Arrest Iran geht gegen Oppositionsführer vor

Die Oppositionsführer Mir Hussein Mussawi und Mehdi Karrubi sind laut einem Bericht nicht mehr in ihren Häusern. Sicherheitskräfte sollen sie aus Teheran gebracht haben.

Hunderttausende Unterstützer des Oppositionsführers Mir Hussein Mussawi laufen im Juni 2009 durch die Straßen Teherans (Archiv)

Hunderttausende Unterstützer des Oppositionsführers Mir Hussein Mussawi laufen im Juni 2009 durch die Straßen Teherans (Archiv)

Die iranischen Oppositionsführer Mir Hussein Mussawi und Mehdi Karrubi standen seit zwei Wochen faktisch unter Hausarrest. Einem Bericht zufolge wurden sie aus ihren Häusern weggebracht. Die beiden Männer seien in einer Nacht-und-Nebel-Aktion mit ihren Ehefrauen in ein Haus nahe der Hauptstadt Teheran geschafft worden, berichtete die Menschenrechtsgruppe International Campaign for Human Rightsin Iran unter Berufung auf eine nicht namentlich genannte Person.

Sie seien jedoch nicht misshandelt worden, und bei ihrer neuen Bleibe handele es sich nicht um ein Gefängnis. Die Menschenrechtsorganisation sprach von einem "sicherem Haus" außerhalb von Teheran, wie Al Jazeera English schrieb. Von offizieller Seite gab es keine Angaben zu ihrem Aufenthaltsort. Der Leiter der iranischen Kommission für Nationale Sicherheit, Alaeddin Boroujerdi, hat nach Angaben von Al Jazeera English derweil gesagt, dass die beiden Oppositionsführer von Sicherheitskräften "eskortiert" wurden.

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Die beiden Männer hatten im Juni 2009 die Proteste gegen die Wiederwahl von Präsident Mahmud Ahmadineschad angeführt. Am 14. Februar diesen Monats gab es neue Demonstrationen. Eine Mehrheit der iranischen Parlamentarier sprach sich daraufhin für die Todesstrafe für die beiden Oppositionellen wegen "Volksverhetzung" aus. Während der Proteste waren zwei Menschen erschossen worden.

Eine Website der Opposition hat für Dienstag zu Protesten gegen die Behandlung der Oppositionspolitiker aufgerufen – den Tag des Geburtstages von Mussawi. Er wird am Dienstag 69 Jahre alt. Weitere Proteste sind für den 15. März geplant. Auf mehreren Facebook-Seiten wurde zudem dazu aufgerufen, jeden Dienstag zu Protesten auf die Straße zu gehen.

Am Samstagabend hatte der ehemalige Präsident und Reformpolitiker Mohammad Chatami die Isolation von Mussawi und Karrubi als taktischen Fehler bezeichnet. Dieses Verhalten der Behörden könne die Opposition weiter radikalisieren, warnte er.

 
Leser-Kommentare
    • DrDoom
    • 27.02.2011 um 21:37 Uhr

    und endlich aufhoeren diese Schergen als "Sicherheitskraefte" zu bezeichnen. Danke.

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    • lepkeb
    • 27.02.2011 um 23:07 Uhr

    hier "So wird man Nahostkorrespondent - Eine Anleitung"
    Von Claudio Casula

    http://philippika.blogspo...

    @Thema
    Ob dieser Artikel dem Aussenminister gefällt, wo es doch im letzten Jahr trotz Embargos zu Steigerung im Aussenhandel mit dem Iran kam, (http://www.fr-online.de/w...) gab.

    • lepkeb
    • 27.02.2011 um 23:07 Uhr

    hier "So wird man Nahostkorrespondent - Eine Anleitung"
    Von Claudio Casula

    http://philippika.blogspo...

    @Thema
    Ob dieser Artikel dem Aussenminister gefällt, wo es doch im letzten Jahr trotz Embargos zu Steigerung im Aussenhandel mit dem Iran kam, (http://www.fr-online.de/w...) gab.

  1. "Sie seien jedoch nicht misshandelt worden, und bei ihrer neuen Bleibe handele es sich nicht um ein Gefängnis."
    Haha, ja klar, und die Kinder macht der Papst.
    Bitte äußern Sie Kritik anhand sachlicher Argumente. Danke. Die Redaktion/wg

  2. Die Syptome einer Revolution existieren weder im Iran , noch in China , weder Farb noch Blumenrevolutionen :

    "Vladimir Lenin had a formula for diagnosing the symptoms of revolution, "Those at the bottom won't, those at the top can't." He argued that revolution required mass involvement, a spirit of courage and commitment, and political engagement. These three conditions do not yet exist in Iran"

    www.atimes.com/atimes/Mid...

    • lepkeb
    • 27.02.2011 um 23:07 Uhr

    hier "So wird man Nahostkorrespondent - Eine Anleitung"
    Von Claudio Casula

    http://philippika.blogspo...

    @Thema
    Ob dieser Artikel dem Aussenminister gefällt, wo es doch im letzten Jahr trotz Embargos zu Steigerung im Aussenhandel mit dem Iran kam, (http://www.fr-online.de/w...) gab.

    Eine Leser-Empfehlung
  3. Und wieder ein Beleg dafür, wie dieses Folterregime Menschenrechte mit Füßen tritt! Jetzt werden sogar die Führer der Grünen Bewegung entführt und weggesperrt. Dieses Regime ist das brutalste und unmenschlichste Regime seit der Naziherrschaft.

    Aber eines wird auch deutlich. Sie haben unglaubliche Angst vor der Wirkungskraft dieser beiden Persönlichkeiten. Die Führer dieses Folterstaats haben allerdings dieser Tage allen Grund dazu sich zu fürchten.

  4. ... hat längst eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass sie alles andere als eine flüchtige und kleine "Eintagsfliege" ist.

    Je massiver die radikalislamistischen Wahlfälscher und Putschisten vom 12.Juni 2009 gegen die Symbolfiguren der breiten Volksopposition gegen das Mullah-Regime vorgehen, um so breiter und tiefer wird die pluralistische iranische Oppositionbwegung.

    Das seit dem 12.06.2009 zwangsherrschende islamistische Restregime ist schon jetzt im eigenen Land völlig diskreditiert und delegitimiert.
    Alles, was dieses illegitime Regime in Sachen Machterhalt versucht, bringt es seinem eigenen Ende näher.

    Während das iranische Regime immer Kurzatmiger wird, zeigt Irans Volksopposition einen kontrolliert langen Atem, mit sehr viel Kreativität im eigenen effektiven Dauerprotest.

    Ich komme gerade von einer Protestaktion deutscher und exiliranischer Kräfte in HH zurück, wo wir Heute im breiten Bündnis vor der terrorunterstützenden "Europäisch-iranischen Handelsbank / EIH) demonstriert hatten, mit anschließender Podiumsdiskussion im Veranstaltungssaal des Mahnmal St. Nikolai (beides unter Teilnahme der chouragierten exiliranischen Menschenrechtlerin Mina Ahadi).

    Auch hier in Westeuropa nimmt also die Vernetzung und politische Schlagkraft der Gegner des iranischen Islamistenregimes immer weiter zu.

    Schluss mit der deutsch-europäischen Unterstützung für das islamistische Terrorregime im Iran!
    -und für Diktaturen anderswo!

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    ja, es fließt immer noch zu viel Geld und Unterstützung. Das ist erst beendet, wenn gar nichts mehr fließt. Die iranische Opposition hatte vielleicht die meisten Beteiligten und den wenigsten Erfolg, weil es das brutalste Regime ist. Wer glaubt, er hätte es 1933 besser gemacht, muss es heute besser machen und JEDE Unterstützung einstellen, sonst ist es nur Gefasel. Folterweltmeister Iran denkt man beim Lesen von "Erwachen aus dem Alptraum" (ISBN 3293002463). Zweiter Judenvernichter nach Hitler kommt einem, googelt man „Iran droht mit der Auslöschung Israels - de.indymedia.org“. WANN ENDET JEDE KOOPERATION?

    ja, es fließt immer noch zu viel Geld und Unterstützung. Das ist erst beendet, wenn gar nichts mehr fließt. Die iranische Opposition hatte vielleicht die meisten Beteiligten und den wenigsten Erfolg, weil es das brutalste Regime ist. Wer glaubt, er hätte es 1933 besser gemacht, muss es heute besser machen und JEDE Unterstützung einstellen, sonst ist es nur Gefasel. Folterweltmeister Iran denkt man beim Lesen von "Erwachen aus dem Alptraum" (ISBN 3293002463). Zweiter Judenvernichter nach Hitler kommt einem, googelt man „Iran droht mit der Auslöschung Israels - de.indymedia.org“. WANN ENDET JEDE KOOPERATION?

  5. ja, es fließt immer noch zu viel Geld und Unterstützung. Das ist erst beendet, wenn gar nichts mehr fließt. Die iranische Opposition hatte vielleicht die meisten Beteiligten und den wenigsten Erfolg, weil es das brutalste Regime ist. Wer glaubt, er hätte es 1933 besser gemacht, muss es heute besser machen und JEDE Unterstützung einstellen, sonst ist es nur Gefasel. Folterweltmeister Iran denkt man beim Lesen von "Erwachen aus dem Alptraum" (ISBN 3293002463). Zweiter Judenvernichter nach Hitler kommt einem, googelt man „Iran droht mit der Auslöschung Israels - de.indymedia.org“. WANN ENDET JEDE KOOPERATION?

    Eine Leser-Empfehlung
  6. Die guten Freunde aus der NPD waren schon im Iran, gemeinsam gegen Juden den Holocaust zu leugnen (googeln: „Sueddeutsche - Deutsche Neonazis und Iran). Purer Rassismus ist zu lesen im iranischen Strafgesetz (ISBN 3110148846 auf Deutsch), Todesstrafe für Nichtmuslim bei Sex mit Muslimin in Art. 82c, dazu das iranische Familienrecht (ISBN 3830021097 auf Deutsch) da findet man in § 1059 (S. 78) die rassistische Feststellung, dass eine Ehe zwischen Nichtmoslem und Moslemin grundsätzlich nichtig ist, was zu unerlaubtem Geschlechtsverkehr zwischen den (ursprünglichen) Ehepartnern führt und damit zum Tode. Rassenschande nennen es die braunen Freunde. Die deutsche Geschichte verpflichtet. - WO BLEIBT DIE UNTERSTÜTZUNG DER EUROPÄER FÜR DIE OPPOSITION?

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  • Quelle Reuters
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  • Schlagworte Iran | Protest | Volksverhetzung | Teheran
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