Protest am Memorial Zehntausende demonstrieren gegen Präsident Obama
In Washington protestieren Ultrakonservative und die religiöse Rechte – ausgerechnet am Lincoln Memorial. Vor 47 Jahren hielt Martin Luther King hier seine berühmte Rede.
© Nicholas Kamm/AFP/Getty Images

Konservative Machtdemonstration der "Tea-Party-Bewegung" in Washington: Sarah Palin erweist anlässlich ihrer Tour 'Restoring Honor' dem US-Militär ihre Ehre
Zwei Monate vor den Kongresswahlen in den USA haben zehntausende Demonstranten vor dem Lincoln Memorial in Washington protestiert. Ihre Demonstration richtete sich gegen den angeblichen Zerfall nationaler und religiöser Werte. "Wir müssen Amerika wiederherstellen, wir müssen die Ehre Amerikas wiederherstellen", sagte Sarah Palin, die ehemalige Vize-Präsidentschaftskandidatin der Republikaner.
Zwar war die Veranstaltung nicht ausdrücklich gegen US-Präsident Barack Obama gerichtet, doch die ultra-konservative Stoßrichtung gegen die Regierung war unverkennbar. "Amerika beginnt heute, sich wieder zu Gott zu wenden", sagte der Organisator der Veranstaltung und Moderator des TV-Senders Fox News, Glenn Beck.
Die Veranstaltung galt nach Ansicht von Kommentatoren auch als Gradmesser für die Stärke der erzkonservativen "Tea-Party-Bewegung" . Seit über einem Jahr zieht sie gegen die Regierung von Barack Obama zu Felde. Sarah Palin gilt als Galions-Figur der Bewegung.
Zahlreiche Tea-Party-Mitglieder wollen bei den Kongresswahlen am 2. November kandidieren. Bei den Wahlen könnte Obama seine Mehrheit im Kongress verlieren.
Anlass für größere Verstimmung war der Ort der Veranstaltung: Die Rechten suchten sich für ihre Versammlung nämlich die Gedenkstätte des 16. US-Präsidenten Abraham Lincoln aus. Und damit zugleich ausgerechnet den Ort, an dem vor genau 47 Jahren der später ermordete schwarze Bürgerrechtler Martin Luther King seine berühmte "I have a dream"-Rede gehalten hatte. Darin hatte er von einer Gesellschaft ohne Rassenschranken geträumt. Bürgerrechtler kritisierten die Wahl des symbolträchtigen Ortes, die sie als Provokation empfanden.
Kritiker unterstellen der Tea-Party-Bewegung rassistische Untertöne. Die Gruppe selbst versteht sich als Sammelbecken wütender Regierungskritiker aus dem konservativen Lager, weist rassistische Motive aber von sich. Allerdings besteht die den Republikanern nahestehende Bewegung vor allem aus weißen US-Bürgern, die mitunter starke Ressentiments gegenüber Präsident Barack Obama hegen.
- Datum 28.08.2010 - 19:57 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, AFP, dpa
- Kommentare 56
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eine solch peinliche Person überhaupt auf das Podest frei zu lassen.....
Sich selbst zu wichtig nehmend, rieseln ihre Worte wie die Krumen aus einer Bla-Bla-Tüte - was für eine Blamage für Amerika.
Nun finde ich -und hier nehme ich an, Sie meinen da Palin- die Person wenig inspirierend und wäre nicht sehr glücklich, wenn sie Präsidentin würde. Dass sie sich "zu" wichtig nähme, ist allerdings eine Feststellung, die ich nicht unterschreiben würde. Immerhin war sie Kandidatin für den zweit wichtigsten Stuhl.
Wenn man diese Erfahrung nicht kennt, ist es kaum sehr intelligent beurteilen zu wollen, wie wichtig man sich da nimmt, wenn man eine Rede hält. Ich meine, sie muss das von geschäftswegen.
Nun finde ich -und hier nehme ich an, Sie meinen da Palin- die Person wenig inspirierend und wäre nicht sehr glücklich, wenn sie Präsidentin würde. Dass sie sich "zu" wichtig nähme, ist allerdings eine Feststellung, die ich nicht unterschreiben würde. Immerhin war sie Kandidatin für den zweit wichtigsten Stuhl.
Wenn man diese Erfahrung nicht kennt, ist es kaum sehr intelligent beurteilen zu wollen, wie wichtig man sich da nimmt, wenn man eine Rede hält. Ich meine, sie muss das von geschäftswegen.
Um sich jemandem mit gegenteiliger Haltung zu vermitteln, sucht man praktischerweise eine gemeinsame Basis.
Von dieser aus kann man den gemeinsamen Weg in die Aktualität verfolgen und zukünftige Entwürfe skizzieren - wenn man denn sachorientiert und ergebnisoffen ist - eigentlich eine Binsenweisheit.
Diesen Ansatz suchen die eher energiearmen und ängstlichen Konservativen nicht.
Ihnen geht es nicht darum, Probleme aufzulösen, sondern durch Zusammenmischen von kritischen Teilaspekten mit niedrigen Instinkten Probleme zu formen, um Angst und Hass zu schüren.
Dazu mobilisiert eine an die Macht drängende Sarah Palin dieses ultra-konservativ-z. T. rassistisch amerikanische Potential als Vehikel für ihre politischen Interessen.
Je nach gesellschaftlichem Bildungsstand und Selbstbewußtsein einer Nation wird dies gelingen oder nicht.
Sich als überwiegende Mehrheit der amerikanischen Bevölkerung nicht von den dumpfen Schlagworten dieser Palin-Mobilisierten anstecken zu lassen, wäre eine Frage der amerikanischen Glaubwürdigkeit auf der ganzen Erde und vor allem eine Frage Ehre für die USA selbst.
Habe den Livestream gesehen. Großartige Veranstaltung. Amerika scheint das Geschwätz von Obama leid zu sein. Wenn man sich Europa und die USA ansieht, dann sind die Konservativen auf der Überholspur. Es ist auch an der Zeit, dass wir uns unserer traditionellen Werte besinnen. Weiter so.
hatten Sie schon unter den Artikel auf focus.de gesetzt. Wirkt als würden Sie Ihre Nachricht vom bösen Obama möglichst weit verbreiten wollen (ob Sie noch auf weiteren Seiten posten habe ich nicht überprüft).
Konservativ muss ja wirklich nicht schlecht sein, doch ich frage mich, wie man zurück zu den verkorksten Werten einer Frau Palin kehren wollen kann...
"Gott sagte mit, du hast alles, du musst es nur zusammenfügen"
Sagte der Ultrakonservative Moderator Glenn Beck auf dieser Veranstaltung. und SIE wollen mir sagen, diese Bewegung der ungebildeten, ignoraten und manipulativen Scheinheiligen auch nur irgendetwas mit Werten zu tun hat? Nein, Sir. jemand der einfach mal eben behauptet Gott habe zu ihm gesprochen, der verdient Skepsis und Kritik. Was er aber von den Ultrakonservativen bekommt ist zustimmung und verehrung! Sind das die Werte die da geschützt werden sollen? Lug und trug? Was hat das noch mit Diskussionskultur in einer Demokratie zutun?
Ich bin wahrlich kein Obama Fan. Er ist nicht besser als jeder andere Neoliberale. Aber er ist nunmal das bestmögliche was dieses amerikanische Land hervorbingen konnte bisher.
Hingegen sind Personen wie Glenn Beck und die Robbenmörderin Palin ein wahrer Angriff auf Werte wie Nächsten- und Feindesliebe, Friedlichkeit und Verständnis. Denn Diese Bewegung unterstützt Kriege und ein asoziales Sozialsystem. Das was sich da als Kosnervativ tarnt, hat NICHTS mit Wahrung irgendwelcher Werte zu tun, sondern mit Gier, Macht, Härte und unverständnis.
Gott hat zu dir gesprochen, Glenn? Durch Jesus gelangt man in das Himmelreich, nicht durch einen Populisten, der den Glauben naiver Menschen ausnutzt um seine politische Propaganda durchzupauken!
" Aber alle, die sich für wichtig halten, werden gedemütigt werden. Wer sich aber selbst erniedrigt, den wird Gott erhöhen"
Und welche Werte wären das ? Bornierter Antisozialismus und verblendeter Religionseifer gepaart mit einem Egoismus auf kontinentalen Niveau ? Ein Rechtssystem, das als Lachpille der Jurisprudenz weltweit gilt ? Amerikaner sollten das tun, was sie am besten können...konsumieren. Frau Palin ist eine gutes Beispiel für einen amerikanischen Ultra. Ein englischer Politiker hätte, mit einer gleichen Vita, sich schon das Leben genommen und ein deutscher... na ja, zumindestens nicht mehr vorm Reichstag gesprochen.
Ha, Träumen Sie weiter. Gemein haben solche Strömungen, links wie rechts, dass es immer Phasen in die eine und Phasen in die andere Richtung gibt. Wenn Konservative an der Reagierung sind, gibt es eine Strömung nach links und wenn Linke an der Regierung sind, eine Tendenz nach rechts. Der überwiegende Teil der Bevölkerung ist weder links noch konservativ, er möchte keine Extreme.
Leider scheint diese Tendenz in den USA in die eine wie andere Richtung etwas ausgeprägter zu sein. Nach den verlorenen Bush-Jahren musste Obama den Karren aus dem Dreck ziehen, der schultertief im Morast abghalfteter konservativer Ideologien versunken war. Das dies nicht von heute auf morgen geht, dürfte jedem klar sein. Wir werden sehen, wie es in den USA weitergeht. Kongresswahlen sind kein Gradmesser für die nächste Präsidentenwahl. Ähnlich wie Bundesratswahlen sind sie eine momentane Abrechnung mit der Regierung. Hier sind es überzogene Erwartungen der Wähler an Obama. Aber das war schon vor seiner Wahl klar, dass der Wähler aus Verzweiflung über Bush Obama als Messias wahrnahm. Nicht Obama hat versagt. Bush hat versagt und das acht lange Jahre. Und der war konservativ.
hatten Sie schon unter den Artikel auf focus.de gesetzt. Wirkt als würden Sie Ihre Nachricht vom bösen Obama möglichst weit verbreiten wollen (ob Sie noch auf weiteren Seiten posten habe ich nicht überprüft).
Konservativ muss ja wirklich nicht schlecht sein, doch ich frage mich, wie man zurück zu den verkorksten Werten einer Frau Palin kehren wollen kann...
"Gott sagte mit, du hast alles, du musst es nur zusammenfügen"
Sagte der Ultrakonservative Moderator Glenn Beck auf dieser Veranstaltung. und SIE wollen mir sagen, diese Bewegung der ungebildeten, ignoraten und manipulativen Scheinheiligen auch nur irgendetwas mit Werten zu tun hat? Nein, Sir. jemand der einfach mal eben behauptet Gott habe zu ihm gesprochen, der verdient Skepsis und Kritik. Was er aber von den Ultrakonservativen bekommt ist zustimmung und verehrung! Sind das die Werte die da geschützt werden sollen? Lug und trug? Was hat das noch mit Diskussionskultur in einer Demokratie zutun?
Ich bin wahrlich kein Obama Fan. Er ist nicht besser als jeder andere Neoliberale. Aber er ist nunmal das bestmögliche was dieses amerikanische Land hervorbingen konnte bisher.
Hingegen sind Personen wie Glenn Beck und die Robbenmörderin Palin ein wahrer Angriff auf Werte wie Nächsten- und Feindesliebe, Friedlichkeit und Verständnis. Denn Diese Bewegung unterstützt Kriege und ein asoziales Sozialsystem. Das was sich da als Kosnervativ tarnt, hat NICHTS mit Wahrung irgendwelcher Werte zu tun, sondern mit Gier, Macht, Härte und unverständnis.
Gott hat zu dir gesprochen, Glenn? Durch Jesus gelangt man in das Himmelreich, nicht durch einen Populisten, der den Glauben naiver Menschen ausnutzt um seine politische Propaganda durchzupauken!
" Aber alle, die sich für wichtig halten, werden gedemütigt werden. Wer sich aber selbst erniedrigt, den wird Gott erhöhen"
Und welche Werte wären das ? Bornierter Antisozialismus und verblendeter Religionseifer gepaart mit einem Egoismus auf kontinentalen Niveau ? Ein Rechtssystem, das als Lachpille der Jurisprudenz weltweit gilt ? Amerikaner sollten das tun, was sie am besten können...konsumieren. Frau Palin ist eine gutes Beispiel für einen amerikanischen Ultra. Ein englischer Politiker hätte, mit einer gleichen Vita, sich schon das Leben genommen und ein deutscher... na ja, zumindestens nicht mehr vorm Reichstag gesprochen.
Ha, Träumen Sie weiter. Gemein haben solche Strömungen, links wie rechts, dass es immer Phasen in die eine und Phasen in die andere Richtung gibt. Wenn Konservative an der Reagierung sind, gibt es eine Strömung nach links und wenn Linke an der Regierung sind, eine Tendenz nach rechts. Der überwiegende Teil der Bevölkerung ist weder links noch konservativ, er möchte keine Extreme.
Leider scheint diese Tendenz in den USA in die eine wie andere Richtung etwas ausgeprägter zu sein. Nach den verlorenen Bush-Jahren musste Obama den Karren aus dem Dreck ziehen, der schultertief im Morast abghalfteter konservativer Ideologien versunken war. Das dies nicht von heute auf morgen geht, dürfte jedem klar sein. Wir werden sehen, wie es in den USA weitergeht. Kongresswahlen sind kein Gradmesser für die nächste Präsidentenwahl. Ähnlich wie Bundesratswahlen sind sie eine momentane Abrechnung mit der Regierung. Hier sind es überzogene Erwartungen der Wähler an Obama. Aber das war schon vor seiner Wahl klar, dass der Wähler aus Verzweiflung über Bush Obama als Messias wahrnahm. Nicht Obama hat versagt. Bush hat versagt und das acht lange Jahre. Und der war konservativ.
Mit Verlaub, mir hat der Artikel nicht gefallen. Die Tea Party Bewegung wird nicht hinreichend vorgestellt. Auch die Tatsache, dass der Symbolort LINCOLN MEMORIAL sehr wohl passend gewählt war - vor 150 Jahren erstritt der erste Republikaner, Abraham Lincoln, den farbigen Bewohnern der amerikanischen Südstaaten die formelle Freiheit - heute sehen die Anhänger der Teaparty Bewegung eben diese Freiheit in Gefahr - kommt nicht gebührend zur Geltung. Dass den Anhängern dieser neuen Strömung unterschwelliger Rassismus unterstellt wird, nur weil sie selbst in Ihrer Mehrheit weiß sind, ist dabei grotesk. Die Tea Party Aktivisten positionieren sich ja nicht ausschliesslich gegen den ersten farbigen US Präsidenten Barack H. Obama sondern misstrauen der Politik und ihren Akteueren grundsätzlich. Es geht ihnen um Transparenz und Nachvollziehbarkeit! - Ich kann das gut verstehen, wer traut schon seiner Regierung?
Mit Verlaub, aber Lincoln würde sich schämen, wenn er wüsste, was aus den Reps geworden ist. Mit Lincolns Agenda haben die rein gar nichts zu tun.
Ignoriert Gesetze der Repiblikaner die eindeutig rassitsich sind. Sie Ignorieren, dass von dieser Rechter Seite eben sehr deutlich häufig rassitische Thesen vertreten werden. es ist doch kein Wunder, dass in Rechten Kreisen selten Schwarze oder migrantische Menschen an hoher stelle tätig sind. Machen wir uns nichts vor. Diese "bewegung" wird charakterisiert sich nunmal auf diese WEise. Wenn da fat nur weiße sind, die nochdazu alle rechts sind und sich gegen einen schwarzen präsidenten wehren, der versucht den drekc wegzuwischen den ihr präsident veranstaltet hat, dann ist es ok da zumindest zu spekulieren und um vorsicht zu mahnen!
http://www.youtube.com/wa...
Diese "Bewegung" ist rassitisch! Wer das nicht sieht ist blind.
Mit Verlaub, aber Lincoln würde sich schämen, wenn er wüsste, was aus den Reps geworden ist. Mit Lincolns Agenda haben die rein gar nichts zu tun.
Ignoriert Gesetze der Repiblikaner die eindeutig rassitsich sind. Sie Ignorieren, dass von dieser Rechter Seite eben sehr deutlich häufig rassitische Thesen vertreten werden. es ist doch kein Wunder, dass in Rechten Kreisen selten Schwarze oder migrantische Menschen an hoher stelle tätig sind. Machen wir uns nichts vor. Diese "bewegung" wird charakterisiert sich nunmal auf diese WEise. Wenn da fat nur weiße sind, die nochdazu alle rechts sind und sich gegen einen schwarzen präsidenten wehren, der versucht den drekc wegzuwischen den ihr präsident veranstaltet hat, dann ist es ok da zumindest zu spekulieren und um vorsicht zu mahnen!
http://www.youtube.com/wa...
Diese "Bewegung" ist rassitisch! Wer das nicht sieht ist blind.
sind Ihnen solch dünne Polemiken nicht peinlich? Sachlich ohne Aussage und als Polemik ohne Witz und Pfiff.
Ich finde es ja richtig Artikel zu kritisieren, aber sie geben ja nichtmal hinweise, welche stellen sie kritikwürdig halten. Sie geben keine Belege an sondern sträuben sich, vermutlich aus ideologischen gründen, gegen die darstellung im Artikel.
Ich finde es ja richtig Artikel zu kritisieren, aber sie geben ja nichtmal hinweise, welche stellen sie kritikwürdig halten. Sie geben keine Belege an sondern sträuben sich, vermutlich aus ideologischen gründen, gegen die darstellung im Artikel.
Zuvor: Mir ist weder die Vermischung von Religion und Wahlkampf besonders sympathisch, noch die US-Konservative, die Fortschritte in dringend nötigen internationalen Politikfeldern blockiert - Stichwort Kyoto-Protokoll etc.
Trotzdem, liebe ZEIT: was soll die Meinungsmache? zählen wir mal (mühsam!) zwischen den Zeilen die Fakten zusammen, die die Veranstaltung zu betreffen scheinen: wie ich das verstehe, war die Tea Party Bewegung weder selbst unmittelbar der Veranstalter, noch war die Obama-Regierung - oder gar politische Themen überhaupt? - Gegenstand der Veranstaltung.
So lange man das nicht klar differenziert darstellt - und eben das vermisse ich hier - werden einfach schwarzweißbilder aufgebaut, die um keinen Deut besser sind, als diejenigen, die man kritisieren will: wenn es um keinen Preis gelingt, den Veranstaltern Rassismus nachzuweisen, ist es lächerlich bis absurd, aus ihn aus ihrer weißen Hautfarbe zu folgern.
Was ist also das Problem mit dem Redeort von M.L. King, wenn es dem Artikelschreiber um keinen Preis gelingen will, den Rassismus der "Ultra"-(=?)Konservativen nachzuweisen?
Um Unterstützung für die US-Politik in der Zeit des Irak-Kriegs zu sammeln, haben die US-Medien die eigene Bevölkerung desinformiert bzw. gezielt mit Suggestionen gearbeitet.
Wenn ich mir eins wünschen darf, dann dies, dass die ZEIT es in Deutschland besser macht.
"wenn es um keinen Preis gelingt, den Veranstaltern Rassismus nachzuweisen, ist es lächerlich bis absurd, aus ihn aus ihrer weißen Hautfarbe zu folgern."
Nicht den veranstaltern sondern der tea Party Bewegung. und dieser Bewegung rassitsmus nachzuweisen sit dnekbar einfach. Man muss sich nur die Plakate ihrer demosntrationen ansehen.
"wenn es um keinen Preis gelingt, den Veranstaltern Rassismus nachzuweisen, ist es lächerlich bis absurd, aus ihn aus ihrer weißen Hautfarbe zu folgern."
Nicht den veranstaltern sondern der tea Party Bewegung. und dieser Bewegung rassitsmus nachzuweisen sit dnekbar einfach. Man muss sich nur die Plakate ihrer demosntrationen ansehen.
Das ist das alte, weiße Amerika mit seinem gepflegten Vorgarten und den chromblitzenden Wagen in der Auffahrt, welches nicht wahr haben will, daß seine Zeit vorüber ist. Ein letztes Aufbäumen, daß aber nicht unterschätzt werden sollte. Diese Leute sind immer noch gefährlich.
Faszinierend und unbegreiflich finde ich, wie die amerikanischen Konservativen aus der Botschaft Christi ihre eigenen "Werte" destillieren können: rücksichtslosester Nationalismus ("America first"), Gewalt (Waffen für alle, Todesstrafe, getötete Ausländer zählen nichts), Verzicht auf sozialen Ausgleich (Arme sollen verrecken, selber schuld), Ungleichheit vor dem Gesetz (je nach Wohlstand/Hautfarbe/Klasse -- eben so, wie es in den zurückgesehnten, guten alten Zeiten war.)
Und das soll das herbeigesehnte Reich Gottes sein?
Ich verstehe diese Amerikaner nicht.
