KolumbienEin Sieger der alten Elite

Kolumbiens neuer Präsident Santos steht in der Tradition seines Vorgängers Uribe. Wie dieser wird er die soziale Spaltung des Landes kaum bekämpfen.

Seine Landsleute sollten doch bitte seine "huevitos", seine Eierchen, hüten, und nicht das "Huhn" wechseln; denn ansonsten schlüpften womöglich die Küken nicht. Mit diesem eigentümlichen Bild hatte Kolumbiens scheidender Präsident Álvaro Uribe seine Anhänger unverhohlen aufgefordert, bei der Präsidentschaftswahl am Sonntag für seinen Favoriten Juan Manuel Santos zu stimmen. Bei seinem früheren Verteidigungsminister sah Uribe seine Erfolge in der Sicherheits- und Wirtschaftspolitik am besten aufgehoben.

Die große Mehrheit der 13 Millionen Wähler erhörte den Wunsch des bisherigen Staatschefs, dem das Verfassungsgericht eine dritte Amtszeit untersagt hatte. Santos, kein persönlicher Freund, aber ein politischer Mitstreiter Uribes, siegte in der zweiten Runde der Präsidentschaftswahl klar mit rund 69 Prozent . Der Herausforderer, Grünen-Kandidat Antanas Mockus, erzielte ohne einen vergleichbaren Parteiapparat mit 27,5 Prozent immerhin einen Achtungserfolg.

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"Uribe ist einer der besten Präsidenten in der Geschichte Kolumbiens gewesen”, sagte der Wahlsieger nach Bekanntgabe des vorläufigen Endresultates. "Das ist auch sein Triumph.” Santos präsentiert sich in der Tradition Uribes, dennoch ist er mehr als ein "Mini-Uribe”, wie ihn seine Gegner boshaft nennen.

Der dreifache Familienvater wurde in der Liberalen Partei groß, bis er 2005 die Uribe-treue Regierungspartei "U” gründete. Beobachter wie die kolumbianische Journalistin Juanita León beschreiben ihn als Strippenzieher und fähigen Technokraten, der ohne zu Zögern die Seiten wechselt, wenn es seinen eigenen Zielen zu Gute kommt. Uribe hingegen ist ein überzeugter Konservativer, dem Kontakte zu Paramilitärs nachgesagt werden.

Santos erbt von seinem Vorgänger eine Reihe von schwierigen Aufgaben. Eine der wichtigsten ist die Lösung des seit 40 Jahren schwelenden militärischen Konfliktes mit den linken Guerrillagruppen Farc und ELN. Uribes ungebrochene Popularität, in dessen Windschatten es Santos nun bis in den Präsidentschaftspalast schaffte, erklärt sich zum Großteil durch seine Erfolge im Kampf gegen die Rebellen.

Der scheidende Präsident drängte die Guerilla aus den urbanen Zentren in die schwer zu überwachenden Dschungelregionen an den Grenzen Kolumbiens zurück. Das schaffte er, indem er Milliardensummen in Streitkräfte und Geheimdienst investierte, Aussteiger unterstützte und an Informanten und Überläufer der Guerilla lukrative Prämien zahlte. Das Dauerfeuer an allen Fronten zeigte Wirkung: Von 18.000 Kämpfern im Jahr 2001 verblieben der Farc zuletzt noch geschätzte 6000.

Leserkommentare
  1. Das Schlachten der Paramilitärs geht weiter. Eine weitere US Marionette schickt sich an, die "pösen Terroristen" der FARC zu bekämpfen, während Paramilitärs ihren eigenen Gesetzen nachgehen und im Auftrag von Grundgrundbesitzern die Bevölkerung drangsalieren und Gewerkschaftsmitglieder oder andere unbequeme Zivilisten kaltblütig ermorden. Immer schön im "Kampf gegen den Terrorismus" versteht sich.

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    Ich kann mir vorstellen, dass Sie überhaupt kein bisschen Ahnung über die kolumbianische Situation haben. Wenn es so wäre, würden Sie denn die Änderungen würdigen, welche in den letzten 8 Jahren in Kolumbien, dank Uribe, sich realisiert haben, nämlich: Alle Selbstverteidigungsgruppen -falsch genannt "Paramilitär"- (32.000 Männer) ihre Waffen niedergelegt haben, als die Regierung ihre, von dem Grundgesetz verlangte, Sicherheit für Leben und Eigentum der Bürger, endlich, nachgegangen ist! Dass Kolumbien keine Glücksseeligkeitsinsel ist, wollen wir nicht diskutieren unter anderem deswegen, weil hier in Europa und in den USA Milliarden an Geld für Kokain in unseren Wohlstandsgesellschaften ausgegeben werden! Wenn wir hier das Gift legalisieren würden, wäre für die Kolumbianer ein Problem weniger. Ihre klischeehafte Art ist typisch für Leute die, über Kolumbie,n nur das Wort Paramilitärs in Verbindung bringen können. Schade, aber ich muss anmerken, dass diese Sorte von Leuten immer weniger hier in Deutschland wird!

    Ich kann mir vorstellen, dass Sie überhaupt kein bisschen Ahnung über die kolumbianische Situation haben. Wenn es so wäre, würden Sie denn die Änderungen würdigen, welche in den letzten 8 Jahren in Kolumbien, dank Uribe, sich realisiert haben, nämlich: Alle Selbstverteidigungsgruppen -falsch genannt "Paramilitär"- (32.000 Männer) ihre Waffen niedergelegt haben, als die Regierung ihre, von dem Grundgesetz verlangte, Sicherheit für Leben und Eigentum der Bürger, endlich, nachgegangen ist! Dass Kolumbien keine Glücksseeligkeitsinsel ist, wollen wir nicht diskutieren unter anderem deswegen, weil hier in Europa und in den USA Milliarden an Geld für Kokain in unseren Wohlstandsgesellschaften ausgegeben werden! Wenn wir hier das Gift legalisieren würden, wäre für die Kolumbianer ein Problem weniger. Ihre klischeehafte Art ist typisch für Leute die, über Kolumbie,n nur das Wort Paramilitärs in Verbindung bringen können. Schade, aber ich muss anmerken, dass diese Sorte von Leuten immer weniger hier in Deutschland wird!

  2. Ich kann mir vorstellen, dass Sie überhaupt kein bisschen Ahnung über die kolumbianische Situation haben. Wenn es so wäre, würden Sie denn die Änderungen würdigen, welche in den letzten 8 Jahren in Kolumbien, dank Uribe, sich realisiert haben, nämlich: Alle Selbstverteidigungsgruppen -falsch genannt "Paramilitär"- (32.000 Männer) ihre Waffen niedergelegt haben, als die Regierung ihre, von dem Grundgesetz verlangte, Sicherheit für Leben und Eigentum der Bürger, endlich, nachgegangen ist! Dass Kolumbien keine Glücksseeligkeitsinsel ist, wollen wir nicht diskutieren unter anderem deswegen, weil hier in Europa und in den USA Milliarden an Geld für Kokain in unseren Wohlstandsgesellschaften ausgegeben werden! Wenn wir hier das Gift legalisieren würden, wäre für die Kolumbianer ein Problem weniger. Ihre klischeehafte Art ist typisch für Leute die, über Kolumbie,n nur das Wort Paramilitärs in Verbindung bringen können. Schade, aber ich muss anmerken, dass diese Sorte von Leuten immer weniger hier in Deutschland wird!

  3. Ich glaube eher Sie haben keine Ahnung von Kolumbien. Ich persönlich habe meine Informationen von zwei befreundeten Studenten aus Kolumbien hier in Berlin, mit denen ich ausführliche Gespräche geführt habe über die aktuellen Verhältnisse.

    Paramilitär = Selbstverteidigungsgruppe?

    Wer verdeidigt sich hier? Was verteidigt er? Und vorallem, welchem Gesetz untersteht diese Gruppe?

    Vielleicht beantworten Sie sich erstmal diese Fragen. Und nein, Uribe war eine korrupte Marionette, genau wie sein Nachfolger. In Kolumbien ist alles bis auf die Armee in der Hand internationaler Konzerne. Die Wahl ist eine Farce, da der Präsident sowieso nichts zu sagen hat. Die Konzerne folgen schon seit Jahrzehnten ihren eigenen Gesetzen und sind keiner demokratischen Instanz Rechenschaft schuldig.

    Uribe hat nichts gegen diese Machtverhältnisse getan und auch in Zukunft wird nichts passieren in diese Richtung. Kolumbien ist wesentlich undemokratischer als Venezuela, Equador und Co., unsere beliebten linken Schurkenstaaten.

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    Wenn Sie es bisher nicht geschafft haben, sich selbst ein Bild der Situation Kolumbiens zu machen, sollten Sie sich hier gefälligst bedeckt halten. Sie haben offensichtlich keinen profunden Einblick in die Situation vor Ort und kennen höchstwahrscheinlich auch nicht den Kontext, aus dem ihre beiden Bekannten stammen. Viel Grips scheinen die jedenfalls nicht zu haben.

    Ich war mehrfach in Kolumbien, vor und nach Uribe. Wie dieser Mann das Land zum besseren verändert hat, ist bemerkenswert. Das Schlachten, von dem Sie hier im jugendlichen Leichtsinn sprechen, ist seitdem erst weniger geworden, man kann mittlerweile wieder durch das Land reisen und muss nicht wöchentlich die Zusammenfassungen der Entführungen lesen. Die FARC erhält keine Unterstützung durch das Volk, allenfalls durch ein paar verirrte Ideologen und die, die von ihr profitieren. Gelegentlich erhält sie Unterstützung aus Ecuador und Venezuela, was auch schon schlimm genug ist.
    Kolumbien geht in Lateinamerika seinen eigenen Weg, trotz schwieriger Ausgangssituation. Der Erfolg gibt ihnen recht, die Beschimpfungen aus den Nachbarstaaten, die allesamt auf emotionaler Ebene, jedoch mangels Argumenten nicht auf Sachebene erfolgen, rücken das Land zusammen. In einem Kontinent der Falschfahrer hat sich Kolumbien besonnen und Richtung gewechselt.

    Das Land hat sich seine eigene Hoffnung zurückerarbeitet. Vielleicht erklären Sie das mal Ihren Freunden.

    Wenn Sie es bisher nicht geschafft haben, sich selbst ein Bild der Situation Kolumbiens zu machen, sollten Sie sich hier gefälligst bedeckt halten. Sie haben offensichtlich keinen profunden Einblick in die Situation vor Ort und kennen höchstwahrscheinlich auch nicht den Kontext, aus dem ihre beiden Bekannten stammen. Viel Grips scheinen die jedenfalls nicht zu haben.

    Ich war mehrfach in Kolumbien, vor und nach Uribe. Wie dieser Mann das Land zum besseren verändert hat, ist bemerkenswert. Das Schlachten, von dem Sie hier im jugendlichen Leichtsinn sprechen, ist seitdem erst weniger geworden, man kann mittlerweile wieder durch das Land reisen und muss nicht wöchentlich die Zusammenfassungen der Entführungen lesen. Die FARC erhält keine Unterstützung durch das Volk, allenfalls durch ein paar verirrte Ideologen und die, die von ihr profitieren. Gelegentlich erhält sie Unterstützung aus Ecuador und Venezuela, was auch schon schlimm genug ist.
    Kolumbien geht in Lateinamerika seinen eigenen Weg, trotz schwieriger Ausgangssituation. Der Erfolg gibt ihnen recht, die Beschimpfungen aus den Nachbarstaaten, die allesamt auf emotionaler Ebene, jedoch mangels Argumenten nicht auf Sachebene erfolgen, rücken das Land zusammen. In einem Kontinent der Falschfahrer hat sich Kolumbien besonnen und Richtung gewechselt.

    Das Land hat sich seine eigene Hoffnung zurückerarbeitet. Vielleicht erklären Sie das mal Ihren Freunden.

  4. soso, von befreundeten Studenten...

    vielleicht fahren Sie mal selber ins Land und fragen einfach mal ein paar Leute mehr, was Sie von den ""pösen Terroristen" der FARC" halten. Allein für eine solche Verniedlichung der FARC werden ihnen nicht nur die 70% der Kolumbianer, die Santos (Uribe) gewählt haben, sondern mindest auch noch 29% der restlichen 30& ihre leider erschreckende Ahnunglosigkeit bescheinigen. Ich möchte an dieser Stelle nochmal daran Erinnern, dass vor 2 Jahren allein in Bogota 4 Mio Leute GEGEN die FARC(und nicht gegen die Paras) auf die Strasse gegangen sind. Kein Kolumbianer sieht diese Gruppe mehr als politisch motiviert an, es geht ihr allein um das Geld der Drogen. Leider gibt es im europäischen Raum, besonderes unter den Journalisten immer noch viel zu viele Idioten, die mehr oder weniger absichtlich Propaganda für diese Terrororganistation machen, so wie wir gestern wieder einmal in Arte sehen konnten.

    Vielleicht nehmen Sie einfach mal die wiederholte Mehrheitsentscheidung von den Menschen wahr, die es wissen müßten, nämlich die Kolumbianer selber.
    Übrigens haben sehr viele der "Oberschicht" diesmal nicht mehr Santos gewählt sondern Mockus. Der weiterhin harte Kurs gegen die Farc wird vor allem von den Armen in der Bevölkerung unterstüzt, die haben durch Vertreibungen, Zwangsarbeit und Erschiessungskomandos auch am meisten unter der FARC zu leiden gehabt.

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    Ich habe von den innenpolitischen Zuständen geredet, die ich aus 1. Quelle bestätigt bekommen habe. Sind Studenten jetzt keine verlässliche Quelle mehr? Ich will lediglich darauf hinweisen, dass die Verbrechen der Farc ein Witz sind gegen die Gewalt der Paramilitärs. Ob die Taten der FARC jetzt legitim sind, lasse ich mal dahingestellt, allerdings handelt es sich nicht um Terroristen. Es sind immer noch Freiheitskämpfer, die sich zugegebenermaßen nicht immer der richtigen Mittel bedienen. Hier der ursprüngliche 10 Punkte Plan der FARC:

    1. die Lösung des Konflikts mit politischen Mitteln;
    2. die Armee darf keine innenpolitischen Funktionen wahrnehmen;
    3. Durchsetzung der Gewaltenteilung zwischen Justiz und Politik, Pressefreiheit und demokratische Mitbestimmungsmöglichkeiten auf allen Ebenen;
    4. Stärkung des internen Konsums, Schutz der einheimischen Industrien vor ausländischer Konkurrenz sowie staatliche Kontrolle über den Energiesektor;
    5. Verwendung von 50 % des Staatshaushaltes für Sozialausgaben und 10 % für die Förderung der Wissenschaften;
    6. Einführung eines progressiven Steuersystems;
    7. Entwicklungsprogramme für ländliche Regionen;
    8. Revision der Energiepolitik und Neuverhandlung der Verträge zum Abbau der Bodenschätze mit den multinationalen Unternehmen;
    9. Aufbau souveräner, auf dem Recht auf Selbstbestimmung basierender Beziehungen zu allen Ländern der Welt;
    10. nicht-militärische Lösung des Drogenproblems.

    Ich habe von den innenpolitischen Zuständen geredet, die ich aus 1. Quelle bestätigt bekommen habe. Sind Studenten jetzt keine verlässliche Quelle mehr? Ich will lediglich darauf hinweisen, dass die Verbrechen der Farc ein Witz sind gegen die Gewalt der Paramilitärs. Ob die Taten der FARC jetzt legitim sind, lasse ich mal dahingestellt, allerdings handelt es sich nicht um Terroristen. Es sind immer noch Freiheitskämpfer, die sich zugegebenermaßen nicht immer der richtigen Mittel bedienen. Hier der ursprüngliche 10 Punkte Plan der FARC:

    1. die Lösung des Konflikts mit politischen Mitteln;
    2. die Armee darf keine innenpolitischen Funktionen wahrnehmen;
    3. Durchsetzung der Gewaltenteilung zwischen Justiz und Politik, Pressefreiheit und demokratische Mitbestimmungsmöglichkeiten auf allen Ebenen;
    4. Stärkung des internen Konsums, Schutz der einheimischen Industrien vor ausländischer Konkurrenz sowie staatliche Kontrolle über den Energiesektor;
    5. Verwendung von 50 % des Staatshaushaltes für Sozialausgaben und 10 % für die Förderung der Wissenschaften;
    6. Einführung eines progressiven Steuersystems;
    7. Entwicklungsprogramme für ländliche Regionen;
    8. Revision der Energiepolitik und Neuverhandlung der Verträge zum Abbau der Bodenschätze mit den multinationalen Unternehmen;
    9. Aufbau souveräner, auf dem Recht auf Selbstbestimmung basierender Beziehungen zu allen Ländern der Welt;
    10. nicht-militärische Lösung des Drogenproblems.

  5. Ich habe von den innenpolitischen Zuständen geredet, die ich aus 1. Quelle bestätigt bekommen habe. Sind Studenten jetzt keine verlässliche Quelle mehr? Ich will lediglich darauf hinweisen, dass die Verbrechen der Farc ein Witz sind gegen die Gewalt der Paramilitärs. Ob die Taten der FARC jetzt legitim sind, lasse ich mal dahingestellt, allerdings handelt es sich nicht um Terroristen. Es sind immer noch Freiheitskämpfer, die sich zugegebenermaßen nicht immer der richtigen Mittel bedienen. Hier der ursprüngliche 10 Punkte Plan der FARC:

    1. die Lösung des Konflikts mit politischen Mitteln;
    2. die Armee darf keine innenpolitischen Funktionen wahrnehmen;
    3. Durchsetzung der Gewaltenteilung zwischen Justiz und Politik, Pressefreiheit und demokratische Mitbestimmungsmöglichkeiten auf allen Ebenen;
    4. Stärkung des internen Konsums, Schutz der einheimischen Industrien vor ausländischer Konkurrenz sowie staatliche Kontrolle über den Energiesektor;
    5. Verwendung von 50 % des Staatshaushaltes für Sozialausgaben und 10 % für die Förderung der Wissenschaften;
    6. Einführung eines progressiven Steuersystems;
    7. Entwicklungsprogramme für ländliche Regionen;
    8. Revision der Energiepolitik und Neuverhandlung der Verträge zum Abbau der Bodenschätze mit den multinationalen Unternehmen;
    9. Aufbau souveräner, auf dem Recht auf Selbstbestimmung basierender Beziehungen zu allen Ländern der Welt;
    10. nicht-militärische Lösung des Drogenproblems.

    Antwort auf "@ hanzwurst"
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    Na herzlichen Glückwunsch. Führen Sie sich mal vor Augen, welchen dieser Punkte die FARC in den fast 50(!!!) Jahren ihrer Existenz erreicht hat???

    KEINEN EINZIGEN!

    Sie haben durch ihren bewaffneten Kampf maßgeblich zur Radikalisierung der Gegenparteien beigetragen und das gewaltttätige Millieu in Kolumbien dadurch doch erst so richtig angefeuert. Es gab in Jahrzehnten kein Vorankommen. Erst seitdem die kranken Ideologen von der Bildfläche verschwunden sind, erfolgt langsam eine Katharsis in der FARC.
    Wenn Sie einen Moment still sind, können Sie das Aufatmen der kolumbianischen Bevölkerung sogar bis hier hören.

    Es ist tragisch, dass Ihre Kollegen das nicht einsehen. Aber es soll ja Leute geben, die nach wie vor die RAF toll finden und Che-Guevara-Shirts tragen.

    Es ist ganz FALSCH,

    FARC bedeutet Toten, Terror und Drogen!!

    Freundlichen Grüßen aus Kolumbien!

    Na herzlichen Glückwunsch. Führen Sie sich mal vor Augen, welchen dieser Punkte die FARC in den fast 50(!!!) Jahren ihrer Existenz erreicht hat???

    KEINEN EINZIGEN!

    Sie haben durch ihren bewaffneten Kampf maßgeblich zur Radikalisierung der Gegenparteien beigetragen und das gewaltttätige Millieu in Kolumbien dadurch doch erst so richtig angefeuert. Es gab in Jahrzehnten kein Vorankommen. Erst seitdem die kranken Ideologen von der Bildfläche verschwunden sind, erfolgt langsam eine Katharsis in der FARC.
    Wenn Sie einen Moment still sind, können Sie das Aufatmen der kolumbianischen Bevölkerung sogar bis hier hören.

    Es ist tragisch, dass Ihre Kollegen das nicht einsehen. Aber es soll ja Leute geben, die nach wie vor die RAF toll finden und Che-Guevara-Shirts tragen.

    Es ist ganz FALSCH,

    FARC bedeutet Toten, Terror und Drogen!!

    Freundlichen Grüßen aus Kolumbien!

  6. Wenn Sie es bisher nicht geschafft haben, sich selbst ein Bild der Situation Kolumbiens zu machen, sollten Sie sich hier gefälligst bedeckt halten. Sie haben offensichtlich keinen profunden Einblick in die Situation vor Ort und kennen höchstwahrscheinlich auch nicht den Kontext, aus dem ihre beiden Bekannten stammen. Viel Grips scheinen die jedenfalls nicht zu haben.

    Ich war mehrfach in Kolumbien, vor und nach Uribe. Wie dieser Mann das Land zum besseren verändert hat, ist bemerkenswert. Das Schlachten, von dem Sie hier im jugendlichen Leichtsinn sprechen, ist seitdem erst weniger geworden, man kann mittlerweile wieder durch das Land reisen und muss nicht wöchentlich die Zusammenfassungen der Entführungen lesen. Die FARC erhält keine Unterstützung durch das Volk, allenfalls durch ein paar verirrte Ideologen und die, die von ihr profitieren. Gelegentlich erhält sie Unterstützung aus Ecuador und Venezuela, was auch schon schlimm genug ist.
    Kolumbien geht in Lateinamerika seinen eigenen Weg, trotz schwieriger Ausgangssituation. Der Erfolg gibt ihnen recht, die Beschimpfungen aus den Nachbarstaaten, die allesamt auf emotionaler Ebene, jedoch mangels Argumenten nicht auf Sachebene erfolgen, rücken das Land zusammen. In einem Kontinent der Falschfahrer hat sich Kolumbien besonnen und Richtung gewechselt.

    Das Land hat sich seine eigene Hoffnung zurückerarbeitet. Vielleicht erklären Sie das mal Ihren Freunden.

  7. Na herzlichen Glückwunsch. Führen Sie sich mal vor Augen, welchen dieser Punkte die FARC in den fast 50(!!!) Jahren ihrer Existenz erreicht hat???

    KEINEN EINZIGEN!

    Sie haben durch ihren bewaffneten Kampf maßgeblich zur Radikalisierung der Gegenparteien beigetragen und das gewaltttätige Millieu in Kolumbien dadurch doch erst so richtig angefeuert. Es gab in Jahrzehnten kein Vorankommen. Erst seitdem die kranken Ideologen von der Bildfläche verschwunden sind, erfolgt langsam eine Katharsis in der FARC.
    Wenn Sie einen Moment still sind, können Sie das Aufatmen der kolumbianischen Bevölkerung sogar bis hier hören.

    Es ist tragisch, dass Ihre Kollegen das nicht einsehen. Aber es soll ja Leute geben, die nach wie vor die RAF toll finden und Che-Guevara-Shirts tragen.

    • naja16
    • 21.06.2010 um 13:23 Uhr

    Vielleicht sollte man erwähnen, dass die Wahlbeteiligung bei 45 % lag. 45 % mal 69% gleich 31%, ergo der Konservative wurde von 31 % gewählt, ungefähr der Prozentsatz der Mittel- und Oberschicht. Die Streithähne hier im Forum haben wahrscheinlich unterschiedliche Bezugspunkte zu Kolumbien: die einen zur Mittel/Oberklasse und "Hanswurzt" eben zu den "Normalos"

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    Hanzwurst hat leider überhaupt gar keine Beziehung zu irgendjemanden in Kolumbien außer seinen Studentenfreunden, sonst würde er hier nicht so einen Unsinn schreiben.

    Ansonsten ist ihre Rechnung leider auch falsch. Wenn sie sich zu diesem Thema äußern möchten, dann lesen Sie bitte erst einmal in kolumbianischen Medien die Berichterstattung zur Wahl nach. Dann wüßten sie, dass Santos, wie ich schon einmal geschrieben habe, vornehmlich von den ärmeren Schichten gewählt wurde.

    Mir wäre Mockus auch sehr viel lieber gewesen, aber darum geht es nicht. Ich finde es einfach unbegreiflich, wie sich hier Leute, die noch nie, nicht einmal irgendwo in Südamerika, waren, hier Kommentare abgeben, als wüßten worüber sie sprechen.

    Offensichtlich hat die FARC es wenigstens geschafft, beschränkte Weltverbesserer in Europa soweit von ihrem "politischen Programm" zu überzeugen, dass sie wohl die einzigen sein dürften, die diese Verbrecherorganisation weiterhin unterstützt. In Kolumbien zumindest tut dass wirklich niemand mehr.

    Hanzwurst hat leider überhaupt gar keine Beziehung zu irgendjemanden in Kolumbien außer seinen Studentenfreunden, sonst würde er hier nicht so einen Unsinn schreiben.

    Ansonsten ist ihre Rechnung leider auch falsch. Wenn sie sich zu diesem Thema äußern möchten, dann lesen Sie bitte erst einmal in kolumbianischen Medien die Berichterstattung zur Wahl nach. Dann wüßten sie, dass Santos, wie ich schon einmal geschrieben habe, vornehmlich von den ärmeren Schichten gewählt wurde.

    Mir wäre Mockus auch sehr viel lieber gewesen, aber darum geht es nicht. Ich finde es einfach unbegreiflich, wie sich hier Leute, die noch nie, nicht einmal irgendwo in Südamerika, waren, hier Kommentare abgeben, als wüßten worüber sie sprechen.

    Offensichtlich hat die FARC es wenigstens geschafft, beschränkte Weltverbesserer in Europa soweit von ihrem "politischen Programm" zu überzeugen, dass sie wohl die einzigen sein dürften, die diese Verbrecherorganisation weiterhin unterstützt. In Kolumbien zumindest tut dass wirklich niemand mehr.

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