Gaza-Konvoi Linken-Politiker bezeichnen Militäraktion als Kriegsverbrechen
Die bei der israelischen Militäraktion festgenommenen Politiker der Linkspartei erheben schwere Vorwürfe. Die offizielle Zahl der Toten halten sie für deutlich zu niedrig.
© Menahem Kahana/AFP/Getty Images

Das türkische Schiff Mavi Marmara wird nach der Kommandoaktion von Schnellbooten des israelischen Militärs eskortiert
Nach ihrer Freilassung haben fünf deutsche Gaza-Aktivisten schwere Vorwürfe gegen Israel erhoben. Die Bundestagsabgeordnete Inge Höger von der Linkspartei beschrieb die gewaltsame Aktion des israelischen Militärs gegen einen internationalen Schiffskonvoi nach ihrer Rückkehr nach Deutschland mit den Worten: "Wir haben uns wie im Krieg gefühlt." Ihre Kollegin Annette Groth sprach von einem "barbarischen Akt". Beide äußerten auf einer Pressekonferenz in Berlin die Vermutung, dass mehr Menschen getötet wurden als offiziell bekannt.
Höger und Groth gehörten zu einer Gruppe von deutschen Gaza-Aktivisten, die mit einer "Solidaritätsflotte" Hilfsgüter in den Gaza-Streifen bringen wollten. Die Schiffe wurden in der Nacht zum Montag von israelischen Elite-Soldaten gestoppt. Erst nach 16-stündiger Gefangenschaft kamen die Abgeordneten frei. Höger äußerte die Vermutung, dass bei der Kommandoaktion bis zu 19 Menschen starben. Mehr als 600 Gaza-Unterstützer wurden von den israelischen Behörden inhaftiert.
Die beiden Abgeordneten waren am Montagabend im israelischen Hafen Aschdod freigelassen worden, nachdem die deutsche Botschaft zu ihren Gunsten interveniert hatte. Zusammen mit ihnen kamen drei weitere Bundesbürger frei, darunter der ehemalige Linke-Abgeordnete Norman Paech. Paech hielt Israel sogar ein "Kriegsverbrechen" vor. "Wir sind unter die Räuber gefallen. Das war ein Akt der Piraterie", sagte der Linke-Politiker. "Wir haben mit allem gerechnet, aber nicht mit dieser Brutalität."
Nach Angaben des Auswärtigen Amtes ist das Schicksal von sechs anderen Bundesbürgern noch ungeklärt . Vermutet wurde, dass die meisten von den Israelis in ein Gefängnis nach Beer Sheva gebracht wurden. Darunter sind auch Menschen mit doppelter Staatsbürgerschaft. Die Bundesregierung hatte bereits am Montag von Israel "schnellstmögliche Aufklärung" über das Schicksal der Bundesbürger verlangt. Die Abgeordneten und die anderen drei Deutschen kehrten mit einer Linienmaschine nach Berlin zurück.
Nach Darstellung der deutschen Aktivisten begann der Überfall des israelischen Elitekommandos gegen 4.30 Uhr, Schlauchboote näherten sich dem Schiff Mavi Marmara . Die Soldaten seien maskiert und schwer bewaffnet gewesen. Die Linke-Politiker wehrten sich gegen Vorwürfe, dass auch die Aktivisten Gewalt angewandt hätten. Paech sagte: "Ich habe zweieinhalb Holzstangen gesehen, die benutzt wurden." Von Äxten oder Eisenstangen, die angeblich gegen israelische Soldaten eingesetzt wurden, habe er nichts bemerkt.
Die Linke-Vorsitzende Gesine Lötzsch verlangte: "Wir fordern, dass dieses Verbrechen aufgeklärt wird." Zugleich müsse sich die Bundesregierung dafür einsetzen, dass die Blockade des Gaza-Streifens endlich aufgehoben werde. SPD und Grüne verlangten ebenfalls die sofortige Freilassung aller Inhaftierten und eine unabhängige internationale Untersuchung.
- Datum 01.06.2010 - 15:08 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, Reuters
- Kommentare 29
- Versenden E-Mail verschicken
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:







Seit fast zwei Jahren tobt in Israel ein Historikerstreit ueber den Gruendungsmythos des Israelischen Staates.
Schlomo Sand ( ein Israeli und Holocaustueberlebender) hat ein Buch geschrieben;
"Die Erfindung des juedischen Volkes- Israels Gruendungsmythos"
indem er nachweist das es das juedische Volk gar nicht gibt sondern nur als Religionsgemeinschaft.Und das damit die Juden kein Recht auf das Land haben das sie besetzt haben.
