Parlamentswahl in Finnland Rechtspopulisten feiern sich als wahre Gewinner
In Finnland haben die Konservativen den Wahlsieg errungen. Nur knapp hinter ihnen liegen die rechtspopulistischen Wahren Finnen, die mit Anti-EU-Parolen Stimmung machten.
© Markku Ulander/AFP/Getty Images

Nach der Verkündigung des Wahlergebnis: Chef der Nationalpartei Jyrki Katainen in der Parteizentrale in Helsinki
Die liberale Regierungschefin Mari Kiviniemi wird durch den Konservativen Jyrki Katainen abgelöst. Seine Partei kam auf 20,4 Prozent und überholte damit das Zentrum der 42-Jährigen als bisher stärkster Kraft. Die bäuerlich-liberale Partei der Regierungschefin erhielt nur 15,8 Prozent. Im Vergleich zur letzten Parlamentswahl verlor sie 7,3 Prozentpunkte und war damit Verlierer der Wahl. Die Partei verlor 16 Mandate.
"Wir haben Geschichte geschrieben!", rief Nationalpartei-Chef Katainen seinen Anhängern zu. Er dürfte der nächste Ministerpräsident des Landes werden. Seine Partei hatte im Parlament bislang nie die größte Fraktion gestellt.
Als wahren Sieger des Abends feierten sich aber die Wahren Finnen mit ihrem Parteichef Timo Soini. Sie wurden drittstärkste Kraft und konnten 34 Parlamentssitze hinzugewinnen. Die rechtspopulistische Partei lag mit 19,0 Prozent kurz hinter den Sozialdemokraten, die 19,1 Prozent erreichten. Bei der Wahl vor vier Jahren hatten die Wahren Finnen nur 4,1 Prozent erhalten und waren bislang die kleinste im Parlament vertretene Partei. "Manchmal zahlt es sich aus, an seinen Überzeugungen festzuhalten, auch wenn man auf Widerstände stößt und verspottet wird", sagte Parteichef Soini. Die Rechtspopulisten führten einen europakritischen Wahlkampf und machten auch die Einwanderung und den finnischen Wohlfahrtsstaat zum Thema.
Die Chefin der Zentrumspartei, Kiviniemi, zeigte sich enttäuscht vom Wahlausgang: "Natürlich ist das eine Enttäuschung. Aber die Bürger haben uns gesagt, was sie wollen, und darauf müssen wir hören", sagte sie dem Fernsehsender YLE. "Die Schlussfolgerung ist eindeutig: Mit diesen Ergebnissen werden wir uns in der Opposition wiederfinden." Die Zentrumspartei und die pro-europäische Nationalpartei bildeten bisher gemeinsam mit den Grünen und der liberalen Schwedischen Volkspartei, der Vertretung der Finnlandschweden, die Regierungskoalition in Helsinki.
In dem 5,4 Millionen Einwohner zählenden Finnland gibt es eine Tradition von Regierungskoalitionen mit mehreren Parteien. Es gilt als wahrscheinlich, dass die Wahren Finnen der Regierung angehören. Im Mai werde die Regierung stehen, kündigte Soini an. Aber die Verhandlungen würden nicht einfach.
Die Wahlbeteiligung lag nach Angaben der Wahlkommission bei 70,4 Prozent und damit sehr hoch. Offensichtlich trieb die Polemik um den sich abzeichnenden Aufstieg der Wahren Finnen viele Wähler zu den Wahlurnen. Rund 4,4 Millionen Bürger waren aufgerufen, über die insgesamt 200 Sitze des Parlaments zu entscheiden, das aus nur einer Kammer besteht. Bei den Wahlen 2007 hatte die Beteiligung bei knapp 68 Prozent gelegen.
- Datum 18.04.2011 - 06:52 Uhr
- Quelle Zeit Online, AFP, dpa, Reuters
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Und was planen diese Populisten? Aus der Eurozone aussteigen?
Die Kosten um eine neue Waehrung zu drucken wuerden Milliarden betragen. Nicht zu erwaehen, dass Milliarden verloren werden um Geld von einer Waehrung zur anderen zu wechseln.
Oder planen die die EU zu verlassen?
