Nahost Wie Iran von Wikileaks profitiert
Die Wikileaks-Depeschen sind für die arabischen Golfstaaten brandgefährlich. Ahmadineschad wird sie bei Gelegenheit genüsslich ausschlachten.
Für keine andere Region der Welt halten die Wikileaks-Dokumente so viel Sprengstoff bereit wie für den Nahen und Mittleren Osten. Die Drahtberichte der US-Botschaften zeigen vor allem: Amerikanische Diplomaten und die auswählenden Wikileaks-Leute scheinen geradezu besessen von der iranischen Frage zu sein. Doch nicht Teheran ist der Hauptbetroffene der Veröffentlichung. Brandgefährlich sind die nun für jedermann zugänglichen Botschaftsdepeschen für Irans Nachbarn, die arabischen Golfstaaten.
Gleich welche Drahtberichte aus dem Osten man liest, aus Moskau und Baku, Ankara oder Abu Dhabi, ein großer Teil davon dreht sich um Iran und sein Atomprogramm. Ist die US-Außenpolitik wirklich so eindimensional? Selbst wenn man davon ausgeht, dass Wikileaks bei der Auswahl einen Schwerpunkt setzen wollte. Die Botschaftsdepeschen haben häufig sehr erwartbare Themen, sind teilweise unoriginell geschrieben. Man fragt sich, ob US-Diplomaten wirklich nicht mehr wissen als in diesen Berichten steht.
Beispiel Türkei: Die von George W. Bush eingesetzten Botschafter beargwöhnen die Öffnung Ankaras zur " islamistischen Welt " – eine neue Gegend auf dem Globus. Sie kopieren vieles aus türkischen Zeitungen, raunen von "Osmanismus" und "Israel-Hass", sprechen von der "Relativierung des westlichen Ankers". Der türkische Außenminister wolle volle Kraft zurück in die Vergangenheit. Man misstraut der Ambition der erstarkten Türkei. Alles sehr "gefährlich", lautet das alarmistische, schiefe Urteil.
In der Türkei füllte das am Dienstag die Titelseiten der Zeitungen, zumal Premier Tayyip Erdoğan in den Berichten nicht besser wegkam als sein Duz-Freund Berlusconi. In der arabischen Welt war das Echo verhaltener. Die großen arabischen Tageszeitungen brachten eher Meldungen als Titelgeschichten über Wikileaks. Man scheute die unangenehmen Wahrheiten. Die Zeitungen in den Vereinigten Arabischen Emiraten konzentrierten sich vor allem auf die US-Depeschen zu Nordkorea.
Das liegt daran, dass die Zitate aus dem eigenen Land viel zu interessant waren: Kronprinz Mohammed bin Sayid al-Nahyan hatte sich freimütig über Irans Präsident Ahmadineschad geäußert. "Der Typ zieht uns in den Krieg", sagte Scheich Mohammed zu einem hochrangigen US-Militär und riet, zügig gegen diesen neuen "Hitler" vorzugehen . Der bahrainische König Hamad rief die Amerikaner dazu auf, das Nuklearprogramm zu stoppen .
Ein ähnlicher Appell des saudischen Königs ist auch vermerkt, aber nur zitiert aus dritter Hand. Der saudische Botschafter sagte es in Amerika, und ein US-Diplomat schrieb es auf. Das ist keine belastbare Quelle. Zudem sind die Depeschen durchaus widersprüchlich: Auch Warnungen vor einem Militärschlag sind zu lesen. Gleichwohl wird in Wikileaks überdeutlich, was man stets ahnte: Einige Herrscher am Golf befürworten einen Angriff auf Iran.
- Datum 30.11.2010 - 20:18 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Wie passend, der Saudische König wettert auf den Iranischen Präsidenten...dabei sollte er selbst sein Mundwerk etwas im Zaun halten, wo doch in der kürzlich veröffentlichten Studie von Ariel Merari über die Herkunft, das Verhalten und die sozialen und psychologischen Hintergründe von Selbstmordattentätern klar bewiesen wurde, dass der Großteil der Mitglieder verschiedener Gruppierungen die an diesen Attentaten oder ihrer Organisierung beteiligt waren aus dem saudischen Raum kam. Auch jene vom 11. September 2001. Bleibt die Frage, ob die Saudis keine Chance hatten etwas gegen die Attentäter zu unternehmen, ob sie von nichts wussten oder sie es geschehen ließen oder gar ankurbelten.
Das wird ja richtig interessant...WikiLeaks allein hilft uns nicht viel, aber wenn man die Infos mit anderen Quellen zusammen sieht taucht ein Bild auf, dass weniger schön ist.
Wie wäre es, wenn man hier mal etwas investigativ nachprüft, welche politischen und wirtschaftlichen Motive hinter all dem stecken? Vor allem, wer alles von einem Angriff auf den Iran bzw. dem schon andauernden Konflikt im Nahen Osten profitiert.
Die Gefahr gemäß dem Vergleich mit Hitler besteht zwar, aber ich würde das nicht überbewerten. Denn er kann sich des "Apeasemnt" oder der Ungläubigkeit an einen solchen Schritt der umliegenden Staaten weit weniger sicher sein als Hitler damals.
Ich sehe eher die Gefahr, dass andere sich auf ein klammheimliches Einverständis des Iraners berufen, falls sie versuchen durch Anschläge die Region weiter zu destabilisieren. Und heimliches Tun könnte der Iraner nun mit anderer "Legitmation" unterstützen.
Der Kommentar war versehentlich an Debatz gepostet.
....um den Terrorismus darstellen ist nun wirklich bekannt. Das bedeutet nicht, dass der dortige Herrscher und sein Geheimdienst das Problem der regionalen Proliferation missverstehen. Es könnte sein, dass sie Informationen haben, die Einem selbst aus der bequemen Ferne entgehen oder entgangen sind.
Das muss man beachten, wenn man der Dortigen Meinungen bewertet: Nur weil man die Saudis, Ägypter oder Jordanier nicht mag oder ihr Verhalten missbilligt, bedeutet es nicht, dass man ihre Meinung als unbedeutend oder falsch vom Tisch wischen sollte. Ich kenne den Reflex. Es hat aber Wert ihn zu unterdrücken, wenn man ernsthaft verstehen will, was da Sache ist.
Die Gefahr gemäß dem Vergleich mit Hitler besteht zwar, aber ich würde das nicht überbewerten. Denn er kann sich des "Apeasemnt" oder der Ungläubigkeit an einen solchen Schritt der umliegenden Staaten weit weniger sicher sein als Hitler damals.
Ich sehe eher die Gefahr, dass andere sich auf ein klammheimliches Einverständis des Iraners berufen, falls sie versuchen durch Anschläge die Region weiter zu destabilisieren. Und heimliches Tun könnte der Iraner nun mit anderer "Legitmation" unterstützen.
Der Kommentar war versehentlich an Debatz gepostet.
....um den Terrorismus darstellen ist nun wirklich bekannt. Das bedeutet nicht, dass der dortige Herrscher und sein Geheimdienst das Problem der regionalen Proliferation missverstehen. Es könnte sein, dass sie Informationen haben, die Einem selbst aus der bequemen Ferne entgehen oder entgangen sind.
Das muss man beachten, wenn man der Dortigen Meinungen bewertet: Nur weil man die Saudis, Ägypter oder Jordanier nicht mag oder ihr Verhalten missbilligt, bedeutet es nicht, dass man ihre Meinung als unbedeutend oder falsch vom Tisch wischen sollte. Ich kenne den Reflex. Es hat aber Wert ihn zu unterdrücken, wenn man ernsthaft verstehen will, was da Sache ist.
erstens, die israelis sprechen immer tacheles und versuchen nichts zu beschoenigen. sie sind direkt und ihre agenda ist fuer jeden sichtbar.
zweitens, auch so ist fuer viele gutmenschen der israel boese, boese, boese und jede veroeffentlichung waere fuer niemanden was neues. was koennte man ueber einen israelischen politiker sagen, was keiner auch so weisst oder zu wissen scheint?
in falle von iran, glaube ich nicht, dass die islamische diktatur sich freuen sollte(was sie uebrigens nicht tut und mossad hinter wikileaks sieht). die frage ist, ob die araber ihrer antiiranische gedanken, freier aussprechen werden, da die katze jetzt so wieso aus dem sack ist oder zurueckrudern und weiter schweigen.
ich verstehe nicht, welchen nutzt iran davon haben kann?
Die Depeschen aus Tel Aviv müssten tonnenschwer sein, ganz unabhängig vom Inhalt. Wenn sie also tatsächlich fehlen sollten, beginnt die Sache gewaltig zu stinken.
Danke an Die Zeit, dass Sie die Frage aufgeworfen haben!
Einstweilen fühlt man sish ja wie in einem Tsunami und es dauert, bis man selber einen Überblick hat.
die schlimmen "Gutmenschen"...fühlen Sie sich verfolgt?
Ich denke, Sie haben eine arg verklärte Sichtweise, was die Verlautbarungen der Israelis betrifft ("sprechen immer Tacheles", "versuchen nichts zu beschönigen").
Die haben genauso ihre Leichen im Keller, wie die arabischen Regierungen auch.
Weshalb die bisher bekannten Dokumente so wenig über israelische Politiker preisgeben, ist jedenfalls eine offene Frage.
Die Depeschen aus Tel Aviv müssten tonnenschwer sein, ganz unabhängig vom Inhalt. Wenn sie also tatsächlich fehlen sollten, beginnt die Sache gewaltig zu stinken.
Danke an Die Zeit, dass Sie die Frage aufgeworfen haben!
Einstweilen fühlt man sish ja wie in einem Tsunami und es dauert, bis man selber einen Überblick hat.
die schlimmen "Gutmenschen"...fühlen Sie sich verfolgt?
Ich denke, Sie haben eine arg verklärte Sichtweise, was die Verlautbarungen der Israelis betrifft ("sprechen immer Tacheles", "versuchen nichts zu beschönigen").
Die haben genauso ihre Leichen im Keller, wie die arabischen Regierungen auch.
Weshalb die bisher bekannten Dokumente so wenig über israelische Politiker preisgeben, ist jedenfalls eine offene Frage.
gegenüber US Senatoren geäußert, dass er einen Angriff
Irans auf Israel schon deswegen für abwegig hält, da
dann große Verluste an Palästinensern zu beklagen wären.
Was der Iran aus den unterschiedlichsten Gründen niemals
riskieren würde.
Als Unterstützer der Hezbollah und der Hamas denke ich,
macht das auch wirklich Sinn, da beide Organisationen
und ihre Mitglieder ja wohl von einem Angriff auf
Israel ebenso stark betroffen wären.
http://www.haaretz.com/ne...
Diese Information deckt sich mit denen vom gestrigen Tag,
die im Guardian veröffentlich wurden.
Auch dort wurde klar, dass weder die US Administration,
noch die israelische Regierung einen tatsächlichen Angriff
des Iran mit Atomwaffen befürchten.
Ebenso wie die Saudis und andere sehen sie
ihre machtpolitische Vormachtstellung in Gefahr.
Der Öffentlichkeit wird dies wohl kaum als Kriegsgrund
ausreichen.
wenn ahmadenidschad einen krieg mit usa riskiert, von dem die iranische republik einen sehr grossen schaden haben wird, dann werden sie sich ganz bestimmt keine sorge um die paar palaestinenser machen.
Natürlich hat Iran nicht vor, Israel mit Raketen, nuklear oder nicht, anzugreifen. Wer dies wirklich glaubt, sollte dringend den Psychiater wechseln.
Und warum kein Raketenangriff? Vielleicht nicht wegen der Palästinenser, die haben ja schließlich in all den Jahren nichts auf die Beine gebracht. Aber Jerusalem ist eine absolut heilige Stätte des Islam. Die bombt man nicht einfach so weg.
Das sage ich als einer, der weder für die Hamas noch für die Hezbollah bin, da sie mit die schlimmsten Feinde der eigenen gerechten Sache sind.
Als würden die iranischen Mullahs sich um die Palästinenser scheren! Ginge es Teheran tatsächlich um das Wohl der Palästinenser und nicht bloß darum, Märtyrer für die Rückeroberung noch nicht ganz verloren geglaubten "islamischen Territoriums" zu züchten, dann hätten die Mullahs längst dafür gesorgt, ein politisch stabiles und wirtschaftlich prosperierendes Palästina zu schaffen. Die Möglichkeit dazu gibt es seit Jahrzehnten. Stattdessen liefert man Geld und Waffen an islamistische Banden wie Hamas und Hisbollah, die durch ihre irren Aktionen und ihren Traum von einem judenfreien Nahen Osten ein ums andere Mal das Leben von Palästinensern riskieren - und opfern.
....so einfach nicht zu behandeln und mit einem einfachen Wisch vom Tisch zu fegen, wie Sie das da tun. Ein direkter Angriff mit Atombomben auf Israel womöglich als Erstschlag ist nie oder nur als entfernte Möglichkeit im Thema der iranischen Bombe in Erscheinung getreten. Das haben Leute vielleicht gesagt, aber einer so naive Aussage hat niemand ernsthaft geglaubt. Wenn die Welt nur so einfach wäre...
Es sind Fragen der Proliferation, also wie die der Machtverschiebung durch Erpressung usw, die eine Dynamik einleiten können, die einen nuklearen Abtausch sehr viel wahrscheinlicher machen oder die Zugänglichkeit zu radioaktivem Material für Verbrecher bzw Terroristen oder Fanatiker durch die grössere Menge des in der Region in Umlauf befindlichen aufbereiteten Metalls usw, usw, die Einen beunruhigen müssten. Wie ist es mit einem Fanatiker zu verhandeln über etwas, das Einem sehr wichtig ist, wenn dieser sagt zB, "Entweder, oder!" und daran erinnert, dass es böse Menschen gibt, die ihm nachsagten, er könne eine Rakete bis Rom schicken oder es gäbe Menschen, die nicht zögern würden für ihren Glauben Plutonium ins Münchener Wasserreservoir zu schütten. Überlegen Sie die Radare Irans melden nach Zwistigkeiten aus Russland kommende Raketen oder Bomber. Mann hat fünf Minuten zur Verifikation bevor die iranische Atompotentiale gelöscht werden. Hektik. Dass nachher es ein Fehlalarm war, nutzt Moskau wenig. USW;USW;USW
wenn ahmadenidschad einen krieg mit usa riskiert, von dem die iranische republik einen sehr grossen schaden haben wird, dann werden sie sich ganz bestimmt keine sorge um die paar palaestinenser machen.
Natürlich hat Iran nicht vor, Israel mit Raketen, nuklear oder nicht, anzugreifen. Wer dies wirklich glaubt, sollte dringend den Psychiater wechseln.
Und warum kein Raketenangriff? Vielleicht nicht wegen der Palästinenser, die haben ja schließlich in all den Jahren nichts auf die Beine gebracht. Aber Jerusalem ist eine absolut heilige Stätte des Islam. Die bombt man nicht einfach so weg.
Das sage ich als einer, der weder für die Hamas noch für die Hezbollah bin, da sie mit die schlimmsten Feinde der eigenen gerechten Sache sind.
Als würden die iranischen Mullahs sich um die Palästinenser scheren! Ginge es Teheran tatsächlich um das Wohl der Palästinenser und nicht bloß darum, Märtyrer für die Rückeroberung noch nicht ganz verloren geglaubten "islamischen Territoriums" zu züchten, dann hätten die Mullahs längst dafür gesorgt, ein politisch stabiles und wirtschaftlich prosperierendes Palästina zu schaffen. Die Möglichkeit dazu gibt es seit Jahrzehnten. Stattdessen liefert man Geld und Waffen an islamistische Banden wie Hamas und Hisbollah, die durch ihre irren Aktionen und ihren Traum von einem judenfreien Nahen Osten ein ums andere Mal das Leben von Palästinensern riskieren - und opfern.
....so einfach nicht zu behandeln und mit einem einfachen Wisch vom Tisch zu fegen, wie Sie das da tun. Ein direkter Angriff mit Atombomben auf Israel womöglich als Erstschlag ist nie oder nur als entfernte Möglichkeit im Thema der iranischen Bombe in Erscheinung getreten. Das haben Leute vielleicht gesagt, aber einer so naive Aussage hat niemand ernsthaft geglaubt. Wenn die Welt nur so einfach wäre...
Es sind Fragen der Proliferation, also wie die der Machtverschiebung durch Erpressung usw, die eine Dynamik einleiten können, die einen nuklearen Abtausch sehr viel wahrscheinlicher machen oder die Zugänglichkeit zu radioaktivem Material für Verbrecher bzw Terroristen oder Fanatiker durch die grössere Menge des in der Region in Umlauf befindlichen aufbereiteten Metalls usw, usw, die Einen beunruhigen müssten. Wie ist es mit einem Fanatiker zu verhandeln über etwas, das Einem sehr wichtig ist, wenn dieser sagt zB, "Entweder, oder!" und daran erinnert, dass es böse Menschen gibt, die ihm nachsagten, er könne eine Rakete bis Rom schicken oder es gäbe Menschen, die nicht zögern würden für ihren Glauben Plutonium ins Münchener Wasserreservoir zu schütten. Überlegen Sie die Radare Irans melden nach Zwistigkeiten aus Russland kommende Raketen oder Bomber. Mann hat fünf Minuten zur Verifikation bevor die iranische Atompotentiale gelöscht werden. Hektik. Dass nachher es ein Fehlalarm war, nutzt Moskau wenig. USW;USW;USW
wenn ahmadenidschad einen krieg mit usa riskiert, von dem die iranische republik einen sehr grossen schaden haben wird, dann werden sie sich ganz bestimmt keine sorge um die paar palaestinenser machen.
Der Iran wird u.U. mit Israel gleichziehen, was den Status
einer Atommacht angeht.
Bislang wurde dieses von Israel und den westlichen
Medien als Versuch gewertet, Israel zu bedrohen und
atomar anzugreifen. Was wiederum einen "Defensivschlag"
Israels bzw. der USA rechtfertigen sollte, lt. medialer
PR.
In den letzten Tagen erfährt man nun durch die wikileaks
cables, dass die betreffenden Staaten diesen Angriff gar
nicht fürchten.
Von einem "Erstschlag" gegen die USA ist nun wirklich
noch NIE irgendwo die Rede gewesen.
Dem Iran geht es um ein Wiedererlangen seiner früheren
Machtposition. Er weiß, dass die Bevölkerungen der meisten
arabischen Staaten die Situation der Palästinenser als
schreiende Ungerechtigkeit empfinden (was sie ja auch
nach Internationalem Recht tatsächlich ist), deren
Regierungen aber lieber die Vorteile einer Kooperation
mit den USA und (verdeckt) mit Israel der Unterstützung
der palästinensischen Sache vorziehen.
Die Palästinenser sind die Karte auf die er setzt,
um die Massen für sich zu gewinnen.
Sein Ziel ist nicht die Zerstörung Israels, sein Ziel
ist ein Iran mit mehr Einfluß .Über die Unterstützung
der Palästinenser und dadurch die Schaffung von Akzeptanz
seiner Person als Alternative zu den Vasallen Amerikas,
als die viele arabische Führer in den Augen ihrer Bürger dastehen.
Daher gibt es keinen atomaren Angriff auf Israel.
Israel und die USA wissen das genau.
Der Iran wird u.U. mit Israel gleichziehen, was den Status
einer Atommacht angeht.
Bislang wurde dieses von Israel und den westlichen
Medien als Versuch gewertet, Israel zu bedrohen und
atomar anzugreifen. Was wiederum einen "Defensivschlag"
Israels bzw. der USA rechtfertigen sollte, lt. medialer
PR.
In den letzten Tagen erfährt man nun durch die wikileaks
cables, dass die betreffenden Staaten diesen Angriff gar
nicht fürchten.
Von einem "Erstschlag" gegen die USA ist nun wirklich
noch NIE irgendwo die Rede gewesen.
Dem Iran geht es um ein Wiedererlangen seiner früheren
Machtposition. Er weiß, dass die Bevölkerungen der meisten
arabischen Staaten die Situation der Palästinenser als
schreiende Ungerechtigkeit empfinden (was sie ja auch
nach Internationalem Recht tatsächlich ist), deren
Regierungen aber lieber die Vorteile einer Kooperation
mit den USA und (verdeckt) mit Israel der Unterstützung
der palästinensischen Sache vorziehen.
Die Palästinenser sind die Karte auf die er setzt,
um die Massen für sich zu gewinnen.
Sein Ziel ist nicht die Zerstörung Israels, sein Ziel
ist ein Iran mit mehr Einfluß .Über die Unterstützung
der Palästinenser und dadurch die Schaffung von Akzeptanz
seiner Person als Alternative zu den Vasallen Amerikas,
als die viele arabische Führer in den Augen ihrer Bürger dastehen.
Daher gibt es keinen atomaren Angriff auf Israel.
Israel und die USA wissen das genau.
Die Gefahr gemäß dem Vergleich mit Hitler besteht zwar, aber ich würde das nicht überbewerten. Denn er kann sich des "Apeasemnt" oder der Ungläubigkeit an einen solchen Schritt der umliegenden Staaten weit weniger sicher sein als Hitler damals.
Ich sehe eher die Gefahr, dass andere sich auf ein klammheimliches Einverständis des Iraners berufen, falls sie versuchen durch Anschläge die Region weiter zu destabilisieren. Und heimliches Tun könnte der Iraner nun mit anderer "Legitmation" unterstützen.
Der Kommentar war versehentlich an Debatz gepostet.
Die Depeschen aus Tel Aviv müssten tonnenschwer sein, ganz unabhängig vom Inhalt. Wenn sie also tatsächlich fehlen sollten, beginnt die Sache gewaltig zu stinken.
Danke an Die Zeit, dass Sie die Frage aufgeworfen haben!
Einstweilen fühlt man sish ja wie in einem Tsunami und es dauert, bis man selber einen Überblick hat.
...da Israel ja als Busenfreund, Zög- und Schützling der USA gilt, liegt da die Aufgabe der Diplomaten vielleicht nicht so sehr in der Spionage oder es gibt andere, direktere, Informationswege.
Aber warten wir mal ab, meines Wissens ist noch nicht alles veröffentlicht und ausgewertet, außerdem bezweifle ich, dass ausgerechnet die extrem israelfreundliche ZEIT mit irgendwelchen Sachen vorprescht.
....dass es Fragen gibt und es gut ist, wenn sie gestellt werden. Solche Fragen sind aber immer gegeben, wenn man wie in der Spionage immer mit unvollständigen Informationen arbeitet. Das ist hier wahrscheinlich der Fall. Die Amerikaner haben sicherlich viel mehr E-Mails verschickt, als 251.000 in der Zeit. Nur konnte der Bub sie nicht alle kopieren.
Nun kann man jede denkbare Theorie und Verschwörung begründen, wenn man nur beschränkten Zugang zu den Infos hat. Blöd ist nur, dass nur eine vermutlich stimmt. Daher braucht es Verifikationen.
Hier ist auch eine der vermutlich grössten Probleme der Publikation der Dokumente. Sie treffen auf ein unvorbereitetes Publikum. Das gilt für die Medien und für die weitere Bevölkerung. Sie haben nie mit solchen Informationen gearbeitet und wissen daher nicht, was sie bedeuten bzw bedeuten können. Da fehlt ihnen einfach die Erfahrung.
Ist Iran so dominant, weil die Amis spinnen? Weil Wikileaks hinterlistig ist? Weil zufällig die Stichprobe wenig repräsentativ war? Weil der Bub in Irak Suchworte eingab und er immerzu an Muselmänner dachte und nicht an Litauen oder Rüdesheim?
...da Israel ja als Busenfreund, Zög- und Schützling der USA gilt, liegt da die Aufgabe der Diplomaten vielleicht nicht so sehr in der Spionage oder es gibt andere, direktere, Informationswege.
Aber warten wir mal ab, meines Wissens ist noch nicht alles veröffentlicht und ausgewertet, außerdem bezweifle ich, dass ausgerechnet die extrem israelfreundliche ZEIT mit irgendwelchen Sachen vorprescht.
....dass es Fragen gibt und es gut ist, wenn sie gestellt werden. Solche Fragen sind aber immer gegeben, wenn man wie in der Spionage immer mit unvollständigen Informationen arbeitet. Das ist hier wahrscheinlich der Fall. Die Amerikaner haben sicherlich viel mehr E-Mails verschickt, als 251.000 in der Zeit. Nur konnte der Bub sie nicht alle kopieren.
Nun kann man jede denkbare Theorie und Verschwörung begründen, wenn man nur beschränkten Zugang zu den Infos hat. Blöd ist nur, dass nur eine vermutlich stimmt. Daher braucht es Verifikationen.
Hier ist auch eine der vermutlich grössten Probleme der Publikation der Dokumente. Sie treffen auf ein unvorbereitetes Publikum. Das gilt für die Medien und für die weitere Bevölkerung. Sie haben nie mit solchen Informationen gearbeitet und wissen daher nicht, was sie bedeuten bzw bedeuten können. Da fehlt ihnen einfach die Erfahrung.
Ist Iran so dominant, weil die Amis spinnen? Weil Wikileaks hinterlistig ist? Weil zufällig die Stichprobe wenig repräsentativ war? Weil der Bub in Irak Suchworte eingab und er immerzu an Muselmänner dachte und nicht an Litauen oder Rüdesheim?
Das Wort Profit würde ich in diesem Zusammenhang nicht erwähnen. Diese Tatsachen waren den Iranern seit langem bekannt.
Sollten die arabischen Despoten den Fehler begehen und die USA in einen Krieg mit dem Iran stürzen , werden die ohenhin schon gezählten Tage der Diktaturen noch sehr viel kürzer.
Alles steht und fällt in der Region mit dem Willen des Iran, das war auch schon vor den Wikileaks 'Enthüllungen' so , demnach nichts Neues.
prahlen die Iraner damit, schon lange zu wissen, was vor sich geht ..., oder sie haben recht. In iranischen Medien heißt es nicht Wikileaks, sondern WikiLies. Sie sehen Wikileaks als Lakaien der Amerikaner an, ... Argumente diesbezüglich würden mir aber nicht einfallen. Mal sehen, was demnächst für Meldungen kommen.
prahlen die Iraner damit, schon lange zu wissen, was vor sich geht ..., oder sie haben recht. In iranischen Medien heißt es nicht Wikileaks, sondern WikiLies. Sie sehen Wikileaks als Lakaien der Amerikaner an, ... Argumente diesbezüglich würden mir aber nicht einfallen. Mal sehen, was demnächst für Meldungen kommen.
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