( es gibt einen Spiegel Artikel darueber)
Das koennte zum Teil das handeln der jetzigen rechtsradikalen
Regierung erklaeren.
Volkszugehörigkeit, Glaube und Brauchtum hängen im Judentum viel enger zusammen als beispielsweise im Christentum. Für mich erklärt sich so die Kritikunfähigkeit ihres Staates bezüglich, die man auch wunderbar hier im Forum beobachten kann. So kommt es dann, dass Israelis für eine rechtsaussen Regierung Stimmung machen, die mehrfach unter Beweis gestellt hat, dass sie gewillt ist ganz übel dreinzuschlagen.
Volkszugehörigkeit, Glaube und Brauchtum hängen im Judentum viel enger zusammen als beispielsweise im Christentum. Für mich erklärt sich so die Kritikunfähigkeit ihres Staates bezüglich, die man auch wunderbar hier im Forum beobachten kann. So kommt es dann, dass Israelis für eine rechtsaussen Regierung Stimmung machen, die mehrfach unter Beweis gestellt hat, dass sie gewillt ist ganz übel dreinzuschlagen.
Volkszugehörigkeit, Glaube und Brauchtum hängen im Judentum viel enger zusammen als beispielsweise im Christentum. Für mich erklärt sich so die Kritikunfähigkeit ihres Staates bezüglich, die man auch wunderbar hier im Forum beobachten kann. So kommt es dann, dass Israelis für eine rechtsaussen Regierung Stimmung machen, die mehrfach unter Beweis gestellt hat, dass sie gewillt ist ganz übel dreinzuschlagen.
da tobt kein Historikerstreit - und falls er doch tobt, dann seit über 10 Jahren, nämlich seit spätestens dem Erscheinen des Buches "From Vision to Revision. A Hundred Years of Historiography of Zionism". Dies liegt auch auszugsweise in deutscher Übersetzung vor, herausgegeben von Barbara Schäfer, und hat den Titel "Historikerstreit in Israel. Die 'neuen' Historiker zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit". Wer in das Buch hineinguckt, wird feststellen, dass die dort erschienenen Aufsätze allesamt älter sind als 1997.
Richtig ist allerdings, dass in Israel die Auseinandersetzung darüber, ob zionistische Politik überhaupt noch up-to-date ist, stattfindet. Dies im Grunde seit 1967, wenn Sie mal bei Yeshajahu Leibowitz in das Buch "Gespräche über Gott und die Welt" hineingucken wollen.
da tobt kein Historikerstreit - und falls er doch tobt, dann seit über 10 Jahren, nämlich seit spätestens dem Erscheinen des Buches "From Vision to Revision. A Hundred Years of Historiography of Zionism". Dies liegt auch auszugsweise in deutscher Übersetzung vor, herausgegeben von Barbara Schäfer, und hat den Titel "Historikerstreit in Israel. Die 'neuen' Historiker zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit". Wer in das Buch hineinguckt, wird feststellen, dass die dort erschienenen Aufsätze allesamt älter sind als 1997.
Richtig ist allerdings, dass in Israel die Auseinandersetzung darüber, ob zionistische Politik überhaupt noch up-to-date ist, stattfindet. Dies im Grunde seit 1967, wenn Sie mal bei Yeshajahu Leibowitz in das Buch "Gespräche über Gott und die Welt" hineingucken wollen.
So einfach ist das: da werden in internationalen Gewässern Schiffe gekapert, die Passagiere und die Besatzungen nach Israel entführt, es wird ihnen alles Hab und Gut geraubt (auch Handys und Kameras, mit denen man die Darstellung der Israelis ad absurdum führen könnte) und dann wird behauptet, man hätte in Notwehr gehandelt.
Deutsche Bundeswehrsoldaten müssen vor einem Einsatz eine Ausbildung durchlaufen, bei der sie den Umgang mit protestierenden Zivilisten trainieren. Deutschen Bundeswehrsoldaten dürfte so etwas nicht passieren, anderenfalls wird in Deutschland der Staatsanwalt auf sie warten.
Israelische Marinesoldaten sind also noch schlechter ausgestattet und vor allem: wohl sehr viel schlechter ausgebildet, wenn sie mit Kanonen auf Helfenwollende schießen.
da tobt kein Historikerstreit - und falls er doch tobt, dann seit über 10 Jahren, nämlich seit spätestens dem Erscheinen des Buches "From Vision to Revision. A Hundred Years of Historiography of Zionism". Dies liegt auch auszugsweise in deutscher Übersetzung vor, herausgegeben von Barbara Schäfer, und hat den Titel "Historikerstreit in Israel. Die 'neuen' Historiker zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit". Wer in das Buch hineinguckt, wird feststellen, dass die dort erschienenen Aufsätze allesamt älter sind als 1997.
Richtig ist allerdings, dass in Israel die Auseinandersetzung darüber, ob zionistische Politik überhaupt noch up-to-date ist, stattfindet. Dies im Grunde seit 1967, wenn Sie mal bei Yeshajahu Leibowitz in das Buch "Gespräche über Gott und die Welt" hineingucken wollen.
Da fällt einem nur Lenin ein, der von "nützlichen Idioten" sprach, wenn es um Leute, wie diese Linken-Abgeordneten ging.
Wer in Deutschland im Umfeld einer Demonstration mit einem vollen Benzinkanister und einer Glasflasche im Auto erwischt wird, kann mit einer Anzeige wegen versuchtem Landfriedensbruchs rechnen.
Wer aber ein klerikalfaschistisches Regime unterstützt, das keinen Respekt vor Bürger-, geschweige denn Menschenrechten hat, und nicht bemerkt, dass da mehr als "zweieinhalb Holzstangen" im Spiel sind, sollte konsequenterweise von seinen Ämtern zurücktreten.
Der Vergleich mit dem Benzinkanister hinkt, es sei denn, die Anzeige besteht auch für den, der einen Rollstuhl mitbringt und ein Handy in der Tasche hat.
Ich denke, es ist überdes hilfreich, nicht mit zweierlei Maß zu messen.
Wer unterstützt denn ein „klerikalfaschistisches“ Regime, das keinen Respekt vor Menschenrechten hat? Wenn das für ‚Free Gaza‘ und die Hilfslieferung von Zement (trotz heftiger Zerstörungen im Gaza-Krieg ist die Einfuhr von Israel verboten worden) und Rollstühlen gilt, gilt das auch für die Finanzspritzen, die die Palästinenser stets von der EU erhalten.
Und wie steht es eigentlich mit den öffentlich als Militärexporte deklarierten Lieferungen in das Iran Ahmadinedschads letztes Jahr? Dann muss wohl unsere Bundesregierung zurücktreten… und mit ihr noch viele andere.
@zd:
Ich habe die Videos gesehen und bin schockiert. Die Organisatoren werden sich dessen verantworten müssen.
Dennoch rechtfertigen die vier verletzten Soldaten nicht so viele Tote. Für dieses disproportional brutalere Vorgehen wird sich Israel verantworten müssen.
Und es ist klar, dass der Angriff auf internationalen Gewässern stattfand und schlicht illegitim war.
Hamas schießt den Leuten in die Beine und die internationale Gemeinschaft liefert die Rollstühle.
Der Vergleich mit dem Benzinkanister hinkt, es sei denn, die Anzeige besteht auch für den, der einen Rollstuhl mitbringt und ein Handy in der Tasche hat.
Ich denke, es ist überdes hilfreich, nicht mit zweierlei Maß zu messen.
Wer unterstützt denn ein „klerikalfaschistisches“ Regime, das keinen Respekt vor Menschenrechten hat? Wenn das für ‚Free Gaza‘ und die Hilfslieferung von Zement (trotz heftiger Zerstörungen im Gaza-Krieg ist die Einfuhr von Israel verboten worden) und Rollstühlen gilt, gilt das auch für die Finanzspritzen, die die Palästinenser stets von der EU erhalten.
Und wie steht es eigentlich mit den öffentlich als Militärexporte deklarierten Lieferungen in das Iran Ahmadinedschads letztes Jahr? Dann muss wohl unsere Bundesregierung zurücktreten… und mit ihr noch viele andere.
@zd:
Ich habe die Videos gesehen und bin schockiert. Die Organisatoren werden sich dessen verantworten müssen.
Dennoch rechtfertigen die vier verletzten Soldaten nicht so viele Tote. Für dieses disproportional brutalere Vorgehen wird sich Israel verantworten müssen.
Und es ist klar, dass der Angriff auf internationalen Gewässern stattfand und schlicht illegitim war.
Hamas schießt den Leuten in die Beine und die internationale Gemeinschaft liefert die Rollstühle.
Meines Erachtens müssen die heimgekehrten Linkenpolitiker vor Gericht gestellt und hart bestraft werden. Sie haben sich an einer von Rassenhass und terroristischen Motiven geleiteten Aktion beteiligt, bei der von vorneherein die Opferung von Menschenleben eingeplant und sogar willkommen war. Deutsche Politiker haben Mitschuld am Tod jüdischer Soldaten - das ist unerträglich.
Einen Kommentar zu der nicht enden wollenden Zustimmung, die diese aggressive, rassistische und antisemitische Aktion zur Unterstützung eines Regimes von erklärten Judenmördern hier in diesem Forum erfährt, erspare ich mir. Das ist einfach nicht in Worte zu fassen.
[Entfernt. Bitte formulieren Sie Kritik sachlich und verleihen Sie Ihr bitte ein Minimum an Substanz, um zu einer konstruktiven Debatte beizutragen. Danke. /Die Redaktion pt.]
Sie hätten vielleicht etwas mehr Worte, und vor allem bedachtere, wenn Sie vorschnelle, einseitige Urteile vermeiden würden.
Ich frage mich, inwieweit diese Aktion von terroristischen Motiven geleitet war. Mir scheint, es sollte eben ein alternativer Weg zum Terror gewählt werden, um auf den Kolonialstatuts Gazas und seine Versorgungsprobleme aufmerksam zu machen.
Es ist darüber hinaus kein israelischer Soldat gestorben, und noch viel weniger waren deutsche Aktivisten an bedauerlichen Gewalttaten beteiligt.
Schließlich scheint es mir als sei Ihre Abneigung gegenüber dieser Aktion besonders in einer Solidaritätspflicht gegenüber den Juden begründet. Denen erweisen Sie aber einen Bärendienst, wenn Sie dazu beitragen, Israel, Israels Bürger und Juden allgemein stets zu vermengen und gleichzusetzen.
Erst dank Ihrer Wortwahl: „Rassenhass“ und „Judenmördern“ wird nämlich aus dem Protest gegen Maßnahmen der israelischen Regierung Antisemitismus!
Vorsicht mit den Wörtern!
...Deutsche Politiker haben Mitschuld am Tod jüdischer Soldaten - ...
hm,ist diese Unwahrheit nun Absicht von Ihnen ,oder haben Sie sich in Ihrer hysterischen Aufregung nur vergallopiert?
Aber vieleicht bin ich ja auch linker Propaganda aufgesessen und der Rest der Welt ebenso,der da andere als Opfer nennt.
Ansonsten hätten sie Grund etwas richtig zu stellen oder wollen Sie bewusst die Unwahrheit stehen lassen?
Lieber Karls Stade,
die Praktik jedwede ausländische Kritik an Israel in die antisemitische Schublade zu stecken, von Ihnen in ihrem Kommentar mit gespieltem Entsetzen wunderbar exerziert, ist nichts Neues und schadet Juden außerhalb Israels. Sie verhindern nicht nur Kritik von jüdischen Mitbürgern an Israel, weil diese befürchten sich als Israelkritiker in schlechter Gesellschaft zu befinden, sondern bestärken andere auch darin, Juden überall auf der Welt de facto als geistige Verbündete israelischen Fehlverhaltens wahrzunehmen. Immer wenn Israel die in Abhängigkeit lebende Bevölkerung demütigt, deren Land es besetzt hält - Kritikern dann aber mit lautem "Antisemitismus"-Geschrei begegnet - sagt Israel eigentlich im Umkehrschluss, dass diese Taten keine israelische, sondern jüdische Taten seien. Und wenn das jemandem nicht gefällt, dann weil er keine Juden mag.
In großen Teilen der Welt besteht mittlerweile die Gefahr der sich selbst erfüllenden Behauptung: Israels rücksichtsloses Vorgehen einerseits und die ständige Bezeichnung aller Kritik als antisemitisch andererseits ist mittlerweile der wichtigste Ursprung antijüdischer Ressentiments in Westeuropa.
Denken Sie darüber nach!
Ich verurteile Ihren geistlosen und vorhersehbaren Kommentar, der zudem bewusst nicht vorhandene israelische Todesopfer beklagt! Und ich verurteile das unverhältnismäßige Vorgehen der IDF auf der Mavi Marmara.
Ein deutscher Jude
[Entfernt. Bitte formulieren Sie Kritik sachlich und verleihen Sie Ihr bitte ein Minimum an Substanz, um zu einer konstruktiven Debatte beizutragen. Danke. /Die Redaktion pt.]
Sie hätten vielleicht etwas mehr Worte, und vor allem bedachtere, wenn Sie vorschnelle, einseitige Urteile vermeiden würden.
Ich frage mich, inwieweit diese Aktion von terroristischen Motiven geleitet war. Mir scheint, es sollte eben ein alternativer Weg zum Terror gewählt werden, um auf den Kolonialstatuts Gazas und seine Versorgungsprobleme aufmerksam zu machen.
Es ist darüber hinaus kein israelischer Soldat gestorben, und noch viel weniger waren deutsche Aktivisten an bedauerlichen Gewalttaten beteiligt.
Schließlich scheint es mir als sei Ihre Abneigung gegenüber dieser Aktion besonders in einer Solidaritätspflicht gegenüber den Juden begründet. Denen erweisen Sie aber einen Bärendienst, wenn Sie dazu beitragen, Israel, Israels Bürger und Juden allgemein stets zu vermengen und gleichzusetzen.
Erst dank Ihrer Wortwahl: „Rassenhass“ und „Judenmördern“ wird nämlich aus dem Protest gegen Maßnahmen der israelischen Regierung Antisemitismus!
Vorsicht mit den Wörtern!
...Deutsche Politiker haben Mitschuld am Tod jüdischer Soldaten - ...
hm,ist diese Unwahrheit nun Absicht von Ihnen ,oder haben Sie sich in Ihrer hysterischen Aufregung nur vergallopiert?
Aber vieleicht bin ich ja auch linker Propaganda aufgesessen und der Rest der Welt ebenso,der da andere als Opfer nennt.
Ansonsten hätten sie Grund etwas richtig zu stellen oder wollen Sie bewusst die Unwahrheit stehen lassen?
Lieber Karls Stade,
die Praktik jedwede ausländische Kritik an Israel in die antisemitische Schublade zu stecken, von Ihnen in ihrem Kommentar mit gespieltem Entsetzen wunderbar exerziert, ist nichts Neues und schadet Juden außerhalb Israels. Sie verhindern nicht nur Kritik von jüdischen Mitbürgern an Israel, weil diese befürchten sich als Israelkritiker in schlechter Gesellschaft zu befinden, sondern bestärken andere auch darin, Juden überall auf der Welt de facto als geistige Verbündete israelischen Fehlverhaltens wahrzunehmen. Immer wenn Israel die in Abhängigkeit lebende Bevölkerung demütigt, deren Land es besetzt hält - Kritikern dann aber mit lautem "Antisemitismus"-Geschrei begegnet - sagt Israel eigentlich im Umkehrschluss, dass diese Taten keine israelische, sondern jüdische Taten seien. Und wenn das jemandem nicht gefällt, dann weil er keine Juden mag.
In großen Teilen der Welt besteht mittlerweile die Gefahr der sich selbst erfüllenden Behauptung: Israels rücksichtsloses Vorgehen einerseits und die ständige Bezeichnung aller Kritik als antisemitisch andererseits ist mittlerweile der wichtigste Ursprung antijüdischer Ressentiments in Westeuropa.
Denken Sie darüber nach!
Ich verurteile Ihren geistlosen und vorhersehbaren Kommentar, der zudem bewusst nicht vorhandene israelische Todesopfer beklagt! Und ich verurteile das unverhältnismäßige Vorgehen der IDF auf der Mavi Marmara.
Ein deutscher Jude
es gibt mittlerweile genug videos, die zeigen mit welcher brutalitaet die so genannten friedensaktivisten vorgingen. auch wenn israel kein recht haette die schiffe aufbringen zu duerfen (was immer noch nicht klar ist), haetten die menschen keine automatische erlaubnis die soldaten zu lynchen.
wer hier parallelen zwischen piraten und israelis zieht, hat keine ahnung. israel ist ein staat, welcher die erlaubnis hat seeblokaden gegen feindliche gebiete aufrechzuerhalten und alle schiffe, die sich als unterstuetzer der feinde zu erkennen geben, aufbringen und untersuchen. auf hohen see herrscht keine narrenfreiheit.
da es zu jedem zeitpunkt klar war, dass israel intervenieren wird, waere jeder widerstand sinnlos, da man gegen jede armee sowieso keine chancen hat. wozu also haben die aktivisten das leben reskiert indem sie versucht haben die soldaten zu lynchen?
[Entfernt, siehe oben. /Die Redaktion pt.]
[Entfernt, siehe oben. /Die Redaktion pt.]
[Entfernt. Bitte formulieren Sie Kritik sachlich und verleihen Sie Ihr bitte ein Minimum an Substanz, um zu einer konstruktiven Debatte beizutragen. Danke. /Die Redaktion pt.]
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren