Selbstmordanschlag Zwei Bundeswehrsoldaten in Afghanistan getötet

In der Stadt Talokan sind sieben Menschen durch einen schweren Anschlag gestorben, unter ihnen mindestens zwei deutsche Soldaten. Die Taliban bekannten sich zu dem Attentat.

Im Norden Afghanistans sind bei einem Bombenanschlag nach Angaben von Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) zwei deutsche Soldaten getötet worden. Die Bundeswehr-Angehörigen kamen am Samstag bei einem Attentat am Sitz des Gouverneurs der Provinz Tachar ums Leben. Über die Zahl der Toten herrscht jedoch noch keine endgültige Klarheit: "Drei Deutsche, die Teil der Delegation bei dem Sicherheitstreffen waren, wurden getötet", hatte der Sprecher des Gouverneurs, Fais Mohammad Tawhidi, zunächst der Nachrichtenagentur dpa mitgeteilt.

Der Gouverneurssprecher Tawhidi sagte, in der Stadt Talokan seien insgesamt sieben Menschen getötet worden, darunter der Polizeikommandeur für Nordafghanistan, Daud Daud, und Tachars Polizeichef Schah Dschahan Nuri. Neun weitere Menschen seien verletzt worden.

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Der deutsche Kommandeur der Isaf-Truppen in Nordafghanistan, Markus Kneip, hielt sich im Gebäude des Provinzgouverneurs auf, als der Anschlag verübt wurde. Ein Nato-Sprecher sagte, Kneip habe den Anschlag überlebt, sei aber verletzt worden. Kneip ist seit fünf Jahren Kommandeur des Regionalkommandos Nord der Isaf.

Ein ranghoher Mitarbeiter des Provinzgouverneurs Abdul Dschabar Takwa bestätigte den Tod des Generals Daud Daud, der als Schlüsselfigur in der jüngeren afghanischen Geschichte galt und unter anderem ehemaliger stellvertretender Innenminister war. Unter den Verletzten sei zudem der Gouverneur selbst, sagte der Mitarbeiter Kutbuddin Kamal.

Der Anschlag habe sich nach einem Treffen zu Sicherheitsfragen am Sitz des Gouverneurs von Tachar ereignet, sagte Kamal. "Zum Ende des Treffens, als wir gehen wollten, wartete ein Selbstmordattentäter auf dem Flur und sprengte sich in die Luft." Nach Informationen der dpa, soll der Attentäter eine Polizeiuniform getragen und zu den Sicherheitskräften gehört haben, die das Treffen schützen sollten.

Außenminister Guido Westerwelle hat den erneuten Anschlag auf die Bundeswehr verurteilt. Während seines Besuchs im Golfstaat Oman sagte er: "Ich bin bestürzt über diesen barbarischen Terrorakt. Wir trauern um die Toten und bangen mit den Verletzten." Renate Künast und Jürgen Trittin von den Grünen sagten: "Dieser menschenverachtende Anschlag zeigt, wie weit der Weg zu Demokratie und Frieden in Afghanistan noch ist." Der Linken-Vorsitzende Klaus Ernst kommentierte, die Bundeswehr müsse sofort mit dem Abzug beginnen. "In Afghanistan tobt ein blutiger Krieg ohne Sieger."

Die radikalislamischen Taliban bekannten sich zu dem Anschlag. Ihr Sprecher Sabihullah Mudschahid sagte, die meisten Teilnehmer des Sicherheitstreffens in Talokan seien bei dem Anschlag getötet worden. Neben deutschen seien auch US-Soldaten ums Leben gekommen. Ein dpa-Reporter am Tatort sagte, die Stadt sei nach dem Anschlag wie ausgestorben. Straßen seien gesperrt worden.

Mit dem jüngsten Anschlag erhöht sich die Zahl in Afghanistan ums Leben gekommenen Bundeswehr-Soldaten auf 51. Von ihnen starben 33 bei Gefechten oder Anschlägen. Erst am Mittwoch war bei einem Sprengstoffanschlag auf eine Bundeswehr-Patrouille in Nordafghanistan ein deutscher Soldat getötet worden. Bei dem Anschlag bei Kundus wurden zudem ein deutscher Soldat leicht und ein afghanischer Dolmetscher mittelschwer verletzt.

Im Feldlager Kundus wurde am Samstag für den am Mittwoch getöteten Soldaten eine Trauerfeier abgehalten. Daran nahmen nach Angaben der Bundeswehr neben den deutschen Soldaten auch belgische, niederländische, armenische und US-Soldaten teil.

