G-20-Gipfel Obama warnt vor rigorosem Sparen
Barack Obama versucht, die anderen großen Industrienationen von übertriebenen Sparmaßnahmen abzubringen. Dies könne die Erholung der Weltwirtschaft beeinträchtigen.
© Brendan Smialowski/Getty Images

Barack Obama will einen wirtschafts- und finanzpolitischen Fokus auf dem G 20-Gipfel setzen
Ein Schuldenabbau sei zwar in vielen Ländern notwendig, er dürfe aber nicht die weltweite Konsumnachfrage schwächen, hieß es in einem Schreiben von US-Präsident Barack Obama. "Es ist wichtig, dass der Zeitpunkt und die Geschwindigkeit einer Haushaltskonsolidierung zu den Bedürfnissen der Weltwirtschaft passen." Mit dieser Forderung an seine Kollegen hat Obama die Basis für heftige Diskussionen über die wirtschafts- und finanzpolitischen Prioritäten auf dem bevorstehenden G-20-Gipfel in Kanada gelegt.
Der Brief richtet sich rund eine Woche vor dem Gipfel im kanadischen Toronto vor allem an die europäischen Staaten, die wegen der Schuldenkrise ihre Haushalte konsolidieren wollen. Die USA wollen die Weltkonjunktur dagegen notfalls auch mit Schulden ankurbeln. Eine gemeinsame Linie bei der Wirtschaftspolitik und Finanzmarktkontrolle droht bei dem Treffen zu scheitern.
Die Erholung der Wirtschaft müsse für die Gruppe der stärksten Industrienationen und aufstrebenden Volkswirtschaften weiterhin "höchste Priorität" haben. "Wir haben außerordentlich hart gearbeitet, das Wachstum wieder in Schwung zu bringen; wir dürfen nicht zulassen, dass es jetzt ins Stocken gerät oder schwächer wird", heißt es in dem Schreiben, das der deutschen Presseagentur vorliegen soll und dessen Existenz vom Weißen Haus aber noch nicht bestätigt wurde.
Zugleich äußerte sich Obama besorgt über die Schwäche der privaten Nachfrage und die andauernde Exportlastigkeit in einigen Ländern mit hohen Außenhandelsüberschüssen. Diese Aussage zielt offensichtlich auf Länder wie China, Japan und Deutschland, die gerade auch im Handel mit den USA seit Langem hohe Überschüsse erzielen und von denen die USA mehr Impulse für die Weltwirtschaft verlangen.
Mit Blick auf den seit Jahren schwelenden Wechselkursstreit der USA mit China schreibt Obama, dass für eine gesunde Weltwirtschaft die Wechselkurse vom Markt geregelt werden müssten. Die USA beklagen seit Langem, dass China den Wechselkurs seiner Währung zu niedrig hält, um chinesische Exporte zu begünstigen. Obama versicherte, dass er auch in den USA auf nachhaltig solide Staatsfinanzen hinarbeite.
Die Gruppe der 20 trifft sich in der kommenden Woche zu ihrem vierten Gipfel, um über Maßnahmen zur Stabilisierung der Weltwirtschaft nach der weltweiten Rezession und über Konsequenzen für das Finanzsystem zu beraten. Die Teilnehmer repräsentieren zwei Drittel der Weltbevölkerung, 85 Prozent der globalen Wirtschaftskraft und einen Großteil des weltweiten Handels.
- Datum 18.06.2010 - 14:47 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa, Reuters
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"Es ist wichtig, dass der Zeitpunkt und die Geschwindigkeit einer Haushaltskonsolidierung zu den Bedürfnissen der Weltwirtschaft passen."
Die Bedürfnisse der Weltwirtschaft bestehen im Exodus aus dem 2%Wachstumszwang-Tyrannei und im Übergang in eine Weltordnung, die auf ein 'nachhaltiges Wirtschaften' organisiert ist und nicht ein 2%Wachstum braucht, um die Existenz der Kapitalstockmaximerer ztu garantieren.
Eine neue Weltordnung des 'Wohlstands ohne Wachtum' steht ante portas. Evolutionsprozess-logisch ist das die Wegeordnung des KREATIVEN Akzelerations-/Evolutionspfades. Dieser wird organisiert durch Knappheiten von Energie- und Kapitalstockeinsatz (= Fremdleistungseinsatz) . Er zwingt alle Akteuere zur Ressourceneffizienz. Diese Knappheit ist durch eine Steuersystemrevolution und -Umkehr simuliert herstellbar. Energie- und Sachkapitalsteuern treten an die Stelle Steuern auf Leistungseinkommen und Leistungsergebnisse/Mehrwert. Diese simulierte Knappheit macht Menschen KREATIV und selbstleistungs-motiviert und die Institutionen KREATIV und stellt Vollbeschäftigung gesteuert her.
Dieses KREATIVE Weltordnungsprojekt muß die Antwort auf Obamas Weiter-So-Konzept sein. Glasnost zum 2%Wachstumszwang-Regime und eine globale Perestroika sind das Gebot der Stunde.
Müsste er auch nicht. Genau so wenig, wie die anderen Staaten der elitären G-20.
Sie müssten lediglich der internationalen Einführung der Finanztransaktionssteuer zustimmen und diese zügig einführen! Dann käme endlich genug Geld in die leeren Staatskassen und damit wären dann auch die unliebsamen Sparprogramme obsolet.
Dies hätte gleichzeitig noch den "angenehmen" Nebeneffekt, dass die üblen Spekulanten vielleicht ein wenig weniger schnell bei der Hand wären, um bei jeder sich irgendwie bietenden Gelegenheit - auch gerne schon mal zum eklatanten Nachteil von Währungen und ganzen Staaten -, mal gerade 'ne lockere Runde zu zocken!
Es bedarf nur etwa mehr Mumm, um der mächtigen neoliberalen Lobbykratie endlich den Fuß (mit aller Wucht!) in den Allerwertesten zu heben, damit das Primat des Staates wieder die Oberhand erhält und Demokratie wieder den Rang erhält, den sie dem Namen nach bekleiden haben sollte: Herrschaft des Volkes!
In Anbetracht der Selbstgefälligkeit, mit der G-20 sich doch immer selbst inszeniert und seine wirtschaftlichen Muskeln spielen lässt, sollte es doch möglich sein, der staatlichen Souveränität, nebst den demokratisch eingesetzten Verfassungsorgane, angemessen Geltung zu verschaffen! Auch gegen eine internationale Bande von neoliberalen Hasardeuren, Spekulanten, Raubtier-Kapitalisten, Heuschrecken, Bankstern, Boni-Manager und den anderen Arten von Ungeziefer, die auf unserem schönen Planeten, mit Mensch und Natur, ihr widerliches Unwesen treiben!
"Sie müssten lediglich der internationalen Einführung der Finanztransaktionssteuer zustimmen und diese zügig einführen! Dann käme endlich genug Geld in die leeren Staatskassen und damit wären dann auch die unliebsamen Sparprogramme obsolet."
Zum einen. Es wird aber unumgänglich sein, gleichzeitig die Besitzer von Nettokapitalvermögen stärker zu besteuern, um die Schieflagen, die in Folge der neoliberalen Politik in den vergangenen Jahren entstanden sind und mittlerweile systemisch bedrohend geworden sind, zu beseitigen. Die Wiedereinführung oder Erhöhung von Vermögenssteuern zählt ebenfalls dazu, um den Faktor Arbeit zu entlasten, weil besonders im Bereich des Mittelstandes die abhängig Beschäftigung durch die Doppelkeule Steuern Abgaben besonders hart getroffen werden.
"Dies hätte gleichzeitig noch den "angenehmen" Nebeneffekt, dass die üblen Spekulanten vielleicht ein wenig weniger schnell bei der Hand wären, um bei jeder sich irgendwie bietenden Gelegenheit - auch gerne schon mal zum eklatanten Nachteil von Währungen und ganzen Staaten -, mal gerade 'ne lockere Runde zu zocken!"
Zusammen mit einer verschärften Börsen- und Finanzmarktregulierung muß das Kasino endlich ausgetrocknet werden.
.....wie Sie es sehen, wenn eine Gruppe riesige Mengen Geld als Steuer oder Abgaben den Menschen weg- sowie am Geldmarkt irrsinnige Summen aufnimmt um sie in ein gesellschaftliches Experiment zu stecken, das dem Volk die Existenz entziehen kann, wenn es scheitert, aber das Leben der Gruppe wunderbar zu rechtfertigen scheint und finanziert.
Das erklärt diese Gruppe dem Volk mit großen Worten: Generationenvertrag, Solidarität oder dem Deutschen Weg und erschleicht die Unterwürfigkeit zum Ponziplan mit falschen Versprechen der Sicherheit für die individuelle Zukunft, während sie das der Gruppe bekannte Ende über Jahrzehnte mit Falschaussagen vernebelt wie: "Die Rente ist sicher" oder "Man soll einem Menschen den sozialen Stand am Gebiss nicht ansehen dürfen".
Da ist mir "eine internationale Bande von neoliberalen Hasardeuren, Spekulanten, Raubtier-Kapitalisten, Heuschrecken, Bankstern, Boni-Manager und den anderen Arten von Ungeziefer", die lediglich nach der Regulierung leben, die die oben beschriebene Gruppe gemacht hat, allemal lieber. Sogar ein Verbrecher wie Maddoff scheint da nur ein Kleinkrimmineller, wenn man im Vergleich die Schadensbilanzen bewertet.
Wenn dann das Experiment schlecht lief, er dann hergeht und dem Volk -wie zu erwarten war- beginnt seine Versprechen fürs Alter, der Existenzsicherung oder die medizinische Versorgung zu streichen.
"Sie müssten lediglich der internationalen Einführung der Finanztransaktionssteuer zustimmen und diese zügig einführen! Dann käme endlich genug Geld in die leeren Staatskassen und damit wären dann auch die unliebsamen Sparprogramme obsolet."
Zum einen. Es wird aber unumgänglich sein, gleichzeitig die Besitzer von Nettokapitalvermögen stärker zu besteuern, um die Schieflagen, die in Folge der neoliberalen Politik in den vergangenen Jahren entstanden sind und mittlerweile systemisch bedrohend geworden sind, zu beseitigen. Die Wiedereinführung oder Erhöhung von Vermögenssteuern zählt ebenfalls dazu, um den Faktor Arbeit zu entlasten, weil besonders im Bereich des Mittelstandes die abhängig Beschäftigung durch die Doppelkeule Steuern Abgaben besonders hart getroffen werden.
"Dies hätte gleichzeitig noch den "angenehmen" Nebeneffekt, dass die üblen Spekulanten vielleicht ein wenig weniger schnell bei der Hand wären, um bei jeder sich irgendwie bietenden Gelegenheit - auch gerne schon mal zum eklatanten Nachteil von Währungen und ganzen Staaten -, mal gerade 'ne lockere Runde zu zocken!"
Zusammen mit einer verschärften Börsen- und Finanzmarktregulierung muß das Kasino endlich ausgetrocknet werden.
.....wie Sie es sehen, wenn eine Gruppe riesige Mengen Geld als Steuer oder Abgaben den Menschen weg- sowie am Geldmarkt irrsinnige Summen aufnimmt um sie in ein gesellschaftliches Experiment zu stecken, das dem Volk die Existenz entziehen kann, wenn es scheitert, aber das Leben der Gruppe wunderbar zu rechtfertigen scheint und finanziert.
Das erklärt diese Gruppe dem Volk mit großen Worten: Generationenvertrag, Solidarität oder dem Deutschen Weg und erschleicht die Unterwürfigkeit zum Ponziplan mit falschen Versprechen der Sicherheit für die individuelle Zukunft, während sie das der Gruppe bekannte Ende über Jahrzehnte mit Falschaussagen vernebelt wie: "Die Rente ist sicher" oder "Man soll einem Menschen den sozialen Stand am Gebiss nicht ansehen dürfen".
Da ist mir "eine internationale Bande von neoliberalen Hasardeuren, Spekulanten, Raubtier-Kapitalisten, Heuschrecken, Bankstern, Boni-Manager und den anderen Arten von Ungeziefer", die lediglich nach der Regulierung leben, die die oben beschriebene Gruppe gemacht hat, allemal lieber. Sogar ein Verbrecher wie Maddoff scheint da nur ein Kleinkrimmineller, wenn man im Vergleich die Schadensbilanzen bewertet.
Wenn dann das Experiment schlecht lief, er dann hergeht und dem Volk -wie zu erwarten war- beginnt seine Versprechen fürs Alter, der Existenzsicherung oder die medizinische Versorgung zu streichen.
.....recht. Wenn wir Pech haben, kann die zu frühe Reduzierung der Staatsausgaben die Wirtschaft abwürgen. Das ist eine ganz triviale Tatsache.
Die Frage, die der Wähler seinem Repräsentanten stellen muss, ist wie das Paket wirken wird, das die Regierung vorschlägt. Welche Folgen werden wen und in welchem Zeitablauf treffen? Wie wirkt das Paket alleine und wie im Verbund mit den anderen europäischen Ausgabenreduzierungen? Wenn ein Abgeordneter da keine genauen Kenntnisse hat, sollte man ihn nicht wählen.
Vor allem muss man Fragen, wie die anderen Länder das deutsche Verhalten beurteilen. Man scheint zunehmend den Anderen als seniler Trittbrettfahrer und als Risiko für sie. Hier gilt der Satz aber nicht, es lebe sich völlig uncheniert nach zerstörtem Ruf. Der Druck kann nämlich unangenehm werden. Das gilt vor allem für Maßnahmen aus der EU, die nach dem Lissabonner Vertrag in vielen Bereichen nun Deutschland zwingen kann, wie wir bei den Stützungspaketen für Südeuropa gerade sahen.
Obama hat also Recht, aber warum kuscht Merkel nicht wie sonst immer bei jedem Blödsinn wie etwa dem "Klima"? Ausgerechnet hier, wenn wir uns nur zu unserem eigenen Schaden kaputtsparen, predigen Politiker wie die sogenannten "Experten" mit Unterstützung der Massenmedien weiter das Sparen. Kommunen verzichten auf sinnvolle Investitionen (nein, nicht in den "Klimaschutz"), streichen bei Bädern und Büchereien und beim Personal und werden so die Krise immer noch mehr verschärfen.
So dämlich können die doch alle zusammen nicht sein. In jeder Wirtschaftskrise wird den Leuten das "Sparen" in den Massenmedien gepredigt, weil Krisen durch das Sparen verursacht werden. Das "Sparen" selbst wird am Anfang durch Hochzinspolitik ausgelöst, später sorgen Krise und Deflation für ihre Selbstverstärkung.
Der Markt tendiert eben nicht zum Gleichgewicht, sondern das Ungleichgewicht verstärkt sich. Die Krise motiviert aus Einzelinteresse zum Sparen, wodurch die Krise sich verstärkt und das Gesamtinteresse noch mehr Schaden erleidet. Kaputtsparen eben, was unsere Politiker dem Volk am liebsten predigen; um dann noch den Reichen die Steuern zu senken und sich als Leistungsträger die Diäten zu erhöhen.
"Obama hat also Recht, aber warum kuscht Merkel nicht wie sonst immer bei jedem Blödsinn wie etwa dem "Klima"? Ausgerechnet hier, wenn wir uns nur zu unserem eigenen Schaden kaputtsparen, predigen Politiker wie die sogenannten "Experten" mit Unterstützung der Massenmedien weiter das Sparen. Kommunen verzichten auf sinnvolle Investitionen (nein, nicht in den "Klimaschutz"), streichen bei Bädern und Büchereien und beim Personal und werden so die Krise immer noch mehr verschärfen."
Jetzt, wo Merkel wirklich mal auf die Ratschläge hören könnte, weil sie wirtschaftlich vernünftig sind, fällt ihr ein, daß Deutschland ein souveränes Land ist.
"Die USA wollen die Weltkonjunktur dagegen notfalls auch mit Schulden ankurbeln."
Die USA als das Defizitland Nr. 1 müßten normalerweise sparen, weil sie bis über die Halskrause verschuldet sind. Die Rolle des Dollars als Weltleitwährung gibt der US-Regierung aber gewisse Vorteile, genau wie der rel. geringe Exportanteil am BIP. Deutschland als ein Überschußland, das seit Jahren chronisch zu wenig konsumiert, müßte jetzt aber gerade energische Maßnahmen zur Belebung des einheimischen Konsums betreiben, und sei es unter Inkaufnahme von zeitweilig höherer Neuverschuldung, die auf Grund der Krise so oder so entsteht. Die Steuerreform, wie von der viel geschmähten FDP für 2011 mit einer Entlastung von 24 Mrd. Euro ursprünglich geplant, wäre so gesehen sinnvoll, vorausgesetzt, sie greift im mittleren Einkommensbereich.
"Obama hat also Recht, aber warum kuscht Merkel nicht wie sonst immer bei jedem Blödsinn wie etwa dem "Klima"? Ausgerechnet hier, wenn wir uns nur zu unserem eigenen Schaden kaputtsparen, predigen Politiker wie die sogenannten "Experten" mit Unterstützung der Massenmedien weiter das Sparen. Kommunen verzichten auf sinnvolle Investitionen (nein, nicht in den "Klimaschutz"), streichen bei Bädern und Büchereien und beim Personal und werden so die Krise immer noch mehr verschärfen."
Jetzt, wo Merkel wirklich mal auf die Ratschläge hören könnte, weil sie wirtschaftlich vernünftig sind, fällt ihr ein, daß Deutschland ein souveränes Land ist.
"Die USA wollen die Weltkonjunktur dagegen notfalls auch mit Schulden ankurbeln."
Die USA als das Defizitland Nr. 1 müßten normalerweise sparen, weil sie bis über die Halskrause verschuldet sind. Die Rolle des Dollars als Weltleitwährung gibt der US-Regierung aber gewisse Vorteile, genau wie der rel. geringe Exportanteil am BIP. Deutschland als ein Überschußland, das seit Jahren chronisch zu wenig konsumiert, müßte jetzt aber gerade energische Maßnahmen zur Belebung des einheimischen Konsums betreiben, und sei es unter Inkaufnahme von zeitweilig höherer Neuverschuldung, die auf Grund der Krise so oder so entsteht. Die Steuerreform, wie von der viel geschmähten FDP für 2011 mit einer Entlastung von 24 Mrd. Euro ursprünglich geplant, wäre so gesehen sinnvoll, vorausgesetzt, sie greift im mittleren Einkommensbereich.
"Obama hat also Recht, aber warum kuscht Merkel nicht wie sonst immer bei jedem Blödsinn wie etwa dem "Klima"? Ausgerechnet hier, wenn wir uns nur zu unserem eigenen Schaden kaputtsparen, predigen Politiker wie die sogenannten "Experten" mit Unterstützung der Massenmedien weiter das Sparen. Kommunen verzichten auf sinnvolle Investitionen (nein, nicht in den "Klimaschutz"), streichen bei Bädern und Büchereien und beim Personal und werden so die Krise immer noch mehr verschärfen."
Jetzt, wo Merkel wirklich mal auf die Ratschläge hören könnte, weil sie wirtschaftlich vernünftig sind, fällt ihr ein, daß Deutschland ein souveränes Land ist.
"Die USA wollen die Weltkonjunktur dagegen notfalls auch mit Schulden ankurbeln."
Die USA als das Defizitland Nr. 1 müßten normalerweise sparen, weil sie bis über die Halskrause verschuldet sind. Die Rolle des Dollars als Weltleitwährung gibt der US-Regierung aber gewisse Vorteile, genau wie der rel. geringe Exportanteil am BIP. Deutschland als ein Überschußland, das seit Jahren chronisch zu wenig konsumiert, müßte jetzt aber gerade energische Maßnahmen zur Belebung des einheimischen Konsums betreiben, und sei es unter Inkaufnahme von zeitweilig höherer Neuverschuldung, die auf Grund der Krise so oder so entsteht. Die Steuerreform, wie von der viel geschmähten FDP für 2011 mit einer Entlastung von 24 Mrd. Euro ursprünglich geplant, wäre so gesehen sinnvoll, vorausgesetzt, sie greift im mittleren Einkommensbereich.
@5 Zitat :"Deutschland als ein Überschußland, das seit Jahren chronisch zu wenig konsumiert, müßte jetzt aber gerade energische Maßnahmen zur Belebung des einheimischen Konsums betreiben, und sei es unter Inkaufnahme von zeitweilig höherer Neuverschuldung, die auf Grund der Krise so oder so entsteht."
Haben wir heute wirklich keine anderen Ideen mehr als ständig auf eine wenig aussagende Kennzahl wie das BIP zu starren und nach mehr Konsum zu rufen?
Vielleicht gibt es ja einen Teil in der Bevölkerung, der gar keine Lust mehr darauf hat, nur zu arbeiten um zu konsumieren und sich damit im Hamsterrad der Konsumlobby wiederzufinden. Vielleicht haben diese Menschen ja entdeckt, dass Konsum allein nicht glücklich macht, dass es vielleicht noch ganz andere Werte auf dieser Welt gibt.
Fragen Sie sich einfach mal, mit welcher Wahrscheinlichkeit sie sich am Tag X am Sterbebett fragen werden, ob Sie in Ihrem Leben wohl genug konsumiert haben. Oder kommt da dann vielleicht doch eher die Frage hoch, ob Sie sich genug Zeit für Ihren Partner, Ihre Kinder, Ihre Freunde und sich selbst genommen haben. Viele Menschen werden sich diese Frage eher mit nein als mit ja beantworten müssen – weil sie ihre Zeit mit konsumieren verbracht haben.
Vielleicht sollten wir anstatt auf das BIP zu starren mal eine neue Kennzahl entwerfen z.B. QOL wie "quality of live", dann würden wir erkennen, wie arm wir in manchen Belangen hier in den Industrieländern sind.
@5 Zitat :"Deutschland als ein Überschußland, das seit Jahren chronisch zu wenig konsumiert, müßte jetzt aber gerade energische Maßnahmen zur Belebung des einheimischen Konsums betreiben, und sei es unter Inkaufnahme von zeitweilig höherer Neuverschuldung, die auf Grund der Krise so oder so entsteht."
Haben wir heute wirklich keine anderen Ideen mehr als ständig auf eine wenig aussagende Kennzahl wie das BIP zu starren und nach mehr Konsum zu rufen?
Vielleicht gibt es ja einen Teil in der Bevölkerung, der gar keine Lust mehr darauf hat, nur zu arbeiten um zu konsumieren und sich damit im Hamsterrad der Konsumlobby wiederzufinden. Vielleicht haben diese Menschen ja entdeckt, dass Konsum allein nicht glücklich macht, dass es vielleicht noch ganz andere Werte auf dieser Welt gibt.
Fragen Sie sich einfach mal, mit welcher Wahrscheinlichkeit sie sich am Tag X am Sterbebett fragen werden, ob Sie in Ihrem Leben wohl genug konsumiert haben. Oder kommt da dann vielleicht doch eher die Frage hoch, ob Sie sich genug Zeit für Ihren Partner, Ihre Kinder, Ihre Freunde und sich selbst genommen haben. Viele Menschen werden sich diese Frage eher mit nein als mit ja beantworten müssen – weil sie ihre Zeit mit konsumieren verbracht haben.
Vielleicht sollten wir anstatt auf das BIP zu starren mal eine neue Kennzahl entwerfen z.B. QOL wie "quality of live", dann würden wir erkennen, wie arm wir in manchen Belangen hier in den Industrieländern sind.
Das andere Länder schon seit einiger Zeit den Merkantilismus der deutschen Wirtschaft beklagen, wird in den hiesigen Medien häufig mit "die sind doch nur neidisch" abgetan.
Tatsache ist jedoch, das ein Gros der Euro-Zone es geschafft hat, während des Konjunkturaufschwungs vor der Krise ihre Schulden zu reduzieren, Deutschland aber nicht. Man kann das sehr leicht mit erhöhten Ausgaben durch Aufstocken von Niedriglöhnen, Mindereinnahmen durch Absenken des Spitzensteuersatzes u.ä. oder auch der sinkenden Binnennachfrage durch fortgesetzte Lohnerhöhungsverzichte erklären (Reallöhne sind in den letzten 20 Jahren um 19% gesunken, in allen anderen Ländern mehr oder weniger inflationsangepasst gestiegen). Warum wir jetzt trotz zehnjähriger nutzloser Sparpolitik noch mehr sparen sollen, entzieht sich jeglicher Logik oder Wirtschaftsweisheit und wird, da hat Obama recht, die Konjunktur wieder abwürgen.
Gefragt wären sinnvolle Investitionen, die auch zur Schaffung von richtigen Arbeitsplätzen (keine staatsfinanzierten Scheinarbeitsplätze) führen und eine Beteiligung der Verursacher der Krise an deren Kosten sowie eine Regulierung des Finanzmarkts.
Grundsätzlich treffen hier zwischen den USA und Europa zwei Welten aufeinander, die von je her in vielen Bereichen auseinander liegen. Aus meiner Sicht macht es sich Hr. Obama bzw. die USA ein wenig zu einfach. Mit dem Sicherheitsgurt der Weltwährung angeschnallt, lässt es sich nun einmal etwas leichter Schulden machen als sonst. Betrachtet man die echten Zahlen der USA, so sind die USA in absehbarer Zeit nicht mehr weit von griechischen Verhältnissen entfernt. Wohin das Leben auf Pump führt müssten gerade viele US-Amerikaner am eigenen Leib verspürt haben. Dass man eine Wirtschaft auch kaputtsparen kann ist hinlänglich bekannt, dass man aber durch gezielte Maßnahmen mit geringen Auswirkungen auf das BIP auch sparen kann, ist Mr. Obama aber offensichtlich nicht bekannt. Weiters scheint Mr. Obama noch nie etwas von Zinseszinsen gehört zu haben und davon dass erkauftes Wirtschaftswachstum irgendwann zurückzuzahlen ist.
Die
Weiters kann ich „KasperKlatsche“ nur beipflichten, wenn er schreibt, dass man durch eine Finanztransaktionssteuer mehrere Vorteile auf einmal bekommen könnte. Gleiches gilt für eine längst überfällige Umstellung des Steuersystems auf die höhere Besteuerung von Ressourcen bei gleichzeitiger Entlastung der Arbeit wie auch im Beitrag von RüdigerKalupner gefordert.
Leider erstickt die Politik diesseits und jenseits des Atlantiks im Würgegriff des Lobbyismus, so dass Veränderungen zu einer anderen Weltordnung erst dann möglich erscheinen, wenn der Karren an der Wand zerschellt ist. Nur ist es dann um Vieles schmerzhafter. Dies aber wiederum kümmert unsere kurzsichtigen Politiker offensichtlich nur wenig – Politiker mit Weitblick und Rückgrat zählen leider auch zu einer aussterbenden Rasse.
Umso mehr glaube ich, dass der Einzelne seine Marktmacht heute mehr denn je nützen muss, um gezielt Veränderungen zu provozieren. Dazu gehört Mut, Engagement und Energie. Ständig zu jammern und sich zu ärgern kostet aber auch Energie, nur ändert man damit nichts.
Was wäre denn, wenn wir unser Geld den normalen Banken nicht mehr zur Verfügung stellen, wenn wir keine Produkte von nicht nachhaltig wirtschaftenden Unternehmen kaufen würden, wenn wir bei unseren Investments auch auf Ethik und Nachhaltigkeit achten, was wäre wenn…
Wir haben als bewusst agierender Konsument mehr Macht als wir landläufig glauben.
Wenn wir uns dann auch noch besser organisieren, bekommt das Ganze sehr schnell ein Gewicht in der politischen Landschaft. Derzeit fühlen sich leider sehr viele „Andersdenker“ immer noch allein. Spricht man aber mit den Menschen, so erkennt man sehr schnell, dass es im Volk brodelt. Ziel muss es sein, dieses brodeln auf demokratische und friedliche Art zu nutzen um Veränderungen zu beschleunigen.
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