Fundamentalismus Geplante Koran-Verbrennung empört Muslime
Evangelikale wollen am 11. September in Florida den Koran verbrennen. US-Regierung und Nato zeigen sich besorgt: Sie fürchten antiwestliche Tumulte in islamischen Ländern.
Eine christlich-fundamentalistische Splittergruppe aus dem US-Bundesstaat Florida fordert mit einer geplanten Koran-Verbrennung zum Jahrestag der Anschläge vom 11. September 2001 die muslimische Welt heraus. Höchste Repräsentanten der US-Regierung und der Nato zeigen sich besorgt. Robert Gibbs, Sprecher des Weißen Hauses in Washington: "Jede solche Aktion, die unsere Soldaten in Gefahr bringt, stellt für die Regierung eine Besorgnis dar."
Zuvor hatten bereits der Nato-Oberbefehlshaber in Afghanistan, David Petraeus , und auch Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen die Befürchtung geäußert, dass die angekündigte Verbrennung des Heiligen Buchs der Muslime den radikalislamischen Taliban in die Hände spielen und die ausländischen Soldaten am Hindukusch in Gefahr bringen könnte.
"Das ist genau die Art von Aktion, die den Taliban nutzt." Die Koran-Schändung könne "schwerwiegende Probleme" hervorrufen – "nicht nur hier, sondern überall auf der Welt, wo wir mit der muslimischen Gemeinschaft in Kontakt stehen", sagte Petraeus.
Das Dove World Outreach Center in Gainesville in Florida hatte angekündigt, am kommenden Samstag anlässlich des 9/11-Jahrestags mehrere Exemplare des Korans zu verbrennen. Die 50 Mitglieder zählende evangelikale Gruppe wirbt auf ihrer Seite im Online-Netzwerk Facebook mit dem Slogan "Islam kommt vom Teufel".
Der Pastor der Kirche, Terry Jones, sagte, er werde an dem Vorhaben festhalten. Die Gemeinde nehme die Bedenken von Petraeus zwar "ernst". Es wäre tragisch, wenn jemand deswegen ums Leben kommen würde, sagte er. Ebenso räumte er ein, dass die Verbrennung auch moderate Muslime beleidigen werde, gegen die sich die Aktion nicht richte. "Trotzdem muss ich sagen, wir sind der Meinung, dass wir uns früher oder später dem Islam werden entgegenstellen müssen", erklärte er. "Wenn wir das nicht tun, wird er nicht verschwinden."
Auf der Website der Gruppe heißt es, der Islam solle als eine "gewalttätige und repressive Religion" entlarvt werden. Mit der Verbrennung des Korans solle an diejenigen erinnert werden, "die am 11. September brutal ermordet wurden". Die Gemeinde wolle eine "klare Botschaft" an radikale Islamisten senden, dass sie ihre Drohungen nicht toleriere.
In den USA ist Gotteslästerung nicht strafbar, sondern wird von dem Recht auf Meinungsfreiheit geschützt. Die Behörden in Gainesville haben jedoch erklärt, die Aktion verstoße gegen die Feuerschutzbestimmungen.
Der Kritik an der geplanten Koran-Verbrennung schloss sich der Chef der Nato-Ausbilder, General-Leutnant William Caldwell, an. Er sagte, die Aktion der Kirche Dove World Outreach Center habe bereits für Unruhe gesorgt.
In der afghanischen Hauptstadt Kabul waren am Montag bereits rund 200 Menschen aus Protest gegen die Pläne der christlichen Fundamentalisten auf die Straße gegangen. Sie verbrannten ihrerseits amerikanische Flaggen und riefen "Tod Amerika" und "Lang lebe der Islam". Auch die amerikanische Botschaft in Kabul hat sich von dem Plan distanziert.
- Datum 07.09.2010 - 19:52 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, dpa, AFP, Reuters
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- Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen.
- Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen,
- damit ihr Söhne eures Vaters im Himmel werdet; denn er lässt seine Sonne aufgehen über Bösen und Guten, und er lässt regnen über Gerechte und Ungerechte.
- Wenn ihr nämlich nur die liebt, die euch lieben, welchen Lohn könnt ihr dafür erwarten? Tun das nicht auch die Zöllner?
- Und wenn ihr nur eure Brüder grüßt, was tut ihr damit Besonderes? Tun das nicht auch die Heiden?
- Ihr sollt also vollkommen sein, wie es auch euer himmlischer Vater ist.
Mt 5,43 - 5,48
Ich danke Gott dafür, dass das erste Kommentar hier diese wahren Worte unseres Herrn Jesus Christus enthält.
Dann muss ich noch hinzufügen, dass die Taube auch ein Zeichen des Friedens ist. Und nun will diese "Dove Gemeinde" solch eine Aktion, die auf jedenfall zu mehr Hass führen wird, ausführen.
Unser Vater wird es nicht vergessen, wenn diese "Evangelikalen" ihre Feinde unnötig provozieren werden, und dadurch die Kinder Gottes in Indonesien und allen anderen islamischen Ländern dem dadurch stärker entfachten Hass der Feinde übergeben werden.
HERR helfe unseren wahren Brüdern und Schwestern im Glauben!
Hier endlich der Nachweis: Terry Jones ist kein Evangelikaler: http://pro-medienmagazin.de/gesellschaft.html?&news[action]=detail&news[id]=3215
Ich danke Gott dafür, dass das erste Kommentar hier diese wahren Worte unseres Herrn Jesus Christus enthält.
Dann muss ich noch hinzufügen, dass die Taube auch ein Zeichen des Friedens ist. Und nun will diese "Dove Gemeinde" solch eine Aktion, die auf jedenfall zu mehr Hass führen wird, ausführen.
Unser Vater wird es nicht vergessen, wenn diese "Evangelikalen" ihre Feinde unnötig provozieren werden, und dadurch die Kinder Gottes in Indonesien und allen anderen islamischen Ländern dem dadurch stärker entfachten Hass der Feinde übergeben werden.
HERR helfe unseren wahren Brüdern und Schwestern im Glauben!
Hier endlich der Nachweis: Terry Jones ist kein Evangelikaler: http://pro-medienmagazin.de/gesellschaft.html?&news[action]=detail&news[id]=3215
im Iran irgendwo feierlich Bibeln verbrennen - kein Hahn würde danach krähen.
weil sich "unser Kulturkreis" dank negativer Erfahrungen mit Bücherverbrennungen in dieser Hinsicht hohe Standards gesetzt hat.
Wäre es nicht doof, wenn jetzt plötzlich ein evangelikaler Fundi daran kratzen würde?
Da sieht man wie uninformiert manch einer ist.
Im Iran werden religöse Mindeheiten mit höchstem Respekt behandelt.
Die grösste jüdische Gemeinde im gesamtem nahen und mittleren Osten lebt im Iran (ca. 30 000 Juden ) sowie Christen ( Assyrer & Armenier ) und Zoroastrier , ca. 400 - 500 000. Jede Gruppe hat einen eigenen Abgeordneten im Parlament.
weil sich "unser Kulturkreis" dank negativer Erfahrungen mit Bücherverbrennungen in dieser Hinsicht hohe Standards gesetzt hat.
Wäre es nicht doof, wenn jetzt plötzlich ein evangelikaler Fundi daran kratzen würde?
Da sieht man wie uninformiert manch einer ist.
Im Iran werden religöse Mindeheiten mit höchstem Respekt behandelt.
Die grösste jüdische Gemeinde im gesamtem nahen und mittleren Osten lebt im Iran (ca. 30 000 Juden ) sowie Christen ( Assyrer & Armenier ) und Zoroastrier , ca. 400 - 500 000. Jede Gruppe hat einen eigenen Abgeordneten im Parlament.
[...] Christen befinden sich nicht im Konflikt mit dem Islam, ebensowenig wie die USA das Christentum repräsentieren, die Angriffe auf das WTC gegen das Christentum gerichtet waren, noch diese den "Islam" repräsentierten.
Einmal mehr wird aber klar, dafür muss man diesen Eiferen dankbar sein, wohin diese angebliche "Islamkritik" führt, wenn dieses Denken in Handlungen umgesetzt wird.
Eiferer aller Länder und Religionen vereint euch! Am besten auf dem Mond, und haut euch dort ordentlich die Schädel ein!
Achten Sie bitte auf eine sachliche Ausdrucksweise. Die Redaktion/sh
Ich bin evangelikaler Christ und finde das Verhalten dieser Gemeinde abstoßend und falsch. Ich würde diese Gemeinde auch eher als "evangelikale Splittergruppe" (SPON) bezeichnen und nicht als evangelikal. Um zu beweisen, dass der Islam in seiner real existierenden Form vielerorts gewalttätig ist, muss man keinen Koran verbrennen. Diese Aktion verhindert den Dialog und eine echte Debatte. Schade.
Im Übrigen bitte ich die ZEIT, künftig zwischen Evangelikalen und Fundamentalisten zu unterscheiden, wie es auch schon beim Islam und Islamismus getan wird. Evangelikale möchten mit solchen Menschen nicht in einen Topf geschmissen werden.
....einen Koran zu verbrennen, wenn man nicht Aufmerksamkeit damit erringen will. Andererseits finde ich es eine durchaus legitime Meinungsäußerung im Sinne der Freiheit der Religion und der sagen und tun zu dürfen, was immer man will (solange man niemanden physisch verletzt).
In diesem Zusammenhang finde ich es eigentlich viel schlimmer, dass der deutsche Staat sich anmaßt unterscheiden zu können, was Religion ist und welcher Glaube die nicht ist. Das finde ich schlimm. Dass ein Männekin ein Buch verbrennt hingegen, ist es nicht.
....einen Koran zu verbrennen, wenn man nicht Aufmerksamkeit damit erringen will. Andererseits finde ich es eine durchaus legitime Meinungsäußerung im Sinne der Freiheit der Religion und der sagen und tun zu dürfen, was immer man will (solange man niemanden physisch verletzt).
In diesem Zusammenhang finde ich es eigentlich viel schlimmer, dass der deutsche Staat sich anmaßt unterscheiden zu können, was Religion ist und welcher Glaube die nicht ist. Das finde ich schlimm. Dass ein Männekin ein Buch verbrennt hingegen, ist es nicht.
weil sich "unser Kulturkreis" dank negativer Erfahrungen mit Bücherverbrennungen in dieser Hinsicht hohe Standards gesetzt hat.
Wäre es nicht doof, wenn jetzt plötzlich ein evangelikaler Fundi daran kratzen würde?
Ich danke Gott dafür, dass das erste Kommentar hier diese wahren Worte unseres Herrn Jesus Christus enthält.
Dann muss ich noch hinzufügen, dass die Taube auch ein Zeichen des Friedens ist. Und nun will diese "Dove Gemeinde" solch eine Aktion, die auf jedenfall zu mehr Hass führen wird, ausführen.
Unser Vater wird es nicht vergessen, wenn diese "Evangelikalen" ihre Feinde unnötig provozieren werden, und dadurch die Kinder Gottes in Indonesien und allen anderen islamischen Ländern dem dadurch stärker entfachten Hass der Feinde übergeben werden.
HERR helfe unseren wahren Brüdern und Schwestern im Glauben!
Religion ist Privatsache, sparen Sie sich solche Äusserungen in der Öffentlichkeit, ich persöhnlich fühle mich von solchen Aussagen belästigt.
oder deren Ausübung, aber sprechen sie bitte für sich!
Religion ist Privatsache, sparen Sie sich solche Äusserungen in der Öffentlichkeit, ich persöhnlich fühle mich von solchen Aussagen belästigt.
oder deren Ausübung, aber sprechen sie bitte für sich!
PS 34,15, Meide das Böse und tu das Gute; / suche Frieden und jage ihm nach! Diesen Bibelspruch sollte sich die evangelikale Gemeinde zu Herzen nehmen. Die Koranverbrennung gehört nicht dazu.
Irgendwann werden auch die fanatischsten Moselms einsehen müssen, daß sich andere nicht an ihre Glaubensregeln gebunden fühlen.
Insofern müssen wir da jetzt durch.
Denn was wäre die Alternative?
Um zu verhindern, daß irgendwo ein einzelner Wirrkopf frommen Moslems Anlaß gibt, den "heiligen Krieg" ausrufen, müßten wir nichts weniger als die Scharia weltweit einführen. (Die, die sich jetzt öffentlich aufregen, wollen natürlich im Grunde genau das.)
Zum Glück sind die allermeisten Moslems genauso gelassen wie andere Gläubige, wenn sie ihre Symbole mißachtet sehen: "Ist nicht schön, aber Heiligkeit ist eben subjektiv."
Oder wenigstens: "Die gerechte Strafe gibt es im Jenseits."
Damit können alle leben.
An sich ist die Aktion des Verbrennens falsch, aber was sollte denn noch Schlimmeres passieren? Islamisten planen sowieso Anschläge auf Soldaten, Amerika und andere Länder bzw. sämtliche Institutionen, die ihnen nicht in den Kram passen.
Wenn solche Gründe nicht vorhanden sind, um den Heiligen Krieg weiterzuführen. Dann werden eben welche von den geistigen Führern der radikalen Bewegung des Islam erfunden. Das Ergebnis ist gleich.
An sich ist die Aktion des Verbrennens falsch, aber was sollte denn noch Schlimmeres passieren? Islamisten planen sowieso Anschläge auf Soldaten, Amerika und andere Länder bzw. sämtliche Institutionen, die ihnen nicht in den Kram passen.
Wenn solche Gründe nicht vorhanden sind, um den Heiligen Krieg weiterzuführen. Dann werden eben welche von den geistigen Führern der radikalen Bewegung des Islam erfunden. Das Ergebnis ist gleich.
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