Unruhen Nordafrikas Aufstände beunruhigen Chinas Führung
Chinesische Oppositionelle sympathisieren mit den Demonstranten in Ägypten und Tunesien. Die Regierung in Peking versucht, Diskussionen zu unterbinden.
© Mike Clarke/AFP/Getty Images

Chinesische Oppositionelle in Hong Kong
Die Aufstände der Ägypter und Tunesier gegen ihre autokratischen Regime stoßen im fernen China auf Wohlwollen. "Müsst ihr sehen! Ägyptens Tian'anmen-Augenblick – ein Kämpfer blockiert Militärfahrzeuge", vergleicht der Bürgerrechtsanwalt Teng Biao auf dem Microblogging-Dienst Twitter ein YouTube-Video aus Kairo mit dem berühmten Bild des mutigen Studenten, der sich 1989 nahe des Tian'anmen-Platzes in Peking vor die Panzer gestellt hatte, bevor Chinas Militär die Demonstranten niederschoss.
Die Protestwelle könnte "den ganzen Weg nach Osten" weiterschwappen, findet Teng Biao – über Libanon, Saudi-Arabien, Iran, Birma, Vietnam bis nach "West-Korea", wie einige chinesische Bürgerrechtler in Anspielung an das diktatorische Regime in Nordkorea neuerdings China bezeichnen. "Die Demokratie westlichen Stils scheint sich auszubreiten", stellt selbst die Zeitung Global Times fest – allerdings schränkt das englische Sprachrohr des kommunistischen Parteiorgans Volkszeitung sofort ein, dass die betroffenen Länder "mit westlichen Gesellschaften nicht vergleichbar" seien.
Überhaupt betonen Chinas Staatsmedien vor allem die Gesetzlosigkeit und das Chaos durch die Unruhen in Ägypten und nicht den Ruf nach demokratischen Reformen und einem Ende der drei Jahrzehnte währenden Herrschaft von Hosni Mubarak. Auf Twitter ähnlichen Microblogging-Diensten in China ist die Suche nach "Ägypten" gesperrt, um Diskussionen zu verhindern. Ohnehin sind soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter oder YouTube für die 450 Millionen chinesischen Internetnutzer blockiert und nur über Umwege wie Proxy-Server und Tunneldienste erreichbar.
Die Zensur streicht auch Kommentare von Internetnutzern, die so manche Parallele zwischen Ägypten und China sehen und die Entwicklung aufmerksam verfolgen. Die wenigen, die zu finden sind, lauten "Demokratie ist eine gute Sache" oder "Monarchie ist nicht die Grundlage für Frieden, sondern Demokratie". Chinas Führer demonstrieren mit den Internetsperren zwar, dass sie alles unter Kontrolle haben, enthüllen zugleich aber ihre eigene Unsicherheit.
"Chinas Kommunisten haben allen Grund, besorgt zu sein", schreibt der China-Experte Gordon Chang in seinem Blog bei forbes.com. "In einer Welt, die durch Glasfaser verknüpft ist, kreuzt revolutionärer Eifer nicht nur von einem Land zum anderen, sondern auch von einem Kontinent zum anderen." Ähnlich wie die Tunesier und Ägypter verlören die Chinesen zunehmend die Angst vor diktatorischen Systemen. "Das ist ein gefährlicher Moment für Autokraten, selbst wenn sie Tausende Kilometer von den Pyramiden entfernt wohnen."
Pekings kommunistische Führer hätten zwar ihre Repressionen in den vergangenen Jahren verschärft, doch wirke die Einschüchterung immer weniger. "Wie wir jetzt wissen, sehen autoritäre Regierungen bis eine Woche, bevor sich ihre Führer zum Flughafen aufmachen, immer unbesiegbar aus", schreibt Gordon Chang – unter der Überschrift "Ägypten ist das nächste Tunesien. Wer ist das nächste Ägypten?".
- Datum 31.01.2011 - 14:44 Uhr
- Quelle dpa
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...Ägypten demonstriert wird. Ein schönes Beispiel für die positive Seite der Globalisierung.
Wenn ich die Riesendemo in Hong-Kong sehe (Titelbild) mit 6 Protestierenden,dann kann ich mir gut vorstellen,dass die Machthaber in China vor Angst nur so zittern.
Israel wackelt aber auch! Ist es immer noch eine schöne Seite der Globalisierung wenn das Land der Opfer des Holocaust wackelt?