Ja, ich wuerde gerne sehen inwiefern ein hoher Zoll fuer Exporte in die EU zu einer besseren Wirtschaft fuehren sollen.
Oder sind es mal wieder die Auslaender, denen man die Schuld i ndie Schuhe schiebt?
ich dachte das wir alle in europa freunde aaren?..das wir alle solidarisch sein soll mit ein ander?..
also...warum soll es erhöhte zoll geben nur weil einen bevolkerung..zu recht... mit ein paar dinge nicht zufrieden ist?
ist das die art von 'freunde' die wir brauchen...mache alles was wir sagen sonst wird es teuer?
typisch EU....finanziellen terroristen...anti-demokratisch...und vollkommen uberflussig..
Das ist ein gerne gehörtes Argument der Euro-Befürworter, dass die Einführung einer neuen Währung "Milliarden" kosten würde. Doch wird dies durch gebetsmühlenhaftes Wiederholen nicht richtiger.
Der Euro hat im Vergleich zu anderen stabilen Währungen wie den Franken oder den Norwegischen Kronen allein in den letzten 24 Monaten bis zu 15 Prozent des Wertes eingebüßt.
Nur weil in den Medien immer nur Vergleiche mit der Weichwährung Dollar gezeigt werden, wird aus dem Euro auch keine verlässliche Größe. Wenn Finnland jetzt die Notbremse zieht, dann würde ich das begrüßen.
Von Wirtschaft scheinen Sie keine Ahnung zu haben:
- es kostet keine Millarden, um eine neue Währung zu drucken. Es kostet nicht mal Millarden, diese einzuführen, wenn man nicht gleich alle Schulbücher auf einmal ändern will.
- ein bißchen Differenzierung tut not: es geht nicht um die wirtschaftliche, sondern um die politische Union. Der Ausstieg aus der EU mit ihren ca. 50 verschiedenen Stadien von Verträgen muß und wird nicht total erfolgen, hier geht es vor allem um "Lissabon" und um den Euro. Das mit den Zöllen ist reine Polemik.
Die politische Union ist ganz offensichtlich von den Bürgern nicht gewollt, oder möchten Sie von Brüssel regiert werden? Bedenken Sie nur die letzten Pläne und Entscheidungen. Abgesehen von dem völlig absurden "Rettungsfonds" für die Banken, die ohnehin entmachtet werden müssen, ist Brüssel eine nicht-legitimierte-Zentralwirtschaft. Das kann und wird nur totalitär funktionieren. Kein Wunder, daß immer mehr Bürger dagegen sind.
Wir haben Bekannte in Dublin. Die kennen keinen Einzigen, der für Lissabon gestimmt hat, trotzdem waren die Iren (angeblich) mehrheitlich dafür. Die Iren selber wundern sich nur, wie dieses Ergebnis wohl zu Stande gekommen ist. Durch Wahl jedenfalls nicht.
Deutschland haftet mit 391 Milliarden Euro für die südeuropäischen Schuldnerländer, aber der Ausstieg aus dem Euro soll teuer sein?
Und nein, Handel funktioniert auch ohne Euro, China, die Schweiz und UK beweisen das. Auch die Zeiten des Abakus sind vorbei, Computer erledigen das Umrechnen von Währungen in Sekundenbruchteilen.
http://www.sueddeutsche.d...
...und eine Freundin dort hat mir erzählt, die Regierung (ich schreibe die Regierung, weil ich nicht mehr weiß ob es der Bürgermeister von Helsinki, oder sonst ein hoher Politiker war) empfiehlt den Bürgern, Sinti und Roma kein Geld auf der Straße zu geben, dass die dann irgendwann wieder gehen. Also, das muss man sich schon mal auf der Zunge zergehen lassen. Die Regierung empfiehlt den Bürgern, mit wem sie Mitleid haben dürfen und mit wem nicht.
Ich persönlich glaube an Integration und Multi Kulti... aber nicht über Nacht.
Finnland hat Abkommen mit Russland (St. Petersburg). Hier können Russen sehr leicht ein Visum bekommen. Ich konnte ohne den Ausweis zu zeigen nach Tallin mit dem Schiff fahren. Ich weiß nicht, wie es den Finnen gefallen wird, wenn das alles wieder komplizierter werden würde.
Naja, man kann eben Probleme angehen, oder den Kopf in den Sand stecken und alles wieder "wie früher" werden lassen...oder es zumindest versuchen.
ich dachte das wir alle in europa freunde aaren?..das wir alle solidarisch sein soll mit ein ander?..
also...warum soll es erhöhte zoll geben nur weil einen bevolkerung..zu recht... mit ein paar dinge nicht zufrieden ist?
ist das die art von 'freunde' die wir brauchen...mache alles was wir sagen sonst wird es teuer?
typisch EU....finanziellen terroristen...anti-demokratisch...und vollkommen uberflussig..
Das ist ein gerne gehörtes Argument der Euro-Befürworter, dass die Einführung einer neuen Währung "Milliarden" kosten würde. Doch wird dies durch gebetsmühlenhaftes Wiederholen nicht richtiger.
Der Euro hat im Vergleich zu anderen stabilen Währungen wie den Franken oder den Norwegischen Kronen allein in den letzten 24 Monaten bis zu 15 Prozent des Wertes eingebüßt.
Nur weil in den Medien immer nur Vergleiche mit der Weichwährung Dollar gezeigt werden, wird aus dem Euro auch keine verlässliche Größe. Wenn Finnland jetzt die Notbremse zieht, dann würde ich das begrüßen.
Von Wirtschaft scheinen Sie keine Ahnung zu haben:
- es kostet keine Millarden, um eine neue Währung zu drucken. Es kostet nicht mal Millarden, diese einzuführen, wenn man nicht gleich alle Schulbücher auf einmal ändern will.
- ein bißchen Differenzierung tut not: es geht nicht um die wirtschaftliche, sondern um die politische Union. Der Ausstieg aus der EU mit ihren ca. 50 verschiedenen Stadien von Verträgen muß und wird nicht total erfolgen, hier geht es vor allem um "Lissabon" und um den Euro. Das mit den Zöllen ist reine Polemik.
Die politische Union ist ganz offensichtlich von den Bürgern nicht gewollt, oder möchten Sie von Brüssel regiert werden? Bedenken Sie nur die letzten Pläne und Entscheidungen. Abgesehen von dem völlig absurden "Rettungsfonds" für die Banken, die ohnehin entmachtet werden müssen, ist Brüssel eine nicht-legitimierte-Zentralwirtschaft. Das kann und wird nur totalitär funktionieren. Kein Wunder, daß immer mehr Bürger dagegen sind.
Wir haben Bekannte in Dublin. Die kennen keinen Einzigen, der für Lissabon gestimmt hat, trotzdem waren die Iren (angeblich) mehrheitlich dafür. Die Iren selber wundern sich nur, wie dieses Ergebnis wohl zu Stande gekommen ist. Durch Wahl jedenfalls nicht.
Deutschland haftet mit 391 Milliarden Euro für die südeuropäischen Schuldnerländer, aber der Ausstieg aus dem Euro soll teuer sein?
Und nein, Handel funktioniert auch ohne Euro, China, die Schweiz und UK beweisen das. Auch die Zeiten des Abakus sind vorbei, Computer erledigen das Umrechnen von Währungen in Sekundenbruchteilen.
http://www.sueddeutsche.d...
...und eine Freundin dort hat mir erzählt, die Regierung (ich schreibe die Regierung, weil ich nicht mehr weiß ob es der Bürgermeister von Helsinki, oder sonst ein hoher Politiker war) empfiehlt den Bürgern, Sinti und Roma kein Geld auf der Straße zu geben, dass die dann irgendwann wieder gehen. Also, das muss man sich schon mal auf der Zunge zergehen lassen. Die Regierung empfiehlt den Bürgern, mit wem sie Mitleid haben dürfen und mit wem nicht.
Ich persönlich glaube an Integration und Multi Kulti... aber nicht über Nacht.
Finnland hat Abkommen mit Russland (St. Petersburg). Hier können Russen sehr leicht ein Visum bekommen. Ich konnte ohne den Ausweis zu zeigen nach Tallin mit dem Schiff fahren. Ich weiß nicht, wie es den Finnen gefallen wird, wenn das alles wieder komplizierter werden würde.
Naja, man kann eben Probleme angehen, oder den Kopf in den Sand stecken und alles wieder "wie früher" werden lassen...oder es zumindest versuchen.
Lustig. Wer keine Lust hat, für Luftgeschäfte der deutschen, französischen und spanischen Banken, das Spielcasino in Irland oder Bilanzfälschungen in Griechenland aufzukommen, ist plötzlich ein "Rechtspopulist".
Wer sozial Schwache im eigenen Land unterstützen will, ist "Kommunist".
Nur wer widerstands- und klaglos für die Zockergeschäfte Ackermann & Co. einsteht, kann sich sicher sein, in der Milliardärs-Presse Hubert Burdas, Liz Mohns und Friede Springers & Anhang gänzlich "unverdächtig" zu bleiben.
Auch wenn's natürlich ironisch gemeint war.
Aber dir Verdrehung der Realität durch die Medien bzw. Verunglimpfung von Andersdenkenden als "Populisten" ist exakt das, was einen Teil der Meinungsherrschaft ausmacht.
Und das ist alles andere als lustig.
Denn solange Organe wie die ZEIT, SPEIGEL, TAZ usw. ihr Medium entsprechend nutzen, um meinungsbildend zu verlautbaren, was "wahre" und "was" "falsche" Politik ist, machen sie sich mit schuldig am nationalen Niedergang des Landes und fügen dem deutschen Volk Schaden zu.
Vermeintliche Demokratie, für die einzustehen es lohnt, ist hier überdeutlich "gelenkte" Demokratie!
Sie halten die "wahren" Finnen also nicht für rechtspopulistisch?
Allein der Parteiname ist bereits populistisch.
Wie definieren wir denn den "wahren" Finnen, wer darf sich so bezeichnen? Reicht bereits die finnische Staatsbürgerschaft? Oder muss zumindest ein Elternteil in Finnland geboren sein? Vielleicht aber auch erst dann, wenn reines finnisches Blut durch die Adern fließt? Oder vielleicht ist das Blut erst in der zweiten oder dritten Generation erst richtig rein?
Auch wenn's natürlich ironisch gemeint war.
Aber dir Verdrehung der Realität durch die Medien bzw. Verunglimpfung von Andersdenkenden als "Populisten" ist exakt das, was einen Teil der Meinungsherrschaft ausmacht.
Und das ist alles andere als lustig.
Denn solange Organe wie die ZEIT, SPEIGEL, TAZ usw. ihr Medium entsprechend nutzen, um meinungsbildend zu verlautbaren, was "wahre" und "was" "falsche" Politik ist, machen sie sich mit schuldig am nationalen Niedergang des Landes und fügen dem deutschen Volk Schaden zu.
Vermeintliche Demokratie, für die einzustehen es lohnt, ist hier überdeutlich "gelenkte" Demokratie!
Sie halten die "wahren" Finnen also nicht für rechtspopulistisch?
Allein der Parteiname ist bereits populistisch.
Wie definieren wir denn den "wahren" Finnen, wer darf sich so bezeichnen? Reicht bereits die finnische Staatsbürgerschaft? Oder muss zumindest ein Elternteil in Finnland geboren sein? Vielleicht aber auch erst dann, wenn reines finnisches Blut durch die Adern fließt? Oder vielleicht ist das Blut erst in der zweiten oder dritten Generation erst richtig rein?
ich dachte das wir alle in europa freunde aaren?..das wir alle solidarisch sein soll mit ein ander?..
also...warum soll es erhöhte zoll geben nur weil einen bevolkerung..zu recht... mit ein paar dinge nicht zufrieden ist?
ist das die art von 'freunde' die wir brauchen...mache alles was wir sagen sonst wird es teuer?
typisch EU....finanziellen terroristen...anti-demokratisch...und vollkommen uberflussig..
Das ist ein gerne gehörtes Argument der Euro-Befürworter, dass die Einführung einer neuen Währung "Milliarden" kosten würde. Doch wird dies durch gebetsmühlenhaftes Wiederholen nicht richtiger.
Der Euro hat im Vergleich zu anderen stabilen Währungen wie den Franken oder den Norwegischen Kronen allein in den letzten 24 Monaten bis zu 15 Prozent des Wertes eingebüßt.
Nur weil in den Medien immer nur Vergleiche mit der Weichwährung Dollar gezeigt werden, wird aus dem Euro auch keine verlässliche Größe. Wenn Finnland jetzt die Notbremse zieht, dann würde ich das begrüßen.
... ist nicht der Werteverlust, sondern das schlichte Herstellen des neuen Geldes, das Vernichten des alten Geldes, zusätzliche Milliardenbeträge für das Umstellen von Millionen von Formularen, Software etc. Eben das Milliardengrab, das die Deutschen sich innerhalb kürzester Zeit gleich zweimal geleistet haben: erst das Drucken neuer Scheine nach der Wende (da ändert sich wenigstens keine Software und kein Formular) und dann nochmal so richtig bei Einführung des Euro. D.h., eigentlich waren es ja nur ganz wenige Deutsche, die es sich ausgedacht haben, aber bezahlt haben es dann wir alle, Politiker und andere Steuersünder mal ausgenommen.
Eien starke Waehrung bedeutet fuer Sie, dass Sie mehr Zeug kaufen koennen. Es bedeutet aber auch, dass Ihr Land weniger exportieren kann. Generell schadet ein schwacher Euro nicht!
Niedrigere Preise werden zu hoeheren Exporten und Tourismus fuehren, die uns mehr Geld bringen.
Mehr Geld in der Union steigert den Wert der Waehrung.
Den Euro wegen einer Krise in Frage zu stellen ist doch laecherlich. Zumal die Krise sowieso passiert waere. Mit oder ohne den Euro.
... ist nicht der Werteverlust, sondern das schlichte Herstellen des neuen Geldes, das Vernichten des alten Geldes, zusätzliche Milliardenbeträge für das Umstellen von Millionen von Formularen, Software etc. Eben das Milliardengrab, das die Deutschen sich innerhalb kürzester Zeit gleich zweimal geleistet haben: erst das Drucken neuer Scheine nach der Wende (da ändert sich wenigstens keine Software und kein Formular) und dann nochmal so richtig bei Einführung des Euro. D.h., eigentlich waren es ja nur ganz wenige Deutsche, die es sich ausgedacht haben, aber bezahlt haben es dann wir alle, Politiker und andere Steuersünder mal ausgenommen.
Eien starke Waehrung bedeutet fuer Sie, dass Sie mehr Zeug kaufen koennen. Es bedeutet aber auch, dass Ihr Land weniger exportieren kann. Generell schadet ein schwacher Euro nicht!
Niedrigere Preise werden zu hoeheren Exporten und Tourismus fuehren, die uns mehr Geld bringen.
Mehr Geld in der Union steigert den Wert der Waehrung.
Den Euro wegen einer Krise in Frage zu stellen ist doch laecherlich. Zumal die Krise sowieso passiert waere. Mit oder ohne den Euro.
Von Wirtschaft scheinen Sie keine Ahnung zu haben:
- es kostet keine Millarden, um eine neue Währung zu drucken. Es kostet nicht mal Millarden, diese einzuführen, wenn man nicht gleich alle Schulbücher auf einmal ändern will.
- ein bißchen Differenzierung tut not: es geht nicht um die wirtschaftliche, sondern um die politische Union. Der Ausstieg aus der EU mit ihren ca. 50 verschiedenen Stadien von Verträgen muß und wird nicht total erfolgen, hier geht es vor allem um "Lissabon" und um den Euro. Das mit den Zöllen ist reine Polemik.
Die politische Union ist ganz offensichtlich von den Bürgern nicht gewollt, oder möchten Sie von Brüssel regiert werden? Bedenken Sie nur die letzten Pläne und Entscheidungen. Abgesehen von dem völlig absurden "Rettungsfonds" für die Banken, die ohnehin entmachtet werden müssen, ist Brüssel eine nicht-legitimierte-Zentralwirtschaft. Das kann und wird nur totalitär funktionieren. Kein Wunder, daß immer mehr Bürger dagegen sind.
Wir haben Bekannte in Dublin. Die kennen keinen Einzigen, der für Lissabon gestimmt hat, trotzdem waren die Iren (angeblich) mehrheitlich dafür. Die Iren selber wundern sich nur, wie dieses Ergebnis wohl zu Stande gekommen ist. Durch Wahl jedenfalls nicht.
Man muss nicht aus einem Geflecht "von 50 Verträgen" nach und nach aussteigen, wie Sie sagen. Die EU besteht seit Lissabon aus 2 Grundlagenverträgen plus der Grundrechtscharta. Das hat zwar immer noch nicht die Eleganz einer Verfassung, aber dennoch halbwegs übersichtlich.
Zweitens verstehe ich nicht, wie hier alle immer meinen "die EU" würde sich nach und nach Macht und Kompetenzen unter den Nagel reissen. Schon schlimm wie hier in erster Linie bis auf wenige Ausnahmen vor allem Stammtisch-Schwadronierer ihre Halb-Wahrheiten rumschmeissen. Die EU besitzt keine Kompetenzen, ohne das sie sie nicht vorher von den Staaten explizit bekommen hat. Sie kann sich keine Kompetenzen "nehmen".
Zweitens gibt es auch nicht "die EU" die irgendwie als Gegenpol zu den Nationalstaaten stehen würde, denn letztere sind als politisches Organ (zwei Organe sogar) in die EU integriert und sitzen demnach an den Schaltstellen. Der Vertrag von Lissabon hat den Einfluß der Nationalregierungen sogar noch erhöht und gefestigt. "Die EU" ist eine Plattform in der nationale Interessenpolitik abgestimmt auf höherer Ebene erfolgt und kein "Superstaat", der über den Kopf unseres armen Deutschlands regiert.
Ja, die EU ist ein komplexes Gebilde. Gerade deswegen sollten einige hier mal aufhören die schweigenden Leser mit ihrer Unbildung zu verwirren.
Und die "wahren Finnen" bezeichnen sich selbst als "nationalkonservativ" und haben in ihrem Programm typisch rechtspop. Positionen. Mal so nebenbei.
"- es kostet keine Millarden, um eine neue Währung zu drucken. Es kostet nicht mal Millarden, diese einzuführen, wenn man nicht gleich alle Schulbücher auf einmal ändern will."
Ob die Milliarden ueber mehrere Jahre oder ueber ein jahr bezahlt werden ist doch egal. Es kostet den Buergern immernoch Milliarden.
"- ein bißchen Differenzierung tut not: es geht nicht um die wirtschaftliche, sondern um die politische Union. Der Ausstieg aus der EU mit ihren ca. 50 verschiedenen Stadien von Verträgen muß und wird nicht total erfolgen, hier geht es vor allem um "Lissabon" und um den Euro. Das mit den Zöllen ist reine Polemik."
Also Sie wollen einer wirtschaftlichen Union beitreten, bei der Sie NIX zu sagen haben? Macht ja Sinn....
"Die politische Union ist ganz offensichtlich von den Bürgern nicht gewollt, oder möchten Sie von Brüssel regiert werden?"
Niemand wird von Bruessel regiert! Informieren Sie sich. Besonders der Vertrag von Lissabon hat dafuer gesorgt, dass Buerger von nun an mehr mitzureden haben. Das Europaeische Parlament wird schon seit Jahrzehnten DIREKT vom Buerger gewaelht. Das Parlament kann die Kommission ablehnen oder befuerworten und es schreibt alle Direktive.
"Die Iren selber wundern sich nur, wie dieses Ergebnis wohl zu Stande gekommen ist. Durch Wahl jedenfalls nicht."
Da sehen Sie mal wie wenig Sie ueber Irland wissen (oder wissen wollen).
ueberhttp://www.irishtimes.com/indepth/lisbon2009/
Man muss nicht aus einem Geflecht "von 50 Verträgen" nach und nach aussteigen, wie Sie sagen. Die EU besteht seit Lissabon aus 2 Grundlagenverträgen plus der Grundrechtscharta. Das hat zwar immer noch nicht die Eleganz einer Verfassung, aber dennoch halbwegs übersichtlich.
Zweitens verstehe ich nicht, wie hier alle immer meinen "die EU" würde sich nach und nach Macht und Kompetenzen unter den Nagel reissen. Schon schlimm wie hier in erster Linie bis auf wenige Ausnahmen vor allem Stammtisch-Schwadronierer ihre Halb-Wahrheiten rumschmeissen. Die EU besitzt keine Kompetenzen, ohne das sie sie nicht vorher von den Staaten explizit bekommen hat. Sie kann sich keine Kompetenzen "nehmen".
Zweitens gibt es auch nicht "die EU" die irgendwie als Gegenpol zu den Nationalstaaten stehen würde, denn letztere sind als politisches Organ (zwei Organe sogar) in die EU integriert und sitzen demnach an den Schaltstellen. Der Vertrag von Lissabon hat den Einfluß der Nationalregierungen sogar noch erhöht und gefestigt. "Die EU" ist eine Plattform in der nationale Interessenpolitik abgestimmt auf höherer Ebene erfolgt und kein "Superstaat", der über den Kopf unseres armen Deutschlands regiert.
Ja, die EU ist ein komplexes Gebilde. Gerade deswegen sollten einige hier mal aufhören die schweigenden Leser mit ihrer Unbildung zu verwirren.
Und die "wahren Finnen" bezeichnen sich selbst als "nationalkonservativ" und haben in ihrem Programm typisch rechtspop. Positionen. Mal so nebenbei.
"- es kostet keine Millarden, um eine neue Währung zu drucken. Es kostet nicht mal Millarden, diese einzuführen, wenn man nicht gleich alle Schulbücher auf einmal ändern will."
Ob die Milliarden ueber mehrere Jahre oder ueber ein jahr bezahlt werden ist doch egal. Es kostet den Buergern immernoch Milliarden.
"- ein bißchen Differenzierung tut not: es geht nicht um die wirtschaftliche, sondern um die politische Union. Der Ausstieg aus der EU mit ihren ca. 50 verschiedenen Stadien von Verträgen muß und wird nicht total erfolgen, hier geht es vor allem um "Lissabon" und um den Euro. Das mit den Zöllen ist reine Polemik."
Also Sie wollen einer wirtschaftlichen Union beitreten, bei der Sie NIX zu sagen haben? Macht ja Sinn....
"Die politische Union ist ganz offensichtlich von den Bürgern nicht gewollt, oder möchten Sie von Brüssel regiert werden?"
Niemand wird von Bruessel regiert! Informieren Sie sich. Besonders der Vertrag von Lissabon hat dafuer gesorgt, dass Buerger von nun an mehr mitzureden haben. Das Europaeische Parlament wird schon seit Jahrzehnten DIREKT vom Buerger gewaelht. Das Parlament kann die Kommission ablehnen oder befuerworten und es schreibt alle Direktive.
"Die Iren selber wundern sich nur, wie dieses Ergebnis wohl zu Stande gekommen ist. Durch Wahl jedenfalls nicht."
Da sehen Sie mal wie wenig Sie ueber Irland wissen (oder wissen wollen).
ueberhttp://www.irishtimes.com/indepth/lisbon2009/
Eine deutsche Partei mit den gleichen Zielen würde erst vom Verfassungsschutz beobachtet, von der "bürgerlichen" Presse verleumdet, - und falls nicht verboten, - mindestens 30% bei der nächsten Wahl erreichen.
In Deutschland bleibt das allerdings ein Traum.
"und falls nicht verboten, - mindestens 30% bei der nächsten Wahl erreichen."
Dann hätte die Linke wohl etwa 30% bei der letzten Wahl bekommen müssen, denn viele der Themen der "wahren Finnen" kommen so oder änlich auch in ihrem Wahlprogramm vor.
Also erstmal Füße stillhalten, so Mutti Merkel will ist ja bis zur nächsten Wahl noch genug Zeit zum schwarzmalen.
6. "Stimme der Vernunft oder Extremisten ?
Eine deutsche Partei mit den gleichen Zielen würde erst vom Verfassungsschutz beobachtet, von der "bürgerlichen" Presse verleumdet, - und falls nicht verboten, - mindestens 30% bei der nächsten Wahl erreichen.
In Deutschland bleibt das allerdings ein Traum."
sicher nicht,informieren Sie sich bitte über "Die Freiheit" und studieren Sie bitte deren Grundsatzprogramm!Dann hören Sie sich bitte rum und lesen Bürgerkommentare etc und Sie werden sicher sein können,dass es in D kein Traum bleiben wird mit Vernunft und gesundem Menschenverstand!
und das gilt für alle EU-Länder. Die Finnen haben ein Zeichen gesetzt. Mit den etablierten Parteien hier wird das nicht funktionieren. Sie haben die FREIHEIT erwähnt. Wie wäre es denn mit den Piraten (in BaWü hatten sie schon 2,1%)
http://www.piratenpartei....
Ein schöner oder ein Albtraum?
Was sind denn das für Ziele?
Ich verrate es Ihnen:
Propagiere im Wahlkampf die scheinbar einfache Lösung für genau die Kernproblematiken in der Gesellschaft, die die Menschen beschäftigen und für die es nur schwer eine Lösung gibt und wenn du an der Macht bist räume richtig auf, vernichte das demokratische System von Innen.
Es hat schon mal funktioniert, Dumme, die so eine Propaganda fressen, werden sich immer finden, die gibt es in Massen, das hat die Geschichte gezeigt, nicht wahr?!
... welche Art Traum.
...des Bundesnachrichtendienstes verschont bliebe, wäre wohl eine "Ackermann-Partei".
"und falls nicht verboten, - mindestens 30% bei der nächsten Wahl erreichen."
Dann hätte die Linke wohl etwa 30% bei der letzten Wahl bekommen müssen, denn viele der Themen der "wahren Finnen" kommen so oder änlich auch in ihrem Wahlprogramm vor.
Also erstmal Füße stillhalten, so Mutti Merkel will ist ja bis zur nächsten Wahl noch genug Zeit zum schwarzmalen.
6. "Stimme der Vernunft oder Extremisten ?
Eine deutsche Partei mit den gleichen Zielen würde erst vom Verfassungsschutz beobachtet, von der "bürgerlichen" Presse verleumdet, - und falls nicht verboten, - mindestens 30% bei der nächsten Wahl erreichen.
In Deutschland bleibt das allerdings ein Traum."
sicher nicht,informieren Sie sich bitte über "Die Freiheit" und studieren Sie bitte deren Grundsatzprogramm!Dann hören Sie sich bitte rum und lesen Bürgerkommentare etc und Sie werden sicher sein können,dass es in D kein Traum bleiben wird mit Vernunft und gesundem Menschenverstand!
und das gilt für alle EU-Länder. Die Finnen haben ein Zeichen gesetzt. Mit den etablierten Parteien hier wird das nicht funktionieren. Sie haben die FREIHEIT erwähnt. Wie wäre es denn mit den Piraten (in BaWü hatten sie schon 2,1%)
http://www.piratenpartei....
Ein schöner oder ein Albtraum?
Was sind denn das für Ziele?
Ich verrate es Ihnen:
Propagiere im Wahlkampf die scheinbar einfache Lösung für genau die Kernproblematiken in der Gesellschaft, die die Menschen beschäftigen und für die es nur schwer eine Lösung gibt und wenn du an der Macht bist räume richtig auf, vernichte das demokratische System von Innen.
Es hat schon mal funktioniert, Dumme, die so eine Propaganda fressen, werden sich immer finden, die gibt es in Massen, das hat die Geschichte gezeigt, nicht wahr?!
... welche Art Traum.
...des Bundesnachrichtendienstes verschont bliebe, wäre wohl eine "Ackermann-Partei".
Die politische EU und der Euro haben Deutschland in den letzten 10 Jahren mehr geschadet als genützt. Wir brauchen auch in D eine solche Partei. DIE FREIHEIT zeigt erfolgversprechende Ansätze.
Wahlkampf 2.0?
Wahlkampf 2.0?
kann auf Dauer keinen Bestand haben.
Irgendwann platzt den Bürgern der Kragen.
8. "EUrokraten-Diktatur ...
kann auf Dauer keinen Bestand haben.
Irgendwann platzt den Bürgern der Kragen."
schon passiert!
8. "EUrokraten-Diktatur ...
kann auf Dauer keinen Bestand haben.
Irgendwann platzt den Bürgern der Kragen."
schon passiert!
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