Afghanistan-Akten Wikileaks-Gründer rechtfertigt Veröffentlichung

"Niemand hat Schaden genommen": Der Gründer von Wikileaks, Julian Assange hat Kritik zurückgewiesen, wonach die Akten-Veröffentlichung afghanische Informanten gefährde.

Der Gründer der Internetseite Wikileaks, Julian Assange , hat die Veröffentlichung Zehntausender US-Geheimakten über den Afghanistaneinsatz erneut gegen Kritik verteidigt. Die Aktion sei "äußerst wichtig in der Geschichte dieses Krieges", sagte Assange der britischen Tageszeitung The Times . Wikileaks habe sich vor der Veröffentlichung an das Weiße Haus gewendet, um "die Gefahr so gering wie möglich zu halten, dass unschuldige Informanten namentlich genannt werden", habe aber keine Antwort erhalten, sagte Assange. "Niemand hat Schaden genommen, aber sollte jemand Schaden nehmen, dann wäre das natürlich sehr bedauerlich."

Schon zuvor hatte der Wikileaks-Gründer versichert, die jüngst veröffentlichten US-Geheimakten zum Afghanistan-Krieg seien auf mögliche Namen afghanischer Informanten überprüft worden, um diese nicht zu gefährden. Die Website habe deshalb 15.000 Akten zunächst zurückgehalten.

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Sowohl die britische Times als auch die New York Times hatten dagegen berichtet, nur kurze Recherchen in den bereits online gestellten Dokumenten offenbarten Dutzende Namen von afghanischen Informanten. Dies werde unter anderem möglich durch Informationen zu ihren jeweiligen Heimatdörfern, GPS-Daten sowie in einigen Fällen auch das Nennen der Familiennamen. "Das ist extrem verantwortungslos und schockierend", kommentierte dies der afghanische Präsident Hamid Karsai in Kabul. "Dabei geht es um Menschenleben und die sind gefährdet". Er könne dies "nicht ignorieren".

Dem Sender NBC sagte Assange nun auf die Frage, ob die Ermordung eines Afghanen auf Grundlage der Akten aus seiner Sicht ein "Kollateralschaden" der Veröffentlichung sei: "Wenn wir in der Tat einen solchen Fehler gemacht haben sollten, dann würde das natürlich etwas sein, was wir sehr ernst nehmen würden."

Wikileaks hatte Anfang der Woche Zehntausende US-Geheimunterlagen mit detaillierten Informationen zum Afghanistan-Krieg veröffentlicht . Den Dokumenten zufolge hat die Gewalt in dem Land in den vergangenen Jahren zugenommen. Auch die Lage in Kundus, der Einsatzprovinz der Bundeswehr, ist demnach sehr problematisch.

 
Leser-Kommentare
  1. Man hat es uns während des Kalten Kriegs immer wieder eingebläut: Wir leben in einer freien und offenen Gesellschaft, in der es, im Gegensatz zu kommunistischen Staaten, keine Geheimnisse vor der Bevölkerung gibt.

    Leider haben das Einige im Westen vergessen und deshalb ist es gut, dass Herr Assange mit der Veröffentlichung der "Dokumente" diesen, von den Regierenden unbeabsichtigten Fehler korrigiert hat.

  2. Ich finde es enttäuschend, wie die Berichterstattung über wikileaks stattfindet. Viele Journalisten beschäftigen sich den ganzen Tag mit der Jagd nach Information und freilich ist es da nicht fern die zu feiern, die Informationen zugänglich machen.

    Trotzdem muss man als vernünftiger Mensch anerkennen, dass die richtige informationelle Offenheit eben nicht dem entspricht, was Computerhacker in den 80er Jahren als ihre "Ethik" proklamiert haben.

    Es ist im Interesse eines freien Landes Information in bestimmten Fällen auch vor der Öffentlichkeit verbergen zu können. Ganz davon zu schweigen, dass wikileaks erhebliche unkontrollierte Macht besitzt, die diejenigen, die wikileaks feiern zu Recht oder zu Unrecht bei Konzernen, Ratingagenturen oder auch dem Boulevard kritisieren.

