Wikileaks-Blog Was die geheimen Dokumente verratenSeite 4/4
Glaubt man einem am Samstag versehentlich von Spiegel Online publizierten und bald wieder zurückgezogenen Bericht, so handelt es sich um „insgesamt 251.287 sogenannte diplomatischen Kabeln, die US-Botschaften, -Konsulate und -Vertretungen aus aller Welt an das US-Außenministerium in Washington geschickt haben, und mehr als 8000 Direktiven des US-Außenministeriums an die diplomatischen Vertretungen in aller Welt.“
Ein einziger Bericht gehe demnach zurück bis ins Jahr 1966, die weitaus meisten seien jünger als 2004. Damals war das so genannte SIPRNet eingerichtet worden. Dieses Netzwerk dient dem amerikanischen diplomatischen Dienst als eine Art Intranet und ist eines seiner wichtigsten Kommunikationsmittel. Aus dieser Datenbank soll das Material stammen. Allein aus den ersten beiden Monaten dieses Jahres sollen 9005 Dokumente stammen.
Über den Inhalt der Dokumente ist in diesem Bericht zu lesen: „Die Berichte aus den Ländern sind in der Regel von Diplomaten verfasst, also Botschaftern, Konsuln oder ihren Mitarbeitern. Meist enthalten sie Einschätzungen der politischen Lage im jeweiligen Land, Gesprächsprotokolle, Hintergründe zu Personalentscheidungen und Ereignissen – oder auch Psychogramme einzelner Politiker.“
Wikileaks hatte im Juli schon 77.000 Dokumente zum Afghanistan-Krieg zugänglich gemacht. Im Oktober veröffentlichte die Plattform dann rund 400.000 geheime Unterlagen des Pentagons zum Irak-Krieg . (kpm)
Mit Material von dpa und AFP
- Datum 29.11.2010 - 13:51 Uhr
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Wikileaks, alles alte kamelle, geschrei um nichts.
Derartige "geheime""kan man in jeder fusgangerzone finden.
Jetzt wissen wir also, das neben den Bundesbürgern offensichtlich auch ausländische Diplomaten Westerwelle, Niebel und Co. als das einschätzen, was sie sind: Warmduscher, inkompetent und gerne groß.Von was für Pfeifen werden wird regiert.
Guten Tag,
die Bewertung von Frau Merkel ist jedem klar, der sie beobachtet, und deswegen noch nicht mal peinlich.
Alles ähnelt ein wenig dem Geschrei um Herrn Sarrazins Buch.
Wann ertragen endlich die Deutschen die Wahrheit, und dazu gehören m.E. auch die nationalen Peinlichkeiten. WIR haben den letzten Krieg VERLOREN !
Bitte diskutieren Sie sachlich und artikelbezogen. Danke. Die Redaktion/lv
Moin,
warum versuchen Sie eigentlich in die Wikileak-Geschichte mit aller Gewalt Sarrazin einzubauen? Er hat damit noch nicht einmal entfernt etwas zu tun, nicht einmal bei der Gewichtung der Wahrheit, die wir ertragen oder nicht ertragen. Sarrazins "Wahrheiten" sind hier weder maßgeblich noch erkenntnisfördernd, und damit genug zu ihm.
Sicherlich werden viele veröffentlichte Dokumente, die jetzt gerade online auftauchen, keine unmittelbaren Supererkenntnisse bringen. Sicher wird der eine oder andere Amerikahasser seinen Ansichten verstärkter anhängen. Hier hat aber die Amtszeit von Obamas Vorgänger auch ohne die Veröffentlichung deutlich mehr Porzellan zerbrochen.
Die mittelbaren Folgen werden weitreichender sein; viele Gespräche, die ersten Schritte auf dem Weg der Lösung schwerer zwischenstaatlicher Probleme, können vielleicht zukünftig nicht mehr so unbefangen geführt werden. Man stelle sich einmal die Kuba- oder Berlinkrise vor, wenn über der diplomatischen Korrespondenz die potentielle zeitnahe Veröffentlichung schwebt.
Ganz aktuell könnten jetzt leise diplomatische Handreichungen in der Korea-Krise beieinträchtigt werden, zumal die USA nun überproportional bschädigt sind. Nicht auszumalen, wenn die Hardliner hierdurch übergebühr Auftrieb bekommen.
Da verzichte ich lieber gerne einmal auf eine "Wahrheit", die ich mir auch so zusammenreimen kann, wenn ich das Weltgeschehen verfolge.
Beste Grüße
Grabert
Moin,
warum versuchen Sie eigentlich in die Wikileak-Geschichte mit aller Gewalt Sarrazin einzubauen? Er hat damit noch nicht einmal entfernt etwas zu tun, nicht einmal bei der Gewichtung der Wahrheit, die wir ertragen oder nicht ertragen. Sarrazins "Wahrheiten" sind hier weder maßgeblich noch erkenntnisfördernd, und damit genug zu ihm.
Sicherlich werden viele veröffentlichte Dokumente, die jetzt gerade online auftauchen, keine unmittelbaren Supererkenntnisse bringen. Sicher wird der eine oder andere Amerikahasser seinen Ansichten verstärkter anhängen. Hier hat aber die Amtszeit von Obamas Vorgänger auch ohne die Veröffentlichung deutlich mehr Porzellan zerbrochen.
Die mittelbaren Folgen werden weitreichender sein; viele Gespräche, die ersten Schritte auf dem Weg der Lösung schwerer zwischenstaatlicher Probleme, können vielleicht zukünftig nicht mehr so unbefangen geführt werden. Man stelle sich einmal die Kuba- oder Berlinkrise vor, wenn über der diplomatischen Korrespondenz die potentielle zeitnahe Veröffentlichung schwebt.
Ganz aktuell könnten jetzt leise diplomatische Handreichungen in der Korea-Krise beieinträchtigt werden, zumal die USA nun überproportional bschädigt sind. Nicht auszumalen, wenn die Hardliner hierdurch übergebühr Auftrieb bekommen.
Da verzichte ich lieber gerne einmal auf eine "Wahrheit", die ich mir auch so zusammenreimen kann, wenn ich das Weltgeschehen verfolge.
Beste Grüße
Grabert
das ist so gut, das sollten die Amis in einem öffentlichen Blog bringen. Hervorragende Einschätzungen der deutsch Politelite, dafür könnten die Geld sogar nehmen, so gut ist das.
Danke Amerika, danke Wikileaks!
Was in diesen Depeschen über Merkel und co steht, ist auch nicht viel anders, als was Leute beim Kaffeetrinken tratschen. Und ein aufmerksamer Politiker sollte eigentlich auch ohne Wikileaks merken, wie er bei der Bevölkerung ankommt.
5.Oktober 2009 Koalitionsverhandlung CDU/CSU/FDP :
Ein laues Kaffeekränzchen, wenn man Ihren Mutmaßungen glauben sollte.
http://cablegate.wikileak...
Interessant genug um darüber Informationen einzuholen, war die gesellige Veranstaltung allemal, oder ?
über z.B. zu Guttenberg den "afghanischen Ritter", Freund aller Amerikaner, bis 2002 noch aufstrebender Investmentbroker in NY, bestens vernetzt im In- und Ausland, Liebling der deutschen Öffentlchkeit, zwischenzeitlich minister of the german forces
http://cablegate.wikileak...
Sie dürften das ja bereits gewusst haben, sonst könnten Sie nicht so eine offensichtliche Desinformation verbreiten.
In jeder Nachbarschaft, jedem Lehrerkollegium und eben auf dem Schulhof wird hinter dem Rücken anderer auf mehr oder weniger ähnliche Art und Weise getratscht. Dass Diplomatie auch eine ganz persönliche Ebene hat, ist doch jedem klar, der schon mal genauer in ein Geschichtsbuch geschaut hat.
Viel interessanter ist für mich die Frage, wie die Presse mit ihrer Macht umgeht. Wenn man jede noch so banale Meldung als Enthüllungsjournalismus verkauft, wenn man -wie der Boulevard das ja schon länger betreibt - Leute für ein paar Schlagzeilen bloßstellt, ohne sich zu fragen, welche Grenzen sich da vielleicht auf Dauer verschieben, dann bezeichne ich eben diese Teile der Presse als verantwortungslos.
Auch wenn sich unter den Dokumenten etwas wirklich Brisantes befinden sollte, haben gute Journalisten doch eine hohe Verantwortung, wie und was sie einer breiten Öffentlichkeit präsentieren. Um es mit Rosa Luxemburg zu sagen 'Freiheit ist ist immer Freiheit der anders Denkenden, sich zu äußern' und diese Freiheit sollte man nicht missbrauchen.
5.Oktober 2009 Koalitionsverhandlung CDU/CSU/FDP :
Ein laues Kaffeekränzchen, wenn man Ihren Mutmaßungen glauben sollte.
http://cablegate.wikileak...
Interessant genug um darüber Informationen einzuholen, war die gesellige Veranstaltung allemal, oder ?
über z.B. zu Guttenberg den "afghanischen Ritter", Freund aller Amerikaner, bis 2002 noch aufstrebender Investmentbroker in NY, bestens vernetzt im In- und Ausland, Liebling der deutschen Öffentlchkeit, zwischenzeitlich minister of the german forces
http://cablegate.wikileak...
Sie dürften das ja bereits gewusst haben, sonst könnten Sie nicht so eine offensichtliche Desinformation verbreiten.
In jeder Nachbarschaft, jedem Lehrerkollegium und eben auf dem Schulhof wird hinter dem Rücken anderer auf mehr oder weniger ähnliche Art und Weise getratscht. Dass Diplomatie auch eine ganz persönliche Ebene hat, ist doch jedem klar, der schon mal genauer in ein Geschichtsbuch geschaut hat.
Viel interessanter ist für mich die Frage, wie die Presse mit ihrer Macht umgeht. Wenn man jede noch so banale Meldung als Enthüllungsjournalismus verkauft, wenn man -wie der Boulevard das ja schon länger betreibt - Leute für ein paar Schlagzeilen bloßstellt, ohne sich zu fragen, welche Grenzen sich da vielleicht auf Dauer verschieben, dann bezeichne ich eben diese Teile der Presse als verantwortungslos.
Auch wenn sich unter den Dokumenten etwas wirklich Brisantes befinden sollte, haben gute Journalisten doch eine hohe Verantwortung, wie und was sie einer breiten Öffentlichkeit präsentieren. Um es mit Rosa Luxemburg zu sagen 'Freiheit ist ist immer Freiheit der anders Denkenden, sich zu äußern' und diese Freiheit sollte man nicht missbrauchen.
Der US-Steuerzahler könnte eine Menge Geld sparen, wenn man die Leute, die solche Nichtigkeiten zu Berichten aufblähen, von der Gehaltsliste streicht.
Verraten wird aber auch die Paranoia der Supermacht, die sich selbst für den "Klopapierverbrauch" ihrer Marionettenregierungen interessiert.
Die USA sind das geworden, was sie, als sie noch nicht Supermacht waren, immer an den damaligen europäischen Supermächten kritisiert haben.
Aber das haben wir ja vorher schon gewusst. Much ado about nothing... Lol...
Dass Westerwelle unfähig ist, ein Ministeramt auszufüllen, dürfte wohl allen klar sein, die seinen Werdegang beobachtet haben. Ebenso klar ist auch, dass Merkel für das Bundeskanzleramt völlig ungeeinegt ist. Bei dieser Frau fehlen die Visionen. Die ist eine Schülerin von Kohl, und dort hat sie nur Aussitzen kennengelernt. Keine Visionen, nichts Zukunftsträchtiges, sondern nur den Arsch auf einer hohen Beamtepension auszusitzen.
Der befreundete Staat USA stellt hier Dinge fest, die wirklich so sind, wie sie sind. Ich verstehe den ganzen Ärger darüber überhaupt nicht. Viel eher sollte das für uns ein Anreiz sein, dieses unfähige Pack aus der politischn Verantwortung zu jagen.
Bitte bemühen Sie sich um eine sachliche Wortwahl. Danke. Die Redaktion/ag
ich sehe weniger unsachlichkeit hier in der wortwahl, eher den ansatz einer zensur. gerade so etwas sollte eine journalistische site aber vermeiden. so deftig war die ausdrucksweise weiß gott nun nicht. das wird im übrigen der von mir sehr geschätzte helmuth schmidt ähnlich sehen, zumal er selber durchaus auch "deutlich "werden konnte...man erinnere sich an eine bezeichnung für journalisten: "wegelagerer" !!!
ich sehe weniger unsachlichkeit hier in der wortwahl, eher den ansatz einer zensur. gerade so etwas sollte eine journalistische site aber vermeiden. so deftig war die ausdrucksweise weiß gott nun nicht. das wird im übrigen der von mir sehr geschätzte helmuth schmidt ähnlich sehen, zumal er selber durchaus auch "deutlich "werden konnte...man erinnere sich an eine bezeichnung für journalisten: "wegelagerer" !!!
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