Pakistan Deutsche Islamisten sterben bei US-Angriff

In Pakistan sollen mehrere Islamisten aus Deutschland getötet worden sein. Nach Angaben des pakistanischen Geheimdienstes starben sie bei einem US-Raketenangriff.

Der Angriff ereignete sich in Nord-Waziristan im Nordwesten Pakistans und wurde mutmaßlich mittels einer US-Drohne ausgeführt. Das unbemannte Flugzeug soll nach Informationen pakistanischer Geheimdienst- und Regierungskreise zwei Raketen abgefeuert und dabei mehrere Extremisten getötet haben.

Den Angaben zufolge sind auch deutsche Islamisten unter den Toten. Wie viele, ist noch unklar. Einige Quellen sprechen von acht getöteten Islamisten deutscher Nationalität, andere von fünf.

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Ein Mitarbeiter des Geheimdienstes in der Region, der anonym bleiben wollte, sagte, die Deutschen hätten sich zur Terrorausbildung in dem Gebiet aufgehalten. 

Über das genaue Ziel des Angriffs gibt es ebenfalls widersprüchliche Angaben. In einigen Meldungen heißt es, eine Moschee sei bombardiert worden. Andere sprechen von einem Gehöft. In beiden Fällen geht es um die Stadt Mir Ali nahe der afghanischen Grenze. 

Auch ob der Angriff in Zusammenhang steht mit den jüngsten Terrorwarnungen, ist noch unklar. Vertreter westlicher Sicherheitsbehörden hatten in der vergangenen Woche in Nord-Pakistan operierende Extremisten mit geplanten Anschlägen in Europa in Verbindung gebracht. Am Sonntag hatten die USA und Großbritannien vor einer erhöhten Anschlagsgefahr in Europa gewarnt.

Eine Stellungnahme des Auswärtigen Amtes war zunächst nicht zu erhalten. Es hieß, die Berichte würden geprüft.

Das Stammesgebiet im Nordwesten Pakistans gilt als Hochburg für radikalislamische Extremisten aus dem Umkreis des Terrornetzes al-Qaida. In der Region soll es zahlreiche Terrorcamps geben, in denen auch Islamisten aus Europa ausgebildet werden. Erst im Juni war dort der deutsche Islamist Rami M. festgenommen und später nach Deutschland abgeschoben worden.

Neben al-Qaida planen auch die Taliban viele Angriffe auf die US-Truppen in Afghanistan von der pakistanischen Seite der Grenze aus. Um dies zu unterbinden, lässt der Geheimdienst CIA auch Ziele in Pakistan bombardieren. Wie die New York Times unter Berufung auf offizielle amerikanische Quellen berichtet, waren es im September mehr als 20 solcher Luftschläge – mehr als doppelt soviel wie üblich.

 
Leser-Kommentare
    • zd
    • 04.10.2010 um 18:59 Uhr

    Gelöscht, bitte bleiben Sie sachlich. Danke. /Die Redaktion pt.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    dass die neuen Sicherheitsgesetze noch nicht durch sind, sonst hätte man Sie wegen Terrorismus wegsperren können.

    Ihr schadenfroher Kommentar soll wohl ironisch gemeint sein, aber sein Sie zurückhaltend, es könnte überheblich klingen. Denn wenn Sie sich den Bericht genau ansehen, werden Sie feststellen müssen, dass sich die Methoden der Angreifer nicht mehr von denen der angeblichen Terroristen unterscheiden, diese an Niedertracht fast noch überbieten. Das Ziel war eine Moschee. Ich bin kein Moslem, aber die Achtung vor den Menschen verbietet es, Heilige Stätten zu bombardieren. Krankenhäuser und Kirchen sind tabu. Dieser letzte Rest der Pietät ist den Angreifern wohl irgendwo abhanden gekommen.
    Tatsächlich kann man hier Gut und Böse nur noch daran unterscheiden, was persönlich aus rein pragmatischen Gründen vorteilhaft erscheint. Nach moralischen Gesichtspunkten befindet man sich mitlerweile auf dem Niveau der Sprengung der Buddhastatuen durch die Taliban.
    In diesem Sinne könnte man Ihrer Häme, den ironischen Unterton überhörend, fast schon beipflichten.

    seit 9/11 alle einseitig und überwiegend kritiklos geworden.Solange keine kritischen Nachforschungen und Fragen offen gestellt werden dürfen,ohne sofort als Verschwörungsneurotiker abgestempelt zu werden, wird diese Posse weitergespielt.

    dass die neuen Sicherheitsgesetze noch nicht durch sind, sonst hätte man Sie wegen Terrorismus wegsperren können.

    Ihr schadenfroher Kommentar soll wohl ironisch gemeint sein, aber sein Sie zurückhaltend, es könnte überheblich klingen. Denn wenn Sie sich den Bericht genau ansehen, werden Sie feststellen müssen, dass sich die Methoden der Angreifer nicht mehr von denen der angeblichen Terroristen unterscheiden, diese an Niedertracht fast noch überbieten. Das Ziel war eine Moschee. Ich bin kein Moslem, aber die Achtung vor den Menschen verbietet es, Heilige Stätten zu bombardieren. Krankenhäuser und Kirchen sind tabu. Dieser letzte Rest der Pietät ist den Angreifern wohl irgendwo abhanden gekommen.
    Tatsächlich kann man hier Gut und Böse nur noch daran unterscheiden, was persönlich aus rein pragmatischen Gründen vorteilhaft erscheint. Nach moralischen Gesichtspunkten befindet man sich mitlerweile auf dem Niveau der Sprengung der Buddhastatuen durch die Taliban.
    In diesem Sinne könnte man Ihrer Häme, den ironischen Unterton überhörend, fast schon beipflichten.

    seit 9/11 alle einseitig und überwiegend kritiklos geworden.Solange keine kritischen Nachforschungen und Fragen offen gestellt werden dürfen,ohne sofort als Verschwörungsneurotiker abgestempelt zu werden, wird diese Posse weitergespielt.

  1. dass die neuen Sicherheitsgesetze noch nicht durch sind, sonst hätte man Sie wegen Terrorismus wegsperren können.

  2. Gelöscht. Bitte bemühen Sie sich um sachlich-argumentative Diskussionsbeiträge. Danke. /Die Redaktion pt.

  3. "Die Deutsche(n)"

    Liebe Grüße

  4. Gekürzt, bitte bleiben Sie sachlich. Danke. /Die Redaktion pt.

  5. Unsere restriktiven Einwanderungsrichtlinien und Passvergabepraktiken zahlen sich aus:

    Endlich wieder deutsche Terroristen!

    Anm.: Auch Sie möchten wir bitten, sich um eine sachlich-konstruktive Diskussion zu bemühen. Vielen Dank. /Die Redaktion pt.

  6. hat doch eine Reisewarnung ausgesprochen, also von Amtswegen kann man niemanden einen Vorwurf machen.

    • jagu
    • 04.10.2010 um 19:35 Uhr

    in einem souveränen Staat durch einen ganz anderen Staat ist schlicht Mord.

    Ganz einfach.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Also da bin ich in diesem Fall anderer Meinung, jagu!

    Diese Terror-Camps, in denen sich islamische Extremisten im Töten und Bomben ausbilden lassen, müssen ausgeschaltet werden!
    Soll man warten, bis diese Terror-Schüler in unseren Städten angekommen sind?

    Wer sich in ein solches Camp nach Waziristan oder ähnliche Lager begibt, tut dies in der Absicht, das tödliche Handwerk zu lernen.
    Friedliche Muslime gehen da nicht hin! Friedliche Muslime gehen in die nächstgelegene Moschee, um den Koran zu lernen.

    Wer den Koran perfekt lernen will, geht nach Kairo, wo es eine der besten islamischen Universitäten der Welt gibt.

    Wer nach Waziristan geht, will lernen, wie er sich umbringt und andere Menschen mitnimmt.

    Ich finde es völlig ok, da ganze Lager auszuschalten. Und sollten sich Frauen dort aufhalten: die wissen auch genau wo sie sich befinden.

    Das sind fanatische Menschen, die man auch nicht mehr vom Gegenteil überzeugen kann.

    Also da bin ich in diesem Fall anderer Meinung, jagu!

    Diese Terror-Camps, in denen sich islamische Extremisten im Töten und Bomben ausbilden lassen, müssen ausgeschaltet werden!
    Soll man warten, bis diese Terror-Schüler in unseren Städten angekommen sind?

    Wer sich in ein solches Camp nach Waziristan oder ähnliche Lager begibt, tut dies in der Absicht, das tödliche Handwerk zu lernen.
    Friedliche Muslime gehen da nicht hin! Friedliche Muslime gehen in die nächstgelegene Moschee, um den Koran zu lernen.

    Wer den Koran perfekt lernen will, geht nach Kairo, wo es eine der besten islamischen Universitäten der Welt gibt.

    Wer nach Waziristan geht, will lernen, wie er sich umbringt und andere Menschen mitnimmt.

    Ich finde es völlig ok, da ganze Lager auszuschalten. Und sollten sich Frauen dort aufhalten: die wissen auch genau wo sie sich befinden.

    Das sind fanatische Menschen, die man auch nicht mehr vom Gegenteil überzeugen kann.

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