Kampf gegen Gadhafi CIA und MI6 operieren seit Wochen in Libyen
Agenten von CIA und MI6 sollen auf libyschem Boden aktiv sein, um Machthaber Gadhafi zu schwächen. Laut "New York Times" sind sie auch mit Rebellen in Kontakt.
Die Rebellen in Libyen erhalten einem Bericht der New York Times zufolge Unterstützung durch Geheimdienste. Agenten der CIA helfen den Gegnern von Machthaber Muammar al-Gadhafi seit Wochen mit verdeckten Aktionen, wie die Zeitung berichtet. Die Spione kundschaften demnach mögliche Ziele für Luftschläge aus und versuchten überdies, Kontakte zu den Aufständischen zu knüpfen.
Auch "Dutzende" Agenten des britischen Geheimdienstes MI6 und Mitglieder von Spezialkommandos seien in Libyen aktiv, heißt es unter Berufung auf britische Regierungsbeamte. Sie versorgten die britischen Streitkräfte mit Informationen über Ziele für Luftschläge, Stellungen und Bewegungen von Gadhafis Militär. Die Regierung in Washington lehnte es ab, sich zu Geheimdienstmissionen zu äußern.
© ZEIT ONLINE
Nach den jüngsten Rückschlägen der Aufständischen im Kampf gegen das Regime war innerhalb der Nato ein Streit über mögliche Waffenlieferungen an die Rebellen entbrannt. Während die USA und Großbritannien die UN-Resolution zur Unterstützung des libyschen Volkes so auslegen, dass Waffenlieferungen möglich sind, sprachen sich Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen und auch die italienische Regierung klar dagegen aus.
Die Resolution 1970 schließt "die direkte und indirekte Lieferung, den Verkauf und die Übergabe von Waffen oder damit verbundener Materialien jeder Art" aus. Der Beschluss 1973 erlaubt "alle notwendigen Maßnahmen" zum Schutz von Zivilisten in Libyen. Hinzu kommt, dass die UN ihr Embargo gegen die Regierung Gadhafi verhängt haben. In der ostlibyschen Stadt Bengasi existiert jedoch eine Art Nationalrat der Aufständischen, den Frankreich bereits als Übergangsregierung diplomatisch anerkannte.
US-Präsident Barack Obama wollte in einem Interview des Sender NBC Militärhilfe nicht ausschließen. Es gebe nach wie vor keine Entscheidung darüber, die Regimegegner oder irgendeine andere Gruppe in Libyen mit Waffen zu versorgen, sagte Präsidentensprecher Jay Carney. Die USA prüften Optionen für alle Arten von Unterstützung für das libysche Volk.
Seit Mittwoch hat die Nato das Kommando über die Militäraktionen gegen das Regime. Das Militärbündnis setzt auf Grundlage der UN-Resolution eine Seeblockade vor der libyschen Küste durch und überwacht eine Flugverbotszone über dem nordafrikanischen Land. Zudem fliegt die Luftwaffe Angriffe auf Militärstellungen Gadhafis, um die Zivilbevölkerung vor dem nationalen Militär zu schützen. Gadhafis Truppen eroberten trotz der Militäreinsätze des Auslands immer mehr Orte zurück, die Aufständischen mussten immer weiter nach Osten zurückweichen. Wie der Nachrichtensender Al-Arabija berichtete, kehrten am Donnerstag bewaffnete Regimegegner in die Küstenstadt Marsa Brega zurück, aus der sie am Vortag von den Regierungstruppen vertrieben worden waren. Oppositionelle sagten, in der Oasen-Stadt Kufra im Süden Libyens seien etliche Offiziere der Chamies-Brigade zu den Aufständischen übergelaufen.
Die Regierung Gadhafis erlitt zugleich einen weiteren personellen Verlust. Überraschend setzte sich Außenminister Mussa Kussa nach Großbritannien ab. Er wolle dem Regime in Tripolis nicht länger dienen, ließ er mitteilen.
- Datum 31.03.2011 - 07:18 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa, AFP
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Wer geglaubt hat, dass mit der Verleihung des Friedensnobelpreis an Obama ein neues Zeitalter der amerikanischen Außenpolitik beginnen würde, sieht sich angesichts der Ereignisse in Libyen eines Besseren belehrt. Und sollte das Nobelpreiskomitee dies hätte befördern wollen, steht es jetzt als Ansammlung von Naivlingen da. Auch Obama kann nicht über seinen Schatten springen. Die rücksichtslose Durchsetzung amerikanischer Interessen im geopolitischen und ökonomischen Bereich steht immer noch an erster Stelle. Und wer glaubt schon, dass die CIA erst jetzt in dem Land agiert und nicht bei der Organisation der "Revolution" Hand angelegt hat?
Ich glaube auch, dass die ganze Revolte künstlich erzeugt wurde. Wenn man etwas weiter denkt, muss man die Aufstände in Tunesien und Ägypten auch in Frage stellen. Möglicherweise war es Augenwischerei und es bleibt dort alles wie gehabt nur mit anderen Marionetten des Westens.
Aber diesmal wird der Schuss nach hinten losgehen denke ich, ohne die Gründe genau benennen zu können.
Die Enttäuschung und Ernüchterung der deutschen "Friedensfreunde" ist aus ihrer Sicht zumindest verständlich (auch wenn ich mich einer klammheimlichen Freude darüber nicht erwehren kann). Zu sehr hatte man den Unterschied zwischen dem "Bösewicht" George W. Bush und dem "Messias" und der "Lichtgestalt" Barack Obama betont und dabei vergessen, dass US Außen- und Sicherheitspolitik jenseits der Grenzen unterschiedlicher Administrationen nach konstanten Machtstaats- und Interessenwahrungsprinzipien funktioniert, die der heutige deutsche politische und militärische Ohnmachtsstaat zu seinem eigenen fortwährenden Schaden längst über Bord geworfen hat.
Der einzige "Ausreißer" aus dieser US Kontinuität war die Carter - Administration, die Politik nach dem Vietnam-Desaster in moralische Bahnen lenken wollte. Carter wurde dafür nicht nur von seinen Gegnern (Iran), sondern auch von seinen Verbündeten (Kanzler Schmidt) furchtbar abgestraft und kehrte gegen Ende seiner Amtszeit wenig überzeugend zu einer stärker machtstaatlich orientierten Politik zurück. Die Reagan-Administration dagegen kehrte erfolgreich zum Prinzip der Machtstaatspolitik zurück.
Eine Politik wie die der Bundesrepublik, eine Politik moralischer Prinzipien ohne dahinterstehende harte militärische Garanten ist in einer Welt, wie sich heute darstellt, auf eine gewisse Weise rührend anachronistisch, sie ist zum Scheitern verurteilt.
Auch am, nach zwei Weltkriegen geläuterten, deutschen Wesen wird die Welt nicht genesen.
....hätte gedacht, dass zwischenzeitlich jeder bemerkt hätte, dass diese Themen nicht auf "Böse Machenschaften der Amis!" reduziert werden können. Diese primitive Sicht der Dinge führt nicht nur nicht weiter. Sie versperrt den Blick auf wichtige Fragen, die mit großer Kraft und schnell auf uns zukommen und die hier Änderung erzwingen werden.
und wer weiterforscht kriegt auch leicht raus wer dieser Schatten ist und der beeinflusst nicht nur die USA.
Es gibt ein gutes fundiertes Buch zu den Machenschaften der Geheimdienste von Andreas von Bülow: "Im Namen des Staates"
Nun er war in einer Position in der er´s mitgekriegt hat was läuft.Vorsorglich hatte er sich danach schon verbal abgesichert... nicht Selbstmord begehen zu wollen, falls er bald tot aufgefunden wird.
Gadhafi verrät sein Volk wie alle (regierenden) Politiker aber der Libyenkrieg dient ganz andren Interessen.
Sich dessen bewußt zu werden und in unseren Breitengraden beim Bundestag und dem EU-Parlament mit deutlichen Forderungen zu beginnen ist zumindest auf politischer Ebene die Lösung.
US-Amerika wird überzeugt werden, dass von imperialistischer Gewaltherrschft immer auch
Krieg und Gegengewalt aus geht.
Ich glaube auch, dass die ganze Revolte künstlich erzeugt wurde. Wenn man etwas weiter denkt, muss man die Aufstände in Tunesien und Ägypten auch in Frage stellen. Möglicherweise war es Augenwischerei und es bleibt dort alles wie gehabt nur mit anderen Marionetten des Westens.
Aber diesmal wird der Schuss nach hinten losgehen denke ich, ohne die Gründe genau benennen zu können.
Die Enttäuschung und Ernüchterung der deutschen "Friedensfreunde" ist aus ihrer Sicht zumindest verständlich (auch wenn ich mich einer klammheimlichen Freude darüber nicht erwehren kann). Zu sehr hatte man den Unterschied zwischen dem "Bösewicht" George W. Bush und dem "Messias" und der "Lichtgestalt" Barack Obama betont und dabei vergessen, dass US Außen- und Sicherheitspolitik jenseits der Grenzen unterschiedlicher Administrationen nach konstanten Machtstaats- und Interessenwahrungsprinzipien funktioniert, die der heutige deutsche politische und militärische Ohnmachtsstaat zu seinem eigenen fortwährenden Schaden längst über Bord geworfen hat.
Der einzige "Ausreißer" aus dieser US Kontinuität war die Carter - Administration, die Politik nach dem Vietnam-Desaster in moralische Bahnen lenken wollte. Carter wurde dafür nicht nur von seinen Gegnern (Iran), sondern auch von seinen Verbündeten (Kanzler Schmidt) furchtbar abgestraft und kehrte gegen Ende seiner Amtszeit wenig überzeugend zu einer stärker machtstaatlich orientierten Politik zurück. Die Reagan-Administration dagegen kehrte erfolgreich zum Prinzip der Machtstaatspolitik zurück.
Eine Politik wie die der Bundesrepublik, eine Politik moralischer Prinzipien ohne dahinterstehende harte militärische Garanten ist in einer Welt, wie sich heute darstellt, auf eine gewisse Weise rührend anachronistisch, sie ist zum Scheitern verurteilt.
Auch am, nach zwei Weltkriegen geläuterten, deutschen Wesen wird die Welt nicht genesen.
....hätte gedacht, dass zwischenzeitlich jeder bemerkt hätte, dass diese Themen nicht auf "Böse Machenschaften der Amis!" reduziert werden können. Diese primitive Sicht der Dinge führt nicht nur nicht weiter. Sie versperrt den Blick auf wichtige Fragen, die mit großer Kraft und schnell auf uns zukommen und die hier Änderung erzwingen werden.
und wer weiterforscht kriegt auch leicht raus wer dieser Schatten ist und der beeinflusst nicht nur die USA.
Es gibt ein gutes fundiertes Buch zu den Machenschaften der Geheimdienste von Andreas von Bülow: "Im Namen des Staates"
Nun er war in einer Position in der er´s mitgekriegt hat was läuft.Vorsorglich hatte er sich danach schon verbal abgesichert... nicht Selbstmord begehen zu wollen, falls er bald tot aufgefunden wird.
Gadhafi verrät sein Volk wie alle (regierenden) Politiker aber der Libyenkrieg dient ganz andren Interessen.
Sich dessen bewußt zu werden und in unseren Breitengraden beim Bundestag und dem EU-Parlament mit deutlichen Forderungen zu beginnen ist zumindest auf politischer Ebene die Lösung.
US-Amerika wird überzeugt werden, dass von imperialistischer Gewaltherrschft immer auch
Krieg und Gegengewalt aus geht.
In Afghanistan waren es zuerst die Taliban und dann die Nordallianz, welche die dreckige Arbeit für die USA erledigten. Das Ergebnis: Ein Krieg ohne Ende auf Kosten der Menschen in der ganzen Region. Natürlich alles für MENSCHENRECHTE, FREIHEIT und DEMOKRATIE!
