Schweden Stockholm entgeht knapp einem verheerenden Terroranschlag

Bei zwei Explosionen in Stockholm ist ein Mensch getötet worden, zwei wurden verletzt. Schwedens Außenminister nannte es einen "beunruhigenden Versuch eines Terrorangriffs".

Eine belebte Einkaufstraße im Herzen Stockholms am Samstagnachmittag. Plötzlich ereignen sich zwei Explosionen. Ein Mann liegt auf der Straße, getötet von der Detonation. Es ist der mutmaßliche Selbstmordattentäter. Zwei Passanten werden leicht verletzt. Die Behörden reagieren in ihrer Einschätzung des Ereignisses zunächst zurückhaltend. Erst in der Nacht zum Sonntag erklärt Schwedens Außenminister Carl Bildt, es habe sich um einen "sehr beunruhigenden Versuch eines Terrorangriffs gehandelt". Über Twitter bestätigt er Informationen des schwedischen Fernsehsenders SVT: "Gescheitert – aber er hätte wahrhaft katastrophal sein können." Die Polizei hält sich noch immer zurück. Auch mehr als zwölf Stunden nach den Explosionen will sie keine Stellung zu einem terroristischen Hintergrund nehmen.

Erst am Sonntagvormittag teilt ein Sprecher der Sicherheitspolizei Säpo mit, Schwedens Justiz stufe die Explosionen am Samstag als Terroranschlag ein. Zuvor hatte ein Polizeisprecher im Rundfunk lediglich mitgeteilt, einer der beiden Verletzten müsse weiter im Krankenhaus behandelt werden. Es bestehe jedoch keine Lebensgefahr.

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Weder die Polizei noch der Geheimdienst hatten zuvor den SVT-Bericht bestätigt, wonach bei zwei Explosionen gegen 17 Uhr während der Haupteinkaufszeit einzig der Attentäter starb. In der Nähe der Leiche sei eine Tasche mit Nägeln gefunden worden, berichtete der Sender weiter. Einem Augenzeugen zufolge hatte die Leiche eine große Wunde am Bauch, "als wenn etwas explodiert wäre". Die Polizei konnte zunächst keine Aussage zu der genauen Ursache der beiden Explosionen machen, die sich rund 200 Meter entfernt voneinander ereigneten.

"Es sieht so aus, als ob der Mann etwas getragen hätte, das in seinem Bauch explodiert ist", sagte ein Rettungssanitäter der Internetseite DN.se. "Ich habe ein Palästinenser-Tuch von seinem Gesicht entfernt, um seine Atemwege zu frei zu machen. Aber es war zu spät." In dem Auto waren nach Angaben einer Polizeisprecherin mit Gas gefüllte Zylinder. Auch bei einem Anschlagsversuch auf dem Times Square in New York im Mai hatte der Attentäter Gasflaschen für eine Autobombe genutzt. Nach Medieninformationen handelte es sich um sechs miteinander verbundene Rohrbomben, die jedoch nicht alle explodierten.

Bei der ersten Explosion in einem Auto wurden zwei Menschen leicht verletzt, die daraufhin im Krankenhaus behandelt werden mussten, wie die Rettungskräfte mitteilten. Das Auto stand nach der Explosion in Flammen, möglicherweise seien Gasflaschen explodiert, sagte eine Polizeisprecherin. Zwei Minuten später traf bei der Polizei ein zweiter Notruf ein. Am Ort der zweiten Explosion in einer nahegelegenen Straße fand die Polizei den Toten.

Die schwedische Nachrichtenagentur TT erhielt eigenen Angaben zufolge etwa zehn Minuten vor den Explosionen eine E-Mail, in der das Land wegen seiner Unterstützung des Nato-Einsatzes in Afghanistan bedroht wurde. Die mit der Mail verschickte Ton-Aufnahme sei auch an die schwedische Sicherheitspolizei Sapo adressiert gewesen, meldete TT.

Der Regierung in Stockholm wird darin ein Krieg gegen den Islam vorgeworfen, zudem wird Schweden für Mohammed-Karikaturen des heimischen Zeichners Lars Vilks kritisiert. In der Ton-Aufnahme sagt ein Mann laut TT: "Unsere Taten werden für sich sprechen, so lange Ihr Euren Krieg gegen den Islam sowie die Demütigung des Propheten nicht beendet und Eure dumme Unterstützung für das Schwein Vilks."

Die Aufnahme war den Angaben zufolge in Schwedisch und Arabisch. Wie der dänische Karikaturist Kurt Westergaard ist auch Vilks wiederholt wegen seiner Zeichnungen bedroht wurden. Im Mai wurde ein Brandanschlag auf sein Haus verübt, im März ein Amerikaner wegen der Planung eines Attentats auf ihn angeklagt. Vilks hat den Propheten im Jahr 2007 mit dem Körper eines Hundes dargestellt. Der Islam lehnt Bilder seines Religionsstifters ab.

Schweden hat etwa 500 Soldaten in Afghanistan im Einsatz, vor allem in dem großenteils von der Bundeswehr kontrollierten Norden des Landes. Die Bundesregierung hat Mitte November vor Anschlägen radikaler Muslime in Deutschland gewarnt und die Sicherheitsvorkehrungen im ganzen Land verschärft.

 
Leser-Kommentare
  1. aber hierzulande glaubt man ja, der Innenminister wolle uns alle einfach nur veräppeln, wenn er vor Terroranschlägen warnt.

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    • Buh
    • 12.12.2010 um 9:39 Uhr

    Ich sage aber, dass der Einsatz in´Af-+hanistan unser Land unsicherer machen. Und wie man nun in Schweden sieht habe ich recht. Ist es nicht aufgabe eines Innenministers das Land sicher zu machen? Dann bleibt nur eine Konsequenz: Raus aus Afghanistan.

    Zudem behauptete niemand, dass absolut keine Gefahr besteht. Man meint nur, dass die Aufgabe der Bürgerrechte keine geeignete Wahl sind, um unsere Lebensqualität und Sicherheit zu erhöhen. Viele Menschen sind Pragmatiker und wissen, dass es keinen absoluten Schutz gibt. ihnen ist es wichtiger ihre Bürgerrechte zu bewahren als eine Sicherheit gefühlt zu erhöhen.

    • Hickey
    • 12.12.2010 um 10:11 Uhr

    geglückten Terroranschlag in Deutschland in den letzten 10 Jahren der vom Islam aus ging.

    mfg

    • joG
    • 12.12.2010 um 13:28 Uhr

    ....Wenn man vom Toten und seinen Angehörigen absieht.

    Man muss nicht unterstellen, dass Herr de Maizière die Bevölkerung "veräppeln" will, um anderer Meinung zu sein. Oder sind Sie ernsthaft der Meinung dass dieser Anschlag von Vorratsdatenspeicherung und Nacktscannern an den Flughäfen verhindert worden wäre?

    Auch die USA haben mit ihren teilweise klar jenseits der Legalität operierenden Sicherheitskräften den Anschlag am Times Square nicht verhindern können. Statt ebenso übermächtige wie letzten Endes hilflose Sicherheitsbehörden zu schaffen sollten wir also an der Prävention arbeiten (dazu gehört auch eine Lösung des Palästinenser-Konflikts) und dafür sorgen dass unsere Rettungskräfte angemessen ausgestattet sind. Und nicht zuletzt sollten wir uns gerade in diesem Kontext freuen, dass in Europa noch dem geholfen wird, der in Not ist, und nicht dem, der gezahlt hat:

    http://www.youtube.com/wa...

    • Buh
    • 12.12.2010 um 9:39 Uhr

    Ich sage aber, dass der Einsatz in´Af-+hanistan unser Land unsicherer machen. Und wie man nun in Schweden sieht habe ich recht. Ist es nicht aufgabe eines Innenministers das Land sicher zu machen? Dann bleibt nur eine Konsequenz: Raus aus Afghanistan.

    Zudem behauptete niemand, dass absolut keine Gefahr besteht. Man meint nur, dass die Aufgabe der Bürgerrechte keine geeignete Wahl sind, um unsere Lebensqualität und Sicherheit zu erhöhen. Viele Menschen sind Pragmatiker und wissen, dass es keinen absoluten Schutz gibt. ihnen ist es wichtiger ihre Bürgerrechte zu bewahren als eine Sicherheit gefühlt zu erhöhen.

    • Hickey
    • 12.12.2010 um 10:11 Uhr

    geglückten Terroranschlag in Deutschland in den letzten 10 Jahren der vom Islam aus ging.

    mfg

    • joG
    • 12.12.2010 um 13:28 Uhr

    ....Wenn man vom Toten und seinen Angehörigen absieht.

    Man muss nicht unterstellen, dass Herr de Maizière die Bevölkerung "veräppeln" will, um anderer Meinung zu sein. Oder sind Sie ernsthaft der Meinung dass dieser Anschlag von Vorratsdatenspeicherung und Nacktscannern an den Flughäfen verhindert worden wäre?

    Auch die USA haben mit ihren teilweise klar jenseits der Legalität operierenden Sicherheitskräften den Anschlag am Times Square nicht verhindern können. Statt ebenso übermächtige wie letzten Endes hilflose Sicherheitsbehörden zu schaffen sollten wir also an der Prävention arbeiten (dazu gehört auch eine Lösung des Palästinenser-Konflikts) und dafür sorgen dass unsere Rettungskräfte angemessen ausgestattet sind. Und nicht zuletzt sollten wir uns gerade in diesem Kontext freuen, dass in Europa noch dem geholfen wird, der in Not ist, und nicht dem, der gezahlt hat:

    http://www.youtube.com/wa...

  2. Bitte formulieren Sie Ihre Meinung sachlich und unmissverständlich. Danke. Die Redaktion/er

    Wollen wir uns in Sinne eines konstruktiven Zusammenlebens von dem demnächst überall in Schweden stattfindenden gewaltigen Lichterkettendemos durch gut integrierte und friedliebende Moslems versöhnlich zeigen. Auch aus Deutschland werden wahrscheinlich führende Moslemfunktionäre wie Ayyub Axel Köhler und Aiman Mazyek hierzu anreisen, um ein vertrauensförderndes Signal an die Daheimgebliebenen auszusenden.
    Wir werden uns dann beruhigt und zufrieden in unseren von Claudia Roth chefdesignten Wohlfühlsessel zurücklehnen und still vor uns hindenken, wie einfach interkulturelle Verständigung und Vertrauensbildung durch die richtige Geste zur rechten Zeit sein kann.
    Und außerdem; Hand auf’s Herz! So schlimm war es ja nun auch wieder nicht. Nur eine von sechs mit Nägeln gespickten Rohrbomben explodiert, keine Toten und der Attentäter im Paradies. Zudem wies der schwedische Außenminister ja darauf hin, daß es ja nur um den „Versuch eines Terroranschlags“ gehandelt habe, sich der Attentäter als quasi nur versuchsweise in die Lauft gejagt hat. Das nennt man dann wohl in allen Kulturen Glück im Unglück…

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    dass herauszuarbeiten ist, dass der Anschlag nichts mit dem Islam, der Religion des Frieden, zutun hat und dass die überwältigende Mehrheit der Mohamedaner in Europa friedlich ist und eine kulturelle Bereicherung darstellt.

    Gerade dieser Anschlag zeigt, dass der Kampf gegen Rechts weiter forciert werden muss, um die rechtspopulistischen und islamophoben Tendenzen in Teilen der Bevölkerung ohne Migrationshintergrund zurückzudrängen.

    Reichen wir den Moslems in dieser für sie so harten Stunde die Hände und praktizieren Solidarität gegen die Anfeindungen von Rechts.

    Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich mit sachlichen Argumenten an der Diskussion. Danke. Die Redaktion/ag

    Bitte bleiben Sie sachlich. Danke. Die Redaktion/ag

    Gut dass das BKA, Merkel und Co uns immer wieder darauf hinweisen, wie abhängig wir doch von einer schlagkräftigen Polizei sind, die uns freilich nur Vorteile bietet:
    Wie schön, dass ich mich eben nicht auf diesen viel zu bequemen Sesseln von Frau Roth setze, sondern mich in meinen Maizierschen Betonbunker zurückziehen darf, gut isoliert vor dunkelhäutigen "Menschen", die, wie richtig erkannt wurde, stets alle an meinem Claudia-Roth-Wohlfühlsessel sägen - nein besser sprengen. Und überhaupt: Isolation statt Integration, christliche NächenLIEBE statt Clash of Cultures, auch wenn man ersteres im Zentrum - also der Kirche - unserer letzten Volkspartei, gerne etwas zu wörtlich nimmt. Bitte fotographiert mich auf Autobahnen, speichert meine Telefonate, durchsucht mich, scannt mich, besprüht mich mit Oleoresin capsicum, am besten in die Augen, oder tut das mit meinen Mitmenschen, schlagt mich, zeigt Präsenz, spaltet uns und zeigt uns eure Colts. Spielt Wilden Westen, aber haltet mir diese Wahnsinnigen vom Hals! Denn diese sind ÜBERALL. ÜBERALL: Internet, Autobahnen, Weihnachtsmärkte, Nachbarschaft, im Bett, weil sie immer schlafen, Stockholm, Sauerland. Überall. Bitte, bitte nicht grün wählen! Multi-Kulti hat versagt! Es lebe der Polizeistaat! Wir brauchen Identifikation: Nein keine Nationalmannschaft! Schenkt uns einen Feind!!!

    dass herauszuarbeiten ist, dass der Anschlag nichts mit dem Islam, der Religion des Frieden, zutun hat und dass die überwältigende Mehrheit der Mohamedaner in Europa friedlich ist und eine kulturelle Bereicherung darstellt.

    Gerade dieser Anschlag zeigt, dass der Kampf gegen Rechts weiter forciert werden muss, um die rechtspopulistischen und islamophoben Tendenzen in Teilen der Bevölkerung ohne Migrationshintergrund zurückzudrängen.

    Reichen wir den Moslems in dieser für sie so harten Stunde die Hände und praktizieren Solidarität gegen die Anfeindungen von Rechts.

    Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich mit sachlichen Argumenten an der Diskussion. Danke. Die Redaktion/ag

    Bitte bleiben Sie sachlich. Danke. Die Redaktion/ag

    Gut dass das BKA, Merkel und Co uns immer wieder darauf hinweisen, wie abhängig wir doch von einer schlagkräftigen Polizei sind, die uns freilich nur Vorteile bietet:
    Wie schön, dass ich mich eben nicht auf diesen viel zu bequemen Sesseln von Frau Roth setze, sondern mich in meinen Maizierschen Betonbunker zurückziehen darf, gut isoliert vor dunkelhäutigen "Menschen", die, wie richtig erkannt wurde, stets alle an meinem Claudia-Roth-Wohlfühlsessel sägen - nein besser sprengen. Und überhaupt: Isolation statt Integration, christliche NächenLIEBE statt Clash of Cultures, auch wenn man ersteres im Zentrum - also der Kirche - unserer letzten Volkspartei, gerne etwas zu wörtlich nimmt. Bitte fotographiert mich auf Autobahnen, speichert meine Telefonate, durchsucht mich, scannt mich, besprüht mich mit Oleoresin capsicum, am besten in die Augen, oder tut das mit meinen Mitmenschen, schlagt mich, zeigt Präsenz, spaltet uns und zeigt uns eure Colts. Spielt Wilden Westen, aber haltet mir diese Wahnsinnigen vom Hals! Denn diese sind ÜBERALL. ÜBERALL: Internet, Autobahnen, Weihnachtsmärkte, Nachbarschaft, im Bett, weil sie immer schlafen, Stockholm, Sauerland. Überall. Bitte, bitte nicht grün wählen! Multi-Kulti hat versagt! Es lebe der Polizeistaat! Wir brauchen Identifikation: Nein keine Nationalmannschaft! Schenkt uns einen Feind!!!

  3. [...]

    Entfernt wegen Doppelpostings. Die Redaktion/er

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    • gorgo
    • 12.12.2010 um 9:46 Uhr

    Ihr Kommentar ist etwa so sinnvoll, wie es nach den RAF-Anschlägen der Rat an die USA, England oder Frankreich gewesen wäre, die Deuschten im Lande vor die Tür zu setzen - oder doch wenigstens keine Sozialdemokraten mehr einreisen zu lassen. Wer immer Terror - und Terrorwarnungen (!) - pauschal verharmlost, wird hier glaube ich mal etwas nachdenken müssen. Allerdings: Die dümmliche Gleichsetzung von allen Muslimen mit einer Handvoll Terroristen - wem nutzt die wohl? Wer fischt hier im Trüben?

    • gorgo
    • 12.12.2010 um 9:46 Uhr

    Ihr Kommentar ist etwa so sinnvoll, wie es nach den RAF-Anschlägen der Rat an die USA, England oder Frankreich gewesen wäre, die Deuschten im Lande vor die Tür zu setzen - oder doch wenigstens keine Sozialdemokraten mehr einreisen zu lassen. Wer immer Terror - und Terrorwarnungen (!) - pauschal verharmlost, wird hier glaube ich mal etwas nachdenken müssen. Allerdings: Die dümmliche Gleichsetzung von allen Muslimen mit einer Handvoll Terroristen - wem nutzt die wohl? Wer fischt hier im Trüben?

  4. ...kann in Deutschland nichts passieren, weil oberschlaue Kommentatoren ja schon längst gemerkt haben, dass die Regierung durch die Terrorwarnung nur von innenpolitischen Pannen ablenken will. Natürlich lebt man deshalb einfach so weiter und achtet auch nicht auf herumliegende Taschen in der S-Bahn (Ironie aus).

    Den einzigen Lichtblick, den ich erkenne, ist, dass die meisten terrorsiten schlicht zu dumm zu sein scheinen, ein attentat zu begehen, weil al kaida und co. nun schon etliche missglückte anschlagsversuche begangen haben.
    Leider müssen wir uns trotzdem langsam darauf einstellen, dass es demnächst irgendwo in Europa klappen könnte (vielleicht auch in D).

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  5. kann auch von einer Bombe im Inneren des mutmaßlichen Attentäters stammen:

    http://www.youtube.com/wa...

    Mit solchen Bomben passieren Attentäter offenbar fast jede Sicherheitskontrolle. Wohl denen, die sich Sicherheitsabstand leisten können.

  6. kann man sich übrigens hier ansehen:

    http://www.aftonbladet.se...

    Das ist unglaublich, was der darin noch so von sich gibt. Er fordert darin quasi alle in Schweden lebenden Muslime dazu auf, sich nicht länger erniedrigen zu lassen und die Demütigungen des Propheten nicht länger hinzunehmen. Nun sei es an der Zeit zuzuschlagen mit allem, was sie hätten, und sei es auch nur ein Messer. Und dann fügt er noch hinzu: "Jag vet att ni har mer än en kniv[...]", also "Ich weiß, dass ihr mehr als nur ein Messer habt." Und sie sollten keine Gefängnisse, nichts und niemanden fürchten, auch nicht den Tod.

  7. 7. [...]

    Alle Zeitungen der freien Welt bis zum letzten Provinzblättchen müssen auf ihrer Titelseite die Karikaturen bringen, dann wird die Meinungsfreiheit durch die Masse geschützt.

    [...]

    Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Polemik. Danke. Die Redaktion/ag

    18 Leser-Empfehlungen
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    Ich hoffe das die heuchlerische westliche Medienlandschaft auch dann genauso viel Energie und Einsatz für Wikileaks (Assange) zeigt. Oder gilt die Sympathie nur solang man prowestlich ist und den nicht Spiegel vorhält????

    • Bug
    • 12.12.2010 um 20:00 Uhr

    Was du nicht willst, dass man dir tut, das füge keinem anderen zu!

    Jedem Menschen ist persönlich etwas heilig und wenn man diese beleidigt oder schadet, ist jeder Mensch wütend und beleidigt!

    Jedem Muslim dieser Welt ist Mohammed überheilig und diese zu zeichnen ist eine große Beleidigung!

    Die meisten Muslimen verhalten sich weise, vernünftig und somit sehr richtig, weil auch Mohammed es so von ihnen gewollt hätte!.
    Sie denken einfach: "Diese unverschämten Zeichner sind mir völlig egal. Sollen sie das doch machen, denn Gott wird sie bestrafen."

    Manche Menschen jedoch sind dumm und ungebildet. Können ihre Gefühle nicht kontrollieren und machen die dümmsten Sachen wie Anschläge und schaden damit nicht nur anderen, sondern auch sich selbst, wo man doch im Islam in die Hölle kommt, wenn man sowas macht.

    Wenn es doch so eine Gefahr, wie diese Menschen gibt.
    Wenn es doch andere (Muslime) beleidigt, welche auch niemals etwas böses machen was andere Menschen beleidigt, weil es für sie verboten ist sowas zu tun, warum ist man nicht genau so sozial und lässt sowas sein????

    Ich hoffe das die heuchlerische westliche Medienlandschaft auch dann genauso viel Energie und Einsatz für Wikileaks (Assange) zeigt. Oder gilt die Sympathie nur solang man prowestlich ist und den nicht Spiegel vorhält????

    • Bug
    • 12.12.2010 um 20:00 Uhr

    Was du nicht willst, dass man dir tut, das füge keinem anderen zu!

    Jedem Menschen ist persönlich etwas heilig und wenn man diese beleidigt oder schadet, ist jeder Mensch wütend und beleidigt!

    Jedem Muslim dieser Welt ist Mohammed überheilig und diese zu zeichnen ist eine große Beleidigung!

    Die meisten Muslimen verhalten sich weise, vernünftig und somit sehr richtig, weil auch Mohammed es so von ihnen gewollt hätte!.
    Sie denken einfach: "Diese unverschämten Zeichner sind mir völlig egal. Sollen sie das doch machen, denn Gott wird sie bestrafen."

    Manche Menschen jedoch sind dumm und ungebildet. Können ihre Gefühle nicht kontrollieren und machen die dümmsten Sachen wie Anschläge und schaden damit nicht nur anderen, sondern auch sich selbst, wo man doch im Islam in die Hölle kommt, wenn man sowas macht.

    Wenn es doch so eine Gefahr, wie diese Menschen gibt.
    Wenn es doch andere (Muslime) beleidigt, welche auch niemals etwas böses machen was andere Menschen beleidigt, weil es für sie verboten ist sowas zu tun, warum ist man nicht genau so sozial und lässt sowas sein????

    • Buh
    • 12.12.2010 um 9:39 Uhr

    Ich sage aber, dass der Einsatz in´Af-+hanistan unser Land unsicherer machen. Und wie man nun in Schweden sieht habe ich recht. Ist es nicht aufgabe eines Innenministers das Land sicher zu machen? Dann bleibt nur eine Konsequenz: Raus aus Afghanistan.

    Zudem behauptete niemand, dass absolut keine Gefahr besteht. Man meint nur, dass die Aufgabe der Bürgerrechte keine geeignete Wahl sind, um unsere Lebensqualität und Sicherheit zu erhöhen. Viele Menschen sind Pragmatiker und wissen, dass es keinen absoluten Schutz gibt. ihnen ist es wichtiger ihre Bürgerrechte zu bewahren als eine Sicherheit gefühlt zu erhöhen.

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    "Zudem behauptete niemand, dass absolut keine Gefahr besteht."

    Doch! Ich weiß, was ich gelesen habe. Es ging bei weitem nicht nur um die Frage der VDS, sondern auch z. B. darum, dass Polizisten ja die Atmosphäre auf Weihnachtsmärkten zerstörten und überhaupt alles nur gefakt sei aus den und den Gründen. Dass Sie, lieber Buh, da vernünftiger denken, glaube ich Ihnen ja. Aber ich habe mit meinem Eingangsposting auch nicht speziell Sie gemeint.

    • Hickey
    • 12.12.2010 um 10:17 Uhr

    Es gibt einfach keine 100% Sicherheit...soetwas kann es gar nicht geben.

    mfg

    Man sollte nicht beständig Ursache und Wirkung verwechseln. Tatsache ist, dass al-Quaida tausende Menschen in den USA ermordet haben, bevor die USA und wir in Afghanistan standen. Eine dauerbeleidigte Religion (?) wie der Islam scheint immer Gründe zu finden, solche Taten zu rechtfertigen. Wenn es keine Karikaturen sind, dann hilft immer noch der Nahostkonflikt.

    • joG
    • 12.12.2010 um 13:35 Uhr

    ....unser Land unsicherer machen...."

    Das ist wie in Italien mit der Mafia. Der Einsatz gegen sie kostete vielen Richtern, Staatsanwälten und Polizisten das Leben. Der Einsatz machte es gefährlicher für sie und sie würden noch leben, hätte man die Mafia gewähren lassen.

    wenn der job halbwegs zu ende gebracht ist. Ein vorzeigiter abzug ist nicht zu verantworten. Ein echtes konzept sieht allerdings anderts aus. Genug militär zur sicherheit, genug raum zum zivilen aufbau.

    "Zudem behauptete niemand, dass absolut keine Gefahr besteht."

    Doch! Ich weiß, was ich gelesen habe. Es ging bei weitem nicht nur um die Frage der VDS, sondern auch z. B. darum, dass Polizisten ja die Atmosphäre auf Weihnachtsmärkten zerstörten und überhaupt alles nur gefakt sei aus den und den Gründen. Dass Sie, lieber Buh, da vernünftiger denken, glaube ich Ihnen ja. Aber ich habe mit meinem Eingangsposting auch nicht speziell Sie gemeint.

    • Hickey
    • 12.12.2010 um 10:17 Uhr

    Es gibt einfach keine 100% Sicherheit...soetwas kann es gar nicht geben.

    mfg

    Man sollte nicht beständig Ursache und Wirkung verwechseln. Tatsache ist, dass al-Quaida tausende Menschen in den USA ermordet haben, bevor die USA und wir in Afghanistan standen. Eine dauerbeleidigte Religion (?) wie der Islam scheint immer Gründe zu finden, solche Taten zu rechtfertigen. Wenn es keine Karikaturen sind, dann hilft immer noch der Nahostkonflikt.

    • joG
    • 12.12.2010 um 13:35 Uhr

    ....unser Land unsicherer machen...."

    Das ist wie in Italien mit der Mafia. Der Einsatz gegen sie kostete vielen Richtern, Staatsanwälten und Polizisten das Leben. Der Einsatz machte es gefährlicher für sie und sie würden noch leben, hätte man die Mafia gewähren lassen.

    wenn der job halbwegs zu ende gebracht ist. Ein vorzeigiter abzug ist nicht zu verantworten. Ein echtes konzept sieht allerdings anderts aus. Genug militär zur sicherheit, genug raum zum zivilen aufbau.

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