Afghanistan Wie sich die USA Feinde machen

Die USA unterstützen am Hindukusch Paschtunen-Stämme, die im Drogengeschäft tätig sind. Dies gefährdet die Sicherheit der Bevölkerung.

Keine Lösung in Sicht: Der Mohnanbau in Afghanistan ist nach wie vor ein einträgliches Geschäft

Keine Lösung in Sicht: Der Mohnanbau in Afghanistan ist nach wie vor ein einträgliches Geschäft

Weit draußen im Distrikt Nazyan der Provinz Nangarhar, etwa zwei Stunden Fahrt von der ostafghanischen Stadt Jalalabad in Richtung Südosten, steht auf offener Flur vor gewaltiger Bergkulisse ein Posten der Grenzpolizei. Eine Handvoll Beamter schiebt hier nahe der pakistanischen Grenze Dienst. Lange, verzweigte Täler schlängeln sich ins Gebirge, die wenigen Straßen sind schlecht. Jenseits des Mini-Forts beginnt das unkontrollierte sogenannte Stammesgebiet, wo Trupps bewaffneter Taliban unterwegs sind.

Die Polizisten schieben Wache hinter aufgeschichteten Steinbollwerken. In der Weite des Gebirgsvorlandes stehen sie im Wortsinne auf verlorenem Posten. Sie müssen froh sein, wenn es ihnen gelingt, sich selbst zu schützen und nicht überrannt zu werden. Ihre Macht reicht so weit, wie ihre Gewehre von hier aus feuern können. Dass sie das Gebiet unter Kontrolle halten, dass sie den Drogenschmuggel unterbinden – ausgeschlossen!

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Das meiste Rohopium kommt aus der im Süden gelegenen Provinz Helmand. Dort wo 90 Prozent des Schlafmohns Afghanistans wächst und neun Zehntel des weltweiten Rohopiums herkommt. Dort wo die besten Böden des Landes liegen, die zehn Mal höhere Erträge bringen als jene im Goldenen Dreieck Indochinas, und die nicht nur Afghanistan, sondern Teile Pakistans ernähren könnten, würde man statt Mohn hochwertige Früchte anbauen. Dort wo in den meisten Gebieten die Taliban herrschen oder frühere Kriegsherren, die inzwischen zum politischen Establishment gehören. Dort wo im Schatten des Aufstands jenes mafiöse Geflecht aus Bauern, Finanzierern, Schmugglern, Veredlern und korrupten Beamten, das sich Drogenwirtschaft nennt, ihr Geschäft betreibt. Dort wo rund ein Drittel des Drogengeldes an die Aufständischen geht, jährlich sollen es zwischen 150 und 200 Millionen US-Dollar sein.

1,5 Millionen Menschen leben in Afghanistan vom Drogengeschäft. Es macht 25 Prozent des Bruttoinlandsprodukts aus. Vor allem die USA und Großbritannien haben sich nach dem Sturz der Taliban im Dezember 2001 die Bekämpfung des Drogenanbaus zum Ziel gesetzt. Doch bis heute haben sie kein wirksames Konzept gefunden. Weil die Vernichtung der Mohnfelder zu teuer ist, vor allem die armen Bauern trifft und neuerdings auch Felder von den Drogenbaronen vermint werden, ist die Regierung jetzt dazu übergegangen, schwerpunktmäßig den Schmuggel zu bekämpfen.

"Doch wir haben nicht genug Polizisten, um die Grenzen zu überwachen", gibt Mohammad Ibrahim Azhar, stellvertretender Minister für Drogenbekämpfung, unumwunden zu. Karzais Vizeminister für Drogenbekämpfung übt deutliche Kritik an den Vereinigten Staaten: "Die USA stecken viel Geld ins Militär, vernachlässigen jedoch die Bekämpfung des Drogenanbaus und des Schmuggels. So lassen sie die Finanzierung der Aufständischen zu." Die Grenzen seien für die Schmuggler offen. Auch den Briten stellt er ein vernichtendes Zeugnis aus: "Die Wirkung war einhundert Prozent negativ."