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    "Ich finde es enttäuschend, wie die Berichterstattung über wikileaks stattfindet." Natürlich finden Sie das.
    Einige Wenige möchten Wikileaks vermutlich am liebsten als Verräter gebrandmarkt, verfolgt, weggesperrt und mundtot gemacht sehen. Warum es immer die Apologeten von Krieg, Kolonialismus und Manchesterkapitalismus sind, verwundert niemanden, denn deren Machenschaften lassen sich im dunkeln am einfachsten Betreiben ... ans Licht der Öffentlichkeit gezerrt, riskieren sie halt demokratischen Widerstand und Protest.

    "Es ist im Interesse eines freien Landes Information in bestimmten Fällen auch vor der Öffentlichkeit verbergen zu können." Soso ... die Öffentlichkeit, welche ihre demokratischen Rechte nur aufgrund der verfügbaren Informationen wahrnehmen kann, hat also ein Interesse daran in 'bestimmten Fällen' genau jene Informationen vorenthalten zu bekommen.
    Das entbehrt natürlich nicht einer gewissen Logik, wenn man die Menschen lediglich als willenlose Zustimmer betrachtet, die zwar für Legitimation zu sorgen haben, aber bitte nicht aufgrund freier Entscheidungen, sondern aufgrund der manipulativen Propaganda, die ihr vorgesetzt wird.

    "Ganz davon zu schweigen, dass wikileaks erhebliche unkontrollierte Macht besitzt..." DAS ist der eigentliche Kern Ihres Problem - die UNKONTROLLIERTE Macht. Was nicht der Kontrolle und der Zensur der Politik, des Militärs und der Wirtschaft unterliegt, soll natürlich als Bedrohung wahrgenommen und schleunigst unterbunden werden

    "Ich finde es enttäuschend, wie die Berichterstattung über wikileaks stattfindet." Natürlich finden Sie das.
    Einige Wenige möchten Wikileaks vermutlich am liebsten als Verräter gebrandmarkt, verfolgt, weggesperrt und mundtot gemacht sehen. Warum es immer die Apologeten von Krieg, Kolonialismus und Manchesterkapitalismus sind, verwundert niemanden, denn deren Machenschaften lassen sich im dunkeln am einfachsten Betreiben ... ans Licht der Öffentlichkeit gezerrt, riskieren sie halt demokratischen Widerstand und Protest.

    "Es ist im Interesse eines freien Landes Information in bestimmten Fällen auch vor der Öffentlichkeit verbergen zu können." Soso ... die Öffentlichkeit, welche ihre demokratischen Rechte nur aufgrund der verfügbaren Informationen wahrnehmen kann, hat also ein Interesse daran in 'bestimmten Fällen' genau jene Informationen vorenthalten zu bekommen.
    Das entbehrt natürlich nicht einer gewissen Logik, wenn man die Menschen lediglich als willenlose Zustimmer betrachtet, die zwar für Legitimation zu sorgen haben, aber bitte nicht aufgrund freier Entscheidungen, sondern aufgrund der manipulativen Propaganda, die ihr vorgesetzt wird.

    "Ganz davon zu schweigen, dass wikileaks erhebliche unkontrollierte Macht besitzt..." DAS ist der eigentliche Kern Ihres Problem - die UNKONTROLLIERTE Macht. Was nicht der Kontrolle und der Zensur der Politik, des Militärs und der Wirtschaft unterliegt, soll natürlich als Bedrohung wahrgenommen und schleunigst unterbunden werden

  3. Ob diese Daten bzw. die Veröffentlichung jener nicht eher zur Instrumentalisierung eines "höheren" Zweckes seitens der US- bzw. westlichen Regierungen missbraucht wird.

    http://www.radio-utopie.d...

    http://www.radio-utopie.d...

    Diese "Variante" liegt zumindest im Bereich des Möglichen. Eine weitere Art der Desinformation durch weithin bekannte Fakten, gespickt mit "Informationen", welche neue Angriffskriege rechtfertigen sollen.

  4. "Ich finde es enttäuschend, wie die Berichterstattung über wikileaks stattfindet." Natürlich finden Sie das.
    Einige Wenige möchten Wikileaks vermutlich am liebsten als Verräter gebrandmarkt, verfolgt, weggesperrt und mundtot gemacht sehen. Warum es immer die Apologeten von Krieg, Kolonialismus und Manchesterkapitalismus sind, verwundert niemanden, denn deren Machenschaften lassen sich im dunkeln am einfachsten Betreiben ... ans Licht der Öffentlichkeit gezerrt, riskieren sie halt demokratischen Widerstand und Protest.

    "Es ist im Interesse eines freien Landes Information in bestimmten Fällen auch vor der Öffentlichkeit verbergen zu können." Soso ... die Öffentlichkeit, welche ihre demokratischen Rechte nur aufgrund der verfügbaren Informationen wahrnehmen kann, hat also ein Interesse daran in 'bestimmten Fällen' genau jene Informationen vorenthalten zu bekommen.
    Das entbehrt natürlich nicht einer gewissen Logik, wenn man die Menschen lediglich als willenlose Zustimmer betrachtet, die zwar für Legitimation zu sorgen haben, aber bitte nicht aufgrund freier Entscheidungen, sondern aufgrund der manipulativen Propaganda, die ihr vorgesetzt wird.

    "Ganz davon zu schweigen, dass wikileaks erhebliche unkontrollierte Macht besitzt..." DAS ist der eigentliche Kern Ihres Problem - die UNKONTROLLIERTE Macht. Was nicht der Kontrolle und der Zensur der Politik, des Militärs und der Wirtschaft unterliegt, soll natürlich als Bedrohung wahrgenommen und schleunigst unterbunden werden

  5. "Dem Sender NBC sagte Assange nun auf die Frage, ob die Ermordung eines Afghanen auf Grundlage der Akten aus seiner Sicht ein "Kollateralschaden" der Veröffentlichung sei: "Wenn wir in der Tat einen solchen Fehler gemacht haben sollten, dann würde das natürlich etwas sein, was wir sehr ernst nehmen würden.""

    ...wirklich ironisch ist hier doch die Benutzung des Wortes "Kollateralschaden". Wir werden wohl nie erfahren, welche "Kollateralschäden" sich ohnehin schon durch diesen Krieg ergeben haben und jetzt sofort die, die darauf eben hinweisen, mit demselben Begriff anzugehen, ist schon fast frech.

  6. Es geht hier tatsächlich auch um eine Frage der Kontrolle.

    "Wissen ist Macht" und wie verantwortlich Wikileaks mit dieser Macht umgeht haben wir gerade gesehen. Den Menschen und deren Familien, die Herr Assange so mutwillig in Gefahr bringt, werden seine Betroffenheitsnoten leider nichts nützen.

    Die Taliban werden sich diese Dokumente sehr genau ansehen. Sie wissen nun bald über Taktiken der USA und deren Verbündeten sehr genau Bescheid und werden sich darauf einstellen.

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    "Sie wissen nun bald über Taktiken der USA und deren Verbündeten sehr genau Bescheid und werden sich darauf einstellen."
    Na klar ... Kritiker amerikanischer Menschenrechtsverletzungen sind alle Terrorsympathisanten, Kritiker Israels durch die Bank weg Antisemiten, Lohnerhöhungen vernichten immer Arbeitsplätze, Konzerne haben stets das Wohl ihrer Angestellten im Sinn, Entlassungen helfen den Übrigbleibenden, der Kapitalismus ist die beste Gesellschaftsordnung aller Zeiten, unsere Sicherheit wird an Hindukusch verteidigt, Hussein hatte Atombomben und war an den Anschlägen von New York beteiligt und wer halt über die mordenden Todesschwadronen der US-Armee die Wahrheit veröffentlich, ist ein Taliban und für den Tod von Soldaten verantwortlich.
    Und darum muss man unbedingt zivile Opfer verheimlichen, Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen leugnen und deren Offenlegung als Verrat drakonisch verfolgen und bestrafen, jede Wahrheit über den Krieg als GEHEIM in Tresoren verschinden lassen und jeder Propaganda der Amerikaner nachlaufen wie ein treues Hündchen seinem Herren.
    Schliesslich könnten wir Wähler ja jenen, die uns diesen Krieg bescheren, bei der nächsten Wahl die Zustimmung verweigern, wenn wir die Wahrheit wissen ... oder gar nach einer juristischen Aufarbeitung verlangen.
    Und ann - oh mein Gott - könnten manche ja sogar für handeln zu rechenschaft gezogen werden.
    DAS geht nun wirklich nicht.

    Da ist es schon besser, wenn wir weiter glauben, dass zum Teil mehrere Jahre alte Dokumente den Taliban wertvolle Hinweise geben. Und wir glauben auch, dass die US-Armee seit vielen Jahren immer die gleiche Taktik anwendet und sich diese NIEMALS ändert.
    Das ganze garnieren wir dann fein mit der Behauptung, Wikileaks sei für den Tod von Menschen verantwortlich. Am Besten, wir behaupten von nun an bei JEDEM Toten, dass er auf das Konto von Wikileaks geht. Dann können wir die Betreiber verhaften und mit der Geheimnismauschelei weiter fortfahren ... und niemand erfährt mehr was über das Morden der Todesschwadronen.

    "Sie wissen nun bald über Taktiken der USA und deren Verbündeten sehr genau Bescheid und werden sich darauf einstellen."
    Na klar ... Kritiker amerikanischer Menschenrechtsverletzungen sind alle Terrorsympathisanten, Kritiker Israels durch die Bank weg Antisemiten, Lohnerhöhungen vernichten immer Arbeitsplätze, Konzerne haben stets das Wohl ihrer Angestellten im Sinn, Entlassungen helfen den Übrigbleibenden, der Kapitalismus ist die beste Gesellschaftsordnung aller Zeiten, unsere Sicherheit wird an Hindukusch verteidigt, Hussein hatte Atombomben und war an den Anschlägen von New York beteiligt und wer halt über die mordenden Todesschwadronen der US-Armee die Wahrheit veröffentlich, ist ein Taliban und für den Tod von Soldaten verantwortlich.
    Und darum muss man unbedingt zivile Opfer verheimlichen, Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen leugnen und deren Offenlegung als Verrat drakonisch verfolgen und bestrafen, jede Wahrheit über den Krieg als GEHEIM in Tresoren verschinden lassen und jeder Propaganda der Amerikaner nachlaufen wie ein treues Hündchen seinem Herren.
    Schliesslich könnten wir Wähler ja jenen, die uns diesen Krieg bescheren, bei der nächsten Wahl die Zustimmung verweigern, wenn wir die Wahrheit wissen ... oder gar nach einer juristischen Aufarbeitung verlangen.
    Und ann - oh mein Gott - könnten manche ja sogar für handeln zu rechenschaft gezogen werden.
    DAS geht nun wirklich nicht.

    Da ist es schon besser, wenn wir weiter glauben, dass zum Teil mehrere Jahre alte Dokumente den Taliban wertvolle Hinweise geben. Und wir glauben auch, dass die US-Armee seit vielen Jahren immer die gleiche Taktik anwendet und sich diese NIEMALS ändert.
    Das ganze garnieren wir dann fein mit der Behauptung, Wikileaks sei für den Tod von Menschen verantwortlich. Am Besten, wir behaupten von nun an bei JEDEM Toten, dass er auf das Konto von Wikileaks geht. Dann können wir die Betreiber verhaften und mit der Geheimnismauschelei weiter fortfahren ... und niemand erfährt mehr was über das Morden der Todesschwadronen.

