Atomstreit USA wollen Sanktionen gegen Nordkorea verschärfen
Neben Iran besorgt auch die Atomforschung Nordkoreas die internationale Gemeinschaft. Die USA schränken nun den Handel mit Luxusgütern und Waffen ein.
© Song Kyung-Seok-Pool/Getty Images

Anlass des Streits zwischen Nord- und Südkorea: das von einem nordkoreanischen Torpedo beschossene Schiff Cheonan (als Wrack in Pyeongtaek, Südkorea)
Die USA wollen den Druck auf die Regierung in Pjöngjang erhöhen: Die Regierung plane, etwa Konten der Führung des kommunistischen Landes einzufrieren und den Handel mit Waffen und Luxusgütern weiter zu beschränken, sagte US-Außenministerin Hillary Clinton bei einem Besuch in Südkorea. Gleichzeitig forderte sie Nordkorea auf, sich offen zur Rückkehr zu den Sechs-Parteien-Gesprächen über sein umstrittenes Atomprogramm zu zeigen.
Nordkorea steht wie Iran unter Verdacht an eigenen Atomwaffen zu forschen. Die Sanktionen richteten sich nicht gegen das nordkoreanische Volk, das schon genug habe leiden müssen, sagte Clinton. Sie richteten sich vielmehr gegen die "illegale und provokante Politik" der Regierung in Pjöngjang, die letztlich nur der Finanzierung der nordkoreanischen Waffenprogramme und der Verbreitung von Waffen diene.
Die Spannungen zwischen Nordkorea auf der einen Seite und dem Süden sowie den USA auf der anderen Seite haben sich zuletzt verschärft. Südkorea wirft dem Norden vor, im März das südkoreanische Kriegsschiff Cheonan mit einem Torpedo versenkt zu haben. Dabei ertranken 46 Seeleute. Nordkorea bestreitet dies, hat sich aber nicht zu konkreten Indizien geäußert.
Die USA stellten sich demonstrativ an die Seite Südkoreas und schickten den atomar angetriebenen Flugzeugträger George Washington dorthin. Die Kampfgruppe sollte am Mittwoch im Hafen von Busan eintreffen und am Wochenende an einem gemeinsamen Manöver mit Südkorea teilnehmen. Neben dem Flugzeugträger gehören drei Zerstörer zu der Gruppe sowie Versorgungsschiffe.
Nordkorea müsse mit "ernsthaften Konsequenzen" rechnen, sollten weitere Angriffe auf den Süden folgen, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung Südkoreas und der USA.
Zwischen Nord- und Südkorea besteht seit dem Krieg von 1950 bis 1953 lediglich ein Waffenstillstand. Ein Friedensvertrag wurde nie geschlossen.
- Datum 21.07.2010 - 12:37 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa, Reuters, AFP
- Kommentare 19
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mit dem Artikel zu tun ?
In diesem Punkt stimme ich der USA soar mal zu, denn Nordkorea wird von einem Spinner regiert, der sich einen Dreck ums eigene Volk kümmert. Mir tun die Menschen in Nordkorea wirklich leid, denn ein Hoffnungsschimmer gibt es bislang nicht.
hab genau an das gleiche gedacht. Nur die USA haben einen verteil, wenn es zwischen den beiden Ländern kriselt.
daß der Kommentar #1 gar nichts mit dem Artikel zu tun hat
http://www.dumb-conspirac...
Also wirklich..ein wenig mehr Seriösität.
mit dem Artikel zu tun ?
In diesem Punkt stimme ich der USA soar mal zu, denn Nordkorea wird von einem Spinner regiert, der sich einen Dreck ums eigene Volk kümmert. Mir tun die Menschen in Nordkorea wirklich leid, denn ein Hoffnungsschimmer gibt es bislang nicht.
hab genau an das gleiche gedacht. Nur die USA haben einen verteil, wenn es zwischen den beiden Ländern kriselt.
daß der Kommentar #1 gar nichts mit dem Artikel zu tun hat
http://www.dumb-conspirac...
Also wirklich..ein wenig mehr Seriösität.
mit dem Artikel zu tun ?
In diesem Punkt stimme ich der USA soar mal zu, denn Nordkorea wird von einem Spinner regiert, der sich einen Dreck ums eigene Volk kümmert. Mir tun die Menschen in Nordkorea wirklich leid, denn ein Hoffnungsschimmer gibt es bislang nicht.
hab genau an das gleiche gedacht. Nur die USA haben einen verteil, wenn es zwischen den beiden Ländern kriselt.
Es gibt starke Zweifel daran, dass die Cheonan wirklich durch einen nordkoreanischen Topedo versenkt wurde. Siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Cheonan_(PCC-772)
Meiner Meinung nach wollen die USA künstlich ein Bedrohungsszenario schaffen. Wie schon vor dem Vietnamkrieg (siehe Kommentar #1) und vor dem Irakkrieg. Beide Male war das westliche Eingreifen durch Lügen begründet worden.
Es gibt starke Zweifel daran, dass die Cheonan wirklich durch einen nordkoreanischen Topedo versenkt wurde. Siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Cheonan_(PCC-772)
Meiner Meinung nach wollen die USA künstlich ein Bedrohungsszenario schaffen. Wie schon vor dem Vietnamkrieg (siehe Kommentar #1) und vor dem Irakkrieg. Beide Male war das westliche Eingreifen durch Lügen begründet worden.
Der Tonkin-Vorfall ist SEHr ähnlich dem,
was wir im Konflikt mit Nordkorea gerade
erleben:
Schiff angegriffen - wer wars?
Es gibt starke Zweifel daran, dass die Cheonan wirklich durch einen nordkoreanischen Topedo versenkt wurde. Siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Cheonan_(PCC-772)
Meiner Meinung nach wollen die USA künstlich ein Bedrohungsszenario schaffen. Wie schon vor dem Vietnamkrieg (siehe Kommentar #1) und vor dem Irakkrieg. Beide Male war das westliche Eingreifen durch Lügen begründet worden.
"Meiner Meinung nach wollen die USA künstlich ein Bedrohungsszenario schaffen. Wie schon vor dem Vietnamkrieg (siehe Kommentar #1) und vor dem Irakkrieg. Beide Male war das westliche Eingreifen durch Lügen begründet worden."
HUA, Verschwörung! Ich finde es durchaus amüsant, dass man schon an der Überschrift eines Artikels erkennen kann, ob man es mit Verschwörungstheoretikern zu tun bekommt oder nicht.
Sehr Beliebt, alles was die USA angeht, ein kürzlich erschienener Artikel zur Mondlandung, GVO's und das Erdöl.
Durchaus erfrischend solche komödiastischen, naja sagen wir mal, Kleinigkeiten zu lesen.
Aber meinen sie man nimmt sie noch ernst, wenn sie Wikipedia in einem solchen Zusammenhang zitieren?
Aber ich bin mir sicher, dass sie ihre Quellen überprüft haben.
Also viel spass noch beim Konserven kaufen, wenn nächste Woche dann der dritte Weltkrieg losbricht. Wenns soweit ist, mach ich einfach Urlaub auf einer einsamen Insel und guck mir das ganze im Fernsehn an, da wird dann schon nichts passieren und da haben die bösen USA ja auch keinen langen Arm hin.
"Meiner Meinung nach wollen die USA künstlich ein Bedrohungsszenario schaffen. Wie schon vor dem Vietnamkrieg (siehe Kommentar #1) und vor dem Irakkrieg. Beide Male war das westliche Eingreifen durch Lügen begründet worden."
HUA, Verschwörung! Ich finde es durchaus amüsant, dass man schon an der Überschrift eines Artikels erkennen kann, ob man es mit Verschwörungstheoretikern zu tun bekommt oder nicht.
Sehr Beliebt, alles was die USA angeht, ein kürzlich erschienener Artikel zur Mondlandung, GVO's und das Erdöl.
Durchaus erfrischend solche komödiastischen, naja sagen wir mal, Kleinigkeiten zu lesen.
Aber meinen sie man nimmt sie noch ernst, wenn sie Wikipedia in einem solchen Zusammenhang zitieren?
Aber ich bin mir sicher, dass sie ihre Quellen überprüft haben.
Also viel spass noch beim Konserven kaufen, wenn nächste Woche dann der dritte Weltkrieg losbricht. Wenns soweit ist, mach ich einfach Urlaub auf einer einsamen Insel und guck mir das ganze im Fernsehn an, da wird dann schon nichts passieren und da haben die bösen USA ja auch keinen langen Arm hin.
Bitte verzichten Sie auf die Veröffentlichung historisch äußerst fragwürdiger Vergleiche, zumal ohne differenzierte Argumentation. Danke, die Redaktion/fk.
wenn es zu weiteren Angriffen kommen sollte,
für die angeblich das Nordkoreanische Regime verantwortlich sein soll? Wie würden diese "ernsthaften Konsequezen" aussehen, von denen Südkorea und die USA sprechen?
Die Sache mit der Cheonan ist wirklich sehr rätselhaft,
und es wäre sogar angesichts der Geschichte früherer Konflikte wahrscheinlich, dass unter weiteren Maßnahmen ein Krieg gegen Nordkorea verstanden werden könne.
Doch dann frage ich mich: Was hätte die USA davon?
Wie schon am Schluss des Artikels erwähnt, kam nie ein Friedensvertrag zustande. Man befindet sich also formal noch im Krieg. Und bei einem erneuten Ausbrechen dieses Konfliktes wird China sich in der Verantwortung sehen müssen, Nordkorea zu Hilfe zu eilen (eben wegen des formal noch laufenden Krieges zwischen Nord-und Südkorea, an dem auch China beteiligt war).
Und gehen so einen Gegner würde die USA schnell an Farbe verlieren.
Ob die USA als Ganzes was davon hat, darüber kann man streiten. Einerseits ist die miltärische Stärke kostspielig für die Volkswirtschaft. Andererseits zeigt man anderen Ländern, wer der dominierende Platzhirsch ist.
Aber zumindest die Rüstungsindustrie verdient gut. Und Militär und Geheimdienste begründen ihre Existenzberechtigung.
Ausserdem läßt sich mit der Aussenpolitik von inneren Problemen ablenken.
Ob die USA als Ganzes was davon hat, darüber kann man streiten. Einerseits ist die miltärische Stärke kostspielig für die Volkswirtschaft. Andererseits zeigt man anderen Ländern, wer der dominierende Platzhirsch ist.
Aber zumindest die Rüstungsindustrie verdient gut. Und Militär und Geheimdienste begründen ihre Existenzberechtigung.
Ausserdem läßt sich mit der Aussenpolitik von inneren Problemen ablenken.
Ob die USA als Ganzes was davon hat, darüber kann man streiten. Einerseits ist die miltärische Stärke kostspielig für die Volkswirtschaft. Andererseits zeigt man anderen Ländern, wer der dominierende Platzhirsch ist.
Aber zumindest die Rüstungsindustrie verdient gut. Und Militär und Geheimdienste begründen ihre Existenzberechtigung.
Ausserdem läßt sich mit der Aussenpolitik von inneren Problemen ablenken.
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