Nahost Extremisten beschießen Touristenzentren am Roten Meer
Bei einem Raketenangriff auf Aqaba in Südjordanien ist ein Mensch getötet worden. Zwei weitere auf den israelischen Badeort Eilat abgefeuerte Geschosse stürzten ins Meer.
Die benachbarten Touristenmetropolen Eilat und Aqaba im Süden Israels und Jordaniens sind mitten in der Hochsaison mit fünf Raketen beschossen worden. Bei der Explosion einer Rakete im Hotelbezirk von Aqaba starb nach Angaben des jordanischen Informationsministers Ali al-Ajed ein Mensch. Drei weitere Menschen erlitten leichte Verletzungen. Darunter sollen zwei Taxifahrer gewesen sein. Augenzeugen berichteten von zwei beschädigten Fahrzeugen sowie Glassplittern auf der Straße.
Nach israelischen Angaben stürzten zwei Raketen, die auf Eilat zielten, ins Meer. Verletzt wurde niemand, es entstand auch kein Sachschaden.
Die Raketen wurden laut der israelischen Polizei mit großer Wahrscheinlichkeit von ägyptischem Territorium aus abgeschossen. Die ägyptische Grenze verläuft direkt südlich von Eilat. Auch jordanische Augenzeugen gaben an, dass sie aus Richtung Ägypten kamen.
Die ägyptischen Sicherheitskräfte bestritten die Vorwürfe umgehend. Auf der Sinai-Halbinsel gebe es keinerlei militante Gruppen.
Die Bundesregierung verurteilte den Angriff. Ein Regierungssprecher rief in Berlin zu Verhandlungen über eine tragfähige Friedenslösung für den Nahen Osten auf. Niemand solle sich von "Provokationen radikaler Kräfte" beirren lassen.
Eilat und Aqaba sind in den Sommermonaten Ferienhochburgen, in denen Zehntausende Touristen ihren Urlaub am Roten Meer verbringen. Anfang August kommen traditionell jedes Jahr tausende Touristen aus Frankreich. Der Bürgermeister von Eilat, Jitzhak Halevy, sagte dem israelischen Internetportal ynet.com: "Fundamentalistische Bewegungen versuchen, in der Region Chaos zu säen." Aqaba war zuletzt am 22. April von zwei Raketen getroffen worden.
Bei der Explosion in einem Haus eines ranghohen Mitglieds der im Gaza-Streifen herrschenden Hamas-Organisation wurden nach palästinensischen Angaben mindestens 42 Menschen verletzt. Die israelische Armee bestritt den Vorwurf, sie habe eine Rakete auf das Haus des Hamas-Kommandeurs Alaa al-Danaf im Flüchtlingslager Deir al-Balah abgefeuert.
Nach Augenzeugenberichten aus Gaza könnte es sich um einen "Arbeitsunfall" handeln. In dem Gebäude lebten nach Hamas-Angaben fünf Familien. Außerdem gab es dort zehn kleine Läden.
- Datum 02.08.2010 - 14:22 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa, AFP, Reuters
- Kommentare 25
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ein Arbeitsunfall, da hätte man ja gern gewusst, was in dem Hause so gearbeitet wird? Eine Werkstatt für Silvesterknaller kann man ja wohl ausschließen.
von keinem anderen land der welt würde die UN verlangen, ein gebiet mit strom, gas, benzin, lebensmittel..zu beliefern, von dem aus dieses land und dessen zivile zentren beschossen werden.
nur von israel kann man heutzutage sowas absurdes verlangen.
und nun verlagert die hamas den kampf gegen juden in den sinai.
laut friedensvertrag zwischen israel und ägypten haben die ägypter alles zutun, um sicherzustellen, dass von ihrem gebiet aus nie wieder auch nur eine rakete nach israel fliegt.
"nun verlagert die hamas den kampf gegen juden in den sinai."
Ich folge da eher der Vermutung israelischer Sicherheitskreise, dass es sich um eine Aktion von Jihadisten mit Verbindungen zur sogenannten "Al Qaida" handelt. Hätte Hamas die Raketen abgefeuert, dann hätten die auch Eilat getroffen. Die haben ja mittlerweile genug Erfahrungen mit dem Beschuss von Zivilisten gesammelt...
Hier sollen offensichtlich die sich anbahnenden Gespräche zwischen Israel und der Autonomiebehörde gestört werden.
Mein Beileid an die Familie des jordanischen Taxifahrers, der ja mit 50%iger Wahrscheinlichkeit selbst ein Palästinenser war. Und ich hoffe, die Verwundeten erholen sich schnell von den Verletzungen.
"nun verlagert die hamas den kampf gegen juden in den sinai."
Ich folge da eher der Vermutung israelischer Sicherheitskreise, dass es sich um eine Aktion von Jihadisten mit Verbindungen zur sogenannten "Al Qaida" handelt. Hätte Hamas die Raketen abgefeuert, dann hätten die auch Eilat getroffen. Die haben ja mittlerweile genug Erfahrungen mit dem Beschuss von Zivilisten gesammelt...
Hier sollen offensichtlich die sich anbahnenden Gespräche zwischen Israel und der Autonomiebehörde gestört werden.
Mein Beileid an die Familie des jordanischen Taxifahrers, der ja mit 50%iger Wahrscheinlichkeit selbst ein Palästinenser war. Und ich hoffe, die Verwundeten erholen sich schnell von den Verletzungen.
"nun verlagert die hamas den kampf gegen juden in den sinai."
Ich folge da eher der Vermutung israelischer Sicherheitskreise, dass es sich um eine Aktion von Jihadisten mit Verbindungen zur sogenannten "Al Qaida" handelt. Hätte Hamas die Raketen abgefeuert, dann hätten die auch Eilat getroffen. Die haben ja mittlerweile genug Erfahrungen mit dem Beschuss von Zivilisten gesammelt...
Hier sollen offensichtlich die sich anbahnenden Gespräche zwischen Israel und der Autonomiebehörde gestört werden.
Mein Beileid an die Familie des jordanischen Taxifahrers, der ja mit 50%iger Wahrscheinlichkeit selbst ein Palästinenser war. Und ich hoffe, die Verwundeten erholen sich schnell von den Verletzungen.
die israelis und auch die aegypter haben haben offiziel die hamas dafuer beschuldigt.
vor zwei tagen wurde israelische stadt von grad raketen beschossen. israel feuerte zurueck und toetete gezielt einen hohen komandeur. da hamas seit der blockade waffenknappheit hat, haben sie angst vor einem neuen waffengang, der bei der heutigen regierung wahrscheinlich bis zum ende gefuehrt werden koennte.
da sie sich aber dennoch fuer einen so hohen mitglied raechen wollen, haben sie von sinai aus geschossen. die gesamte hamaskommunikation ist fuer israel freizugaenglich, deswegen wurde heute frueh auch gesagt, dass es nur eine frage von stunden ist, bis sie genau wissen ob hamas dahinter steckt oder nicht.
die israelis und auch die aegypter haben haben offiziel die hamas dafuer beschuldigt.
vor zwei tagen wurde israelische stadt von grad raketen beschossen. israel feuerte zurueck und toetete gezielt einen hohen komandeur. da hamas seit der blockade waffenknappheit hat, haben sie angst vor einem neuen waffengang, der bei der heutigen regierung wahrscheinlich bis zum ende gefuehrt werden koennte.
da sie sich aber dennoch fuer einen so hohen mitglied raechen wollen, haben sie von sinai aus geschossen. die gesamte hamaskommunikation ist fuer israel freizugaenglich, deswegen wurde heute frueh auch gesagt, dass es nur eine frage von stunden ist, bis sie genau wissen ob hamas dahinter steckt oder nicht.
Aergerlich ist bei der Berichtserstattung, dass schon vorgestern eine Rakete aus dem Gazastreifen in Ashkelon zwischen Wohnhaeusern fiel und in der gleichen Nacht Teile einer Hochschule in Sderot zerstoert wurden, und in der ganzen deutschen Presse kein Wort.
Solange es keine Toten gibt, wird soetwas garnicht erst erwaehnt. Erst wenn es nach etlichen Raketenbeschuessen auf Israel endlich auch mal in Gaza kracht, dann geht das Lamentieren los.
Ich habs soooo satt!!!!
die israelis und auch die aegypter haben haben offiziel die hamas dafuer beschuldigt.
vor zwei tagen wurde israelische stadt von grad raketen beschossen. israel feuerte zurueck und toetete gezielt einen hohen komandeur. da hamas seit der blockade waffenknappheit hat, haben sie angst vor einem neuen waffengang, der bei der heutigen regierung wahrscheinlich bis zum ende gefuehrt werden koennte.
da sie sich aber dennoch fuer einen so hohen mitglied raechen wollen, haben sie von sinai aus geschossen. die gesamte hamaskommunikation ist fuer israel freizugaenglich, deswegen wurde heute frueh auch gesagt, dass es nur eine frage von stunden ist, bis sie genau wissen ob hamas dahinter steckt oder nicht.
"die israelis und auch die aegypter haben haben offiziel die hamas dafuer beschuldigt."
Ich kann keinerlei Beschuldigungen dieser Art in den offiziellen Stellungnahmen finden. Es würde mich auch überraschen. Vielleicht helfen Sie uns mit einer Quelle weiter?
Fakt ist: Beim letzten Vorfall dieser Art hat sich eine Gruppe bekannt, die nach eigenen Angaben aus dem Umfeld von Al Quaida stammt. Das wurde damals auch nicht angezweifelt.
Für Hamas wäre eine solche Operation mit erheblichen Risiken verbunden. Zum Einen operativ: Die ausführende Einheit müsste in ägyptisches Gebiet vordringen, sie müsste Grad-Raketen dorthin schaffen und in Stellung bringen. Und sie müsste auch die Rückkehr nach Gaza schaffen, ohne von den Ägyptern aufgegriffen zu werden. Und politisch: Der Fallout für Hamas im Fall einer Festnahme wäre enorm. Sie hätten mit einer massiven Reaktion des ägyptischen Staates zu rechnen, der zwar nicht unbedingt besonders freundlich gegenüber Israel gestimmt ist, aber Operationen palästinensischer Terrorgruppen auf seinem Territorium keinesfalls duldet.
Warum sollte Hamas dieses erhebliche Risiko eingehen, wenn man doch Raketenangriffe mit erheblich geringeren Risiko von eigenem Territorium ausführen kann?
Für Al-Qaida-nahe Gruppierungen, die über die ägyptisch-sudanesische Grenze hinweg operieren, ist die Geschichte hingegen weit einfacher und zielführender.
"die israelis und auch die aegypter haben haben offiziel die hamas dafuer beschuldigt."
Ich kann keinerlei Beschuldigungen dieser Art in den offiziellen Stellungnahmen finden. Es würde mich auch überraschen. Vielleicht helfen Sie uns mit einer Quelle weiter?
Fakt ist: Beim letzten Vorfall dieser Art hat sich eine Gruppe bekannt, die nach eigenen Angaben aus dem Umfeld von Al Quaida stammt. Das wurde damals auch nicht angezweifelt.
Für Hamas wäre eine solche Operation mit erheblichen Risiken verbunden. Zum Einen operativ: Die ausführende Einheit müsste in ägyptisches Gebiet vordringen, sie müsste Grad-Raketen dorthin schaffen und in Stellung bringen. Und sie müsste auch die Rückkehr nach Gaza schaffen, ohne von den Ägyptern aufgegriffen zu werden. Und politisch: Der Fallout für Hamas im Fall einer Festnahme wäre enorm. Sie hätten mit einer massiven Reaktion des ägyptischen Staates zu rechnen, der zwar nicht unbedingt besonders freundlich gegenüber Israel gestimmt ist, aber Operationen palästinensischer Terrorgruppen auf seinem Territorium keinesfalls duldet.
Warum sollte Hamas dieses erhebliche Risiko eingehen, wenn man doch Raketenangriffe mit erheblich geringeren Risiko von eigenem Territorium ausführen kann?
Für Al-Qaida-nahe Gruppierungen, die über die ägyptisch-sudanesische Grenze hinweg operieren, ist die Geschichte hingegen weit einfacher und zielführender.
"die israelis und auch die aegypter haben haben offiziel die hamas dafuer beschuldigt."
Ich kann keinerlei Beschuldigungen dieser Art in den offiziellen Stellungnahmen finden. Es würde mich auch überraschen. Vielleicht helfen Sie uns mit einer Quelle weiter?
Fakt ist: Beim letzten Vorfall dieser Art hat sich eine Gruppe bekannt, die nach eigenen Angaben aus dem Umfeld von Al Quaida stammt. Das wurde damals auch nicht angezweifelt.
Für Hamas wäre eine solche Operation mit erheblichen Risiken verbunden. Zum Einen operativ: Die ausführende Einheit müsste in ägyptisches Gebiet vordringen, sie müsste Grad-Raketen dorthin schaffen und in Stellung bringen. Und sie müsste auch die Rückkehr nach Gaza schaffen, ohne von den Ägyptern aufgegriffen zu werden. Und politisch: Der Fallout für Hamas im Fall einer Festnahme wäre enorm. Sie hätten mit einer massiven Reaktion des ägyptischen Staates zu rechnen, der zwar nicht unbedingt besonders freundlich gegenüber Israel gestimmt ist, aber Operationen palästinensischer Terrorgruppen auf seinem Territorium keinesfalls duldet.
Warum sollte Hamas dieses erhebliche Risiko eingehen, wenn man doch Raketenangriffe mit erheblich geringeren Risiko von eigenem Territorium ausführen kann?
Für Al-Qaida-nahe Gruppierungen, die über die ägyptisch-sudanesische Grenze hinweg operieren, ist die Geschichte hingegen weit einfacher und zielführender.
das war bei ynet.co.il oder mako.co.il jetzt kann ich das nicht mehr finden. ich glaube, da war die ueberschrift voreilig. ich nehme es zurueck. aufjedenfall steht jetzt auf der HAUPTSEITE, dass israel davon ausgeht, dass es hamas gewesen ist.
http://www.mako.co.il/new...
Wer soll denn sowas in einem Onlineauftritt einer deutschen Zeitung lesen können?
Zumindest die Haaretz schreibt nichts von der Hamas.
http://www.haaretz.com/ne...
Wer soll denn sowas in einem Onlineauftritt einer deutschen Zeitung lesen können?
Zumindest die Haaretz schreibt nichts von der Hamas.
http://www.haaretz.com/ne...
Wer soll denn sowas in einem Onlineauftritt einer deutschen Zeitung lesen können?
Zumindest die Haaretz schreibt nichts von der Hamas.
http://www.haaretz.com/ne...
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