Parlamentswahl Schweden ignoriert seine PopulistenSeite 2/2

Mit Einzug der Dänischen Volkspartei ins Parlament habe sich die dänische Diskussionskultur deutlich verschärft, so der schwedische Sozialanthropologe Aje Carlsbom. So hatte Jesper Langballe, Parlamentsmitglied der Dänischen Volkspartei, im Januar 2010 in der Berlingske Tidene unbescholten äußern dürfen, dass "muslimische Väter entweder Ehrenmorde an ihren Töchtern begehen oder aber beide Augen bei deren Vergewaltigung durch den eigenen Onkel zudrücken" würden.


Nicht zuletzt aufgrund des zunehmend rassistischen und anti-muslimischen Tonfalls der Dansk Folkeparti und der rigiden Zuwanderungs- und Integrationspolitik der dänischen Regierung gilt Dänemark in Schweden als skræmmebilledet – deutsch: Schreckensbild –, das die Schweden in ihrer Gesellschaft unbedingt verhindern wollen. "Als man in Dänemark begann, mit der Dänischen Volkspartei zusammenzuarbeiten, bewegte sich die Politik und Debattenkultur weit weg von dem, was ich anständig finde, so die Vorsitzende der schwedischen Sozialdemokraten Mona Sahlin.

Schwedens bürgerliche Parteien haben von Anfang an eine Zusammenarbeit mit den nationalistischen Schwedendemokraten ausgeschlossen. Die schwedische Parlamentswahl wird zeigen, ob es Schweden gelingt, aus der Vergangenheit der dänischen Nachbarn zu lernen.

 
Leser-Kommentare
  1. Wäre doch gelacht, wenn man nicht auch den Schweden weiß machen könnte, wie man Presse- und Meinungsfreiheit zu interpretieren hat.

  2. Soll nicht Schweden das erste europäische Land mit muslimischer Mehrheit sein wenn sie Bevölkerungsentwicklung wie bisher weiterläuft?
    Laut Bekannten ist man dort noch um einiges politsch korrekter als hier und das will was heissen.

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    richtig! Die lieben Schweden in ihrem Volksheim sind noch harmoniesüchtiger als wir Deutschen: Wer als mittel/west/nord/osteuropäischer Mann bei der Bullerbü-Idylle nicht mitspielen will, bekommt echt ein Problem.

    richtig! Die lieben Schweden in ihrem Volksheim sind noch harmoniesüchtiger als wir Deutschen: Wer als mittel/west/nord/osteuropäischer Mann bei der Bullerbü-Idylle nicht mitspielen will, bekommt echt ein Problem.

  3. 3. Stimmt

    richtig! Die lieben Schweden in ihrem Volksheim sind noch harmoniesüchtiger als wir Deutschen: Wer als mittel/west/nord/osteuropäischer Mann bei der Bullerbü-Idylle nicht mitspielen will, bekommt echt ein Problem.

    Antwort auf "Politisch Korrekt"
  4. Die Schlagseite der Artikelschreiberin ist unverkennbar - von der generalisierenden Titelschlagzeile bis zur entlarvenden Vokabel "Öffentlichkeit", wo bei genauerem Hinblicken nur "veröffentlichte Meinung" in Schweden gemeint sein kann. Dass die Autorin dann auch noch gegenstimmenfrei selektiven Stimmen zur Denunziation Dänemarks freie Bahn gibt, spricht für sich. Wie wäre es, dass sich Dänemark und Schweden nur darin unterscheiden, dass Schweden in manchen Dingen um etwa 5-10 Jahre hinter Dänemark hinterhinkt? Und dass die Volksheim-Ideologie ( nicht zu verwechseln mit Liberalität) Schwedens noch immer die Gesellschaft zu zwingen sucht, unangenehme Realitäten zu verschleiern und mit (Ver-)Schweigen zu belegen.

  5. Dann sind sie nicht mehr da, dialektisch gesehen ist dies eher ein Zuchtprogramm.

  6. Was haben die Dänen dem souveränen Volk der Schweden vorzuschreiben?

    Das ist die Einmischung in die inneren Angelegenheiten eines fremden Staates. Früher führten solche Einmischungen nicht selten zu Kriegen.

    Am Deutschen und Dänischen Wesen wird die Welt sicherlich nicht genesen.

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    • lepkeb
    • 10.09.2010 um 20:55 Uhr

    das die Horden weiterziehen könnten, wenn das Klima in Schweden zu ungemütlich wird. Finnland, Norwegen und Russland sind zu kalt.Also bleibt nur Dänemark und mit der Öresundbrücke hat man auch nicht mehr so die Kontrolle, wie mit den Fähren.

    In dem Artikel steht, die Öffentlichkeit habe entschieden kaum über diese Partei zu berichten. Gabs darüber eine Abstimmung oder ist damit die Medienelite gemeint?

    Das souveräne Volk der Schweden wird von Dänemark belehrt? Das souveräne Volk von Schweden wurde von den Medieneliten entmachtet und für aufgelöst erklärt. Genauso wie im restlichen Europa. Wer das gegenteil behauptet ist ein biologistischer Rassist.

    Das nennt man dann heute Demokratie und wer den Demos leugnet der vertritt demokratische Werte.

    Also so geil lief das nicht mal in Landefeld 1....

    ....all den lieben Weltverbesserern ins Stammbuch geschrieben,Leute haltet besser Eure Klappe...Sverige för allt...Deutschland sollte erstmal mit sich selber ins Reine kommen,dann sind hilfreiche Anmerkungen sicher willkommen.
    Tack ska du ha.

    • lepkeb
    • 10.09.2010 um 20:55 Uhr

    das die Horden weiterziehen könnten, wenn das Klima in Schweden zu ungemütlich wird. Finnland, Norwegen und Russland sind zu kalt.Also bleibt nur Dänemark und mit der Öresundbrücke hat man auch nicht mehr so die Kontrolle, wie mit den Fähren.

    In dem Artikel steht, die Öffentlichkeit habe entschieden kaum über diese Partei zu berichten. Gabs darüber eine Abstimmung oder ist damit die Medienelite gemeint?

    Das souveräne Volk der Schweden wird von Dänemark belehrt? Das souveräne Volk von Schweden wurde von den Medieneliten entmachtet und für aufgelöst erklärt. Genauso wie im restlichen Europa. Wer das gegenteil behauptet ist ein biologistischer Rassist.

    Das nennt man dann heute Demokratie und wer den Demos leugnet der vertritt demokratische Werte.

    Also so geil lief das nicht mal in Landefeld 1....

    ....all den lieben Weltverbesserern ins Stammbuch geschrieben,Leute haltet besser Eure Klappe...Sverige för allt...Deutschland sollte erstmal mit sich selber ins Reine kommen,dann sind hilfreiche Anmerkungen sicher willkommen.
    Tack ska du ha.

    • KHJ
    • 10.09.2010 um 20:17 Uhr

    Schweden ist bekannt durch ABBA, Björn Borg und durch den Schriftsteller [...] Hennig Mankel.

    Schweden war einmal ein Land, dass so sozial war, dass eigentlich niemand mehr arbeiten brauchte. Das änderte sich aber vor 20 Jahren. [...]

    Nun hat man sich in Europa bzw. Schweden einen Kodex zugelegt, dass alle die, die Einwanderung kritisieren, als Rechtspopulisten beschimpfen kann [...] Die Ausgrenzung dieser Partei ist eine gezielte Aktion gegen freie Meinungsäußerung und da ist schändlich und menschenverachtend in einer Demokratie. [...]

    KHJ aus Köln

    Gekürzt, bitte diskutieren Sie sachlich und differenziert. Danke. /Die Redaktion pt.

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    Ihr Verständnis von der Welt lässt sich ja schon an einem einzigen Satzteil ablesen: "so sozial, dass eigentlich niemand mehr arbeiten bräuchte".
    Sie haben sowohl von dem Begriff "sozial" als auch vom Land Schweden so wenig Ahnung, dass es eigentlich zeitverschwendung wäre, Ihren Kommentar nicht zu überspringen, könnte man sich nicht so köstlich darüber aufregen, was für Leute hier zur Zeit Vorträge über Meinungsfreiheit halten.

    Was erwarten Sie sich von Meinungsfreiheit? Dass alle immer applaudieren müssen, wenn jemand seine verkorkste und ignorante Meinung sagt? Das alle hinhören müssen, wenn jemand vom Leder zieht? Nein, das hat mit Meinungsfreiheit nichts zu tun.

    Im Übrigen- wer "Einwanderung kritisiert" (wie Sie das formuliert haben) IST ein Rechtspopulist, denn wenn man es so formuliert, heißt das ja offensichtlich, dass man Einwanderung komplett abdrehen möchte. Wer sich über die Modalitäten der Einwanderung mal konstruktive Gedanken und ernstzunehmende Gedanken macht, wird in der Diskussion übrigens auch nicht isoliert, auch nicht von denen, die Menschen wie Sie als "Gutmenschen" zu beschimpfen pflegen.

    Ihr Verständnis von der Welt lässt sich ja schon an einem einzigen Satzteil ablesen: "so sozial, dass eigentlich niemand mehr arbeiten bräuchte".
    Sie haben sowohl von dem Begriff "sozial" als auch vom Land Schweden so wenig Ahnung, dass es eigentlich zeitverschwendung wäre, Ihren Kommentar nicht zu überspringen, könnte man sich nicht so köstlich darüber aufregen, was für Leute hier zur Zeit Vorträge über Meinungsfreiheit halten.

    Was erwarten Sie sich von Meinungsfreiheit? Dass alle immer applaudieren müssen, wenn jemand seine verkorkste und ignorante Meinung sagt? Das alle hinhören müssen, wenn jemand vom Leder zieht? Nein, das hat mit Meinungsfreiheit nichts zu tun.

    Im Übrigen- wer "Einwanderung kritisiert" (wie Sie das formuliert haben) IST ein Rechtspopulist, denn wenn man es so formuliert, heißt das ja offensichtlich, dass man Einwanderung komplett abdrehen möchte. Wer sich über die Modalitäten der Einwanderung mal konstruktive Gedanken und ernstzunehmende Gedanken macht, wird in der Diskussion übrigens auch nicht isoliert, auch nicht von denen, die Menschen wie Sie als "Gutmenschen" zu beschimpfen pflegen.

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