Nahostkonflikt Israel fordert direkte Friedensgespräche

Die Verhandlungen um direkte Friedensgespräche gehen weiter. Die Staatschefs von Israel und Palästina treffen sich nacheinander mit dem Präsidenten Ägyptens

Palästinenserchef Abbas trifft zu Verhandlungen mit Ägyptens Präsident Mubarak ein. Es geht um direkte Friedensverhandlungen mit Israel

Palästinenserchef Abbas trifft zu Verhandlungen mit Ägyptens Präsident Mubarak ein. Es geht um direkte Friedensverhandlungen mit Israel

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sucht im Streit um die Aufnahme direkter Friedensgespräche mit den Palästinensern die Unterstützung Ägyptens. Netanjahu will nach israelischen Medienberichten bei einem Besuch in Kairo Staatschef Husni Mubarak davon überzeugen, Druck auf die Palästinenserführung auszuüben. Mubarak wird im Laufe des Tages auch mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas sowie dem US-Nahostgesandten George Mitchell sprechen.

Abbas hatte nach einem Gespräch mit Mitchell die Aufnahme direkter Friedensgespräche mit Israel abgelehnt. Abbas fordert vor dem Beginn direkter Gespräche verbindliche Zusagen über den Inhalt und den Zeitrahmen. Die Palästinenser befürchten, dass die von rechtsgerichteten und siedlerfreundlichen Parteien dominierte Regierung in Israel sonst Friedensverhandlungen endlos hinauszögert. Derzeit verhandeln Israel und die Palästinenser nicht direkt miteinander. Mitchell pendelt als Vermittler zwischen Jerusalem und Ramallah und überbringt dabei Vorschläge und Antworten. Die Frist für diese indirekten Gespräche läuft im September aus.

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Die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton ist derzeit auch auf einem dreitägigen Nahost-Besuch. Sie plädierte bei einem Kurzbesuch in Gaza für eine weitergehende Lockerung der Blockade des Gazastreifens. Alle Grenzübergänge sollten geöffnet werden, damit sich die wirtschaftliche Lage verbessern könne, sagte Ashton. Israel hatte die Blockade vor drei Wochen nach Druck durch die internationale Gemeinschaft gelockert. Nahrungsmittel und Medikamente können die Grenze passieren, Bau- und Rohstoffe für die Privatwirtschaft jedoch nicht.

Ashton will sich während ihres Besuchs für direkte Verhandlungen zwischen Palästina und Israel einsetzen. Nach Zeitungsberichten will sich Ashton vorort auch die Gaza-Pläne des israelischen Außenministers Avigdor Lieberman erklären lassen. Lieberman hatte mit Plänen für Aufsehen gesorgt , die Verantwortung Israels für den Gazastreifen an die radikal-islamische Hamas abzutreten. Inzwischen eckte der Außenminister mit seinen Gedankenspielen zu Gaza auch beim Ministerpräsidenten Netanjahu an. Dieser habe nichts von den Plänen gewusst und billige sie auch nicht, berichteten israelische Medien. Liebermans Alleingang hätte die Beziehungen zu Ägypten belastet.

Israel und die US-Regierung wollen die Palästinenser davon überzeugen, bis Ende August erstmals an einem Verhandlungstisch mit Netanjahu von Angesicht zu Angesicht zu sprechen. Ein Grund dafür ist auch, dass am 26. September ein befristeter Baustopp Israels im Westjordanland ausläuft. Netanjahu ist nach Medienberichten aber nur zu Gesten des guten Willens bereit, wenn die Palästinenserführung direkten Friedensgesprächen zustimmt.

 
Leser-Kommentare
    • zd
    • 18.07.2010 um 11:43 Uhr

    das ist ja lustig. die palaestinenser wollen ohne zusagen nicht verhandeln? sie wollen einen zeitplan, aber fuer was? es kann nur einen zeitplan fuer die umsetzung von etwas geben, was schon erreicht wurde. aber wie kann man einen zeitplan fuer die verhandlungen fordern? soll das ein ultimatum an israel sein? das ist einfach absurd. sie wollen also eine zusage, dass schon vor den verhandlungen ihre forderungen erfuehlt werden. wozu dann verhandeln?

    die palaestinenser wollen einen staat ohne mit den israelis darueber zu reden. wenn sie so weitermachen, werden sie auch in den naechten 50 jahren keinen staat bekommen. aber ein staat ist auch nicht, das was sie wollen. wie arafat damals sagte und hamas heute sagt, ein palaestinensischer staat, ist nur ein nebenresultat von dem eigentlichem ziel - zerstoerung israels.

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    ...will man (von palestinänsischer Seite) vermeiden, dass man in Verhandlungen geht, die sich "ewig" hinziehen (soll es in dieser Region zwischen den Verhandlungsparteien schon gegeben haben), während munter weitergesiedelt wird. Dann könnte Israel irgendwann die Verhandlungen abbrechen (neue Regierung) und die neubesiedelten Gebiete für sich beanspruchen (was aus israelischer Seite ja auch logisch wäre).
    Ich glaube nicht, dass die Palestinänser (oder deren Führung) so realitätsfern sind, dass sie glauben einen Staat (einen echten, anerkannten) kriegen, ohne mit den Israelis und den USA darüber zu reden. - Man will zumindest den Einfruck machen, dass man ein wenig Grundverstand/Grundwürde in die Verhandlungen einbringen will.
    EinGangLion

    "das ist ja lustig. die palaestinenser wollen ohne zusagen nicht verhandeln?"
    Wirklich 'lustig' daran ist vorallem ist, das JAHRZEHNTELANG Israel genauso gehandelt hat ... und jetzt soll dieses Verhalten auf einmal realitätsfern und ungehörig sein? Wie sehr Leute wie Sie mit zweirerlei Mass messen, zeigt sich schon an Ihrer Erheiterung.
    Tatsächlich ist Israel nicht ansatzweise zu Verhandlungen oder gar Freiden bereit. Das war es - jenseits von Rabin - noch nie. Und was Rabin das eingebracht hat, wissen wir ja alle - er wurde von einem Israeli ermordet.
    Israels Verhandlungsforderungen bestehen derzeit NUR DESHALB, weil die Palästinenser das tun, was Israel jahrzehntelang getan hat - Vorbedingungen stellen.
    In dem augenblick, wie sich die Palästinenser an den Verhandlungstisch setzen, endet Israels Verhandlungsbereitschaft. Es wird die Gespräch sinnlos und ohne jedes Ergebnis in die Länge ziehen und in ein paar Monaten irgendeinen Vorwand finden oder provozieren, um die Verhandlungen abzubrechen.
    Meine Güte - das KENNEN wir doch alles schon. Israel praktiziert dieses Vorgehen seit vielen Jahrzehnten.
    ... und in all der Zeit, wird es fleissig weiter Siedlungen bauen, palästinensisches Land rauben, die Palästinenser mit Zöllen und Abgaben auspressen und Unschuldige töten. Und falls der inernationale Druck mal zunimmt, wird der Siedlungsbau grosszügig für ein paar Monate GESTOPPT - nicht etwa eingestellt - um danach mit grösster Intensität wieder aufgenommen zu werden.

    "was die siedlungen angeht, so wird schon seit dezember nicht mehr neugebaut." ... und KEINERLEI Zweifel daran gelassen, dass man die Septmber unvermindert weiterbauen würde und dass es überhaupt keine Verhandlungen darüber gibt, die Siedlungstätigkeit einzustellen.
    Wofür genau hatten die Palästinener 10 Monate lang Zeit? Schon mal weiteres Land zu räumen? Israel hat nie den kleinsten Zweifel daran gelassen, dass es den Siedlungsbau dauerhaft beendet würde.

    "dass die palaestinenser nicht darauf eingegangen sind zeigt sehr deutlich, was sie von den verhandlungen halten." Eigentlich zeigen vorallem die ausagen Israels zum Siedlungsbau, was von den israelischen Verhandlungen zu halten ist: NICHTS.

    "das kann man daran sehen, dass die israelis unnachgiebig blieben und auf direktverhandlungen bestehen." Die Israel 'bestehen' auf GARNICHTS. Die Israel wollen einfach nicht verhandeln. Jetzt haben sie eine prima Ausrede auf en Reaktion der Palästinenser hin und sind echt froh, dass die Palästinenser Vorbedingungen stellen. Doch es ist keine Frage, dass Israel SOFORT irgendeinen Grund zum Verhandlungsabbruch findet, wenn die Palästineser gesprächsbereichschaft zeigen. Und in der Zwischenzeit wird Israel JEDE Provokation nutzen, um die Palästinenser vom Verhandlungstisch fern zu halten.

    ...will man (von palestinänsischer Seite) vermeiden, dass man in Verhandlungen geht, die sich "ewig" hinziehen (soll es in dieser Region zwischen den Verhandlungsparteien schon gegeben haben), während munter weitergesiedelt wird. Dann könnte Israel irgendwann die Verhandlungen abbrechen (neue Regierung) und die neubesiedelten Gebiete für sich beanspruchen (was aus israelischer Seite ja auch logisch wäre).
    Ich glaube nicht, dass die Palestinänser (oder deren Führung) so realitätsfern sind, dass sie glauben einen Staat (einen echten, anerkannten) kriegen, ohne mit den Israelis und den USA darüber zu reden. - Man will zumindest den Einfruck machen, dass man ein wenig Grundverstand/Grundwürde in die Verhandlungen einbringen will.
    EinGangLion

    "das ist ja lustig. die palaestinenser wollen ohne zusagen nicht verhandeln?"
    Wirklich 'lustig' daran ist vorallem ist, das JAHRZEHNTELANG Israel genauso gehandelt hat ... und jetzt soll dieses Verhalten auf einmal realitätsfern und ungehörig sein? Wie sehr Leute wie Sie mit zweirerlei Mass messen, zeigt sich schon an Ihrer Erheiterung.
    Tatsächlich ist Israel nicht ansatzweise zu Verhandlungen oder gar Freiden bereit. Das war es - jenseits von Rabin - noch nie. Und was Rabin das eingebracht hat, wissen wir ja alle - er wurde von einem Israeli ermordet.
    Israels Verhandlungsforderungen bestehen derzeit NUR DESHALB, weil die Palästinenser das tun, was Israel jahrzehntelang getan hat - Vorbedingungen stellen.
    In dem augenblick, wie sich die Palästinenser an den Verhandlungstisch setzen, endet Israels Verhandlungsbereitschaft. Es wird die Gespräch sinnlos und ohne jedes Ergebnis in die Länge ziehen und in ein paar Monaten irgendeinen Vorwand finden oder provozieren, um die Verhandlungen abzubrechen.
    Meine Güte - das KENNEN wir doch alles schon. Israel praktiziert dieses Vorgehen seit vielen Jahrzehnten.
    ... und in all der Zeit, wird es fleissig weiter Siedlungen bauen, palästinensisches Land rauben, die Palästinenser mit Zöllen und Abgaben auspressen und Unschuldige töten. Und falls der inernationale Druck mal zunimmt, wird der Siedlungsbau grosszügig für ein paar Monate GESTOPPT - nicht etwa eingestellt - um danach mit grösster Intensität wieder aufgenommen zu werden.

    "was die siedlungen angeht, so wird schon seit dezember nicht mehr neugebaut." ... und KEINERLEI Zweifel daran gelassen, dass man die Septmber unvermindert weiterbauen würde und dass es überhaupt keine Verhandlungen darüber gibt, die Siedlungstätigkeit einzustellen.
    Wofür genau hatten die Palästinener 10 Monate lang Zeit? Schon mal weiteres Land zu räumen? Israel hat nie den kleinsten Zweifel daran gelassen, dass es den Siedlungsbau dauerhaft beendet würde.

    "dass die palaestinenser nicht darauf eingegangen sind zeigt sehr deutlich, was sie von den verhandlungen halten." Eigentlich zeigen vorallem die ausagen Israels zum Siedlungsbau, was von den israelischen Verhandlungen zu halten ist: NICHTS.

    "das kann man daran sehen, dass die israelis unnachgiebig blieben und auf direktverhandlungen bestehen." Die Israel 'bestehen' auf GARNICHTS. Die Israel wollen einfach nicht verhandeln. Jetzt haben sie eine prima Ausrede auf en Reaktion der Palästinenser hin und sind echt froh, dass die Palästinenser Vorbedingungen stellen. Doch es ist keine Frage, dass Israel SOFORT irgendeinen Grund zum Verhandlungsabbruch findet, wenn die Palästineser gesprächsbereichschaft zeigen. Und in der Zwischenzeit wird Israel JEDE Provokation nutzen, um die Palästinenser vom Verhandlungstisch fern zu halten.

  1. ...will man (von palestinänsischer Seite) vermeiden, dass man in Verhandlungen geht, die sich "ewig" hinziehen (soll es in dieser Region zwischen den Verhandlungsparteien schon gegeben haben), während munter weitergesiedelt wird. Dann könnte Israel irgendwann die Verhandlungen abbrechen (neue Regierung) und die neubesiedelten Gebiete für sich beanspruchen (was aus israelischer Seite ja auch logisch wäre).
    Ich glaube nicht, dass die Palestinänser (oder deren Führung) so realitätsfern sind, dass sie glauben einen Staat (einen echten, anerkannten) kriegen, ohne mit den Israelis und den USA darüber zu reden. - Man will zumindest den Einfruck machen, dass man ein wenig Grundverstand/Grundwürde in die Verhandlungen einbringen will.
    EinGangLion

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    • zd
    • 18.07.2010 um 12:03 Uhr

    was die siedlungen angeht, so wird schon seit dezember nicht mehr neugebaut. man hat den palaestinensern 10 monate zeit gegeben ohne dass sieldungen ausgeweitet werden. dass die palaestinenser nicht darauf eingegangen sind zeigt sehr deutlich, was sie von den verhandlungen halten.

    dafuer mache ich den obama mitverantwortlich, da er den palaesitnenser die falsche hoffnung gegeben hat, auf isarelis druck auszuueben. die palaestinenser dachten sie koennten dadurch noch mehr zugestaendnisse erreichen ohne direkt zu verhandeln, was deutlich scheiterte. das kann man daran sehen, dass die israelis unnachgiebig blieben und auf direktverhandlungen bestehen. und auch daran, dass obama sich mit israel wieder vertragen hat.

    • zd
    • 18.07.2010 um 12:03 Uhr

    was die siedlungen angeht, so wird schon seit dezember nicht mehr neugebaut. man hat den palaestinensern 10 monate zeit gegeben ohne dass sieldungen ausgeweitet werden. dass die palaestinenser nicht darauf eingegangen sind zeigt sehr deutlich, was sie von den verhandlungen halten.

    dafuer mache ich den obama mitverantwortlich, da er den palaesitnenser die falsche hoffnung gegeben hat, auf isarelis druck auszuueben. die palaestinenser dachten sie koennten dadurch noch mehr zugestaendnisse erreichen ohne direkt zu verhandeln, was deutlich scheiterte. das kann man daran sehen, dass die israelis unnachgiebig blieben und auf direktverhandlungen bestehen. und auch daran, dass obama sich mit israel wieder vertragen hat.

    • zd
    • 18.07.2010 um 12:03 Uhr

    was die siedlungen angeht, so wird schon seit dezember nicht mehr neugebaut. man hat den palaestinensern 10 monate zeit gegeben ohne dass sieldungen ausgeweitet werden. dass die palaestinenser nicht darauf eingegangen sind zeigt sehr deutlich, was sie von den verhandlungen halten.

    dafuer mache ich den obama mitverantwortlich, da er den palaesitnenser die falsche hoffnung gegeben hat, auf isarelis druck auszuueben. die palaestinenser dachten sie koennten dadurch noch mehr zugestaendnisse erreichen ohne direkt zu verhandeln, was deutlich scheiterte. das kann man daran sehen, dass die israelis unnachgiebig blieben und auf direktverhandlungen bestehen. und auch daran, dass obama sich mit israel wieder vertragen hat.

    Antwort auf "so wie ich das sehe..."
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    zd, ich stimme ihnen zu, dass Obama (vielleicht vom Nobelpreis berauscht) Hoffnungen bei den Palestinänsern schürte, die völlig unbegründet waren. Ich bin mir nur nicht sicher, was die zurückgehaltene Siedlungsbautätigkeit betrifft. Ich bin nicht vor Ort und kann mich deshalb nur auf Medienberichte berufen, aber denekn sie nicht, dass sicherlich hie und da gebaut wird, wenn man sogar demonstrativ neue Bautätigkeiten ausruft während der amerikanische Vize zu Besuch ist?
    Ich glaube auch nicht, dass ein Palestinänserstaat von heute auf morgen alle Terrorattacken unterbinden wird können (bzw. wie lange eine israelische Regierung da dann stillhält). Ich verstehe aber beide Seiten (bzw. der Hoffnungen/ Positionen).

    EinGangLion

    zd, ich stimme ihnen zu, dass Obama (vielleicht vom Nobelpreis berauscht) Hoffnungen bei den Palestinänsern schürte, die völlig unbegründet waren. Ich bin mir nur nicht sicher, was die zurückgehaltene Siedlungsbautätigkeit betrifft. Ich bin nicht vor Ort und kann mich deshalb nur auf Medienberichte berufen, aber denekn sie nicht, dass sicherlich hie und da gebaut wird, wenn man sogar demonstrativ neue Bautätigkeiten ausruft während der amerikanische Vize zu Besuch ist?
    Ich glaube auch nicht, dass ein Palestinänserstaat von heute auf morgen alle Terrorattacken unterbinden wird können (bzw. wie lange eine israelische Regierung da dann stillhält). Ich verstehe aber beide Seiten (bzw. der Hoffnungen/ Positionen).

    EinGangLion

  2. führen und von hinten torpedieren , sondern endlich Frieden halten und sich aus den besetzten Zonen zurückziehen.

    Aber das wird nicht passieren.

    Das würde der Staatsräson Israels widersprechen.

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    • Areth
    • 18.07.2010 um 12:44 Uhr

    Da können wir die doch so friedlichen Palästinenser Reisefreiheit gewähren und natürlich ihnen alles zur Verfügung stellen was sie brauchen.
    Vier Punkte damit wir von der arabischen Welt geliebt werden
    1. Wir können denen alles aufbauen
    2. Die Flüchtlinge bzw. Palästinenser könnten über all hinziehen in der EU, natürlich gilt das auch für arabischen Israelis.
    3. Die EU Zahlt die Renten und Kindergeld
    4. Al Qaida und Hamas ins Eu-Parlament

    [Anm.: Polemik und Sarkasmus tragen wenig zu einer sinnvollen, konstruktiven Debatte bei. Bitte bemühen Sie sich um ernsthafte Beiträge. Danke. /Die Redaktion pt.]

    • dacapo
    • 18.07.2010 um 17:59 Uhr

    Wie genau sieht die Staatsräson Israels nach Ihrer Meinung aus? Wenn Sie schon solch einen schwulstigen Begriff benutzen, sollte er detaillierter dargestellt werden.

    "Israel soll keine Gespräche über Frieden führen und von hinten torpedieren ,"

    Tut es das?

    "sondern endlich Frieden halten"

    Versucht es das denn nicht? WZum Frieden gehören ja immer zwei, zum Krieg nur einer. Wo, genau, sind die Bemühungen um Frieden seitens der palästinensischen Araber?

    "und sich aus den besetzten Zonen zurückziehen."

    Hat es das denn nicht bereits getan? Israel hat sich freiwillig und ohne Druck aus dem dem Sinai, dem Süden Libanons und dem Gaza-Streifen zurückgezogen. Nach dem Rückzug aus dem Südlibanon hat die Hizbollah massivst aufgerüstet. Nach dem Rückzug aus Gaza wurde die Hamas gewählt und der Raketenbeschuß auf israelische Frauen, Kinder und Alte intensiviert und vervielfacht.

    "Aber das wird nicht passieren."

    Das ist doch bereits geschehen!

    "Das würde der Staatsräson Israels widersprechen."

    Nämlich welcher? Was wird hier unterstellt?

    • Areth
    • 18.07.2010 um 12:44 Uhr

    Da können wir die doch so friedlichen Palästinenser Reisefreiheit gewähren und natürlich ihnen alles zur Verfügung stellen was sie brauchen.
    Vier Punkte damit wir von der arabischen Welt geliebt werden
    1. Wir können denen alles aufbauen
    2. Die Flüchtlinge bzw. Palästinenser könnten über all hinziehen in der EU, natürlich gilt das auch für arabischen Israelis.
    3. Die EU Zahlt die Renten und Kindergeld
    4. Al Qaida und Hamas ins Eu-Parlament

    [Anm.: Polemik und Sarkasmus tragen wenig zu einer sinnvollen, konstruktiven Debatte bei. Bitte bemühen Sie sich um ernsthafte Beiträge. Danke. /Die Redaktion pt.]

    • dacapo
    • 18.07.2010 um 17:59 Uhr

    Wie genau sieht die Staatsräson Israels nach Ihrer Meinung aus? Wenn Sie schon solch einen schwulstigen Begriff benutzen, sollte er detaillierter dargestellt werden.

    "Israel soll keine Gespräche über Frieden führen und von hinten torpedieren ,"

    Tut es das?

    "sondern endlich Frieden halten"

    Versucht es das denn nicht? WZum Frieden gehören ja immer zwei, zum Krieg nur einer. Wo, genau, sind die Bemühungen um Frieden seitens der palästinensischen Araber?

    "und sich aus den besetzten Zonen zurückziehen."

    Hat es das denn nicht bereits getan? Israel hat sich freiwillig und ohne Druck aus dem dem Sinai, dem Süden Libanons und dem Gaza-Streifen zurückgezogen. Nach dem Rückzug aus dem Südlibanon hat die Hizbollah massivst aufgerüstet. Nach dem Rückzug aus Gaza wurde die Hamas gewählt und der Raketenbeschuß auf israelische Frauen, Kinder und Alte intensiviert und vervielfacht.

    "Aber das wird nicht passieren."

    Das ist doch bereits geschehen!

    "Das würde der Staatsräson Israels widersprechen."

    Nämlich welcher? Was wird hier unterstellt?

    • Areth
    • 18.07.2010 um 12:44 Uhr

    Da können wir die doch so friedlichen Palästinenser Reisefreiheit gewähren und natürlich ihnen alles zur Verfügung stellen was sie brauchen.
    Vier Punkte damit wir von der arabischen Welt geliebt werden
    1. Wir können denen alles aufbauen
    2. Die Flüchtlinge bzw. Palästinenser könnten über all hinziehen in der EU, natürlich gilt das auch für arabischen Israelis.
    3. Die EU Zahlt die Renten und Kindergeld
    4. Al Qaida und Hamas ins Eu-Parlament

    [Anm.: Polemik und Sarkasmus tragen wenig zu einer sinnvollen, konstruktiven Debatte bei. Bitte bemühen Sie sich um ernsthafte Beiträge. Danke. /Die Redaktion pt.]

    • zd
    • 18.07.2010 um 12:46 Uhr

    die palaestinenser sollen erst mal verhandeln (sonst koennen die israelis nicht torperideren)

    andere voelker, wie kurden, tschetschenen, tibetaner, tamilen usw. waeren froh, wenn die entsprechende regierungen ihnen direktgespraeche ueber ihre unabhaengigkeit vorschlagen wuerden. nur die palaestinenser, die angeblich am groessten leiden, koennen es sich leisten, solche angebote auszuschlagen.

  3. zd, ich stimme ihnen zu, dass Obama (vielleicht vom Nobelpreis berauscht) Hoffnungen bei den Palestinänsern schürte, die völlig unbegründet waren. Ich bin mir nur nicht sicher, was die zurückgehaltene Siedlungsbautätigkeit betrifft. Ich bin nicht vor Ort und kann mich deshalb nur auf Medienberichte berufen, aber denekn sie nicht, dass sicherlich hie und da gebaut wird, wenn man sogar demonstrativ neue Bautätigkeiten ausruft während der amerikanische Vize zu Besuch ist?
    Ich glaube auch nicht, dass ein Palestinänserstaat von heute auf morgen alle Terrorattacken unterbinden wird können (bzw. wie lange eine israelische Regierung da dann stillhält). Ich verstehe aber beide Seiten (bzw. der Hoffnungen/ Positionen).

    EinGangLion

    Antwort auf "@einganglion"
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    • zd
    • 18.07.2010 um 12:55 Uhr

    "Ich bin mir nur nicht sicher, was die zurückgehaltene Siedlungsbautätigkeit betrifft"

    was die israelis versprochen haben, halten sie ein. da gibt es so viele NGOs, dass israel nichts unbeobachtet machen kann.

    es werden keine neue haeusser gebaut. (das betrifft nicht oeffentliche gebaeude bzw. schon in bau befindliche haeuser) es gibt schon sehr viel gerichtliche klagen, weil viele menschen kredite genommen haben und nun nicht mehr gebaut wird.

    jerusalem war nicht von baustopp betroffen. und die angekuendigten haeuserbau liegen alle in einem juedischen teil von ostjerusalem.

    • zd
    • 18.07.2010 um 12:55 Uhr

    "Ich bin mir nur nicht sicher, was die zurückgehaltene Siedlungsbautätigkeit betrifft"

    was die israelis versprochen haben, halten sie ein. da gibt es so viele NGOs, dass israel nichts unbeobachtet machen kann.

    es werden keine neue haeusser gebaut. (das betrifft nicht oeffentliche gebaeude bzw. schon in bau befindliche haeuser) es gibt schon sehr viel gerichtliche klagen, weil viele menschen kredite genommen haben und nun nicht mehr gebaut wird.

    jerusalem war nicht von baustopp betroffen. und die angekuendigten haeuserbau liegen alle in einem juedischen teil von ostjerusalem.

    • zd
    • 18.07.2010 um 12:55 Uhr

    "Ich bin mir nur nicht sicher, was die zurückgehaltene Siedlungsbautätigkeit betrifft"

    was die israelis versprochen haben, halten sie ein. da gibt es so viele NGOs, dass israel nichts unbeobachtet machen kann.

    es werden keine neue haeusser gebaut. (das betrifft nicht oeffentliche gebaeude bzw. schon in bau befindliche haeuser) es gibt schon sehr viel gerichtliche klagen, weil viele menschen kredite genommen haben und nun nicht mehr gebaut wird.

    jerusalem war nicht von baustopp betroffen. und die angekuendigten haeuserbau liegen alle in einem juedischen teil von ostjerusalem.

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    @zd: Von welchen NGOs sprechen sie bzw. woher können sie sagen, dass diese immer alles sofort aufzeigen und sagen können. Ich erinnere mich an einen Bericht über die Zensurbehörde in Israel (ich glaube es ging um Artikel, die von der Armee bzw. Armeeangehörigen handelten). Hier wurde sehr wohl starker Druck auf verschiedene Stellen (Zeitungen bzw. Medien)ausgeübt - mit dem Argument auf übergeordnete Interessen/staatliche Sicherheit. - Wenn das hier geht, dann geht das bei NGOs auch.
    Was Ostjerusalem betrifft, kann ich mich auch erinnern, dass zuerst ein gänzlicher Siedlungsstop im Raum stand (Obama) er dann aber internem und israelischem Druck nachgab und Ostjerusalem von dem Baustop ausschloss.
    Woher wissen sie so genau, dass Israel seine Versprechen immer einhält? Politiker (woher auch immer) halten niemals alle ihre Versprechen.
    Wie gesagt, ich verstehe beide Seiten und damit auch die palestinänsische Forderung nach Vorbedingungen. Vor allem jetzt, wo die Zeit für sie arbeitet...
    EinGangLion

    @zd: Von welchen NGOs sprechen sie bzw. woher können sie sagen, dass diese immer alles sofort aufzeigen und sagen können. Ich erinnere mich an einen Bericht über die Zensurbehörde in Israel (ich glaube es ging um Artikel, die von der Armee bzw. Armeeangehörigen handelten). Hier wurde sehr wohl starker Druck auf verschiedene Stellen (Zeitungen bzw. Medien)ausgeübt - mit dem Argument auf übergeordnete Interessen/staatliche Sicherheit. - Wenn das hier geht, dann geht das bei NGOs auch.
    Was Ostjerusalem betrifft, kann ich mich auch erinnern, dass zuerst ein gänzlicher Siedlungsstop im Raum stand (Obama) er dann aber internem und israelischem Druck nachgab und Ostjerusalem von dem Baustop ausschloss.
    Woher wissen sie so genau, dass Israel seine Versprechen immer einhält? Politiker (woher auch immer) halten niemals alle ihre Versprechen.
    Wie gesagt, ich verstehe beide Seiten und damit auch die palestinänsische Forderung nach Vorbedingungen. Vor allem jetzt, wo die Zeit für sie arbeitet...
    EinGangLion

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