Libyen Kampf um Gadhafis Heimatstadt

Der Westen Libyens ist umkämpft, die Kontrolle über einzelne Orte wechselt zwischen Regime-Treuen und -Gegnern. Nato-Einheiten sammeln sich auf Kreta.

Ein Aufständischer in der Nähe von Ras Lanuf

Ein Aufständischer in der Nähe von Ras Lanuf

Während die Aufständischen den ganzen östlichen Landesteil mit dem Großteil der Ölquellen kontrollieren, sind die Ortschaften rund um die Hauptstadt Tripolis im Westen des Landes zum Teil schwer umkämpft. Ein Überblick über die Situation in den einzelnen Orten am Samstag.

Kämpfe in Sirte

In Gadhafis Heimatstadt Sirte liefern sich Mitglieder verschiedener Stämme Gefechte, meldet der Nachrichtensender Al Jazeera. Auslöser war offenbar ein Stamm, der sich weigerte, weiterhin Gadhafis Truppen zu unterstützen. Die Stadt galt bisher als Bastion des Gadhafi-Regimes.

Gadhafi greift Sawija mit Panzern an

Gadhafis Truppen haben die Stadt Sawija offenbar erneut angegriffen. Mit 35 Panzern attackierten sie die Stadt von Osten aus, meldet Al Jazeera. Die Sky-News-Korrespondentin Alex Crawford meldet, mindestens elf Panzer stünden in den Vororten Sawijas.

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Aufständische hatten die Regimetreuen am frühen Morgen in der Stadt westlich von Tripolis zurückgeschlagen, schilderte ein Augenzeuge dem arabischen Nachrichtensender. Das Militär hatte sich daraufhin aus dem Inneren Sawijas zurückgezogen. Eine große Menschenmenge hatte sich auf dem zentralen Märtyrerplatz versammelt, um den Erfolg gegen die Gadhafi-Truppen zu feiern.

In den Außenbezirken Sawijas errichten Gadhafis Truppen laut Al Jazeera Straßenkontrollen und kontrollieren so alle Zugänge zur Stadt.

Am Morgen hatte ein Regierungssprecher gesagt, das Militär habe die Stadt gänzlich von Aufständischen befreit. Krankenhausärzte sprachen von 150 bis 250 Verletzten. Heckenschützen der Regimetruppen hätten auch auf Zivilisten geschossen, hieß es. Nach Angaben eines Arztes sind am Samstag mindestens 30 Menschen getötet worden. Die meisten von ihnen seien Zivilisten, sagte der Mediziner der Nachrichtenagentur Reuters. Dabei handele es sich um bestätigte Todesfälle. Die tatsächliche Zahl liege höher, sagte der Arzt, der in einer Behelfsklinik im Zentrum von Sawija arbeitet.

Ras Lanuf wird weiter aus der Luft beschossen

Ein Korrespondent von Al Jazeera berichtet aus Ras Lanuf, dass eine große Zahl von Militärs die Seiten gewechselt und sich den Aufständischen angeschlossen habe. Ein BBC-Reporter bestätigte, dass die Stadt in der Hand der Rebellen ist. Wie der Nachrichtensender berichtet, haben Gadhafis Truppen das am Freitag von den Rebellen eingenommene Ras Lanuf wieder aus der Luft angegriffen.

Aufständische ziehen weiter nach Westen

Die Aufständischen dringen nach eigenen Angaben weiter nach Westen vor. Sie hätten nun auch die Kontrolle über die Stadt Bin Jawad, etwa 60 Kilometer westlich von Ras Lanuf übernommen, teilten Kämpfer der Aufständischen mit. Augenzeugen zufolge sollen einige Rebelleneinheiten sogar noch weiter auf dem Vormarsch sein. Von Bin Jawad aus sind es noch gut 500 Kilometer bis Tripolis.

Auf der dem Osten Libyens vorgelagerten griechischen Insel Kreta begann ein Truppenaufmarsch der westlichen Mächte. Wie griechische Medien und Augenzeugen aus der Region berichteten, liefen bereits zwei große amerikanische Schiffe in der Bucht von Souda ein, darunter der Hubschrauberträger USS Kearsarge. An Bord seien rund 1200 Mann, darunter fast 800 Marineinfanteristen, berichtete der griechische Rundfunk. Das Schiff eignet sich sowohl für Landungsunternehmen als auch für Evakuierungsaktionen.

Zudem sollen im nahegelegenen Flughafen von Souda-Akrotiri Spezialeinheiten aus verschiedenen Nato-Staaten, darunter auch aus Deutschland, angekommen sein. Genaue Zahlen wollte das Verteidigungsministerium in Athen nicht nennen. Einwohner der Region sagten, sie hätten mindestens sechs Transall-Maschinen gesichtet. Schon am Donnerstag waren auf Kreta rund 400 Soldaten aus den USA eingetroffen, hieß es aus diplomatischen Quellen. Die Bucht und der Flughafen von Souda bilden einen der größten Marine- und Luftwaffenstützpunkte des westlichen Militärbündnisses im Mittelmeer.

NATO, EU und USA haben aber deutlich gemacht, dass ein Militäreinsatz gegen Libyen vorerst nicht geplant sei. Allerdings würden von den zuständigen Militärs etwa Pläne zur Einrichtung einer Flugverbotszone über Libyen gemacht.

 
Leser-Kommentare
  1. vom Öl profitieren und unsere Waffenlobbys Millionen daran verdinen, Regimen wie In Libyen Waffen zu verkaufen, aber nun niemand dem Lybischen VOLK helfen will.

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    • leon1
    • 05.03.2011 um 16:47 Uhr

    Entfernt. Bitte bemühen Sie sich um einen sachlichen und konstruktiven Diskussionsbeitrag. Danke. Die Redaktion/ag

    • leon1
    • 05.03.2011 um 16:47 Uhr

    Entfernt. Bitte bemühen Sie sich um einen sachlichen und konstruktiven Diskussionsbeitrag. Danke. Die Redaktion/ag

  2. "" Ist das jetzt die von den westlichen Medien propagierte "Revolution'"? Wo ist da erkennbar dass das ein "Revolutionär" ist? ""

    Jedenfalls sehe ich keine Anzeichen dafür, dass der Westen diesen Volksaufstand unmittelbar verursacht hat. Gaddafi hat trotz allem den materiellen Interessen des Westens auf Gegenleistung gedient hat. Es wäre im Interesse des Westens, wenn dies so geblieben wäre. Nicht schon wieder eine Verschwörungstheorie, dass der böse Westen das Böse verbreitet und scheinheilig das Gute propagiert. Hier nun sogar ganz Durchsichtig mit einem einsamen Revolutionär.

    Antwort auf
    • bivi
    • 05.03.2011 um 15:07 Uhr

    ... gibt es Sie überhaupt?
    Dass hier ein Kommentar eines 'tarasenko' steht bestätigt keinesfalls dessen Existenz!

    Antwort auf
  3. Redaktion

    Liebe_r tarasenko,

    das Bild zeigt einen Aufständischen (erkennbar an der alten libyschen Flagge von 1951, dem Symbol der Opposition) kurz vor der Stadt Ras Lanuf, die am Freitag von den Aufständischen eingenommen wurde – durchaus ein Bezug, wage ich zu behaupten!

    Wir sichten übrigens laufend die Bilder, die uns aus Libyen erreichen und aktualisieren evtl. die Artikel, wenn es aktuelle bzw. passendere Fotos gibt.

    Viele Grüße,
    Frida Thurm

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    • hulu
    • 05.03.2011 um 16:57 Uhr

    also ich weiss schonmal das es grosse auseinandersetzungen nicht in Libyen gibt. die westlichen medien übertreiben wiedermal wie im Irak, da gibts keine richtigen gefechte. Da wird klip und klar einfach ein bomber über das gebiet das für gefährlich gehalten wird geflogen, ja und der macht dann alles zu schutt und asche. ob es zivilisten sind oder terroristen, das spielt jedoch keine rolle. ich war in libyen, und ich habs gesehen, hier wird alles einfach überspielt. wie ein action spiel, mit massenmord und unschuldige zivilisten die hingerichtet werden. was da passiert ist ein clan krieg, zwei grosse clans haben sich gegen den gadaffi clan erhoben!

    sind nur Behauptungen. Das Bild beweist nichts.

    Durch wiederholen Ihrer Behauptung über das Bild wird Ihre Aussage nicht zur Tatsache.

    • hulu
    • 05.03.2011 um 16:57 Uhr

    also ich weiss schonmal das es grosse auseinandersetzungen nicht in Libyen gibt. die westlichen medien übertreiben wiedermal wie im Irak, da gibts keine richtigen gefechte. Da wird klip und klar einfach ein bomber über das gebiet das für gefährlich gehalten wird geflogen, ja und der macht dann alles zu schutt und asche. ob es zivilisten sind oder terroristen, das spielt jedoch keine rolle. ich war in libyen, und ich habs gesehen, hier wird alles einfach überspielt. wie ein action spiel, mit massenmord und unschuldige zivilisten die hingerichtet werden. was da passiert ist ein clan krieg, zwei grosse clans haben sich gegen den gadaffi clan erhoben!

    sind nur Behauptungen. Das Bild beweist nichts.

    Durch wiederholen Ihrer Behauptung über das Bild wird Ihre Aussage nicht zur Tatsache.

    • mumpes
    • 05.03.2011 um 15:48 Uhr

    Da ahnt man, warum De Maiziere im Moment keinen Kopf für die Bundeswehrreform hat. Invasion bzw. deren Logistik ist das aktuelle Thema. Das wäre dann allerdings gegen das UN-Völkerrecht. Ob das die USA, diesmal unter Obama, daran hindert?

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    Ich glaube nicht, dass es ohne UN-Beschlüsse zum militärischen Eingreifen kommt. Sollte es Vorbereitungen dafür geben, so würde ich es begrüßen. Man kann nicht sagen, da führt einer Krieg gegen sein Volk und keiner geht hin und hilft im angemessenem Umfang dem Volk. Es wäre paradox, wenn das Völkerrecht es verhindert, das Recht des Volkes herzustellen. Das Recht des Volkes wird nach allem was wir bis jetzt wissen von Gaddafi bekämpft. Damit hat das Volk Libyens sein Völkerrecht zu vertreten, es muss so schnell als möglich der sich bildende Nationalrat als vorübergehende Vertretung des Volkes von der UN anerkannt werden.

    'Invasion bzw. deren Logistik ist das aktuelle Thema. Das wäre dann allerdings gegen das UN-Völkerrecht'

    Ist das 'Recht' eines Diktators sein Volk abzuschlachten wichtiger als tausende Menschenleben und die Freiheit dieses Volkes, wenn der Diktator Oel besitzt?

    Oel und Geld sollten unsere Moral nicht korrumpieren. Ghadafis Regime verdient einen gewaltigen Tritt in den Hintern und zwar einen, der es direkt ins Grab befoerdert. Die libyschen Freiheitskaempfer brauchen einen Schutzschild, hinter dem sie ihre Truppen organisieren koennen, um Ghadafis Soeldnerbanden zu zerschlagen und schliesslich das Monster aus seiner Hoehle zu treiben. Jeder Tag, den Ghadafi nutzen kann, um neue Soeldner einzufliegen und mit seiner Luftwaffe Freiheitskaempfer und Zivilisten zu massakrieren, ist ein Tag zu viel.

    Das UN-Voelkerrecht bezieht sich auf Konflikte zwischen Staaten und zum Teil auch innerhalb von Staaten. Was in Libyen geschieht ist jedoch ein Genozid am libyschen Volk durch Soeldnerbanden aus aller Herren Laender, um Ghadafis Clan die Macht, das Oel und den Wohlstand zu sichern. Es ist eine militaerische Auseinandersetzung zwischen einer unermesslich reichen Privatperson auf der einen Seite und dem libyschen Volk auf der anderen Seite, vertreten auch durch den libyschen UN-Botschafter.

    Soeldnerbanden, Privatarmeen und Genozid geniessen keinen Schutz. Wir duerfen der Gewalt gegen das Volk keine weitere Chance geben!

    • dacapo
    • 05.03.2011 um 17:31 Uhr

    Das protzt ja mal wieder hier vor den Aufpassern der Weltgeschichte. Wenn Sie schon Bedenken haben, berechtigte, dann sollten Sie zuvor aber mal von der arabsichen Liga sprechen. Die sollte vorab in irgendwelche Vorhaben einbezogen werden. Das liegt doch nahe, oder?

    Ich glaube nicht, dass es ohne UN-Beschlüsse zum militärischen Eingreifen kommt. Sollte es Vorbereitungen dafür geben, so würde ich es begrüßen. Man kann nicht sagen, da führt einer Krieg gegen sein Volk und keiner geht hin und hilft im angemessenem Umfang dem Volk. Es wäre paradox, wenn das Völkerrecht es verhindert, das Recht des Volkes herzustellen. Das Recht des Volkes wird nach allem was wir bis jetzt wissen von Gaddafi bekämpft. Damit hat das Volk Libyens sein Völkerrecht zu vertreten, es muss so schnell als möglich der sich bildende Nationalrat als vorübergehende Vertretung des Volkes von der UN anerkannt werden.

    'Invasion bzw. deren Logistik ist das aktuelle Thema. Das wäre dann allerdings gegen das UN-Völkerrecht'

    Ist das 'Recht' eines Diktators sein Volk abzuschlachten wichtiger als tausende Menschenleben und die Freiheit dieses Volkes, wenn der Diktator Oel besitzt?

    Oel und Geld sollten unsere Moral nicht korrumpieren. Ghadafis Regime verdient einen gewaltigen Tritt in den Hintern und zwar einen, der es direkt ins Grab befoerdert. Die libyschen Freiheitskaempfer brauchen einen Schutzschild, hinter dem sie ihre Truppen organisieren koennen, um Ghadafis Soeldnerbanden zu zerschlagen und schliesslich das Monster aus seiner Hoehle zu treiben. Jeder Tag, den Ghadafi nutzen kann, um neue Soeldner einzufliegen und mit seiner Luftwaffe Freiheitskaempfer und Zivilisten zu massakrieren, ist ein Tag zu viel.

    Das UN-Voelkerrecht bezieht sich auf Konflikte zwischen Staaten und zum Teil auch innerhalb von Staaten. Was in Libyen geschieht ist jedoch ein Genozid am libyschen Volk durch Soeldnerbanden aus aller Herren Laender, um Ghadafis Clan die Macht, das Oel und den Wohlstand zu sichern. Es ist eine militaerische Auseinandersetzung zwischen einer unermesslich reichen Privatperson auf der einen Seite und dem libyschen Volk auf der anderen Seite, vertreten auch durch den libyschen UN-Botschafter.

    Soeldnerbanden, Privatarmeen und Genozid geniessen keinen Schutz. Wir duerfen der Gewalt gegen das Volk keine weitere Chance geben!

    • dacapo
    • 05.03.2011 um 17:31 Uhr

    Das protzt ja mal wieder hier vor den Aufpassern der Weltgeschichte. Wenn Sie schon Bedenken haben, berechtigte, dann sollten Sie zuvor aber mal von der arabsichen Liga sprechen. Die sollte vorab in irgendwelche Vorhaben einbezogen werden. Das liegt doch nahe, oder?

  4. Ich glaube nicht, dass es ohne UN-Beschlüsse zum militärischen Eingreifen kommt. Sollte es Vorbereitungen dafür geben, so würde ich es begrüßen. Man kann nicht sagen, da führt einer Krieg gegen sein Volk und keiner geht hin und hilft im angemessenem Umfang dem Volk. Es wäre paradox, wenn das Völkerrecht es verhindert, das Recht des Volkes herzustellen. Das Recht des Volkes wird nach allem was wir bis jetzt wissen von Gaddafi bekämpft. Damit hat das Volk Libyens sein Völkerrecht zu vertreten, es muss so schnell als möglich der sich bildende Nationalrat als vorübergehende Vertretung des Volkes von der UN anerkannt werden.

    Eine Leser-Empfehlung
    Antwort auf "BW auf Kreta"
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    "..Das Recht des Volkes wird nach allem was wir bis jetzt wissen von Gaddafi bekämpft..."
    Leider sind sich die Regierungen dieser Erde NICHT darüber einig welche Rechte so ein Volk haben soll. Und von Nord Korea über China bis Nigeria ist auch kaum eine Regierung daran interessiert das sich das ändert.

    "..Das Recht des Volkes wird nach allem was wir bis jetzt wissen von Gaddafi bekämpft..."
    Leider sind sich die Regierungen dieser Erde NICHT darüber einig welche Rechte so ein Volk haben soll. Und von Nord Korea über China bis Nigeria ist auch kaum eine Regierung daran interessiert das sich das ändert.

    • leon1
    • 05.03.2011 um 16:47 Uhr

    Entfernt. Bitte bemühen Sie sich um einen sachlichen und konstruktiven Diskussionsbeitrag. Danke. Die Redaktion/ag

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    nicht das libysche Volk oder sonst welche Menschenrechte. Die Raubtiere des Kapitalismus riechen das Öl von sehr weit weg. Sammeln sich wie Haie um die Insel vor dem Angriff. Was stört an dieser Geschichte ist, dass der Irak-Fiasko noch nicht abgeschlossen ist, und sie planen schon den nächsten Imperialkrieg. Zweitens, für wie dumm hält eigentlich der Westen Araber? Hier ist ein repräsentatives Foto

    http://www.aawsat.com/201...

    nicht das libysche Volk oder sonst welche Menschenrechte. Die Raubtiere des Kapitalismus riechen das Öl von sehr weit weg. Sammeln sich wie Haie um die Insel vor dem Angriff. Was stört an dieser Geschichte ist, dass der Irak-Fiasko noch nicht abgeschlossen ist, und sie planen schon den nächsten Imperialkrieg. Zweitens, für wie dumm hält eigentlich der Westen Araber? Hier ist ein repräsentatives Foto

    http://www.aawsat.com/201...

    • hulu
    • 05.03.2011 um 16:57 Uhr

    also ich weiss schonmal das es grosse auseinandersetzungen nicht in Libyen gibt. die westlichen medien übertreiben wiedermal wie im Irak, da gibts keine richtigen gefechte. Da wird klip und klar einfach ein bomber über das gebiet das für gefährlich gehalten wird geflogen, ja und der macht dann alles zu schutt und asche. ob es zivilisten sind oder terroristen, das spielt jedoch keine rolle. ich war in libyen, und ich habs gesehen, hier wird alles einfach überspielt. wie ein action spiel, mit massenmord und unschuldige zivilisten die hingerichtet werden. was da passiert ist ein clan krieg, zwei grosse clans haben sich gegen den gadaffi clan erhoben!

    Antwort auf "Foto aus Ras Lanuf"
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    also ich weiss schonmal, dass wir alle unter Umständen einer Meinungsmache unterliegen können und wir das für richtig halten, was wir uns schon immer gedacht haben. Natürlich können die "westlichen medien übertreiben", aber immerhin sind es mehrere Medien mit relativ freien Journalisten vor Ort, also provessionelle Beobachter. In welcher Provession waren Sie denn vor Ort? Wem sollte ich ihrer Meinung nach eher Glauben schenken? Und wohlgemerkt Glauben schenken, vom gesicherten Wissen gehe ich noch lange nicht aus.

    • hulu
    • 06.03.2011 um 23:42 Uhr

    sie haben keine ahnung wie "frei" journalisten sind. allein in england, jedes mal wenn ein journalist aufgenommen wird macht ihn der arbeitgeber (die zeitung oder sender etc) ganz klar vorüber sie/er schreiben darf, wo er/sie die info zu suchen hat und welche sie/er nicht anfassen sollte? und ich kenne journalisten (in UK) die das bestätigen koennen. ebenfalls haben sie keinen grund jemanden zu belügen, auf jedenfall nicht gute bekannte. deswegen bevor sie mir von unseren "freien medien" so schoen ausführlich berichten, sollten sie vielleicht ein wenig recherchieren, weil wenn man es wirklich rausfinden will wird man ziehmlich schnell auf krumme dinge stossen. ich liebe es wie manche "haus-besserwisser" meinen sie wüssten genau was genau in der welt geschieht. natürlich weil die Zeit, das bbc und die aljazeera es doch berichten. klar vielleicht sollte ich mich auf die medien verlassen, da auf meine augen und ohren kein verlass ist. ne ich werde einfach mal ein schaf und folge der herde.

    also ich weiss schonmal, dass wir alle unter Umständen einer Meinungsmache unterliegen können und wir das für richtig halten, was wir uns schon immer gedacht haben. Natürlich können die "westlichen medien übertreiben", aber immerhin sind es mehrere Medien mit relativ freien Journalisten vor Ort, also provessionelle Beobachter. In welcher Provession waren Sie denn vor Ort? Wem sollte ich ihrer Meinung nach eher Glauben schenken? Und wohlgemerkt Glauben schenken, vom gesicherten Wissen gehe ich noch lange nicht aus.

    • hulu
    • 06.03.2011 um 23:42 Uhr

    sie haben keine ahnung wie "frei" journalisten sind. allein in england, jedes mal wenn ein journalist aufgenommen wird macht ihn der arbeitgeber (die zeitung oder sender etc) ganz klar vorüber sie/er schreiben darf, wo er/sie die info zu suchen hat und welche sie/er nicht anfassen sollte? und ich kenne journalisten (in UK) die das bestätigen koennen. ebenfalls haben sie keinen grund jemanden zu belügen, auf jedenfall nicht gute bekannte. deswegen bevor sie mir von unseren "freien medien" so schoen ausführlich berichten, sollten sie vielleicht ein wenig recherchieren, weil wenn man es wirklich rausfinden will wird man ziehmlich schnell auf krumme dinge stossen. ich liebe es wie manche "haus-besserwisser" meinen sie wüssten genau was genau in der welt geschieht. natürlich weil die Zeit, das bbc und die aljazeera es doch berichten. klar vielleicht sollte ich mich auf die medien verlassen, da auf meine augen und ohren kein verlass ist. ne ich werde einfach mal ein schaf und folge der herde.

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