Attacke auf Hilfskonvoi Auch die internationale Gemeinschaft trifft Schuld

Israels Attacke auf den Gaza-Konvoi ist ein Armutszeugnis für jene Regierungen, die die Hamas-Islamisten politisch ignorieren. Ein Gastkommentar von Louise Arbour

Hamas-Sicherheitskräfte am Hafen von Gaza-Stadt: Der Versuch, die Islamisten zu ignorieren, ist misslungen

Hamas-Sicherheitskräfte am Hafen von Gaza-Stadt: Der Versuch, die Islamisten zu ignorieren, ist misslungen

Es fällt nicht schwer, Israels Überfall auf eine Flottille von Hilfsgütern für Gaza als unnötig, schlecht durchdacht und unverhältnismäßig zu verurteilen. Schwieriger ist es zu begreifen, dass dieser Vorfall auch Armutszeugnis einer viel umfassenderen Politik der internationalen Gemeinschaft ist. Doch genau dieses Verständnis ist jetzt dringend nötig.

Seit Jahren tragen viele Länder Mitschuld an einer Politik, die fast genauso verfehlt ist wie der Überfall am Montag: Gaza wird abgeschottet, in der Hoffnung, die dort herrschenden Islamisten der Hamas zu schwächen. Entsprochen wird dem spektakulären Scheitern dieser Politik nur durch die bemerkenswerte Zähigkeit, mit der viele Regierungen diese weiterhin unterstützen.

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Der Gaza-Streifen leidet unter extremer Arbeitslosigkeit und Armut. Es fehlen Medikamente, Treibstoff, Strom, Lebensmittel und andere wichtige Rohstoffe. Israel mag legitime Sicherheitsbedenken dahingehend haben, dass Hamas importiertes Material für militärische Zwecke abzweigt. Doch nichts rechtfertigt die gegenwärtig praktizierte Blockade, die eher einer kollektiven Bestrafung der Bevölkerung des Gaza-Streifens gleicht und höchstwahrscheinlich nur zur weiteren Radikalisierung der Bevölkerung beiträgt.

Viele jener Länder, die jetzt den Mittelmeerüberfall zu Recht verurteilt haben, spielen bei der beklagenswerten Behandlung Gazas selbst eine Rolle. Die Politik der Isolierung Gazas und der Versuch, seine Bevölkerung gegen Hamas zu wenden, waren ebenso wie die Befürwortung eines "Westjordanland zuerst"-Ansatzes keine ausschließlich israelische Linie. Konzentriert man sich nun allein auf diese jüngste Tragödie, verpasst man die viel größeren und wichtigeren politischen Lehren, die diese mit sich bringt.

Die Öffnung für humanitäre Hilfe wäre eindeutig ein wichtiger Schritt. Aber sie ist keine ausreichende Antwort auf eine Politik, deren grundlegende Prämisse moralisch gleichgültig und politisch kontraproduktiv ist. Die Herausforderung ist nicht hauptsächlich humanitärer Natur. Sie liegt und lag schon immer in der Politik. Deswegen müssen auch politische Entscheidungen getroffen werden: darüber, wie man mit Gaza, mit Hamas und mit der Möglichkeit einer neuen palästinensischen Regierung umgehen soll. Der Versuch, Hamas seit deren Wahlsieg in 2006 politisch zu untergraben, hat eindeutig nicht funktioniert. Dies auf Kosten der Bevölkerung von Gaza zu machen, ist falsch. Die internationale Politik gegenüber Gaza bedarf deshalb einer gründlichen Überprüfung.

Das Ziel sollte sein, Gaza für den normalen Verkehr zu öffnen und gleichzeitig den Waffenschmuggel oder die illegale Abzweigung von Waren herunterzufahren durch eine Überwachung beim Endverbraucher mittels einer unabhängigen, international eingebundenen Stelle. Generell ist es an der Zeit, auf eine Politik der Einbindung der Hamas zu setzen, anstatt sie weiter zu ignorieren.

Wir waren in dieser Woche Zeugen der traurigen Folgen eines verfehlten und gefährlichen politischen Ansatzes, nicht nur durch die israelische Regierung, sondern durch viele andere Regierungen auch. Wenn etwas Positives aus dieser Krise gewonnen werden kann, dann ist es hoffentlich die Chance für eine längst überfällige Kurskorrektur.

Louise Arbour ist Präsidentin der International Crisis Group, www.crisisgroup.org  

 
Leser-Kommentare
  1. Louise Arbour will also eine Organisation, die Israel das Existenzrecht abstreitet und den Holocaust leugnet, mit in die "Politik einbinden"?

    Ohne weitere Worte.

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    • Edda2
    • 02.06.2010 um 18:22 Uhr

    Und Sie? Plädieren wohl fürs töten bis zum Sankt Nimmerleinstag.

    Ich finde es einfach toll, was diese jungen Menschen wagen: das Undenkbare. und eine Katastrophe, dass einige von ihnen getötet wurden mussten.

    Ich würde vorschlagen, dass einige clevere junge Israelis aus der LOVE NOT WAR Abteilung mit Spitzhacken an die Mauer gehen, das wäre solch eine Überraschung, dass auf der anderen Seite die Palästinenser mitmachen würden und schon wäre der Friede da. Und die uralt Garde vom politischen Gestern würde sich genauso schnell verzupfen, wie unser Präsident.

    haben Sie leider nichts zu bieten. Damit helfen Sie Israel nicht!

    • joG
    • 03.06.2010 um 12:27 Uhr

    ....Das haben wir hier ja auch getan. Erinnern Sie sich? Nach '45 durften die Staatsanwälte, Richter und Journalisten auch wieder Recht aufbereiten, entscheiden und beurteilen. Ehemalige Sklavenhalter wurden wieder Großindustrielle, Lehrer lehrten wieder Geschichte und Gesellschaftskunde und der Professor durfte den Stuhl wieder einnehmen, den ihm einst ein Jude frei machte. Wo haben Sie da ein moralisches Problem mit LA?

    • Edda2
    • 02.06.2010 um 18:22 Uhr

    Und Sie? Plädieren wohl fürs töten bis zum Sankt Nimmerleinstag.

    Ich finde es einfach toll, was diese jungen Menschen wagen: das Undenkbare. und eine Katastrophe, dass einige von ihnen getötet wurden mussten.

    Ich würde vorschlagen, dass einige clevere junge Israelis aus der LOVE NOT WAR Abteilung mit Spitzhacken an die Mauer gehen, das wäre solch eine Überraschung, dass auf der anderen Seite die Palästinenser mitmachen würden und schon wäre der Friede da. Und die uralt Garde vom politischen Gestern würde sich genauso schnell verzupfen, wie unser Präsident.

    haben Sie leider nichts zu bieten. Damit helfen Sie Israel nicht!

    • joG
    • 03.06.2010 um 12:27 Uhr

    ....Das haben wir hier ja auch getan. Erinnern Sie sich? Nach '45 durften die Staatsanwälte, Richter und Journalisten auch wieder Recht aufbereiten, entscheiden und beurteilen. Ehemalige Sklavenhalter wurden wieder Großindustrielle, Lehrer lehrten wieder Geschichte und Gesellschaftskunde und der Professor durfte den Stuhl wieder einnehmen, den ihm einst ein Jude frei machte. Wo haben Sie da ein moralisches Problem mit LA?

  2. Was ist denn jetzt mit den Gefangenen passiert? Weshalb vernimmt man keine Stellungnahmen zu diesem Skandal?
    Grundsätzlich stimme ich mit der Einschätzung überein, dass die Blockade der Hamas falsch ist und war, denn sie führt in eine Sackgasse. Aber weshalb werden gerade jetzt übergeordnete Überlegungen angestellt? Es sollte wohl erst einmal um die Sache an sich gehen, denn da ist noch eine ganze Reihe an Fragen offen. Auf welches Recht beruft sich Israel z.B. offiziell, um den Überfall und die Verschleppung zu rechtfertigen? "Hamas ist schlimm" reicht da meiner Meinung nach nicht aus.

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    Da benutzt aber jemand ganz offensichtlich schwer bewertende Begriffe.
    Erstens handelt es sich bei Militäraktion Israels nicht um einen "Überfall", sondern um erst einmal nichts als den Stop des Konvois, was Israels Recht war. Das dies in - wir wissen's mittlerweile alle, ja ja - internationalen Gewässern geschah, ist eine andere Sache.
    Verschleppt wurde zudem niemand. Israel nahm die Passagiere in Gewahrsam - so wie jeder anderen Staat dazu das recht hat, wenn erstens Straftaten begangen wurden oder die Annahme besteht, das welche begangen werden. Vollkommen üblich, passiert täglich überall - am 1. Mai in Berlin freut sich der Kleinbürger sogar drüber.
    Und, by the way: eine Verschleppung beinhaltet auch immer, dass über den Aufenthaltsort der Verschleppten nichts bekannt ist - war das der Fall? Nein.

    Da benutzt aber jemand ganz offensichtlich schwer bewertende Begriffe.
    Erstens handelt es sich bei Militäraktion Israels nicht um einen "Überfall", sondern um erst einmal nichts als den Stop des Konvois, was Israels Recht war. Das dies in - wir wissen's mittlerweile alle, ja ja - internationalen Gewässern geschah, ist eine andere Sache.
    Verschleppt wurde zudem niemand. Israel nahm die Passagiere in Gewahrsam - so wie jeder anderen Staat dazu das recht hat, wenn erstens Straftaten begangen wurden oder die Annahme besteht, das welche begangen werden. Vollkommen üblich, passiert täglich überall - am 1. Mai in Berlin freut sich der Kleinbürger sogar drüber.
    Und, by the way: eine Verschleppung beinhaltet auch immer, dass über den Aufenthaltsort der Verschleppten nichts bekannt ist - war das der Fall? Nein.

  3. Wieso wird nicht mit einem Wort Ägypten in dieser ganzen Diskussion um die Abriegelung des Gaza-Streifens erwähnt?

    Während hier Israel wieder einmal als das Böse ausgemacht wird, verweigert die Hamas die Einfuhr der Hilfsgüter des "friedlichen" Hilfskonvois. Und wen interessiert's? Genau, niemanden.. lässt sich nämlich nicht gegen Israel instrumentalisieren.

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    • uman
    • 02.06.2010 um 18:17 Uhr

    wird sie nicht kontrollierbar sein. Jede Menge Waffen würden geschmuggelt und Gaza würde nach kurzer Zeit Ägypten zu gerechnet. Die Angriffe von Hamas, dann zu Ägypten gehörig, würden natürlich zunehmen.

    Im übrigen zeichnet es die arabischen Länder aus, dass sie tatsächlich wenig brüderlich miteinander umgehen. Bestes Beispiel ist das Verhältnis der in Israel lebenden Palästinenser zu ihren Brüdern auf der Westbank und das der Westbankler zu den Jordaniern.

    • uman
    • 02.06.2010 um 18:25 Uhr

    Israel hätte diese Schiffe auch anders stoppen können.
    Dass die Soldaten angegriffen werden, war nicht unwahrscheinlich.

    "Wieso wird nicht mit einem Wort Ägypten in dieser ganzen Diskussion um die Abriegelung des Gaza-Streifens erwähnt?"
    Weil es nur einen einzigen Grenzübergang zwischen Gaza und Ägypten gibt. Die Schliessung dieses Grenzübergangs ist darüber hinaus eine Forderung Israel, welche im israelisch-ägyptischen Grenzvertrag geregelt ist. Und ich bin mir sicher, dass Israel nur zu gern Ägypten den Bruch dieses Vertrages vorwerfen und als Vorwand für militräische Aktionen benutzen würde.

    "Während hier Israel wieder einmal als das Böse ausgemacht wird, verweigert die Hamas die Einfuhr der Hilfsgüter des "friedlichen" Hilfskonvois." Das tut die Hamas natürlich nicht - und bitte ersparen sie mir irgendwelche israelischen Quellen oder die Wiedergabe selbiger in anderen Medien, die derartiges belegen sollen.

    für die Einfuhr der Hilfsgüter nach Gaza lauten: Alle von den Schiffen Verschleppten (dazu gleich noch mehr) müssen freigelassen sein, und die Hilfsgüter müssen vollständig übergeben werden. Es war die Rede von 10.000 Tonnen - bisher hat Israel nach eigenen Angaben zwischen 8 und 20 Lastwagen beladen. Wenn Sie pro LKW von einer Nutzlast von 30 Tonnen ausgehen, können Sie sich ausrechnen, dass es sich hier nur um einen kleinen Bruchteil der Hilfslieferung handeln kann. Wo ist der Rest?

    Und "Verschleppung" bedeutet, dass jemand unrechtmäßig und gegen seinen Willen durch Gewalt, Drohung oder List irgendwohin gebracht und daran gehindert wird, von dort zurückzukehren - ob der Ort, an den er verschleppt wird, bekannt ist oder nicht, ist juristisch vollkommen unerheblich. Somit handelt es sich hier m.E. eindeutig um eine staatlich angeordnete Straftat.

    • uman
    • 02.06.2010 um 18:17 Uhr

    wird sie nicht kontrollierbar sein. Jede Menge Waffen würden geschmuggelt und Gaza würde nach kurzer Zeit Ägypten zu gerechnet. Die Angriffe von Hamas, dann zu Ägypten gehörig, würden natürlich zunehmen.

    Im übrigen zeichnet es die arabischen Länder aus, dass sie tatsächlich wenig brüderlich miteinander umgehen. Bestes Beispiel ist das Verhältnis der in Israel lebenden Palästinenser zu ihren Brüdern auf der Westbank und das der Westbankler zu den Jordaniern.

    • uman
    • 02.06.2010 um 18:25 Uhr

    Israel hätte diese Schiffe auch anders stoppen können.
    Dass die Soldaten angegriffen werden, war nicht unwahrscheinlich.

    "Wieso wird nicht mit einem Wort Ägypten in dieser ganzen Diskussion um die Abriegelung des Gaza-Streifens erwähnt?"
    Weil es nur einen einzigen Grenzübergang zwischen Gaza und Ägypten gibt. Die Schliessung dieses Grenzübergangs ist darüber hinaus eine Forderung Israel, welche im israelisch-ägyptischen Grenzvertrag geregelt ist. Und ich bin mir sicher, dass Israel nur zu gern Ägypten den Bruch dieses Vertrages vorwerfen und als Vorwand für militräische Aktionen benutzen würde.

    "Während hier Israel wieder einmal als das Böse ausgemacht wird, verweigert die Hamas die Einfuhr der Hilfsgüter des "friedlichen" Hilfskonvois." Das tut die Hamas natürlich nicht - und bitte ersparen sie mir irgendwelche israelischen Quellen oder die Wiedergabe selbiger in anderen Medien, die derartiges belegen sollen.

    für die Einfuhr der Hilfsgüter nach Gaza lauten: Alle von den Schiffen Verschleppten (dazu gleich noch mehr) müssen freigelassen sein, und die Hilfsgüter müssen vollständig übergeben werden. Es war die Rede von 10.000 Tonnen - bisher hat Israel nach eigenen Angaben zwischen 8 und 20 Lastwagen beladen. Wenn Sie pro LKW von einer Nutzlast von 30 Tonnen ausgehen, können Sie sich ausrechnen, dass es sich hier nur um einen kleinen Bruchteil der Hilfslieferung handeln kann. Wo ist der Rest?

    Und "Verschleppung" bedeutet, dass jemand unrechtmäßig und gegen seinen Willen durch Gewalt, Drohung oder List irgendwohin gebracht und daran gehindert wird, von dort zurückzukehren - ob der Ort, an den er verschleppt wird, bekannt ist oder nicht, ist juristisch vollkommen unerheblich. Somit handelt es sich hier m.E. eindeutig um eine staatlich angeordnete Straftat.

  4. Was hat denn die Tatsache das die Hamas den Holocaust leugnet mit ihrer Einbindung in die Politik zu tun? Die Türkei leugnet auch den Völkermord an den Armeniern und ist trotzdem ein NATO Mitglied! Der Holocaust war abscheulich aber ist komplett irrelevant im Konflikt zwischen Israel und Palästina!

    Israel hat damals von der Fatah Partei verlangt, dass Wahlen in den Autonomiegebieten abgehalten werden, mit der Absicht das Arafat und die Fatah an Macht und Einfluss verliert. Als die Hamas dann die Wahlen gewann entschied sich Israel plötzlich der Hamas das Recht an der Politik teilzunehmen abzuerkennen. Mit welchem Recht?

    Die Hamas ist eine große Organisation in Palästina und kümmert sich sehr stark um die humanitären Bedürfnisse der Menschen in Gaza. Aus diesem Grund wurde die Hamas auch gewählt! Die Fatah Führung war und ist korrupt und hatte das Vertrauen der Menschen verspielt.
    Wahr ist auch das die Hamas einen militanten (militärischen) Flügel besitzt, aber ist das nicht verständlich in einem Land in dem seit 1948 quasi ein Bürgerkrieg herrscht?

    Fazit: Die Hamas wurde von den Palästinensern gewählt - in einer fairen Wahl die von Israel veranlasst wurde. Wenn Israel die Hamas also nicht anerkennt, warum sollte die Hamas Israel anerkennen?

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    "Die Hamas ist eine große Organisation in Palästina und kümmert sich sehr stark um die humanitären Bedürfnisse der Menschen in Gaza."
    Genau, benutzt deshalb Menschen nämlich auch nicht als Schutzschilder, ist überhaupt durchsetzt von Korruption und verhindert ganz aktuell nicht die Einfuhr von Hilfsgütern, was?

    "Wenn Israel die Hamas also nicht anerkennt, warum sollte die Hamas Israel anerkennen?"
    Wer hat wem denn zu erst das Existenzrecht abgesprochen? Würden Sie jemanden akzeptieren, der sie auslöschen möchte?
    Mal ganz abgesehen davon, dass keine demokratischen Wahlen stattgefunden haben. Nicht umsonst wird die Hamas nicht nur von Israel nicht anerkannt.

    Es haben keine Wahlen stattgefunden? Das ist nicht Wahr, es haben sehr wohl Wahlen stattgefunden, wordurch die Hamas an die Macht gekommen ist. Das die Hamas korrupt ist steht wohl auch bei Transparency International!? Fakt ist, dass die Palästinenser genug von der korrupten Fatah Regierung genug hatten und sich an die Partei gewendet hat die sich um sie kümmert. Glauben Sie wirklich, dass die Mehrheit der Menschen in Palästina scharf auf Krieg und Gewalt sind und deshalb die Hamas gewählt haben?

    Und wie bitte wollen Sie belegen das die Hamas Zivilisten als menschliche Schutzschilder benutzt? Sowas wird in den israelischen Medien erzählt und möchten Sie mal wissen was die arabischen Medien ihrerseits für Geschichten erzählen? Alles frei nach dem Motto "immer ein Mal mehr wie du"!

    > Der Holocaust war abscheulich aber
    > ist komplett irrelevant im Konflikt
    > zwischen Israel und Palästina!

    Ich glaube Ihnen nicht, dass Sie das wirklich meinen, dazu wäre das zu absurd und zu brutal. Weder die Gründung des Staates Israel noch der jüdische Selbstbehauptungswille noch die feste Entschossenheit, auf die Weltmeinung zu pfeifen, sind ohne den Holocaust denkbar. ALLES hängt mit dem Holocaust zusammen. Ich behaupte, dass Ihr Beitrag nur eine Variante der "Holocaustkeule" ist, also dieser rot-braunen Weltsicht, die meint, die Juden wären dankbar für den Holocaust, weil sie jetzt in dessen Schatten noch ungehemmter ihren Verbrechen nachgehen könnten. Das können Sie ja so tagtäglich gleichlautend in irgendwelchen braunen und roten Postillen nachlesen.

    Und deshalb ist der Beitrag von Louise Arbour letztlich auch bestenfalls komisch. Die Palästinenser werden ausschließlich dann ein eigenes und freies Land haben, wenn sie auf den Judenhass verzichten und wenn sie aufhören, den Juden ihr Land wegnehmen zu wollen. So einfach ist das.

    "Die Hamas ist eine große Organisation in Palästina und kümmert sich sehr stark um die humanitären Bedürfnisse der Menschen in Gaza."
    Genau, benutzt deshalb Menschen nämlich auch nicht als Schutzschilder, ist überhaupt durchsetzt von Korruption und verhindert ganz aktuell nicht die Einfuhr von Hilfsgütern, was?

    "Wenn Israel die Hamas also nicht anerkennt, warum sollte die Hamas Israel anerkennen?"
    Wer hat wem denn zu erst das Existenzrecht abgesprochen? Würden Sie jemanden akzeptieren, der sie auslöschen möchte?
    Mal ganz abgesehen davon, dass keine demokratischen Wahlen stattgefunden haben. Nicht umsonst wird die Hamas nicht nur von Israel nicht anerkannt.

    Es haben keine Wahlen stattgefunden? Das ist nicht Wahr, es haben sehr wohl Wahlen stattgefunden, wordurch die Hamas an die Macht gekommen ist. Das die Hamas korrupt ist steht wohl auch bei Transparency International!? Fakt ist, dass die Palästinenser genug von der korrupten Fatah Regierung genug hatten und sich an die Partei gewendet hat die sich um sie kümmert. Glauben Sie wirklich, dass die Mehrheit der Menschen in Palästina scharf auf Krieg und Gewalt sind und deshalb die Hamas gewählt haben?

    Und wie bitte wollen Sie belegen das die Hamas Zivilisten als menschliche Schutzschilder benutzt? Sowas wird in den israelischen Medien erzählt und möchten Sie mal wissen was die arabischen Medien ihrerseits für Geschichten erzählen? Alles frei nach dem Motto "immer ein Mal mehr wie du"!

    > Der Holocaust war abscheulich aber
    > ist komplett irrelevant im Konflikt
    > zwischen Israel und Palästina!

    Ich glaube Ihnen nicht, dass Sie das wirklich meinen, dazu wäre das zu absurd und zu brutal. Weder die Gründung des Staates Israel noch der jüdische Selbstbehauptungswille noch die feste Entschossenheit, auf die Weltmeinung zu pfeifen, sind ohne den Holocaust denkbar. ALLES hängt mit dem Holocaust zusammen. Ich behaupte, dass Ihr Beitrag nur eine Variante der "Holocaustkeule" ist, also dieser rot-braunen Weltsicht, die meint, die Juden wären dankbar für den Holocaust, weil sie jetzt in dessen Schatten noch ungehemmter ihren Verbrechen nachgehen könnten. Das können Sie ja so tagtäglich gleichlautend in irgendwelchen braunen und roten Postillen nachlesen.

    Und deshalb ist der Beitrag von Louise Arbour letztlich auch bestenfalls komisch. Die Palästinenser werden ausschließlich dann ein eigenes und freies Land haben, wenn sie auf den Judenhass verzichten und wenn sie aufhören, den Juden ihr Land wegnehmen zu wollen. So einfach ist das.

  5. Da benutzt aber jemand ganz offensichtlich schwer bewertende Begriffe.
    Erstens handelt es sich bei Militäraktion Israels nicht um einen "Überfall", sondern um erst einmal nichts als den Stop des Konvois, was Israels Recht war. Das dies in - wir wissen's mittlerweile alle, ja ja - internationalen Gewässern geschah, ist eine andere Sache.
    Verschleppt wurde zudem niemand. Israel nahm die Passagiere in Gewahrsam - so wie jeder anderen Staat dazu das recht hat, wenn erstens Straftaten begangen wurden oder die Annahme besteht, das welche begangen werden. Vollkommen üblich, passiert täglich überall - am 1. Mai in Berlin freut sich der Kleinbürger sogar drüber.
    Und, by the way: eine Verschleppung beinhaltet auch immer, dass über den Aufenthaltsort der Verschleppten nichts bekannt ist - war das der Fall? Nein.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Das ist der größte Mist, den ich bisher gelesen hab!
    Es wurde von oben aus dem Hubschrauber auf die Schiffe gefeuert! Es gibt inzwischen noch andere Videos als das gefakte aus Israel, dieses Kunstprodukt!
    Es war ein ÜBERFALL

    "ja ja - internationalen Gewässern geschah, ist eine andere Sache." Also wohl doch keine bewertenden Begriffe.

    Die Gefangenen wurden abgeführt, mit gefesselten Händen - wie auf den Videos zu sehen war!

    Rückkehrer erzählen, sie seien arrogant und brutal behandelt worden.

    Israel, Deine Wahrheit wird Dich einholen!
    Mehr als 600 Augenzeugen kann man nicht totreden, auch wenn man ihr Video-Material weitgehend konfisziert hat.

    Ein Video - mit original-entsetzten türkischen Passagieren, die aus dem Hubschrauber beschossen werden, ist auf der "Free-Palestine-Homepage" anzuschauen. Dieses Video ist ganz offentsichtlich nicht gefakt, im Gegensatz zu dem seit 2 Tagen vorgeführten Propaganda-Filmchen der Israelis.

    "Erstens handelt es sich bei Militäraktion Israels nicht um einen "Überfall" ..." Die präzisere Formulierung Piratenangriff träfe zwar eher zu, aber Überfall bezeichnet es schon zeiemlich genau.

    "... was Israels Recht war?" Welches Recht sollte Israel darauf haben? Die Besetzung der Palästinensergebiete ist illegal, die Blockade ist illegal, die Kaperuung der Schiffe in internationalem Gewässer war illegal, die Inhaftierung der Passagiere dieser Schiffe war illegal und die Schüsse auf die Passagiere waren auch illegal. Was also bleibt vom Recht Israel zu seinem Handeln?

    "Das dies in - wir wissen's mittlerweile alle, ja ja - internationalen Gewässern geschah, ist eine andere Sache."
    In wie fern ist das eine 'andere Sache'? Israels Handeln war und ist illegal. Das Kapern von Schiffen in inernationalen Gewässern mit Waffengewalt ist ein Verbrechen. Von einer 'anderen Sache' kann da kaum die Rede sein.

    ".. so wie jeder anderen Staat dazu das recht hat, wenn erstens Straftaten begangen wurden" Nur zur Erinnerung: Israel hat illegal gehandelt und tut das seit JAHRZEHNTEN. Wer wäre also wirklich in Haft zu nehmen und vor ein internationales Strafgericht zu stellen? Richtig - Israels Regierungen und Militärführung.

    "Vollkommen üblich, passiert täglich überall - am 1. Mai in Berlin freut sich der Kleinbürger sogar drüber."
    Wenden Wir diese Situation wirklich auf den 1. Mai in Berlin an, dann muss man sie wohl so beschreiben.
    Bereits vor vielen Jahren drang die berliner Polizei in die Wohnung der Menschen rund um den Kottbusser Platz ein, vertrieb die dort lebenden Menschen, erschoss immer wieder ein paar und zog selbst in diese Wohnungen. Zur Rechtfertigung erfand die Polizei allerlei Lügen, begründet ihr Handeln mit irgendwelchem religiösem Schmus.
    Am 1. Mai nun demonstrieren die Vertriebenen für ihre Rechte. Die Polizei behauptet darauf hin, die Demonstranten seien gewalttätig - prüfen kann das niemand, denn es wurde eine totale Nachtichtensperre verhängt - und kesselt die Demonstranten ein.
    Viele Tage erhölt die Polizei diesen Kessel aufrecht, die so eingepferchten Hungern und dursten. Es regt sich Protest in der übrigen Bevölkerung und es entsteht die Absicht, Lebensmittelspenden an die eingekesselten Demonstranten zu schicken.
    Daraufhin schickt die Polizei eine schiesswütige Elitetruppe vom Kottbusser Platz durch die halbe Stadt nach Spandau (wo es eine Kiste für Lebensmittelspenden gibt), stoppt ein paar Busse, dringt in diese ein, erschiesst ein paar Passagiere und fährt die Busse zum Kottbusser Platz und verhaftet die noch lebenden Passagiere der Busse.
    DAS entspricht der Situation.

    Das ist der größte Mist, den ich bisher gelesen hab!
    Es wurde von oben aus dem Hubschrauber auf die Schiffe gefeuert! Es gibt inzwischen noch andere Videos als das gefakte aus Israel, dieses Kunstprodukt!
    Es war ein ÜBERFALL

    "ja ja - internationalen Gewässern geschah, ist eine andere Sache." Also wohl doch keine bewertenden Begriffe.

    Die Gefangenen wurden abgeführt, mit gefesselten Händen - wie auf den Videos zu sehen war!

    Rückkehrer erzählen, sie seien arrogant und brutal behandelt worden.

    Israel, Deine Wahrheit wird Dich einholen!
    Mehr als 600 Augenzeugen kann man nicht totreden, auch wenn man ihr Video-Material weitgehend konfisziert hat.

    Ein Video - mit original-entsetzten türkischen Passagieren, die aus dem Hubschrauber beschossen werden, ist auf der "Free-Palestine-Homepage" anzuschauen. Dieses Video ist ganz offentsichtlich nicht gefakt, im Gegensatz zu dem seit 2 Tagen vorgeführten Propaganda-Filmchen der Israelis.

    "Erstens handelt es sich bei Militäraktion Israels nicht um einen "Überfall" ..." Die präzisere Formulierung Piratenangriff träfe zwar eher zu, aber Überfall bezeichnet es schon zeiemlich genau.

    "... was Israels Recht war?" Welches Recht sollte Israel darauf haben? Die Besetzung der Palästinensergebiete ist illegal, die Blockade ist illegal, die Kaperuung der Schiffe in internationalem Gewässer war illegal, die Inhaftierung der Passagiere dieser Schiffe war illegal und die Schüsse auf die Passagiere waren auch illegal. Was also bleibt vom Recht Israel zu seinem Handeln?

    "Das dies in - wir wissen's mittlerweile alle, ja ja - internationalen Gewässern geschah, ist eine andere Sache."
    In wie fern ist das eine 'andere Sache'? Israels Handeln war und ist illegal. Das Kapern von Schiffen in inernationalen Gewässern mit Waffengewalt ist ein Verbrechen. Von einer 'anderen Sache' kann da kaum die Rede sein.

    ".. so wie jeder anderen Staat dazu das recht hat, wenn erstens Straftaten begangen wurden" Nur zur Erinnerung: Israel hat illegal gehandelt und tut das seit JAHRZEHNTEN. Wer wäre also wirklich in Haft zu nehmen und vor ein internationales Strafgericht zu stellen? Richtig - Israels Regierungen und Militärführung.

    "Vollkommen üblich, passiert täglich überall - am 1. Mai in Berlin freut sich der Kleinbürger sogar drüber."
    Wenden Wir diese Situation wirklich auf den 1. Mai in Berlin an, dann muss man sie wohl so beschreiben.
    Bereits vor vielen Jahren drang die berliner Polizei in die Wohnung der Menschen rund um den Kottbusser Platz ein, vertrieb die dort lebenden Menschen, erschoss immer wieder ein paar und zog selbst in diese Wohnungen. Zur Rechtfertigung erfand die Polizei allerlei Lügen, begründet ihr Handeln mit irgendwelchem religiösem Schmus.
    Am 1. Mai nun demonstrieren die Vertriebenen für ihre Rechte. Die Polizei behauptet darauf hin, die Demonstranten seien gewalttätig - prüfen kann das niemand, denn es wurde eine totale Nachtichtensperre verhängt - und kesselt die Demonstranten ein.
    Viele Tage erhölt die Polizei diesen Kessel aufrecht, die so eingepferchten Hungern und dursten. Es regt sich Protest in der übrigen Bevölkerung und es entsteht die Absicht, Lebensmittelspenden an die eingekesselten Demonstranten zu schicken.
    Daraufhin schickt die Polizei eine schiesswütige Elitetruppe vom Kottbusser Platz durch die halbe Stadt nach Spandau (wo es eine Kiste für Lebensmittelspenden gibt), stoppt ein paar Busse, dringt in diese ein, erschiesst ein paar Passagiere und fährt die Busse zum Kottbusser Platz und verhaftet die noch lebenden Passagiere der Busse.
    DAS entspricht der Situation.

  6. "Die Hamas ist eine große Organisation in Palästina und kümmert sich sehr stark um die humanitären Bedürfnisse der Menschen in Gaza."
    Genau, benutzt deshalb Menschen nämlich auch nicht als Schutzschilder, ist überhaupt durchsetzt von Korruption und verhindert ganz aktuell nicht die Einfuhr von Hilfsgütern, was?

    "Wenn Israel die Hamas also nicht anerkennt, warum sollte die Hamas Israel anerkennen?"
    Wer hat wem denn zu erst das Existenzrecht abgesprochen? Würden Sie jemanden akzeptieren, der sie auslöschen möchte?
    Mal ganz abgesehen davon, dass keine demokratischen Wahlen stattgefunden haben. Nicht umsonst wird die Hamas nicht nur von Israel nicht anerkannt.

    Antwort auf "Louise Arbour"
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    Hallo Herr Lafarguet. Ihre Erläuterungen sind allesamt korrekt. Es liegt tatsächlich keine Verschleppung vor. Aber: Erstens spielt es eben doch eine Rolle, ob man nun internationales Recht verletzt (also im internationalen Gewässer handelt) oder sich verteidigt. Außerdem dient dem israelischen Volk sowohl ihre Geschichte als auch die Hamas als Blankoschein um gegen palästinensische Gebietsansprüche vorzugehen bzw. selbst Hegemonialstreben zu betreiben (bin gespannt,ob das die Zeit so stehen lässt). De facto schaut es doch so aus, dass kein überzeugter Israeli, dazu bereit wäre auch nur ein Schritt entgegenzukommen. Man könnte jetzt natürlich wieder argumentieren, dass Bedingungslosigkeit ein Pfeiler zionistischer Politik sein muss, allerdings muss man das ja nicht in Europa so sehen. Die Israelis isolieren sich doch selbst. Diese Diskussion ist bald obsolet, da der größte Feind für den Frieden im Parlament in Jerusalem sitzt. Wenn es zum finalen Kehraus kommt, dann haben es die Europäer und viel mehr noch die Amis verpasst Frieden zu stiften, indem sie Netanjahu und Co Dampf unter dem hintern machen. Schuld haben aber immernoch diese und nur diese. Soviel zum Artikel.

    "Genau, benutzt deshalb Menschen nämlich auch nicht als Schutzschilder" stimmt - das tut die Hamas wirklich nicht. Die Extremisten der Hamas leben einfach im Gazastreifen, wie es über eine Millionen weiterer Menschen auch tun. Wer hingegne Menschen als Schutzschilde missbraucht, ist Israel die AI in seinen Berichten und der Goldstone-Bericht unzweifelhaft feststellten.

    "Wer hat wem denn zu erst das Existenzrecht abgesprochen?" Israel den Palästinensern. Schliesslich war die Besatzungs- und Vertreibungspolitik Israel bereits seit jahrzehnten im Gange, als sich - in Folge dieser Politik - die Hamas gründete.

    "Würden Sie jemanden akzeptieren, der sie auslöschen möchte?" Würden Sie jemanden, der Sie seit Jahrzehnten beschiesst, vertreibt, foltert, enteignet und ausbeutet, nicht irgendwann auch bekämpfen?

    und stellen sie sich diesen Überfall auf ein israelisches Versorgungschiff auf offener See vor.
    Es ist sicherlich schwer für jemanden, der verblendet ist.

    Hallo Herr Lafarguet. Ihre Erläuterungen sind allesamt korrekt. Es liegt tatsächlich keine Verschleppung vor. Aber: Erstens spielt es eben doch eine Rolle, ob man nun internationales Recht verletzt (also im internationalen Gewässer handelt) oder sich verteidigt. Außerdem dient dem israelischen Volk sowohl ihre Geschichte als auch die Hamas als Blankoschein um gegen palästinensische Gebietsansprüche vorzugehen bzw. selbst Hegemonialstreben zu betreiben (bin gespannt,ob das die Zeit so stehen lässt). De facto schaut es doch so aus, dass kein überzeugter Israeli, dazu bereit wäre auch nur ein Schritt entgegenzukommen. Man könnte jetzt natürlich wieder argumentieren, dass Bedingungslosigkeit ein Pfeiler zionistischer Politik sein muss, allerdings muss man das ja nicht in Europa so sehen. Die Israelis isolieren sich doch selbst. Diese Diskussion ist bald obsolet, da der größte Feind für den Frieden im Parlament in Jerusalem sitzt. Wenn es zum finalen Kehraus kommt, dann haben es die Europäer und viel mehr noch die Amis verpasst Frieden zu stiften, indem sie Netanjahu und Co Dampf unter dem hintern machen. Schuld haben aber immernoch diese und nur diese. Soviel zum Artikel.

    "Genau, benutzt deshalb Menschen nämlich auch nicht als Schutzschilder" stimmt - das tut die Hamas wirklich nicht. Die Extremisten der Hamas leben einfach im Gazastreifen, wie es über eine Millionen weiterer Menschen auch tun. Wer hingegne Menschen als Schutzschilde missbraucht, ist Israel die AI in seinen Berichten und der Goldstone-Bericht unzweifelhaft feststellten.

    "Wer hat wem denn zu erst das Existenzrecht abgesprochen?" Israel den Palästinensern. Schliesslich war die Besatzungs- und Vertreibungspolitik Israel bereits seit jahrzehnten im Gange, als sich - in Folge dieser Politik - die Hamas gründete.

    "Würden Sie jemanden akzeptieren, der sie auslöschen möchte?" Würden Sie jemanden, der Sie seit Jahrzehnten beschiesst, vertreibt, foltert, enteignet und ausbeutet, nicht irgendwann auch bekämpfen?

    und stellen sie sich diesen Überfall auf ein israelisches Versorgungschiff auf offener See vor.
    Es ist sicherlich schwer für jemanden, der verblendet ist.

  7. Das ist der größte Mist, den ich bisher gelesen hab!
    Es wurde von oben aus dem Hubschrauber auf die Schiffe gefeuert! Es gibt inzwischen noch andere Videos als das gefakte aus Israel, dieses Kunstprodukt!
    Es war ein ÜBERFALL

    Antwort auf "Wortwahl"
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    Wer ist hier in der Lage, irgendein Video als "Kunstprodukt" zu entlarfen? Nur einer Seite zu glauben, heißt nur zu glauben - und spricht nicht unbedingt für eine rationale Sichtweise.

    Die Unterstellung, es wurde von Hubschraubern auf die Schiffe geschossen, ist außerdem völlig absurd. Was könnte Israel mehr schaden als das? Wer hätte einen Vorteil daraus, außer Israels Gegner? Und wer hat das gesehen, Norman Paech, der unter Deck saß?

    • Exkurs
    • 03.06.2010 um 14:30 Uhr

    @ alerthino: (zitat: "Die Unterstellung, es wurde von Hubschraubern auf die Schiffe geschossen, ist außerdem völlig absurd. Was könnte Israel mehr schaden als das?")

    Bitte verübeln sie mir hier einen kleinen Einwurf nicht, jedoch ist ihr Argument hinfällig, da schon allein die Übernahme von schiffen auf Internationalem Gewässer und die Tötung von 9 oder mehr (Augenzeugen sagen wohl nun aus das Tote über Bord geworfen wurden) Menschen Israel mehr geschadet hat, als eventuell zuzugeben das auch vorher schon gefeuert wurde.

    Wer ist hier in der Lage, irgendein Video als "Kunstprodukt" zu entlarfen? Nur einer Seite zu glauben, heißt nur zu glauben - und spricht nicht unbedingt für eine rationale Sichtweise.

    Die Unterstellung, es wurde von Hubschraubern auf die Schiffe geschossen, ist außerdem völlig absurd. Was könnte Israel mehr schaden als das? Wer hätte einen Vorteil daraus, außer Israels Gegner? Und wer hat das gesehen, Norman Paech, der unter Deck saß?

    • Exkurs
    • 03.06.2010 um 14:30 Uhr

    @ alerthino: (zitat: "Die Unterstellung, es wurde von Hubschraubern auf die Schiffe geschossen, ist außerdem völlig absurd. Was könnte Israel mehr schaden als das?")

    Bitte verübeln sie mir hier einen kleinen Einwurf nicht, jedoch ist ihr Argument hinfällig, da schon allein die Übernahme von schiffen auf Internationalem Gewässer und die Tötung von 9 oder mehr (Augenzeugen sagen wohl nun aus das Tote über Bord geworfen wurden) Menschen Israel mehr geschadet hat, als eventuell zuzugeben das auch vorher schon gefeuert wurde.

  8. Internationale und unabhängige Beobachter beim Endverbrauche?. Wo bitteschön nützen internationale Beobachter auch nur das geringste? In Afrika, schön wärs dann ginge es den armen Kerlen schon deutlich besser. In Asien? Was machen denn Militärbeobachter großartiges? Auf jeden Fall nichts was Warlords und ähnliches Gesindel daran hindert Waffen zu horten und Privatarmeen auszurüsten.

    Die internationale Gemeinschaft hat versagt. In Danzig, in Darfur, in Korea, im britischen Mandatsgebiet Palästina im heutigen Israel.
    Wenn sie mich fragen sind die Vereinten Nationen n Auslandsclub für Diplomaten und Prominente die à la Angelina Jolie in den Medien gut auffallen wollen. Korruption und Veruntreuung ist dort wie überall auf der Welt an der Tagesordnung (Bsp: UNICEF Spendenskandal 2008). Das einzige was die UN macht sind Resolutionen an die sich keiner hält und bei denen es auch niemanden interessiert wenn sich ein Staat nicht daran hält. Die internationale Gemeinschaft kann man getrost in der Pfeife rauchen.

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