Wer die humanitäre Pflicht erfüllen will, muss den Stärkeren entmachten
Der Sicherheitsrat denkt, der Krieg lenkt. Er folgt seinen eigenen Gesetzen. An der strategischen Logik lässt sich kaum rütteln. Wer die humanitäre Pflicht erfüllen will, muss den Stärkeren entmachten. Das beginnt mit einem Flugverbot und weitet sich unaufhörlich aus – auf die Bodentruppen, auf das Regime selber. Und der Appetit wächst mit dem Erfolg. Ursprünglich wollten die US-Truppen in Südkorea (1950-1953) nur den Aggressor aus dem Norden zurücktreiben. Dann der mission creep – die Wiedervereinigung der beiden Halbstaaten – was die Chinesen in den Krieg zog und die Amerikaner zum Schluss 50.000 Soldaten kostete – von der Zivilbevölkerung ganz zu schweigen.
Zitieren wir zum Schluss Charles A. Horner, den US-Luftwaffengeneral a.D., der den Luftkrieg über Irak leitete: "Bislang hat die Kampagne gegen Gadhafi nicht das gewünschte Resultat gebracht. Der Beginn dieses Krieges war von Halbheiten geprägt. Jetzt müssen wir uns auf unsere verbleibende Kräfte besinnen."
Er hat Recht. Es gibt keinen halben Krieg. Nur sieht das UN-Mandat bloß einen "Viertel"-Krieg vor. Es geht aber nicht nur um Legitimierung, sondern um den Zusammenhang einer Koalition, die sich in New York auf den kleinsten gemeinsamen Nenner geeinigt hat. Wackelig von Anfang an, wird die platzen, je länger der Krieg dauert, je weiter sich die Kriegsziele ausdehnen – gut für Gadhafi.
Und wenn Gadhafi verliert? Wird die Koalition dann die Verlierer vor der Wut der Rebellen schützen? Das müsste sie; das gebietet die humanitäre Pflicht. Wer in einen Bürgerkrieg eingreift, muss eine halbwegs tolerable Ordnung hinterlassen. Und das ist schwerer als aus 8000 Meter Höhe eine Präzisionswaffe auf einen Panzer in der Wüste abzufeuern. Möge Juppé Recht behalten: "Ich kann nicht sagen, wie lange es dauern wird." Aber "solange wie nötig".
- Datum 25.03.2011 - 17:47 Uhr
- Seite 1 | 2 | Auf einer Seite lesen
- Quelle ZEIT ONLINE
- Kommentare 98
- Versenden E-Mail verschicken
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:







Sind bewaffnete Zivilisten noch Zivilisten?
Mal andersrum gefragt: Muss ich mich, um in einem Konflikt als unschuldiger Zivilist zu gelten, wehrlos abschlachten lassen, oder darf ich mich auch verteidigen? Muss ich hoffen (meist vergebens), dass mich die UN schon retten werden, und das Gewehr beiseite lassen, wenn Soldaten anfangen, meine Frau zu vergewaltigen und meine Kinder zu töten? Weil ich kein Zivilist mehr bin, wenn ich mich verteidige?
Sicherlich besteht dann noch die Frage, wie weit die Verteidigung geht, doch wenn man sich anschaut, was in den letzten Wochen an Willkür und Gewalt unter Gaddhafi herauskam, so ist die Gegenwehr gegen seine Soldaten purer Selbstschutz.
"Muss ich hoffen (meist vergebens), dass mich die UN schon retten werden, und das Gewehr beiseite lassen, wenn Soldaten anfangen, meine Frau zu vergewaltigen und meine Kinder zu töten? Weil ich kein Zivilist mehr bin, wenn ich mich verteidige?"
Es geht hier um Libyen, nicht um Afghanistan.
