Politische Krise Regierungsbildung in Belgien gescheitertSeite 2/2
König Albert II. hatte Di Rupo am vergangenen Wochenende aufgefordert, weiter nach einer Einigung für eine Staatsreform zu suchen und nicht aufzugeben. Die Reform ist Voraussetzung für die Bildung eines neuen Kabinetts. Bei den zähen Vorverhandlungen für eine neue Regierung blockieren vor allem die flämischen Nationalisten der NVA.
Die Belgier hatten bereits am 13. Juni gewählt.
- Datum 03.09.2010 - 18:21 Uhr
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- Quelle AFP, dpa
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Leider war ich noch nie in Belgien. Das möchte ich baldmöglichst nachholen.
Für mich unverständlich: wie kam dieses Land im Herzen Europas so in die Krise? Es hat doch lange Jahre funktioniert.
wird eine Gefahr für Europa.
Es wird für viele Parteien, in den meisten europäischen Länderen immer schwieriger, einen Konsens zu finden.
Wir reden noch nicht einmal von politischer Handlungsfähigkeit. Die ist schon oft nicht mehr gegeben.
Wir reden von einer Parteienlandschaft in der sich Linke, Liberale und Konservative in der Mitte treffen, aber oft aneinander vorbeilaufen.
Ich habe Italien noch belächelt, mittlerweile blicke ich mit Sorge, in die politische Landschaft. In Belgien ist die Lage schwierig, die Niederlande tun sich ebenfalls schwer, die Deutschen haben die Koalition, die sie verdienen:-). Griechenland, hat sich angeblich finanziell stabilisiert, jedoch politisch destabilisiert. Die Ruhe auf dem Balkan ist erkauft, bzw. geliehen und nur durch Truppen zu gewährleisten. In der konsensbedachten Schweiz, ist der Konsens auch nicht mehr so einfach.
Die verschiedenen Kulturen fangen an sich zu reiben, von den Religionen (In Europa ein totgeglaubtes Thema) ganz zu schweigen. Die Politik verliert an Boden, der Wohlstand nimmt rapide ab. Zündstoff.
Wir leben in interessanten Zeiten, was kommt werden wir sehen.
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