UN-Erhebung Zahl ziviler Opfer in Afghanistan steigt deutlich
Laut einem UN-Bericht sind seit Jahresbeginn mehr als 1200 Zivilisten getötet worden, 25 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2009. Besonders dramatisch stieg die Zahl der getöteten Kinder.
Einer aktuellen UN-Erhebung zufolge kamen in der ersten Hälfte des laufenden Jahres 1271 Zivilisten in Afghanistan ums Leben. Das sind 25 Prozent mehr als in den ersten sechs Monaten des Vorjahres. Zudem wurden 1997 Zivilisten durch Anschläge sowie Kämpfe zwischen Rebellen und afghanischen sowie internationalen Truppen verletzt, viele davon schwer.
Wenn getötete und verwundete afghanische Zivilisten zusammengerechnet werden, stieg die gesamte Opferzahl damit im ersten Halbjahr um 31 Prozent. Der UN-Sondergesandte für Afghanistan, Staffan de Mistura bestätigte die Angaben.
Aus der Erhebung geht hervor, dass die meisten zivilen Opfer (76 Prozent) durch Aufständische wie die radikalislamischen Taliban zu beklagen waren. Ausländische und einheimische Sicherheitskräfte haben den Angaben zufolge zwölf Prozent der zivilen Opfer zu verantworten. Das ist ein Minus von 30 Prozent verglichen mit dem Vorjahreszeitraum. Die fehlenden zwölf Prozent wurden keiner der Konfliktparteien zugeordnet.
Unter den Kindern sei der Anstieg besonders dramatisch, wie die Mission der Vereinten Nationen in Afghanistan (Unama) mitteilte. Die Zahl der getöteten Kinder stieg demzufolge um 55 Prozent. "Afghanische Kinder und Frauen tragen immer stärker die Hauptlast des Konflikts", warnte de Mistura. "Sie werden in ihren Häusern und Dörfern mehr als je zuvor getötet und verletzt."
- Datum 10.08.2010 - 16:10 Uhr
- Quelle dpa, AFP
- Kommentare 22
- Versenden E-Mail verschicken
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:







Praktisch, dass besonders diese Berichte von Tötungen von Kindern jetzt verbreitet werden, wo den USA die Alierten (inklusive der Briten) in Afghanistan reihenweise verloren gehen.
Das errinert mich an die nachweislich gefälschten Berichte, Irakische Soldaten Hätten in kuwaitischen Krankenhäusern die Babys aus den Brutkästen gezerrt und auf den Boden geworfen haben. Das war damals das Highlight der US Propaganda zur Rechtfertigung für den 1. Golfkrieg.
Diese schrecklichen Massaker in Afghanistan gibt es bestimmt. Nur gibt es sie schon seit Jahrzehnten und es gab sie auch schon zu der Zeit, als die USA die Taliban noch aktiv unterstützt haben. Selbst nach dem Rückzug der Russen haben die USA Verträge mit den Taliban zur Errichtung einer Pipeline quer durch Afghanistan geschlossen.
Wenn der Profit stimmt wird auch das Grauen hingenommen. Aber wenn's beliebt, wird der gleiche Grauen auch zur Propaganda eingesetzt.
Die USA haben keine Verträge mit den Taliban bzgl. Pipelines geschlossen. Sie wollten diese schließen, jedoch haben die Investoren die Gelder nicht frei gegeben, solange die Lage in Afghanistan so unsicher ist. Diese Destabilisierung wurde dann weiter von Iran und Russland unterstützt, da diese natürlich ihr eigenes Öl verkaufen wollten.
Darüber hinaus hat sich Präsident Clinton auf drängen seiner Frau (welche sich für Frauenrechte stark macht) ab 1997 stark von den Taliban distanziert.
Und zu guter Letzt muss man festhalten, dass die aktive Unterstützung der Taliban in diesem Sinne nie statt fand. Die USA haben Freiheitskämpfer gegen die UDSSR unterstützt, welche dann später zu den Taliban gewechselt sind. Zu den Zeiten der sowietischen Besatzung gab es die Taliban noch nicht. Diese haben sich erst 1993 um Mullah Omar gegründet.
Wenn Sie das interessiert, empfehle ich Ihnen das Buch "Taliban - Afghanistans Gotteskrieger und der Dschihad" von Ahmed Rashid. Herr Rashid zählt zu den renommiertesten Afghanistanexperten und beschreibt gerade "The Big Game" in dem Buch sehr detailiert.
Ich dachte eigentlich, dass sich wieder die üblichen Empörten zu Wort melden und die Köpfe der Taliban fordern, lese aber mit Freude, dass es auch noch denkende Menschen gibt.
Zu denken geben sollte auch folgender Punkt: Wäre es zu keiner militärischen Besatzung des Landes gekommen, würden die Zahlen in dieser Statistik keiner Erwähnung wert sein, da zu gering. Die steigende Anzahl ist nicht, wie hier plakativ propagiert, nur auf die Taliban zurück zu führen. Kausal für deren Handeln ist immer noch die Invasion ihres Landes. Kein Afghanistankrieg, keine steigenden Opferzahlen.
Die Presse sollte ihrem Aufklärungsauftrag wieder stärker nachkommen und nicht nur aus den Pressemappen der angeblich unabhängigen Organisationen Daten übernehmen, die durch die kriegführenden Parteien interpretiert werden. Die UN ist sowieso ein Witz, spätestens seit man diesen Krieg als "mit dem Völkerrecht im Einklang" bezeichnete.
Die USA haben keine Verträge mit den Taliban bzgl. Pipelines geschlossen. Sie wollten diese schließen, jedoch haben die Investoren die Gelder nicht frei gegeben, solange die Lage in Afghanistan so unsicher ist. Diese Destabilisierung wurde dann weiter von Iran und Russland unterstützt, da diese natürlich ihr eigenes Öl verkaufen wollten.
Darüber hinaus hat sich Präsident Clinton auf drängen seiner Frau (welche sich für Frauenrechte stark macht) ab 1997 stark von den Taliban distanziert.
Und zu guter Letzt muss man festhalten, dass die aktive Unterstützung der Taliban in diesem Sinne nie statt fand. Die USA haben Freiheitskämpfer gegen die UDSSR unterstützt, welche dann später zu den Taliban gewechselt sind. Zu den Zeiten der sowietischen Besatzung gab es die Taliban noch nicht. Diese haben sich erst 1993 um Mullah Omar gegründet.
Wenn Sie das interessiert, empfehle ich Ihnen das Buch "Taliban - Afghanistans Gotteskrieger und der Dschihad" von Ahmed Rashid. Herr Rashid zählt zu den renommiertesten Afghanistanexperten und beschreibt gerade "The Big Game" in dem Buch sehr detailiert.
Ich dachte eigentlich, dass sich wieder die üblichen Empörten zu Wort melden und die Köpfe der Taliban fordern, lese aber mit Freude, dass es auch noch denkende Menschen gibt.
Zu denken geben sollte auch folgender Punkt: Wäre es zu keiner militärischen Besatzung des Landes gekommen, würden die Zahlen in dieser Statistik keiner Erwähnung wert sein, da zu gering. Die steigende Anzahl ist nicht, wie hier plakativ propagiert, nur auf die Taliban zurück zu führen. Kausal für deren Handeln ist immer noch die Invasion ihres Landes. Kein Afghanistankrieg, keine steigenden Opferzahlen.
Die Presse sollte ihrem Aufklärungsauftrag wieder stärker nachkommen und nicht nur aus den Pressemappen der angeblich unabhängigen Organisationen Daten übernehmen, die durch die kriegführenden Parteien interpretiert werden. Die UN ist sowieso ein Witz, spätestens seit man diesen Krieg als "mit dem Völkerrecht im Einklang" bezeichnete.
Die USA haben keine Verträge mit den Taliban bzgl. Pipelines geschlossen. Sie wollten diese schließen, jedoch haben die Investoren die Gelder nicht frei gegeben, solange die Lage in Afghanistan so unsicher ist. Diese Destabilisierung wurde dann weiter von Iran und Russland unterstützt, da diese natürlich ihr eigenes Öl verkaufen wollten.
Darüber hinaus hat sich Präsident Clinton auf drängen seiner Frau (welche sich für Frauenrechte stark macht) ab 1997 stark von den Taliban distanziert.
Und zu guter Letzt muss man festhalten, dass die aktive Unterstützung der Taliban in diesem Sinne nie statt fand. Die USA haben Freiheitskämpfer gegen die UDSSR unterstützt, welche dann später zu den Taliban gewechselt sind. Zu den Zeiten der sowietischen Besatzung gab es die Taliban noch nicht. Diese haben sich erst 1993 um Mullah Omar gegründet.
