Oberstes US-Gericht Obama will seine Rechtsberaterin als Verfassungsrichterin
Der US-Präsident nominiert seine Generalstaatsanwältin als Richterin am Supreme Court. Das Verhältnis zwischen liberalen und konservativen Richtern bliebe damit erhalten.
© Chip Somodevilla/Getty Images

Vor einem weiteren Karrieresprung: Elena Kagan soll neue Richterin am Obersten Gerichtshof der USA werden
Elena Kagan, Rechtsberaterin von US-Präsident Barack Obama, soll neue Richterin am Obersten Gerichtshof der USA werden. Die ehemalige Dekanin der juristischen Fakultät von Harvard verfüge über ein tiefes Verständnis des Verfassungsrechts, sagte US-Präsident Barack Obama. Die 50-Jährige war noch nie als Richterin tätig. Experten erwarten jedoch, dass es bei ihrer Bestätigung durch den Senat kaum Probleme geben wird. Kagan würde die Nachfolge des 90-jährigen Richters John Paul Stevens antreten, der vergangenen Monat seinen Rücktritt für Juli angekündigt hatte.
Kagans Ernennung als Richterin am Obersten Gericht der Vereinigten Staaten wäre der Höhepunkt einer steilen Karriere. Kagan, die an der Elite-Universität Harvard Jura-Professorin war, bevor sie im März 2009 als erste Frau zur stellvertretenden Justizministerin vereidigt wurde, ist eine enge Vertraute Obamas. Auch für Ex-Präsident Bill Clinton arbeitete sie bereits als Beraterin.
Die Richter am Supreme Court werden auf Lebenszeit ernannt. Der Präsident hat das Vorschlagsrecht, der Senat muss der Personalie zustimmen. Im vergangenen Jahr war auf Obamas Vorschlag die Richterin Sonia Sotomayor zur Nachfolgerin des zurückgetretenen Liberalen David Souter ernannt worden.
Kagan sei dafür bekannt, eine große Bandbreite von Sichtweisen zu respektieren, sagte Obama, der Kagan noch von gemeinsamen Tagen am Rechtsinstitut der Universität von Chicago her kennt. Durch dieses Talent könnte sie ideologische Gräben bei wichtigen Entscheidungen des Gerichts überbrücken, kommentieren US-Medien. "Ihre Leidenschaft für das Recht ist alles andere als akademisch", sagte der Präsident. Elena Kagan selbst nannte die Nominierung am Montag "die Ehre ihres Lebens".
Der Oberste Gerichtshof der USA hat einen im Vergleich zu anderen Ländern erheblichen Einfluss auf die gesellschaftliche Grundströmung im Land. Durch seine Urteile hat er in der Vergangenheit wiederholt Rechtsgeschichte geschrieben, etwa durch Urteile zur Gleichberechtigung von Schwarzen oder zur Legalisierung der Abtreibung.
Durch Kagan werde sich im Großen und Ganzen die ideologische Ausrichtung des Obersten Gerichts kaum ändern, schreibt die
New York Times
. Wegen ihres Alters werde Kagan jedoch voraussichtlich auf Jahrzehnte hin Einfluss auf die Entscheidungen des höchsten Richterrates der USA ausüben, da das höchste Richteramt in den Vereinigten Staaten auf Lebenszeit vergeben wird.
Über ihre politischen Ansichten könne unterdessen nur gemutmaßt werden, schreibt die Zeitung weiter. Die Linke könne ihr übel nehmen, dass sich Kagan für eine vergleichsweise große Machtfülle der Regierung einsetzt. Konservative kritisieren, dass sie als Dekanin in Harvard kurzzeitig das Anwerben von Soldaten auf dem Campus unterband, weil Homosexuelle in den US-Streitkräften sich nicht offen zu ihren sexuellen Neigungen bekennen dürfen.
- Datum 10.05.2010 - 09:59 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, AFP
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The United States Government Manual, National Archives, 2009-2010, 253 - 272]: Diese Zeitung beschreibt Elenas
juristische "solicitor"-Funktion als Obamas Berater zutreffend. The United States Government Manual, National Archives, 2009-2010, siehe Seite 253 ! Als Dean der Harvard Law school war Elena Kagan für den Berufungserfolg ihres Freundes Alain Dershowitz voll verantwortlich wie für den publizistischen Erfolg des ultrakonservativen Richters Richard Posner, der ein Chicago-Freund von Elena Kagan
ist [Elena Kagan, Commentaries: Twenty-five Years of Richard Posner
Harv. L. Rev. 1121, 1122 (2007)]. Gegen John Rawls hat Richard Posner viele Seiten verfasst, dass das U.S.-Volk
anstelle eines Gehirns nur einen vegetativen Verdauungstrakt besitzt. Eingeweihte des Innenlebens der
Scotus-Richtergilde nehmen an, dass Elena heimlich einen
ultrakonservativen Pakt bilden wird mit Antonin Scalia und Samuel Alito und Clearance Thomas gegen Sonia Sotomayor.
Sie schreiben hier wirklich einen aussergewöhnlich wirren Kommentar, an dem so ungefähr nichts stimmt:
1. Dershowitz ist seit 1967 Professor in Havard. Da war Kagan gerade 7 Jahre alt und dürfte auf seine Berufung eher keinen so grossen Einfluss gehabt haben.
2. Posner verdankt seine publizistischen Erfolge wohl kaum Frau Kagan, ist er doch ein gutes Stückchen älter als sie und hat eines seiner bedeutendsten Bücher 1973 (The Economic Analysis of Law)verfasst, als Frau Kagan gerade 13 war.
3.Sie schreiben: "Gegen John Rawls hat Richard Posner viele Seiten verfasst, dass das U.S.-Volk
anstelle eines Gehirns nur einen vegetativen Verdauungstrakt besitzt." Dieser Satz stellt eine schwere Beleidigung der deutschen Sprache dar; er enthält keine konkrete Sinnaussage. Hat Kagan überhaupt je über Rawls geschrieben? Ihre Veröffentlichungsliste ist ja eher kurz. Dass das "US-Volk" anstelle eines Gehirns nur einen vegetativen Verdauungstrakt besitzt (sind nicht alle Verdauungstrakte vegetativ?) ist eine dumme Beleidigung der Amerikaner.
4. Es gibt keinerlei Anzeichen dafür, dass Frau Kagan sich mit den konservativen Richtern alliieren könnte - sie hat ihr Leben lang in demokratischen Regierugen gearbeitet und dürfte mit den Richtern Thomas, Alito, Scalia eher nicht so viel gemein haben.
Fazit: Sie haben hier einen intellektuellen Schnellschuss gefahren, ohne Sinn und Verstand. Lassen Sie das in Zukunft lieber.
Sie schreiben hier wirklich einen aussergewöhnlich wirren Kommentar, an dem so ungefähr nichts stimmt:
1. Dershowitz ist seit 1967 Professor in Havard. Da war Kagan gerade 7 Jahre alt und dürfte auf seine Berufung eher keinen so grossen Einfluss gehabt haben.
2. Posner verdankt seine publizistischen Erfolge wohl kaum Frau Kagan, ist er doch ein gutes Stückchen älter als sie und hat eines seiner bedeutendsten Bücher 1973 (The Economic Analysis of Law)verfasst, als Frau Kagan gerade 13 war.
3.Sie schreiben: "Gegen John Rawls hat Richard Posner viele Seiten verfasst, dass das U.S.-Volk
anstelle eines Gehirns nur einen vegetativen Verdauungstrakt besitzt." Dieser Satz stellt eine schwere Beleidigung der deutschen Sprache dar; er enthält keine konkrete Sinnaussage. Hat Kagan überhaupt je über Rawls geschrieben? Ihre Veröffentlichungsliste ist ja eher kurz. Dass das "US-Volk" anstelle eines Gehirns nur einen vegetativen Verdauungstrakt besitzt (sind nicht alle Verdauungstrakte vegetativ?) ist eine dumme Beleidigung der Amerikaner.
4. Es gibt keinerlei Anzeichen dafür, dass Frau Kagan sich mit den konservativen Richtern alliieren könnte - sie hat ihr Leben lang in demokratischen Regierugen gearbeitet und dürfte mit den Richtern Thomas, Alito, Scalia eher nicht so viel gemein haben.
Fazit: Sie haben hier einen intellektuellen Schnellschuss gefahren, ohne Sinn und Verstand. Lassen Sie das in Zukunft lieber.
Sie schreiben hier wirklich einen aussergewöhnlich wirren Kommentar, an dem so ungefähr nichts stimmt:
1. Dershowitz ist seit 1967 Professor in Havard. Da war Kagan gerade 7 Jahre alt und dürfte auf seine Berufung eher keinen so grossen Einfluss gehabt haben.
2. Posner verdankt seine publizistischen Erfolge wohl kaum Frau Kagan, ist er doch ein gutes Stückchen älter als sie und hat eines seiner bedeutendsten Bücher 1973 (The Economic Analysis of Law)verfasst, als Frau Kagan gerade 13 war.
3.Sie schreiben: "Gegen John Rawls hat Richard Posner viele Seiten verfasst, dass das U.S.-Volk
anstelle eines Gehirns nur einen vegetativen Verdauungstrakt besitzt." Dieser Satz stellt eine schwere Beleidigung der deutschen Sprache dar; er enthält keine konkrete Sinnaussage. Hat Kagan überhaupt je über Rawls geschrieben? Ihre Veröffentlichungsliste ist ja eher kurz. Dass das "US-Volk" anstelle eines Gehirns nur einen vegetativen Verdauungstrakt besitzt (sind nicht alle Verdauungstrakte vegetativ?) ist eine dumme Beleidigung der Amerikaner.
4. Es gibt keinerlei Anzeichen dafür, dass Frau Kagan sich mit den konservativen Richtern alliieren könnte - sie hat ihr Leben lang in demokratischen Regierugen gearbeitet und dürfte mit den Richtern Thomas, Alito, Scalia eher nicht so viel gemein haben.
Fazit: Sie haben hier einen intellektuellen Schnellschuss gefahren, ohne Sinn und Verstand. Lassen Sie das in Zukunft lieber.
Nun hier scheint auch ein "Umschwung" in Gang zu kommen und Obama will eine Pratikerin und scheint auch die Sicht der Frauen und ihre Power zu setzen...
Die Republicaner werden sie schon ablehnen und irgentlwlcht grpnde dafür finden.
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