Nahost USA wollen Friedensgespräche retten
Um Mitternacht läuft das Siedlungsmoratorium im Westjordanland aus. Vor allem die USA tun alles, um Israelis und Palästinenser wieder an den Verhandlungstisch zu bringen.
© Pavel Wolberg/ dpa

Jüdische Siedler besetzen einen Außenposten im Westjordanland
Die kommenden Nacht macht den Nahost-Diplomaten weltweit Sorge: Um Punkt Mitternacht endet das Moratorium für israelische Siedlungen im Westjordanland – und noch hat sich die israelische Regierung um Ministerpräsident Benjamin Netanjahu nicht entschieden, ob sie den Baustopp verlängern wird. Sollte sie es nicht tun, sind die erst jüngst wieder aufgenommenen direkten Friedensgespräche zwischen Israelis und Palästinensern beendet. Dies haben letztere unmissverständlich zu verstehen gegeben.
Kurz vor Ablauf der Frist bemühen sich deshalb Regierungsvertreter und Diplomaten, vor allem aus den USA, verzweifelt, den Dialog am Leben zu erhalten. So traf etwa Nahost-Vermittler George Mitchell am Rande der UN-Vollversammlung in New York mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas zusammen. Dieser hatte zuvor auch mit Außenministerin Hillary Clinton gesprochen. Länger in der Stadt bleiben wollen auch der israelische Verteidigungsminister Ehud Barak und Chefunterhändler Jizchak Molcho.
Barak zufolge sind die Chancen, dass der Friedensprozess weitergehen würde, besser denn je. Dass man sich mit den Palästinensern über das Siedlungsmoratorium einigen könne, "steht bei 50 Prozent", sagte der Verteidigungsminister von der gemäßigten Arbeiterpartei. Er versuche – wie die US-Vertreter auch – israelische Regierungsmitglieder von einem Kompromiss zu überzeugen.
Für Washington steht das optimale Ergebnis dieser Gespräche fest: eine Verlängerung des Moratoriums. Davon wollen einige jüdische Siedler jedoch nichts wissen. In Revava haben sie bereits Baumaterial in die dortige Siedlung gebracht, um pünktlich mit neuen Bauarbeiten beginnen zu können. Sie wollen mit einer Grundsteinlegung den Startschuss für ein neues Viertel geben.
Palästinenserpräsident Abbas können solche Nachrichten nicht gefallen. Vor der UN-Vollversammlung warnte er die Regierung in Jerusalem: "Israel muss sich zwischen Frieden und der Fortsetzung der Besiedelung entscheiden." In seiner Rede warf er Israel eine "Herrschermentalität" vor. Dennoch stellte er klar, dass die Palästinenser Frieden schließen wollten.
Darauf hoffen auch die USA. Sie wollen die Führung in Ramallah davon überzeugen, "dass es nicht in ihrem Interesse ist, die Gespräche zu verlassen", sagte der Nahost-Experte der US-Regierung, Jeffrey Feltman. Doch Abbas hatte seinen Landsleuten stets versprochen, die Verhandlungen zu verlassen, falls der Baustopp nicht verlängert wird. Wenn er – wie oft zuvor – nachgeben muss, droht ihm innenpolitisch ein Gesichtsverlust.
Dies gilt freilich auch für Israels Premier Netanjahu. Auch er hatte seinen Landsleuten Versprechungen gemacht, nämlich, dass der Baustopp an diesem Sonntag wie bei seinem Beschluss im November vorgesehen ausläuft. Der Regierungschef befürchtet eine Krise in seiner rechtsgerichteten und siedlerfreundlichen Koalition. Außerdem haben Siedlerorganisationen unverblümt mit dem Sturz der Regierung und Neuwahlen gedroht, falls der Baustopp verlängert werden sollte.
Doch Netanjahu ist offenbar zu einem Kompromiss bereit. Israelische Medien berichten von zwei möglichen Lösungen. Zum einen ist eine dreimonatige Verlängerung des Baustopps im Gespräch, um Israel und den Palästinensern mehr Zeit zu geben, sich über einen künftigen Grenzverlauf zu verständigen. Damit wäre geklärt, wo Israel bauen kann und wo nicht. Zum anderen könnte Netanjahu Abbas anbieten, dass vorerst nur in bereits existierenden großen Siedlungsblöcken wieder gebaut werden darf.
Der israelische Siedlungsbau ist einer der größten Streitpunkte in den Nahost-Verhandlungen. Sollte das Moratorium nicht verlängert werden, können Siedler ohne weitere Genehmigungen mehr als 2000 neue Wohnungen und Häuser bauen. Im Westjordanland leben rund 300.000 Siedler sowie 2,4 Millionen Palästinenser. Das Moratorium hatte nicht für alle Siedlungsprojekte gegolten. Nicht betroffen waren vor November 2009 begonnene Baustellen und Infrastrukturprojekte wie Schulen oder Synagogen. Es gilt ferner nicht für Ost-Jerusalem.
Angesichts dieser rund 3500 Bauprojekte betreffenden Ausnahmen ist die von Abbas' Berater Nabil Abu Rudeina abgelehnte "Teillösung", wie sie ein "Kompromiss" beinhalten könnte, im Grunde längst Realität.
- Datum 26.09.2010 - 09:20 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, AFP, dpa
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Die Position der Palästinenser ist, wieder einmal, radikal. Die Schwarz-Weiss-Maler - sprich : Hamas und Fatah Extremisten - versuchen die Verhandlungen scheitern zu lassen.
Armer Abbas. Er könnte diesmal eine Grenzziehung und damit einen Palästinenserstaat erreichen. Die USA sind pro, die Israelis sind pro, Abbas' Fatah in der Mehrheit ebenso.
Jeden Tag leiden die Palästinenser mehr als die Israelis. Wie kann man als Palästinenserführer also wegen einiger Hektar Land einen möglichen Frieden scheitern lassen ? Aus Prinzip ?
Nein, wer seinem eigenen Volk einen eigenen Staat vorenthält, hat offensichtlich kein Interesse an Frieden.
Ich persönlich glaube weiterhin, daß Hamas keine Pläne für einen palästinensischen Staat hat. Dieser würde nämlich geschwind an Wohlstand und Gerechtigkeit gewinnen und damit den Hass der Hamas überflüssig machen.
Ferner ist es unerklärlich, worauf die Extremisten noch warten ? Glauben sie tatsächlich, daß ihr Guerillakrieg oder eine zukünftige Hegemonie Irans die Israelis weiter in die Knie zwingen werden, als die USA es schon jetzt gemacht haben ?
Es gab seit Oslo keine bessere Gelegenheit für einen Palästinenserstaat als heute.
Jeder Tag der vergeht, vergrößert sich die paläst. Bevölkerung exponentiell - ohne Land, Arbeit, Ausbildung, etc hinzuzugewinnen. Das ist das wahre Pulverfass.
"Jeden Tag leiden die Palästinenser mehr als die Israelis. Wie kann man als Palästinenserführer also wegen einiger Hektar Land einen möglichen Frieden scheitern lassen ? Aus Prinzip?"
Jeden Tag leiden die Palästinenser mehr als die Israelis.
Wie kann man als Führer Israels also wegen einiger Hektar Land einen möglichen Frieden scheitern lassen ? Aus Prinzip?
...
Netanyahu und Lieberman wollen keinen Frieden, sondern Land.
Und genau daran arbeitet die aktuelle Regierung jeden Tag.
Netanyahu und Lieberman betrachten die Westbank als heiligen Teil Israels. Sie rechnen damit, durch Siedlungsbau und systematische, langjährige Verdrängung der
Palästinenser die Westbank als Teil Israels in Besitz zu nehmen.
So steht es im Programm des Likud, so will es Lieberman, so handelt Netanjahu, und das ist das Ziel der Schas-partei.
Was das mit Frieden mit den Palästinensern zu tun hat? Nichts.
Auch bei diesen neuen Schein-Verhandlungen geht es für die israelische Regierung ausschließlich darum, den Palästinensern den schwarzen Peter für das Scheitern unterzujubeln und einfach weiterzumachen.
Die Teilnahme der israelischen Regierung an den Verhandlungen ist einzig und allein der öffentlichen Meinung geschuldet. Ergegnisse will man nicht.
Ein palästinensischer Staat wird lt- Programm des Likud, der
Lieberman- und der Schas-Partei abgelehnt
Und was Wohlstand und Entwicklung der Palästinenser angeht -
diese wurden bisher schon von der Besatzungsmacht erfolgreich und bewusst verhindert.
sollen die Palästinenser noch nachgeben?? Schaut euch mal die Landkarte von 1948 bis jetzt an...
"Jeden Tag leiden die Palästinenser mehr als die Israelis. Wie kann man als Palästinenserführer also wegen einiger Hektar Land einen möglichen Frieden scheitern lassen ? Aus Prinzip?"
Jeden Tag leiden die Palästinenser mehr als die Israelis.
Wie kann man als Führer Israels also wegen einiger Hektar Land einen möglichen Frieden scheitern lassen ? Aus Prinzip?
...
Netanyahu und Lieberman wollen keinen Frieden, sondern Land.
Und genau daran arbeitet die aktuelle Regierung jeden Tag.
Netanyahu und Lieberman betrachten die Westbank als heiligen Teil Israels. Sie rechnen damit, durch Siedlungsbau und systematische, langjährige Verdrängung der
Palästinenser die Westbank als Teil Israels in Besitz zu nehmen.
So steht es im Programm des Likud, so will es Lieberman, so handelt Netanjahu, und das ist das Ziel der Schas-partei.
Was das mit Frieden mit den Palästinensern zu tun hat? Nichts.
Auch bei diesen neuen Schein-Verhandlungen geht es für die israelische Regierung ausschließlich darum, den Palästinensern den schwarzen Peter für das Scheitern unterzujubeln und einfach weiterzumachen.
Die Teilnahme der israelischen Regierung an den Verhandlungen ist einzig und allein der öffentlichen Meinung geschuldet. Ergegnisse will man nicht.
Ein palästinensischer Staat wird lt- Programm des Likud, der
Lieberman- und der Schas-Partei abgelehnt
Und was Wohlstand und Entwicklung der Palästinenser angeht -
diese wurden bisher schon von der Besatzungsmacht erfolgreich und bewusst verhindert.
sollen die Palästinenser noch nachgeben?? Schaut euch mal die Landkarte von 1948 bis jetzt an...
"Jeden Tag leiden die Palästinenser mehr als die Israelis. Wie kann man als Palästinenserführer also wegen einiger Hektar Land einen möglichen Frieden scheitern lassen ? Aus Prinzip?"
Jeden Tag leiden die Palästinenser mehr als die Israelis.
Wie kann man als Führer Israels also wegen einiger Hektar Land einen möglichen Frieden scheitern lassen ? Aus Prinzip?
...
Die Israelis haben wenig bis gar nichts zu gewinnen, aber viel zu verlieren. Trotzdem sind sie bereit, den Palästinensern heute einen eigenen Staat zu gewähren.
Die Palästinenser haben fast nichts mehr zu verlieren, aber alles zu gewinnen : ein Land, Frieden, Wohlstand.
Wie pseudo-religiös verbohrt muss man sein, um da wegen einiger Quadratkilometer das eigene Volk weiter leiden zu lassen.
Wohlgemerkt : das Volk leidet. Denn die Fatah und Hamas Führer leben angenehm.
Schauen Sie sich doch mal die Grenzen von 1969/70 an,
und dann den Verlauf im Abstand von weiteren 10 Jahren.
Beachten Sie dabei mal die Lage von Trinkwasserseen u.
fruchtbaren Böden.
Die Israelis haben wenig bis gar nichts zu gewinnen, aber viel zu verlieren. Trotzdem sind sie bereit, den Palästinensern heute einen eigenen Staat zu gewähren.
Die Palästinenser haben fast nichts mehr zu verlieren, aber alles zu gewinnen : ein Land, Frieden, Wohlstand.
Wie pseudo-religiös verbohrt muss man sein, um da wegen einiger Quadratkilometer das eigene Volk weiter leiden zu lassen.
Wohlgemerkt : das Volk leidet. Denn die Fatah und Hamas Führer leben angenehm.
Schauen Sie sich doch mal die Grenzen von 1969/70 an,
und dann den Verlauf im Abstand von weiteren 10 Jahren.
Beachten Sie dabei mal die Lage von Trinkwasserseen u.
fruchtbaren Böden.
"Jeden Tag leiden die Palästinenser mehr als die Israelis."
So ist das nun einmal in Apartheitssystemen.
"Wie kann man als Palästinenserführer also wegen einiger Hektar Land einen möglichen Frieden scheitern lassen ? Aus Prinzip?"
Zu Behaupten, allein die Hamas würde bei einer Wiederaufnahme des Siedlungsbaus die Friedensgespräche beenden ist schon deshalb dumm, weil die Hamas bei diesen Verhandlungen überhaupt nicht anwesend ist.
Vielmehr ist es eine deutliche Mehrheit der Palästinenser, die Abbas Forderung folgt ... und das ist auch gut so.
Seit Jahrzehnten sielt Israel palästinensisches Land, verteibt die Menschen und lässt dort die extremistischen Siedler dort ihren einen religiösen Wahnsinn ausleben, der dem der Hamas in nichts nachsteht.
Wie pervers muss man den sein, wenn man glaubt, die Palästinenser würen sich mit Verhandlungen hinhalten lassen, während man ihnen Stück für Stück die Heimat nimmt und jenseits der Verhandlungen Fakten schafft? Wem ist denn nicht klar, dass die Israelis die Verhandlungen am Ende einfach scheitern lassen und das Land annektieren?
Führt Israel den siedlungsbau fort, ist klar, das es ganz gewiss keinen Frieden will, sondern die Palästinenser nur mit Verhandlungen ruhig und hinhalten, um weiterbauen zu können. Und das sollten die Palästienser dulden?
König: "Wie pervers muss man den sein, wenn man glaubt, die Palästinenser würen sich mit Verhandlungen hinhalten lassen, während man ihnen Stück für Stück die Heimat nimmt und jenseits der Verhandlungen Fakten schafft? Wem ist denn nicht klar, dass die Israelis die Verhandlungen am Ende einfach scheitern lassen und das Land annektieren?"
Ihre Argumentation entbehrt entweder der nötigen Logik oder ist schlichtweg unehrlich, denn gerade der Abbruch der Verhandlungen wird den Siedlungsbau zu neuerlichem Schwung verhelfen, und nicht, wie Sie gerne suggerieren, die vorgeschlagene israelische Kompromisslösung. Die Palästinenser aber - die Rede ist von den sogenannt "Moderaten", die sich erst nach monatelangem Stemmen höchst widerwillig zur Wiederaufnahme der Verhandlungen haben überreden lassen - beharren weiterhin im Entweder-Oder-Postulat des "Alles oder Nichts" und sorgen insofern dafür, dass die Verhärtung der Fronten schön aufrechtbleibt. Diese aut-aut-Haltung ist durchaus so gewollt, ist sie doch ein Grundpfeiler der politischen und religiösen Denkweise wie auch des strategischen Kalküls der palästinensisch-arabischen Seite.
Im Wahn, Israel doch noch zur Kapitulation zu zwingen, setzen die Palästinenser nach wie vor auf die Karte des "fight by all means", des allumumfassenden Kampfes gegen Israel, wie sie denn auch programmatisch in ihrem sechsten Fatah-Kongress festlegten: http://www.camera.org/ind....
Ein Kampf, der heutzutage weiter gefasst nicht sein könnte, und der - neben der Option der Wiederaufnahme bewaffneter terroristischer Attacken - auf allen möglichen Ebenen (in Politik, Diplomatie, Medien, Erziehung, Kultur, Wirtschaft) ausgefochten wird - im offensischtlichen Bestreben, Israel auf internationaler Ebene zu dämonisieren, delegitimieren und zu isolieren. Der PLO-Botschafter in Libanon hat offen zugegeben, dass die jetzigen Verhandlungen als nichts anderes denn eine Masche zu verstehen seien, Israel als "rebellischen und rassistischen Staat" hinzustellen.
http://www.palwatch.org/m...
Doch es reicht bereits, sich Abbas' gestrige anklagende Rede vor der UN-Vollversammlung anzuhören, um eine Idee dieser Einstellung zu bekommen. Bei solchen "Friedenspartnern" braucht Israel wahrlich keine Feinde mehr.
König: "Wie pervers muss man den sein, wenn man glaubt, die Palästinenser würen sich mit Verhandlungen hinhalten lassen, während man ihnen Stück für Stück die Heimat nimmt und jenseits der Verhandlungen Fakten schafft? Wem ist denn nicht klar, dass die Israelis die Verhandlungen am Ende einfach scheitern lassen und das Land annektieren?"
Ihre Argumentation entbehrt entweder der nötigen Logik oder ist schlichtweg unehrlich, denn gerade der Abbruch der Verhandlungen wird den Siedlungsbau zu neuerlichem Schwung verhelfen, und nicht, wie Sie gerne suggerieren, die vorgeschlagene israelische Kompromisslösung. Die Palästinenser aber - die Rede ist von den sogenannt "Moderaten", die sich erst nach monatelangem Stemmen höchst widerwillig zur Wiederaufnahme der Verhandlungen haben überreden lassen - beharren weiterhin im Entweder-Oder-Postulat des "Alles oder Nichts" und sorgen insofern dafür, dass die Verhärtung der Fronten schön aufrechtbleibt. Diese aut-aut-Haltung ist durchaus so gewollt, ist sie doch ein Grundpfeiler der politischen und religiösen Denkweise wie auch des strategischen Kalküls der palästinensisch-arabischen Seite.
Im Wahn, Israel doch noch zur Kapitulation zu zwingen, setzen die Palästinenser nach wie vor auf die Karte des "fight by all means", des allumumfassenden Kampfes gegen Israel, wie sie denn auch programmatisch in ihrem sechsten Fatah-Kongress festlegten: http://www.camera.org/ind....
Ein Kampf, der heutzutage weiter gefasst nicht sein könnte, und der - neben der Option der Wiederaufnahme bewaffneter terroristischer Attacken - auf allen möglichen Ebenen (in Politik, Diplomatie, Medien, Erziehung, Kultur, Wirtschaft) ausgefochten wird - im offensischtlichen Bestreben, Israel auf internationaler Ebene zu dämonisieren, delegitimieren und zu isolieren. Der PLO-Botschafter in Libanon hat offen zugegeben, dass die jetzigen Verhandlungen als nichts anderes denn eine Masche zu verstehen seien, Israel als "rebellischen und rassistischen Staat" hinzustellen.
http://www.palwatch.org/m...
Doch es reicht bereits, sich Abbas' gestrige anklagende Rede vor der UN-Vollversammlung anzuhören, um eine Idee dieser Einstellung zu bekommen. Bei solchen "Friedenspartnern" braucht Israel wahrlich keine Feinde mehr.
Was für Friedensgespräche ??
Die Israelis haben wenig bis gar nichts zu gewinnen, aber viel zu verlieren. Trotzdem sind sie bereit, den Palästinensern heute einen eigenen Staat zu gewähren.
Die Palästinenser haben fast nichts mehr zu verlieren, aber alles zu gewinnen : ein Land, Frieden, Wohlstand.
Wie pseudo-religiös verbohrt muss man sein, um da wegen einiger Quadratkilometer das eigene Volk weiter leiden zu lassen.
Wohlgemerkt : das Volk leidet. Denn die Fatah und Hamas Führer leben angenehm.
"Ich sehe überhaupt nicht, wieso ich micht verpflichtet fühlen sollte, Menschen in anderen Teilen des Planeten, mit denen mich nichts verbindet außer die Zugehörigkeit zur selben Spezies, zu helfen.
Homo Homine Lupus. Ergo : Ich helfe meinem Rudel, um mein Überleben zu sichern. Basta."
Da erübrigt sich irgendwie jede weitere Diskussion.
Ich glaube Sie sollten sie nochmal genauer Informieren. Bleiben wir bei Tatsachen und nicht bei solchen radikalen Formulierungen wie Israel hat alles zu verlieren. Das bringt uns nicht weiter. Hier ein Bespiel noch am Rande. Was würden Sie davon halten, wenn jetzt die türkischen Einwanderer hier beginnen sollten Siedlungen im Namen Gottes zu bauen, weil sie davon überzeugt sind hier sei das gelobte Land
An Ihrem Kommentar kann man sehr gut sehen, aus welche einer verqueren Sicht schon über den Nah-Ost-Konflikt diskutiert wird.
"Trotzdem sind sie bereit, den Palästinensern heute einen eigenen Staat zu gewähren."
Ich lehne im Grunde eine zu historische Diskussion ab, da daraus schnell eine Absprechung Israels Existenzrecht abgeleitet wird. Aber in diesem Fall muss man nocheinmal klar darauf hinweisen, wer eigentlich wen vertrieben hat. Verschonen Sie mich an dieser Stelle bitte mit der Rolle der arabischen Welt bzw. der arabischen Allianz aus Ägypten, Sysrien, Jordanien etc. und dem daraus folgenden Trugschluss "die Palästinenser seien selber schuld" an ihrer Lage. Dass die Palästinenser zum Spielball zweier Seiten – Zionisten und arabische Herrscher – geworden sind, ist in diesem Fall noch schlimmer.
Aus Ihrem Kommentar klingt nun aber die "Güte" Israels, den Palästinensern einen Staat zu gewähren. Was fußend auf den historischen Fakten schlicht als Lüge bezeichnet werden muss.
"Wohlgemerkt : das Volk leidet. Denn die Fatah und Hamas Führer leben angenehm."
Hier sieht man außerdem, wie vor allem die Hamas als Grund missbraucht wird, warum kein Frieden geschlossen werden "kann". Sicherlich, die Forderungen der Hamas möchte man nicht in die Tat umgesetzt sehen, aber seien wir doch eherlich, den Hardlinern in Jerusalem kommt das sehr entgegen.
Ist man an einer dauerhaften Lösung im Nahen Osten interessiert, wird man an Verhandlungen mit der Hamas nicht vorbeikommen.
"Ich sehe überhaupt nicht, wieso ich micht verpflichtet fühlen sollte, Menschen in anderen Teilen des Planeten, mit denen mich nichts verbindet außer die Zugehörigkeit zur selben Spezies, zu helfen.
Homo Homine Lupus. Ergo : Ich helfe meinem Rudel, um mein Überleben zu sichern. Basta."
Da erübrigt sich irgendwie jede weitere Diskussion.
Ich glaube Sie sollten sie nochmal genauer Informieren. Bleiben wir bei Tatsachen und nicht bei solchen radikalen Formulierungen wie Israel hat alles zu verlieren. Das bringt uns nicht weiter. Hier ein Bespiel noch am Rande. Was würden Sie davon halten, wenn jetzt die türkischen Einwanderer hier beginnen sollten Siedlungen im Namen Gottes zu bauen, weil sie davon überzeugt sind hier sei das gelobte Land
An Ihrem Kommentar kann man sehr gut sehen, aus welche einer verqueren Sicht schon über den Nah-Ost-Konflikt diskutiert wird.
"Trotzdem sind sie bereit, den Palästinensern heute einen eigenen Staat zu gewähren."
Ich lehne im Grunde eine zu historische Diskussion ab, da daraus schnell eine Absprechung Israels Existenzrecht abgeleitet wird. Aber in diesem Fall muss man nocheinmal klar darauf hinweisen, wer eigentlich wen vertrieben hat. Verschonen Sie mich an dieser Stelle bitte mit der Rolle der arabischen Welt bzw. der arabischen Allianz aus Ägypten, Sysrien, Jordanien etc. und dem daraus folgenden Trugschluss "die Palästinenser seien selber schuld" an ihrer Lage. Dass die Palästinenser zum Spielball zweier Seiten – Zionisten und arabische Herrscher – geworden sind, ist in diesem Fall noch schlimmer.
Aus Ihrem Kommentar klingt nun aber die "Güte" Israels, den Palästinensern einen Staat zu gewähren. Was fußend auf den historischen Fakten schlicht als Lüge bezeichnet werden muss.
"Wohlgemerkt : das Volk leidet. Denn die Fatah und Hamas Führer leben angenehm."
Hier sieht man außerdem, wie vor allem die Hamas als Grund missbraucht wird, warum kein Frieden geschlossen werden "kann". Sicherlich, die Forderungen der Hamas möchte man nicht in die Tat umgesetzt sehen, aber seien wir doch eherlich, den Hardlinern in Jerusalem kommt das sehr entgegen.
Ist man an einer dauerhaften Lösung im Nahen Osten interessiert, wird man an Verhandlungen mit der Hamas nicht vorbeikommen.
Seien wir mal ehrlich zu uns selbst, das sollten wir wenigstens sein. Wer glaubt denn hier, dass die USA alles versuchen werden, die Gespräche zu retten und ein Problem zu suchen. Würden sie das wollen, könnte man Israel durch Druckmitteln dazu bewegen, endlich mal mit diesen illgalen Siedlungen aufzuhören. Doch das wollen sie nicht. Durch diese "Versöhnungsgespräche" will man der Welt vorgaukeln, dass man Interesse an einer Lösung des Problems hat und da man sowieso weiß wie schwer sowas ist kann man ja die Palastinänser für das Scheitern verantwortlich machen. Ist man an der Lösung interessiert könnte man Israel mit konkreten Mitteln, wie Waffenlieferungenstopps und anderen Mitteln zu Gesprächen zwingen, aber von solchen Mitteln hört man ja nichts. Meiner Meinung nach sind die Gespräche immer noch zu einseitig und das sollte man ändern
"Ich sehe überhaupt nicht, wieso ich micht verpflichtet fühlen sollte, Menschen in anderen Teilen des Planeten, mit denen mich nichts verbindet außer die Zugehörigkeit zur selben Spezies, zu helfen.
Homo Homine Lupus. Ergo : Ich helfe meinem Rudel, um mein Überleben zu sichern. Basta."
Da erübrigt sich irgendwie jede weitere Diskussion.
Ich glaube Sie sollten sie nochmal genauer Informieren. Bleiben wir bei Tatsachen und nicht bei solchen radikalen Formulierungen wie Israel hat alles zu verlieren. Das bringt uns nicht weiter. Hier ein Bespiel noch am Rande. Was würden Sie davon halten, wenn jetzt die türkischen Einwanderer hier beginnen sollten Siedlungen im Namen Gottes zu bauen, weil sie davon überzeugt sind hier sei das gelobte Land
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