Kämpfe bei Kundus Drei Bundeswehrsoldaten in Afghanistan gefallenSeite 2/2
Ex-Verteidigungsminister Rühe: Afghanistan-Einsatz ist "Lebenslüge" der Politik
In Deutschland wird der Einsatz der Bundeswehr immer heftiger kritisiert. "Wir laufen Gefahr, dass der Einsatz völlig seine Legitimation verliert", sagte der kommissarische Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche, Präses Nikolaus Schneider dem Hamburger Abendblatt. Der Konflikt in Afghanistan sei "aus dem Ruder gelaufen" und die Legitimation des Bundeswehr-Einsatzes "äußerst brüchig geworden". Die Kirche sage deutlich, "was in Afghanistan passiert, ist Krieg", sagte Schneider. Es sei eine "Selbsttäuschung unserer Gesellschaft", in der Bundeswehr vor allem die diejenigen zu sehen, die Brücken bauten oder Brunnen bohrten. Es gehe vor allem darum, den zivilen Wiederaufbau militärisch zu sichern. "Dabei wird man beschossen, man schießt zurück, und man tötet Menschen." Bereits Schneiders Amtsvorgängerin Margot Käßmann hatte sich sehr kritisch zu dem Einsatz geäußert.
Der ehemalige Verteidigungsminister Volker Rühe (CDU) bezeichnete die jahrelange Bewertung des Afghanistan-Einsatzes als Friedens- und Stabilisierungsmission als "Lebenslüge" der Politik. In der ZDF-Dokumentation Die Afghanistan-Lüge, die am kommenden Mittwoch ausgestrahlt wird, sagt er: "Es ist ein zentrales Versagen - in diesem Fall der großen Koalition - gewesen, dass man nicht die Wahrheit gesagt hat über den Einsatz. Jetzt ist der Krieg in den Norden gekommen und deswegen ist diese Schönwetterstrategie und diese Lebenslüge in sich zusammengebrochen." Die Äußerungen Rühes erfolgten vor Kenntnis des neuen Anschlags bei Kundus.
Auch der Politik der schwarz-gelben Koalition wirft Rühe "Doppelgesichtigkeit" vor. In der Nato bekunde Deutschland solidarischen Kampf mit den anderen Nationen. "Zu Hause sagen wir: Regt euch nicht auf, wir machen die Ausbildung." Das könne die "zweite Lebenslüge" werden. "Natürlich erhöht sich das Risiko für die deutschen Soldaten im Norden", sagte der ehemalige Verteidigungsminister und forderte: "Das Abenteuer Afghanistan muss beendet werden."
Der Verteidigungsminister in der großen Koalition, Peter Struck (SPD), gesteht in dem TV-Bericht ein, die Regierung habe "am Anfang die Brisanz unterschätzt". "Dass das wirklich ein militärischer Kampfeinsatz ist, haben wir am Anfang nicht gesagt."
Die Bundeswehr ist seit Beginn des Einsatzes Anfang 2002 im Norden Afghanistans im Einsatz. Im Januar hatte der Bundestag die Aufstockung des deutschen Kontingents auf bis zu 5350 Soldaten beschlossen. Bundeskanzlerin Merkel hatte damals die Bevölkerung auf weitere Opfer eingestimmt. "Ja, der Einsatz fordert Menschenleben", sagte sie im Bundestag.
- Datum 02.04.2010 - 17:09 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, dpa, AFP, Reuters
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So bedauernwert die Opfer sind, der Krieg ist notwendig. Irgendjemand muss den deutschen Opiumnachschub in Afghanistan schließlich sichern. Nicht auszudenken, was das bedeuten würde, wenn man der Opiumnachschub aus Afghanistan auf einmal ausbleiben würde, so wie das geschehen ist, als die Taliban dort regiert haben.
die uns in diesen Krieg geführt haben...
(Ironie)
Taliban suchen sich immer den Schwächsten unter den Alliierten aus.
Dank des unfassbaren Theaters, das unsere Politiker in Berlin aufführen, sehen die Taliban in Deutschland den wankelmütigsten Natopartner.
Das wird also ein verdammt heißer Sommer für die Bundeswehr.
Dank unserer Bundestagsabgeordneten sind unsere Soldaten nicht nur Zielscheibe, sie stehen auch noch mit schlechter Ausrüstung in zu geringer Mannstärke im Feld.
....und ist auch eine Folge der Feigheit gegenüber den Gutmenschen, denen die inländischen Politiker aus Angst nicht bereit waren zu erklären, worum es bei den internationalen Einsätzen geht. Man hat die Vorurteile und fehlerhafte Meinungen in der Bevölkerung lieber unangetastet belassen oder sie sogar gefestigt indem man sie innenpolitisch nutzte. Nun steht man vor der Realität und die Hosen rutschen Einem um die Füße. Da stolpert man leicht.
....und ist auch eine Folge der Feigheit gegenüber den Gutmenschen, denen die inländischen Politiker aus Angst nicht bereit waren zu erklären, worum es bei den internationalen Einsätzen geht. Man hat die Vorurteile und fehlerhafte Meinungen in der Bevölkerung lieber unangetastet belassen oder sie sogar gefestigt indem man sie innenpolitisch nutzte. Nun steht man vor der Realität und die Hosen rutschen Einem um die Füße. Da stolpert man leicht.
Zufall?
Ich habe nur eine Frage an den Verteidigungsminister und die Kanzlerin, befinden wir uns jetzt im Krieg? Oder werden wir weiter für dumm verkauft. Es sterben unsere Soldaten und werden Verwundet, nicht für unser Land sondern in anderer Länder Auftrag, wer dies verkennt, lügt unser Volk an. Ich fordere die Kanzlerin auf, alle deutschen Soldaten aus ihren Auslandseinsätzen sofort nach Hause zu holen. Wir brauchen keine weiteren Tode - Helden.
Danke
mein Beileid den Familien deren Sohn ,Bruder ,
Partner ,Papa,nicht mehr lebend in Deutschland
ankommt,junge Menschen,die erst angefangen haben zu leben.
ist eigentlich ein Sohn eines deutschen Politikers
in Afghnistan stationiert,würde mich interessieren
es gibt nichts sinnloseres als ein Krieg,er kostet
Leben und ungeheuerlich viel Geld.
....offensichtlich, dass wir in Afghanistan (und aO) es mit Polizeiaktionen zu tun haben, die aus der Größe der Kriminalität heraus mit militärischen Mitteln durchgeführt werden müssen. Ob man dies nun als Krieg bezeichnen will ist hauptsächlich eine juristisch relevante Frage, die noch offen steht. Dass die Umstände allerdings viele Atribute von Schlachten und Krieg aufweisen ist unübersehbar. Es gibt allerdings auch viele abweichende Merkmale. So könnte man von "kriegsähnlich" sprechen. Man muss sich aber der Unterschiede bewusst bleiben und die Gefahren aus rein linguistischer Fehlinterpretation, wie wir sie in Bezug auf falsche Verwendungen der Begriffe "KZ" oder "Folter" beobachten konnten in den letzten Jahren.
mein Beileid den Familien deren Sohn ,Bruder ,
Partner ,Papa,nicht mehr lebend in Deutschland
ankommt,junge Menschen,die erst angefangen haben zu leben.
ist eigentlich ein Sohn eines deutschen Politikers
in Afghnistan stationiert,würde mich interessieren
es gibt nichts sinnloseres als ein Krieg,er kostet
Leben und ungeheuerlich viel Geld.
....offensichtlich, dass wir in Afghanistan (und aO) es mit Polizeiaktionen zu tun haben, die aus der Größe der Kriminalität heraus mit militärischen Mitteln durchgeführt werden müssen. Ob man dies nun als Krieg bezeichnen will ist hauptsächlich eine juristisch relevante Frage, die noch offen steht. Dass die Umstände allerdings viele Atribute von Schlachten und Krieg aufweisen ist unübersehbar. Es gibt allerdings auch viele abweichende Merkmale. So könnte man von "kriegsähnlich" sprechen. Man muss sich aber der Unterschiede bewusst bleiben und die Gefahren aus rein linguistischer Fehlinterpretation, wie wir sie in Bezug auf falsche Verwendungen der Begriffe "KZ" oder "Folter" beobachten konnten in den letzten Jahren.
... wissen schon, mit wem sie es machen können.
Die "neue Strategie" für Afghanistan sollte wohl noch mal überarbeitet werden.
Los Guttenberg, weniger Talk-Show, mehr schweres Gerät und die Bande platt machen!
nothing more to say...
Berufsrisiko.
Die Bundeswehr hat einmal
in Worten: Einmal
so reagiert, wie es ihr Berufsstand erfordert.
Es war der Teufel los!
Zwar hatte die Truppe danach einige Monate Ruhe (vorher gab es jeden Tag Anschläge/ Scharmützel)
für mich ein Beweis, das die richtigen Gegner getroffen wurden und sich erst einmal wieder sammeln mussten
aber: dank den irren Zuständen hier in der Heimat, KONNTEN sie sich in aller Ruhe wieder sammeln
und jetzt das Ergebnis:
Ein Ergebnis, dessen tragische Ursache hier bei uns in Deutschland zu suchen ist
bei unseren allwissenden Besserwissern!
Hätten wir die Soldaten ihrem Beruf nachgehen lassen
könnten Sie, octopus, wirklich aufjuchzen und
Berufsrisiko rufen -
aber es wurde die Arbeit von hier aus blockiert, gehemmt
zur Lachnummer degradiert -
Diese Zustände, die hier herrschen, haben den Soldaten das Leben gekostet!
Dafür dürfen die Wissenden und correct- Besorgten jetzt wieder anklagen:
die deutschen Soldaten, weil diese wieder afghanische Zivilisten und einen sogenannten Kommandeur getötet haben-
Opfer, die bejammert werden müssen und für die den Angehörigen wieder geldwerter Ersatz gefordert werden muss.
