Japan nach dem Beben Die Atomkatastrophe nimmt ihren Lauf
Die Strahlung in der Nähe des japanischen AKW Fukushima-1 liegt erneut über dem zulässigen Wert. Weitere Gefahr droht dem angeschlagenen Reaktor durch mögliche Nachbeben.
Die Lage in dem durch das Beben beschädigten Atomkraftwerk Fukushima-1 rund 250 Kilometer nördlich von Tokyo ist weiter dramatisch. Die Strahlenbelastung habe erneut die zugelassene Höhe überschritten, meldete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo. Durch das Erdbeben und den Tsunami war es dort zu einem Ausfall der Stromversorgung gekommen. Die Folge: Die Brennstäbe konnten nicht mehr ausreichend gekühlt werden, den Pumpen fehlte Strom zum Wälzen des Kühlwassers.
Am Samstag waren Teile des Werks dann explodiert, das Gebäude rund um Block 1 wurde zerstört. Nach Angaben der Betreibergesellschaft Tokyo Electric Power (Tepco) wurde der Schutzmantel des Reaktors aber nicht beschädigt.
Die japanische Atomsicherheitsbehörde geht jedoch davon aus, dass es im Reaktor 1 wahrscheinlich schon zu einer hochgefährlichen Kernschmelze gekommen ist. Auch der Nuklearexperte Wolfgang Renneberg sagte, dass eine Kernschmelze im AKW Fukushima "sehr sicher" zu sein scheint. "Das geht erstens hervor aus den Verlautbarungen der Atomaufsichtsbehörde dort, die ja auch nicht dementiert worden ist. Auf der anderen Seite ergibt sich das aus den gemessenen radioaktiven Belastungen außerhalb der Anlage", sagte Renneberg. Die Belastungen seien nicht zu erklären, wenn man nicht von größeren Kernschäden ausgehe, "und diese Kernschäden können dann ja auch nur durch Kernschmelzen verursacht worden sein." Deshalb stehe die Situation für Fukushima im Moment "auf der Kippe".
- Das Erdbeben vom 11. März
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In fast 90 Prozent der Fälle werden Tsunamis durch Seebeben ausgelöst. Dabei brechen oder reißen aufeinander stoßende Erdplatten und erschüttern den Untergrund des Ozeans. In Japan taucht die Pazifische unter die Eurasische Platte.
Infografik Erdbeben
© Anne Gerdes/ZEIT GrafikKlicken Sie auf das Bild, um die Weltkarte der Erdbebengefahr herunterzuladen
Durch solche Erdverschiebungen können gewaltige Wassermassen in Bewegung gesetzt werden. Einmal angestoßen, beginnt eine Kettenreaktion: So wie ein Dominostein den nächsten anstößt, pflanzt sich die Bewegungsenergie im Wasser fort – mit einer Geschwindigkeit von bis zu 800 Kilometern in der Stunde.
In Japan ereignete sich am 11. März 2011 um 14.46 Uhr Ortszeit (06.46 Uhr MEZ) ein großes Erdbeben der Stärke 9. Zahlreiche weitere Beben erschütterten die Region. Das Epizentrum lag 130 Kilometer östlich der Stadt Sendai und fast 400 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Tokyo. Das Beben löste mehrere Flutwellen aus, die weite Landstriche verwüsteten.
Mehr als 15.800 Menschen starben durch die Naturkatastrophen, mehr als 3.200 gelten weiterhin als vermisst. Rund 120.000 Gebäude wurden zerstört, Hunderttausende weitere zum Teil erheblich beschädigt (Quelle: National Police Agency, Japan).
- Der Tsunami
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Eigentlich bedeutet das japanische Wort Tsunami "Hafenwelle". Meist ist es aber nicht eine einzige Welle, die ausgelöst durch ein Erdbeben die Küsten trifft, sondern die Erschütterungen lösen gleich eine ganze Serie von Flutwellen aus.