Der Spitzenfunktionär ist ratlos: "Ohne die Drogenproblematik hätten wir mehr Sicherheit, weil die Taliban dann weniger Geld zur Verfügung hätten. Doch wir haben weder das Know-how noch eine Strategie, um den Mohnanbau landesweit zu stoppen. Niemand weiß, welchen Weg wir einschlagen sollen." Die Nato hat immerhin ein Schaubild erstellt, auf dem acht Säulen zu sehen sind, wie die Drogenkultur bekämpft werden soll: von landwirtschaftlichen Alternativen für die Bauern über die Vernichtung von Mohnernten bis zur strafrechtlichen Verfolgung von Drogenproduzenten und -händlern. Doch in effektive Politik ist das noch nicht umgesetzt worden.

Die internationale Gemeinschaft zahlt neuerdings ein Handgeld von einer Million US-Dollar für Gebiete, die "opiumfrei" geworden sind. 22 von 34 Provinzen gelten als solche. Doch was heißt schon "opiumfrei"? Es bedeutet lediglich, dass in diesen Provinzen kein Mohn mehr angebaut wird – und eben nicht, dass es hier keine geheimen Drogenlabore und Schmuggelrouten gäbe. Die Provinz Nangarhar zum Beispiel gilt als mohnfrei, doch die Hauptstadt Jalalabad ist voller Drogenlabore. Angeliefert wird Rohopium aus dem Süden, ausgeliefert Heroin, das über die Grenze nach Pakistan gebracht wird.

Leser-Kommentare
    • F.C.
    • 07.06.2010 um 12:19 Uhr

    Die Problematik ist das der Monanbau für die Bauern dort lukrativer zu seien scheint als der Getreideanbau.
    Die Gewinndifferenz der beiden Optionen wäre für die Bewertung des Problems vielleicht recht interessant.
    Man könnte sich überlegen ob vielleicht Agrarsubventionen(oder z.B. Abnahmezusicherungen), wie in der EU einige Bauern dort dazu bringen würde das Mongeschäft aufzugeben.
    Wenn sich der Weizenanbau finanziell dort lohnen würde, würden viele umschwenken, da ich davon ausgehe das die meisten Bauern dort nicht aus geldgier mohn anbauen sonder aus existenziellen gründen.

  1. Und warum ist der Mohnanbau so gewinnbringend? Wegen der Prohibition, aber darüber nachzudenken ist ja ein Denkverbot.

  2. in Südamerika heute keinen Kaffee mehr an, sondern Kokain?
    Nicht (nur), weil sie mit Waffengewalt von den Drogenbaronen dazu gezwungen wurden, sondern weil sie mit Finanzgewalt von dem internationalen Kapitalistenpack dazu gezwungen wurden.
    Die großen Kaffeehändler drückten die Rohkaffeepreise derart brutal herunter, dass die Bauern sich und ihre Familien nicht mehr ernähren konnten.
    Ein Paradebeispiel für die elende Dummheit des Kapitalistenpacks.
    Selbstverständlich sind daran auch die großen deutschen Kaffeehändler beteiligt.
    Aber lernen aus Fehlern - bei diesem Pack völlig ausgeschlossen!

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    Die weltweite Konkurrenz drückt wohl eher den Preis runter, dieser wird bekanntlich von Angebot und Nachfrage und letztere ist eher gestiegen, bestimmt. Diese Konkurrenz besteht aus anderen Bauern, sind diese also nun "dummes Pack", weil sie für niedrigere Preise sorgen?

    .... das ist doch keine dummheit wie sie sagen :
    "Die großen Kaffeehändler drückten die Rohkaffeepreise derart brutal herunter, dass die Bauern sich und ihre Familien nicht mehr ernähren konnten.
    Ein Paradebeispiel für die elende Dummheit des Kapitalistenpacks."

    es ist im gegenteil total klug , denn diese leute sind überflüssig , weil nicht mehr konkurrenzfähig , also ist es besser , wenn sie kriminell werden , denn : dann kann man sie persönlich haftbar machen und ihnen alles wegnehmen . und weil sie kriminelle sind , sollten sie besser keinen widerstand leisten , denn sonst werden sie flugs zu terroristen . har har . business as usual ......

    Die weltweite Konkurrenz drückt wohl eher den Preis runter, dieser wird bekanntlich von Angebot und Nachfrage und letztere ist eher gestiegen, bestimmt. Diese Konkurrenz besteht aus anderen Bauern, sind diese also nun "dummes Pack", weil sie für niedrigere Preise sorgen?

    .... das ist doch keine dummheit wie sie sagen :
    "Die großen Kaffeehändler drückten die Rohkaffeepreise derart brutal herunter, dass die Bauern sich und ihre Familien nicht mehr ernähren konnten.
    Ein Paradebeispiel für die elende Dummheit des Kapitalistenpacks."

    es ist im gegenteil total klug , denn diese leute sind überflüssig , weil nicht mehr konkurrenzfähig , also ist es besser , wenn sie kriminell werden , denn : dann kann man sie persönlich haftbar machen und ihnen alles wegnehmen . und weil sie kriminelle sind , sollten sie besser keinen widerstand leisten , denn sonst werden sie flugs zu terroristen . har har . business as usual ......

  3. Die weltweite Konkurrenz drückt wohl eher den Preis runter, dieser wird bekanntlich von Angebot und Nachfrage und letztere ist eher gestiegen, bestimmt. Diese Konkurrenz besteht aus anderen Bauern, sind diese also nun "dummes Pack", weil sie für niedrigere Preise sorgen?

    • 42317
    • 07.06.2010 um 13:05 Uhr

    Die "internationale Gemeinschaft" soll den afghanischen Bauern direkt den Mohn abkaufen, zu einem Preis, der etwas höher ist, als die üblichen Abnehmere zahlen, das Zeug verbrennen, und den Bauern echte Alternativen bieten, die ihnen ein mindestens ebenso gutes Auskommen liefern.

    Selbst wenn über den Mohnankauf weiterhin Geld bei Terroristen landet, würde auf diese Weise doch zumindest doch ein guter Teil des Heroins von den Straßen des Westens verschwinden. Abgesehen von den sozialen Vorteilen könnte man so doch eine Menge Geld einsparen, das man sonst in Polizeiarbeit stecken müsste, oder irre ich mich da?

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    Habenichtsen ihren Mohn abzukaufen kann so teuer nicht sein. Außerdem verfügen wir Europäer über große Erfahrung im Aufkaufen sinnloser Agrarproduktion. Und wir Deutschen könnten davon ablenken, daß wir uns in Afghanistan militärisch drücken wo es nur geht.

    Seitdem die NATO in Afghanistan "tätig" ist, blüht der Mohn wieder - schöner und größer als zuvor.

    Der Hauptanteil der Ernte läuft über die afghanische Regierung und die CIA, die sich beide daraus finanzieren. Die Taliban bekommen nur den Rest ab, was aber immer noch reichlich sein dürfte.

    Ich bin Drogengegner, aber die staatlich verordnete "Prohibition" führt zu hohen Preisen, von denen auch die "staatlichen Drogendealer" bestens profitieren. Nur darum ist es nämlich verboten.

    Was schon lange nicht mehr gemacht wurde (wahrscheinlich aus gutem Grund), ist eine Abwasserüberprüfung auf nachweisbare Drogenreste aus dem "dem deutschen Volke" (wohl besser "der deutschen Wirtschaft") gewidmetem Reichstag in Berlin.

    Schon letztes mal waren die Ergebnisse ziemlich eindeutig. Anders kann scheinbar die Mehrheit unserer dort "arbeitenden" Politiker die realpolitischen Zustände, das Lügengebäude, die ganz im Gegensatz zu den abgesonderten Statements stehen, nicht ertragen.

    Angeliefert wird Rohopium aus dem Süden, ausgeliefert Heroin, das über die Grenze nach Pakistan gebracht wird.

    Die große Masse geht allerdings einen ganz anderen Weg, der von der CIA und US-Diplomatie kontrolliert wird und oftmals über den Kosovo läuft.

    Schon der seinerzeitige "Lockerby-Absturz" hatte viel mit diesen Dingen zu tun, da das Flugzeug als Kuriermaschine für Drogengelder und Drogen mißbraucht wurde.

    Die Absturzstelle wurde seinerzeit sehr schnell von möglichen Beweisen durch amerikanische und britische Einsatzkommandos "befreit" - was auch irgendwann in einigen Medien nur dezent thematisiert wurde.

    Übrig bleibt, das die Situation in Afghanistan verwirrend ist und sich die US-Administration da einiges anders vorgestellt hat, als es gelaufen ist.

    Ein befriedetes Afghanistan wäre ein schöner nicht schwimmender Flugzeugträger und Militärstützpunkt für die USA gewesen mit Strahlwirkung von 1000 km Umkreis. Man schaue sich die geostrategische Lage an.

    Aber dazu hat die übermütig-aggressive US-Administration zu viel falsch gemacht, indem sie gegen die Russen die Taliban (Bin Laden) ausgerüstet und mit den Saudis finanziert haben und jetzt wie der Zauberlehrling den selbst geschaffenen unumkehrbaren Besen nicht wieder los werden und die komplette NATO mit in den selbst verursachten Strudel von US-Hegemonalstrebens reissen.

    Habenichtsen ihren Mohn abzukaufen kann so teuer nicht sein. Außerdem verfügen wir Europäer über große Erfahrung im Aufkaufen sinnloser Agrarproduktion. Und wir Deutschen könnten davon ablenken, daß wir uns in Afghanistan militärisch drücken wo es nur geht.

    Seitdem die NATO in Afghanistan "tätig" ist, blüht der Mohn wieder - schöner und größer als zuvor.

    Der Hauptanteil der Ernte läuft über die afghanische Regierung und die CIA, die sich beide daraus finanzieren. Die Taliban bekommen nur den Rest ab, was aber immer noch reichlich sein dürfte.

    Ich bin Drogengegner, aber die staatlich verordnete "Prohibition" führt zu hohen Preisen, von denen auch die "staatlichen Drogendealer" bestens profitieren. Nur darum ist es nämlich verboten.

    Was schon lange nicht mehr gemacht wurde (wahrscheinlich aus gutem Grund), ist eine Abwasserüberprüfung auf nachweisbare Drogenreste aus dem "dem deutschen Volke" (wohl besser "der deutschen Wirtschaft") gewidmetem Reichstag in Berlin.

    Schon letztes mal waren die Ergebnisse ziemlich eindeutig. Anders kann scheinbar die Mehrheit unserer dort "arbeitenden" Politiker die realpolitischen Zustände, das Lügengebäude, die ganz im Gegensatz zu den abgesonderten Statements stehen, nicht ertragen.

    Angeliefert wird Rohopium aus dem Süden, ausgeliefert Heroin, das über die Grenze nach Pakistan gebracht wird.

    Die große Masse geht allerdings einen ganz anderen Weg, der von der CIA und US-Diplomatie kontrolliert wird und oftmals über den Kosovo läuft.

    Schon der seinerzeitige "Lockerby-Absturz" hatte viel mit diesen Dingen zu tun, da das Flugzeug als Kuriermaschine für Drogengelder und Drogen mißbraucht wurde.

    Die Absturzstelle wurde seinerzeit sehr schnell von möglichen Beweisen durch amerikanische und britische Einsatzkommandos "befreit" - was auch irgendwann in einigen Medien nur dezent thematisiert wurde.

    Übrig bleibt, das die Situation in Afghanistan verwirrend ist und sich die US-Administration da einiges anders vorgestellt hat, als es gelaufen ist.

    Ein befriedetes Afghanistan wäre ein schöner nicht schwimmender Flugzeugträger und Militärstützpunkt für die USA gewesen mit Strahlwirkung von 1000 km Umkreis. Man schaue sich die geostrategische Lage an.

    Aber dazu hat die übermütig-aggressive US-Administration zu viel falsch gemacht, indem sie gegen die Russen die Taliban (Bin Laden) ausgerüstet und mit den Saudis finanziert haben und jetzt wie der Zauberlehrling den selbst geschaffenen unumkehrbaren Besen nicht wieder los werden und die komplette NATO mit in den selbst verursachten Strudel von US-Hegemonalstrebens reissen.

  4. Habenichtsen ihren Mohn abzukaufen kann so teuer nicht sein. Außerdem verfügen wir Europäer über große Erfahrung im Aufkaufen sinnloser Agrarproduktion. Und wir Deutschen könnten davon ablenken, daß wir uns in Afghanistan militärisch drücken wo es nur geht.

    Antwort auf "Inkonsequenz"
  5. Vor allem die USA und Großbritannien haben sich nach dem Sturz der Taliban im Dezember 2001 die Bekämpfung des Drogenanbaus zum Ziel gesetzt. Doch bis heute haben sie kein wirksames Konzept gefunden.

    Die Taliban haben nach den gescheiterten Verhandlungen um Pipelines und anderes in Texas (!!) im Jahre 2000 (vor 9/11 und vor dem Krieg!) den Mohnanbau verboten und die Ernte vernichtet. Das waren die wirklichen Gründe für den Kriegseinstig, der lange vor 9/11 fest stand. Den USA (speziell der CIA) ist alleine durch die Erntevernichtung ein "Schaden" von ca. $600 Mio entstanden.
    Seit langem blüht der Mohn wieder - dank der NATO und die Drogengelder fliessen größtenteils in die USA.

    Karzais Bruder ist CIA-Agent und einer der größten von der CIA gestützten Opium-Händler der Region. Die ganze Familie und Teile der Regierung machen da mit.

    Nicht ohne Grund steht das Kürzel CIA auch für "Cocaine Import Agency" mindestens seit Vietnam. Finanziert werden damit die Schweinereien, die im US-Etat nicht sichtbar werden dürfen, was weltweit eine ganze Menge ist.

    Die Menschen in Afghanistan, die sowohl von der NATO, den WarLords, Opium-Baronen, Stammesfürsten als auch den Taliban teilweise gemeinsam unterdrückt und ausgenutzt werden, wäre zu sagen, das die sich durchaus pragmatisch verhalten, um zu überleben in diesem Wechselbad-Chaos der ständig veränderten Verhältnisse aus Macht, Geldgier, Glaubensgrundsätzen der jeweiligen lokalen Despoten und ihrer Freunde und Feinde.

    Anmerkung: Wir möchten Sie bitten Ihre Thesen mit Quellen und Argumenten zu versehen, da ansonsten an deren Seriösität gezweifelt werden könnte. Danke. Die Redaktion/km

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    Nur zur Klarstellung: Amerikanische Soldaten plündern nicht, schießen nicht auf Zivilisten und vergewaltigen keine Frauen, und amerikanische Geheimdienste handeln auch nicht mit Drogen, denn Amerikaner sind einfach von Natur aus BESSERE MENSCHEN! Aber niemand will es anerkennen. Oh, überall dieser entsetzliche Antiamerikanismus, hinter dem sich wie hinter jeder Kritik ein latenter Antisemitismus verbirgt! Mehr Respekt vor den Leuten, die uns seit 1945 aufopferungsvoll vor dem Pööhsen in der Welt bewahren!

    Wer Ironie findet, darf sie behalten.

    Ihnen kann geholfen werden...

    Alfred McCoy, Professor an der University of Wisconsin, dokumentiert dies in seinem Buch "Die CIA und das Heroin".

    Alfred W. McCoy "Die CIA und das Heroin. Weltpolitik durch Drogenhandel".
    Deutsche Erstausgabe. Deutsch von Andreas Simon.

    Dazu die New York Times: "Das Buch schildert, wie CIA und US-Aussenministerium Drogenbosse unterstützen, Beweise unterdrücken und sogar direkt in den Drogenhandel verwickelt sind."

    http://tomheller.de/theho...

    oder auch hier

    http://www.heise.de/tp/r4...

    die aber offensichtlich in der sonst so gut informierten ZEIT-Redaktion nicht ankommt (oder nicht ankommen darf?). Da könnten ja Trilaterale und Transantlantiker aufbegehren.

    Hier paßt zwar m.E. inhaltlich alles, ist aber nicht ganz belegt (wie auch, es geht um Geheimdienste und deren Tätigkeiten):
    Zusammenhänge 9/11, Al Qaida, Bin Laden und Afghanistan

    Das schaut schon sehr viel belastbarer aus:
    Al-Qaida monitored U.S. negotiations with Taliban over oil pipeline

    Wikipedia ist selbst ist natürlich zurückhaltend:
    Taliban: Militärische Entwicklung bis 2001

    BBC ist da deutlicher:
    Taleban in Texas for talks on gas pipeline

    und:
    Kissinger, Unocal, Enron and Cheney

    Es geht um Öl, Geld und Macht. Da wird an allen Seilen gezogen, die da sind und weitere montiert.

    Nur zur Klarstellung: Amerikanische Soldaten plündern nicht, schießen nicht auf Zivilisten und vergewaltigen keine Frauen, und amerikanische Geheimdienste handeln auch nicht mit Drogen, denn Amerikaner sind einfach von Natur aus BESSERE MENSCHEN! Aber niemand will es anerkennen. Oh, überall dieser entsetzliche Antiamerikanismus, hinter dem sich wie hinter jeder Kritik ein latenter Antisemitismus verbirgt! Mehr Respekt vor den Leuten, die uns seit 1945 aufopferungsvoll vor dem Pööhsen in der Welt bewahren!

    Wer Ironie findet, darf sie behalten.

    Ihnen kann geholfen werden...

    Alfred McCoy, Professor an der University of Wisconsin, dokumentiert dies in seinem Buch "Die CIA und das Heroin".

    Alfred W. McCoy "Die CIA und das Heroin. Weltpolitik durch Drogenhandel".
    Deutsche Erstausgabe. Deutsch von Andreas Simon.

    Dazu die New York Times: "Das Buch schildert, wie CIA und US-Aussenministerium Drogenbosse unterstützen, Beweise unterdrücken und sogar direkt in den Drogenhandel verwickelt sind."

    http://tomheller.de/theho...

    oder auch hier

    http://www.heise.de/tp/r4...

    die aber offensichtlich in der sonst so gut informierten ZEIT-Redaktion nicht ankommt (oder nicht ankommen darf?). Da könnten ja Trilaterale und Transantlantiker aufbegehren.

    Hier paßt zwar m.E. inhaltlich alles, ist aber nicht ganz belegt (wie auch, es geht um Geheimdienste und deren Tätigkeiten):
    Zusammenhänge 9/11, Al Qaida, Bin Laden und Afghanistan

    Das schaut schon sehr viel belastbarer aus:
    Al-Qaida monitored U.S. negotiations with Taliban over oil pipeline

    Wikipedia ist selbst ist natürlich zurückhaltend:
    Taliban: Militärische Entwicklung bis 2001

    BBC ist da deutlicher:
    Taleban in Texas for talks on gas pipeline

    und:
    Kissinger, Unocal, Enron and Cheney

    Es geht um Öl, Geld und Macht. Da wird an allen Seilen gezogen, die da sind und weitere montiert.

  6. Nur zur Klarstellung: Amerikanische Soldaten plündern nicht, schießen nicht auf Zivilisten und vergewaltigen keine Frauen, und amerikanische Geheimdienste handeln auch nicht mit Drogen, denn Amerikaner sind einfach von Natur aus BESSERE MENSCHEN! Aber niemand will es anerkennen. Oh, überall dieser entsetzliche Antiamerikanismus, hinter dem sich wie hinter jeder Kritik ein latenter Antisemitismus verbirgt! Mehr Respekt vor den Leuten, die uns seit 1945 aufopferungsvoll vor dem Pööhsen in der Welt bewahren!

    Wer Ironie findet, darf sie behalten.

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    • Kite
    • 07.06.2010 um 17:40 Uhr

    Manche amerikanische Soldaten foltern, werfen ab und zu Bomben auf Zivilisten, treten arrogant auf und verteilen grüne Scheine an den Kriegsfürsten. Können Sie sich nicht erinnern, als die Amerikaner nach den Kriegen in Afghanistan und Irak die weltweite Sympathie verspielt hatten? Fehlt ihnen nicht ein, dass die Absichten der Amerikaner von 1945 mit den Ideen von Busch und Ramsfeld sich unterscheiden?

    • Kite
    • 07.06.2010 um 17:40 Uhr

    Manche amerikanische Soldaten foltern, werfen ab und zu Bomben auf Zivilisten, treten arrogant auf und verteilen grüne Scheine an den Kriegsfürsten. Können Sie sich nicht erinnern, als die Amerikaner nach den Kriegen in Afghanistan und Irak die weltweite Sympathie verspielt hatten? Fehlt ihnen nicht ein, dass die Absichten der Amerikaner von 1945 mit den Ideen von Busch und Ramsfeld sich unterscheiden?

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