Israel Alle Hilfskonvoi-Aktivisten aus Gefängnis entlassen

Israel versucht, Folgen der Militäraktion auf einem Hilfs-Konvoi zu mildern: Das Land bringt einen Teil der Ladung nach Gaza. Alle festgesetzten Aktivisten sind frei.

Ein Gruß für die Gefangenen: Inzwischen hat Israel mit der Freilassung der festgesetzten Aktivisten begonnen

Ein Gruß für die Gefangenen: Inzwischen hat Israel mit der Freilassung der festgesetzten Aktivisten begonnen

Nach der Erstürmung der internationalen Hilfsflotte für den Gazastreifen hat Israel eigenen Angaben zufolge alle festgenommenen Aktivisten aus dem Gefängnis entlassen – unter ihnen auch die verbliebenen fünf inhaftierten Deutschen. Die Ausländer würden in ihre Heimatländer zurückgeschickt, kündigte ein Sprecher der Justizvollzugsbehörden in Jerusalem an. "Nicht ein einziger der Festgesetzten ist mehr im Gefängnis."

Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes sagte, drei der deutschen Staatsbürger seien bereits am Flughafen von Tel Aviv. Die anderen beiden seien auf dem Weg dorthin.

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Im Fall des verletzten deutschen Staatsbürgers sagte der Sprecher des Auswärtigen Amtes, die deutsche Botschaft in Tel Aviv habe die Zusicherung der israelischen Behörden, dass auch dieser zum Flughafen Tel Aviv gebracht und außer Landes geflogen werden könne. Er war wegen seiner Verletzungen in ein Krankenhaus in der Nähe von Tel Aviv eingeliefert worden.

Am Morgen wurde eine erste Gruppe in Bussen zum internationalen Flughafen Ben Gurion gebracht. Weitere 124 Aktivisten wurden zur Allenby-Brücke, dem Grenzübergang zu Jordanien begleitet. Bei diesen Abgeschobenen handelt es sich um Muslime aus Ländern, mit denen Israel keine diplomatischen Beziehungen unterhält. Rund 50 Aktivisten hatten bereits am Montag freiwillig Israel verlassen.

Die Inhaftierten – Medienberichten zufolge stammen sie unter anderem aus der Türkei , den USA, Irland, Schweden und Deutschland – saßen seit ihrer Festsetzung im Ela-Gefängnis in Beerscheva in der Negev-Wüste. Ursprünglich sollten alle, die sich nicht identifizieren und nicht einer Ausweisung zustimmen, vor Gericht gestellt werden. Dies ist jetzt Makulatur, keiner der noch 682 Inhaftierten wird angeklagt.

Zuvor hatte die israelische Armee mitgeteilt , dass die von den Schiffen geladenen Hilfsgüter nach einer Sicherheitskontrolle in den Gaza-Streifen transportiert werden. Insgesamt 25 Lastwagen hätten die Fracht durch den Warenübergang Kerem Schalom in das blockierte Gebiet gebracht.

Sie hätten vor allem Medikamente, Rollstühle und Lebensmittel geladen. "Israel wird auch weiterhin den Transport humanitärer Hilfsgüter in den Gaza-Streifen erlauben, jedoch nur über die offiziellen Landwege", hieß es in der Erklärung der Armee.

Israel hatte mit der gewaltsamen Erstürmung der internationalen Gaza-"Solidaritärsflotte" am frühen Montagmorgen weltweit Empörung ausgelöst. Bei dem Einsatz waren mindestens neun Aktivisten gestorben. Dutzende weitere wurden verletzt. Selbst enge Verbündete Israels äußerten Zweifel an der Verhältnismäßigkeit des Einsatzes .

Mit den insgesamt sechs Schiffen der Flottille wollten pro-palästinensische Aktivisten Hilfsgüter in den Gaza-Streifen bringen, der von Israel seit der Machtübernahme der radikalislamischen Hamas im Sommer 2007 blockiert wird. Diese Seeblockade will Israel auch künftig militärisch durchsetzen.

Der israelische Vizeverteidigungsminister Matan Vilnai sagte, sein Land werde es keinem Schiff erlauben, Gaza anzusteuern und "eine Terroristenbasis" zu versorgen, die das "Herz Israels bedroht".

Die Organisatoren der Free Gaza-Aktion kündigten inzwischen weitere Versuche an, den Gaza-Streifen auf dem Seeweg zu erreichen. Zwei weitere Schiffe seien auf dem Weg. Allerdings werde es noch mehrere Tage dauern, bis sie an der Sperrzone ankommen.

 
Leser-Kommentare
  1. "Die Organisatoren der Free Gaza-Aktion kündigten inzwischen weitere Versuche an, den Gaza-Streifen auf dem Seeweg zu erreichen. Zwei weitere Schiffe seien auf dem Weg. Allerdings werde es noch mehrere Tage dauern, bis sie an der Sperrzone ankommen."

    Ich denke diesmal wird es das israelische Militär geschickter anstellen. Bleibt aber auch zu hoffen, dass die selbsternannten "Friedensaktivisten" nicht wieder mit Messern, Äxten und Eisenstangen ihre "rein friedliche" und "humanitäre" Stellung verdeutlichen wollen.

    Eine Leser-Empfehlung
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    ...Gewässern kapert, müssen sie damit rechnen, daß die Besatzung sich zur Wehr setzt.

    Die Tatsache, daß zur Gegenwehr schiffsübliches Werkzeug eingesetzt wurde, zeigt doch klar, daß man nicht auf einen Angriff vorbereitet war.

    Aber ist ja klar, wer an Land auf Kinder schießt, wird natürlich auf See nicht Gummiknüppel oder Tränengas einsetzen.

    Wie friedlich die "Aktivisten" der IHH wirklich sind, können Sie auch hier sehen:
    http://counterterrorismbl...
    http://www.zeit.de/politi...

    entfernt.
    Bitte verzichten Sie trotz Ihrer Empörung auf polemische Beiträge. Danke. Die Redaktion/km

    • joG
    • 02.06.2010 um 9:45 Uhr

    der Medien hat die "Menschenrechtler" beflügelt. Man sieht wenig Kritik, obwohl sie menschliche Schutzschilder verwendeten ohne Not. Vermutlich schickten sie die Zivilisten in das Kriegsgebiet alleine um die Bilder der Verwundeten und Toten medial auszuschlachten. Das nennt man verheizen.

    Die kriegerische Hetze Erdogans in dieser Sache ist allerdings weit gefährlicher, als die geringe Aufmerksamkeit, die sie erweckte, vermuten lässt. Sie ist wichtiger als die ganze Blockade Angelegenheit. Sie zeigt nämlich eine unmittelbare Gefahr für Europa auf. Die Türkei hat offenbar nach der Ablehnung, die sie aus politischen Kreisen der EU erfuhr, die Nähe aggressiverer Elemente der islamischen Welt gesucht. Das war zu erwarten und man war ja gewarnt worden. Nun ist aber die Folge da und die Türkei beginnt zu drohen.

    entfernt.
    Bitte verzichten Sie auf Beleidigungen jeglicher Art und äußern Sie Ihre Kritik weniger emotional, sondern möglichst sachlich. Die Redaktion/km

    entfernt.
    Bitte äußern Sie sich sachlich und in einem angemessenen Tonfall und verzichten Sie auf Unterstellungen gegenüber der Moderation. Bei Fragen zu dieser können Sie sich gerne direkt an community@zeit.de wenden.
    Danke. Die Redaktion/km

    ...Gewässern kapert, müssen sie damit rechnen, daß die Besatzung sich zur Wehr setzt.

    Die Tatsache, daß zur Gegenwehr schiffsübliches Werkzeug eingesetzt wurde, zeigt doch klar, daß man nicht auf einen Angriff vorbereitet war.

    Aber ist ja klar, wer an Land auf Kinder schießt, wird natürlich auf See nicht Gummiknüppel oder Tränengas einsetzen.

    Wie friedlich die "Aktivisten" der IHH wirklich sind, können Sie auch hier sehen:
    http://counterterrorismbl...
    http://www.zeit.de/politi...

    entfernt.
    Bitte verzichten Sie trotz Ihrer Empörung auf polemische Beiträge. Danke. Die Redaktion/km

    • joG
    • 02.06.2010 um 9:45 Uhr

    der Medien hat die "Menschenrechtler" beflügelt. Man sieht wenig Kritik, obwohl sie menschliche Schutzschilder verwendeten ohne Not. Vermutlich schickten sie die Zivilisten in das Kriegsgebiet alleine um die Bilder der Verwundeten und Toten medial auszuschlachten. Das nennt man verheizen.

    Die kriegerische Hetze Erdogans in dieser Sache ist allerdings weit gefährlicher, als die geringe Aufmerksamkeit, die sie erweckte, vermuten lässt. Sie ist wichtiger als die ganze Blockade Angelegenheit. Sie zeigt nämlich eine unmittelbare Gefahr für Europa auf. Die Türkei hat offenbar nach der Ablehnung, die sie aus politischen Kreisen der EU erfuhr, die Nähe aggressiverer Elemente der islamischen Welt gesucht. Das war zu erwarten und man war ja gewarnt worden. Nun ist aber die Folge da und die Türkei beginnt zu drohen.

    entfernt.
    Bitte verzichten Sie auf Beleidigungen jeglicher Art und äußern Sie Ihre Kritik weniger emotional, sondern möglichst sachlich. Die Redaktion/km

    entfernt.
    Bitte äußern Sie sich sachlich und in einem angemessenen Tonfall und verzichten Sie auf Unterstellungen gegenüber der Moderation. Bei Fragen zu dieser können Sie sich gerne direkt an community@zeit.de wenden.
    Danke. Die Redaktion/km

  2. Nachdem sogar der NATO-Verteidigungsrat Israel auf Schärfsteverurteilt hat,kapituliet Israel auf breiter Front:
    Wiederherstellung des Status ante: Freilassung aller Aktivisten und Schiffe, Zulassung einer unabhgg. internat.Untersuchungskommission, teilweise Aufhebung der Gazablockade!
    Dneben hat diese brutalst schwachsinnige Aktion von Bibi udn Avi mindestens den bedeutensten 60 jahrelangen strategischen Freund zum nachtragenden Feind gemacht : Die Türlei! und sich von der gesamten Restwelt isoliert.
    Die "Viel Feind, viel Ehr - Devise" ist m.E.am Ende tödlich!
    O.K.man wird das offizielle Deutschland und die USA als letzte Freunde behalten,aber ob das am Ende reicht ist abzuwarten!
    Avi und Bibi, weiter so!!
    Draufhauen wo immer, aber bitte Zähne zusammen beißen!
    Shalom!

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    Sie haben es im Prinzip sehr schön selbst dargestellt, wie auf Israel reagiert wird, wenn Israel nachgibt: Israel ist schwach, Israel hat "auf breiter Front kapituliert". So sehen das übrigens auch Israels Nachbarn, wenn diese sich militärisch aus z.B. Gaza zurückziehen oder Zugeständnisse bei Friedensverhandlungen machen. Man bedankt sich dann artig mit einer erhöhten Anzahl Raketen und Selbstmordanschlägen.

    Sie haben es im Prinzip sehr schön selbst dargestellt, wie auf Israel reagiert wird, wenn Israel nachgibt: Israel ist schwach, Israel hat "auf breiter Front kapituliert". So sehen das übrigens auch Israels Nachbarn, wenn diese sich militärisch aus z.B. Gaza zurückziehen oder Zugeständnisse bei Friedensverhandlungen machen. Man bedankt sich dann artig mit einer erhöhten Anzahl Raketen und Selbstmordanschlägen.

  3. ...Gewässern kapert, müssen sie damit rechnen, daß die Besatzung sich zur Wehr setzt.

    Die Tatsache, daß zur Gegenwehr schiffsübliches Werkzeug eingesetzt wurde, zeigt doch klar, daß man nicht auf einen Angriff vorbereitet war.

    Aber ist ja klar, wer an Land auf Kinder schießt, wird natürlich auf See nicht Gummiknüppel oder Tränengas einsetzen.

    Antwort auf "Unglaublich."
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    • eras
    • 02.06.2010 um 9:59 Uhr

    "Die Tatsache, daß zur Gegenwehr schiffsübliches Werkzeug eingesetzt wurde, zeigt doch klar, daß man nicht auf einen Angriff vorbereitet war."

    So ein Kappes. An Bord fanden sich reichlich Präzisionszwillen und Netze mit Glasmurmeln, die als Geschosse vorgesehen waren. Das sind gefährliche Waffen, auch wenn sie auf den ersten Blick harmlos aussehen. Ich zitier mal einen Polizisten, der damals in Brockdorf die Auswirkungen von solchen Geschossen kennenlernen durfte:
    "Das Gemeinste, was es überhaupt gibt sind die Glaskugeln in den Schleudern. Wenn die auf etwas Hartes auftreffen, zersplittern sie und richten ekelerregende Verletzungen an."

    Hinzu kommend die offensichtlich vorbereiteten Molotowcocktails. Von "schiffsüblich" kann hier wohl kaum die Rede sein. Was haben solche Waffen auf einem Schiff mit "Friedensaktivisten" zu suchen?

    • eras
    • 02.06.2010 um 9:59 Uhr

    "Die Tatsache, daß zur Gegenwehr schiffsübliches Werkzeug eingesetzt wurde, zeigt doch klar, daß man nicht auf einen Angriff vorbereitet war."

    So ein Kappes. An Bord fanden sich reichlich Präzisionszwillen und Netze mit Glasmurmeln, die als Geschosse vorgesehen waren. Das sind gefährliche Waffen, auch wenn sie auf den ersten Blick harmlos aussehen. Ich zitier mal einen Polizisten, der damals in Brockdorf die Auswirkungen von solchen Geschossen kennenlernen durfte:
    "Das Gemeinste, was es überhaupt gibt sind die Glaskugeln in den Schleudern. Wenn die auf etwas Hartes auftreffen, zersplittern sie und richten ekelerregende Verletzungen an."

    Hinzu kommend die offensichtlich vorbereiteten Molotowcocktails. Von "schiffsüblich" kann hier wohl kaum die Rede sein. Was haben solche Waffen auf einem Schiff mit "Friedensaktivisten" zu suchen?

  4. Wie friedlich die "Aktivisten" der IHH wirklich sind, können Sie auch hier sehen:
    http://counterterrorismbl...
    http://www.zeit.de/politi...

    Antwort auf "Unglaublich."
  5. entfernt.
    Bitte verzichten Sie trotz Ihrer Empörung auf polemische Beiträge. Danke. Die Redaktion/km

    Antwort auf "Unglaublich."
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    Wieso machen Sie sich selbst eigentlich so derart lächerlich? Ernsthaft: glauben Sie wirklich, ich hätte "Kollegen bei der IDF" und würde in "Schichtarbeit" mit anderen Usern Befehle einer Propaganaabteilung o.ä. ausführen - also, glauben Sie das WIRKLICH oder wollen Sie nur provozieren?

    Und es handelte sich nicht "nur" um Holzlatten und Plastikstühle, sondern auch um Messer, Eisenstangen und Äxte. Wieso unterschlagen Sie das? Jetzt mal unabhängig davon, ob Sie den Einsatz dieser Waffen gegen die Soldaten als gerechtfertigt empfinden.