Treffen diese Wellen nach ihrer rasanten Ausbreitung über den offenen Ozean auf flachere Gewässer, türmen sich die Wassermassen meterhoch auf. Als gewaltige Brecher schlagen die Fluten an Land und können so kilometerweit ins Landesinnere vordringen.
Mit Beben muss man auf Japans Hauptinsel Honshu stets rechnen. Das Land liegt im Bereich des Pazifischen Feuerrings. Damit ist ein Vulkangürtel gemeint, der den Pazifischen Ozean umringt.
- GAU in Fukushima
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Während des Bebens am 11. März 2011 wurde auch das an der Ostküste der Präfektur Fukushima gelegene Atomkraftwerk Fukushima-1 beschädigt. Der anschließende Tsunami zerstörte sowohl die Notstromversorgung als auch wichtige Kontrollmöglichkeiten der sechs Reaktoren.
Grafik Radioaktivität
© Julika AltmannKlicken Sie auf das Bild, um die Infografik als PDF-Datei herunterzuladen.
Nachdem das Kühlsystem ausfiel, kam es zu mehreren Explosionen durch entzündeten Wasserstoff. Die Wände der Reaktoren 1, 2, 3 und 4 wurden teils schwer dadurch beschädigt. Zudem ereigneten sich Kernschmelzen in den Reaktoren 1 bis 3. Radioaktivität trat in hohen Mengen in die Umwelt aus.
Das umliegende Gebiet musste evakuiert werden. Noch immer sind Städte und Dörfer in einem Radius von 20 Kilometern um die Atomanlage gesperrt. Mindestens 60.000 Menschen mussten ihre Heimat verlassen.
Der AKW-Betreiber Tepco versucht, die havarierten Reaktoren langfristig unter Kontrolle zu halten. Die Regierung schätzt, dass eine sichere Demontage von Fukushima-Daiichi mindestens 40 Jahre dauern werde. Im Dezember verkündete sie die Kaltabschaltung des Kraftwerks, allerdings ist umstritten, wie sicher die Lage dort wirklich ist.
Der Evakuierungsradius wurde auf 20 Kilometer ausgeweitet. Etwa 215.000 Menschen im Umkreis des Kraftwerkes und des gleichfalls beschädigten AKW Fukushima-2 waren deshalb in Sicherheit gebracht worden. Wegen der erhöhten Radioaktivität in der Gegend mussten 22 Menschen im Krankenhaus behandelt werden. Insgesamt sind in Japan inzwischen rund 450.000 Menschen obdachlos.
Zumindest bei den beiden anderen betroffenen Kraftwerken gab es am späten Sonntagabend Entwarnung. In Tokai, 120 Kilometer nördlich von Tokyo, war ebenfalls das Kühlungssystem ausgefallen. Nach Angaben des Betreibers ist aber ein dritter Dieselgenerator funktionsfähig und kann eine ausreichende Kühlung des Reaktors gewährleisten.
Auch die radioaktive Strahlung in der Umgebung des Atomkraftwerks Onagawa sei wieder auf normale Werte zurückgegangen, berichtet die Internationale Atomenergieorganisation IAEA unter Berufung auf japanische Behörden. Am Sonntag war auch für Onagawa der nukleare Notstand ausgerufen worden.
- Datum 14.03.2011 - 00:24 Uhr
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- Quelle dpa, AFP, Reuters
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Diese Entwicklungen sollten es auch den Zynikern und Atomgewinnlern deutlich machen: eine sichere Atomenergie gibt es nicht, genauso wenig wie es eine sichere Loesung des Muellproblems gibt.
Atomkraftwerke wurden entwickelt um die Bombe zu bauen, hoechste Zeit dieses traurige Kapitel in unserer Geschichte hinter uns zu bringen, die naechsten Generationen haben schon genug an unserem Muell zu leiden.
... man kann nie so dumm denken, wie ein Unfall passiert! Sicherlich auf einen Arbeitsunfall bezogen in seiner Aussage, ist dieser Spruch auch auf Atomkraftwerke anwendbar. Weg mit den Kisten!
... finde ich die Relativisten, die, noch bevor das Ausmaß der Tragödie überhaupt klar ist, den Unfall herunterspielen ("die kriegen das schon in den Griff", "ist ja nur Stufe 4 von 7", "so schlimm ist das nicht", "bei uns gibt's ja keine Erdbeben" ...)
Argumentativ steht man doof da: Entweder es bleibt beim aktuellen Ausmaß der Katastrophe, dann fühlen sie sich bestätigt, oder es kommt noch schlimmer, dann hat man auch keine Lust, Recht behalten zu haben.
[...]
Teile entfernt. Bitte argumentieren Sie sachlich. Danke. Die Redaktion/wg
Entfernt. Bitte richten Sie Hinweise zur Moderation direkt an community@zeit.de. Danke. Die Redaktion/wg
Ich finde wichtig klarzustellen, dass schon jetzt eine katastrophale Situation da ist: "In den Griff zu kriegen" ist vielleicht die Kernschmelze. Aber die verseuchten Reaktioren zurückzubauen, in die ja nicht umsonst bisher niemand eindringen kann, ohne die Evakuierung von 215 000 (!) Menschen aufzugeben!
Wie stellen sich also die Verharmlser die Kostenverteilung bei einer Beinahekatastrophe vor??? Ein mit Meerwasser gefluteter Reaktor ist ein hochgefährliches, labiles Gebäude, ein Gemsich aus Flüssigkeiten und Materialien, die hoch verseucht sind....
Entfernt. Bitte richten Sie Hinweise zur Moderation direkt an community@zeit.de. Danke. Die Redaktion/wg
Ich finde wichtig klarzustellen, dass schon jetzt eine katastrophale Situation da ist: "In den Griff zu kriegen" ist vielleicht die Kernschmelze. Aber die verseuchten Reaktioren zurückzubauen, in die ja nicht umsonst bisher niemand eindringen kann, ohne die Evakuierung von 215 000 (!) Menschen aufzugeben!
Wie stellen sich also die Verharmlser die Kostenverteilung bei einer Beinahekatastrophe vor??? Ein mit Meerwasser gefluteter Reaktor ist ein hochgefährliches, labiles Gebäude, ein Gemsich aus Flüssigkeiten und Materialien, die hoch verseucht sind....
Eine interessante Darstellung der Ereignisse und Fakten in Fukushima Daiichi 1, in welcher der Ingenieur, der das Reaktor-Containment konstruiert hat, die Zusammenhänge erläutert, ist im angegebenen Link zu sehen
http://www.ustream.tv/rec...
http://en.wikipedia.org/w...
-Verbrennt Atommüll
-Benutzt einen in großen Mengen vorhandenen, günstigen Rohstoff
-Ist selbst regulierend (keine Kernschmelze möglich)
-Liefert kein waffenfähiges Plutonium als Nebenprodukt
-Ist beinahe in beliebiger größe baubar.
-Produziert als Abfalfprodukt seltene, benötigte Edelgase, sowie Düngemittel
Nicht alle Atomkraft ist schlecht ;)
Also auf einschlägigen Internetseiten finde ich nix dazu. Könntest du irgendeine halbwegs zuverlässige Quelle angeben, die darlegt, wie so ein Ding funzen soll?
Thx!
Habe leider gerade nur Artikel aus Zeitungen da Studien sind aber Wahrscheinlich entweder auf Wikipedia oder in einem der Artikel genannt.
Gab mal nen wired Artikel zu Thorium: http://www.wired.com/maga...
Im Telegraph:
http://www.telegraph.co.u...
Cosmos Magazine:
http://www.cosmosmagazine...
"On August 16, 2006, the North-American Energy Group Corporation announced its intention to research, and develop thorium-based nuclear power generation facilities, and thorium-based power cells"
Also, das Ding, das du meinst, gibts noch gar nicht; es ist nur eine theoretische Überlegung, wie so was funzen kann. Soweit ich verstanden habe, eine Abart des klassischen Fusionsreaktors, der auch seit 50 Jahren angekündigt ist, dessen Konstruktion aber bis heute an technischen Hürden scheitert.
Die Frage ist neben der, was für Risiken dieser Reaktortyp dann hat, auch die ökonomische: Steckt man lieber Unsummen in die Erforschung so eines Dings plus nochmal Unsummen in den Bau oder steckt man das Geld lieber in bewährte und risikofreie regenerative Energien, die heute schon entwickelt sind?
oder einfach den Link klicken, den div_10 eingefügt hat. Oder diesen hier:
http://de.wikipedia.org/w... (keine Erfolgsstory in diesem Beispiel allerdings).
hätt'ste mal weitergelesen:
Eine Störung mit Austritt von Radioaktivität am 4. Mai 1986[5][6] führte zunächst zu einer Phase des Stillstands der Anlage. Nach einer weiteren Stillstandsphase wegen schadhafter Haltebolzen in der Heißgasleitung geriet die HKG im August 1989 an den Rand der Insolvenz[7] und musste durch Zahlungen der Bundesregierung von 92 Mio. DM gestützt werden.[8] Die THTR-Brennelementefabrik in Hanau musste 1988 aus Sicherheitsgründen stillgelegt werden.
http://de.wikipedia.org/w...
Überschrift entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke. Die Redaktion/wg
Informieren Sie sich doch mal hier,
http://www.reaktorpleite.de/
Nach Tschernobyl prustete die deutsche Atomlobby, dass so was ja nur bei Graphitmoderierten Reaktoren wie dem RBMK in Tschernobyl passieren kann. Das Problem bei dieser Aussage war: der Thorium-Reaktor in Hamm Uentrop war auch Graphitmoderiert. Als es dann auch dort zu (kleinen) Pannen kam musste der Thoriumreaktor aufgegeben werden.
Zu dumm nur, dass es diesmal einen Siedewasserreaktor trifft. Jetzt zu behaupten Thoriumreaktoren wären die Zukunft ist schon sehr erstaunlich.
Die Atomlobby traut sich halt diesmal nicht zu sagen so was passiert nur in Siedewasserreaktoren. Denn in Deutschland gibt es noch 6 Siedewasserreaktoren.
Hört sich nach der eierlegenden Wollmilchsau an.
Wenn das so super ist, warum stürzen sich die Stromversorger nicht darauf?
... Versuche mit Thorium-Reaktoren wohl eingestellt?! Bei uns hat's auch mal einen Hochtemperatur-Reaktor gegeben. Ich bin am recherchieren warum diese Experimente nicht weiter verfolgt wurden.
Also auf einschlägigen Internetseiten finde ich nix dazu. Könntest du irgendeine halbwegs zuverlässige Quelle angeben, die darlegt, wie so ein Ding funzen soll?
Thx!
Habe leider gerade nur Artikel aus Zeitungen da Studien sind aber Wahrscheinlich entweder auf Wikipedia oder in einem der Artikel genannt.
Gab mal nen wired Artikel zu Thorium: http://www.wired.com/maga...
Im Telegraph:
http://www.telegraph.co.u...
Cosmos Magazine:
http://www.cosmosmagazine...
"On August 16, 2006, the North-American Energy Group Corporation announced its intention to research, and develop thorium-based nuclear power generation facilities, and thorium-based power cells"
Also, das Ding, das du meinst, gibts noch gar nicht; es ist nur eine theoretische Überlegung, wie so was funzen kann. Soweit ich verstanden habe, eine Abart des klassischen Fusionsreaktors, der auch seit 50 Jahren angekündigt ist, dessen Konstruktion aber bis heute an technischen Hürden scheitert.
Die Frage ist neben der, was für Risiken dieser Reaktortyp dann hat, auch die ökonomische: Steckt man lieber Unsummen in die Erforschung so eines Dings plus nochmal Unsummen in den Bau oder steckt man das Geld lieber in bewährte und risikofreie regenerative Energien, die heute schon entwickelt sind?
oder einfach den Link klicken, den div_10 eingefügt hat. Oder diesen hier:
http://de.wikipedia.org/w... (keine Erfolgsstory in diesem Beispiel allerdings).
hätt'ste mal weitergelesen:
Eine Störung mit Austritt von Radioaktivität am 4. Mai 1986[5][6] führte zunächst zu einer Phase des Stillstands der Anlage. Nach einer weiteren Stillstandsphase wegen schadhafter Haltebolzen in der Heißgasleitung geriet die HKG im August 1989 an den Rand der Insolvenz[7] und musste durch Zahlungen der Bundesregierung von 92 Mio. DM gestützt werden.[8] Die THTR-Brennelementefabrik in Hanau musste 1988 aus Sicherheitsgründen stillgelegt werden.
http://de.wikipedia.org/w...
Überschrift entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke. Die Redaktion/wg
Informieren Sie sich doch mal hier,
http://www.reaktorpleite.de/
Nach Tschernobyl prustete die deutsche Atomlobby, dass so was ja nur bei Graphitmoderierten Reaktoren wie dem RBMK in Tschernobyl passieren kann. Das Problem bei dieser Aussage war: der Thorium-Reaktor in Hamm Uentrop war auch Graphitmoderiert. Als es dann auch dort zu (kleinen) Pannen kam musste der Thoriumreaktor aufgegeben werden.
Zu dumm nur, dass es diesmal einen Siedewasserreaktor trifft. Jetzt zu behaupten Thoriumreaktoren wären die Zukunft ist schon sehr erstaunlich.
Die Atomlobby traut sich halt diesmal nicht zu sagen so was passiert nur in Siedewasserreaktoren. Denn in Deutschland gibt es noch 6 Siedewasserreaktoren.
Hört sich nach der eierlegenden Wollmilchsau an.
Wenn das so super ist, warum stürzen sich die Stromversorger nicht darauf?
... Versuche mit Thorium-Reaktoren wohl eingestellt?! Bei uns hat's auch mal einen Hochtemperatur-Reaktor gegeben. Ich bin am recherchieren warum diese Experimente nicht weiter verfolgt wurden.
Nun, folgende Kalkulation ist wohl stark verbesserungsbedürftig, aber wohl genauso legitim, wie von der Wirklichkeit überholte Rechenmodelle, welche von GAU-Wahrscheinlichkeiten von "1x in 100.000 Jahren" ausgehen.
Annahmen: Bisher 3, evtl. 4 GAU's/Super-GAU's bei ca. 4-500 AKW's weltweit. Das macht eine GAU-Quote von über 0,5%! Heißt, mind. jedes 200. AKW geht innerhalb seiner Lebensdauer hoch.
Wenn ich mich nicht irre, laufen in D momentan noch 14 AKW's (ich verzichte jetzt darauf, die einzelnen Blöcke zu zählen, die verschlechtern meine Rechnung aber eher noch), d.h. mit 14x0,5% Wahrscheinlichkeit, ergo 7% Wahrscheinlichkeit, wird es in D noch einen GAU geben, gesetzt dem Falle, man ließe alle AKW's bis zu ihrem "natürlichen" Ende weiterlaufen.
Nicht in Kalkulationen einbeziehbar sind bspw. Terroranschläge, welche ja gezielt gegen ein Land gerichtet werden.
Auch nicht eingerechnet all die vielen "kleineren" Unfälle/Pannen/absichtlichen Verstöße.
Terroranschläge bedarf es nicht, um in Deutschland einen GAU zu produzieren; nicht einmal der Eifelvulkan wird ausbrechen müssen. Auch wenn die Wahrscheinlichkeit, dass er es machen wird, besteht. Ein größerer Stromausfall, wie er z.B. durch ein Schiff auf der Ems ausgelöst werden kann, wird schon reichen. Die Crux ist, dass erstens eine Notabschaltung nicht zwangsläufig einen GAU verhindert, weil die notwendige Nachkühlzeit lang ist; und das zweitens die AKW's sich selber mit Strom versorgen. Fallen diese AKW's aus, dann müssen die Dieselaggregate einspringen, die aber erstmal angeworfen werden müssen. Wozu es Energie bedarf, die erstmal irgendwo herkommen muss. Und wie alle Autofahrer wissen, sind Batterien, da nicht immer besonders präsent.
Terroranschläge bedarf es nicht, um in Deutschland einen GAU zu produzieren; nicht einmal der Eifelvulkan wird ausbrechen müssen. Auch wenn die Wahrscheinlichkeit, dass er es machen wird, besteht. Ein größerer Stromausfall, wie er z.B. durch ein Schiff auf der Ems ausgelöst werden kann, wird schon reichen. Die Crux ist, dass erstens eine Notabschaltung nicht zwangsläufig einen GAU verhindert, weil die notwendige Nachkühlzeit lang ist; und das zweitens die AKW's sich selber mit Strom versorgen. Fallen diese AKW's aus, dann müssen die Dieselaggregate einspringen, die aber erstmal angeworfen werden müssen. Wozu es Energie bedarf, die erstmal irgendwo herkommen muss. Und wie alle Autofahrer wissen, sind Batterien, da nicht immer besonders präsent.
... hängt sehr stark mit der Windrichtung zusammen.
Leider gehen die Medien darauf bisher nicht ein, für Mito (zwischen Fukushima und Tokio) ist das hier die Ansage:
http://www.weather-foreca...
Es hat bisher erst einmal richtig gerummst, wie der Wind da stand, schreibt keiner.
Eine Nordostwindlage wäre jetzt eine Katastrophe, bei den Werten vom Dienstag bekomme ich nasse Hände.
Wir können jetzt nur noch hoffen, dass falls es knallt, es nicht ausgerechnet den Fallout Richtung Tokio trägt, denn Regen bedeutet, dass das Zeug runterkommt und das auch noch auf der Fluchtroute nach Süden...
Also auf einschlägigen Internetseiten finde ich nix dazu. Könntest du irgendeine halbwegs zuverlässige Quelle angeben, die darlegt, wie so ein Ding funzen soll?
Thx!
Nein hat er nicht. Allerdings scheint Thorium auch keine Lösung zu sein.
Die Norwegische Regierung hat 2009 den Bau verworfen, weil die Gefahren und das Müllproblem genauso groß sind.
http://www.taz.de/1/archi...
Moin,
da wird meistens an Thorium-Reaktoren wie hier:
http://de.wikipedia.org/w...
oder hier:
http://de.wikipedia.org/w...
gedacht. Bei letzterem ist es wie mit der Fusion: "In zwanzig Jahren haben wir den Durchbruch zum funktionsfähigen System"
(Seit sechzig Jahren ;-)
CU
steht der Link. Der Wikipedia-Artikel führt zahlreiche Quellen auf.
Wenn man dann genau nachliest sieht man aber auch, dass diese Technik nun auch nicht soo wunderbar ist.
Nein hat er nicht. Allerdings scheint Thorium auch keine Lösung zu sein.
Die Norwegische Regierung hat 2009 den Bau verworfen, weil die Gefahren und das Müllproblem genauso groß sind.
http://www.taz.de/1/archi...
Moin,
da wird meistens an Thorium-Reaktoren wie hier:
http://de.wikipedia.org/w...
oder hier:
http://de.wikipedia.org/w...
gedacht. Bei letzterem ist es wie mit der Fusion: "In zwanzig Jahren haben wir den Durchbruch zum funktionsfähigen System"
(Seit sechzig Jahren ;-)
CU
steht der Link. Der Wikipedia-Artikel führt zahlreiche Quellen auf.
Wenn man dann genau nachliest sieht man aber auch, dass diese Technik nun auch nicht soo wunderbar ist.
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