Libyen Gadhafis Truppen verkünden neue Erfolge
Die libyschen Rebellen sind unter Druck: Laut Staatsfernsehen soll die Stadt Misarata wieder unter Kontrolle des Militärs sein. Bengasi steht unter Beschuss.
© Ahmed Jadallah/Reuters

Spuren des Kampfes nahe der Stadt Adschabija
Das libysche Staatsfernsehen vermeldet erste Erfolge der von Gadhafi angekündigten "Entscheidungsschlacht". Demnach sollen Regierungstruppen die Kontrolle über die umkämpfte Stadt Misarata zurückerobert haben. Die Stadt werde jetzt von Rebellen "gesäubert", hieß es im Fernsehen.
Aufständische und Einwohner der Stadt wiesen dies jedoch als falsch zurück. Die Rebellen hätten immer noch die Kontrolle in der Stadt. Misarata liegt rund 200 Kilometer östlich der Hauptstadt Tripolis und ist eine der letzten Bastionen der Aufständischen.
Gleichzeitig hat die Armee ihre Offensive gegen die ostlibysche Stadt Bengasi gestartet. Der libysche Sender Al Libya meldet, die Gadhafi-Truppen stünden "vor den Toren von Bengasi". Dort soll es auch zu neuen Luftangriffen gekommen sein. Augenzeugen berichten, die Luftwaffe habe den internationalen Flughafen von Bengasi bombardiert, der zehn Kilometer östlich der Stadt liegt. Das Staatsfernsehen spricht von Schüssen und Explosionen in der Nähe des Flughafens. Die Armee hat die Bewohner Bengasis aufgefordert, sich von potenziellen Kampfgebieten fernzuhalten.
© ZEIT ONLINE
Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) zog wegen des Vormarschs der Regierungstruppen bereits seine Mitarbeiter aus Bengasi ab. In und um die Stadt sei jetzt die Schwesterorganisation Roter Halbmond aus Libyen tätig. Das IKRK habe dem Roten Halbmond Lebensmittel und andere lebenswichtige Dinge für bis zu 15.000 Menschen übergeben. Die IKRK-Teams umfassen etwa 95 Helfer, von denen einige auch an den Grenzen zu Libyen Flüchtlinge betreuen.
Die Entscheidung der Vereinten Nationen über ein Flugverbot gegen Libyens Machthaber Muammar al-Gadhafi lässt weiter auf sich warten. Westliche Diplomaten rechnen damit, dass der UN-Sicherheitsrat nun in seiner Sitzung am heutigen Donnerstag entscheiden wird. Mit einem Flugverbot – so es nicht zu spät kommt – könnte Gadhafi die wichtigste Waffe im Kampf gegen die Aufständischen aus den Händen genommen werden.
- Datum 17.03.2011 - 14:37 Uhr
- Quelle AFP, dpa, Reuters
- Kommentare 48
- Versenden E-Mail verschicken
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:








hat sich ja schon bei unserem Außenminister für die tatkräftige Unterstützung bedankt! Westerwelles guten Kontakte zum Diktator und seiner Familie mußten ja auch für irgend etwas gut sein! In Deutschland den Zerknirschten machen aber alles tun, damit die Opposition nicht gewinnt. Menschenleben sind ihm dabei auch völlig egal, trotz vollmundiger Lippenbekenntnisse. In Sprechblasen ist der eben ungeschlagen. Merkel hält schützend die Hand über ihn und macht sich damit genau so mitschuldig wie Westerwelle.
Eine schändliche Strategie, wieder einmal!
ob auch Deutschland Kriegsmaterial an Libyen geliefert hatte,
das Thema ist,warum man jetzt nicht gewillt scheint,dieses
Kriegsmaterial einsatzunfähig zu machen.Ich spreche bewusst von
unfähig machen,warum ?
Alle Standorte der libyschen Luftstreitkräfte sind der Nato
bekannt.Wenn man nur will,könnten diese Standorte in wenigen
Stunden mittels Natoflugzeugen funktionsunfähig gemacht werden.
Auch die libyschen Maschinen brauchen Start-/Landebahnen.(Helicopter mal ausgenommen).
Mit einem solchen Vorgehen wäre ein Minimum an Menschenleben
verbunden.Und Herr Westerwelle hätte " keinen deutschen Soldat
auf libyschen Boden".
((Ich stelle ja nicht die Frage,ob er einer der ersten westlichen Politiker wäre,der nach dem Endsieg Gaddafi's
von diesem empfangen wird)
Oder woher beziehen Sie Ihr Fachwissen, lloretdemar?
Ich gebe ihnen recht, technisch möglich wäre das, doch erklären Sie mir noch mal, warum ein Pilot aus dem Ausland das Risiko auf sich nehmen sollte?
Weil es sein Job ist?
Ja, aber dann lautet halt die Frage:
Lieber Bundestag, warum muss ein Soldat der BW sein Leben in Libyen riskieren?
Was würden Sie als Antwort schreiben, wenn Sie der Bundestag damit beauftragt?
Oder woher beziehen Sie Ihr Fachwissen, lloretdemar?
Ich gebe ihnen recht, technisch möglich wäre das, doch erklären Sie mir noch mal, warum ein Pilot aus dem Ausland das Risiko auf sich nehmen sollte?
Weil es sein Job ist?
Ja, aber dann lautet halt die Frage:
Lieber Bundestag, warum muss ein Soldat der BW sein Leben in Libyen riskieren?
Was würden Sie als Antwort schreiben, wenn Sie der Bundestag damit beauftragt?
hat ja nicht mal Hand und Fuß, denn er müßte sofort alle Kräfte aus Afg. abziehen, wenn er dazu stehen würde. Welch Heuchler! Ist diese Regierung nicht in allen Belangen wiederlich?
Bitte äußern Sie Kritik sachlich. Danke. Die Redaktion/wg
aber um ehrlich zu sein sehe ich zZt. keine politische Kraft bei uns, die ein verantwortliches, nachhaltiges Handeln zuzutrauen wäre. Westerwelle macht jetzt einen auf schröder, der nein zu den USA in der Irak Frage sagte. Nur hatte es da noch anderes Gewicht. Jetzt geht es um verantwortliches Handeln und da wird wieder einmal nur ausgesessen und keiner traut unserer Gesellschaft Rückrat zu. Beispiel de Maeziere will humanitäre Hilfe leisten??? Anfangs war es doch in Afghanistan auch ein humanitärer Stabilisierungseinsatz für den Brunnen und Strassenbau. Bald ist es in Afghanistan auch kein Krieg mehr sondern ein bewaffneter Konflikt.
aber um ehrlich zu sein sehe ich zZt. keine politische Kraft bei uns, die ein verantwortliches, nachhaltiges Handeln zuzutrauen wäre. Westerwelle macht jetzt einen auf schröder, der nein zu den USA in der Irak Frage sagte. Nur hatte es da noch anderes Gewicht. Jetzt geht es um verantwortliches Handeln und da wird wieder einmal nur ausgesessen und keiner traut unserer Gesellschaft Rückrat zu. Beispiel de Maeziere will humanitäre Hilfe leisten??? Anfangs war es doch in Afghanistan auch ein humanitärer Stabilisierungseinsatz für den Brunnen und Strassenbau. Bald ist es in Afghanistan auch kein Krieg mehr sondern ein bewaffneter Konflikt.
Wenn die friedlichen Proteste brutal niedergeschlagen werden, dann ist das allemal ein Grund, für Deutschland zu intervenieren.
Mehr als damals die von Schwarz-Gelb geforderte Irak Unterstützung.
Das die Proteste gewalttätig wurden, ist Gadhafi zu verdanken und dieser lacht sich jetzt ins Fäustchen.
Das ist ein Tragödie und UNVERANTWORTLICH von der Regierung.
Ich bin Sprachlos über so viel Menschenverachtung, da wird ein christliches Menschenbild mit FÜSSEN getreten.
Und ich bin nun wirklich kein Mensch, der sich für Einsätze in anderen Ländern einsetzt o.ä.
Aber was hier passiert...
aber um ehrlich zu sein sehe ich zZt. keine politische Kraft bei uns, die ein verantwortliches, nachhaltiges Handeln zuzutrauen wäre. Westerwelle macht jetzt einen auf schröder, der nein zu den USA in der Irak Frage sagte. Nur hatte es da noch anderes Gewicht. Jetzt geht es um verantwortliches Handeln und da wird wieder einmal nur ausgesessen und keiner traut unserer Gesellschaft Rückrat zu. Beispiel de Maeziere will humanitäre Hilfe leisten??? Anfangs war es doch in Afghanistan auch ein humanitärer Stabilisierungseinsatz für den Brunnen und Strassenbau. Bald ist es in Afghanistan auch kein Krieg mehr sondern ein bewaffneter Konflikt.
als ob wir alle Doof wären
als ob wir alle Doof wären
als ob wir alle Doof wären
Oder woher beziehen Sie Ihr Fachwissen, lloretdemar?
Ich gebe ihnen recht, technisch möglich wäre das, doch erklären Sie mir noch mal, warum ein Pilot aus dem Ausland das Risiko auf sich nehmen sollte?
Weil es sein Job ist?
Ja, aber dann lautet halt die Frage:
Lieber Bundestag, warum muss ein Soldat der BW sein Leben in Libyen riskieren?
Was würden Sie als Antwort schreiben, wenn Sie der Bundestag damit beauftragt?
den Diktator unterstütz haben, der die Menschen in diesem Land unterdrückt und ausgenutzt hat !
Wie wäre es mit einem freiwilligen Einsatz? Es gibt ja eine ausreichende Anzahl an Bundeswehrpiloten. Wer nicht will muss nicht angreifen, wenn sich genug freiwillige Piloten finden bombardieren wir. Einfach weil Gaddafi weg muss und ein uebler Diktator ist! Also ich wuerde mich freiwillg melden, wäre ich Kampfpilot! Auf eigenes Risiko!
den Diktator unterstütz haben, der die Menschen in diesem Land unterdrückt und ausgenutzt hat !
Wie wäre es mit einem freiwilligen Einsatz? Es gibt ja eine ausreichende Anzahl an Bundeswehrpiloten. Wer nicht will muss nicht angreifen, wenn sich genug freiwillige Piloten finden bombardieren wir. Einfach weil Gaddafi weg muss und ein uebler Diktator ist! Also ich wuerde mich freiwillg melden, wäre ich Kampfpilot! Auf eigenes Risiko!
Dem ist ja alles zu zutrauen, laut Forum und bisheriger Erfahrung.
Also machen wir doch einfach mal ein Beispiel.
Flughafen XY in Libyen wird mittels Luftabwehr verteidigt. Um einen Angriff auf den Flughafen zu machen, muss diese Luftverteidigung weg. Gaddafi, ganz Menschenfreund sorgt jetzt dafür, dass sich immer genügend Zivilisten in der Nähe dieser Abwehrstellungen befinden.
Ich würde mich dann auf die Genfer Konvention stützen und sagen: Die Toten die es bei der Bekämpfung der Luftabwehr gab hat die libysche Regierung zu vertreten. Die hätte die Zivilisten da nicht hinstellen dürfen.
Aber ich bin ja bekanntlich ein Zyniker und böser Mensch.
Wer ist bereit diese Kollateralschäden mitzutragen?
Wie wäre es mit einem Ueberaschungsangriff? Ehe Gaddafi die Zivilisten positonieren kann, sind die Flugabwehrstellungen schon zerstört. Man muss ja nicht alles im Voraus ankuengigen.
Wie wäre es mit einem Ueberaschungsangriff? Ehe Gaddafi die Zivilisten positonieren kann, sind die Flugabwehrstellungen schon zerstört. Man muss ja nicht alles im Voraus ankuengigen.
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren