Karikaturenstreit Explodierte Bombe galt offenbar "Jyllands-Posten"

Vor Tagen explodierte in Kopenhagen eine Bombe. Sie war offenbar für die Redaktion des "Jyllands-Posten" bestimmt, die einst die Mohammad-Karikaturen veröffentlichte.

Einsatz in Kopenhagen: Vor einer Woche nahm die dänische Polizei den mutmaßlichen Bombenleger fest

Einsatz in Kopenhagen: Vor einer Woche nahm die dänische Polizei den mutmaßlichen Bombenleger fest

Vor einer Woche nahmen die dänischen Behörden einen Mann fest, nachdem auf einer Toilette im Kopenhagener Hotel Jørgensen ein Sprengsatz hochgegangen war. Der Vorwurf lautete auf "Herstellung einer Bombe mit dem Ziel der Explosion". Gerichtsangaben zufolge ging die Bombe aber nur aus Versehen schon in dem Hotel los. Denn das Ziel soll ein anderes gewesen sein: Der Mann – laut Polizei offenbar ein in Belgien lebender Tschetschene – habe "aller Wahrscheinlichkeit nach" eine Briefbombe an die Redaktion der Jyllands-Posten in der Stadt Viby schicken wollen, sagte der Leiter der Ermittlungen, Svend Foldager.

Die Bombe – ein mit Sprengstoff und Metallkugeln gefüllter Umschlag – sei bereits fertiggestellt gewesen und habe die Kraft einer Handgranate gehabt. Mit der Bombe hätte demnach jemand verletzt, aber nicht getötet werden können. Die Jyllands-Posten hatte im September 2005 Karikaturen des Propheten Mohammed veröffentlicht und damit in der muslimischen Welt eine Welle der Empörung ausgelöst.

Anzeige

Wenige Monate nach der Veröffentlichung mussten wegen einer Bombendrohung mehrere Redaktionsbüros geräumt werden, Mitarbeiter der Zeitung erhielten in der Vergangenheit mehrfach Morddrohungen. Auf den Zeichner der Karikaturen, Kurt Westergaard , wurde Anfang des Jahres ein Mordanschlag verübt , dem er aber knapp entging. Zudem gab es im Januar Medienberichte, wonach zwei in den USA inhaftierte Terrorverdächtige ein Attentat auf die Zeitung verüben wollten .

 
Leser-Kommentare
    • Pyr
    • 17.09.2010 um 20:16 Uhr

    ...mit der Sprengkraft einer Handgranate nur jemand verletzen, aber nicht töten?

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Hallo
    Seit es Redakteure gibt die vom Militär wenig bis gar keine Ahnung haben.
    Gruss
    Rene

    nicht zu streng mit der Redaktion sein, die geben eine Nachricht wieder und schreiben kein Gutachten.

    Der Vergleich an sich ist natürlich grenzwertig und sehr wahrscheinlich auf dme Mist eines Pressesprechers gewachsen.
    Denn wenn schon eine Hgr. als Vergleich herangezogen wird macht das nur Sinn wenn auch ein definiertes Baumuster genant wird. Für die Wirkung ist bauartbestimmt ein weites Feld von verletzten bis töten drin.

    Normalerweise wird die Sprengkrafteiner USBV normiert in TNT-Äquivalenten angegeben, bezogen auf Dichte und Masse des Selbstlaborates.

    Im beschriebenen Fall scheint der Täter nur mäßig verletzt worden zu sein, warum bleibt zu klären.

    Jedenfalls ist der Ansatz recht vermessen eine USBV mit TATP und Metallkugeln in einem Umschlag mit der Post versenden zu wollen. Sowas kommt nichtmal durch die Sortiermaschinen, wie gezeigt nichtmal bis zu Briefkasten, glücklicherweise.

    MfG Karl Müller

    Hallo
    Seit es Redakteure gibt die vom Militär wenig bis gar keine Ahnung haben.
    Gruss
    Rene

    nicht zu streng mit der Redaktion sein, die geben eine Nachricht wieder und schreiben kein Gutachten.

    Der Vergleich an sich ist natürlich grenzwertig und sehr wahrscheinlich auf dme Mist eines Pressesprechers gewachsen.
    Denn wenn schon eine Hgr. als Vergleich herangezogen wird macht das nur Sinn wenn auch ein definiertes Baumuster genant wird. Für die Wirkung ist bauartbestimmt ein weites Feld von verletzten bis töten drin.