Wenn ich die Riesendemo in Hong-Kong sehe (Titelbild) mit 6 Protestierenden,dann kann ich mir gut vorstellen,dass die Machthaber in China vor Angst nur so zittern.
Israel wackelt aber auch! Ist es immer noch eine schöne Seite der Globalisierung wenn das Land der Opfer des Holocaust wackelt?
... jedoch sind die gegenwärtigen entwickelungen in ägypten mit vorsicht(wenn zu wenig weitsicht herrscht) zu genießen.
natürlich brauchen und verdienen unsere brüder in ägypten unsere solidarität und auch den medialen druck, den wir so vorbildlich aufbauen. jedoch sollten die länder die am lautesten schreien und den finger erheben auch die zukunft ins auge fassen!
wenn in ägypten die unruhen, hiermit sind niccht friedliche demonstrationen gemeint, sonder brandschatzende und plündernde banden, zu lange anhalten, so spielt es wieder mubarak oder gar der bruderschaft und anderen extremisten zu, die alles andere als demokratisch veranlagt sind.
so sind jetzt schon die polizisten aus dem straßenbild verschwunden, was diesen effekt natürlich verstärkt.
in meinen augen ist eine instabile lage in ägypten wohl auch nicht mit der israelischen grenzpolitik zu vereinbaren, was einen weiterer bedenklichen faktor darstellt.
wir als dem. westen können uns meisterlich empört geben und andere staaten tadeln, doch nachhaltig unterstützen und stabilisieren fällt uns schweer.
ich möchtet hiermit nicht als idealist wahrgenommen werden, der glaubt eine träge und wirtschaftlich orientierte UNO könnte es richten, jedoch sollten wir uns um konstruktivität und nachhaltigkeit bemühen.
um auf den artikel (zurück)zukommen:
sowohl in wirtschaftlicher, als auch politischer sicht sind in meiner wahrnemung wenig querbezüge zwischen nordafrika und china zuziehen.konstruktives vermisse ich auch hier...
"sowohl in wirtschaftlicher, als auch politischer sicht sind in meiner wahrnemung wenig querbezüge zwischen nordafrika und china zuziehen.konstruktives "
China hat durchaus ähnliche soziale Probleme wie Ägypten:
hohe Arbeitslosigkeit trotz hohem Wirtschatswachstum
wachsende Kluft zwischen Arm und Reich
wachsende Vetternwirtschaft und Korruption
wachsende Einkommensschere zwischen Stadt und Landbevölkerung
Kein Rechtsstaat
...
usw
"sowohl in wirtschaftlicher, als auch politischer sicht sind in meiner wahrnemung wenig querbezüge zwischen nordafrika und china zuziehen.konstruktives "
China hat durchaus ähnliche soziale Probleme wie Ägypten:
hohe Arbeitslosigkeit trotz hohem Wirtschatswachstum
wachsende Kluft zwischen Arm und Reich
wachsende Vetternwirtschaft und Korruption
wachsende Einkommensschere zwischen Stadt und Landbevölkerung
Kein Rechtsstaat
...
usw
die Entwicklung in den Magrebstaaten kommt den Kommunisten entgegen. Naja, was soll man auch schreiben....
Wenn ich die Riesendemo in Hong-Kong sehe (Titelbild) mit 6 Protestierenden,dann kann ich mir gut vorstellen,dass die Machthaber in China vor Angst nur so zittern.
Wenn ich mir bedenke, dass die chinesische KPCh-Regierung 2009
allein 514 Milliarden RMB(etwa 50 Milliarden Euro)
für die "Wahrung der Stabiliät" ausgibt (sprich öffentliche Sicherheit; Niederschlaung der Proteste; Rückführung und Einsperrung von Petionären, die sich wegen Ungerechtigkeit beschweren wollen; etc), also fast soviel wie das offizielle Militärbudget, dann kann ich mir vorstellen, wie sehr die Machthaber in China aus Angst vor Unruhen nur so zittern.
Wenn ich mir bedenke, dass die chinesische KPCh-Regierung 2009
allein 514 Milliarden RMB(etwa 50 Milliarden Euro)
für die "Wahrung der Stabiliät" ausgibt (sprich öffentliche Sicherheit; Niederschlaung der Proteste; Rückführung und Einsperrung von Petionären, die sich wegen Ungerechtigkeit beschweren wollen; etc), also fast soviel wie das offizielle Militärbudget, dann kann ich mir vorstellen, wie sehr die Machthaber in China aus Angst vor Unruhen nur so zittern.
hat das Bild irgendetwas Zusammenhang mit den Artikel?
"sowohl in wirtschaftlicher, als auch politischer sicht sind in meiner wahrnemung wenig querbezüge zwischen nordafrika und china zuziehen.konstruktives "
China hat durchaus ähnliche soziale Probleme wie Ägypten:
hohe Arbeitslosigkeit trotz hohem Wirtschatswachstum
wachsende Kluft zwischen Arm und Reich
wachsende Vetternwirtschaft und Korruption
wachsende Einkommensschere zwischen Stadt und Landbevölkerung
Kein Rechtsstaat
...
usw
... das muss ich ihnen zum teil recht geben, wenn man jedoch in die tiefe geht hat china eine konsequente minderung der armut seiner bürger geschafft, was in ägypten genau gegenteilig zu beobachten ist.
die kluft zwischen arm und reich besteht, jedoch in anderer ausprägung: in ägypten besteht fast keine durchlässigkeit der schichten, welche in china auserordentlich geschaffen wurde.
außerdem ist es in china ein regionales problem. in den großen hafenstädten isr das bip stark gestiegen, wohingegen die landwirtschaftlich geprägten provinzen noch hinten anstehen, jedoch mit perspektive! hiermit meine ich, dass die schere in china besteht, weil ein (nicht zu unterschätzender teil) bereits in den "Mittelstand" aufgestiegen ist. in ägypten jedoch der arbeitsmarkt stark stagniert und die jugendarbeitslosigkeit einen starken zuwachs erfährt.
wir haben also zwei ähnliche ausprägungen mit gänzlich anderen tendenzen und verläufen.
in den anderen punkten gebe ich ihenen jedoch recht, wobei wir unter diesen aspekten wohl auch min 80% der UN hinzufügen müssten...
... das muss ich ihnen zum teil recht geben, wenn man jedoch in die tiefe geht hat china eine konsequente minderung der armut seiner bürger geschafft, was in ägypten genau gegenteilig zu beobachten ist.
die kluft zwischen arm und reich besteht, jedoch in anderer ausprägung: in ägypten besteht fast keine durchlässigkeit der schichten, welche in china auserordentlich geschaffen wurde.
außerdem ist es in china ein regionales problem. in den großen hafenstädten isr das bip stark gestiegen, wohingegen die landwirtschaftlich geprägten provinzen noch hinten anstehen, jedoch mit perspektive! hiermit meine ich, dass die schere in china besteht, weil ein (nicht zu unterschätzender teil) bereits in den "Mittelstand" aufgestiegen ist. in ägypten jedoch der arbeitsmarkt stark stagniert und die jugendarbeitslosigkeit einen starken zuwachs erfährt.
wir haben also zwei ähnliche ausprägungen mit gänzlich anderen tendenzen und verläufen.
in den anderen punkten gebe ich ihenen jedoch recht, wobei wir unter diesen aspekten wohl auch min 80% der UN hinzufügen müssten...
Wenn ich mir bedenke, dass die chinesische KPCh-Regierung 2009
allein 514 Milliarden RMB(etwa 50 Milliarden Euro)
für die "Wahrung der Stabiliät" ausgibt (sprich öffentliche Sicherheit; Niederschlaung der Proteste; Rückführung und Einsperrung von Petionären, die sich wegen Ungerechtigkeit beschweren wollen; etc), also fast soviel wie das offizielle Militärbudget, dann kann ich mir vorstellen, wie sehr die Machthaber in China aus Angst vor Unruhen nur so zittern.
... das muss ich ihnen zum teil recht geben, wenn man jedoch in die tiefe geht hat china eine konsequente minderung der armut seiner bürger geschafft, was in ägypten genau gegenteilig zu beobachten ist.
die kluft zwischen arm und reich besteht, jedoch in anderer ausprägung: in ägypten besteht fast keine durchlässigkeit der schichten, welche in china auserordentlich geschaffen wurde.
außerdem ist es in china ein regionales problem. in den großen hafenstädten isr das bip stark gestiegen, wohingegen die landwirtschaftlich geprägten provinzen noch hinten anstehen, jedoch mit perspektive! hiermit meine ich, dass die schere in china besteht, weil ein (nicht zu unterschätzender teil) bereits in den "Mittelstand" aufgestiegen ist. in ägypten jedoch der arbeitsmarkt stark stagniert und die jugendarbeitslosigkeit einen starken zuwachs erfährt.
wir haben also zwei ähnliche ausprägungen mit gänzlich anderen tendenzen und verläufen.
in den anderen punkten gebe ich ihenen jedoch recht, wobei wir unter diesen aspekten wohl auch min 80% der UN hinzufügen müssten...
" wenn man jedoch in die tiefe geht hat china eine konsequente minderung der armut seiner bürger geschafft, was in ägypten genau gegenteilig zu beobachten ist."
1)Der Gini-koeffizient in China stieg von 0,25 in den 80er Jahren auf 0,38 in den 90er Jahren und beträgt nun etwa 0,5.
2)
Die absolute Armut und die Zahl der Anaphabeten haben seit 2000 zugenommen.Die Anzahl der Anaphabeten in China etwa stieg von 85 Millionen in 2000 auf 114 Millionen im Jahr 2005.Laut Yasheng Huang, Professor des Massachusetts Institute of Technology's Sloan School of Management, hat sich die absolute Zahl der Armen und Anaphabeten in China seit 2000 verdoppelt.
3)
Das Einkommensgefälle zwischen Land und Stadtbevölkerung ist von 1,8 in den 80er jahren auf 3,5 gestiegen.
4)
Laut einer Weltbank-Studie von 2006 sanken die Einkommen der ärmsten 10 Prozent der chinesischen Bevölkerung ab 2001 jährlich um 2,4 Prozent.
Soll ich noch mehr hinzufügen?
Quellen:
http://www.businessweek.c...
http://economictimes.indi...
http://www.forbes.com/200...
http://opinionasia.com/ar...
In ägypten besteht fast keine durchlässigkeit der schichten, welche in china auserordentlich geschaffen wurde?
Wirklich?
Recherchieren Sie mal nach, was unter dem Begriff "städtische Hukou" oder "ländliche Hukou" in China zu verstehen ist.
kleiner Hinweis:
In der VRChina ist jemand, der von Angehörigen der Landbevölkerung geboren wurde, selber ein "Angehöriger der Landbevölkerung".In den Städten dürfen sich die meisten Angehörigen der Landbevölkerung nur vorübergehend aufhalten, sind von dem Sozialsystem der Städten ausgeschlossen und können ihre Kinder auch nicht auf staatliche Schulen schicken.
Nun erzählen Sie mir bitte von einem vergleichbaren System in Ägypten.
in ägypten jedoch der arbeitsmarkt stark stagniert und die jugendarbeitslosigkeit einen starken zuwachs erfährt.
"in ägypten jedoch der arbeitsmarkt stark stagniert und die jugendarbeitslosigkeit einen starken zuwachs erfährt."
Laut dem Weißbuch zur Situation der menschlichen Arbeitsressorcen in China von dem Staatsrat der Volksrepublik China im Setember 2010 (http://www.gov.cn/zwgk/2010-09/10/content_1700095.htm)gab es Ende 2009 insgesamt 1,06 Milliarden Menschen in China im arbeitsfähigen Alter, hingegen nur 779 Millionen Erwerbstätige.Bedeutet also, dass in China mindestens 27 Prozent der arbeitsfähigen Bevölkerung keine Arbeit haben.
zu 1 und 3:
der GiniK. drückt den unterschied den verteilung des bip auf die gesamtbevölkerung aus, wobei er den unterschied zur totalen gleichverteilung ausdrückt. bei einer gleich bleibenden armut der untersten, bzw einem stärker wachsenden wohlstand der oberen, steigt der GiniK selbstverständlich, vor allem nach den reformen deng xiaopings seit den 80ern.
die durch den giniK gemessenen ausprägung, kann somit auf mehrere arten interpretiert werden.
http://www.lai.fu-berlin....
zu 3:
verglichen mit der anaphabetenrate ägyptens(ca.30%) ist chinas wohl eher gering. jedoch ist die kritik berechtigt, wobei zu beachten ist das diese rate von anfang der 80er(33%) über 1990(22%) auf die von ihnen genannte rate von aktuell unter 10% sankt. diese höhe ist jedoch auf die starke ausprägung bei der älteren generation und nicht auf die Zielgruppe der 15 bis 50jaährigen(35mil) zurückzuführen ist.
http://www.infrastruktur-...
der punkt 4 entzieht sich meiner kenntnis.
ich möchte keinesfalls den eindruck erwecken als wäre für mich in china die welt in ordnung! für mich bestehen nur unterschiede in der lage chinas verglichen mit ägypten!
Bei letzterem ist der unmut der jugend, welche einen weit größeren anteil der bevölkerung stellt bezeichnend für nordafrika, gepaart mit einer sehr stark oligarch geprägten wirtschaft.
ich danke ihnen für ihre links und informationen...
" wenn man jedoch in die tiefe geht hat china eine konsequente minderung der armut seiner bürger geschafft, was in ägypten genau gegenteilig zu beobachten ist."
1)Der Gini-koeffizient in China stieg von 0,25 in den 80er Jahren auf 0,38 in den 90er Jahren und beträgt nun etwa 0,5.
2)
Die absolute Armut und die Zahl der Anaphabeten haben seit 2000 zugenommen.Die Anzahl der Anaphabeten in China etwa stieg von 85 Millionen in 2000 auf 114 Millionen im Jahr 2005.Laut Yasheng Huang, Professor des Massachusetts Institute of Technology's Sloan School of Management, hat sich die absolute Zahl der Armen und Anaphabeten in China seit 2000 verdoppelt.
3)
Das Einkommensgefälle zwischen Land und Stadtbevölkerung ist von 1,8 in den 80er jahren auf 3,5 gestiegen.
4)
Laut einer Weltbank-Studie von 2006 sanken die Einkommen der ärmsten 10 Prozent der chinesischen Bevölkerung ab 2001 jährlich um 2,4 Prozent.
Soll ich noch mehr hinzufügen?
Quellen:
http://www.businessweek.c...
http://economictimes.indi...
http://www.forbes.com/200...
http://opinionasia.com/ar...
In ägypten besteht fast keine durchlässigkeit der schichten, welche in china auserordentlich geschaffen wurde?
Wirklich?
Recherchieren Sie mal nach, was unter dem Begriff "städtische Hukou" oder "ländliche Hukou" in China zu verstehen ist.
kleiner Hinweis:
In der VRChina ist jemand, der von Angehörigen der Landbevölkerung geboren wurde, selber ein "Angehöriger der Landbevölkerung".In den Städten dürfen sich die meisten Angehörigen der Landbevölkerung nur vorübergehend aufhalten, sind von dem Sozialsystem der Städten ausgeschlossen und können ihre Kinder auch nicht auf staatliche Schulen schicken.
Nun erzählen Sie mir bitte von einem vergleichbaren System in Ägypten.
in ägypten jedoch der arbeitsmarkt stark stagniert und die jugendarbeitslosigkeit einen starken zuwachs erfährt.
"in ägypten jedoch der arbeitsmarkt stark stagniert und die jugendarbeitslosigkeit einen starken zuwachs erfährt."
Laut dem Weißbuch zur Situation der menschlichen Arbeitsressorcen in China von dem Staatsrat der Volksrepublik China im Setember 2010 (http://www.gov.cn/zwgk/2010-09/10/content_1700095.htm)gab es Ende 2009 insgesamt 1,06 Milliarden Menschen in China im arbeitsfähigen Alter, hingegen nur 779 Millionen Erwerbstätige.Bedeutet also, dass in China mindestens 27 Prozent der arbeitsfähigen Bevölkerung keine Arbeit haben.
zu 1 und 3:
der GiniK. drückt den unterschied den verteilung des bip auf die gesamtbevölkerung aus, wobei er den unterschied zur totalen gleichverteilung ausdrückt. bei einer gleich bleibenden armut der untersten, bzw einem stärker wachsenden wohlstand der oberen, steigt der GiniK selbstverständlich, vor allem nach den reformen deng xiaopings seit den 80ern.
die durch den giniK gemessenen ausprägung, kann somit auf mehrere arten interpretiert werden.
http://www.lai.fu-berlin....
zu 3:
verglichen mit der anaphabetenrate ägyptens(ca.30%) ist chinas wohl eher gering. jedoch ist die kritik berechtigt, wobei zu beachten ist das diese rate von anfang der 80er(33%) über 1990(22%) auf die von ihnen genannte rate von aktuell unter 10% sankt. diese höhe ist jedoch auf die starke ausprägung bei der älteren generation und nicht auf die Zielgruppe der 15 bis 50jaährigen(35mil) zurückzuführen ist.
http://www.infrastruktur-...
der punkt 4 entzieht sich meiner kenntnis.
ich möchte keinesfalls den eindruck erwecken als wäre für mich in china die welt in ordnung! für mich bestehen nur unterschiede in der lage chinas verglichen mit ägypten!
Bei letzterem ist der unmut der jugend, welche einen weit größeren anteil der bevölkerung stellt bezeichnend für nordafrika, gepaart mit einer sehr stark oligarch geprägten wirtschaft.
ich danke ihnen für ihre links und informationen...
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