Libyen Gadhafis Truppen stoppen Vormarsch der Rebellen
Soldaten des libyschen Machthabers haben Regimegegner auf ihrem Weg Richtung Westen aufgehalten. Bewohner in Gadhafis Geburtsstadt Sirte unterstützten dessen Einheiten.
Nach schwerem Artillerie- und Raketenbeschuss hat das libysche Militär mehrere Orte zurückerobert. Die Rebellen-Kämpfer flüchteten aus Naufalija in Panik zunächst in das weiter östlich gelegene Bin Dschawad, das sie am Abend dann aufgaben. Die Regime-Streitkräfte attackierten daraufhin die 60 Kilometer östlich gelegene Ölraffineriestadt Ras Lanuf, berichtete eine Reporterin des arabischen Nachrichtensenders Al Jazeera.
Mit der Regierungsoffensive stoppten die Soldaten auch den Vorstoß der Rebellen auf das 120 Kilometer westlich von Naufalija gelegene Sirte, die strategisch und symbolisch wichtige Geburtsstadt Gadhafis. Laut einigen Berichten sollen auch Einwohner Sirtes an der Seite der Soldaten gegen die Aufständischen gekämpft haben.
Dadurch enttäuschten sie die Hoffnung westlicher Staaten, dass immer mehr Menschen sich dem Aufstand anschließen und damit einen schnellen Zusammenbruch der Regierung bewirken.
© ZEIT ONLINE
Ohne Luftunterstützung scheinen die Rebellen nicht in der Lage zu sein, ihre Stellungen zu halten oder Geländegewinne zu machen. Nach Ansicht von Beobachtern wird sich bei der Schlacht in Sirte entscheiden, ob die Rebellen zu weiteren Vorstößen in Richtung Tripolis, dem Machtzentrum Gadhafis, in der Lage sind. Nach Ansicht von US-Vizeadmiral Bill Gortney haben die Rebellen in den vergangenen Tagen nur wenige Erfolge erzielt. Die Oppositionellen seien nicht stark, sagte er in Washington.
Regierungstruppen griffen auch wieder die von Rebellen gehaltene Stadt Misarata an. Sie versuchen seit Tagen, die Herrschaft über die drittgrößte Stadt des Landes zu gewinnen. Laut Rebellen starben durch Kämpfe in der Nacht acht Menschen. Der britische Premierminister David Cameron sprach von mörderischen Angriffen auf die Stadt.
Seit fast anderthalb Wochen fliegt ein Militärbündnis unter Federführung der USA sowie Frankreichs und Großbritanniens Luftangriffe auf Libyen. Die Nato überwacht mittlerweile eine Flugverbotszone, die der UN-Sicherheitsrat zum Schutz der Zivilbevölkerung vor Gadhafis Truppen beschlossen hatte.
- Datum 29.03.2011 - 17:39 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa, AFP
- Kommentare 8
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"Nach Ansicht von US-Vizeadmiral Bill Gortney haben die Rebellen in den vergangenen Tagen nur wenige Erfolge erzielt. Die Oppositionellen seien nicht stark, sagte er in Washington."
Wer möchte mit mir wetten, dass die Koalition der Billigen schon bald Bodentruppen einsetzen werden, gilt es doch Zivilisten mit allen möglichen Mitteln zu schützen und wenn das die Rebellen nicht selbst können, weil sie zu schwach sind?
MfG
AoM
...die hier des öfteren die glaubhaften Mainstream-Medien (z.B. wurde CNN genannt) glorifizieren :
By far the most valuable of these associations, according to CIA officials, have been with the New York Times, CBS and Time Inc. The CIA even ran a training program “to teach its agents to be journalists,” who were “then placed in major news organizations with help from management.”
These types of relationships have continued in the decades since, although perhaps more covertly and quietly than before. For example, it was revealed in 2000 that during the NATO bombing of Kosovo, “several officers from the US Army's 4th Psychological Operations (PSYOPS) Group at Ft. Bragg worked in the news division at CNN's Atlanta headquarters.” This same Army Psyop outfit had “planted stories in the U.S. media supporting the Reagan Administration's Central America policies,” which was described by the Miami Herald as a “vast psychological warfare operation of the kind the military conducts to influence a population in enemy territory.” These Army PSYOP officers also worked at National Public Radio (NPR) at the same time. The US military has, in fact, had a strong relationship with CNN.
http://globalresearch.ca/...
X so nebenbei, bei dem undurchsichtigen Geschachere, der Politiker jeglicher Couleur, der an der Befreiung Libyens beteiligten Staaten, wundert es mich schon, dass der sehr effiziente Geheimdienst Mossad sich dieser Sache noch nicht angenommen hat und den Gadhafi und seine Clique dort hin befördert wo dieser Haufen hingehört, nämlich in die Wüste, gelle!
wohl eher anzunehmen dass sich immer mehr Menschen Gaddaffi anschliessen, denn die Libyer werden nicht gerade erfreut sein... von der Nato mit der Massenvernichtsungswaffe Uranmunition bombardiert zu weden...
http://www.radio-utopie.d...
http://www.hoerstel.ch/ho...
Sie verkennen die Lage in Tripolis. Die Leute bleiben schön in Wohngebieten, weit weg von militärischen Einrichtungen - und vom "Grünen Platz" natürlich, sonst werden sie zum pro-Gaddafi-Demonstrieren abkommandiert.
Ansonsten ducken sie sich noch, damit die Todesschwadronen nicht auf sie aufmerksam werden und warten darauf, sich endlich outen zu können.
Sie verkennen die Lage in Tripolis. Die Leute bleiben schön in Wohngebieten, weit weg von militärischen Einrichtungen - und vom "Grünen Platz" natürlich, sonst werden sie zum pro-Gaddafi-Demonstrieren abkommandiert.
Ansonsten ducken sie sich noch, damit die Todesschwadronen nicht auf sie aufmerksam werden und warten darauf, sich endlich outen zu können.
Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich mit sachlichen Argumenten und Thesen an der Artikeldiskussion. Danke. Die Redaktion/lv
dieser Artikel
http://www.tagesanzeiger....
http://www.journal21.ch/d...
Sie verkennen die Lage in Tripolis. Die Leute bleiben schön in Wohngebieten, weit weg von militärischen Einrichtungen - und vom "Grünen Platz" natürlich, sonst werden sie zum pro-Gaddafi-Demonstrieren abkommandiert.
Ansonsten ducken sie sich noch, damit die Todesschwadronen nicht auf sie aufmerksam werden und warten darauf, sich endlich outen zu können.
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