Al-Qaida Spuren von Osama bin Laden
Geheimdienste und Militärs suchen den Terroristenführer Osama bin Laden bisher vergeblich. In den Wikileaks-Dokumenten finden sich ein paar Hinweise auf ihn.
© AFP/Getty Images

Osama Bin Laden (M.), undatiertes Foto, erstmals veröffentlicht im Jahr 2002 (mit Ayman al-Zawahri (l.) und Suleiman Abu Ghaith)
Seine Spur haben die Geheimdienste entsprechend ihrer öffentlichen Darstellung bereits seit Jahren verloren. In den Geheimdokumenten, die das auf Enthüllungsgeschichten spezialisierte Internetforum Wikileaks veröffentlicht hat , taucht der Name von al-Qaida-Führer Osama bin Laden allerdings mehrmals auf. Laut den Dokumenten aus der Zeit zwischen 2004 und 2008 wäre es möglich, dass der Extremistenführer in dieser Zeit aktiv mit dem Kampf gegen die afghanische Regierung und die internationalen Truppen am Hindukusch zu tun gehabt haben kann.
Der Bericht Nummer 20060816155041SPV6092076699 vom 16. August 2006, den Wikileaks ins Internet gestellt hat, besagt, dass bin Laden einmal pro Monat an einem Treffen von Rebellenführern teilnimmt. Diese würden demnach entweder in der pakistanischen Stadt Quetta an der Grenze zu Afghanistan oder in einem nahegelegenen Dorf abgehalten.
"Die vier wichtigsten Personen, die dem Treffen beiwohnen, sind Mullah Omar, Osama bin Laden, Mullah Dadullah und Mullah Baradar", heißt es in dem Dokument. Während der Militärchef der Taliban, Mullah Baradar, Mitte Februar in Pakistan gefasst wurde und der afghanische Taliban-Kommandeur, Mullah Dadullah, im Mai 2007 bei einem Nato-Einsatz ums Leben kam, ist der Taliban-Führer Mullah Omar wie Osama bin Laden weiter auf der Flucht.
Im Verlauf einer solchen Zusammenkunft der vier Männer hätten wenige Tage vor dem 16. August 2006 mehrere Selbstmordattentäter den Auftrag erhalten, eine Serie von Anschlägen in Afghanistan zu organisieren, heißt es in dem Bericht weiter. Sie erhielten den Angaben zufolge jeweils 50.000 Dollar und die Zusicherung, dass ihre Familien versorgt seien.
Laut einem Bericht mit der Nummer 200409011000031NAA6600800000 vom 1. September 2004 soll Osama bin Laden persönlich einen Auftrag zu Selbstmordattentaten erteilt haben. Drei "bewährte Terroristen" seien von ihm beauftragt worden, auf den afghanischen Präsidenten Hamid Karsai Anschläge zu verüben. Sie sollten demnach mit gefälschten Pässen als Journalisten nach Afghanistan einreisen und während einer Pressekonferenz von Karsai Kameras oder Aufnahmegeräte mit Sprengstoff zur Explosion bringen.
Dem Dokument mit der Nummer 200607144000042SVF7746377769 vom 14. Juli 2006 zufolge bedachte der Extremistenführer eine junge Frau mit Geschenken für ihre Fähigkeiten beim Bombenbau. Diese habe sie sich während eines dreijährigen Trainings in einer Koranschule angeeignet.
Der Bericht 20080501000042SXD26006400 vom 1. Mai 2008 weist darauf hin, wie bin Laden als ideologische Instanz im Kampf gegen die internationalen Truppen in Afghanistan auftritt. Darin heißt es, der Hersteller eines Gifts habe die Substanz "Osama Kapa, zu Ehren Osama bin Ladens" genannt. Mit ihr sollte das Trinkwasser von Soldaten vergiftet werden.
- Datum 29.07.2010 - 16:26 Uhr
- Quelle AFP
- Kommentare 6
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auf dieser site wurden ein paar quellen zum tod bin ladens zusammengestllt:
http://whatreallyhappened...
die einen solchen Artikel in einst so leuchtendend aufklärerischen Zeitung veröffentlichen! Da wird ein totes Pferd (bin Laden) immer wieder mit hochenergetischen Elektroschocks aus der Propagandapistole zum Zucken gebracht!
Wenn ich daran denke, welchen Mist so manch ein Stasizuarbeiter anno dazumal schrieb und sich aus den Tiefen seiner Fantasie noch mehr davon hochholte, nur um den Vorgesetzten zu beeindrucken und in der Hierarchie höher hinauf zu klettern;
dann erschließt sich mir so manche Behauptung in den ach-so-authentischen "Geheimdokumenten", wo es heißt, Herr Laden treffe sich regelmäßig mit Y in X auf eine Tasse Tee.
siehe:
Die Wikileaks-Veröffentlichung und die Afghanistan-Pakistan-Strategie der USA
die einen solchen Artikel in einst so leuchtendend aufklärerischen Zeitung veröffentlichen! Da wird ein totes Pferd (bin Laden) immer wieder mit hochenergetischen Elektroschocks aus der Propagandapistole zum Zucken gebracht!
Wenn ich daran denke, welchen Mist so manch ein Stasizuarbeiter anno dazumal schrieb und sich aus den Tiefen seiner Fantasie noch mehr davon hochholte, nur um den Vorgesetzten zu beeindrucken und in der Hierarchie höher hinauf zu klettern;
dann erschließt sich mir so manche Behauptung in den ach-so-authentischen "Geheimdokumenten", wo es heißt, Herr Laden treffe sich regelmäßig mit Y in X auf eine Tasse Tee.
siehe:
Die Wikileaks-Veröffentlichung und die Afghanistan-Pakistan-Strategie der USA
Schade, dass es kein Dokument gibt, dem man entnehmen kann, warum der Mann offensichtlich immer noch aktiv ist.
death or alive
wie oft hatte man die Chance dazu ?
oder braucht dieser Krieg einfach einen Namen
wer weiß es schon
die einen solchen Artikel in einst so leuchtendend aufklärerischen Zeitung veröffentlichen! Da wird ein totes Pferd (bin Laden) immer wieder mit hochenergetischen Elektroschocks aus der Propagandapistole zum Zucken gebracht!
Wenn ich daran denke, welchen Mist so manch ein Stasizuarbeiter anno dazumal schrieb und sich aus den Tiefen seiner Fantasie noch mehr davon hochholte, nur um den Vorgesetzten zu beeindrucken und in der Hierarchie höher hinauf zu klettern;
dann erschließt sich mir so manche Behauptung in den ach-so-authentischen "Geheimdokumenten", wo es heißt, Herr Laden treffe sich regelmäßig mit Y in X auf eine Tasse Tee.
siehe:
Die Wikileaks-Veröffentlichung und die Afghanistan-Pakistan-Strategie der USA
... Wer glaubt denn wirklich ,dass die USA gegen Osama Bin Laden kämpft ...
Es wurde so langsam uninteressant um ihn ,und um den Grund des Afghanistaneinsatzes, so mussten diese Dokumente komischerweise ins Tageslicht rücken ...
OH, samma (wo samma denn?) schon wieder ver-LADEN worden ...
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