Kairo Armee stellt sich zwischen die Fronten
Auf dem Tahrir-Platz in Kairo sind Regimegegner und Mubarak-Anhänger erneut aneinandergeraten. Das Militär versucht die Krawalle mithilfe einer Pufferzone zu stoppen.
© Stringer/AFP/Getty Images

Die ägyptische Armee inmitten der Proteste auf dem Tahrir-Platz
Die Protestbewegung in Ägypten trotzt der staatlich organisierten Konterrevolution – und erhält dabei die Unterstützung der Armee. Nachdem es in Kairo am Morgen erneut zu Straßenschlachten zwischen Gegnern und Anhängern von Staatspräsident Hosni Mubarak gekommen war, versuchen die Streitkräfte diese zu unterbinden. Damit gibt die Armee erstmals seit dem Ausbruch der Gewalttätigkeiten ihre passive Haltung auf.
Nach Berichten von Korrespondenten schoben sich Soldaten zwischen die beiden Gruppen und schafften so eine 80 Meter breite Pufferzone. Unmittelbar in der Nähe der Oktober-Brücke oberhalb des Tahrir-Platzes postierten sich mehrere Panzer. Von dort hatte eine Gruppe von Mubarak-Anhängern Stunden zuvor Schüsse auf die Demonstranten auf dem Platz abgefeuert. Zudem wurden die Ausweiskontrollen an den Zugängen zum Platz verstärkt. Mehrere Menschen wurden festgenommen.
Wie die BBC berichtet, werde die Armee immer ungeduldiger. Ein Korrespondent des britischen Senders zitiert dabei einen pensionierten General, der auf dem Tahrir-Platz mit Soldaten gesprochen habe. Seinen Worten zufolge sei die Armee bereit, auf Mubarak-Anhänger zu schießen, wenn diese erneut das Feuer auf die Demonstranten eröffnen sollten. Reuters zufolge würden einige Panzer ihre Kanonen auf Regierungsunterstützer richten, die Steine in Richtung der Demonstranten geschleudert hätten. Schließlich wären die Panzer, begleitet von Soldaten, vorgerückt.
Seit dem Ende der Ausgangssperre um 7 Uhr waren die Menschen wieder ins Zentrum der Hauptstadt geströmt. Auf dem Tahrir-Platz versammelten sich erneut Tausende Regimegegner. Augenzeugen zufolge brachten Neuankömmlinge Lebensmittel und Trinkwasser auf den Platz und verteilten es an die Demonstranten. Überall waren Menschen mit Kopfverbänden zu sehen.
Zugleich zogen Mubaraks Anhänger in Richtung Tahrir-Platz. Augenzeugen zufolge hätten sie Messer und Stöcke bei sich. Versammelt hätten sie sich im Stadtteil Giseh auf der anderen Seite des Nils und bewegten sich aufs Zentrum zu. Ein Korrespondent der Nachrichtenagentur Reuters berichtet, Mubarak-Anhänger hätten Säcke mit Steinen herangeschafft, um die Regierungsgegner damit zu attackieren. Nach Angaben des Nachrichtensenders Al Jazeera sollen etwa 50 Menschen verletzt worden sein.
Auch Journalisten waren erneut Ziel von Attacken. In der Nähe des Tahrir-Platzes wurde ein Mitglied eines Reuters-Kamera-Teams zusammengeschlagen. Das Team filmte Geschäfte und Banken, die wegen der Krawalle schließen mussten. Augenzeugen berichteten, Menschen "in Zivilkleidung" hätten auf dem Platz Ausweise kontrolliert und mehrere Ausländer, darunter auch ausländische Journalisten, abgeführt. Aufgrund der jüngsten Übergriffe würden immer mehr Medien ihre Büros in der Innenstadt von Kairo räumen.

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In Alexandria und auf der Sinai-Halbinsel wurden die Proteste gegen das Mubarak-Regime ebenfalls fortgesetzt. In der Stadt Al-Arisch im nördlichen Sinai demonstrierten Hunderte Regierungsgegner. So wie in Kairo war es auch in mehreren Städten auf dem Sinai in der Nacht zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Mubarak-Anhängern gekommen. Über mögliche Opfer wurde zunächst nichts bekannt. Die Proteste haben sich dort aber bislang nicht auf die Urlaubsgebiete am Roten Meer, darunter der Badeort Scharm el Scheich, ausgebreitet.
Am Vortag und in der Nacht war es zu schweren Zusammenstößen zwischen den Kontrahenten gekommen. Am Mittwochnachmittag waren Schlägertrupps und knüppelschwingende Reiter auf Kamelen und Pferden in die zunächst friedlich demonstrierende Menge gestürmt. Regimegegner und Konterrevolutionäre bewarfen sich aus nächster Nähe mit Molotowcocktails, Steinen und anderen Gegenständen. Von Dächern wurden Brandbomben und Steinblöcke auf die Demonstranten geworfen. Mehrere Menschen sollen bei diesen Kämpfen getötet worden sein. Dabei sollen Medienberichten zufolge Mubarak-Anhänger vier Regimegegner erschossen haben.
- Politische Situation
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Der ägyptische Präsident Hosni Mubarak ist seit fast dreißig Jahren an der Macht. Er trat sein Amt am 13. Oktober 1981 an. Seit der Parlamentswahl im vergangenen Herbst hat Mubaraks Regierungspartei NDP (Nationaldemokratische Partei) zwei Drittel aller Sitze im Parlament. Damit können die Abgeordneten auch die Verfassung ändern. Die Opposition ist praktisch ausgeschaltet.
Erfahrungen mit Demokratie hat das ägyptische Volk kaum. Nach dem Sturz von König Faruk im Jahr 1952 wurde das Land zwischen 1954 und 1970 von Revolutionsführer Gamal Abdel Nasser regiert. Er machte aus Ägypten einen sozialistischen Staat, der mehrfach in Konflikt mit dem Nachbarn Israel geriet. Nach Nassers Tod regierte Anwar al-Sadat das Land, er setzte sich für Frieden mit Israel ein. 1981 wurde Sadat von Islamisten ermordet.
- Notstandsgesetze
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Sadats Nachfolger wurde der damalige Vizepräsident Mubarak. Dieser erließ 1982 Notstandsgesetze, die bis heute bestehen und so dem Präsidenten zum autoritären Herrscher machen. Grund für die Notstandsgesetze war der erfolgreiche Anschlag fundamentalistischer Angehöriger der ägyptischen Streitkräfte auf seinen Vorgänger.
2005 versprach Mubarak erstmals eine politische Öffnung des Landes und die Zulassung von unabhängigen Kandidaten zu den Präsidentschaftswahlen. Als die islamistische Muslimbruderschaft bei den Wahlen an Einfluss gewann, wurde der Liberalisierungskurs wieder gekappt.
- Ägypten heute
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Heute leben 80 Millionen Menschen in dem nordafrikanischen Staat. Über 90 Prozent von ihnen sind nach Angaben des Auswärtigen Amts Muslime, rund sechs Prozent sind Christen.
Ein Anschlag auf koptische Christen in Alexandria mit mehr als 20 Toten schürte Angst vor aufkeimendem Radikalislamismus. Bei den jetzigen Demonstrationen seien aber keine entsprechenden Tendenzen zu bemerken, berichten Beobachter.
Der neue ägyptische Regierungschef Ahmed Schafik entschuldigte sich inzwischen für die Gewalt gegen die Protestbewegung. "Für Angriffe auf friedliche Demonstranten gibt es keine Ausreden, und deswegen entschuldige ich mich dafür", sagte er dem TV-Sender Al Hayat. Diese seien ein "fataler Fehler" gewesen. Zugleich bestritt die Regierung, in die Angriffe verwickelt zu sein. Angeblich soll Schafik nun Gespräche mit Anti-Mubarak-Demonstranten begonnen haben. Von Seiten der Regierung hieß es, er spreche mit Vertretern der Protestgruppen, die auf dem Tahrir-Platz versammelt seien.
Nach Angaben des ägyptischen Staatsfernsehens hat auch Vizepräsident Omar Suleiman einen Dialog mit der Opposition begonnen. Nach Angaben von Regierungsgegnern handelt es sich bei diesen Oppositionellen um Vertreter von sechs kleineren Parteien: Al-Takaful, Al-Dusturi, Jugend Ägyptens, Die Generation, Der-Frieden, und ein Flügel der Al-Ghad-Partei. Die meisten Oppositionellen, die sich mit den Demonstranten auf dem Tahrir-Platz solidarisiert haben, hatten jedoch erklärt, sie wollten erst nach einem Rücktritt von Präsident Hosni Mubarak mit Suleiman über demokratische Reformen sprechen. Dazu gehören auch Friedensnobelpreisträger Mohamed ElBaradei und die Muslimbruderschaft.
In einem neuen Appell riefen fünf EU-Länder die ägyptische Regierung zu Gewaltverzicht auf. Bundeskanzlerin Angela Merkel, der französische Präsident Nicolas Sarkozy, der britische Premierminister David Cameron, der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi und der spanische Regierungschef José Luis Zapatero verurteilten "alle, die Gewalt anwenden oder dazu ermutigen". Die fünf Politiker zeigten sich "äußerst besorgt" über die Entwicklung. "Die Ägypter müssen ihr Demonstrationsrecht frei und friedlich ausüben dürfen und dabei von den Sicherheitskräfte geschützt werden", hieß es in der Erklärung. "Der Übergangsprozess muss sofort beginnen."
- Datum 03.02.2011 - 15:11 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa, Reuters, AFP
- Kommentare 77
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Ich denke dass wir in Deutschland auch vor ähnlichen Szenen stehen wie die Ägypter jetzt. Die Politiker bei uns sind ähnlich verschlissen wie Mubarak in Ägypten, die Verdrossenheit im Volk wird immer größer. Wir brauchen nur länger, bis sich das in Unruhen äußert.
gerade ernsthaft die Situation in Ägypten mit der hier bei uns in Deutschland?
gewiss ist nich alles gut hier, aber nicht einmal beim Zusammenbruch der DDR gab es solche Zustände wie sie momentan in Kairo anzutreffen sind. Und Sie werden ja wohl kaum ernstlich behaupten können, dass es jetzt noch schlimmer in Deutschland ist als es damals in der DDR war...
Gruß
Leben Sie im Ausland eine Weile, und das Wort Politikverdrossenheit wird Ihnen wie selbstverschuldetes Sodbrennen vorkommen, da es in D noch viel zu essen gibt, Sie sogar eine hervorragend informierte und informierende Verbraucherberatung in D haben, eine Polizeistation, bei der es Formulare für eine Anzeige gibt, wo Ihnen die Polizei tatsächlich helfen kann, weil sie dazu verpflichtet ist und diese Verpflichtung ernst nimmt und dies nicht nur verspricht, wenn Sie bei Lebensgefahr eine Stunde warten müssen, bis völlig unmotivierte und von Ihrem Anruf eingeschüchterte Polizisten eintreffen, die vor Schwerkriminellen mitunter mehr Angst haben als Sie selbst. Es gibt eine Post in D, bei der Sie sich nicht jedes Jahr vor Weihnachten fragen müssen, ob die Karte oder das Paket dieses Jahr eintreffen oder erfolgreich auf den Weg geschickt werden konnte. Sie leben in einem Land, in dem Ihre Umgebung Sie nicht für einen unattraktiven Moralapostel hält, weil Sie jeden schönen Morgen pünktlich zur Arbeit gehen, in dem der ÖPNV ziemlich gut organisiert ist, wo es Beschwerdestellen gibt, wenn Sie öffentlich beleidigt werden von dessen Personal. Sie leben in einem Land, in dem jeder Mensch, der einen Beruf gelernt hat, eine mehrjährige Ausbildung mit einen Abschluß erlangt hat, dessen Standard international hoch geachtet wird. - Politikverdrossenheit ist auch Bürgersache durch Wahlen, und bisher scheint die Mehrheit mit den großen Volksparteien ja zufrieden zu sein.
Wie können Sie nur den ägyptischen Unterdrückungsapparat so verharmlosen. Gehen Sie mal unter die warme Dusche, Sie scheinen übernächtigt zu sein.
und der guten Organisation in D. im Vergleich dazu.
gerade ernsthaft die Situation in Ägypten mit der hier bei uns in Deutschland?
gewiss ist nich alles gut hier, aber nicht einmal beim Zusammenbruch der DDR gab es solche Zustände wie sie momentan in Kairo anzutreffen sind. Und Sie werden ja wohl kaum ernstlich behaupten können, dass es jetzt noch schlimmer in Deutschland ist als es damals in der DDR war...
Gruß
Leben Sie im Ausland eine Weile, und das Wort Politikverdrossenheit wird Ihnen wie selbstverschuldetes Sodbrennen vorkommen, da es in D noch viel zu essen gibt, Sie sogar eine hervorragend informierte und informierende Verbraucherberatung in D haben, eine Polizeistation, bei der es Formulare für eine Anzeige gibt, wo Ihnen die Polizei tatsächlich helfen kann, weil sie dazu verpflichtet ist und diese Verpflichtung ernst nimmt und dies nicht nur verspricht, wenn Sie bei Lebensgefahr eine Stunde warten müssen, bis völlig unmotivierte und von Ihrem Anruf eingeschüchterte Polizisten eintreffen, die vor Schwerkriminellen mitunter mehr Angst haben als Sie selbst. Es gibt eine Post in D, bei der Sie sich nicht jedes Jahr vor Weihnachten fragen müssen, ob die Karte oder das Paket dieses Jahr eintreffen oder erfolgreich auf den Weg geschickt werden konnte. Sie leben in einem Land, in dem Ihre Umgebung Sie nicht für einen unattraktiven Moralapostel hält, weil Sie jeden schönen Morgen pünktlich zur Arbeit gehen, in dem der ÖPNV ziemlich gut organisiert ist, wo es Beschwerdestellen gibt, wenn Sie öffentlich beleidigt werden von dessen Personal. Sie leben in einem Land, in dem jeder Mensch, der einen Beruf gelernt hat, eine mehrjährige Ausbildung mit einen Abschluß erlangt hat, dessen Standard international hoch geachtet wird. - Politikverdrossenheit ist auch Bürgersache durch Wahlen, und bisher scheint die Mehrheit mit den großen Volksparteien ja zufrieden zu sein.
Wie können Sie nur den ägyptischen Unterdrückungsapparat so verharmlosen. Gehen Sie mal unter die warme Dusche, Sie scheinen übernächtigt zu sein.
und der guten Organisation in D. im Vergleich dazu.
gerade ernsthaft die Situation in Ägypten mit der hier bei uns in Deutschland?
Ja ich denke, dass es deutliche Parallelen gibt zur Lage in Deutschland. Das Volk ist unzufrieden und die Machthaber streiten ein halbes Jahr um 5 Euro HartzIV-Zulage.
Irgendwann machen das die Menschen nicht mehr mit - siehe Ägypten.
Ja ich denke, dass es deutliche Parallelen gibt zur Lage in Deutschland. Das Volk ist unzufrieden und die Machthaber streiten ein halbes Jahr um 5 Euro HartzIV-Zulage.
Irgendwann machen das die Menschen nicht mehr mit - siehe Ägypten.
was da abläuft. Hat das Militär schon die Herrschaft übernommen ? Haben irgendwelche Generale, die sich Hoffnung machen als Präsident die Diktatur fortzuführen Mubarak zum Abdanken gezwungen und ihm diverse Sicherheiten eingeräumt ?
War die passive Haltung des Militärs nur Taktik um Vertrauen aufzubauen und die Gegener der Demonstranten wurden nicht von Mubarak gesendet sondern vom Militär oder zumindest in Absprache mit dem Militär um jetzt einen Vorwand zu haben einzugreifen ?
Seit 1950 kommen alle "Präsidenten" aus dem Militär. Vielleicht macht das Wissen, das die Macht bei einem General bleibt das Mubarak leichter abzudanken ?
Welche Rolle spielen die Soldaten eigentlich ? Es wird oft von 1989 in der DDR geredet. Aber wir hatten eine Wehrpflicht. Ich war selbst bis Sommer 1989 im Grundwehrdienst der NVA. Wir waren keine gesichtlosen Elitesoldaten, wir waren Bürger in Uniform. Wir waren für den Wandel. Hätte ich auf meine eigenen Verwandten geschossen ??
Wehrpflicht. Insofern sind in der Armee ebenso "Bürger in Uniform".
Ich glaube, dass einer der Gestern zu Tode gekommenen auch ein Wehrpflichtiger war.
Allerdings gibt es viel mehr junge Ägypter im wehrpflichtigen Alter, als das Militär braucht...
Das Militär hat die Macht mindestens seit 30 Jahren. Es gab wohl nur ein ziviler Minister.
Wehrpflicht. Insofern sind in der Armee ebenso "Bürger in Uniform".
Ich glaube, dass einer der Gestern zu Tode gekommenen auch ein Wehrpflichtiger war.
Allerdings gibt es viel mehr junge Ägypter im wehrpflichtigen Alter, als das Militär braucht...
Das Militär hat die Macht mindestens seit 30 Jahren. Es gab wohl nur ein ziviler Minister.
gewiss ist nich alles gut hier, aber nicht einmal beim Zusammenbruch der DDR gab es solche Zustände wie sie momentan in Kairo anzutreffen sind. Und Sie werden ja wohl kaum ernstlich behaupten können, dass es jetzt noch schlimmer in Deutschland ist als es damals in der DDR war...
Gruß
in Ost und West.
in Ost und West.
@ Philemon
und am 03.10.2015 reiten Merkel-Anhänger auf Kamelen über den Potsdammer Platz und prügeln mit Stöcken auf die bürgerlichen Protestler ein.
Bleiben Sie doch bitte realistisch und veralbern Sie nicht die wirklich ernsthafte Lager der Ägypter.
Nein bei uns reiten die nicht auf Kamelen. Diese - Ihre - Sichtweise ist mir auch zu chauvenistisch, Ägypter sind nicht dumm und leben im Mittelalter. Aber politisch ist die Situation nicht unähnlich.
Nein bei uns reiten die nicht auf Kamelen. Diese - Ihre - Sichtweise ist mir auch zu chauvenistisch, Ägypter sind nicht dumm und leben im Mittelalter. Aber politisch ist die Situation nicht unähnlich.
Change the system..
http://www.youtube.com/wa...
in Ost und West.
im Grundsatz sicher richtig!
Leider fehlt den Westdeutschen der Mut zu gravierenden Veränderungen und da wir leider nicht die demographische Entwicklung aufweisen wie der Maghreb, fehlt uns die kritische Masse der facebook-generation.
Ich glaube auch, dass die gebildete Jugend in diesen Staaten wesentlich politischer ist, als unsere Jungen Leute.
Immerhin sollte nicht nur die Bevölkerung dieses Landes sondern auch die Bundesregierung endlich deutlich den sofortigen Rücktritt von Mubarak und seiner Regierung fordern!
Von Amerika war dieses schreckliche Schwanken zwischen strategischem Kalkül, Wirtschaftsinteressen, Terrorangst und demokratischem Sendungsbewußtsein zu erwarten. Ihren Führungsanspruch zerstören die USA wieder einmal selbst!
im Grundsatz sicher richtig!
Leider fehlt den Westdeutschen der Mut zu gravierenden Veränderungen und da wir leider nicht die demographische Entwicklung aufweisen wie der Maghreb, fehlt uns die kritische Masse der facebook-generation.
Ich glaube auch, dass die gebildete Jugend in diesen Staaten wesentlich politischer ist, als unsere Jungen Leute.
Immerhin sollte nicht nur die Bevölkerung dieses Landes sondern auch die Bundesregierung endlich deutlich den sofortigen Rücktritt von Mubarak und seiner Regierung fordern!
Von Amerika war dieses schreckliche Schwanken zwischen strategischem Kalkül, Wirtschaftsinteressen, Terrorangst und demokratischem Sendungsbewußtsein zu erwarten. Ihren Führungsanspruch zerstören die USA wieder einmal selbst!
nationale Bourgeosie, Kleinbürgertum, Proletariat bis Kleinbauern gegen die jeweiligen Kompradoren-Regime. Deshalb die diffuse Angst und das Durcheinander in der herrschende Klasse der imperialistischen Länder. Ich würde sogar sagen, das ist eine neue Etappe in der Weltrevolution, bishin zu Auswirkungen auf Europa.
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