  7. "Sie wissen nun bald über Taktiken der USA und deren Verbündeten sehr genau Bescheid und werden sich darauf einstellen."
    Na klar ... Kritiker amerikanischer Menschenrechtsverletzungen sind alle Terrorsympathisanten, Kritiker Israels durch die Bank weg Antisemiten, Lohnerhöhungen vernichten immer Arbeitsplätze, Konzerne haben stets das Wohl ihrer Angestellten im Sinn, Entlassungen helfen den Übrigbleibenden, der Kapitalismus ist die beste Gesellschaftsordnung aller Zeiten, unsere Sicherheit wird an Hindukusch verteidigt, Hussein hatte Atombomben und war an den Anschlägen von New York beteiligt und wer halt über die mordenden Todesschwadronen der US-Armee die Wahrheit veröffentlich, ist ein Taliban und für den Tod von Soldaten verantwortlich.
    Und darum muss man unbedingt zivile Opfer verheimlichen, Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen leugnen und deren Offenlegung als Verrat drakonisch verfolgen und bestrafen, jede Wahrheit über den Krieg als GEHEIM in Tresoren verschinden lassen und jeder Propaganda der Amerikaner nachlaufen wie ein treues Hündchen seinem Herren.
    Schliesslich könnten wir Wähler ja jenen, die uns diesen Krieg bescheren, bei der nächsten Wahl die Zustimmung verweigern, wenn wir die Wahrheit wissen ... oder gar nach einer juristischen Aufarbeitung verlangen.
    Und ann - oh mein Gott - könnten manche ja sogar für handeln zu rechenschaft gezogen werden.
    DAS geht nun wirklich nicht.

    Antwort auf "@ derkönig"
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    1. Die Offenlegung der Informanten mit Klarnamen, Namen der Väter und Angabe des Wohnorts ist ein Problem. Diese Menschen und deren Angehörigen schweben in allerhöchster Lebensgefahr.

    2. Auch wenn die US-Armee die Rules of Engagement und allgemeine Taktiken der Situation anpaßt, so zeigen die Dokumente doch, wie die USA vorgehen und welche Fakten wie erhoben und analysiert werden. Dieses Informationsdefizit haben die Taliban nun nicht mehr.

    3. Was hat das jetzt mit dem Irakkrieg, Israel, Antisemitismus, dem Kapitalismus usw. zu tun?

    1. Die Offenlegung der Informanten mit Klarnamen, Namen der Väter und Angabe des Wohnorts ist ein Problem. Diese Menschen und deren Angehörigen schweben in allerhöchster Lebensgefahr.

    2. Auch wenn die US-Armee die Rules of Engagement und allgemeine Taktiken der Situation anpaßt, so zeigen die Dokumente doch, wie die USA vorgehen und welche Fakten wie erhoben und analysiert werden. Dieses Informationsdefizit haben die Taliban nun nicht mehr.

    3. Was hat das jetzt mit dem Irakkrieg, Israel, Antisemitismus, dem Kapitalismus usw. zu tun?

  8. Da ist es schon besser, wenn wir weiter glauben, dass zum Teil mehrere Jahre alte Dokumente den Taliban wertvolle Hinweise geben. Und wir glauben auch, dass die US-Armee seit vielen Jahren immer die gleiche Taktik anwendet und sich diese NIEMALS ändert.
    Das ganze garnieren wir dann fein mit der Behauptung, Wikileaks sei für den Tod von Menschen verantwortlich. Am Besten, wir behaupten von nun an bei JEDEM Toten, dass er auf das Konto von Wikileaks geht. Dann können wir die Betreiber verhaften und mit der Geheimnismauschelei weiter fortfahren ... und niemand erfährt mehr was über das Morden der Todesschwadronen.

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  • Quelle ZEIT ONLINE, AFP
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