    Normalerweise wird die Sprengkrafteiner USBV normiert in TNT-Äquivalenten angegeben, bezogen auf Dichte und Masse des Selbstlaborates.

    Im beschriebenen Fall scheint der Täter nur mäßig verletzt worden zu sein, warum bleibt zu klären.

    Jedenfalls ist der Ansatz recht vermessen eine USBV mit TATP und Metallkugeln in einem Umschlag mit der Post versenden zu wollen. Sowas kommt nichtmal durch die Sortiermaschinen, wie gezeigt nichtmal bis zu Briefkasten, glücklicherweise.

    MfG Karl Müller

  1. Frau Merkel unsere Bundeskanzlerin hat diesen Karikaturisten ja auch noch geehrt. Ich bin für Meinungsfreiheit, aber auch die Meinungsfreiheit sollte religiöse Werte von Menschen nicht angreifen. Daher fand ich es falsch von Frau Merkel diesen Karikaturisten genau parallel zur Sarrazin & Co. Debatte zu ehren. Ich finde es contro-produktiv für unsere Integrationsbemühungen. hierzu hab ich ein Artikel von Migranten gelesen wie die darüber denken http://www.aggromigrant.c... das zeigt mir die Gedankengänge von muslimischen Migranten in BRD über diese Angelegenheit.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    sehr geehrter kölsche.jung,

    "Ich bin für Meinungsfreiheit, aber auch die Meinungsfreiheit sollte religiöse Werte von Menschen nicht angreifen."

    Und wo ziehen wir die Linie zwischen dem, was erlaubt ist, und dem was einen "Angriff" darstellt?

    Ist eine Kariktaur schon ein Angriff und eine Bombe lediglich die berechtigte Antwort zur Verteidigung religiöser Werte?

    Nichts und niemand ist frei von Kritik, Satire, Blasphemie und sonstigen "Angriffen", keine Religion, kein Regime, niemand. Da können die Betroffenen beleidigt sein oder sich angegriffen fühlen, wie sie wollen.

    Beste Grüße,

    random_person

    • yato
    • 17.09.2010 um 23:50 Uhr

    Wenn man religiöse Werte nicht angreifen darf, dann werden sich alle Diktatoren ein religiöses Mäntelchen umhängen damit sie unangreifbar sind, was bereits im grossen Umfang geschehen ist, vor allem in islamischen Ländern, weil es dort keine Zeit der Aufklärung gab, die das Mittelalter in den Köpfen etwas abmilderte.
    Entweder Meinungsfreiheit ist Universal, oder sie ist gar nicht!

    Die Reaktion zivilisierter Menschen auf einen verbalen Angriff ist eine verbale Antwort oder ein Lachen, nicht aber eine Bombe oder ein Verbot. Die Meinungs- und Pressefreiheit ist der Kern und das Zentrum der Demokratie! Wer wieder zurück zu Gewalt und Mittelalter will, der braucht nur bei allem "Ja" zu sagen und vor Gewaltandrohung kuschen.

    Dann sitzen bald nur die auf dem Thron, die am meisten Gewalt androhen.

    "Ich bin für Meinungsfreiheit, aber auch die Meinungsfreiheit sollte religiöse Werte von Menschen nicht angreifen."

    Das Problem allerdings besteht darin, dass dann a) nicht Sie bestimmen, was Sie äußern dürfen, sondern andere und b)diese anderen dann definieren, was ihre "religiösen Werte" seien.

    Leider sind es hier die besonders rabiaten Vertreter der besagten Weltreligion, die hier unverschämterweise die Meinungsführerschaft bzw. Auslegungshoheit für sich beanspruchen. Die muslimische Empörungsindustrie gegen Westergaard ist ja nicht von westlich-säkularen Muslimen bei uns ausgegangen, sondern (nach 6 Monaten Winterschlaf) von Hardlinern im Ausland. Ich habe keine Lust, mir von anderen, die unsere Werte nicht teilen, die Grenzen meiner Meinungsfreiheit diktieren zu lassen.

    Ohne Meinungsfreiheit geht auch die Ehrlichkeit in einer Gesellschaft verloren. (Und wer es nicht glaubt, frage mal Leute wie Joachim Gauck, Helga Müller oder andere, die Diktatur erlebt haben.) Bei allen (oft berechtigten) Appellen zum Taktgefühl gegenüber anderen: Ich behalte mir das Recht auf Ehrlichkeit vor.

    Obwohl ich die Politik von Frau Merkel in den allermeisten Punkten nicht teilen kann, hier hat sie richtig gehandelt.

    Die Karikaturen von Westergaard zielen genau auf den Widerspruch zwischen der friedlichen Religion und dem gewalttätigen Handeln eines Teils der Muslime. Wer das nicht versteht, hat noch viel zu lernen. Christen und Muslime!

    Wir haben immer noch einen Gotteslästerungsparagrafen. Es wird Zeit ihn abzuschaffen, so wie man die Majestätsbeleidigung und die Beamtenbeleidigung abgeschafft hat.

    Wenn das Personal der verschiedenen Götter glaubt, dass ihr jeweiliger Gott beleidigt wurde, müssen sie ihm doch auch so viel Macht zutrauen, dass er selbst für eventuell notwendige Sanktionen sorgen kann.

    Für Mordgesellen gibt es keine Entschuldigung – auch keine religiöse!

    Interessant, das Sie den Karrikaturisten beschimpfen und nicht den Bombenleger. Es ist also verständlich, dass immer noch nach Jahren dem Karrikaturisten nach dem Leben getrachtet wird. Ihre Parteiergreifung ist furchteerregend.

    belästigt mit irgendwelchen Religionen.Deswegen greift er nicht zu Bomben oder dergleichen.Wer wen ehrt und zu welchem Zeitpunkt tut nichts zur Sache,nur dass die Ehrung viel zu spät erfolgte.Bleibt zu hoffen Drohern wird auch zukünftig eine ordentliche Abfuhr erteilt.

    sehr geehrter kölsche.jung,

    "Ich bin für Meinungsfreiheit, aber auch die Meinungsfreiheit sollte religiöse Werte von Menschen nicht angreifen."

    Und wo ziehen wir die Linie zwischen dem, was erlaubt ist, und dem was einen "Angriff" darstellt?

    Ist eine Kariktaur schon ein Angriff und eine Bombe lediglich die berechtigte Antwort zur Verteidigung religiöser Werte?

    Nichts und niemand ist frei von Kritik, Satire, Blasphemie und sonstigen "Angriffen", keine Religion, kein Regime, niemand. Da können die Betroffenen beleidigt sein oder sich angegriffen fühlen, wie sie wollen.

    Beste Grüße,

    random_person

    • yato
    • 17.09.2010 um 23:50 Uhr

    Wenn man religiöse Werte nicht angreifen darf, dann werden sich alle Diktatoren ein religiöses Mäntelchen umhängen damit sie unangreifbar sind, was bereits im grossen Umfang geschehen ist, vor allem in islamischen Ländern, weil es dort keine Zeit der Aufklärung gab, die das Mittelalter in den Köpfen etwas abmilderte.
    Entweder Meinungsfreiheit ist Universal, oder sie ist gar nicht!

    Die Reaktion zivilisierter Menschen auf einen verbalen Angriff ist eine verbale Antwort oder ein Lachen, nicht aber eine Bombe oder ein Verbot. Die Meinungs- und Pressefreiheit ist der Kern und das Zentrum der Demokratie! Wer wieder zurück zu Gewalt und Mittelalter will, der braucht nur bei allem "Ja" zu sagen und vor Gewaltandrohung kuschen.

    Dann sitzen bald nur die auf dem Thron, die am meisten Gewalt androhen.

    "Ich bin für Meinungsfreiheit, aber auch die Meinungsfreiheit sollte religiöse Werte von Menschen nicht angreifen."

    Das Problem allerdings besteht darin, dass dann a) nicht Sie bestimmen, was Sie äußern dürfen, sondern andere und b)diese anderen dann definieren, was ihre "religiösen Werte" seien.

    Leider sind es hier die besonders rabiaten Vertreter der besagten Weltreligion, die hier unverschämterweise die Meinungsführerschaft bzw. Auslegungshoheit für sich beanspruchen. Die muslimische Empörungsindustrie gegen Westergaard ist ja nicht von westlich-säkularen Muslimen bei uns ausgegangen, sondern (nach 6 Monaten Winterschlaf) von Hardlinern im Ausland. Ich habe keine Lust, mir von anderen, die unsere Werte nicht teilen, die Grenzen meiner Meinungsfreiheit diktieren zu lassen.

    Ohne Meinungsfreiheit geht auch die Ehrlichkeit in einer Gesellschaft verloren. (Und wer es nicht glaubt, frage mal Leute wie Joachim Gauck, Helga Müller oder andere, die Diktatur erlebt haben.) Bei allen (oft berechtigten) Appellen zum Taktgefühl gegenüber anderen: Ich behalte mir das Recht auf Ehrlichkeit vor.

    Obwohl ich die Politik von Frau Merkel in den allermeisten Punkten nicht teilen kann, hier hat sie richtig gehandelt.

    Die Karikaturen von Westergaard zielen genau auf den Widerspruch zwischen der friedlichen Religion und dem gewalttätigen Handeln eines Teils der Muslime. Wer das nicht versteht, hat noch viel zu lernen. Christen und Muslime!

    Wir haben immer noch einen Gotteslästerungsparagrafen. Es wird Zeit ihn abzuschaffen, so wie man die Majestätsbeleidigung und die Beamtenbeleidigung abgeschafft hat.

    Wenn das Personal der verschiedenen Götter glaubt, dass ihr jeweiliger Gott beleidigt wurde, müssen sie ihm doch auch so viel Macht zutrauen, dass er selbst für eventuell notwendige Sanktionen sorgen kann.

    Für Mordgesellen gibt es keine Entschuldigung – auch keine religiöse!

    Interessant, das Sie den Karrikaturisten beschimpfen und nicht den Bombenleger. Es ist also verständlich, dass immer noch nach Jahren dem Karrikaturisten nach dem Leben getrachtet wird. Ihre Parteiergreifung ist furchteerregend.

    belästigt mit irgendwelchen Religionen.Deswegen greift er nicht zu Bomben oder dergleichen.Wer wen ehrt und zu welchem Zeitpunkt tut nichts zur Sache,nur dass die Ehrung viel zu spät erfolgte.Bleibt zu hoffen Drohern wird auch zukünftig eine ordentliche Abfuhr erteilt.

    • undee
    • 17.09.2010 um 22:19 Uhr

    Religiöse Gefühle stehen nicht über der Meinungsfreiheit. Die Verbrecher sind die, die Bomben bauen, nicht die, die Bilder zeichnen.

    Eine Leser-Empfehlung
  2. Der Sprengstoff soll laut Polizei TATP gewesen sein. Damit wollte der Attentäter angeblich, wieder laut Polizei, "möglicherweise" Jyllandsposten in Aarhus treffen. Offenkundig mit einem Postpaket. TATP per Post? Was für eine Lachnummer. Drum ist ihm das Zeug ja auch beim Mischen um die Ohren geflogen. Terroristen sind auch nicht mehr, was sie waren.
    Aber vielleicht stimmt alles ja auch nicht (bis auf die Explosion selbst). Die dänische Polizei rudert herum wie ihre legendären Vorbilder aus den Olsen-Banden-Filmen.

  3. sehr geehrter kölsche.jung,

    "Ich bin für Meinungsfreiheit, aber auch die Meinungsfreiheit sollte religiöse Werte von Menschen nicht angreifen."

    Und wo ziehen wir die Linie zwischen dem, was erlaubt ist, und dem was einen "Angriff" darstellt?

    Ist eine Kariktaur schon ein Angriff und eine Bombe lediglich die berechtigte Antwort zur Verteidigung religiöser Werte?

    Nichts und niemand ist frei von Kritik, Satire, Blasphemie und sonstigen "Angriffen", keine Religion, kein Regime, niemand. Da können die Betroffenen beleidigt sein oder sich angegriffen fühlen, wie sie wollen.

    Beste Grüße,

    random_person

    • yato
    • 17.09.2010 um 23:50 Uhr

    Wenn man religiöse Werte nicht angreifen darf, dann werden sich alle Diktatoren ein religiöses Mäntelchen umhängen damit sie unangreifbar sind, was bereits im grossen Umfang geschehen ist, vor allem in islamischen Ländern, weil es dort keine Zeit der Aufklärung gab, die das Mittelalter in den Köpfen etwas abmilderte.
    Entweder Meinungsfreiheit ist Universal, oder sie ist gar nicht!

    Die Reaktion zivilisierter Menschen auf einen verbalen Angriff ist eine verbale Antwort oder ein Lachen, nicht aber eine Bombe oder ein Verbot. Die Meinungs- und Pressefreiheit ist der Kern und das Zentrum der Demokratie! Wer wieder zurück zu Gewalt und Mittelalter will, der braucht nur bei allem "Ja" zu sagen und vor Gewaltandrohung kuschen.

    Dann sitzen bald nur die auf dem Thron, die am meisten Gewalt androhen.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Ich stimme Ihnen zu, die islamische Welt hat keine Aufklärung im Sinne Europas genossen. Dafür, dass sie es nicht hatten, waren diese Menschen all die Jahrzehnte ganz schön zahm, finden Sie nicht?
    Ihre aufgeklärte und superdemokratische Welt hat es geschafft im 1. und 2. Weltkrieg über 50 Millionen Menschen zu töten. Es gab Judenverfolgung, Schwarzenverfolgung. Die Greueltaten sind um einiges höher als die der islamischen Welt und Sie reden von Mittelalter, Meinungsfreiheit und Demokratie. Das ist lächerlich.
    An der Finanzkrise war bestimmt auch die islamische Welt schuld, und nicht die aufgeklärten, habgierigen und gebildeten Superdemokraten aus der westlichen Welt. Die islamische Welt hat in der Krise mitgelitten. Da kräht kein Hahn danach....

    Ich stimme Ihnen zu, die islamische Welt hat keine Aufklärung im Sinne Europas genossen. Dafür, dass sie es nicht hatten, waren diese Menschen all die Jahrzehnte ganz schön zahm, finden Sie nicht?
    Ihre aufgeklärte und superdemokratische Welt hat es geschafft im 1. und 2. Weltkrieg über 50 Millionen Menschen zu töten. Es gab Judenverfolgung, Schwarzenverfolgung. Die Greueltaten sind um einiges höher als die der islamischen Welt und Sie reden von Mittelalter, Meinungsfreiheit und Demokratie. Das ist lächerlich.
    An der Finanzkrise war bestimmt auch die islamische Welt schuld, und nicht die aufgeklärten, habgierigen und gebildeten Superdemokraten aus der westlichen Welt. Die islamische Welt hat in der Krise mitgelitten. Da kräht kein Hahn danach....

  4. "Ich bin für Meinungsfreiheit, aber auch die Meinungsfreiheit sollte religiöse Werte von Menschen nicht angreifen."

    Das Problem allerdings besteht darin, dass dann a) nicht Sie bestimmen, was Sie äußern dürfen, sondern andere und b)diese anderen dann definieren, was ihre "religiösen Werte" seien.

    Leider sind es hier die besonders rabiaten Vertreter der besagten Weltreligion, die hier unverschämterweise die Meinungsführerschaft bzw. Auslegungshoheit für sich beanspruchen. Die muslimische Empörungsindustrie gegen Westergaard ist ja nicht von westlich-säkularen Muslimen bei uns ausgegangen, sondern (nach 6 Monaten Winterschlaf) von Hardlinern im Ausland. Ich habe keine Lust, mir von anderen, die unsere Werte nicht teilen, die Grenzen meiner Meinungsfreiheit diktieren zu lassen.

    Ohne Meinungsfreiheit geht auch die Ehrlichkeit in einer Gesellschaft verloren. (Und wer es nicht glaubt, frage mal Leute wie Joachim Gauck, Helga Müller oder andere, die Diktatur erlebt haben.) Bei allen (oft berechtigten) Appellen zum Taktgefühl gegenüber anderen: Ich behalte mir das Recht auf Ehrlichkeit vor.

  5. Erstaunlich, dass dieser Artikel eine Debatte über Religion, Toleranz und Mohammedkarrikaturen auslöst. Das gibt der Beitrag doch gar nicht her. Es heisst lediglich, dass "aller Wahrscheinlichkeit nach" eine Briefbombe an die Redaktion der Jyllands-Posten versendet werden sollte. Zur Motivation des Tschetchenen aus Belgien war nichts ausgesagt. Der Rest ist reine Spekulation. Andererseits ist bedauerlich, dass der nette Herr nicht auf der Toilette sass - es hätte ihn auch nur verletzt und nicht getötet.

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

Service