Roma-Streit EU-Kommission stellt Frankreich Ultimatum
Wegen der massenweisen Abschiebung von Roma hat die EU-Kommission Frankreich ein Ultimatum gestellt. Die Abschiebung verstößt aus Sicht Brüssels gegen EU-Verträge.
© Dimitar Dilkoff/AFP/Getty Images

Eine Roma-Siedlung in Bulgarien
Im Streit um die Ausweisung von Roma hat die EU-Kommission zunächst auf die Einleitung eines formellen Vertragsverletzungsverfahrens verzichtet, der Regierung in Paris jedoch eine letzte Frist bis zum 15. Oktober gesetzt, um die Regeln zur Niederlassungsfreiheit von EU-Bürgern umzusetzen. Stattdessen räumte die Kommission der Regierung in Paris eine letzte Frist ein und forderte sie schriftlich auf, sich bis 15. Oktober zu äußern.
Frankreich reagierte gelassen auf die Ankündigung der EU. "Natürlich wird Frankreich wie bisher auch alle nötigen Informationen liefern", sagte der Sprecher des Außenministeriums, Bernard Valero. Die Regierung werde sich in den kommenden Tage mit den neuen Fragen der EU-Kommission befassen.
Die Kommission und Frankreich waren wegen der Abschiebung von Roma aus Frankreich in ihre EU-Heimatländer Rumänien und Bulgarien hart aneinandergeraten. Die zuständige EU-Kommissarin Viviane Reding warf Frankreich vor, mit der Abschiebung gegen die im EU-Recht garantierte Freizügigkeit der EU-Bürger zu verstoßen.
Die EU-Kommission beschloss nach Angaben ihres Präsidenten José Manuel Barroso einstimmig, ein Schreiben nach Paris zu schicken. Darin wird das Land aufgefordert, die EU-Freizügigkeitsregelung von 2004 umzusetzen. Zumindest aber muss Frankreich einen detaillierten Zeitplan vorlegen. Nach Angaben aus EU-Kreisen hat die Kommission mit dieser Aufforderung die "politische Entscheidung" getroffen, ein Verfahren einzuleiten. Formell werde aber erst in zwei Wochen entschieden, wenn Frankreich nicht vorher reagiere.
Die Sozialisten im Europaparlament forderten die Kommission auf, Frankreich "nicht vom Haken zu lassen". Große EU-Länder müssten ihre Verpflichtungen ebenso erfüllen wie kleine, erklärte der Vorsitzende der Sozialisten im Europaparlament, Martin Schulz. Neben Frankreich verletzen auch eine Handvoll weiterer EU-Staaten die Richtlinie. Deutschland ist nicht darunter.
Nach den Freizügigkeitsregeln kann sich jeder EU-Bürger in einem anderen Mitgliedsstaat niederlassen – vorausgesetzt, er weist einen regelmäßigen Unterhalt und eine Krankenversicherung nach. Im Fall der Roma, die aus den EU-Ländern Bulgarien und Rumänien kommen, vermutet die Kommission einen Verstoß gegen diese Grundrechte. Seit Juli hat Frankreich mehr als tausend Vertreter der Minderheit abgeschoben und Dutzende illegale Lager aufgelöst .
Das französische Parlament hatte am Dienstagabend mit der Debatte über ein neues Einwanderungsgesetz begonnen, mit dem EU-Richtlinien in nationales Recht umgesetzt werden sollen. Der umstrittene Text richtet sich indirekt gegen die Roma. So sollen EU-Bürger, die durch mehrere Ein- und Ausreisen hintereinander gegen das dreimonatige Bleiberecht verstoßen, das Land verlassen. Dasselbe gilt für Menschen, die dem Sozialsystem "unzumutbar" zur Last fallen.
Reding hatte Frankreich bereits vor zwei Wochen juristische Schritte angedroht. Nach einem Schlagabtausch mit der französischen Regierung relativierte die Luxemburger Kommissarin aber Äußerungen, mit denen sie die Abschiebung ganzer Roma-Familien in die Nähe der Lage im Zweiten Weltkrieg gerückt hatte. "Diese Dinge sollten nicht politisiert werden", sagte Barroso.
Ein zweites mögliches Verfahren gegen Frankreich sprach die Kommission nicht an. Dabei geht es explizit um die Diskriminierung der Roma als ethnische Gruppe. Dieser Tatbestand lässt sich nur schwer nachweisen. Ein umstrittenes Rundschreiben des französischen Innenministeriums, wonach gezielt Roma-Lager aufgelöst werden sollten, wurde inzwischen korrigiert. Auch deshalb dürfte die Kommission in diesem Fall offenbar weiter prüfen, ob ihre juristischen Argumente hieb- und stichfest sind, bevor sie einen offenen Konflikt mit Frankreich wagt.
- Datum 29.09.2010 - 17:55 Uhr
- Quelle AFP, dpa
- Kommentare 16
- Versenden E-Mail verschicken
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:





Also, frueher nannte man die Sinti und Roma, Zigeuner, was soviel heissen soll wie "ziehende Ganoven". Wie bezeichnet man eigentlich diese Menschen, welche sich ebenfalls wie "ziehende Ganoven" verhalten, sprich einfach in andere Laender einfallen und diese ausrauben? Die sind getarnt, nicht wahr? Man kann sie nicht erkennen. Sie tragen den Nadelstreifenanzug! Sie zetteln Kriege in unterentwickelten Laendern an. Also, ich weiss ja nicht..... aber komisch finde ich das schon alles. Ich denke die Verhalten sich gar nicht so schlimm die Sinti und Roma. Die sollen ruhig alle nach Frankreich gehen. Dort sind Sie willkommen, fallen nicht weniger auf als die Franzosen, sind wir doch mal ehrlich!
Hier in Deutschland ist das natuerlich eine andere Sache! Die Sinti und Roma brauchen nur ein wenig mehr Nachschulung in Sachen Mimese! Die Baenker sind die wahren Zigeuner!
"So sollen EU-Bürger, die durch mehrere Ein- und Ausreisen hintereinander gegen das dreimonatige Bleiberecht verstoßen, das Land verlassen."
Ein dreimonatiges Bleiberecht! Lohnt sich dafür die EU?
Ich glaube kaum, dass sich ein souveräner Staat wie Frankreich all zu lange in ihre Innenpolitik reinpfuschen läßt. Auch sollte man, bevor man wegen diese Maßnahme ein negatives Urteil über Frankreich fällt, zunächst einmal Nachforschen "Warum" sie dies tun. Und wird am Ende der Nachforschungen vieleicht doch zu dem Schluss kommen, dass Frankreich absolut nicht fremdenfeindlich ist, aber eine Wehrhafte Demokratie, die zwar lange wartet, aber wenn es sein muß dann, ihre Bevölkerung -und wie hier durch Ausweisung d.z.g.Teil Kriminellen Gruppen- , zu schützen weiß.
Es wäre für die Europäische Union mit Sicherheit der Anfang vom Ende, wenn sich Frankreich von ihr verabschiedet.
Diese EU-Kommission hat sich ein für allemal disqualifiziert. Als die UCK - Mörderbanden des Kosovo die Roma vertrieb, schwieg die EU. Die UNO musste dem Treiben tatenlos zusehen. Als die Roma und Sinti in ihren Heimatländern Rumänien, Bulgarien und Ungarn von den Behörden drangsaliert und verjagt wurden, schwieg die EU. Als Frankreich und die EU zusammen fünf Milliarden Euro an Rumänien und Bulgarien zahlten, um den Roma einen menschenwürdiges Leben in ihrer Heimat zu ermöglichen, stahlen die Regierungen der EU-Länder die Gelder. Kein Roma hat je etwas davon gesehen. Die EU schwieg! Frankreich fahndet alleine nach dem Verbleib der Gelder. So kamen die Roma nach Frankreich ohne zu beachten, dass sie zwar durch den EU-Beitritt ihrer Länder eine Reisefreizügigkeit erworben hatten, jedoch die Niederlassungsfreiheit mit gesetzlichen Auflagen verbunden ist. Diese gesetzlichen Auflagen wollten die Roma nicht respektieren. Deshalb schob Frankreich zu recht die Roma ab. Und nun bläst sich eine EU-Justizkommissarin als Hütererin der Menschenrechte auf, in deren Genuss sie nie gekommen wäre, wenn die Republik Frankreich nicht die Menschenrechtserklärung zur Basis ihres Staatswesens gemacht hätte. Ein Abgrund an Heuchelei ist diese EU !
Wir haben am Fusse der historischen Altstadt von Mougins und im High-Tech-Park Sophia-Antipolis seit Weihnachten etwa 500 Gäste aus Rumänien. Sie haben keine Krankenversicherung, keine geregelte Arbeit, die Kinder gehen in keine Schule, sie hausen in Wohnwägen. Das Wasser und den Strom haben sie von den umliegenden Häusern abgezampft, die Wäsche wird in den Tränken der Kühe der umliegenden Bauern gewaschen. Die Patriachen gehen Geschäften unklarer Genese nach. Die Söhne betätigen sich mit ihren minderjährigen Schwestern als Gespann Zuhälter-Prostituierte auf der Promenade des Anglais in Nizza. Die Ehefrauen waschen täglich die Autoscheiben, wenn ich aber nicht bezahle, reissen sie mir die Spiegel ab oder treten gegen das Fahrzeug. Die Kinder werden zum betteln geschickt. Die Notdurft wird in den umliegenden Gärten erledigt. Die Einbrüche und Raubüberfälle sind seither um 53% gestiegen. Frankreich hat 5 Milliarden Euro an Rumänien als Wiedereingliederungshilfe bezahlt. Nach den Geldern fahndete Europol und die Brigade financière vergeblich. Und nun schieben wir diese Menschen ab. Sind wir also Rassisten? Diese EU-Kommission hat sich ein für allemal disqualifiziert.
Bitte geben Sie nach Möglichkeit Quellen für Ihre Behauptungen an. Die Redaktion/cs
1. Préfecture du Département des Alpes-Maritimes, Nizza
2. NICE-Matin, Nizza
3. Gendarmerie Nationale, Garbjaïre-Sophia-Antipolis
4. Département-Kommando der Gendarmerie Nationale, Nizza
5. Docteur Jean Leonetti, Député-Maire der Stadt Antibes
6. Der Sénateur-Maire von Valbonne
7. Der Maire von Biot
8. Der Maire von Mougins
9. Commissariat Central der Police Nationale, Cannes
10.Manoir de L'Etang, Mougins
11.Sämtliche Einwohner von Mougins, Valbonne, Biot, Antibes
12.Lotissement les Villas de Biot
13.Lotissement Parc de Mougins
Wenn die Redaktion noch mehr Quellen benötigt, dann stehe ich gerne zur Verfügung. Ich weiss, es passt nicht in Ihr Weltbild, doch dies ist die Realität, die wir Bürger von Frankreich tagtäglich erleben. Ich bin bereit, sämtliche Autoritäten und die gesamte Bevölkerung des Département Alpes-Maritimes (06) als Zeugen für die Wahrheit meiner Erlebnisse als Augenzeugen zu benennen.
1. Préfecture du Département des Alpes-Maritimes, Nizza
2. NICE-Matin, Nizza
3. Gendarmerie Nationale, Garbjaïre-Sophia-Antipolis
4. Département-Kommando der Gendarmerie Nationale, Nizza
5. Docteur Jean Leonetti, Député-Maire der Stadt Antibes
6. Der Sénateur-Maire von Valbonne
7. Der Maire von Biot
8. Der Maire von Mougins
9. Commissariat Central der Police Nationale, Cannes
10.Manoir de L'Etang, Mougins
11.Sämtliche Einwohner von Mougins, Valbonne, Biot, Antibes
12.Lotissement les Villas de Biot
13.Lotissement Parc de Mougins
Wenn die Redaktion noch mehr Quellen benötigt, dann stehe ich gerne zur Verfügung. Ich weiss, es passt nicht in Ihr Weltbild, doch dies ist die Realität, die wir Bürger von Frankreich tagtäglich erleben. Ich bin bereit, sämtliche Autoritäten und die gesamte Bevölkerung des Département Alpes-Maritimes (06) als Zeugen für die Wahrheit meiner Erlebnisse als Augenzeugen zu benennen.
"Ich glaube kaum, dass sich ein souveräner Staat wie Frankreich all zu lange in ihre Innenpolitik reinpfuschen läßt."
Deutschland lässt sich auch "reinpfuschen". Das geschieht seit dem Verfassungsgerichtsurteil zu Lissabon immer öfter. Es werden Urteile zu Menschnrechtsinterpretationen deutscher Gerichte aufgehoben oder deutsche Gesetze (Kohlesubventionen) verboten. Warum sollte es den Franzosen besser gehen? Wollen sie etwa austreten?
Während Deutschland von ängstlichen Parteihanseln und geborenen Oberlehrern regiert wird, wurde die französische Elite in den Kaderschmieden der Grandes Ecoles einem Stahlbad unterzogen. Glauben Sie wirklich, dass sich der vom Volk direkt gewählte Präsident einer Atom- und Übersee- Nation von solchen EU-Bürokraten irgend etwas vorschreiben lässt? Frankreich presst die EU-Subventionen für seine Bauern aus Brüssel heraus, denkt aber im Traum nicht daran, sich der Knute dieser Kommissare zu unterwerfen. Da würden Sie den Stolz der Franzosen unterschätzen! Vive la France!
Während Deutschland von ängstlichen Parteihanseln und geborenen Oberlehrern regiert wird, wurde die französische Elite in den Kaderschmieden der Grandes Ecoles einem Stahlbad unterzogen. Glauben Sie wirklich, dass sich der vom Volk direkt gewählte Präsident einer Atom- und Übersee- Nation von solchen EU-Bürokraten irgend etwas vorschreiben lässt? Frankreich presst die EU-Subventionen für seine Bauern aus Brüssel heraus, denkt aber im Traum nicht daran, sich der Knute dieser Kommissare zu unterwerfen. Da würden Sie den Stolz der Franzosen unterschätzen! Vive la France!
Die EU-Justizkommissarin stammt aus dem Operettenstaat Luxembourg, das sich einen Gross-Herzog hält und sich mit Geldgeschäften teilweise unklarer Genese über Wasser hält. Es ist eine Geldoase, sonst nichts. Das führt desöfteren zu Grossmachtsphantasien, denen nun auch die EU-Kommissarin erlegen zu sein scheint. Gekränkt durch die Weigerung des vom Volk direkt gewählten Präsidenten einer Atom-und-Überseemacht und seiner Justizministerin, sie zu empfangen, führt sie nun einen Rachefeldzug gegen das "rassistische" Frankreich und vergleicht uns auch gleich in ihrem Wahn mit den Déportationen der Nazis, denen 70.000 französische Juden zum Opfer gefallen sind. Alte Juristenweisheit: Ein Blick in das Gesetzbuch und in die Verträge erleichtern oft die Rechtsfindung. In Lissabon wurde die Reisefreizügigkeit innerhalb der EU vereinbahrt. Wer aber sich mehr als 3 Monate in einem anderen EU-Land aufhalten will, bedarf einer Carte de Sejour, ergo Arbeitsvertrag, festen Wohnsitz und Krankenversicherung. Wer dieses Gesetz nicht einhält, wird egal welcher Rasse, Religion oder Hautfarbe er angehört, abgeschoben. Pacta sunt servanda! Alle andere ist grober Unfug! Sollen wir Franzosen uns jetzt vor der EU-Operette fürchten? Ganz sicher nicht!
Die Kommission bezieht sich bei ihrem Strafverfahren auf das CIRCULAIRE des Innenministeriums, das nur wenige Stunden gehalten hat, bis auch in Frankreich die Rechtswidrigkeit erkannt wurde. Noch am selben Tag wurde dieser Runderlass um 20 Uhr aufgehoben. Und darauf will die Kommission ein Strafverfahren begründen? Das ist lächerlich! Offensichtlich muss irgendjemand den Kommissaren einmal den Gesetzestext erläutern. Reisefreizügigkeit heisst eben n i c h t Niederlassungsfreiheit. Wer sich länger als 3 Monate in einem anderen EU-Land aufhalten will, hat Vorschriften zu beachten, wie fester Wohnsitz, Arbeitsvertrag, Einschulung der Kinder und eine Krankenkasse, Diese sind nicht beim betteln an den roten Ampeln oder bei den zahlreichen Überfällen auf Häuser, bei der Prostutition oder beim illegalen abzapfen von Strom und Wasser zu erhalten. Das muss sich kein EU-Land gefallen lassen und hat das Recht, diese Menschen auszuweisen. Frankreich deshalb als Rassisten zu bezeichnen und mit den Déportationen der Nazis zu vergleichen, fordert nicht die Bereitschaft zur Zusammenarbeit. Irgendjemand muss diesen grössenwahnsinnigen und von niemanden gewählten EU-Kommissaren einmal die Lissabon-Verträge erklären.
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren