Nahost-Verhandlungen Hamas lässt sich nicht ignorieren
Netanjahu und Abbas verhandeln wieder. Doch auf palästinensischer Seite fehlt am Tisch der zweite Machtfaktor, die Hamas-Islamisten. Ein Kommentar
© Abid Katib/Getty Images

Verehrt: Ismail Haniyeh, Regierungschef der radikalislamischen Hamas in Gaza
Miteinander zu reden, ist jetzt das Beste, was Israels Premier Netanjahu und Palästinenserpräsident Abbas tun können. Denn keine Gespräche zu führen, schürt weitere Konflikte. Die internationale Gemeinschaft darf sich daher auch darüber freuen, dass dank US-Präsident Obama nun auch regelmäßige Treffen möglich wurden. Auch, dass in Israel mit einer zum Teil extrem konservativen Regierung Kompromisse mit den Palästinensern in der Gesellschaft eher durchzusetzen sind, gibt ein klein wenig Grund zu Optimismus. Einem Linken würden Kompromisse als gefährliche Nachgiebigkeit angekreidet.
Die Hindernisse für eine Einigung sind bekanntlich groß, die jüdischen Siedler im Westjordanland, der Status Jerusalems oder das Rückkehrrecht der Palästinenser bergen schon genug Konfliktstoff. Am Ende muss die Frage geklärt sein, wie ein palästinensischer Staat im Westjordanland überhaupt aussehen kann, der die Sicherheitsbedürfnisses Israels befriedigt. Ein zweites Gaza in der Westbank kann es nicht geben, die Raketen, die regelmäßig aus dem Gaza-Streifen in Richtung Israel abgeschossen werden, sind Mahnung genug.
In Israel werden die neuen Verhandlungen sehr realistisch gesehen. An einen umfassenden Frieden glaubt kaum jemand, eher an Interimslösungen, an kleine, aber erreichbare Ziele. Und selbst dann werden die Verhandler bald an einen Punkt kommen, an dem jemand irgendwie eingebunden werden muss, der gar nicht mit am Tisch sitzt: Die radikalislamische Hamas. Diese herrscht nicht nur im Gaza-Streifen, sie ist auch im Westjordanland vertreten und hat dort ihre Anhänger.
2006 gewann Hamas die Wahlen in den palästinensischen Autonomiegebieten, was vor allem an der korrupten und selbstsüchtigen Funktionärsherrschaft der säkulären Fatah lag. 2007 hatte Hamas die Fatah-Sicherheitskräfte in einem blutigen Machtkampf aus dem Gaza-Streifen vertrieben. Palästinenserpräsident Abbas löste darauf die von der Hamas geführte Einheitsregierung auf und installierte im Westjordanland eine mit eigenen Leuten besetzte Regierung.
Weil Hamas die Existenzberechtigung Israels nicht anerkennt und von den USA und der EU als Terrororganisation eingestuft wird, ist sie international isoliert, abgesehen von ihren Unterstützern Syrien und Iran. Die politischen und gesellschaftlichen Positionen von Hamas sind schwer erträglich, sie herrschen in Gaza unterdrückerisch und gewalttätig, sie sind frauenfeindlich und intolerant.
Alles das sind Faktoren, die die internationale Staatengemeinschaft eigentlich dazu bringen sollte, diese islamistische Organisation politisch einzudämmen. Denn man darf dabei eines nicht vergessen: Es gibt in Nahost auch Gruppen, die weit radikaler sind als Hamas. Dschihadis im Fahrwasser von al-Qaida, die gar nicht an Kommunikation interessiert sind.
Zugegeben: Irgendwie geartete Kontakte mit Hamas erscheinen angesichts der ihnen zugeschriebenen Morde an jüdischen Siedlern anfangs der Woche durch die Essedin-el-Kassam-Brigaden, dem bewaffneten Arm der Hamas, schwer erträglich. Und wie zu erwarten, verurteilt Hamas die Gespräche. Abbas habe nicht das Recht, für die Palästinenser zu sprechen und repräsentiere sie auch nicht, sagte einer ihrer Sprecher. Daher sei das palästinensische Volk auch nicht an ein Ergebnis der Gespräche gebunden. Zugleich kündigte die Hamas an, im Westjordanland weiter Israelis anzugreifen. Sie werde sich daran weder von den Israelis noch von der Fatah von Präsident Abbas hindern lassen.
Das klingt alles nicht gut, aber eine gewisse Akzeptanz der Islamisten als Mitspieler ist Voraussetzung für ihre politische Eindämmung. Durch Obama sind die Nahost-Gespräche wieder in Gang gekommen. Vielleicht wäre das Gelegenheit für die EU, ein Konzept für den Umgang mit Hamas vorzulegen. Denn Brüssel ist bei der jetzigen Runde aus dem Spiel, was kein gutes Licht auf die EU wirft.
