Afghanistan Nato-Oberbefehlshaber räumt Rückschläge ein

Die Offensive gegen die Taliban im Süden Afghanistans läuft schleppender als geplant. Großbritannien hat eine Ausweitung seines Engagements angekündigt.

Der Oberbefehlshaber der Nato-geführten Streitkräfte in Afghanistan, Stanley McChrystal, hat Rückschläge im Kampf gegen die Taliban eingeräumt. Die Offensive im südafghanischen Kandahar verlaufe langsamer als vorgesehen, sagte der US-General am Rande des Nato-Verteidigungsrates in Brüssel. Die Provinz Kandahar und ihre gleichnamige Hauptstadt sind Hochburgen der radikalislamischen Taliban.

Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen sagte, der Afghanistan-Einsatz mit rund 120.000 Soldaten bleibe die "oberste Priorität" des Bündnisses. Bei den jüngsten Gefechten in Afghanistan kamen mehr als 20 Soldaten der Allianz ums Leben. Am Freitag beraten die 46 Länder der Internationalen Afghanistan-Truppe Isaf in Brüssel über die heikle Lage.

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Großbritannien kündigte unterdessen an, seinen Einsatz für Frieden in Afghanistan zu verstärken und unter anderem die Zahl der Teams zur Bombenentschärfung in der Krisenregion zu verdoppeln. Dieses Jahr sei das entscheidende für die Zukunft Afghanistans, sagte der neue britische Premierminister David Cameron bei einem überraschenden Besuch in Kabul. Großbritannien werde deshalb zusätzlich 67 Millionen Pfund (81 Millionen Euro) für seine Truppen zur Verfügung stellen. Der Einsatz sei für sein Land die wichtigste außenpolitische Angelegenheit, auch mit Blick auf die eigene nationale Sicherheit, sagte Cameron. Das Königreich hat derzeit rund 10.000 Soldaten in Afghanistan.

Bei seinem Besuch traf der britische Premier unter anderem mit dem afghanischen Präsidenten Hamid Karsai zusammen. In Gesprächen sei man sich einig gewesen, dass es Fortschritte dabei gebe, al-Qaida aus Afghanistan zu vertreiben und gleichzeitig den Interessen der Terrorgruppe in Pakistan zu schaden. Cameron begrüßte die Bemühungen Kabuls, die Taliban stärker in die Regierungspolitik einzubinden. Neben dem militärischen Kampf gegen Extremisten müssten auch politische Lösungen gefunden werden.

Wie aktiv Terroristen in der Provinz Kandahar sind, zeigte sich am Mittwochabend auch bei einem Selbstmordanschlag auf einem Hochzeitsfest. Mindestens 40 Menschen starben, als ein Unbekannter bei der Feier im Bezirk Arghandab seinen Sprengstoffgürtel in der Menschenmenge zündete. 73 Menschen wurden verletzt. Unter ihnen waren auch der Bräutigam und zahlreiche Kinder.

Angesichts der unruhigen Lage auch im Norden des Landes plädierte der deutsche Kommandeur der internationalen Truppen in Afghanistan dafür, Bundeswehr-Kampfjets gegen die radikal-islamischen Taliban einzusetzen. "Warum sollen deutsche Soldaten am Boden nicht von deutschen Flugzeugen aus der Luft unterstützt werden können?", sagte General Frank Leidenberger der Rheinischen Post . In der Vergangenheit habe Deutschland bereits Tornado-Jets zu Aufklärungszwecken nach Afghanistan verlegt, als die Entwicklung der Lage dies erfordert habe.

"So wie sich inzwischen der Charakter dieses Einsatzes verändert hat, so sollten wir auch die hierfür notwendigen Fähigkeiten bereitstellen, um erfolgreich zu sein", betonte Leidenberger. Unter dem Mandat der Nato-Truppe Isaf wäre dies gestattet. Bisher ist die Bundeswehr zur Luftunterstützung auf die Nato-Partner angewiesen. Vor allem die USA eilen den deutschen Truppen immer wieder mit Kampfflugzeugen und Hubschraubern zur Hilfe. Auch der umstrittene Beschuss zweier Tanklaster nahe Kundus im September, bei dem viele Zivilisten umkamen, wurde im Auftrag der Bundeswehr durch US-Kampfjets geflogen.

 
Leser-Kommentare
  1. Haben wir vielleicht doch viel zuwenig Truppen in Afganistan stehen um eine sinnvolle militärische Chance zu haben ?
    (jetzt mal völlig unbeachtlich von Sinn, Zweck und Moral des Einsatzes)

    Sind die ca. 650.000 Mann zu 325 Millarden $ pro Jahr (die ich hier immer anführe) vielleicht doch realistisch ?

    Aber nein, kann nicht sein, da auch General McChrystal NIEMALS mehr Truppen gefordert hat, als ihm in letzter Zeit bewilligt wurden...

    Aber egal, Obama werden diesen Krieg weiterführen, solange er das innenpolitsch muss, wird dabei darauf achten, das die Kosten nicht völlig aus dem Ruder laufen (auch wenn das bedeutet, einmal zurückeroberte Gebiete nicht halten zu können, weil die Trupenstärke für die Besetzung fehlt) und wird das Engagement beenden, sobald es innenpolitisch machbar ist.

    Dann wird auch die Bundeswehr gehen und (fast) alle deutschen Politiker werden kluge Worte finden warum das genau so gut ist.

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    ... was sie haben.

    Es beginnt doch lediglich der von allen Fachleuten vorausgesagte "heiße Sommer". Wenn die Verluste der Bundeswehr diesen Sommer zweistellig bleiben, hat sie Glück gehabt.

    Dass man militärische Ziele nun mal ambitioniert formuliert und die Realität dann immer vom Plan abweicht, ist schon seit Jahrtausenden bekannt. Zudem mussten ja die Amis erst einmal im Norden die Deutschen raus hauen, deren Kampfkraft sich ja offenbar eher auf das einleiten strafrechtlicher Ermittlungen gegen eigene Soldaten beschränkt. Jegliche im Vorfeld geäußerte Kritik am 22. Einsatzkontingent hat sich ja leider blutig bestätigt. Schuld trägt mal wieder die Politik, denn man wusste es.

    Bei all Ihrer mitschwingenden Kritik am Einsatz. Welche Alternative gibt es zur Befriedung Zentralasiens? Sehenden Auges in den 3. Weltkrieg rutschen, weil man zu vorsorgender Sicherheit nicht bereit war?

    Man kann sich nun mal nicht aussuchen, zu kämpfen, wenn man angegriffen wird.
    Oder wollen Sie allen ernstes behaupten, man solle sich doch Anschläge auf Hochhäuser, Schiffe und Botschaften stillhaltend gefallen lassen und noch die andere Wange hinhalten?

    Diese vulgärpazifistische Denkweise kann sich nur erlauben, wer auch bereit ist, die Konsequenzen dieses Denkens zu tragen: Den eigenen Tod oder eben die Unterwerfung unter Islamisten.

    ... was sie haben.

    Es beginnt doch lediglich der von allen Fachleuten vorausgesagte "heiße Sommer". Wenn die Verluste der Bundeswehr diesen Sommer zweistellig bleiben, hat sie Glück gehabt.

    Dass man militärische Ziele nun mal ambitioniert formuliert und die Realität dann immer vom Plan abweicht, ist schon seit Jahrtausenden bekannt. Zudem mussten ja die Amis erst einmal im Norden die Deutschen raus hauen, deren Kampfkraft sich ja offenbar eher auf das einleiten strafrechtlicher Ermittlungen gegen eigene Soldaten beschränkt. Jegliche im Vorfeld geäußerte Kritik am 22. Einsatzkontingent hat sich ja leider blutig bestätigt. Schuld trägt mal wieder die Politik, denn man wusste es.