Wenn Sie das interessiert, empfehle ich Ihnen das Buch "Taliban - Afghanistans Gotteskrieger und der Dschihad" von Ahmed Rashid. Herr Rashid zählt zu den renommiertesten Afghanistanexperten und beschreibt gerade "The Big Game" in dem Buch sehr detailiert.
Die ja auch der Meinung ist, sterben sei schöner als Angehöriger der Verstorbenen zu sein.
Die ja auch der Meinung ist, sterben sei schöner als Angehöriger der Verstorbenen zu sein.
Ich dachte eigentlich, dass sich wieder die üblichen Empörten zu Wort melden und die Köpfe der Taliban fordern, lese aber mit Freude, dass es auch noch denkende Menschen gibt.
Zu denken geben sollte auch folgender Punkt: Wäre es zu keiner militärischen Besatzung des Landes gekommen, würden die Zahlen in dieser Statistik keiner Erwähnung wert sein, da zu gering. Die steigende Anzahl ist nicht, wie hier plakativ propagiert, nur auf die Taliban zurück zu führen. Kausal für deren Handeln ist immer noch die Invasion ihres Landes. Kein Afghanistankrieg, keine steigenden Opferzahlen.
Die Presse sollte ihrem Aufklärungsauftrag wieder stärker nachkommen und nicht nur aus den Pressemappen der angeblich unabhängigen Organisationen Daten übernehmen, die durch die kriegführenden Parteien interpretiert werden. Die UN ist sowieso ein Witz, spätestens seit man diesen Krieg als "mit dem Völkerrecht im Einklang" bezeichnete.
"Kausal für deren (der Taliban) Handeln ist immer noch die Invasion ihres Landes."
Afghanistan gehört nicht den Taliban, sondern dem afghanischen Volk.
Es gibt Diejennigen die NICHTS über den Konflikt wissen, die aber so schreiben als seien SIE die wissenden Friedensengel.
Abzug = Bürgerkrieg, mit Hunderttausenden Toten. Hier wird diejenige Macht die Oberhand gewinnen, die sich am skrupellosesten gegenüber der Bevölkerung durchsetzt - und das SIND die Taliban. Diese würden dann ein paar Monate der langen Messer veranstalten und versuchen beinahe sämtliche Hasara und Teile der Tadschiken / Usbeken auszulöschen, dazu westliche Helfer und moderate muslimische Gruppierungen die nicht ihre radfikalen Ansichten teilen. Auch würden Diejenigen ermordet, die mit ISAF kooperierten, das sind eher die Gebildeten, die Ingenieure, die alphabetisierten, die Ärzte, Lehrer undsofort. Ganz Afghanistan würde zu einem Konzentrations- und Vernichtungslager unter Führerschaft der Taliban und der sie unterstützenden Anteile der paschtunischen Ethnie.
Hätten die Alliierten keinen Krieg gegen die Achsenmächte geführt, dann hätte es dennoch Millionen von Toten gegeben - Juden, Zigane, Kommunisten, Homosexuelle, Behinderte undsoweiter. Ohne den Krieg wären die Russen nun Sklavenarbeiter unter germanischer Knute.
Ich selbst SAH die Auswirkungen des Krieges in Afghanistan VOR ORT, ich behandelte afghanische Kleinkinder denen durch Sprengmittel der Taliban die Unterschenkel abgerissen wurden, ich behandelte ANSF die angesprengt und zerschossen wurden - durch Taliban, die nicht nach dem Völkerrecht handeln sondern dieses bewusst missachten
"Kausal für deren (der Taliban) Handeln ist immer noch die Invasion ihres Landes."
Afghanistan gehört nicht den Taliban, sondern dem afghanischen Volk.
Es gibt Diejennigen die NICHTS über den Konflikt wissen, die aber so schreiben als seien SIE die wissenden Friedensengel.
Abzug = Bürgerkrieg, mit Hunderttausenden Toten. Hier wird diejenige Macht die Oberhand gewinnen, die sich am skrupellosesten gegenüber der Bevölkerung durchsetzt - und das SIND die Taliban. Diese würden dann ein paar Monate der langen Messer veranstalten und versuchen beinahe sämtliche Hasara und Teile der Tadschiken / Usbeken auszulöschen, dazu westliche Helfer und moderate muslimische Gruppierungen die nicht ihre radfikalen Ansichten teilen. Auch würden Diejenigen ermordet, die mit ISAF kooperierten, das sind eher die Gebildeten, die Ingenieure, die alphabetisierten, die Ärzte, Lehrer undsofort. Ganz Afghanistan würde zu einem Konzentrations- und Vernichtungslager unter Führerschaft der Taliban und der sie unterstützenden Anteile der paschtunischen Ethnie.
Hätten die Alliierten keinen Krieg gegen die Achsenmächte geführt, dann hätte es dennoch Millionen von Toten gegeben - Juden, Zigane, Kommunisten, Homosexuelle, Behinderte undsoweiter. Ohne den Krieg wären die Russen nun Sklavenarbeiter unter germanischer Knute.
Ich selbst SAH die Auswirkungen des Krieges in Afghanistan VOR ORT, ich behandelte afghanische Kleinkinder denen durch Sprengmittel der Taliban die Unterschenkel abgerissen wurden, ich behandelte ANSF die angesprengt und zerschossen wurden - durch Taliban, die nicht nach dem Völkerrecht handeln sondern dieses bewusst missachten
Die ja auch der Meinung ist, sterben sei schöner als Angehöriger der Verstorbenen zu sein.
...von den Medienagenturen mehr einblicke in den alltag der afgahanischen bevölkerung. Ist dort alles intrümmern? ist dort überll sand und die leute leben in kaputten lehnhütten? Ich finde es wichtig, dass wir, da ja unsere Armee in diesem Land ist und Taliban wie Zivilisten tötet, darüber ständig (und nicht nur einmalig in einer kleinen doku) informiert werden, wie es in Afghanistan genau zu geht. Also nicht nur wan mal wieder eine Frau ermordet oder ein Kind verwundet wurde, sondern ich würde mich für den alltag interessieren.
Vielleicht kann mir j ajemand auch Links dazu geben? Ich schäme mich, weil ich unterinformiert bin, und das bei einem sow ichtigen thema. Ähnlich geht es mir in EU belangen. Mir scheint es manchmal, als dass die Medien diese internationalen Themen zu wenig beachtung schenken. Oder ich bin einfach selbst dran schuld ;)
Oder haben Sie oder ich zB. Einfluss darauf, ob und was "unsere" Truppen da unten machen?
Ein Souverän, der zu guten 70% gegen den Einsatz ist, der dennoch passiert und mit solch fadenscheinigen Mitteln durch die Systempresse legitimiert wird, ist keiner.
Also was sollte die Information bringen?
1789 4tw das würde helfen.
dann haben sie alles bis ins detail- eben live
Oder haben Sie oder ich zB. Einfluss darauf, ob und was "unsere" Truppen da unten machen?
Ein Souverän, der zu guten 70% gegen den Einsatz ist, der dennoch passiert und mit solch fadenscheinigen Mitteln durch die Systempresse legitimiert wird, ist keiner.
Also was sollte die Information bringen?
1789 4tw das würde helfen.
dann haben sie alles bis ins detail- eben live
Oder haben Sie oder ich zB. Einfluss darauf, ob und was "unsere" Truppen da unten machen?
Ein Souverän, der zu guten 70% gegen den Einsatz ist, der dennoch passiert und mit solch fadenscheinigen Mitteln durch die Systempresse legitimiert wird, ist keiner.
Also was sollte die Information bringen?
1789 4tw das würde helfen.
Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.
"Ausländische und einheimische Sicherheitskräfte haben den Angaben zufolge zwölf Prozent der zivilen Opfer zu verantworten."
Diese Zahlen sollte man als sehr groben Schätzwert interpretierung, wobei man sich wohl sicher sein kann, dass nicht nach unten geschätzt wurde.
Wie dieser Artikel zeigt, sind zivile Tötungen weder immer eindeutig zuzuordnen noch kann man sich darauf verlassen, dass die Schuldfrage ehrlich geklärt wird. So kann es vorkommen, dass bei Mörserbeschuss getötete Kinder offiziell dann durch Spielen mit Munition umgekommen sind.
http://toronto.mediacoop....
Die Taliban führen keinen Krieg, sondern eine Auseinandersetzung mit terroristischen Mitteln. Was im Krieg noch überprüft werden kann und mittlerweile grundsätzlich geächtet ist, das Töten von Unbeteiligten, kann und will der Terrorismus gar nicht vermeiden. Denn er hat keinen eindeutig benennbaren Befehlshaber und keine Offizialität. Er ist nicht mal Subjekt des Völkerrechts.
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren