Adoptionen in Haiti
Von Port-au-Prince nach Paris

Ein haitianisches Mädchen wartet in Port-au-Prince auf die Ankunft ihrer französischen Adoptiveltern | © Hector Retamal/AFP/Getty Images
Nach dem Erdbeben in Haiti vor einem Jahr gab es einen Skandal um die Adoption haitianischer Kinder: Verschiedene Organisationen, darunter US-Missionare, hatten vermeintliche Waisen aus dem Land bringen wollen, obwohl sie Eltern hatten. Wir zeigen Bilder von haitianischen Waisenkindern, die bereits vor dem Erdbeben adoptiert worden waren. Erst Ende 2010 wurden diese Kinder von ihren Adoptiveltern nach Frankreich geholt. Das Chaos nach dem Beben und die Cholera hatten das Verfahren verzögert
- Datum 12.01.2011 - 10:27 Uhr
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finde ich beängstigend, das Kind, ausgezeichnet wie eine Ware mit dem Zeichen für Geschlecht und denn zwei Kreuzen unbekannter Bedeutung.
Ich habe gelesen, dass die Adoptionen teilweise sehr problematisch waren, weil sich Famillien zwar aus den Augen verloren haben, aber nicht alle zur Adoption freigegebenen Kinder wirklich Elternlos waren.
Unsere Kultur ist ein Schock, nicht nur fuer die Kinder, schon bereits weitgereiste erleben diesen Schock oft, wenn sie zurueckkommen: ich spreche von erwachsenen Menschen, die aus eigenem Willen gehen und kommen. Wieiviel mehr muss der Schock fuer diese Kinder spuerbar sein. Respektive: sie spueren ihn nicht mehr, sie werden "gefuehllos". Ich kenne verschiedenste Adoptionen, und ich kenne nur eine von 100, in der ich diese als gelungen bezeichnen koennte, wo sie nicht spaeter (nach einsetzen der Pubertaet) bereut wurde.
Diese einen Familie, bei der die Adoption als gelungen bezeichnet werden darf,bemueht sich intensiv um den Kontakt mit der Ursprungs-Grossfamilie, sie reisen mehrmals jaehrlich fuer laengere Zeiten dorthin, laden Familienmitglieder ein nach Deutschland etc...Das koennen die wenigsten leisten...
Alles andere ist Raub.
Wenn der so oft zitierte gute Willen zum Helfen im Vordergrund stehen wuerde, wuerden sich genug Moeglichkeiten finden lassen, um vor Ort den Kindern zu helfen, ohne ihre Notsituation auszunutzen. Stattdessen werden die Kinder isoliert von der urspruenglichen Umgebung allein diesem fatalen, narzistisch gepraegten Kinderwunsch ausgeliefert und geopfert. Meistens werden dabei sogar die Geschwister getrennt, es ist ein Verbrechen!
Dass sowas heute noch moeglich ist! Eine Schande fuer unser Zeitalter!
Wenn ich das lese, werde ich echt sauer! Sind Sie selbst adoptiert bzw. haben selbst adoptiert oder kennen Sie nur 100 verschiedene Adoptionen und meinen darüber so urteilen zu dürfen??
Ich bin mit drei Jahren adoptiert worden und fühle mich in keinster Weise meiner Wurzeln beraubt. Bei mir bestand bis zum ca. dreizehnten Lebensjahr Kontakt zu meiner leiblichen Mutter, den ich selbst abgebrochen habe, weil es mich total verwirrt hat. Und jetzt wollen Sie mir erzählen, dass diese eine Adoption, von den hunderten, die sie kennen, nur deshalb so gut geklappt hat, weil da intensiver Kontakt zu den leiblichen Eltern bestand??
Adoption ist eine Art zu helfen, denn die wenigsten Menschen habendie Möglichkeit in ihrem Heimatland alles stehen und liegen zu lassen, um auf HAiti mit anzupacken.
Eltern, die mit einer Adoption, einem Kind, das in seinem Heimatland keinerlei Chancen gehabt hätten, eine wunderbare Zukunft inkl Schulausbildung, einem Dach über den Kopf und gefüllten Kühlschrank bieten können, einen "Raub" zu unterstellen, ist eine Dreistigkeit sondersgleichen.
MUss noch dazu sagen, dass ich aus Ghana in eine weisse Familie adoptiert wurde, kann aber nicht von mir behaupten, dass ich durch diesen Schock gefühlslos bin. Wäre ich nicht adoptiert worden, würde ich jetz ganz sicher nicht vier Sprachen sprechen, studieren, reisen, mein Leben genießen. Ich wäre wahrscheinlich Mutter von 6 Kindern, ohne Ausbildung, auf fremde Hilfe angewiesen, wenn ich meine Kindheit überhaupt überlebt hätte.
Diese rosigen Aussichten treffen sicher nicht auf alle Kinder zu, die adoptiert werden, das gebe ich zu. Aber das trifft ganz sicher auch nicht auf alle Kinder zu, die bei ihren leiblichen Eltern aufwachsen, da beschwert sich auch niemand. Und diese Zukunftsaussichten treffen ganz sicher nicht auf haitianische Kinder zu, denen die Natur die Eltern geraubt hat.
Eine Schande für unser Zeitalter ist allerhöchstens Ihre Sichtweise.
Seit März bin ich Mutter einer Adoptivtochter (5 J.) aus dem asiatischen Raum. Sie lebte in einem Waisenhaus - finanziell gut abgesichert, mit Betreuungspersonal und einer eigenen Schule.
Tatsache ist, dass sie nie diese Schule besuchte, Freiraum war ein kleiner Hinterhof, die Fenster waren vergittert. Sie hatte einen Entwicklungsstand einer 2-Jährigen. Sie hatte noch nie einen Ball in der Hand oder einen Stift. Sie war völlig unterernährt, hatte schlechte Blut- und Leberwerte und am ganzen Körper einen Hautausschlag. Ihrem Verhalten nach, hat sie nur einen Kampf ums Essen und ums Überleben geführt. Alles an sich reißen, nichts mehr hergeben und nicht nachgeben war ihre Devise.
Schritt für Schritt versuchen wir, den Entwicklungsstand voranzubringen. Sie liegt nach wie vor weit hinter Gleichaltrigen.
Am Beispiel Haiti sind 42% der Einw. unter 14 Jahre (in Deutschland etwa 14%). Man spricht von einer Zukunft im eigenen Land ohne sich Gedanken darüber zu machen, was alles notwendig ist, um diesen Kindern tatsächlich eine Zukunft zu ermöglichen. Wie kann man dies überhaupt realisieren?
Familie bedeutet ein zu Hause, Liebe und Geborgenheit.
Unsere Tochter hat sich von Anfang an, an uns geklammert, wollte uns nicht mehr loslassen. Die Besuche im Waisenhaus waren eine Tortur für sie. Sie sagt und zeigt uns jeden Tag, wie glücklich sie ist - glücklich ein zu Hause zu haben, glücklich eine Mama und Papa zu haben, glücklich darüber, dass wir sie lieb haben ...
sie behaupten 100 adoptionen zu kennen u. sich in haiti u. der kultur unserer kinder auszukennen.
ich bin erstaunt, dass sie trotz ihres "fachwissens" nur unwahrheiten verbreiten.
ich bin selbst adoptiert, meine pubertät liegt ca. 30 jahre hinter mir. ich hatte kontakt zu meiner leiblichen mutter, sowie zu meiner halbschwester, doch ist und bleibt meine adoptivfamilie MEINE RICHTIGE familie.
vor 6 jahren haben mein mann u. ich 2 kinder aus haiti adoptiert. sie sind leibliche geschwister! in haiti werden geschwister im normalfall nicht getrennt, sondern gemeinsam vermittelt.
kennen sie eine der alternativen zu den adoptionen in haiti? die alternative heißt z.b. den 5. geburtstag nicht mehr zu erleben, zu sterben an krankheiten oder hunger. eine andere bedeutet: "restavek" d.h. kindersklave zu werden! in haiti gibt es schätzungsweise 300.000 kindersklaven, die hart arbeiten müssen, nicht zur schule gehen dürfen, z.t. misshandelt oder missbraucht werden u. chancenlos bleiben.
ist das die art von kultur, die sie den kindern bewahren möchten?
unsere kinder kennen ihre leiblichen eltern, wir adoptiveltern können und möchten den kontakt zu ihnen über das kinderheim bewahren, schicken regelmäßig entwicklungsberichte, fotos und briefe ans heim, das dortige jugendamt und an die eltern.
die meisten adoptiveltern engagieren sich auch karitativ im land ihrer kinder, so auch wir, indem wir u.a. ein haitian. patenkind haben.
Wenn ich das lese, werde ich echt sauer! Sind Sie selbst adoptiert bzw. haben selbst adoptiert oder kennen Sie nur 100 verschiedene Adoptionen und meinen darüber so urteilen zu dürfen??
Ich bin mit drei Jahren adoptiert worden und fühle mich in keinster Weise meiner Wurzeln beraubt. Bei mir bestand bis zum ca. dreizehnten Lebensjahr Kontakt zu meiner leiblichen Mutter, den ich selbst abgebrochen habe, weil es mich total verwirrt hat. Und jetzt wollen Sie mir erzählen, dass diese eine Adoption, von den hunderten, die sie kennen, nur deshalb so gut geklappt hat, weil da intensiver Kontakt zu den leiblichen Eltern bestand??
Adoption ist eine Art zu helfen, denn die wenigsten Menschen habendie Möglichkeit in ihrem Heimatland alles stehen und liegen zu lassen, um auf HAiti mit anzupacken.
Eltern, die mit einer Adoption, einem Kind, das in seinem Heimatland keinerlei Chancen gehabt hätten, eine wunderbare Zukunft inkl Schulausbildung, einem Dach über den Kopf und gefüllten Kühlschrank bieten können, einen "Raub" zu unterstellen, ist eine Dreistigkeit sondersgleichen.
MUss noch dazu sagen, dass ich aus Ghana in eine weisse Familie adoptiert wurde, kann aber nicht von mir behaupten, dass ich durch diesen Schock gefühlslos bin. Wäre ich nicht adoptiert worden, würde ich jetz ganz sicher nicht vier Sprachen sprechen, studieren, reisen, mein Leben genießen. Ich wäre wahrscheinlich Mutter von 6 Kindern, ohne Ausbildung, auf fremde Hilfe angewiesen, wenn ich meine Kindheit überhaupt überlebt hätte.
Diese rosigen Aussichten treffen sicher nicht auf alle Kinder zu, die adoptiert werden, das gebe ich zu. Aber das trifft ganz sicher auch nicht auf alle Kinder zu, die bei ihren leiblichen Eltern aufwachsen, da beschwert sich auch niemand. Und diese Zukunftsaussichten treffen ganz sicher nicht auf haitianische Kinder zu, denen die Natur die Eltern geraubt hat.
Eine Schande für unser Zeitalter ist allerhöchstens Ihre Sichtweise.
Seit März bin ich Mutter einer Adoptivtochter (5 J.) aus dem asiatischen Raum. Sie lebte in einem Waisenhaus - finanziell gut abgesichert, mit Betreuungspersonal und einer eigenen Schule.
Tatsache ist, dass sie nie diese Schule besuchte, Freiraum war ein kleiner Hinterhof, die Fenster waren vergittert. Sie hatte einen Entwicklungsstand einer 2-Jährigen. Sie hatte noch nie einen Ball in der Hand oder einen Stift. Sie war völlig unterernährt, hatte schlechte Blut- und Leberwerte und am ganzen Körper einen Hautausschlag. Ihrem Verhalten nach, hat sie nur einen Kampf ums Essen und ums Überleben geführt. Alles an sich reißen, nichts mehr hergeben und nicht nachgeben war ihre Devise.
Schritt für Schritt versuchen wir, den Entwicklungsstand voranzubringen. Sie liegt nach wie vor weit hinter Gleichaltrigen.
Am Beispiel Haiti sind 42% der Einw. unter 14 Jahre (in Deutschland etwa 14%). Man spricht von einer Zukunft im eigenen Land ohne sich Gedanken darüber zu machen, was alles notwendig ist, um diesen Kindern tatsächlich eine Zukunft zu ermöglichen. Wie kann man dies überhaupt realisieren?
Familie bedeutet ein zu Hause, Liebe und Geborgenheit.
Unsere Tochter hat sich von Anfang an, an uns geklammert, wollte uns nicht mehr loslassen. Die Besuche im Waisenhaus waren eine Tortur für sie. Sie sagt und zeigt uns jeden Tag, wie glücklich sie ist - glücklich ein zu Hause zu haben, glücklich eine Mama und Papa zu haben, glücklich darüber, dass wir sie lieb haben ...
sie behaupten 100 adoptionen zu kennen u. sich in haiti u. der kultur unserer kinder auszukennen.
ich bin erstaunt, dass sie trotz ihres "fachwissens" nur unwahrheiten verbreiten.
ich bin selbst adoptiert, meine pubertät liegt ca. 30 jahre hinter mir. ich hatte kontakt zu meiner leiblichen mutter, sowie zu meiner halbschwester, doch ist und bleibt meine adoptivfamilie MEINE RICHTIGE familie.
vor 6 jahren haben mein mann u. ich 2 kinder aus haiti adoptiert. sie sind leibliche geschwister! in haiti werden geschwister im normalfall nicht getrennt, sondern gemeinsam vermittelt.
kennen sie eine der alternativen zu den adoptionen in haiti? die alternative heißt z.b. den 5. geburtstag nicht mehr zu erleben, zu sterben an krankheiten oder hunger. eine andere bedeutet: "restavek" d.h. kindersklave zu werden! in haiti gibt es schätzungsweise 300.000 kindersklaven, die hart arbeiten müssen, nicht zur schule gehen dürfen, z.t. misshandelt oder missbraucht werden u. chancenlos bleiben.
ist das die art von kultur, die sie den kindern bewahren möchten?
unsere kinder kennen ihre leiblichen eltern, wir adoptiveltern können und möchten den kontakt zu ihnen über das kinderheim bewahren, schicken regelmäßig entwicklungsberichte, fotos und briefe ans heim, das dortige jugendamt und an die eltern.
die meisten adoptiveltern engagieren sich auch karitativ im land ihrer kinder, so auch wir, indem wir u.a. ein haitian. patenkind haben.
Entfernt wegen Doppelposting. Die Redaktion/sh
Toll die Kinder aus ihrem Kulturkreis zu reißen anstatt dafür zu sorgen, dass sie dort eine Zukunft haben und das Land, welches in Trümmern liegt, seiner natürlichen Ressourcen zu berauben. Warum sollten ein paar dekadente Europäer auch nicht ein Kind von dort adoptieren? Ich meine die Story klingt ja auch besser den Freunden als die von Paul aus dem Pariser Kinderheim der von seinen Eltern nur schwer misshandelt wurde.
[...].
Selber Vater von 5 eigenen Kindern kann ich sehr gut nachvollziehen, dass ein Kinderwunsch sehr stark sein kann und trotzdem in bestimmten Faellen aus was fuer Gruenden auch nicht erfuellbar ist.
Hingegen weiss ich ebenso als erfahrener Vater, wie traumatisch in gerade diesen Krisensituationen ein absoluter Ortswechsel ist. Diese Kinder werden ihrer gewohnten Umgebung entrissen, noch wenn die Haeuser zusammengefallen sind, es ist immer noch die Strasse, der Geruch, die Baeume, die Menschen, die Sprache, die Kultur, die Art und Weise, sich gegenseitig wahrzunehmen.
Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf pauschale Aussagen. Danke, die Redaktion/vv
der geruch, der baum, die sprache, wenn sie hunger haben? hunger nach essen und trinken, nach liebe, nach aufmerksamkeit, nach einer familie, nach wissen, nach bildung? mir und allen adoptiveltern ist klar, dass eine adoption nur eine individuelle hilfe sein kann. adoptionen können nicht die lösung für das ganze elend eines landes sein, aber für unsere kinder war die adoption die lösung. sie konnten nicht mehr warten!
wenn sie, herr nuvalis tatsächlich eine realisierbare möglichkeit haben, den kindern in haiti zu helfen, nur zu! packen sie's an! ich bin gespannt, ob sie es schaffen, die ganzen widrigkeiten schnell und gründlich zu beseitigen. lassen sie es mich und die mitarbeiter der vielen hilfsorganisationen wissen, die in haiti ihre ganze kraft und ideen einsetzen u. dennoch bisher weder die armut beseitigen, noch die fehlende bildung für alle schichten realisieren konnten.
reisen sie nach haiti und machen sie sich selbst ein bild, sprechen sie mit einheimischen, dann werden sie sehen, wie unqualifiziert ihre kommentare zu diesem thema sind.
als wir zur zeit des bürgerkriegs 2004 unsere kinder nach langer wartezeit aus haiti abholen durften, wurden wir von vielen haitianern am flughafen gefragt und auf die adoption angesprochen. alle streichelten unsere kinder und bestätigten uns, das richtige zu tun, die kinder hätten in ihrem land absolut keine chance, wir sollten dies nie vergessen.
der geruch, der baum, die sprache, wenn sie hunger haben? hunger nach essen und trinken, nach liebe, nach aufmerksamkeit, nach einer familie, nach wissen, nach bildung? mir und allen adoptiveltern ist klar, dass eine adoption nur eine individuelle hilfe sein kann. adoptionen können nicht die lösung für das ganze elend eines landes sein, aber für unsere kinder war die adoption die lösung. sie konnten nicht mehr warten!
wenn sie, herr nuvalis tatsächlich eine realisierbare möglichkeit haben, den kindern in haiti zu helfen, nur zu! packen sie's an! ich bin gespannt, ob sie es schaffen, die ganzen widrigkeiten schnell und gründlich zu beseitigen. lassen sie es mich und die mitarbeiter der vielen hilfsorganisationen wissen, die in haiti ihre ganze kraft und ideen einsetzen u. dennoch bisher weder die armut beseitigen, noch die fehlende bildung für alle schichten realisieren konnten.
reisen sie nach haiti und machen sie sich selbst ein bild, sprechen sie mit einheimischen, dann werden sie sehen, wie unqualifiziert ihre kommentare zu diesem thema sind.
als wir zur zeit des bürgerkriegs 2004 unsere kinder nach langer wartezeit aus haiti abholen durften, wurden wir von vielen haitianern am flughafen gefragt und auf die adoption angesprochen. alle streichelten unsere kinder und bestätigten uns, das richtige zu tun, die kinder hätten in ihrem land absolut keine chance, wir sollten dies nie vergessen.
Rein von der kuenstlerischen Seite her betrachtet, halte ich die Bilder fuer sehr gelungen. Es sind sehr starke, ausdruckskraeftige Bilder.
Und interessant, was fuer ambivalente Gefuehle sie in mir im Bezug auf die gesamte Situation und auf die verschiedenen Beteiligten ausgeloest haben...
Dabei spielt auch das von nuvalis angesprochene eine Rolle, jedoch ist fuer jedes Bild im Hintergrund im Bezug auf die Zukunft der Abgebildeten auch ein Fragezeichen, richtig? Das finde ich wunderbar eingefangen.
Wir werden adoptieren. Aus Haiti. Und das ist auch vollkommen in Ordnung. Wissen Sie warum? Weil wir uns richtig nackig machen um ein Kind im Ausland zu adoptieren.
Jeder Hanswurst, Alkoholiker, psychisch Gestörte kann eigene Kinder zeugen - ohne Sozialabericht, monetäre oder wohnliche Verhältnisse von Sozialarbeitern prüfen zu lassen. Wir haben selbst einen leiblichen Sohn - und deshalb keine Chance auf eine reguläre deutsche Adoption. Hier kommen zwischen 10-15 Eltern auf ein Kind - Ältere Kinder aus Kinderheimen kann man nicht adoptieren - das würde dann auch eher einer Auswahl oder einem Kind kaufen nahe kommen. Diese Kinder sitzen in den Heimen und haben Eltern die einer Adoption nicht zustimmen, die Kinder trotzdem in den Heimen lassen.
Fahren Sie mal nach Haiti und dann sagen Sie mir nochmal, daß es diesen Kindern dort besser geht. Das tut es nicht. Unser Kind wird nie die Wurzeln nach Haiti verlieren - wie auch: es ist schwarz. Ich verurteile niemanden für 5 leibliche Kinder. Warum werden Eltern verurteilt, die neben dem Kinderwunsch auch noch etwas humanitäres tun. Ich kaufe mir kein Kind, das sind Vorstellungen von uninformierten Halbwissenden.
@Alexander: Glauben sie wirklich, daß man ein Kind aus Haiti adoptiert um im Freundeskreis gut da zu stehen? Wir haben viele Gespräche mit Freunden geführt - nicht alle sind unserer Meinung, nicht alle finden das toll, super oder gar süß - und auch das ist gut so - das nennt man eine freie Gesellschaft.
eine Adoption sollte nur dann in Frage kommen, wenn man diesen Kindern in ihrem Heimatland nicht mehr helfen kann.
Diese Kinder werden aus ihrem Kulturkreis genommen.
Es wäre wichtiger Hilfsorganisationen vor Ort durch Spenden so zu unterstützen, dass diese den Kindern zu einer optimalen Zukunft verhelfen können.
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