Nahost-Konflikt Erstmals israelischer Soldat wegen Gaza-Kriegsverbrechen angeklagt
Israels Militärstaatsanwalt klagt einen Soldaten wegen Totschlags im Gaza-Krieg an. Doch viele andere Vorfälle, die ein UN-Bericht auflistete, bleiben ungeklärt.
Vor anderthalb Jahren endete der
Gaza-Krieg
; erstmals wird jetzt ein Soldat wegen Totschlags angeklagt. Dem Armeeangehörigen werde zur Last gelegt, am 4. Januar 2009 absichtlich und entgegen aller Befehle das Feuer auf zwei Palästinenserinnen eröffnet und die beiden Frauen getötet zu haben, heißt es in einer Erklärung der israelischen Militärstaatsanwaltschaft.
Eine 64 Jahre alte Frau und deren 35 Jahre alte Tochter waren mit einer Gruppe unterwegs, wie Augenzeugen schilderten. Der Soldat hatte das Feuer eröffnet, obwohl mehrere Palästinenser eine weiße Fahne als Zeichen der Friedfertigkeit geschwenkt hatten.
Der Soldat selbst hatte der israelischen Tageszeitung Ha'aretz zufolge gesagt, er habe nur auf die Beine der Frauen gezielt, weil er fürchtete, dass das Leben von Kameraden in Gefahr gewesen sei.
Nach Angaben von Militärstaatsanwalt Avichai Mendelblit untersuchte seine Behörde 50 von 150 Zwischenfällen während des knapp drei Wochen langen Gaza-Krieges um den Jahreswechsel 2008/09. Dabei hätten sie 400 Soldaten befragt.
Als eine weitere Folge wurde eine disziplinarische Untersuchung gegen einen Bataillonskommandeur eingeleitet. Der Offizier soll zugestimmt haben, einen Palästinenser als menschlicher Schutzschild einzusetzen. Allerdings soll sich der Mann freiwillig dazu bereit erklärt haben, mit einer Gruppe militanter Palästinenser zu sprechen, weil er sein eigenes Haus vor der Zerstörung im Fall von Kämpfen schützen wollte.
Militärstaatsanwalt Mendelblit ordnete außerdem eine erneute Prüfung eines Luftangriffes vom 5. Januar 2009 auf mehrere Häuser im Stadtteil Seitun in Gaza an. Dort hielten sich zur Zeit des Angriffes rund 100 Mitglieder der Al-Samuni-Familie auf. Dutzende Familienmitglieder starben als Folge des Luftschlags.
- Datum 06.07.2010 - 19:29 Uhr
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- Quelle dpa
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"Mendelblit verfügte zugleich, dass die Untersuchungen zu jenen 23 mutmaßlichen Kriegsverbrechen eingestellt werden, die im von den Vereinten Nationen in Auftrag gegebenen Goldstone-Report aufgelistet werden."
Mehr gibt es zu dieser Farce nicht zu sagen.
Könnte es sein, daß diese Verhandlung bei einer Verurteilung auf eine ganz ähnliche innenpolitische Situation hinausliefe, wie die Verurteilung von William Calley für das Massaker in My Lai? http://de.wikipedia.org/w...
In den USA gab es nach dem Urteil '71 Solidaritätskundgebungen ohne Ende, viele Soldaten bekannten sich zu ähnlichen Verbrechen, vielmehr zu einer 'Normalität' solcher Massaker an Zivilisten. Calley wurde bereits einen Tag nach dem Urteil aus dem Gefängnis in den Hausarrest entlassen und seine Strafe mehrfach verkürzt. Neu war mir, daß William Calley 2009 seine Reue öffentlich bekundet hat, ich kannte bislang nur sein Buch 'Ich war gern in Vietnam'
Verstehe ich aber den Artikel hier dahingehend richtig, daß die 23 mutmaßlichen Kriegsverbrechen aus dem Goldstone-Report nicht identisch sind mit den 50 untersuchten 'Zwischenfällen'? Welchen Grund hat der Militärstaatsanwalt Avichai Mendelblit, weitere Untersuchungen einzustellen? Hier würde ich mir weit mehr Information wünschen.
werden demnach so einige gebraucht, bei der Anzahl an Konflikten, die es weltweit gibt.
Dame von Welt, was wollen Sie für Informationen?
Wie sagte einst ein Soldat als er auf dem Schlachtfeld stand und seine Kameraden Leichenflederung betrieben.
"Es ist nicht einfach kein Tier zu sein"
Was ich damit sagen will, ist das wir als Zivilisten gar nicht in der Lage sind über Kriegsverbrechen nachzudenken, da wir nie in einem Kriegsgebiet waren. Hingegen bezogen auf die psychischen Traumata von Soldaten scheint Krieg ne "harte Sache" zu sein. Oder evtl. treffen ideologische Genanken mit der Realität zusammen.
Wie dem auch sei. Es gibt ja einen Namen für zivile Verluste und der heisst Kollateralschaden, was die Realität beschreibt.
ich war schon in Post-Bürgerkriegsgebieten, in Kambodscha und Mozambique, habe also schon eine vage Idee davon, was mit Menschen so alles sein kann, sofern sie nicht das Glück hatten, toter Kollateralschaden zu sein.
Die Information, die ich gern hätte, ist, ob Avichai Mendelblit die 23 im Goldstone genannten mutmaßlichen Kriegsverbrechen selbst untersucht hat oder ob die Einstellung jeder Untersuchung dazu ein rein politischer Deal ist, gegen diese singuläre Anklage.
Wie er sie vermutlich untersucht hat, wenn er hat, kann ich mir nach seiner 09 getätigten Äußerung #4 ungefähr vorstellen - ich hätte nur gern ein klein bißchen mehr Substanz aus dem Artikel hier gezogen, eigentlich gern eine Quelle zu den Untersuchungsergebnissen - um etwaige Ergebnisse mit dem Goldstone-Report abgleichen zu können.
ich war schon in Post-Bürgerkriegsgebieten, in Kambodscha und Mozambique, habe also schon eine vage Idee davon, was mit Menschen so alles sein kann, sofern sie nicht das Glück hatten, toter Kollateralschaden zu sein.
Die Information, die ich gern hätte, ist, ob Avichai Mendelblit die 23 im Goldstone genannten mutmaßlichen Kriegsverbrechen selbst untersucht hat oder ob die Einstellung jeder Untersuchung dazu ein rein politischer Deal ist, gegen diese singuläre Anklage.
Wie er sie vermutlich untersucht hat, wenn er hat, kann ich mir nach seiner 09 getätigten Äußerung #4 ungefähr vorstellen - ich hätte nur gern ein klein bißchen mehr Substanz aus dem Artikel hier gezogen, eigentlich gern eine Quelle zu den Untersuchungsergebnissen - um etwaige Ergebnisse mit dem Goldstone-Report abgleichen zu können.
'Military Advocate General Brig. Gen. Avichai Mendelblit on Wednesday denounced the United Nations report as "biased" and said it blatantly overstepped the commission's mandate.
The Goldstone report is "biased, extremely radical, and has no basis in reality," Mendelblit said.' http://www.haaretz.com/ne...
Mehr Information:
http://www.nytimes.com/20...
http://english.aljazeera....
http://www.guardian.co.uk...
ich war schon in Post-Bürgerkriegsgebieten, in Kambodscha und Mozambique, habe also schon eine vage Idee davon, was mit Menschen so alles sein kann, sofern sie nicht das Glück hatten, toter Kollateralschaden zu sein.
Die Information, die ich gern hätte, ist, ob Avichai Mendelblit die 23 im Goldstone genannten mutmaßlichen Kriegsverbrechen selbst untersucht hat oder ob die Einstellung jeder Untersuchung dazu ein rein politischer Deal ist, gegen diese singuläre Anklage.
Wie er sie vermutlich untersucht hat, wenn er hat, kann ich mir nach seiner 09 getätigten Äußerung #4 ungefähr vorstellen - ich hätte nur gern ein klein bißchen mehr Substanz aus dem Artikel hier gezogen, eigentlich gern eine Quelle zu den Untersuchungsergebnissen - um etwaige Ergebnisse mit dem Goldstone-Report abgleichen zu können.
Man beachte nur die Überschriften: "wegen Gaza-Kriegsverbrechen", "Doch viele andere Vorfälle, die ein UN-Bericht auflistete, bleiben ungeklärt."
Dass Israel eine umfassede Antwort auf den Report von (Zitat ZEIT) "Ex-Apartheid"-Richter Goldstone erstellt hat, scheint bei den Anonymen Antizionisten nicht angekommen zu sein. Wie auch, wenn dort die Phantasmagorien der UN-gestützten Israelhassern entlarvt werden.
mit Kritik umzugehen, wenn man in seiner kleinen paranoiden Pi-news welt lebt...
mit Kritik umzugehen, wenn man in seiner kleinen paranoiden Pi-news welt lebt...
mit Kritik umzugehen, wenn man in seiner kleinen paranoiden Pi-news welt lebt...
gearbeitet wurde. Die Taeter sind alle frei und Israel ist der beste buddy
des US-Imperiums. Any Questions?
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