Sie berufen sich auf Gott, wenn sie nur wieder richtige Schurken sein wollen, ohne diese lästigen Skrupel und Gewissensbisse, die ihnen die "Liberalen" eingeredet haben.
Halten die Jesus wirklich für einen waffenverliebten Egoisten, der Atombomben auf Großstädte werfen würde, wenn es gerade mal einen Krieg zu gewinnen gibt, und jederzeit unter dreistesten Lügen andere Länder überfallen würde (das war ja 1898 gegen Spanien schon nicht anders als jüngst im Irak)?
Der es in Ordnung fände, gewählte Repräsentanten in Nachbarländern zu ermorden und Regierungen zu stürzen, wenn es amerikanische Konzerninteressen erfordern?
Schöne Christen sind das...
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf unsachliche Spekulationen. Die Redaktion/cs
Guter Kommentar!
Ich verstehe die Mentalität der Rechten US-Amerikaner auch nicht!!! Berufen sich auf christlich-protestantische Werte und vereinen dies mit der Verachtung von Menschenrechten, der Verachtung der Genfer Konvention u.a.. Gerade die Nächstenliebe und der Einsatz für die Armen war eines der wichtigsten Tugenden, die Jesus den Menschen nahe gelegt hat. Die Neocons haben da anscheinend einiges nicht verstanden....
...weil das hiesige gesellschaftlich-politische Glaubensgerüst ganz andere Axiomen setzt und Sie sich nie die Mühe machten, diese zu identifizieren oder gar zu überlegen, was das bedeutet. Falls Sie das würden, so sähen Sie dort eine grössere -keineswegs völlige- Harmonie in den Axiomen und eine vielleicht auch daher grössere Konsistenz der abgeleiteten Werte und Politik.
Aber ich vermute, Sie erkennen die Inkonsistenzen der hiesigen Glaubensinhalte kaum. So braucht es Sie auch nicht wundern, wenn Sie Probleme haben die Menschen mit so unterschiedlichem Hintergrund zu verstehen. Sie nicht zu verstehen ist da auch keine Schande. Eine Schande wäre lediglich deren Verhalten unverstanden zu verurteilen. Das wäre nicht lediglich ignorant. Es wäre arrogant und peinlich.
Schlimmer aber wäre es, die momentan größte Kraft auf der internationalen politischen Bühne nicht zu versehen. Dann versteht man nämlich einen sehr wichtigen Zusammenhang der Weltpolitik nicht und jede Forderung oder Handlung kann zum Verhängnis führen. Ich meine zum eigenen Verhängnis.
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf unsachliche Spekulationen. Die Redaktion/cs
Guter Kommentar!
Ich verstehe die Mentalität der Rechten US-Amerikaner auch nicht!!! Berufen sich auf christlich-protestantische Werte und vereinen dies mit der Verachtung von Menschenrechten, der Verachtung der Genfer Konvention u.a.. Gerade die Nächstenliebe und der Einsatz für die Armen war eines der wichtigsten Tugenden, die Jesus den Menschen nahe gelegt hat. Die Neocons haben da anscheinend einiges nicht verstanden....
...weil das hiesige gesellschaftlich-politische Glaubensgerüst ganz andere Axiomen setzt und Sie sich nie die Mühe machten, diese zu identifizieren oder gar zu überlegen, was das bedeutet. Falls Sie das würden, so sähen Sie dort eine grössere -keineswegs völlige- Harmonie in den Axiomen und eine vielleicht auch daher grössere Konsistenz der abgeleiteten Werte und Politik.
Aber ich vermute, Sie erkennen die Inkonsistenzen der hiesigen Glaubensinhalte kaum. So braucht es Sie auch nicht wundern, wenn Sie Probleme haben die Menschen mit so unterschiedlichem Hintergrund zu verstehen. Sie nicht zu verstehen ist da auch keine Schande. Eine Schande wäre lediglich deren Verhalten unverstanden zu verurteilen. Das wäre nicht lediglich ignorant. Es wäre arrogant und peinlich.
Schlimmer aber wäre es, die momentan größte Kraft auf der internationalen politischen Bühne nicht zu versehen. Dann versteht man nämlich einen sehr wichtigen Zusammenhang der Weltpolitik nicht und jede Forderung oder Handlung kann zum Verhängnis führen. Ich meine zum eigenen Verhängnis.
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