    Bei all Ihrer mitschwingenden Kritik am Einsatz. Welche Alternative gibt es zur Befriedung Zentralasiens? Sehenden Auges in den 3. Weltkrieg rutschen, weil man zu vorsorgender Sicherheit nicht bereit war?

    Man kann sich nun mal nicht aussuchen, zu kämpfen, wenn man angegriffen wird.
    Oder wollen Sie allen ernstes behaupten, man solle sich doch Anschläge auf Hochhäuser, Schiffe und Botschaften stillhaltend gefallen lassen und noch die andere Wange hinhalten?

    Diese vulgärpazifistische Denkweise kann sich nur erlauben, wer auch bereit ist, die Konsequenzen dieses Denkens zu tragen: Den eigenen Tod oder eben die Unterwerfung unter Islamisten.

  2. McChristal wird sich über seine "Beförderung" freuen ... ;-)

    Auch wenn zeit.de hier vermutlich nur mal wieder bei anderen abschreibt, die es auch nicht wissen, so sollte man doch die Begrifflichkeiten sauber auseinander halten. Es sollte klar sein, wer Koch und wer Kellner ist, gerade für Demokratien im Krieg. Der Primat der Politik muss sich auch hier zeigen.

    Stanley McChrystal ist Kommandeur der ISAF (International Security Assistance Force), abgekürzt COMISAF. Er ist also der befehlshabende General im Feld einer multinationalen Truppe. McChrystal bekommt dann formal seine Befehle vom Allied Joint Force Command Brunssum (JFC Brunssum), welches, geleitet von General Ramms, die Beschlüsse der nationalen Natostaaten- Oberbefehlshaber umsetzt.

    Ein Oberbefehlshaber ist ein nationaler oberster Vorgesetzter aller Streitkräfte seines Landes.

    Häufig übt ein Staatsoberhaupt die Funktion des Oberbefehlshabers aus. In Deutschland ist der Verteidigungsminister Oberbefehlshaber, im Falle der Inkraftsetzung der Notstandsverfassung geht die Befehlsgewalt auf den Kanzler über.

    Einen Nato- Oberbefehlshaber kann man strukturell nur schwer definieren, weil in der Nato das Konsensprinzip der nationalen Oberbefehlshaber gilt. Will man neben den nationalen Oberbefehlshabern der Nato-Mitgliedsstaaten einen "Oberbefehlshaber" des Bündnisses benennen, was strukturell etwas unsauber ist, dann wäre das am ehesten der Supreme Allied Commander Europe (SACEUR), gegenwärtig James G. Stavridis.

    • colca
    • 10.06.2010 um 16:22 Uhr

    Gähn - nur noch ein Sieg, dann wird alles besser. Wie oft haben wir das nun schon gehört?
    Offenbar steht der Bodycount in vielen NATO-Ländern noch nicht hoch genug und Geld ist allen Sparzwängen und Rettungspaketen zum Trotz auch noch genug da, um es in diesem Krieg sinnlos zu verbrennen.
    Afghanen sterben am meisten, aber wen kümmert`s?
    Unsere Regierungen werden erst lernen, wenn die NATO-Verluste richtig spürbar werden und Trauer und Schmerz der Hinterbliebenen in öffentliche Wut umschlägt.
    Bis dahin geht dieser Quatsch weiter, jedes Jahr schlimmer, blutiger und teurer.
    Der einzige Trost ist, dass es danach die NATO in ihrer jetzigen Form nicht mehr geben wird.

  3. ... was sie haben.

    Es beginnt doch lediglich der von allen Fachleuten vorausgesagte "heiße Sommer". Wenn die Verluste der Bundeswehr diesen Sommer zweistellig bleiben, hat sie Glück gehabt.

    Dass man militärische Ziele nun mal ambitioniert formuliert und die Realität dann immer vom Plan abweicht, ist schon seit Jahrtausenden bekannt. Zudem mussten ja die Amis erst einmal im Norden die Deutschen raus hauen, deren Kampfkraft sich ja offenbar eher auf das einleiten strafrechtlicher Ermittlungen gegen eigene Soldaten beschränkt. Jegliche im Vorfeld geäußerte Kritik am 22. Einsatzkontingent hat sich ja leider blutig bestätigt. Schuld trägt mal wieder die Politik, denn man wusste es.

    Bei all Ihrer mitschwingenden Kritik am Einsatz. Welche Alternative gibt es zur Befriedung Zentralasiens? Sehenden Auges in den 3. Weltkrieg rutschen, weil man zu vorsorgender Sicherheit nicht bereit war?

    Man kann sich nun mal nicht aussuchen, zu kämpfen, wenn man angegriffen wird.
    Oder wollen Sie allen ernstes behaupten, man solle sich doch Anschläge auf Hochhäuser, Schiffe und Botschaften stillhaltend gefallen lassen und noch die andere Wange hinhalten?

    Diese vulgärpazifistische Denkweise kann sich nur erlauben, wer auch bereit ist, die Konsequenzen dieses Denkens zu tragen: Den eigenen Tod oder eben die Unterwerfung unter Islamisten.

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    ...(wenn ich sie auch, wie an anderer Stelle formuliert, für verfehlt halte).

    Was mich ärgert ist das gemeckere über die Deutschen, die angeblich viel zuwenig Truppen stellen, und deswegen lasche Trittbrettfahrer sind.

    ALLE an dem Krieg beteiligten Staaten und ganz vorne die Amerikaner haben diesen Krieg mit völlig unrealistisch niedrigen Truppenstärken angefangen, die soweit unterhalb der Grenzstärke für diesen Konflikt sind, das es militärisch schiefgehen MUSS.

    Die erforderlichen westlichen Truppenstärken KANN und WILL niemand bezahlen, weil, IMHO, es dem Westen nicht Wert ist für diesen nutzlosen Krieg soviel Geld rauszufeuern.

    Damit läuft die ganze dumme Diskussion a'la "3.Weltkrieg", "Unterwerfung" und blablabla ins Leere, den bei ganz stumpfer Betrachtung des amerikanischen Handelns wird klar, das diese Gefahren nicht bestehen.

    Denn wenn das so wäre wie Sie es ausformulieren, dann würden die Amerikaner sich um uns "Deutsche Luschen" nicht kümmern, sondern das Problem lösen.

    Tun sie aber nicht, sondern kämpfen genauso wie Merkel und Co. halbherzig mit der linken Hand.

    ...(wenn ich sie auch, wie an anderer Stelle formuliert, für verfehlt halte).

    Was mich ärgert ist das gemeckere über die Deutschen, die angeblich viel zuwenig Truppen stellen, und deswegen lasche Trittbrettfahrer sind.

    ALLE an dem Krieg beteiligten Staaten und ganz vorne die Amerikaner haben diesen Krieg mit völlig unrealistisch niedrigen Truppenstärken angefangen, die soweit unterhalb der Grenzstärke für diesen Konflikt sind, das es militärisch schiefgehen MUSS.

    Die erforderlichen westlichen Truppenstärken KANN und WILL niemand bezahlen, weil, IMHO, es dem Westen nicht Wert ist für diesen nutzlosen Krieg soviel Geld rauszufeuern.

    Damit läuft die ganze dumme Diskussion a'la "3.Weltkrieg", "Unterwerfung" und blablabla ins Leere, den bei ganz stumpfer Betrachtung des amerikanischen Handelns wird klar, das diese Gefahren nicht bestehen.

    Denn wenn das so wäre wie Sie es ausformulieren, dann würden die Amerikaner sich um uns "Deutsche Luschen" nicht kümmern, sondern das Problem lösen.

    Tun sie aber nicht, sondern kämpfen genauso wie Merkel und Co. halbherzig mit der linken Hand.

  4. Ich habe schon vor einem Jahr gesagt,es sind zu wenig Solda-
    ten und beim Krieg werden die Waffen moderner,aber nicht die
    Taktik.Wer frei operiert,wie die Taliban,kann überall zum
    Angriff über gehen und zuschlagen,wer alles unter Kontrolle
    haben will,braucht in dem riesigen Land mehr Soldaten.Die
    Nato erweist sich nicht als beweglich genug und auch die
    Russen haben Hubschrauber eingesetzt,die Rückzuggebiete in
    den Bergen werden nicht angegriffen.Die meisten Natosoldaten
    sitzen in den Camps beim Nachschub,Hospital usw. und Kampf-
    truppen sind zu wenig da.Das die Taliban das Kriegshandwerk
    verstehen,haben sie in der letzten Zeit bewiesen!Die grossen
    Offensiven der Nato laufen ins Leere,warum wohl,die einhei-
    mische Bevölkerung steht mehr auf Seiten der Taliban und sehen die Nato als Besatzer!Da kämpft die Nato gegen circa
    achttausend Mann,die dazu schlecht ausgerüstet sind und immer improvisieren müssen,da nützen auch keine Propaganda-
    lügen.Setzt die Tornados ein,macht den totalen Krieg und die
    Überlebenden werden mit gleicher Münze zurück schlagen,nur
    es werden noch mehr Kriegsverbrechen begangen.Einen Parti-
    sanenkrieg gewinnt man nicht so leicht,der Frust der Solda-
    ten wird zunehmen und der Hass,gegen eine Minderheit nicht
    zugewinnen!Bevor man sich richtig blamiert,sollte die Poli-
    tik eingreifen,denn nach Afghanistan ohne Sieg hat keiner
    mehr Respekt vor der Nato,vor allem der Islam!

  5. ...(wenn ich sie auch, wie an anderer Stelle formuliert, für verfehlt halte).

    Was mich ärgert ist das gemeckere über die Deutschen, die angeblich viel zuwenig Truppen stellen, und deswegen lasche Trittbrettfahrer sind.

    ALLE an dem Krieg beteiligten Staaten und ganz vorne die Amerikaner haben diesen Krieg mit völlig unrealistisch niedrigen Truppenstärken angefangen, die soweit unterhalb der Grenzstärke für diesen Konflikt sind, das es militärisch schiefgehen MUSS.

    Die erforderlichen westlichen Truppenstärken KANN und WILL niemand bezahlen, weil, IMHO, es dem Westen nicht Wert ist für diesen nutzlosen Krieg soviel Geld rauszufeuern.

    Damit läuft die ganze dumme Diskussion a'la "3.Weltkrieg", "Unterwerfung" und blablabla ins Leere, den bei ganz stumpfer Betrachtung des amerikanischen Handelns wird klar, das diese Gefahren nicht bestehen.

    Denn wenn das so wäre wie Sie es ausformulieren, dann würden die Amerikaner sich um uns "Deutsche Luschen" nicht kümmern, sondern das Problem lösen.

    Tun sie aber nicht, sondern kämpfen genauso wie Merkel und Co. halbherzig mit der linken Hand.

  6. Ich spreche von der Nato und halbherzig kämpfen die Amis be-
    stimmt nicht in Afghanistan bei dem Oberbefehlshaber und
    auch nicht die anderen Natostaaten bei den Verlusten!Schon
    mal dran gedacht,sie können es nicht besser mit ihren ganzen
    Söldnerheeren,die angemietet wurden.Wenn man kein Geld hat,
    um Krieg zuführen,soll man zu Hause bleiben oder geht es hier um Freizeitveranstaltung,gewiss nicht bei den Amis.Der
    an den Sieg glaubt,ist nur der Ami,liegt an seiner Erziehung
    mit Vaterlandsliebe und Flagge,man ist dem Gegner haushoch
    überlegen,an allem,trotzdem kommen wenig Siege.Sie sollten
    mal ins Geschichtsbuch sehen,wer in Afghanistan gewonnen hat
    mit seiner Armee.Der Russe hat dort verloren,bestimmt kein
    schlechter Soldat und Weichling!Hier zeigt sich,wo auch eine
    moderne Armee scheitert,genauso wie in Vietnam und auch in
    Algerien damals!Wer gegen Selbstmordattentäter kämpft,der
    muss wissen,das Leben zählt nicht,nur der Glaube.

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    ...allerdings argumentiere ich halt anders.

    Ich nehme Leute wie Julia beim Wort und seziere, was es brauchen würde um deren Kampf-Phantasien in die Tat umzusetzen. Dabei stütze ich mich auf Fachliteratur zu Strategie ab. Gleichzeitig nehme ich die projezierten Horrorszenarien und analysiere, in wieweit das Handeln der staatlichen Akteure dazu passt.

    Natürlich verlieren Julia, joG u.a. bei solchen Analysen kläglich, da ihre Szenarien eben inkonsistent sind.

    Das niemand im Westen willens ist, für die Afghanische Einöde und die Taliban 325 Millarden $ pro Jahr rauszuhauen ist klar, aber prinzipiell MACHBAR wäre es und würde wohl auch gemacht, wenn an der Sache tatsächlich der 3. Weltkrieg hinge, aber das ist eben kompletter Quatsch.

    Die Terroristen der letzten 20 Jahre waren (im Westen) etwa so gefährlich wie Haushaltsgeräte, was die Zahl der Toten und Verletzten pro 1 Mio Einwohner angeht, wobei natürlich Hausfrauen auf wackeligen Leitern nicht soviel Nachrichtenpotentzial haben wie extrem seltene Anschläge.

    Und zum Schluss: DOCH die Amerikaner kämpfen halbherzig, vergleichen Sie Afghanistan mit dem Pazifikkrieg der Amerikaner gegen Japan oder der Invasion der Normandie, dann wissen Sie was ich meine.

    ...allerdings argumentiere ich halt anders.

    Ich nehme Leute wie Julia beim Wort und seziere, was es brauchen würde um deren Kampf-Phantasien in die Tat umzusetzen. Dabei stütze ich mich auf Fachliteratur zu Strategie ab. Gleichzeitig nehme ich die projezierten Horrorszenarien und analysiere, in wieweit das Handeln der staatlichen Akteure dazu passt.

    Natürlich verlieren Julia, joG u.a. bei solchen Analysen kläglich, da ihre Szenarien eben inkonsistent sind.

    Das niemand im Westen willens ist, für die Afghanische Einöde und die Taliban 325 Millarden $ pro Jahr rauszuhauen ist klar, aber prinzipiell MACHBAR wäre es und würde wohl auch gemacht, wenn an der Sache tatsächlich der 3. Weltkrieg hinge, aber das ist eben kompletter Quatsch.

    Die Terroristen der letzten 20 Jahre waren (im Westen) etwa so gefährlich wie Haushaltsgeräte, was die Zahl der Toten und Verletzten pro 1 Mio Einwohner angeht, wobei natürlich Hausfrauen auf wackeligen Leitern nicht soviel Nachrichtenpotentzial haben wie extrem seltene Anschläge.

    Und zum Schluss: DOCH die Amerikaner kämpfen halbherzig, vergleichen Sie Afghanistan mit dem Pazifikkrieg der Amerikaner gegen Japan oder der Invasion der Normandie, dann wissen Sie was ich meine.

  7. Von welcher Befriedung reden sie eigentlich? Wollen sie nebst Afghanistan gleich Pakistan und vielleicht noch Indien mit befrieden? Vor ihrer kriegsgeilen Blut und Boden Rhetorik kann einem Angst werden.

    Dieser Konflikt ist militärisch nicht zu gewinnen, da keine klare Linie zwischen Talibankämpfern (also Feinden) und der Bevölkerung (also den zu Befreienden) gezogen werden kann. Das werden in einigen Jahren selbst so Betonköpfe wie sie wenn nicht verstehen, doch zumindest akzeptieren müssen.

    Übrigens, ihr dümmlicher Flachwitz über "Vulgärpazifismus" nützt sich langsam ab.

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