Der verteidigungspolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Ernst-Reinhard Beck, sagte mit Blick auf den deutschen Afghanistan-Einsatz: "Die Häufung der Übergriffe kann nicht bedeuten, dass wir unsere Strategie am Hindukusch ändern. Bis die afghanischen Sicherheitskräfte selbst die Verantwortung für ihr Land übernehmen können, wird die Bundeswehr im Rahmen des internationalen Isaf-Einsatzes gemeinsam mit ihren Partnern den Wiederaufbau in Afghanistan absichern. Im Einsatz für den Frieden dürfen wir nicht nachlassen."

Ähnliche Worte fand auch Verteidigungsminister Thomas de Maizière: "Ich bitte die deutsche Öffentlichkeit, gerade jetzt unseren Einsatz in Afghanistan zu unterstützen", sagte er am Abend auf einer Pressekonferenz.

 
Leser-Kommentare
  1. ist eine friedensmission zu führen-wie bei dem letzten toten soldaten diese woche erneut meine empfehlung: soldaten abziehen und das sofort-wenn dann noch ein parlemantarier der dagegen ist dort hinreist um frieden zu stiften ist mir das dann egal-

    21 Leser-Empfehlungen
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    ....eine Friedensmission durchzufuehren....".
    Es ist weniger eine Friedensmission, als vielmehr ein Versuch die strategischen Interessen Deutschlands zu sichern. EX-Praesident Koehler hat es klipp und klar gesagt und musste daher zuruecktreten. Kanzlerin Merkel gab neulich zu, dass es hierbei um einen Krieg, indem auch getoetet wird, handelt. Also, machen wir uns nichts vor, eine reine Friedensmission ist es nicht, denn, welche Parteien will man eigentlich befrieden?

    Diese Frage stelle ich mir fast jeden Tag. Wie lange machen die Bundesbürger diese Afghanistanpolitik des Deutschen Bundestages noch mit?
    Wie lange, frage ich mich gehen überhaupt noch Soldaten in dieses Land? Den Frieden zu sichern?Welchen Frieden? Man sollte endlich Schliss machen die Bevölkerung fürdumm zu verkaufen!

    Jürgen Gerhardt

    ....eine Friedensmission durchzufuehren....".
    Es ist weniger eine Friedensmission, als vielmehr ein Versuch die strategischen Interessen Deutschlands zu sichern. EX-Praesident Koehler hat es klipp und klar gesagt und musste daher zuruecktreten. Kanzlerin Merkel gab neulich zu, dass es hierbei um einen Krieg, indem auch getoetet wird, handelt. Also, machen wir uns nichts vor, eine reine Friedensmission ist es nicht, denn, welche Parteien will man eigentlich befrieden?

    Diese Frage stelle ich mir fast jeden Tag. Wie lange machen die Bundesbürger diese Afghanistanpolitik des Deutschen Bundestages noch mit?
    Wie lange, frage ich mich gehen überhaupt noch Soldaten in dieses Land? Den Frieden zu sichern?Welchen Frieden? Man sollte endlich Schliss machen die Bevölkerung fürdumm zu verkaufen!

    Jürgen Gerhardt

  2. Die Frage ist, ob sich der Anschlag gezielt gegen den anwesenden deutschen ISAF-Kommandeur richtete, und ggf. warum: http://t.co/3yAsrxQ

    Eine Leser-Empfehlung
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    Wären 140 Deutsche von einem Chinesen zum Abschuß empfohlen worden, würden Sie dann auch "Warum" fragen? Oder wäre ein chinesischer Kommandeur als Ziel für Sie das Natürlichste auf der Welt?

    Doppelposting. Entfernt. Die Redaktion/se.

    Dagegen spricht, dass ein Treffen zwischen Gouverneur, dessen Polizeichef und ISAF-Kommandeur angegriffen wurde. Vermutlich wurden auf diesem Treffen "Listen" ausgetauscht, von denen der frühere ISAF-General Bruno Kasdorf so freimütig in der FAZ plauderte http://berlin2011.wordpre...

    @3. Gezielter Angriff
    "Die Frage ist, ob sich der Anschlag gezielt gegen den
    anwesenden deutschen ISAF-Kommandeur richtete, und ggf.
    warum"

    Getötet wurden der Polizeikommandeur für Nordafghanistan.
    Getötet wurde der Polizeichef der Provinz.
    Um ein Haar wurde der Provinzgouverneur getötet.
    Um ein Haar wurde der deutsche General getötet, der das nördliche ISAF-Kommando innehatte. Ich gehe davon aus, dass unter den Toten weitere Stabs-Mitglieder befanden - von den Afghanen und den Deutschen.

    Das war ein empfindlicher Schlag der Taliban gegen alliierte Kommandostrukuren. Eine Demonstration, dass nicht nur der Westen zu einer Aktion wie gegen Bin Laden in der Lage ist, sondern umgekehrt auch die Taliban gegen den Westen.

    Wären 140 Deutsche von einem Chinesen zum Abschuß empfohlen worden, würden Sie dann auch "Warum" fragen? Oder wäre ein chinesischer Kommandeur als Ziel für Sie das Natürlichste auf der Welt?

    Doppelposting. Entfernt. Die Redaktion/se.

    Dagegen spricht, dass ein Treffen zwischen Gouverneur, dessen Polizeichef und ISAF-Kommandeur angegriffen wurde. Vermutlich wurden auf diesem Treffen "Listen" ausgetauscht, von denen der frühere ISAF-General Bruno Kasdorf so freimütig in der FAZ plauderte http://berlin2011.wordpre...

    @3. Gezielter Angriff
    "Die Frage ist, ob sich der Anschlag gezielt gegen den
    anwesenden deutschen ISAF-Kommandeur richtete, und ggf.
    warum"

    Getötet wurden der Polizeikommandeur für Nordafghanistan.
    Getötet wurde der Polizeichef der Provinz.
    Um ein Haar wurde der Provinzgouverneur getötet.
    Um ein Haar wurde der deutsche General getötet, der das nördliche ISAF-Kommando innehatte. Ich gehe davon aus, dass unter den Toten weitere Stabs-Mitglieder befanden - von den Afghanen und den Deutschen.

    Das war ein empfindlicher Schlag der Taliban gegen alliierte Kommandostrukuren. Eine Demonstration, dass nicht nur der Westen zu einer Aktion wie gegen Bin Laden in der Lage ist, sondern umgekehrt auch die Taliban gegen den Westen.

  3. ... aber keine Woche ohne eine Meldung über irgend einen Selbstmordanschlag. Seit Jahren. Bombe hier, bombe da, Attentäter dort ... erschreckend wie solche Meldungen inzwischen spurlos an mir vorbei gehen, obwohl ich sie aus rationaler Sicht für brisant/relevant halte. Geht das nur mir so?

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    • mio
    • 28.05.2011 um 18:15 Uhr

    ... dann einfach mal den Mund halten. Vor allem nicht bei der Todesnachricht deutscher Soldaten.

    ... den Sie beschreiben ist meiner Meinung nach eine der schlimmsten Folgen des mittlerweile 8jährigen Einsatzes: deutsche Soldaten stehen knietief in einem unübersichtlichen Konflikt, in dem es keinen Blumentopf zu gewinnen gibt - und es scheint niemanden recht zu interessieren.
    Das ist so bitter!

    • mio
    • 28.05.2011 um 18:15 Uhr

    ... dann einfach mal den Mund halten. Vor allem nicht bei der Todesnachricht deutscher Soldaten.

    ... den Sie beschreiben ist meiner Meinung nach eine der schlimmsten Folgen des mittlerweile 8jährigen Einsatzes: deutsche Soldaten stehen knietief in einem unübersichtlichen Konflikt, in dem es keinen Blumentopf zu gewinnen gibt - und es scheint niemanden recht zu interessieren.
    Das ist so bitter!

  4. Sachlich ist Ihr Kommentar nicht.
    Meiner auch nicht.

    dummes gerede

    Bitte verzichten Sie auf Streitigkeiten mit anderen Usern und kommen zurück zum Artikelthema. Danke, die Redaktion/se.

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    Sachlichkeit bei diesem Thema und diesem weiteren Vorfall ist doch wohl kaum möglich. Es hört sich so an wie "Gehen wir mal wieder zum Tagesgeschäft über."

    Orpheus hat recht.

    Sachlichkeit bei diesem Thema und diesem weiteren Vorfall ist doch wohl kaum möglich. Es hört sich so an wie "Gehen wir mal wieder zum Tagesgeschäft über."

    Orpheus hat recht.

  5. sind bis auf die Linke alle deutschen Parteien dafür eingetreten, daß a. der Afghanistan-Einsatz verlängert wird und b. mehr Soldaten hingeschickt werden dürfen.
    Eine Friedensmission ist das schon lange nicht mehr - Deutschland führt Krieg und es wird weiter Krieg führen. Wenn es nach Herrn de Maiziere geht, werden sich die Kriegsschauplätze sogar ausweiten.
    Ich kann die potentiellen deutschen Soldaten und Soldatinnen nur auffordern, von einer Bewerbung bei der Bundeswehr abzusehen, wenn sie nicht als Kanonenfutter enden wollen.

    37 Leser-Empfehlungen
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    Als ich das gestern hörte, war ich entsetzt. Was haben wir z. B. in Pakistan zu suchen, was de Maiziere benannte?
    Am deutschen Wesen soll offenbar mal wiede die Welt genesen, das ist ja auch Merkels ständiges Credo.
    Und das Schlimme ist, dass die SPD zugestimtm hat.
    Was ist denn mit der SPD los?
    Der Krieg in Afghanistan dauert nun schon länger als der 2. WK. Und wozu? was machen wir da?
    Und wo sind die Deutschen die dagegen massiv auf die Straße gehen?
    Die "friedensbewegten" Grünen haben sich ja zur Kriegspartei mutiert, sie waren gestern auch dafür, dass Deutscland wieder zur Kriegsnation wird.
    Also auf die kann mannicht mehr zählen.
    Sind die Deutschen wirklich alle so verdummt, dass sie nur den Grünen hnterher laufen gegen eine Bahnhof Randale machen oder gegen AKW's, teilweise ohne jeden Sinn und Verstand.
    Aber tote deutsche Soldaten sind ihnen egal, wie erbärmlich

    Wenn deutsche Interessen auf dem Spielstehen könnte ich zumindest nachvollziehen, dass ein militärischer Einsatz attraktiv sein kann, auch wenn ich dieses ablehne.
    Welche unseren interessen schützen wir aber in Afghanistan ? Das Wohl der Opiumbarone ? Der Bestechungsempfänger ?
    Die Frauen in A tun mir leid, aber nach Meinumg vieler Foristen wandeln sie ja gern im tragbaren Gefängnis herum.
    Das rechtfertigt aber auch keinen militärischen Einsatz, no.

    Als ich das gestern hörte, war ich entsetzt. Was haben wir z. B. in Pakistan zu suchen, was de Maiziere benannte?
    Am deutschen Wesen soll offenbar mal wiede die Welt genesen, das ist ja auch Merkels ständiges Credo.
    Und das Schlimme ist, dass die SPD zugestimtm hat.
    Was ist denn mit der SPD los?
    Der Krieg in Afghanistan dauert nun schon länger als der 2. WK. Und wozu? was machen wir da?
    Und wo sind die Deutschen die dagegen massiv auf die Straße gehen?
    Die "friedensbewegten" Grünen haben sich ja zur Kriegspartei mutiert, sie waren gestern auch dafür, dass Deutscland wieder zur Kriegsnation wird.
    Also auf die kann mannicht mehr zählen.
    Sind die Deutschen wirklich alle so verdummt, dass sie nur den Grünen hnterher laufen gegen eine Bahnhof Randale machen oder gegen AKW's, teilweise ohne jeden Sinn und Verstand.
    Aber tote deutsche Soldaten sind ihnen egal, wie erbärmlich

    Wenn deutsche Interessen auf dem Spielstehen könnte ich zumindest nachvollziehen, dass ein militärischer Einsatz attraktiv sein kann, auch wenn ich dieses ablehne.
    Welche unseren interessen schützen wir aber in Afghanistan ? Das Wohl der Opiumbarone ? Der Bestechungsempfänger ?
    Die Frauen in A tun mir leid, aber nach Meinumg vieler Foristen wandeln sie ja gern im tragbaren Gefängnis herum.
    Das rechtfertigt aber auch keinen militärischen Einsatz, no.

  6. Seit Monaten fordern die Leute hier im Forum und anderswo:
    Raus aus Afghanistan!
    Nichts geschieht. Es wird von Monat zu Monat schlimmer.
    Was ist mit unserer Protestkultur?
    Wann gehen Deutsche auf die Straßen um ihre Kinder, Männer und Frauen vor diesem sinnlosen Sterben fernab der Heimat zu bewahren?
    Wann?

    29 Leser-Empfehlungen
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    • k2
    • 28.05.2011 um 17:35 Uhr

    schwangere afghanische Frauen gezielt geschossen. Es wird lange dauern und deutsche Touristen werden weltweit einen
    Preis dafür zahlen.

    Sofern Sie Tatsachenbehauptungen veröffentlichen, bitten wir um Verweise auf eine entsprechende Quelle. Danke, die Redaktion/se.

    • k2
    • 28.05.2011 um 17:35 Uhr

    schwangere afghanische Frauen gezielt geschossen. Es wird lange dauern und deutsche Touristen werden weltweit einen
    Preis dafür zahlen.

    Sofern Sie Tatsachenbehauptungen veröffentlichen, bitten wir um Verweise auf eine entsprechende Quelle. Danke, die Redaktion/se.

  7. Doppelposting. Entfernt. Die Redaktion/se.

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