    Auch soll hier kein Schiff versenkt werden - auch wenn mir egal wäre, ob das mit deutschen, russischen oder amerikanischen U-Booten geschehen würde (spielte in dem Fall eine Rolle, wo die U-Boote gebaut wurden?). Sie können durchaus protestieren, von mir aus auch mit 10000 Schiffen. Wieso auch nicht, das ist das staatlich garantierte Recht von jedem, der in einem Rechtsstaat aufgewachsen ist (was mit Demonstranten in Gaza geschieht, die gegen die Hamas protestieren, wissen wir ja). Protest hält Israel aus. Wenn versucht wird, die Blockade zu durchbrechen, wird das Militär berechtigterweise intervenieren. Diesmal besser vorbereitet und nicht mehr in internationalen Gewässern. Wenn dann wieder zu Messern und Äxten gegriffen wird, muss sich niemand mehr über Tote wundern.

    "Das militaristische und rechtsradikal religiöse Israel hat Flasche leer."

    Aber glaubt denn jemand, dass Atomwaffen in den Händen dieser Fanatiker auf der langfristigen Verliererstraße weniger gefährlich sind als nichtvorhandene Atomwaffen in den Händen des Irans?

    • dacapo
    • 02.06.2010 um 10:26 Uhr

    Da gibt sich einer den "Namen" Liberaldemokrat und erwähnt den Kampf Ghandis in diesem Zusammenhang. Wohl vor Ereiferung, mit Schaum vor dem Mund, zu wenig geschlafen.

    • dacapo
    • 02.06.2010 um 10:36 Uhr

    ......sich immer wieder wiederholen, als würden sie selber an ihren "Offenbarungen" zweifeln, aber unter dem Motto: viel hilft viel, die mit der Selbstbeweihung und Selbstbefriedigung weitermachen. Nur Wiederholungen, und immer wieder die Vorgabe, man setze sich für Menschenrechte ein, die demnach nur von Israel gebrochen werden. Ein Lüge sondergleichen, sie sind Freunde Palestinas, Gegner Israels - nicht mehr oder weniger (die Wortwahl gibt die Richtung vor)- aber haben nie Interesse, dass es den Menschen in Palestina mal endlich gut geht. Jemand, der Interesse an Frieden hat, argumentiert anders, als all diese Aktivisten im wörtlichsten Sinne des Wortes. Aber es sind keine Verfechter von Menschenrechten.

    Wieso machen Sie sich selbst eigentlich so derart lächerlich? Ernsthaft: glauben Sie wirklich, ich hätte "Kollegen bei der IDF" und würde in "Schichtarbeit" mit anderen Usern Befehle einer Propaganaabteilung o.ä. ausführen - also, glauben Sie das WIRKLICH oder wollen Sie nur provozieren?

    Und es handelte sich nicht "nur" um Holzlatten und Plastikstühle, sondern auch um Messer, Eisenstangen und Äxte. Wieso unterschlagen Sie das? Jetzt mal unabhängig davon, ob Sie den Einsatz dieser Waffen gegen die Soldaten als gerechtfertigt empfinden.

    Auch soll hier kein Schiff versenkt werden - auch wenn mir egal wäre, ob das mit deutschen, russischen oder amerikanischen U-Booten geschehen würde (spielte in dem Fall eine Rolle, wo die U-Boote gebaut wurden?). Sie können durchaus protestieren, von mir aus auch mit 10000 Schiffen. Wieso auch nicht, das ist das staatlich garantierte Recht von jedem, der in einem Rechtsstaat aufgewachsen ist (was mit Demonstranten in Gaza geschieht, die gegen die Hamas protestieren, wissen wir ja). Protest hält Israel aus. Wenn versucht wird, die Blockade zu durchbrechen, wird das Militär berechtigterweise intervenieren. Diesmal besser vorbereitet und nicht mehr in internationalen Gewässern. Wenn dann wieder zu Messern und Äxten gegriffen wird, muss sich niemand mehr über Tote wundern.

    "Das militaristische und rechtsradikal religiöse Israel hat Flasche leer."

    Aber glaubt denn jemand, dass Atomwaffen in den Händen dieser Fanatiker auf der langfristigen Verliererstraße weniger gefährlich sind als nichtvorhandene Atomwaffen in den Händen des Irans?