MfG
AoM
" Mal andersrum gefragt: Muss ich mich, um in einem Konflikt als unschuldiger Zivilist zu gelten, wehrlos abschlachten lassen, oder darf ich mich auch verteidigen? "
Ist doch rechtlich geregelt, wenn ein Zivilist ohne uniform eine waffe in die Hand nimmt und damit auch noch Soldaten in Uniform bedroht oder gar bekämpft verliert er den Status eines Zivilisten und ist al Pattisan zu betrachten.
http://de.wikipedia.org/w...
also müssen sie um den Schutz ines zivilisten zu bekommen sich nicht wehren und sich nicht mit Waffen verteidigen.
Der Schutz von Zivilisten endet wenn Waffen oder Uniformen getragen werden oder Organisatorische Hilfe für eine Partei geleistet wird.
So sind die Rebellen die um ihre Freiheit kämpfen also keine zivilisten mehr sonder ein Patisanenheer, das keinerlei rechtlichen Schutz mehr hat und auf das rechtlich komplet legal das Feuer eröfnet werden darf.
Und ganau da fängt ja das problem an das wir das nicht zulassen wollen.
verlieren in der BRD sogar schon dann den Schutz von ihren Lebensversicherungen wenn sie unbewaffnet auf einer Demo erschossen werden oder anderweitig auf Demos sterben.
Auch die Unfallversicherungen greifen da nicht mehr, Arm gebrochen Pech gehabt.
Und die selben Leute sprechen nun von bewaffneten lybischen Regimegegnern als Zivilsten.
Ich möchte noch einen Schritt weiter gehen. Das Machtmonopol beansprucht in Deutschland uneingeschränkt der Staat. Er verbietet uns den Schußwaffenbesitz, kann uns aber in keiner Weise vor Gewalt schützen. Sie können also nicht in die von Ihnen geschilderte Situation kommen, sondern müssen dem Verbrechen tatenlos zusehen. Nun glauben Sie nicht, daß es in unserem Lande keine illegalen Waffen gibt. Es sollen ca 30 Millionen sein. Wenn Sie nun ein gesetzeskonformer Bürger sind, sind Sie machtlos. Wenn Sie sich schützen wollen und besorgen sich eine Schußwaffe, werden Sie zum kriminellen. In Ihrem geschilderten Falle können Sie ja die Angelegenheit in Denhag regeln lassen, wenn Sie bis zum Urteil dann noch leben.
"Muss ich hoffen (meist vergebens), dass mich die UN schon retten werden, und das Gewehr beiseite lassen, wenn Soldaten anfangen, meine Frau zu vergewaltigen und meine Kinder zu töten? Weil ich kein Zivilist mehr bin, wenn ich mich verteidige?"
Es geht hier um Libyen, nicht um Afghanistan.
MfG
AoM
" Mal andersrum gefragt: Muss ich mich, um in einem Konflikt als unschuldiger Zivilist zu gelten, wehrlos abschlachten lassen, oder darf ich mich auch verteidigen? "
Ist doch rechtlich geregelt, wenn ein Zivilist ohne uniform eine waffe in die Hand nimmt und damit auch noch Soldaten in Uniform bedroht oder gar bekämpft verliert er den Status eines Zivilisten und ist al Pattisan zu betrachten.
http://de.wikipedia.org/w...
also müssen sie um den Schutz ines zivilisten zu bekommen sich nicht wehren und sich nicht mit Waffen verteidigen.
Der Schutz von Zivilisten endet wenn Waffen oder Uniformen getragen werden oder Organisatorische Hilfe für eine Partei geleistet wird.
So sind die Rebellen die um ihre Freiheit kämpfen also keine zivilisten mehr sonder ein Patisanenheer, das keinerlei rechtlichen Schutz mehr hat und auf das rechtlich komplet legal das Feuer eröfnet werden darf.
Und ganau da fängt ja das problem an das wir das nicht zulassen wollen.
verlieren in der BRD sogar schon dann den Schutz von ihren Lebensversicherungen wenn sie unbewaffnet auf einer Demo erschossen werden oder anderweitig auf Demos sterben.
Auch die Unfallversicherungen greifen da nicht mehr, Arm gebrochen Pech gehabt.
Und die selben Leute sprechen nun von bewaffneten lybischen Regimegegnern als Zivilsten.
Ich möchte noch einen Schritt weiter gehen. Das Machtmonopol beansprucht in Deutschland uneingeschränkt der Staat. Er verbietet uns den Schußwaffenbesitz, kann uns aber in keiner Weise vor Gewalt schützen. Sie können also nicht in die von Ihnen geschilderte Situation kommen, sondern müssen dem Verbrechen tatenlos zusehen. Nun glauben Sie nicht, daß es in unserem Lande keine illegalen Waffen gibt. Es sollen ca 30 Millionen sein. Wenn Sie nun ein gesetzeskonformer Bürger sind, sind Sie machtlos. Wenn Sie sich schützen wollen und besorgen sich eine Schußwaffe, werden Sie zum kriminellen. In Ihrem geschilderten Falle können Sie ja die Angelegenheit in Denhag regeln lassen, wenn Sie bis zum Urteil dann noch leben.
Der Westen/NATO, was auch immer, betreibt sein Geschäft in Libyen mit arg wenig Eleganz. Wesentlich auf der Außenseite der Sicherheitsratsresolution der UNO. Die chinesischen und russischen Freunde werden sich das artig merken und so schnell keinen neuen Freibrief mehr ausstellen.
In Libyen mit voller Macht austeilen, aber in Bahrain mit vor Ort verankerter US-Flotte zugucken ist moralisch halbscharig, oder aber schlicht und einfach mies.
Aber wenn man nur darauf wartet, dass Politik nach moralischen Gesetzmäßigkeiten abläuft, dann kann man sehr lange warten. Mit Blick auf die realpolitischen Realitäten (die da sind, dass angesichts der Vorkommnisse in Bahrain trotzdem niemand ernsthaft an eine intervention dort denkt) finde ich den Einsatz daher richtig und gut (um mal vom sehr theoretischen Moralbegriff wegzukommen).
... dort geht es naemlich um theologische Auseinandersetzung zwischen schiiten und sunniten, die leider seit fast Tausend Jahren meist blutig gefuehrt wird. Die schiiten, vertreten durch die Iraner, streben ausserdem den aller hoechsten Posten im Islam, naemlich die KHILAFA, die von Ataturk, nachdem die Osmanen sie gut 400 Jahre inne hatten, abgeschafft wurde und seitdem nicht existiert, an.
Wir suniiten, werden nicht zulassen, dass die schiiten unsere vom Propheten durchgefuehrte und dann von allen Khalifat weiter geleitete und gepflegte Glaubensrichtung zerstoeren.
Es ist also eine reine theologische Angelegenheit, die vielleicht vom internationalen Islam-Konferenz zu loesen ist.
http://n0by.blogspot.com/...
Aber wenn man nur darauf wartet, dass Politik nach moralischen Gesetzmäßigkeiten abläuft, dann kann man sehr lange warten. Mit Blick auf die realpolitischen Realitäten (die da sind, dass angesichts der Vorkommnisse in Bahrain trotzdem niemand ernsthaft an eine intervention dort denkt) finde ich den Einsatz daher richtig und gut (um mal vom sehr theoretischen Moralbegriff wegzukommen).
... dort geht es naemlich um theologische Auseinandersetzung zwischen schiiten und sunniten, die leider seit fast Tausend Jahren meist blutig gefuehrt wird. Die schiiten, vertreten durch die Iraner, streben ausserdem den aller hoechsten Posten im Islam, naemlich die KHILAFA, die von Ataturk, nachdem die Osmanen sie gut 400 Jahre inne hatten, abgeschafft wurde und seitdem nicht existiert, an.
Wir suniiten, werden nicht zulassen, dass die schiiten unsere vom Propheten durchgefuehrte und dann von allen Khalifat weiter geleitete und gepflegte Glaubensrichtung zerstoeren.
Es ist also eine reine theologische Angelegenheit, die vielleicht vom internationalen Islam-Konferenz zu loesen ist.
http://n0by.blogspot.com/...
Herr Josef Joffe verwendet 15 Mal das Wort "Krieg". Kein einziges Mal verwendet er das Wort "Tod", "Tote" oder "tot".
Nein, viel schlimmer, er schreibt:
"[...] was die Chinesen in den Krieg zog und die Amerikaner zum Schluss 50.000 Soldaten kostete [...]"
Es "kostete" 50.000 "Soldaten". Ein Soldat ist nach Herrn Josef Joffe eine Maßeinheit. Das ist obszön. Für diese Freudsche Fehlleistung bedanke ich mich gleichwohl. Sie läßt tief blicken.
Eine Kopie der Internetseite habe ich abgespeichert. Für meine Urenkel, die hoffentlich weder mit Krieg noch mit Kriegstreibern konfrontiert sein werden.
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf persönliche Angriffe. Danke. Die Redaktion/ew
dass sie ihre Tiraden ein wenig übertreiben. Außerdem wird nicht recht deutlich was sie außer ihrer pazifistischen Haltung eigentlich noch, vielleicht in Bezug auf den Artikel, zum Ausdruck bringen möchten.
An den Reaktionen, werter AlperUtlu ist zu erkennen, wie sehr sie ins Schwarze getroffen haben.
Bei mir mitten ins Herz
bravo
...der Abu Ghuraib als Gratis-Puff für Kriegsgefangene sah?
Von daher erleichtert einem ein Kommentar von Joffe immer die Orientierung wo gerade im Namen von Freiheit und Humanität die nächste große Schweinerei ansteht.
Die bewaffneten " Zivilisten " werden als tote einzeln gezaehlt auch wenn die Angaben schwer nachpruefbar sind.
Bei den Truppen Gadhafis werden zerstoerte Panzer, Flugzeuge, Luftabwehrstellungen, Gebaeude gezaehlt.Als ob dort keine Menschen sterben.
Im Vietnamkrieg hat man noch den militaerischen Erfolg an der Zahl der toten Feinde gemessen.
Hier wird versucht die libyschen Opfer der Koalition der Willigen zu verschleiern.
LTI Victor Klemperer laesst gruessen.
Sie schreiben ".......Für meine Urenkel, die hoffentlich weder mit Krieg noch mit Kriegstreibern konfrontiert sein werden".
Aber wie kommen Sie denn darauf, diese von Ihnen beschriebene Zustände für Ihre Urenkel eintreffen. Das hat bisher jede Generation gehofft, aber zu glauben, dass diese Hoffnung eintreffen wird, ist hoffnungslos. Was geschehen kann und sollte, sind Lebensumstände, die ein friedliches Zusammenleben so weit wie möglich ermöglichen. Wenn Sie aber von Kriegstreiber reden, dann sind sie nicht bereit, für diese Lebensumstände zu kämpfen. Schuldzuweisung dieser Art ist eine Kriegserklärung. Diesen Begriff haben wir bis vor kurzem in Europa immer hören müssen und sorgte u.a. dazu, dass immer mehr aufgerüstet werden musste.
man sollte jedem Opfer eines Krieges eine Zeile mit Namen und Ursache des Todes widmen.
50.000 Soldaten würden dann - wenn wir pro Seite 50 Zeilen unterbringen - ein Buch mit tausend Seiten ergeben. Nähmen wir alle Juden, die umgebracht wurden, dann gäbe dies schon ein Regal mit über hundert Büchern, nähmen wir all jene die Mao verhungern ließ, dann hätten wir schon ein Bibliothek.
Wie Stalin schon bemerkte: Ein einzelner Toter ist eine Tragödie; eine Million Tote sind eine Statistik. Finden deswegen die Abermillionen, die er in der Ukraine verhungern ließ, keine Erwähnung mehr? Ich weiss es nicht. Aber Heere von wohlgesinnten Intellektuellen stimmten auf Stalin ein Loblied an.
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf persönliche Angriffe. Danke. Die Redaktion/ew
dass sie ihre Tiraden ein wenig übertreiben. Außerdem wird nicht recht deutlich was sie außer ihrer pazifistischen Haltung eigentlich noch, vielleicht in Bezug auf den Artikel, zum Ausdruck bringen möchten.
An den Reaktionen, werter AlperUtlu ist zu erkennen, wie sehr sie ins Schwarze getroffen haben.
Bei mir mitten ins Herz
bravo
...der Abu Ghuraib als Gratis-Puff für Kriegsgefangene sah?
Von daher erleichtert einem ein Kommentar von Joffe immer die Orientierung wo gerade im Namen von Freiheit und Humanität die nächste große Schweinerei ansteht.
Die bewaffneten " Zivilisten " werden als tote einzeln gezaehlt auch wenn die Angaben schwer nachpruefbar sind.
Bei den Truppen Gadhafis werden zerstoerte Panzer, Flugzeuge, Luftabwehrstellungen, Gebaeude gezaehlt.Als ob dort keine Menschen sterben.
Im Vietnamkrieg hat man noch den militaerischen Erfolg an der Zahl der toten Feinde gemessen.
Hier wird versucht die libyschen Opfer der Koalition der Willigen zu verschleiern.
LTI Victor Klemperer laesst gruessen.
Sie schreiben ".......Für meine Urenkel, die hoffentlich weder mit Krieg noch mit Kriegstreibern konfrontiert sein werden".
Aber wie kommen Sie denn darauf, diese von Ihnen beschriebene Zustände für Ihre Urenkel eintreffen. Das hat bisher jede Generation gehofft, aber zu glauben, dass diese Hoffnung eintreffen wird, ist hoffnungslos. Was geschehen kann und sollte, sind Lebensumstände, die ein friedliches Zusammenleben so weit wie möglich ermöglichen. Wenn Sie aber von Kriegstreiber reden, dann sind sie nicht bereit, für diese Lebensumstände zu kämpfen. Schuldzuweisung dieser Art ist eine Kriegserklärung. Diesen Begriff haben wir bis vor kurzem in Europa immer hören müssen und sorgte u.a. dazu, dass immer mehr aufgerüstet werden musste.
man sollte jedem Opfer eines Krieges eine Zeile mit Namen und Ursache des Todes widmen.
50.000 Soldaten würden dann - wenn wir pro Seite 50 Zeilen unterbringen - ein Buch mit tausend Seiten ergeben. Nähmen wir alle Juden, die umgebracht wurden, dann gäbe dies schon ein Regal mit über hundert Büchern, nähmen wir all jene die Mao verhungern ließ, dann hätten wir schon ein Bibliothek.
Wie Stalin schon bemerkte: Ein einzelner Toter ist eine Tragödie; eine Million Tote sind eine Statistik. Finden deswegen die Abermillionen, die er in der Ukraine verhungern ließ, keine Erwähnung mehr? Ich weiss es nicht. Aber Heere von wohlgesinnten Intellektuellen stimmten auf Stalin ein Loblied an.
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf persönliche Angriffe. Danke. Die Redaktion/ew
Dennoch ist es doch wahrscheinlich das Beste, den Bürgerkrieg gegen Ghadafi zu einem schnellen Ende zu führen und zwar auch unter Einsatz von Bodentruppen, wenn es nötig wird.
Fatal wäre es aus meiner Sicht, jetzt den Krieg so weiterlaufen zu lassen. Für die beteiligten Mächte ist doch das Hauptanliegen bisher gewesen Ghadafi zu stürzen.
