen, dass Sie hier Ihre Meinungsfreiheit ausüben dürfen.
....ist sie richtig einzusetzen. Tut man das nicht, so vermuten die Leser, man hätte sie nicht verstanden. So geht es Ihnen un mit Ihren zwei Zitaten.
dass Ihre zitierten Mörder 1945 Deutschland von Hitlers Terrorregime befreiten und dazu beitrugen, dass Sie hier Ihre Meinungsfreiheit ausüben dürfen.
....ist sie richtig einzusetzen. Tut man das nicht, so vermuten die Leser, man hätte sie nicht verstanden. So geht es Ihnen un mit Ihren zwei Zitaten.
In Berlin herrschen womöglich regierungsähnliche Zustände, umgangssprachlich kann man auch sagen: In Berlin regiert die blanke, kriegsbedingte Konfusion.
führt in die gleichen Wahnvorstellungen, in denen einst die großen Visionäre im Kremel und in der Reichskanzlei ihren Zugang zur Realtät verloren hatten.
Seit Beginn dieses "Friedenseinsatzes" wurde für die Bevölkerung in Afghanistan faktisch eine Verschlechterung der Lebenbedingungen und Umstände bewirkt.
Ob dies gewollt war oder die Folge der professionellen Inkompetenz unserer "Führungs-, Leitungs- und Lenkungskräfte" in Politik und Militär war, mag jeder für sich selbst beurteilen.
Eines aber ist ganz offenkundig: Die Entscheidung des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages die Entwicklungskosten für den "neuen Schützenpanzer Puma/Panter" zu Gunsten der Konzerne Rheinmetall und Krauss-Maffei Wegmann in Höhe von mehreren Milliarden zu bezahlen, ist Teil der Afghanistan-Aktion, die sehr viel mehr mit der Begünstigung des industriell-militärischen Komplexes in Deutschland, denn mit der Bekämpfung von "Terroristen" in Afghanistan zu tun hat.
Wer die Bevölkerung eines Landes nicht dazu bewegen kann, den inneren Feind, also die Taliban-Terroristen in Afghanistan aktiv zu bekämpfen, hat den Krieg schon verloren bevor er begonnen wird.
Das haben die französichen Alphatiere in Dien-bien-Phu und die amerkianischen Sculls & Bones in Hue und Saigon gelernt. Schade dass unsere Pseudoelite nur über eine sektorale Intelligenz verfügt und unsere Bevölkerung das auch noch legitimiert.
führt in die gleichen Wahnvorstellungen, in denen einst die großen Visionäre im Kremel und in der Reichskanzlei ihren Zugang zur Realtät verloren hatten.
Seit Beginn dieses "Friedenseinsatzes" wurde für die Bevölkerung in Afghanistan faktisch eine Verschlechterung der Lebenbedingungen und Umstände bewirkt.
Ob dies gewollt war oder die Folge der professionellen Inkompetenz unserer "Führungs-, Leitungs- und Lenkungskräfte" in Politik und Militär war, mag jeder für sich selbst beurteilen.
Eines aber ist ganz offenkundig: Die Entscheidung des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages die Entwicklungskosten für den "neuen Schützenpanzer Puma/Panter" zu Gunsten der Konzerne Rheinmetall und Krauss-Maffei Wegmann in Höhe von mehreren Milliarden zu bezahlen, ist Teil der Afghanistan-Aktion, die sehr viel mehr mit der Begünstigung des industriell-militärischen Komplexes in Deutschland, denn mit der Bekämpfung von "Terroristen" in Afghanistan zu tun hat.
Wer die Bevölkerung eines Landes nicht dazu bewegen kann, den inneren Feind, also die Taliban-Terroristen in Afghanistan aktiv zu bekämpfen, hat den Krieg schon verloren bevor er begonnen wird.
Das haben die französichen Alphatiere in Dien-bien-Phu und die amerkianischen Sculls & Bones in Hue und Saigon gelernt. Schade dass unsere Pseudoelite nur über eine sektorale Intelligenz verfügt und unsere Bevölkerung das auch noch legitimiert.
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