    • dacapo
    • 02.06.2010 um 10:26 Uhr

    Da gibt sich einer den "Namen" Liberaldemokrat und erwähnt den Kampf Ghandis in diesem Zusammenhang. Wohl vor Ereiferung, mit Schaum vor dem Mund, zu wenig geschlafen.

    • dacapo
    • 02.06.2010 um 10:36 Uhr

    ......sich immer wieder wiederholen, als würden sie selber an ihren "Offenbarungen" zweifeln, aber unter dem Motto: viel hilft viel, die mit der Selbstbeweihung und Selbstbefriedigung weitermachen. Nur Wiederholungen, und immer wieder die Vorgabe, man setze sich für Menschenrechte ein, die demnach nur von Israel gebrochen werden. Ein Lüge sondergleichen, sie sind Freunde Palestinas, Gegner Israels - nicht mehr oder weniger (die Wortwahl gibt die Richtung vor)- aber haben nie Interesse, dass es den Menschen in Palestina mal endlich gut geht. Jemand, der Interesse an Frieden hat, argumentiert anders, als all diese Aktivisten im wörtlichsten Sinne des Wortes. Aber es sind keine Verfechter von Menschenrechten.

    • WuDang
    • 02.06.2010 um 9:11 Uhr

    nochmal deutlich gesagt: das, was eure Gurus hier getan haben, würde einen Militärschlag der NATO rechtfertigen! Nach internationalem Recht und als Bündnisfall!
    Nicht, dass ich das begrüßen würde, aber es muss erwähnt erden, damit euch mal die Dimension klar wird!
    Also, jetzt mal schön leise treten und ein Wenig Scham! Eure blutrünstige Menschenverachtung kommt hier nicht gut an!

  6. Sie haben es im Prinzip sehr schön selbst dargestellt, wie auf Israel reagiert wird, wenn Israel nachgibt: Israel ist schwach, Israel hat "auf breiter Front kapituliert". So sehen das übrigens auch Israels Nachbarn, wenn diese sich militärisch aus z.B. Gaza zurückziehen oder Zugeständnisse bei Friedensverhandlungen machen. Man bedankt sich dann artig mit einer erhöhten Anzahl Raketen und Selbstmordanschlägen.

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    Hier ein kleiner Artikel über Israel, Bibi und die Hamas:

    http://www.hagalil.com/ar...

    So kann es gehen, wenn man sich die Hamas züchtet um die Arafat-Fatah zu schwächen.

    Wen baut Bibi nun auf, um die Hamas zu shwächen?

    Al Kaida Ableger in Gaza? Radikaler gehts ja nicht mehr und da die Al Kaida als Marke für weltweiten Terror steht, könnte man dann ja hemmungsloser zuschlagen, um den "internationalen Terrorismus auszumerzen".

    Richtig Yadesthu?

    PS: Ist der Kaffeautomat in ihrer Abteilung kostenlos?

    Hier ein kleiner Artikel über Israel, Bibi und die Hamas:

    http://www.hagalil.com/ar...

    So kann es gehen, wenn man sich die Hamas züchtet um die Arafat-Fatah zu schwächen.

    Wen baut Bibi nun auf, um die Hamas zu shwächen?

    Al Kaida Ableger in Gaza? Radikaler gehts ja nicht mehr und da die Al Kaida als Marke für weltweiten Terror steht, könnte man dann ja hemmungsloser zuschlagen, um den "internationalen Terrorismus auszumerzen".

    Richtig Yadesthu?

    PS: Ist der Kaffeautomat in ihrer Abteilung kostenlos?

  7. Überfälle auf Schiffe in internationalen Gewässern nennt man Piraterie.
    Die Abwehr rechtswidriger Angriffe, wie z.B. der Piraterie, heißt Selbstverteidigung.
    Die Blockade von Häfen anderer Länder ist ein Bruch des Völkerrechts.

    Es ist schlimm zu sehen, wie aus einem Teil der ehemals Verfolgten die Verfolger von heute geworden sind, die anderen Menschen ihre Heimat nehmen, sie bombardieren und drangsalieren.

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    ...wissen Sie aber nicht viel. a) Die Enterung kann völkerrechtlich gem. Prisenrecht, also Seerkriegsrecht, zulässig sein, b) im Falle einer Enterung (zumal nach Vorwarnung) ist jeglicher Widerstand verboten (der steht nur Feindschiffen zu!), c) die Blockade des Gazastreifens ist völkerrechtlich nur umstritten (und da sich Israel im Kriegszustand mit der Hamas-Regierung in Gaza befindet, aus Sicht Israel u.a. völkerrechtlich zulässig). Machen Sie sich bitte zunächst mit dem Völkerrecht etwas vertraut, bevor Sie Ihre Unkenntnis öffentlich demonstrieren.

    ...nichts dazu gelernt - sie wollen weitere Narrenschiffe ausrüsten und durch die Blockade schicken. Wieder werden auf diesem Wege Menschen einem gefährlichen Risiko ausgesetzt, wieder soll Israel so provoziert werden. Man sollte diesen "Aktivisten" schon in den Heimatländern das Handwerk legen und sie an diesem Tun hindern. Wer dem Menschen in Gaza helfen will, kann das tun, indem man sich wie die anderen Hilfsorganisationen verhält und Hilfsgüter in Zusammenarbeit mit Israel und/oder Ägypten nach Gaza schickt. Aber das ist ja die Crux: es geht diesen "Aktivisten" und ihren (u.a. islamistischen) Geldgebern nicht um die Menschen in Gaza, es geht ihnen primär darum, Israel bloßzustellen und billige politische Erfolge zu erringen. Dass man sich, absichtlich oder nicht, dabei vor den Karren der Terror-Herren in Gaza spannen lässt, interessiert offensichtlich nicht. Diese Leute haben jetzt einen hohen Preis bezahlt. Hoffentlich sehen sie das noch rechtzeitig ein, bevor wieder Menschen zu Schaden kommen. Israel ist gewarnt und wird es beim nächsten Mal hoffentlich besser machen.

    ...wissen Sie aber nicht viel. a) Die Enterung kann völkerrechtlich gem. Prisenrecht, also Seerkriegsrecht, zulässig sein, b) im Falle einer Enterung (zumal nach Vorwarnung) ist jeglicher Widerstand verboten (der steht nur Feindschiffen zu!), c) die Blockade des Gazastreifens ist völkerrechtlich nur umstritten (und da sich Israel im Kriegszustand mit der Hamas-Regierung in Gaza befindet, aus Sicht Israel u.a. völkerrechtlich zulässig). Machen Sie sich bitte zunächst mit dem Völkerrecht etwas vertraut, bevor Sie Ihre Unkenntnis öffentlich demonstrieren.

    ...nichts dazu gelernt - sie wollen weitere Narrenschiffe ausrüsten und durch die Blockade schicken. Wieder werden auf diesem Wege Menschen einem gefährlichen Risiko ausgesetzt, wieder soll Israel so provoziert werden. Man sollte diesen "Aktivisten" schon in den Heimatländern das Handwerk legen und sie an diesem Tun hindern. Wer dem Menschen in Gaza helfen will, kann das tun, indem man sich wie die anderen Hilfsorganisationen verhält und Hilfsgüter in Zusammenarbeit mit Israel und/oder Ägypten nach Gaza schickt. Aber das ist ja die Crux: es geht diesen "Aktivisten" und ihren (u.a. islamistischen) Geldgebern nicht um die Menschen in Gaza, es geht ihnen primär darum, Israel bloßzustellen und billige politische Erfolge zu erringen. Dass man sich, absichtlich oder nicht, dabei vor den Karren der Terror-Herren in Gaza spannen lässt, interessiert offensichtlich nicht. Diese Leute haben jetzt einen hohen Preis bezahlt. Hoffentlich sehen sie das noch rechtzeitig ein, bevor wieder Menschen zu Schaden kommen. Israel ist gewarnt und wird es beim nächsten Mal hoffentlich besser machen.

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