Parallel muss natürlich bei den Rebellen sondiert werden, wer aufgrund seiner Haltung gefördert werden könnte/sollte. Man müsste allerdings dabei darauf achten, dass im Falle eines Sieges die gesamte Bevölkerung dort repräsentiert wird.
So oder so wird das eine Sache, die höchstes Fingerspitzengefühl erfordert. Der Schlüssel liegt meines Erachtens darin, dass man die Arabische Liga noch stärker einbindet und denen die Verhandlungen überlässt.
Zum Glück interessiert Ihre Meinung niemand.
Zum Glück interessiert Ihre Meinung niemand.
dass sie ihre Tiraden ein wenig übertreiben. Außerdem wird nicht recht deutlich was sie außer ihrer pazifistischen Haltung eigentlich noch, vielleicht in Bezug auf den Artikel, zum Ausdruck bringen möchten.
zu 6
na, Sie sind lustig. Sie verstehen nicht, was der Schreiber AlpertUtlu Komm.3 sagt. Er meint, dass nicht erwähnt wird, dass der Krieg 50.000 Tausend Soldaten gekostet hat, was genau heißt: 50.000 Tausend tote Soldaten und damit Leid, Trauer, Wut, vaterlose Kinder, trauernde Frauen und Familien etc.
Mit Zahlenspielerein hat der Beitrag nun wirklich nichts zu tun, eher der Artikel von Joffe, der aufzählt, abwiegelt und durch die Überschrift durchblicken läßt, dass es keine halben Kriege gäbe. Eben es gibt nur ganze oder keine.
und bei dieser dünnen und verworrenen Lage hätte es keinen Krieg geben dürfen.
zu 6
na, Sie sind lustig. Sie verstehen nicht, was der Schreiber AlpertUtlu Komm.3 sagt. Er meint, dass nicht erwähnt wird, dass der Krieg 50.000 Tausend Soldaten gekostet hat, was genau heißt: 50.000 Tausend tote Soldaten und damit Leid, Trauer, Wut, vaterlose Kinder, trauernde Frauen und Familien etc.
Mit Zahlenspielerein hat der Beitrag nun wirklich nichts zu tun, eher der Artikel von Joffe, der aufzählt, abwiegelt und durch die Überschrift durchblicken läßt, dass es keine halben Kriege gäbe. Eben es gibt nur ganze oder keine.
und bei dieser dünnen und verworrenen Lage hätte es keinen Krieg geben dürfen.
Aber wenn man nur darauf wartet, dass Politik nach moralischen Gesetzmäßigkeiten abläuft, dann kann man sehr lange warten. Mit Blick auf die realpolitischen Realitäten (die da sind, dass angesichts der Vorkommnisse in Bahrain trotzdem niemand ernsthaft an eine intervention dort denkt) finde ich den Einsatz daher richtig und gut (um mal vom sehr theoretischen Moralbegriff wegzukommen).
... dort geht es naemlich um theologische Auseinandersetzung zwischen schiiten und sunniten, die leider seit fast Tausend Jahren meist blutig gefuehrt wird. Die schiiten, vertreten durch die Iraner, streben ausserdem den aller hoechsten Posten im Islam, naemlich die KHILAFA, die von Ataturk, nachdem die Osmanen sie gut 400 Jahre inne hatten, abgeschafft wurde und seitdem nicht existiert, an.
Wir suniiten, werden nicht zulassen, dass die schiiten unsere vom Propheten durchgefuehrte und dann von allen Khalifat weiter geleitete und gepflegte Glaubensrichtung zerstoeren.
Es ist also eine reine theologische Angelegenheit, die vielleicht vom internationalen Islam-Konferenz zu loesen ist.
"Wir suniiten, werden nicht zulassen, dass die schiiten unsere vom Propheten durchgefuehrte und dann von allen Khalifat weiter geleitete und gepflegte Glaubensrichtung zerstoeren." sie sagen es je selber: "Auseinandersetzung zwischen schiiten und sunniten, die leider seit fast Tausend Jahren meist blutig gefuehrt wird." wenigstens in einer einzigen sache hatte Mao Tse-Tung recht: Religion ist Gift! (in bezug auf politik und gesellschaft!)
Haetten Sie sich wenigstens vorgestellt, z.B. welchen Kulturkreis Sie angehoeren, wo Sie aufgewachsen sind, was Sie studiert haetten usw., waere es mir eine Antwort viel leichter gefallen. Sie haben auch nichts zum Kommentar geschrieben, ausser mein Gott und Religion ist Gift. Ich wuerde Ihnen uebrigens raten den Kommunisten-Massenmoerder Mao nicht zu zitieren.
Ja, sich einfach so zu empoeren, ohne erkennbaren Grund, klingt unueberzeugend. Vielleicht haben Sie das Heftlein, "Empoert euch", des steinalten deutschstaemmigen Franzosen, an dessen Name ich mich nicht erinnere, gelesen. Denn das wuerde Ihrer Empoerung erklaeren. Er fordert den Menschen auf sich zu empoeren, einfach so.
Ihren Kommentar lese, so fallen mir auf Anhieb die Religionskriege in Frankreich ein (Bartholomäus-Nacht) und der 30-jährige Krieg in Deutschland, an dessen Ende das halbe Land wüst und leer war. Und ich wünschte, auch in Bahrain hätte sich schon das durchgesetzt, was zugegebenermaßen auch in Europa jahrhundertelang gedauert hat: Toleranz! Toleranz gegenüber Andersgläubigen und der Wunsch, Frieden über das Religionsbekenntnis zu stellen, in der Erkenntnis, daß ein gemeinsames friedliches Zusammenleben auch Raum zur Diskussion läßt, ein Krieg jedoch für beide Parteien nur zu Verlusten führen kann.
"Wir suniiten, werden nicht zulassen, dass die schiiten unsere vom Propheten durchgefuehrte und dann von allen Khalifat weiter geleitete und gepflegte Glaubensrichtung zerstoeren." sie sagen es je selber: "Auseinandersetzung zwischen schiiten und sunniten, die leider seit fast Tausend Jahren meist blutig gefuehrt wird." wenigstens in einer einzigen sache hatte Mao Tse-Tung recht: Religion ist Gift! (in bezug auf politik und gesellschaft!)
Haetten Sie sich wenigstens vorgestellt, z.B. welchen Kulturkreis Sie angehoeren, wo Sie aufgewachsen sind, was Sie studiert haetten usw., waere es mir eine Antwort viel leichter gefallen. Sie haben auch nichts zum Kommentar geschrieben, ausser mein Gott und Religion ist Gift. Ich wuerde Ihnen uebrigens raten den Kommunisten-Massenmoerder Mao nicht zu zitieren.
Ja, sich einfach so zu empoeren, ohne erkennbaren Grund, klingt unueberzeugend. Vielleicht haben Sie das Heftlein, "Empoert euch", des steinalten deutschstaemmigen Franzosen, an dessen Name ich mich nicht erinnere, gelesen. Denn das wuerde Ihrer Empoerung erklaeren. Er fordert den Menschen auf sich zu empoeren, einfach so.
Ihren Kommentar lese, so fallen mir auf Anhieb die Religionskriege in Frankreich ein (Bartholomäus-Nacht) und der 30-jährige Krieg in Deutschland, an dessen Ende das halbe Land wüst und leer war. Und ich wünschte, auch in Bahrain hätte sich schon das durchgesetzt, was zugegebenermaßen auch in Europa jahrhundertelang gedauert hat: Toleranz! Toleranz gegenüber Andersgläubigen und der Wunsch, Frieden über das Religionsbekenntnis zu stellen, in der Erkenntnis, daß ein gemeinsames friedliches Zusammenleben auch Raum zur Diskussion läßt, ein Krieg jedoch für beide Parteien nur zu Verlusten führen kann.
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren