US-Armee Obama entlässt General McChrystal

US-Präsident Obama hat seinen Oberbefehlshaber in Afghanistan, General McChrystal, entlassen. Als Nachfolger benannte er David Petraeus.

Der Vertrauensbruch war zu groß: Stanley McChrystal wurde aus seinem Amt des Oberbefehlshabers in Afghanistan entlassen

Der Vertrauensbruch war zu groß: Stanley McChrystal wurde aus seinem Amt des Oberbefehlshabers in Afghanistan entlassen

US-Präsident Barack Obama hat den Oberbefehlshaber der Nato-Truppen in Afghanistan, Stanley McChrystal, entlassen . Damit zieht Obama die Konsequenzen aus kritischen Kommentaren des Militärs und seiner Berater über die Regierung. Nachfolger McChrystals wird der ehemalige Oberbefehlshaber im Irak, David Petraeus . Er leitet derzeit das US-Zentralkommando im Nahen und Mittleren Osten.

Zuvor war der Top-Kommandeur der USA im Afghanistan-Krieg ins Weiße Haus zitiert worden. Dort sollte er wegen seiner teilweise verächtlichen Bemerkungen Rede und Antwort stehen. Medienberichten zufolge soll McChrystal dort sein Rücktrittsgesuch eingereicht haben. Obama wollte aber erst nach einem persönlichen Gespräch über die Zukunft des Generals entscheiden. Offenbar hatte das Weiße Haus im Pentagon bereits eine Liste für mögliche Nachfolger angefordert.

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Zuvor hatte der US-Präsident dem hoch dekorierten General ein "schlechtes Urteilsvermögen" bescheinigt. Nach Angaben des Weißen Hauses war Obama "wütend" über die abfällige Kritik McChrystals an seiner Regierung, die in einem Artikel des Magazins Rolling Stone veröffentlicht worden war.

Die kritischen Äußerungen sind in einem Porträt über McChrystal enthalten. Unter dem Titel "The Runaway General" werden abfällige Zitate, Schilderungen und Gefühle des Generals sowie enger Mitarbeiter über Obama und andere Regierungsmitglieder wiedergegeben.

So schildert ein Mitarbeiter des Generals, dass sein "Boss" enttäuscht von seinem ersten Zweier-Treffen mit Obama im vergangenen Jahr gewesen sei: "Obama wusste ganz klar nichts über ihn". Der Präsident habe auch nicht sonderlich engagiert gewirkt – das bei der Begegnung "mit dem Mann, der seinen Sch...krieg leiten wird". Schon bei einem ersten Treffen mit führenden Offizieren fand der General den Schilderungen zufolge, dass Obama "eingeschüchtert" wirkte, sich nicht "wohl in seiner Haut" fühlte.

 
Leser-Kommentare
    • ddkddk
    • 23.06.2010 um 20:07 Uhr

    Deshalb gab es auch keinen Grund, ihn zu halten.

    Angetreten ist er mit dem Versprechen, dem Krieg eine Wende zu geben, wenn man ihn nur machen lässt und zusätzlich mehr Soldaten zur Verfügung stellt.

    Erreicht hat er sichtbar nichts.

    Entpuppt und entlarvt hat er sich jetzt als großspuriger und wohl auch dummer Wichtigtuer.

    Wenn Obama ihn nicht kennt, und das war ja der Fall, sonst hätte er ihn kaum ernannt, kann ein General ihm das genau so wenig zum Vorwurf machen, wie die Unkenntnis von Details des Krieges. Für diesen Zweck hat ein Präsident ja gerade seine Generäle und muss sich auf sie verlassen können. Ein amerikanischer Präsident hat ja schließlich noch andere Dinge zu tun, als sich in militärischem Kleinkram zu verlieren.

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    Armchair generals und Sesselfurzer wie gewisse Kommentatoren sollten sich vllt. mal lieber zurückhalten und drei Jahrzehnte militärische Erfahrung respektieren.

    Armchair generals und Sesselfurzer wie gewisse Kommentatoren sollten sich vllt. mal lieber zurückhalten und drei Jahrzehnte militärische Erfahrung respektieren.

  1. Armchair generals und Sesselfurzer wie gewisse Kommentatoren sollten sich vllt. mal lieber zurückhalten und drei Jahrzehnte militärische Erfahrung respektieren.

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    scheinen dem Denkvermögen nicht gerade zuträglich gewesen zu sein. Ähnlichkeiten zu gewissen Kommentatoren sind dabei natürlich zufällig. Entweder ist es ein gut inszenierter Selbstmord, oder der Herr General ist wirklich so dämlich. So oder so, er gehört entsorgt. Eigentlich müsste er heldenhaft den nächsten Angriff seiner Truppen leiten, aber vielleicht ist er dazu zu sehr "Sesselfurzer".

    "Erfahrung heißt gar nichts. Man kann seine Sache auch 35 Jahre schlecht machen."

    --Kurt Tucholsky

    ... die Klappen halten, wenn es um den Oberbefehlshaber geht. 60 push-ups, private...

    scheinen dem Denkvermögen nicht gerade zuträglich gewesen zu sein. Ähnlichkeiten zu gewissen Kommentatoren sind dabei natürlich zufällig. Entweder ist es ein gut inszenierter Selbstmord, oder der Herr General ist wirklich so dämlich. So oder so, er gehört entsorgt. Eigentlich müsste er heldenhaft den nächsten Angriff seiner Truppen leiten, aber vielleicht ist er dazu zu sehr "Sesselfurzer".

    "Erfahrung heißt gar nichts. Man kann seine Sache auch 35 Jahre schlecht machen."

    --Kurt Tucholsky

    ... die Klappen halten, wenn es um den Oberbefehlshaber geht. 60 push-ups, private...

  2. Ich würde diesen Krieg für gewinnbar halten, wenn endlich die ganzen Defätisten mit ihren selbsterfüllenden Prophezeihungen mal kurz die Luft anhalten würden.

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    Na dann, auf nach Afghanistan, wo zwischen korrupten Beamten und Taliban, die Schutzgelder von ihren offiziellen Kriegsgegnern einstecken, irgendwelche Soldaten in ihren Feldlagern darauf warten, dass ein Haufen abgedrehter "Kämpfer" sie überfällt und sie zurückschießen können.
    Der Krieg war nie gewinnbar, auch wenn das Leute wie Sie das wohl einfach nicht verstehen wollen. Es wäre vielleicht daher besser gewesen wenn die berüchtigten alten Kriegsleute, die man bekanntlich fern der Front findet, vor Beginn des Krieges die Luft öfter angehalten hätten. Die von Ihnen so geschmähten "Defätisten" hatten und haben nämlich recht.
    Auch einer der Feuerwehrleute, die am Ground Zero den Dreck aufgeräumt hatten, sagte während der Arbeiten, "ich hoffe nur, dass wir jetzt nicht irgendwo hingehen und dort die gleiche Katastrophe anrichten". Dummsäbelrassler Bush und oben genannte "alte Kriegsleute" haben nicht auf ihn gehört. Leider.

    Na dann, auf nach Afghanistan, wo zwischen korrupten Beamten und Taliban, die Schutzgelder von ihren offiziellen Kriegsgegnern einstecken, irgendwelche Soldaten in ihren Feldlagern darauf warten, dass ein Haufen abgedrehter "Kämpfer" sie überfällt und sie zurückschießen können.
    Der Krieg war nie gewinnbar, auch wenn das Leute wie Sie das wohl einfach nicht verstehen wollen. Es wäre vielleicht daher besser gewesen wenn die berüchtigten alten Kriegsleute, die man bekanntlich fern der Front findet, vor Beginn des Krieges die Luft öfter angehalten hätten. Die von Ihnen so geschmähten "Defätisten" hatten und haben nämlich recht.
    Auch einer der Feuerwehrleute, die am Ground Zero den Dreck aufgeräumt hatten, sagte während der Arbeiten, "ich hoffe nur, dass wir jetzt nicht irgendwo hingehen und dort die gleiche Katastrophe anrichten". Dummsäbelrassler Bush und oben genannte "alte Kriegsleute" haben nicht auf ihn gehört. Leider.

  3. scheinen dem Denkvermögen nicht gerade zuträglich gewesen zu sein. Ähnlichkeiten zu gewissen Kommentatoren sind dabei natürlich zufällig. Entweder ist es ein gut inszenierter Selbstmord, oder der Herr General ist wirklich so dämlich. So oder so, er gehört entsorgt. Eigentlich müsste er heldenhaft den nächsten Angriff seiner Truppen leiten, aber vielleicht ist er dazu zu sehr "Sesselfurzer".

    Antwort auf "Hmmmm...."
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    ja natürlich.

    "Eigentlich müsste er heldenhaft den nächsten Angriff seiner Truppen leiten, aber vielleicht ist er dazu zu sehr "Sesselfurzer"."

    Sollte ein rankniederer US-Soldat den Taliban lebend in die Hände fallen, dann Gute Nacht, insbesondere, wenn es ein 4-Sterne General ist.

    Generäle sind zu wertvoll um auf dem Schlachtfeld verheizt zu werden; das sagt aber nichts über ihre militärische Erfahrung aus

    Gekürzt. Bitte bleiben Sie bei einem sachlichen Ton. Die Redaktion/cs

    Lesen Sie sich doch mal etwas über die Biographie von Herrn McChrystal. Sesselfurzer? Der Mann hat persönlich an Razzien im Irak teilgenommen und nicht zuletzt JSOC geleitet. Ich sage Ihnen mit Absicht nicht, was das für eine Einrichtung ist, um Sie dazu zu zwingen sich zu informieren.
    Was sich manche hier erlauben...

    ja natürlich.

    "Eigentlich müsste er heldenhaft den nächsten Angriff seiner Truppen leiten, aber vielleicht ist er dazu zu sehr "Sesselfurzer"."

    Sollte ein rankniederer US-Soldat den Taliban lebend in die Hände fallen, dann Gute Nacht, insbesondere, wenn es ein 4-Sterne General ist.

    Generäle sind zu wertvoll um auf dem Schlachtfeld verheizt zu werden; das sagt aber nichts über ihre militärische Erfahrung aus

    Gekürzt. Bitte bleiben Sie bei einem sachlichen Ton. Die Redaktion/cs

    Lesen Sie sich doch mal etwas über die Biographie von Herrn McChrystal. Sesselfurzer? Der Mann hat persönlich an Razzien im Irak teilgenommen und nicht zuletzt JSOC geleitet. Ich sage Ihnen mit Absicht nicht, was das für eine Einrichtung ist, um Sie dazu zu zwingen sich zu informieren.
    Was sich manche hier erlauben...

  4. General McChrystal hat einen sehr kompetenten Job in Afghanistan geleistet. Hat jemand wirklich erwartet, dass ein Mann eine 180° Wende in Afghanistan bewirken kann? Ich bitte Sie.
    Schonmal was von COIN gehört?. Wahrscheinlich nicht. Darüber erfährt man nämlich nichts in den Medien. Man muss schon ein bisschen mehr tun, als Tagesschau zu gucken, um zu wissen was in Afghanistan passiert.

  5. ja natürlich.

    "Eigentlich müsste er heldenhaft den nächsten Angriff seiner Truppen leiten, aber vielleicht ist er dazu zu sehr "Sesselfurzer"."

    Sollte ein rankniederer US-Soldat den Taliban lebend in die Hände fallen, dann Gute Nacht, insbesondere, wenn es ein 4-Sterne General ist.

    Generäle sind zu wertvoll um auf dem Schlachtfeld verheizt zu werden; das sagt aber nichts über ihre militärische Erfahrung aus

    Gekürzt. Bitte bleiben Sie bei einem sachlichen Ton. Die Redaktion/cs

  6. Lesen Sie sich doch mal etwas über die Biographie von Herrn McChrystal. Sesselfurzer? Der Mann hat persönlich an Razzien im Irak teilgenommen und nicht zuletzt JSOC geleitet. Ich sage Ihnen mit Absicht nicht, was das für eine Einrichtung ist, um Sie dazu zu zwingen sich zu informieren.
    Was sich manche hier erlauben...

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    • ddkddk
    • 23.06.2010 um 21:10 Uhr

    mit ihrer Verehrung für großspurige Kommandeure.

    Auch wenn McChrystal ein furchtloser Haudrauf war, hier hat er offensichtlich versagt und sein Abgang ist wirklich nicht mit Ruhm bekleckert.

    Allerdings muss man ehrlich eins zugeben:

    Das was er sich vorgenommen hat, war nicht zu schaffen und es wird auch von keinem anderen geschafft werden.

    Was ihm vorzuwerfen ist, ist lediglich die großsprecherische Behauptung, es zu schaffen und den USA die Hoffnung zu machen, diesen hoffnungslosen Krieg zu gewinnen.

    Lesen sie doch bitte meinen Kommentar im Kontext (es ist ja eine Antwort),und denken mal kurz nach. Vielleicht dämmert es ihnen dann mit dem "Sesselfurzer". Sie wollen mich zu etwas zwingen? Witzbold!
    Auch wenn der Herr General ein Held sein mag, er hat sich halt dämlich angestellt, oder geschickt, siehe mein Kommentar.

    "Ich sage Ihnen mit Absicht nicht, was das für eine Einrichtung ist, um Sie dazu zu zwingen sich zu informieren."

    Warum denn nicht? Damit wir alle der gleiche Propagnada erliegen wie Sie?

    Teilen Sie uns doch einfahc mit, warum diese "JOSC" mehr Recht - von mir aus auch Rechter - hat, als der Rest der welt-

    • ddkddk
    • 23.06.2010 um 21:10 Uhr

    mit ihrer Verehrung für großspurige Kommandeure.

    Auch wenn McChrystal ein furchtloser Haudrauf war, hier hat er offensichtlich versagt und sein Abgang ist wirklich nicht mit Ruhm bekleckert.

    Allerdings muss man ehrlich eins zugeben:

    Das was er sich vorgenommen hat, war nicht zu schaffen und es wird auch von keinem anderen geschafft werden.

    Was ihm vorzuwerfen ist, ist lediglich die großsprecherische Behauptung, es zu schaffen und den USA die Hoffnung zu machen, diesen hoffnungslosen Krieg zu gewinnen.

    Lesen sie doch bitte meinen Kommentar im Kontext (es ist ja eine Antwort),und denken mal kurz nach. Vielleicht dämmert es ihnen dann mit dem "Sesselfurzer". Sie wollen mich zu etwas zwingen? Witzbold!
    Auch wenn der Herr General ein Held sein mag, er hat sich halt dämlich angestellt, oder geschickt, siehe mein Kommentar.

    "Ich sage Ihnen mit Absicht nicht, was das für eine Einrichtung ist, um Sie dazu zu zwingen sich zu informieren."

    Warum denn nicht? Damit wir alle der gleiche Propagnada erliegen wie Sie?

    Teilen Sie uns doch einfahc mit, warum diese "JOSC" mehr Recht - von mir aus auch Rechter - hat, als der Rest der welt-

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