- Datum 03.09.2010 - 17:23 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE
- Kommentare 54
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Hallo
Aus dem Artikel geht sehr deutlich hervor warum die Hamas restlos indiskutabel ist, warum also mit ihr verhandeln?
Mit den Nationalsozialisten wurde seinerzeit auch nicht verhandelt sondern sie wurden solange bekämpft bis sie die bedingungslose Kapitulation akzeptieren.
Gruss
Rene
"warum also mit ihr verhandeln?"
- Weil sie da ist.
- Weil sie ein realer Machtfaktor ist.
- Weil der Versuch, sie zur "bedingungslosen Kapitulation" zu zwingen, zum Scheitern verurteilt ist (siehe "gegossenes Blei", die Opfer waren fast nur Zivilisten). Wieviele Zivilisten sind Sie bereit zu opfern?
- Weil sie ein zuverlässiger Vertragspartner ist: sie hatte den Waffenstillstand mit Israel eingehalten und durchgesetzt.
- Weil Nazi-Vergleiche schwachsinnig sind.
- Weil die europäisch-amerikanische Beurteilung der Hamas eine rein ideologische und keine sachbezogene ist.
Und zuguterletzt empfehle ich Ihnen, sich ein paar Biographien der israelischen Politiker durchzulesen. Dann werden Sie sehr schnell lernen, dass "Terrorist" kein Kriterium ist, nach dem man sich seine Verhandlungspartner aussuchen kann. Das Problem bei Friedensverhandlungen ist, dass man mit seinen Feinden verhandeln muss. Ansonsten wäre es ja einfach. ;-)
"warum also mit ihr verhandeln?"
- Weil sie da ist.
- Weil sie ein realer Machtfaktor ist.
- Weil der Versuch, sie zur "bedingungslosen Kapitulation" zu zwingen, zum Scheitern verurteilt ist (siehe "gegossenes Blei", die Opfer waren fast nur Zivilisten). Wieviele Zivilisten sind Sie bereit zu opfern?
- Weil sie ein zuverlässiger Vertragspartner ist: sie hatte den Waffenstillstand mit Israel eingehalten und durchgesetzt.
- Weil Nazi-Vergleiche schwachsinnig sind.
- Weil die europäisch-amerikanische Beurteilung der Hamas eine rein ideologische und keine sachbezogene ist.
Und zuguterletzt empfehle ich Ihnen, sich ein paar Biographien der israelischen Politiker durchzulesen. Dann werden Sie sehr schnell lernen, dass "Terrorist" kein Kriterium ist, nach dem man sich seine Verhandlungspartner aussuchen kann. Das Problem bei Friedensverhandlungen ist, dass man mit seinen Feinden verhandeln muss. Ansonsten wäre es ja einfach. ;-)
Mit denen verhandelt man nicht. Und das ist auch gut so.
...nicht zu verhandeln hat man in Nord Irland 30 Jahre lang versucht Frieden zu erzwingen.
Als man sich dann doch dazu aufgerafft hat - weil man eingesehen hat das das nicht geht - war binnen fünf Jahren Frieden.
...nicht zu verhandeln hat man in Nord Irland 30 Jahre lang versucht Frieden zu erzwingen.
Als man sich dann doch dazu aufgerafft hat - weil man eingesehen hat das das nicht geht - war binnen fünf Jahren Frieden.
...nicht zu verhandeln hat man in Nord Irland 30 Jahre lang versucht Frieden zu erzwingen.
Als man sich dann doch dazu aufgerafft hat - weil man eingesehen hat das das nicht geht - war binnen fünf Jahren Frieden.
Die IRA wollte Autonomie und nicht England vernichten. Sie verstehen, worauf ich hinaus will? Die Antisemiten der Hamas als Verhandlungspartner vorzuschlagen ist absurd und eine Frechheit.
Die IRA wollte Autonomie und nicht England vernichten. Sie verstehen, worauf ich hinaus will? Die Antisemiten der Hamas als Verhandlungspartner vorzuschlagen ist absurd und eine Frechheit.
so, wie es sich auch irgendwann dazu durchgerungen hat, mit Arafat zu verhandeln.
Obwohl der Vergleich der Nationalsozialisten mit der Hamas vollkommen daneben ist, sollte der Kommentator sich zunächst mit der Geschichte auseinandersetzen und beispielsweise etwas über das Münchner Abkommen von 1938 lesen.
"Zugleich kündigte die Hamas an, im Westjordanland weiter Israelis anzugreifen. Sie werde sich daran weder von den Israelis noch von der Fatah von Präsident Abbas hindern lassen."