An die Arbeit, Ihr Octopussanten Deutschlands.
Lieber hanshuck,
was, außer dem Befehl der Bundesregierung/des Verteidigungsministers Folge zu leisten und im Falle eines Angriffskrieges notfalls auch autonom die Verteidigungsfähkeit der BRD zu gewährleisten, ist denn der "Job" der Bundeswehr?
Es folgt ein Auszug aus dem Whitebook zur Aufgabendefinition der BW:
# die außenpolitische Handlungsfähigkeit zu sichern,
# einen Beitrag zur Stabilität im europäischen und globalen Rahmen zu leisten,
# die nationale Sicherheit und Verteidigung zu gewährleisten,
# zur Verteidigung der Verbündeten beizutragen und
# die multinationale Zusammenarbeit und Integration zu fördern
Wenn ich einen Beruf wähle, der in tendenziell lebensgefährlicher Umgebung ausgeübt wird, dann ist der Tod immer Berufsrisiko. Entsprechend muss jeder Soldat grundsätzlich bereit sein zu sterben oder eben kein Soldat werden.
Übrigens gilt in jedem Beruf: Wer aufgrund einer Fehleinschätzung der Sachlage eine falsche Entscheidung trifft, wird gefeuert...
Berufsrisiko.
Die Bundeswehr hat einmal
in Worten: Einmal
so reagiert, wie es ihr Berufsstand erfordert.
Es war der Teufel los!
Zwar hatte die Truppe danach einige Monate Ruhe (vorher gab es jeden Tag Anschläge/ Scharmützel)
für mich ein Beweis, das die richtigen Gegner getroffen wurden und sich erst einmal wieder sammeln mussten
aber: dank den irren Zuständen hier in der Heimat, KONNTEN sie sich in aller Ruhe wieder sammeln
und jetzt das Ergebnis:
Ein Ergebnis, dessen tragische Ursache hier bei uns in Deutschland zu suchen ist
bei unseren allwissenden Besserwissern!
Hätten wir die Soldaten ihrem Beruf nachgehen lassen
könnten Sie, octopus, wirklich aufjuchzen und
Berufsrisiko rufen -
aber es wurde die Arbeit von hier aus blockiert, gehemmt
zur Lachnummer degradiert -
Diese Zustände, die hier herrschen, haben den Soldaten das Leben gekostet!
Dafür dürfen die Wissenden und correct- Besorgten jetzt wieder anklagen:
die deutschen Soldaten, weil diese wieder afghanische Zivilisten und einen sogenannten Kommandeur getötet haben-
Opfer, die bejammert werden müssen und für die den Angehörigen wieder geldwerter Ersatz gefordert werden muss.
An die Arbeit, Ihr Octopussanten Deutschlands.
Lieber hanshuck,
was, außer dem Befehl der Bundesregierung/des Verteidigungsministers Folge zu leisten und im Falle eines Angriffskrieges notfalls auch autonom die Verteidigungsfähkeit der BRD zu gewährleisten, ist denn der "Job" der Bundeswehr?
Es folgt ein Auszug aus dem Whitebook zur Aufgabendefinition der BW:
# die außenpolitische Handlungsfähigkeit zu sichern,
# einen Beitrag zur Stabilität im europäischen und globalen Rahmen zu leisten,
# die nationale Sicherheit und Verteidigung zu gewährleisten,
# zur Verteidigung der Verbündeten beizutragen und
# die multinationale Zusammenarbeit und Integration zu fördern
Wenn ich einen Beruf wähle, der in tendenziell lebensgefährlicher Umgebung ausgeübt wird, dann ist der Tod immer Berufsrisiko. Entsprechend muss jeder Soldat grundsätzlich bereit sein zu sterben oder eben kein Soldat werden.
Übrigens gilt in jedem Beruf: Wer aufgrund einer Fehleinschätzung der Sachlage eine falsche Entscheidung trifft, wird gefeuert...
Ja hoffentlich ermittelt schon die Staatanwaltschaft. Wahrscheinlich haben die Soldaten es gewagt zurück zu schießen oder gar Feinde zu töten.
Die Bild schreibt, die Taliban hätten sich hinter Zivilisten verschanzt. Warum keine Empörung? Warum immer nur wenn im Gefecht Zivilisten von der Bundeswehr getötet werden. Wie unterscheidet man einen Taliban von einem Zivilist? Gar nicht.
Ist Popal schon auf dem Weg zu den Opferfamilien? Wann werden die Geldkoffer geliefert.
Das Ganze ist und war eine Farce!
Holt unsere Jungs nach Hause!
PS: hat die Linke schon eine Presseerklärung raus gegeben, in der man sich über die Abrüstung der Bundeswehr um 3 Soldaten freut. DAs ist doch en vouge in diesen Kreisen.
was Sie am meisten liebten.Ihren Beruf !
Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen.
Gratulation.
was Sie am meisten liebten.Ihren Beruf !
Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen.
Gratulation.
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