Läuft in Libyen vielleicht das gleiche Programm ab? Ist leider zu befürchten!
....auf die bemerkenswerten Unterschiede zu Afghanistan gesehen. Hier geht es um ein Land, das benachbart ist mit der EU. Da hätte man gedacht, dass die Europäer sich einheitlich mehr einbringen. Die Nachbarn Afghanistans sind weniger demokratisch und reich. Oder ist es genau das, was Sie vermeiden wollen? Sie bereiten Argumente vor um sich der Hilfe und Verantwortung entziehen zu können?
....auf die bemerkenswerten Unterschiede zu Afghanistan gesehen. Hier geht es um ein Land, das benachbart ist mit der EU. Da hätte man gedacht, dass die Europäer sich einheitlich mehr einbringen. Die Nachbarn Afghanistans sind weniger demokratisch und reich. Oder ist es genau das, was Sie vermeiden wollen? Sie bereiten Argumente vor um sich der Hilfe und Verantwortung entziehen zu können?
Ich glaube auch, dass die ganze Revolte künstlich erzeugt wurde. Wenn man etwas weiter denkt, muss man die Aufstände in Tunesien und Ägypten auch in Frage stellen. Möglicherweise war es Augenwischerei und es bleibt dort alles wie gehabt nur mit anderen Marionetten des Westens.
Aber diesmal wird der Schuss nach hinten losgehen denke ich, ohne die Gründe genau benennen zu können.
'Ich glaube auch, dass die ganze Revolte künstlich erzeugt wurde'
Wenn es so begann, dann traegt die Verantwortung dafuer wahrscheinlich einer der Soehne Gadhafis, der den Alten zur Abdankung zwingen wollte, um selber Diktator zu werden. Mein Tip: Saif war es.
Aber er hat nicht mit dem Freiheitswillen des libyschen Volkes gerechnet, denn wie bekannt haben wir es jetzt nicht mit einer Palastrevolte, sondern mit einer echten Revolution zu tun.
'Ich glaube auch, dass die ganze Revolte künstlich erzeugt wurde'
Wenn es so begann, dann traegt die Verantwortung dafuer wahrscheinlich einer der Soehne Gadhafis, der den Alten zur Abdankung zwingen wollte, um selber Diktator zu werden. Mein Tip: Saif war es.
Aber er hat nicht mit dem Freiheitswillen des libyschen Volkes gerechnet, denn wie bekannt haben wir es jetzt nicht mit einer Palastrevolte, sondern mit einer echten Revolution zu tun.
Es ist, wie es immer gewesen ist. Das ist die Einmischung, vor der viele von Anfang an gewarnt haben, un die Warner haben wieder mal recht behalten. Und wer glaubt, dass die dort nur Informationen sammeln..... Würde mich nicht wundern, wenn dort schon Waffen verteilt werden.
Der Westen ist so berechenbar...
....ein Fehler die Revolution zu unterstützen. Zugegeben war Preußen ziemlich ängstlich und beleidigt, als die Franzosen revoltierten. Aber unsere ganze Lebensweise wäre ohne dem nicht vorstellbar. Oder lebten Sie lieber in einer Autokratie?
Für wen wäre es denn schlechter, wenn wir in Nordafrika Demokratien hätten? Für wen wäre es denn schlechter, wenn wir die Anforderung R2P der UNO durchsetzen? Naja, Deutschland kann sich nicht mehr so leicht aus der Verantwortung ziehen wie früher und wird mehr für Sicherheit in der Welt ausgeben müssen. Aber sonst? Sonst geht es doch allen besser bis auf den Autokraten.
....ein Fehler die Revolution zu unterstützen. Zugegeben war Preußen ziemlich ängstlich und beleidigt, als die Franzosen revoltierten. Aber unsere ganze Lebensweise wäre ohne dem nicht vorstellbar. Oder lebten Sie lieber in einer Autokratie?
Für wen wäre es denn schlechter, wenn wir in Nordafrika Demokratien hätten? Für wen wäre es denn schlechter, wenn wir die Anforderung R2P der UNO durchsetzen? Naja, Deutschland kann sich nicht mehr so leicht aus der Verantwortung ziehen wie früher und wird mehr für Sicherheit in der Welt ausgeben müssen. Aber sonst? Sonst geht es doch allen besser bis auf den Autokraten.
zeigt eindeutig, was die "sogenannte demokratische Wertegemeinschaft"mit Lybien vorhat!Öl.Öl und nochmals Öl!
Die Quintessenz der Nabelschau der letzten Woche war doch:
1. Ja, aber wir wissen doch gar nicht, wer da bei den Rebellen mitmischt, vielleicht unterstützen wir Al Qaida!
- Also sollten wir lieber gar nichts tun.
2. Ja, aber bei jedem Militäreinsatz gibt es das Risiko, dass auch Zivilisten getroffen werden, dafür möchten wir auf keinen Fall verantwortlich sein!
- Also sollten wir lieber gar nichts tun.
(und den Kopf in den Sand stecken, und Gaddafi war ja für uns Deutsche gar nicht so schlimm, wir haben immer den Mund gehalten, und wir haben ja gar nicht gegen ihn gestimmt, da kann er uns nachher bestimmt ein paar Aufträge mehr geben...)
Wenn man aber nicht zugucken will, wie ein durchgeknallter Diktator seine Bevölkerung abschlachtet, ist man gezwungen, etwas zu tun.
Jetzt sind also Leute da unten, die gucken, mit wem man es bei den Rebellen zu tun hat, jenseits der gestellten Panzerfotos und der Interviews, die man geneigten Journalisten gewährt. - Ist doch gut, dann brauchen sich die 1. Bedenkenträger erst mal keine Sorgen mehr zu machen!
Und bestimmt können auch welche durch genauere Infos bei der Vermeidung von Kollateralschäden helfen, ist doch super, dann werden sich hoffentlich auch die 2. Bedenkenträger ihre Kommentare sparen können (hoffentlich arbeiten die gut, toi,toi,toi).
So, jetzt können die ewig im Blockdenken verhafteten Eurozentristen losheulen.
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf beleidigende Unterstellungen. Danke. Die Redaktion/wg
"Wenn man aber nicht zugucken will, wie ein durchgeknallter Diktator seine Bevölkerung abschlachtet, ist man gezwungen, etwas zu tun."
Immer wieder gern behauptet - doch wo sind die Belege dafür?
Oder halten wir es mit Obama und greifen bei Bedarf präventiv aber massiv ein.
Die Frage ist wie lange zündeln CIA um MI5 da schon?
Haben die Dienste die Protestbewegung erst auf die Straße gebracht? Muss man deshalb jetzt Bomben werfen und Waffen liefern?
hat die Vergangenheit gezeigt, dass die dort tätigen üblichen Verdächtigen eben nicht zur Erhellung der Zusammenhänge und zur Wahrheitsfindung beitragen, sondern ihr eigenes Süppchen kochen.
wäre Ihr Kommentar ja zum Lachen.
1. Ja, aber wir wissen doch gar nicht, wer da bei den Rebellen mitmischt, vielleicht unterstützen wir Al Qaida!
- Also sollten wir lieber gar nichts tun.
Ihre implizite Folgerung: Egal, fördern wir ruhig Al Qaida und ähnliche Figuren; wir wissen zwar nix, aber können ja schon mal Bomben werfen und irgendeine gewaltbereite Gruppe mit Waffen beliefern.
2. Ja, aber bei jedem Militäreinsatz gibt es das Risiko, dass auch Zivilisten getroffen werden, dafür möchten wir auf keinen Fall verantwortlich sein!
- Also sollten wir lieber gar nichts tun.
Ihre implizite Folgerung: Egal, ein paar Zivilisten hin oder her. Hauptsache draufhauen, das hat ja immer schon alles zum Besseren gewendet.
Wenn man aber nicht zugucken will, wie ein durchgeknallter Diktator seine Bevölkerung abschlachtet, ist man gezwungen, etwas zu tun.
Ihre implizite Forderung: Wenn man nicht weiterweiß, weil die Lage unklar ist und nicht zugucken will, dann schlachtet man die Bevölkerung lieber selbst, als das einen Diktator machen zu lassen. Da freuen sich Kinder und ihre Eltern sicherlich, wenn sie von demokratischen und freiheitlichen Bomben zerfetzt werden.
Sagen Sie mal, sind Sie allen Ernstes davon überzeugt, dass man zuerst zuschlagen und dann erst nachdenken sollte? Ich finde das zutiefst menschenverachtend.
Man muss sich in der Tat die Frage stellen, wie naiv man sein muss, um zu glauben, ein militärischer Einsatz würde ohne geheimdienstliche Unterstützung und ohne eigene Aufklärung vor Ort durchgeführt. Da fliegen doch nicht einfach Kampfjets mal so durch die Wüste und gucken mal, wo es Ziele geben könnte!
Comat Air Controller, Forward Air Controller führen die Kampfjets ins Ziel. Mit Target Painting. Zum Beispiel. Womit man übrigens genau Kollateralschäden vermeidet. Weil dadurch das Angriffsziel punktgenau wird.
Naiv, en passant bemerkt, auch Medien und Journalisten, die das nun - mal wieder - phänomenal "breittreten".
Jeder, der mal selbst Soldat war, weiß, wie das geht. Und mit Öl hat das gar nichts zu tun. Sondern mit effektiver Gefechtsführung.
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf beleidigende Unterstellungen. Danke. Die Redaktion/wg
"Wenn man aber nicht zugucken will, wie ein durchgeknallter Diktator seine Bevölkerung abschlachtet, ist man gezwungen, etwas zu tun."
Immer wieder gern behauptet - doch wo sind die Belege dafür?
Oder halten wir es mit Obama und greifen bei Bedarf präventiv aber massiv ein.
Die Frage ist wie lange zündeln CIA um MI5 da schon?
Haben die Dienste die Protestbewegung erst auf die Straße gebracht? Muss man deshalb jetzt Bomben werfen und Waffen liefern?
hat die Vergangenheit gezeigt, dass die dort tätigen üblichen Verdächtigen eben nicht zur Erhellung der Zusammenhänge und zur Wahrheitsfindung beitragen, sondern ihr eigenes Süppchen kochen.
wäre Ihr Kommentar ja zum Lachen.
1. Ja, aber wir wissen doch gar nicht, wer da bei den Rebellen mitmischt, vielleicht unterstützen wir Al Qaida!
- Also sollten wir lieber gar nichts tun.
Ihre implizite Folgerung: Egal, fördern wir ruhig Al Qaida und ähnliche Figuren; wir wissen zwar nix, aber können ja schon mal Bomben werfen und irgendeine gewaltbereite Gruppe mit Waffen beliefern.
2. Ja, aber bei jedem Militäreinsatz gibt es das Risiko, dass auch Zivilisten getroffen werden, dafür möchten wir auf keinen Fall verantwortlich sein!
- Also sollten wir lieber gar nichts tun.
Ihre implizite Folgerung: Egal, ein paar Zivilisten hin oder her. Hauptsache draufhauen, das hat ja immer schon alles zum Besseren gewendet.
Wenn man aber nicht zugucken will, wie ein durchgeknallter Diktator seine Bevölkerung abschlachtet, ist man gezwungen, etwas zu tun.
Ihre implizite Forderung: Wenn man nicht weiterweiß, weil die Lage unklar ist und nicht zugucken will, dann schlachtet man die Bevölkerung lieber selbst, als das einen Diktator machen zu lassen. Da freuen sich Kinder und ihre Eltern sicherlich, wenn sie von demokratischen und freiheitlichen Bomben zerfetzt werden.
Sagen Sie mal, sind Sie allen Ernstes davon überzeugt, dass man zuerst zuschlagen und dann erst nachdenken sollte? Ich finde das zutiefst menschenverachtend.
Man muss sich in der Tat die Frage stellen, wie naiv man sein muss, um zu glauben, ein militärischer Einsatz würde ohne geheimdienstliche Unterstützung und ohne eigene Aufklärung vor Ort durchgeführt. Da fliegen doch nicht einfach Kampfjets mal so durch die Wüste und gucken mal, wo es Ziele geben könnte!
Comat Air Controller, Forward Air Controller führen die Kampfjets ins Ziel. Mit Target Painting. Zum Beispiel. Womit man übrigens genau Kollateralschäden vermeidet. Weil dadurch das Angriffsziel punktgenau wird.
Naiv, en passant bemerkt, auch Medien und Journalisten, die das nun - mal wieder - phänomenal "breittreten".
Jeder, der mal selbst Soldat war, weiß, wie das geht. Und mit Öl hat das gar nichts zu tun. Sondern mit effektiver Gefechtsführung.
der aufstand kam vom volk aus. ehrlich gesagt glaube ich auch im fall von ägypten und tunesien kein wort von wegen "revolution" und anderen blabla.
sie wollten krieg, jetzt haben sie ihn. ausweitung in alle himmelsrichtungen jederzeit möglich. als nächstes der iran? - dann müssen wir schnell alle hin unsere israelischen freunde retten, nicht wahr?
und alles nur weil wir pleite sind?
Schon zu Zeiten des Aufstandes in Ägypten berichtete Telegraph UK: America's secret backing for rebel leaders behind uprising. In Deutsch auch:
http://www.politaia.org/p...
Habe ich hier schon öfter gepostet.
Nun ist es naheliegend, dass es in den anderen Ländern nicht anders war. Finden Sie es nicht naiv zu glauben, dass in für die USA strategisch und/oder ökonomisch wichtigen Ländern so mir nix dir nix eine Revolution nach der anderen ausbricht?
Und dass reinzufällig alle „Leute von der Straße“ (soll nach „Basis“ klingen)
uni sono „democracy“, „good governance“ und „human rights“ schreien?
Das wirkt sehr eingeübt.
ich habe mich ein bischen mißverständlich ausgedrückt, der erste satz war als wiederholung der phrasen in den medien gedacht. natürlich steckt der westen hinter all den "revolutionen".
Als in den 1960er bis 1980er Jahren die damalige Sowjetunion revolutionäre Bewegungen in Ländern der 3. Welt unterstützte, störte dies westliche Linke nicht im mindesten. Wieso werden die arabischen Revolutionen nun durch die Verbindungen zu westlichen Staaten in den Augen eben dieser westlicher Linker diskreditiert?
Schon zu Zeiten des Aufstandes in Ägypten berichtete Telegraph UK: America's secret backing for rebel leaders behind uprising. In Deutsch auch:
http://www.politaia.org/p...
Habe ich hier schon öfter gepostet.
Nun ist es naheliegend, dass es in den anderen Ländern nicht anders war. Finden Sie es nicht naiv zu glauben, dass in für die USA strategisch und/oder ökonomisch wichtigen Ländern so mir nix dir nix eine Revolution nach der anderen ausbricht?
Und dass reinzufällig alle „Leute von der Straße“ (soll nach „Basis“ klingen)
uni sono „democracy“, „good governance“ und „human rights“ schreien?
Das wirkt sehr eingeübt.
ich habe mich ein bischen mißverständlich ausgedrückt, der erste satz war als wiederholung der phrasen in den medien gedacht. natürlich steckt der westen hinter all den "revolutionen".
Als in den 1960er bis 1980er Jahren die damalige Sowjetunion revolutionäre Bewegungen in Ländern der 3. Welt unterstützte, störte dies westliche Linke nicht im mindesten. Wieso werden die arabischen Revolutionen nun durch die Verbindungen zu westlichen Staaten in den Augen eben dieser westlicher Linker diskreditiert?
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf beleidigende Unterstellungen. Danke. Die Redaktion/wg
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