MUSS Israel tatsächlich angesichts einer solchen Ankündigung mit der Hamas verhandeln? Die Hamas sagt, Abbas habe nicht das Recht, für das palästinensische Volk zu sprechen, und das Volk sei nicht an die Ergebnisse der Gespräche gebunden. Aber woher nimmt die Hamas dieses Recht für sich in Anspruch? Mich würde interessieren, was die Palästinenser, die an einem dauernden Frieden interessiert sind, dazu sagen. Folgen sie wirklich der Hamas?
"Zugleich kündigte die Hamas an, im Westjordanland weiter Israelis anzugreifen. Sie werde sich daran weder von den Israelis noch von der Fatah von Präsident Abbas hindern lassen."
MUSS Israel tatsächlich angesichts einer solchen Ankündigung mit der Hamas verhandeln? Die Hamas sagt, Abbas habe nicht das Recht, für das palästinensische Volk zu sprechen, und das Volk sei nicht an die Ergebnisse der Gespräche gebunden. Aber woher nimmt die Hamas dieses Recht für sich in Anspruch? Mich würde interessieren, was die Palästinenser, die an einem dauernden Frieden interessiert sind, dazu sagen. Folgen sie wirklich der Hamas?
Die Hamas hat sich in den letzten Jahren eher in eine negative Richtung entwickelt. Vergleiche zu anderen Terrorgruppen lahmen.
So lange die Hamas Geld und Ideologie aus dem Iran und Syrien erhält wird sie diese Klaviatur spielen.Die Strukturen dieser Terroristen ist so Lebensfeindlich und voller Hass auf das westliche Bild von Aufklärung und Freiheit, dass es ihnen um weit mehr geht als Land und Unabhängigkeit.
Wer sein eigenes Volk im Namen eines Glaubens so knechtet und jegliche religiöse Veränderung mit brutalster Gewalt verhindert, der sollte sich was schämen und braucht an keine Verhandlungstisch. Diese rassistischen Machos von der Hamas will ich an keinem Tisch.
Anm.: Bitte bemühen Sie sich um einen sachlichen Diskussionston. Danke. /Die Redaktion pt.
"warum also mit ihr verhandeln?"
- Weil sie da ist.
- Weil sie ein realer Machtfaktor ist.
- Weil der Versuch, sie zur "bedingungslosen Kapitulation" zu zwingen, zum Scheitern verurteilt ist (siehe "gegossenes Blei", die Opfer waren fast nur Zivilisten). Wieviele Zivilisten sind Sie bereit zu opfern?
- Weil sie ein zuverlässiger Vertragspartner ist: sie hatte den Waffenstillstand mit Israel eingehalten und durchgesetzt.
- Weil Nazi-Vergleiche schwachsinnig sind.
- Weil die europäisch-amerikanische Beurteilung der Hamas eine rein ideologische und keine sachbezogene ist.
Und zuguterletzt empfehle ich Ihnen, sich ein paar Biographien der israelischen Politiker durchzulesen. Dann werden Sie sehr schnell lernen, dass "Terrorist" kein Kriterium ist, nach dem man sich seine Verhandlungspartner aussuchen kann. Das Problem bei Friedensverhandlungen ist, dass man mit seinen Feinden verhandeln muss. Ansonsten wäre es ja einfach. ;-)
"Weil der Versuch, sie zur "bedingungslosen Kapitulation" zu zwingen, zum Scheitern verurteilt ist (siehe "gegossenes Blei", die Opfer waren fast nur Zivilisten)."
Erstens: die Opfer von "Cast Lead" waren vornehmlich Militante. Zweitens: das Ziel von "Cast Lead" war _nicht_, die Hamas zur bedingungslosen Kapitulation zu zwingen, sondern, ihren Raketenhagel einzudämmen; dieses Ziel wurde erreicht.
"Weil sie ein zuverlässiger Vertragspartner ist: sie hatte den Waffenstillstand mit Israel eingehalten und durchgesetzt."
Die Hamas hat den Waffenstillstand nicht eingehalten und ihn darüber hinaus nicht verlängert, sondern gekündigt.
"Weil der Versuch, sie zur "bedingungslosen Kapitulation" zu zwingen, zum Scheitern verurteilt ist (siehe "gegossenes Blei", die Opfer waren fast nur Zivilisten)."
Erstens: die Opfer von "Cast Lead" waren vornehmlich Militante. Zweitens: das Ziel von "Cast Lead" war _nicht_, die Hamas zur bedingungslosen Kapitulation zu zwingen, sondern, ihren Raketenhagel einzudämmen; dieses Ziel wurde erreicht.
"Weil sie ein zuverlässiger Vertragspartner ist: sie hatte den Waffenstillstand mit Israel eingehalten und durchgesetzt."
Die Hamas hat den Waffenstillstand nicht eingehalten und ihn darüber hinaus nicht verlängert, sondern gekündigt.
Die IRA wollte Autonomie und nicht England vernichten. Sie verstehen, worauf ich hinaus will? Die Antisemiten der Hamas als Verhandlungspartner vorzuschlagen ist absurd und eine Frechheit.
...sind sekundär.
Denn was sie wirklich wollen (nicht die Propaganda!) und was sie kriegen wissen sowohl die Terroristen und die Macht/Mächte die sie terrorisieren erst wenn sie... genau, miteinander reden.
Die Hamas von Diskussionen über den Frieden im Nahen Osten auszuschließen bedeutet den Teil der Bevölkerung der Hamas aktiv oder politsisch unterstützt ebenfalls auszuschliesen.
Ich weis nicht wie groß die wirklich ist, aber sie ist groß genug das Herr Abbas sie bis heute - mit oder ohne israelische Hilfe - nicht aus Gaza hat rauswerfen können.
Und genauso wie in Nord Irland ist Frieden nur möglich wenn man die Bevölkerung oder einen Teil der Bevölkerung nicht länger ausschliesst.
Da mögen wir über Hamas und deren verstörten Ideen denken wie wir wollen, solange sie Unterstützung im Volk hat ist sie ein "Player" und damit mitspracheberechtigt.
Vergessen Sie nicht das auch die IRA sich von ihren extremsten Ideen hat verabschieden müssen.
Man kann natürlich auch darauf warten/hoffen das die palästinensische Bevölkerung der Hamas den Rücken zu kehrt.
Das kann aber noch mal 50 Jahre oder länger dauern.
Aber selbst das ginge bestimmt schneller wenn man mit Hamas redet und ihre Argumente gegen sie verwendet.
Die palästinensische Bevölkerung ist verzweifelt, nicht bescheuert.
...sind sekundär.
Denn was sie wirklich wollen (nicht die Propaganda!) und was sie kriegen wissen sowohl die Terroristen und die Macht/Mächte die sie terrorisieren erst wenn sie... genau, miteinander reden.
Die Hamas von Diskussionen über den Frieden im Nahen Osten auszuschließen bedeutet den Teil der Bevölkerung der Hamas aktiv oder politsisch unterstützt ebenfalls auszuschliesen.
Ich weis nicht wie groß die wirklich ist, aber sie ist groß genug das Herr Abbas sie bis heute - mit oder ohne israelische Hilfe - nicht aus Gaza hat rauswerfen können.
Und genauso wie in Nord Irland ist Frieden nur möglich wenn man die Bevölkerung oder einen Teil der Bevölkerung nicht länger ausschliesst.
Da mögen wir über Hamas und deren verstörten Ideen denken wie wir wollen, solange sie Unterstützung im Volk hat ist sie ein "Player" und damit mitspracheberechtigt.
Vergessen Sie nicht das auch die IRA sich von ihren extremsten Ideen hat verabschieden müssen.
Man kann natürlich auch darauf warten/hoffen das die palästinensische Bevölkerung der Hamas den Rücken zu kehrt.
Das kann aber noch mal 50 Jahre oder länger dauern.
Aber selbst das ginge bestimmt schneller wenn man mit Hamas redet und ihre Argumente gegen sie verwendet.
Die palästinensische Bevölkerung ist verzweifelt, nicht bescheuert.
"Zugleich kündigte die Hamas an, im Westjordanland weiter Israelis anzugreifen. Sie werde sich daran weder von den Israelis noch von der Fatah von Präsident Abbas hindern lassen."
MUSS Israel tatsächlich angesichts einer solchen Ankündigung mit der Hamas verhandeln? Die Hamas sagt, Abbas habe nicht das Recht, für das palästinensische Volk zu sprechen, und das Volk sei nicht an die Ergebnisse der Gespräche gebunden. Aber woher nimmt die Hamas dieses Recht für sich in Anspruch? Mich würde interessieren, was die Palästinenser, die an einem dauernden Frieden interessiert sind, dazu sagen. Folgen sie wirklich der Hamas?
"Die Hamas sagt, Abbas habe nicht das Recht, für das palästinensische Volk zu sprechen, und das Volk sei nicht an die Ergebnisse der Gespräche gebunden. Aber woher nimmt die Hamas dieses Recht für sich in Anspruch?"
Sie hat 2006 die Wahlen in den Autonomiegebieten gewonnen. Steht so zumindest im Artikel.
MfG, parkwaechter
"Die Hamas sagt, Abbas habe nicht das Recht, für das palästinensische Volk zu sprechen, und das Volk sei nicht an die Ergebnisse der Gespräche gebunden. Aber woher nimmt die Hamas dieses Recht für sich in Anspruch?"
Sie hat 2006 die Wahlen in den Autonomiegebieten gewonnen. Steht so zumindest im Artikel.
MfG, parkwaechter
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